CH213461A - Zehnerschalteinrichtung an Rechenmaschinen, Zählwerken und dergleichen. - Google Patents

Zehnerschalteinrichtung an Rechenmaschinen, Zählwerken und dergleichen.

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CH213461A
CH213461A CH213461DA CH213461A CH 213461 A CH213461 A CH 213461A CH 213461D A CH213461D A CH 213461DA CH 213461 A CH213461 A CH 213461A
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Locke Karl
Brunhuber Rudolf
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Locke Karl
Brunhuber Rudolf
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      Zehnerschalteinrichtung    au Rechenmaschinen, Zählwerken und dergleichen.    Bei den zurzeit bekannten Rechenmaschi  nen, Addiermaschinen, Zählwerken und son  stigen Maschinen, Apparaten und     Einric'h-          tungen,    in denen Rechen- und Zählvorgänge  stattfinden, erfolgt die     sogenannte    Zehner  schaltung in den einzelnen Dezimalstellen  nacheinander von rechts nach links.  



  Daraus ergeben sich folgende Nachteile.  Ein erheblicher Teil der für das Rechnen  oder Zählen verfügbaren Zeit sowie des     erf        or-          derlichen    Raumes wird lediglich für die  Zehnerschaltungen verbraucht. Das hat zur  Folge,     dass    die Rechenorgane, wie Staffel  walzen, Einstellräder und     dergl.,    grosse     Ab-          inessungen    erhalten müssen, was wiederum  grosse Umfangsgeschwindigkeiten und starke  Beanspruchungen der Schalt- und Sperrorgane  beim Starten und Abstoppen bedingt.

   Da  durch ist die     Arbeitsgesehwindigkeit    der be  treffenden Maschinen auf ein Höchstmass be  schränkt. das zu überschreiten bisher     un-          iiii;-licll    erschien.    Es besteht nun aber ein erhebliches Be  dürfnis, insbesondere bei Rechen- und<B>Ad-</B>  diermaschinen die Rechengeschwindigkeit zu  steigern.  



  Dies wird bei -der den Gegenstand der Er  findung bildenden     Zehnenchalfeinrichtung     dadurch ermöglicht,     dass    bei jedem     Rechen-          oder        Zählvorgange    ausser' dem betreffenden  Rechen- oder Zählwert in     sämtlichen.Dezi-          malstellen    des Zähl- oder     Rechenwerkes,    in  denen überhaupt Zehnerübertragungen statt  finden können,<B>d.</B> h.

   in allen Stellen ausser  der ersten, eine Eins eingebracht wird,<B>d.</B>     Ii.     <B>je</B> nachdem es sich um Addition oder Sub  traktion handelt, sämtliche Zahlenräder, mit  Ausnahme desjenigen der ersten Stelle, um  eine Einheit vor-     bezw.    zurückgeschaltet -wer  den, unabhängig davon, ob tatsächlich eine       tD   <B>-</B>  Zehnerübertragung stattfinden soll; und     dass     dann in den Stellen, in denen keine Zehner  übertragung in Frage<U>kommt,</U> die Eins durch  entsprechende<B>-</B> Zurück-     bezw'.        'Vorse'haltung         der betreffenden Zahlenräder wieder heraus  genommen wird.  



  Zur Ausführung dieser Art Zehnerüber  tragung geeignete     Zehnerschalteinrichtungen     sind in den Zeichnungen in verschiedenen  Ausführungsformen beispielsweise veran  schaulicht, und zwar der besseren Verständ  lichkeit halber in mehr schematischer Dar  stellungsweise, bei der alle für das Verständ  nis nicht wesentlichen Teile fortgelassen oder  nur angedeutet sind.

   Im einzelnen zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen senkrechten Schnitt nach Li  nie<B>1-1</B> der     Fig.    2 durch die Hauptteile  einer mit einer     Zehnerschalteinrichtung    ge  mäss der Erfindung ausgestatteten Rechen  maschine mit Einstellrädern     (Odhner-Ma-          schine),          Fig.    2 eine     Rückansicht    auf     das        Zahlen-          rollensystem    der 'betreffenden Maschine.  



  Die     Fig.   <B>3,</B> 4 und<B>5</B> stellen Einzelheiten  dieser Ausführungsform dar.  



  Die     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> veranschaulichen in den       Fig.   <B>1</B>     bezw.    2 entsprechender Darstellungs  weise die Anwendung der Erfindung auf  eine Rechenmaschine anderer Art, wobei aber  in     Fig.   <B>6</B> nur die Ausbildung einer Dezimal  stelle gezeigt ist.  



       Fig.   <B>8</B> zeigt die Anwendung der Erfin  dung auf ein einfaches Zählwerk mit par  allelen     Zahlenradwellen    in quer zu diesen  geführtem senkrechtem Schnitt.  



  In     Fig.   <B>9</B> ist eine ähnliche Maschine in  derselben Darstellungsweise, aber mit elek  tromagnetischer Steuerung der     Zehnerschalt-          einrichtungen    veranschaulicht, während  die     Fig.   <B>10</B> und<B>11</B> in axialer Richtung  gesehen     bezw.    in Abwicklung eine     Kurven-          nutscheibe    darstellen, wie sie zum Antriebe  verschiedener zu den     Zehnerübertragungsein-          richtungen    der in den übrigen Figuren dar  gestellten Maschine gehörigen Schalt- und       Stenerorgane    dienen.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist mit<B>1</B> die die Einstellräder  (Sprossenräder) 2 tragende Welle bezeichnet.  Die     Einstellnäder    2. deren     Zähnezahl    'be  kanntlich nach dem Werte der in das Rechen  werk einzubringenden Zahl eingestellt wird.  stehen in üblicher Weise mit<B>je</B> einem der    von der Welle<B>8</B> getragenen Zahlenrollen<B>3</B>  derart in Verbindung,     dass    durch Drehen  jedes der Räder 2 die zugehörige Zahlenrolle  <B>3</B> um einen dem Werte der an dem     Rade   <B>2</B>  ,eingestellten Zahl entsprechenden Betrag ge  dreht wird, und zwar in der einen oder der  andern Richtung,<B>je</B> nachdem die betreffende  Zahl addiert oder subtrahiert wird.

   Die  Zahlenrollen<B>3</B> sind in üblicher Weise mit  zehn axial gerichteten Stiften<B>6</B> und einem  radial vorspringenden     Zehnerschaltdaumen    4  versehen. Im Drehbereich des Daumens 4  liegt ein     Zehnerkupplungshebel   <B>5,</B> der bei  <B>11</B> an einem fest mit dem Maschinengestell  verbundenen Teil<B>10</B> gelagert ist und dessen  unteres Ende 12 in der     Verschiebungsbahn     zweier Stifte<B>13.</B> 14 liegt, die durch quer in  einem im     naehstehenden    als Steuerglied be  zeichneten Schieber<B>15</B> vorgesehene Bohrun  gen gehen, in denen sie unter Reibung gleiten  können.

   Die Steuerglieder<B>15.</B> von denen  ebenso wie von den ]Nebeln<B>5</B> und den     Stifte-          paaren   <B>13,</B> 14<B>je</B> eins für jede Dezimalstelle  vorgesehen ist, sind in der Richtung der  Welle<B>8</B>     verschiebbar    geführt. Die Führungen  sind wegen der besseren Anschaulichkeit der  Zeichnung weggelassen. Dies gilt auch für  die Führungen zweier parallel zu den Steuer  gliedern<B>15</B> gelagerter, über die ganze Länge  des Zählwerkes durchgehender Schienen<B>16</B>  und<B>17,</B> von denen die erstere im nachstehen  den als Nullschiene, die letztere als Steuer  schiene bezeichnet wird.

   Die Schienen<B>16</B> und  <B>17</B> erhalten von einer     Kurvennutseheibe    128  aus, wie sie in den     Fig.   <B>10</B> und<B>11</B> veran  schaulicht ist, eine hin- und hergehende Ver  schiebungsbewegung in ihrer     Längsriehtung.     Die Ausbildung der Steuerschiene<B>16,</B> der       Nullsehiene   <B>17</B> und der Steuerglieder<B>15</B> er  gibt sich aus den     Fig.    2 bis<B>5,</B> von denen       Fiz.   <B>3</B> die Steuerschiene<B>17</B> von oben     tresehen.     teilweise in Zusammenwirkung mit den  Steuergliedern<B>15.</B> und     Fiz.   <B>I</B> zwei Steuer  glieder sowie die Steuer- und die Nullschiene  von hinten gesehen darstellt.

   Wie besonders       Fiz.    4 erkennen     lässt.        liberlap-Pen    die benach  barten Steuerglieder einander. Sie sind zu  diesem Zwecke     abgekröpft,        aerart,        dass    die      hinten liegenden Teile über der Schiene<B>16,</B>  die vorn befindlichen unter der Schiene<B>17</B>  liegen.

   Die letztere liegt mit seitlich vor  springenden Lappen<B>17b</B> an den einen (in       Fig.   <B>9</B> und<B>5</B> linken) Enden 15a der     Steuer-          Z-Iieder   <B>15</B> an, während die Nullschiene<B>16</B>  mit, nach oben gerichteten Vorsprüngen 16a  in     Aussehnitte   <B>15b</B> der Steuerglieder     ein-          f).reift.    In einen weiteren     Ausschniü        15c    jedes  der Steuerglieder greift ein Bund 20a<B>je</B> einer       für    jede Dezimalstelle vorgesehenen Hülse  <B><U>90</U></B> ein.

   Diese Hülsen sind auf einer unterhalb  der Welle<B>8</B> gelagerten Welle<B>18</B> in axialer       Riehtung    verschiebbar; an einer Verdrehung       -e-enüber    dieser Welle sind sie dadurch ge  hindert,     dass    sie mit einem     Vorsprunge   <B>20b</B>  in einen entsprechenden Ausschnitt einer fest       wif    der Welle<B>18</B> sitzenden Hülse<B>19</B>     ein-          "reifen.    Die Hülsen 20 sind mit<B>je</B> zwei Zäh  nen<B>9</B>     (Fig.   <B>1),</B> den     sogenannten        Zehnerschalt-          zähnen    versehen,

   die mit den Stiften<B>6</B> der  Zahlenrollen<B>3</B> in Eingriff treten können,  wenn die Hülsen 20 in deren Drehbereich       I    verschoben sind. Den oben erwähnten  <B>a</B>     xia     Stiften<B>13</B> und 14, den     sogenannten        Kuppel-          s;

  tiften,    liegen Ausfräsungen<B>15d</B> der Steuer  glieder<B>15</B>     bezw.    17a der Steuerschiene<B>17</B>  gegenüber, so     dass    beim Eintreten der Stifte  in die eine oder andere dieser     Ausfräsungen     unter der Wirkung der     Kuppelhebel   <B>5</B> das  betreffende Steuerglied mit der Steuerschiene  <B>17</B>     bezw.    dem vorhergehenden     Steuergliede     gekuppelt wird.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist folgende: Die     Fig.   <B>1</B> und 2  zeigen die Einrichtung in der Nullstellung.  Wird in den Einstellrädern 2 ein Zahlenwert  eingestellt und dieser durch Drehen der Rä  der 2 auf die mit diesen in Eingriff stehen  den Zahlenrollen<B>3</B> übertragen, so führen  diese entsprechende Drehbewegungen aus.

    Findet dabei in einer der Zahlenrollen ein  Zehnerübergang statt,<B>d.</B> h. geht der betref  fende Zehnerdaumen 4 an dem obern Arm  des zugehörigen Hebels<B>5</B> vorbei, so drückt       des.-en    unteres Ende<B>12</B> den jetzt in der Ebene       cles        Tlebels   <B>5</B> liegenden Stift 14 in die Aus  sparung 17a der Steuerschiene<B>17,</B> die da-    durch mit dem betreffenden     Steuergliede   <B>15</B>  gekuppelt wird.

   Während dieser Zeit hat die       Kurvennutscheibe   <B>128</B>     (Fig.   <B>10</B> und<B>11),</B> die  die     Verschiebungshewegungen    der Schienen  <B>16</B> und<B>17</B> vermittelt, die eine (rechte) Hälfte  ihres Umfanges durchlaufen, während deren  die Schienen keine Verschiebung erfahren.  Nunmehr treten die in den Kurvennuten lau  fenden     Mitnehmerstifte    124 und<B>125</B> in die  Abschnitte<B>1-10</B> ihrer     Kurvennutbahnen     ein. Dadurch werden die Schienen zunächst  beide im Sinne des     Pfeils   <B>b</B> der     Fig.    2 be  wegt. Dabei nimmt die Steuerschiene<B>17</B> mit  ihren Lappen<B>17b</B> sämtliche Steuerglieder<B>15</B>  mit.

   Diese bewirken ihrerseits eine entspre  chende Verschiebung der mit ihnen durch  die in die Kerben 15a greifenden Scheiben  20a in Eingriff stehenden     Zehnerschalthülsen     20, 'bis deren Schaltzähne<B>9</B> in den Bereich der  Stifte<B>6</B> der Zahlenrollen<B>3</B> gelangen.

   Ferner  treten an Stelle der quer verschobenen Stifte  14 nunmehr die Stifte<B>13</B> der Steuerglieder  <B>15</B> unter die Enden 12 der     Kuppelhebel   <B>5.</B>  Jetzt wird durch einen nicht dargestellten  Mechanismus der Welle<B>18</B> vom Antrieb der  Maschine aus eine kurze     Schwingbewegung,     etwa im Sinne des Pfeils e der     Fig.   <B>1</B> erteilt,  was zur Folge hat,     dass    sämtliche Zahlen  rollen<B>3</B> bis auf die der ersten Stelle um eine  Einheit, entsprechend dem     Abstande    der  Stifte<B>6,</B> im     Uhrzeigersinne    gedreht wurden.

    Dies gilt für den Fall der Addition; bei  einem Subtraktionsvorgang erfolgt     #die    Schal  tung in umgekehrter Drehrichtung.  



  Findet bei dieser Schaltung ein Zehner  übergang statt, so wird in der betreffenden  Dezimalstelle der Hebel<B>5</B> durch den Daumen  4 gegen den Stift<B>13</B>     gedriiekt    und dieser in  den Ausschnitt<B>15d</B> des jeweils vorhergehen  den Steuergliedes<B>15, d.</B> h. des Steuergliedes  der nächst niedrigeren Stelle, geschoben, wo  durch die betreffenden Steuerglieder, nämlich  einerseits das den vom Zehnerdaumen     be-          tätizten        Kuppelstift   <B>13</B> enthaltende und  anderseits das in der Stellenordnung nächst  niedrigere, miteinander gekuppelt werden.

    Dieser Vorgang möge mit Brücken-     bezw.          Nettenbildung    bezeichnet werden,<B>je</B> naeli-      dem nur zwei benachbarte oder mehrere auf   einander folgende Steuerglieder miteinander  gekuppelt werden.  



  Nunmehr wird die Steuerschiene<B>17</B> durch  die     Kurvennutscheibe   <B>128</B>     (vergl.    Abschnitt  4-5 der Kurvennut     Fig.   <B>11</B> und Pfeil a der       Fig.    2) in ihre Ausgangslage zurückgeführt.  Dabei nimmt sie die mit ihr, sei es unmittel  bar, sei es infolge der Brücken- und der  Kettenbildung, gekuppelten Steuerglieder<B>15</B>  wieder mit.

   Dadurch werden alle zugehörigen       Zehnerschalthülsen    20 mit ihren Schaltzäh  nen aus dem Drehbereich der Stifte<B>6</B> der be  treffenden Zahlenrollen<B>3</B> zurückgezogen, so       dass.    wenn nunmehr die Schaltwelle<B>18</B> im  Sinne des Pfeils<B>d</B> der     Fig.   <B>1</B> in ihre Aus  gangslage zurückgeschwenkt wird, nur die  jenigen Zahlenrollen<B>3</B> um eine Einheit  wieder zurückgedreht werden und damit nur  in denjenigen Stellen die vorher in sämt  lichen Stellen zugeschaltete Eins wieder her  ausgenommen wird, deren Steuerglieder<B>15</B>  weder direkt noch im Wege der     Brücken-          oder    Kettenbildung mit der Steuerschiene<B>17</B>  gekuppelt waren, während für die gekuppel  ten Steuerglieder,

  <B>d.</B> h. also für die Stellen,  in denen, sei es unmittelbar beim Fortschrei  ten des Rechenvorganges, sei es infolge der       Fortschaltung    um eine Einheit beim ersten       Aussehwingen    der Zehnerzähne<B>9</B> ein Zehner  übergang stattfand, diese     Fortschaltung    be  stehen bleibt.  



  Nachdem die Schaltwelle<B>18</B> in ihre  Ruhelage zurückgeschwenkt ist. wird auch  die Nullschiene<B>16</B>     dureh    die     Kurvennut-          seheibe   <B>128</B> in Richtung des Pfeils a der       Fiz.   <B>522</B> in ihre     Ausgangsstell-ung    zurück  bewegt     (verL,1.        Fig.11.    Teil<B>6-7</B> der Kurven  nut).

   wobei durch Vermittlung der in die  Ausschnitte<B>15b</B> eingreifenden     Uppen        16a     auch die mit,     der    Schiene<B>17</B> nicht gekuppelt       zewegenen    Steuerglieder in ihre     Ausgangs-          strIlunz        (Fiz.    2) zurückgeführt werden. so       class    sämtliche Teile des Mechanismus. da  auch die     Kurvennutscheibe   <B>128</B> damit ihren       TTmlauf    vollendet hat, wieder die     Bereit-          sehaftssfellung    einnehmen und ein neuer  Rechenvorgang beginnen kann.

   Die Stifte<B>13</B>    und 14 der gekuppelt gewesenen Steuerglie  der<B>15</B> waren nämlich durch eine in der  Zeichnung nicht dargestellte Einrichtung  gleichfalls wieder in ihre in     Fig.   <B>1</B> veran  schaulichte Ausgangsstellung zurückgeführt  worden.  



  Die in den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> dargestellte Aus  führungsform unterscheidet sich von der be  schriebenen, soweit die Zehnerschaltung in  Frage kommt, im wesentlichen nur dadurch,       dass    die Schaltung nicht mittels einer hin- und       berschwingenden    Welle, sondern mit Hilfe  einer in ein und derselben Drehrichtung um  laufenden Welle erfolgt. Diese Welle ist in  den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> mit<B>118</B> bezeichnet.

   Auf ihr  sitzen, wie im     vorbesehriebenen    Falle in der  Achsrichtung verschiebbar aber nicht     ver-          drehbar.    die Schalthülsen 120, die an den fest  auf der Welle sitzenden     Kuppelhülsen   <B>119</B>  geführt sind.

   In eine Nut     1?Oa    der Hülse  120     creift    ein mit dem zugehörigen     Steuer-          gliede   <B>115</B> verbundener Arm<B>115d</B> ein, wo  durch das     Steuergjied    mit der Hülse<B>19.0 -</B>  wie die Steuerglieder<B>15</B> mit ihren Hülsen 20  durch deren Scheiben     20a    bei der     vorbesehrie-          benen    Ausführungsform<B>-</B> in der Weise ver  bunden wird,     dass    bei Verschiebung der  Steuerglieder die betreffenden     Schalfhülsen          zwangläufig    mitgenommen werden.  



  Die Ausbildung und Anordnung der  Steuerglieder sowie der Steuer- und der Null  schiene, die im vorliegenden Fall mit<B>117</B>       bezw.   <B>116</B> bezeichnet sind. und ebenso ihre  Antriebe sind die gleichen wie bei der Aus  führungsform nach     Fig.   <B>1</B> bis 4. Die     Kuppel-          stifte   <B>113</B> und 114 liegen auch wieder im     Be-          wegungsbereieh    des untern Endes 112<B>je</B>  eines bei<B>111</B> fest am     Zählwerkshörper        ge-          la,zerten    Hebels<B>105,</B> mit dessen oberem Ende  die dem Zehnerdaumen 4 entsprechende  Zehnerrolle 104 in Eingriff treten 'kann.

    Diese Rolle ist an dem     zugehArizen        Zahlen-          rade   <B>103</B> gelagert. Zwischen diesem und  seinem zu einem<B>-</B> nicht dargestellten     -          Addierwerk    gehörigen     Antriebsrade    145 ist  ein Differentialgetriebe eingeschaltet wo  durch in bekannter Weise erreicht wird,     dass     die Antriebsorgane des     Addierwerkes    und           cler        Zelmerschaltungen    mit den Zahlenrädern  dauernd in Eingriff bleiben können.  



  Das Zahnrad 145<U>kämmt</U> mit einem     Zahn-          rade    144. das lose auf der Welle<B>108</B> sitzt  und über ein fest mit ihm verbundenes Kegel  rad 147 mit zwei Kegelrädern 142 in Ein  griff steht, die in dem     Sternrade    121 (leg  Differentialgetriebes gelagert sind und ihrer  seits mit einem     Kegelrade    146 kämmen, das  an der Zahlenrolle<B>103</B> sitzt und mit dieser  auf der Welle<B>108</B> drehbar ist. In den Zahn  kranz des Sternrades 121 greift ein     Ritzel     148 ein, das zusammen mit einem grösseren  Zahnrad<B>139</B> und einem mit diesem fest ver  bundenen     Malfeserkreuz    140 auf einer Welle  141 drehbar ist.

   Das Zahnrad<B>139</B> greift in  (,in gleich grosses Zahnrad<B>138</B> ein, das zu  sammen mit einem zweiten     Malteserkreuz     <B>136</B> auf einer Welle<B>137</B> drehbar ist. Unter  halb der Wellen 141 und<B>137</B> ist eine weitere  Welle<B>118</B> gelagert, die in ihrer Funktion der       Zehnerschaltwelle   <B>18</B> der     erstbeschriebenen     Ausführungsform entspricht. Auf der Welle  <B>118</B> sitzt fest eine Hülse<B>119,</B> die zur Füh  rung     deT        Sühalthulse    120 dient. Die letztere  ist mit einem Zapfen<B>109</B> versehen, der den       Zehnersthaltzähnen   <B>9</B> der Ausführung nach       Fig.   <B>1</B> bis. 4 entspricht.

   An die Hülse 120  schliesst sich ferner der     Sperrzylinder149    des       Maltesergetriebes    an. Von den     varbeschriebe-          nen        Mechani#smen    sind<B>je</B>     naell    der Art der  betreffenden Maschine so viele vorhanden,       als        di        e        Maschine        Dezimalstellen        enthält,          be#zw.    eine weniger.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der  in den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> veranschaulichten Lage  ist das Sternrad 121 durch den Sperrzylinder  149 an der Drehung verhindert. Infolgedes  sen wird der Rechenvorgang vom Antriebs  rad 145 über die Kegelräder 147, 142 und  146 auf die Zahlenrollen<B>103</B> übertragen..  Dieser Vorgang spielt sich -während der  ersten Hälfte der Umdrehung der     Kurven-          nutscheibe        (Fig.   <B>10</B>     und   <B>11)</B> ab, die auch in  diesem Falle für die Hin- und     Herbewegung     der Steuerschiene<B>117</B> und der Nullschiene  <B>11 A</B>     bemitzt    werden kann.

   Nachdem dann    zunächst die Steuerschiene<B>117</B> in der     Rich.-          tung    des Pfeils a verschoben ist, werden  durch Drehung des mit der Hülse 120 zu  sammenhängenden Sperrzylinders 149 die       Malteserkreuze    freigegeben, und bei dem  gleichzeitig stattfindenden Eintritt des       Zehnerschaftzapfens   <B>109</B> in die betreffende  Nut des     Malteserkreuzes    140 wird das letz  tere um eine     Vierteldrehung    mitgenommen.

    Die Übersetzung zwischen den Zahnrädern  148 und 121 ist so gewählt,     dass    die Viertel  drehung des     Malteserkreuzes    einer     Fortschal-          -hino,    des Zahlenrades<B>103</B> um eine Einheit  entspricht. Das Zahnrad 144 wird bei diesem  Vorgang durch das Zahnrad 145 festgehalten.  



  Auf diese Weise wird in den Zahlen  rädern<B>103</B> in sämtlichen     DezimaIstellen    mit  Ausnahme, der ersten eine Einheit zugeschal  tet. Während des Überganges des Zapfens  <B>109</B> von einem     Malteserkreuz    zum andern  wird die Steuerschiene<B>117</B> in der Richtung  des     Pfeils   <B>b</B> zurückbewegt, wodurch, wie  oben beschrieben, die mit ihr direkt oder     in-          'direkt    gekuppelten Steuerglieder<B>115</B> und  damit auch die zu ihnen gehörigen Hülsen  <B>19-0</B> im Sinn des     Pfeils   <B>b</B> verschoben werden,

    so     dass    die betreffenden Zapfen<B>109</B> mit den  zugehörigen     Malteserkreuzen   <B>136</B> nicht in  Eingriff -kommen und in den 'betreffenden  Dezimalstellen die vorher zugeschalteten     Ein-          ]leiten    nicht wieder     zurückgeschaltet    werden,  Dieses Zurückschalten geschieht dagegen für  die nicht gekuppelten Steuerglieder<B>115</B> da  durch,     dass    die betreffenden in der     Eingriff-          stellung    verbleibenden Zapfen<B>109</B> in die       Malteserkreuze   <B>136</B> eintreten,

   diese entgegen  dem     Uhrzeigersinne    um ein Viertel ihres Um  fanges drehen und dadurch über die Zahn  räder<B>138, 139</B> und 148 die betreffenden  Zahlenrollen<B>103</B> um eine Einheit wieder     zu-          rüekdrehen.     



       Fig.   <B>8</B> veranschaulicht die Ausführung  der Erfindung bei einem Zählwerk mit par  allelachsigen Zahlenrollen, bei dem der An  trieb oder die Schaltungsübertragung nur von  der ersten Stelle rechts<B>,</B> (in der Zeichnung  links) aus     erfolo-t.    Die Zahlenrollen selbst  <B>Z,</B>      sind ebenso wie ihre Antriebsräder in der  Zeichnung nicht dargestellt, sondern nur die  mit ihnen auf der gleichen Achse<B>308</B> sitzen  den     zehnzähnigen    Zahnräder<B>303,</B> deren  Zähne<B>306</B> den Stiften<B>6</B> der Ausführung  nach     Fig.   <B>1</B> und 2 entsprechen. Die Zehner  daumen sind mit 304, die Steuerschiene mit  <B>317</B> und die Nullschiene mit<B>316</B> bezeichnet.

    Bei der Ausführung nach     Fig.   <B>8</B> sollen die       Zehnersehaltorgane    in ihrer Ruhestellung  vollkommen aus dem Bereich der Zehner  zähne<B>306</B> der Zahlenrollen kommen,<B>um</B> eine  Längsverschiebung des Zählwerkes gegen  über den     Zehnersehaltorganen    zu ermöglichen.  Die Zehnerschaltung erfolgt im vorliegenden  Falle mit Hilfe einer hin- und     berbeweg-          liehen    Schiene<B>318,</B> die ihren Antrieb von der  dritten Kurvennut<B>123</B> der in     Fig.   <B>10</B> und<B>11</B>       veransehaulichten        Kurvennutscheibe    aus er  hält.

   Die Schiene<B>318</B> steht mit den im vor  liegenden Falle als kurze auf- und     abbeweg-          liehe    Schienen ausgebildeten     Zehnerschait-          zähnen   <B>309</B> durch Stifte 318a in Verbindung,  die in Langlöcher 309a der Schaltzähne<B>309</B>  eingreifen. Diese sind an bei<B>371</B> am Ma  schinengestell gelagerten Winkelhebeln<B>372</B>       angelenkt,    die mit am untern Ende des andern  Schenkels vorgesehenen Vorsprüngen in     Aus-          sehnitte    316a der Nullschiene<B>316</B> eingreifen  und ausserdem an von der Steuerschiene<B>317</B>  nach oben vorspringenden Lappen 317a an  liegen.

   Bei<B>379</B> sind an die Winkelhebel<B>372</B>  kurze hakenartige Schienen<B>315</B>     angelenkt,     die den     St#euergliedern   <B>15</B> der Ausführung  nach     Fig.   <B>1</B> und 2 entsprechen und die mit  an ihren freien Enden vorgesehenen Aus  schnitten 384 über die Gelenkzapfen<B>379</B> des  nächst vorhergehenden Steuergliedes greifen  können, wodurch im vorliegenden Falle die  Brücken-     bezw.    Kettenbildung zwischen den  Steuergliedern erfolgt.

   Die Kupplung wird  bewirkt mit Hilfe von     Kuppelstangen   <B>380,</B>       di,-    mit ihren untern Enden an die     Steuer-          ,glieder   <B>315.</B> mit ihren obern Enden an bei  <B>311</B> am     Masehinengestell    gelagerten     Kuppel-          hebeln   <B>305</B>     angelenkt    sind.

   In     Fig.   <B>8</B> sind  der     Einfaehheit    'halber nur zwei solcher       Kuppelschienen    auf der rechten Seite dar-  
EMI0006.0033     
  
    gestellt. <SEP> Die <SEP> Kuppelhebel <SEP> <B>305</B> <SEP> liegen <SEP> mit
<tb>  einer <SEP> nach <SEP> oben <SEP> gerichteten <SEP> Nase <SEP> im <SEP> Dreh  bereich <SEP> der <SEP> Zehnerdaumen <SEP> 304.
<tb>  Die <SEP> Wirkungsweise <SEP> dieser <SEP> Einrichtung
<tb>  ist <SEP> folgende:

   <SEP> Zu <SEP> Beginn <SEP> des <SEP> Schaltverganges
<tb>  stehen <SEP> die <SEP> Zehnerschaltzähne <SEP> <B>309</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> in
<tb>  Fig. <SEP> <B>8</B> <SEP> dargestellten <SEP> Lage. <SEP> Wird <SEP> nun <SEP> die
<tb>  Schaltschiene <SEP> <B>318 <SEP> - <SEP> je</B> <SEP> nach <SEP> der <SEP> Rechenart
<tb>  nach <SEP> rechts <SEP> oder <SEP> links <SEP> <B>-</B> <SEP> seitlich <SEP> um <SEP> eine
<tb>  halbe <SEP> Zahnteilung <SEP> verschoben, <SEP> was <SEP> dem <SEP> <B>Ab-</B>
<tb>  schnitt <SEP> 1-2 <SEP> der <SEP> Kurvennut <SEP> 123 <SEP> (Fig. <SEP> <B>11)</B>
<tb>  entspricht, <SEP> so <SEP> werden <SEP> die <SEP> Schaltzähne <SEP> <B>309</B>
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Stifte <SEP> 318a <SEP> um <SEP> eine <SEP> entsprechende
<tb>  Strecke <SEP> mitgenommen.

   <SEP> Dann <SEP> wird <SEP> die <SEP> Steuer  schiene <SEP> <B>317</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> Richtung <SEP> des <SEP> Pfeils <SEP> <B>b</B>
<tb>  bewegt, <SEP> wobei <SEP> sie <SEP> mit <SEP> ihren <SEP> Lappen <SEP> 317a <SEP> die
<tb>  Winkelhebel <SEP> <B>372</B> <SEP> mitnimmt. <SEP> Dadurch <SEP> werden
<tb>  die <SEP> Schaltzähne <SEP> <B>309</B> <SEP> nach <SEP> oben <SEP> bewegt, <SEP> wobei
<tb>  sie <SEP> in <SEP> die <SEP> Zahnlücken <SEP> der <SEP> Rader <SEP> <B>303</B> <SEP> ein  treten.

   <SEP> Anschliessend <SEP> wird <SEP> die <SEP> Sehaltsehiene
<tb>  <B>318</B> <SEP> um <SEP> eine <SEP> ganze <SEP> Zahnteilung <SEP> im <SEP> Rechen  sinne <SEP> verschoben <SEP> (Abschnitt <SEP> 3-4 <SEP> der <SEP> Kur  vennut <SEP> <B>123).</B> <SEP> Finden <SEP> bei <SEP> diesem <SEP> Vorgange
<tb>  Zehnerübertragungen <SEP> statt, <SEP> so <SEP> werden <SEP> die
<tb>  entsprechenden <SEP> Kuppelhebel <SEP> <B>305</B> <SEP> mit <SEP> den
<tb>  Stangen <SEP> <B>380</B> <SEP> nach <SEP> unten <SEP> gedrückt, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die
<tb>  Steuerglieder <SEP> <B>315</B> <SEP> mit <SEP> ihren <SEP> Aussparungen
<tb>  384 <SEP> in <SEP> die <SEP> Stifte <SEP> <B>379</B> <SEP> der <SEP> jeweils <SEP> benachbar  ten <SEP> Winkelhebel <SEP> <B>372</B> <SEP> eingehängt <SEP> werden.
<tb>  Nach <SEP> diesem <SEP> Vorgange,

   <SEP> der <SEP> der <SEP> oben <SEP> beschrie  benen <SEP> Brücken- <SEP> bezw. <SEP> Kettenbildung <SEP> ent  spricht, <SEP> wird <SEP> die <SEP> Steuerschiene <SEP> <B>317</B> <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  ersten <SEP> Winkelhebel <SEP> <B>37:9,</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> Richtung <SEP> des
<tb>  Pfeils <SEP> a <SEP> bewegt, <SEP> wobei <SEP> sämtliche <SEP> Steuerglie  der <SEP> mitgenommen <SEP> werden, <SEP> die <SEP> mit <SEP> dem <SEP> ersten
<tb>  Winkelhebel <SEP> <B>372</B> <SEP> gekuppelt <SEP> sind. <SEP> Dadurch
<tb>  kommen <SEP> die <SEP> Zehnerschaltzähne <SEP> <B>309</B> <SEP> ausser
<tb>  Eingriff <SEP> mit <SEP> den <SEP> Rädern <SEP> <B>306.</B> <SEP> Nunmehr <SEP> wird
<tb>  die <SEP> Schaltschiene <SEP> <B>318</B> <SEP> wieder <SEP> um <SEP> eine <SEP> ganze
<tb>  Zahnteilung <SEP> zurückbewegt;

   <SEP> sie <SEP> schaltet <SEP> dabei
<tb>  mit <SEP> den <SEP> restlichen <SEP> Zehnerzähnen <SEP> <B>309,</B> <SEP> die <SEP> sich
<tb>  noch <SEP> im <SEP> Eingriff <SEP> mit <SEP> den <SEP> Rädern <SEP> <B>303</B> <SEP> be  finden, <SEP> diese <SEP> um <SEP> einen <SEP> Zahn <SEP> wieder <SEP> zurück.
<tb>  Darauf <SEP> wird <SEP> die <SEP> Nullschiene <SEP> <B>316</B> <SEP> mit <SEP> ihren
<tb>  Ausschnitten <SEP> 316a <SEP> in <SEP> der <SEP> Pfeilrichtung <SEP> a <SEP> zu  rückbewegt, <SEP> wodurch <SEP> alle <SEP> restlichen <SEP> Zehner  schaltzähne <SEP> <B>309</B> <SEP> ebenfalls <SEP> wieder <SEP> auUer <SEP> Ein  griff <SEP> mit <SEP> den <SEP> Rädern <SEP> <B>303</B> <SEP> gebracht <SEP> werden.

           Aus dem geschilderten     Vorgange    ergibt  sich,     dass    in der ersten Dezimalstelle rechts  (links in der Zeichnung) in jedem Falle ge  schaltet wird, während in den folgenden  Stellen die     Zuschaltung    nur dann aufrecht  erhalten bleibt, wenn die     Steuergliedkette     mit am ersten Winkelhebel hängt.  



  Zu     Fig.   <B>11</B> ist noch zu bemerken,     dass    dort  die     Kurvennuten    nur für eine     Drehrichtuny     <B>ä,</B>  dargestellt     sincl.        Die    Einrichtung, die dafür  sorgt,     dass    die     Nuien    für die entgegengesetzte       Drelirichtung    entsprechend umgesteuert wer  den, ist, um die Darstellung nicht zu unüber  sichtlich<B>zu</B> machen, wegzulassen.  



  Ebenso unerheblich wie die Art und  Weise, in der die Schaltbewegungen zu  stande kommen, ist es auch, wie die Kupp  lung der Steuerglieder unter sich und mit der  Steuerschiene     herbeiaeführt    wird. Sie kann  ausser wie beschrieben auf mechanischem  Wege, z. B. auch hydraulisch,     pneumatiseh     oder auf elektrischem Wege erfolgen. In       Fig.   <B>9</B> ist in schematischer Weise veran  schaulicht, wie die Kupplung durch elektro  magnetisch wirkende Mittel bewirkt werden  kann. Hier sind durch 403 die auf den par  allel zueinander liegenden Wellen sitzenden  Zahlenrollen angedeutet, deren Zehnerdau  men mit 404 bezeichnet sind.

   Mit diesen kön  nen die bei 411 gelagerten     Kuppelhebel    405  in Eingriff treten, die -unter der Einwirkung  von Federn 430 stehen.     Die    Teile 415 ent  sprechen den Steuergliedern<B>15</B>     bezw.   <B>115</B>  der Ausführungen nach den     Fig.   <B>1</B> bis<B>7.</B> Die  Steuerschiene ist mit 417 bezeichnet, die  Nullschiene ist nicht dargestellt.  



  Die     Kuppelhebel    405 übertragen die ihnen  durch die Daumen 404 erteilte Bewegung auf  Kontaktstifte 413     bezw.    414, die senkrecht  verschiebbar in einer Schiene 435 geführt  sind. An dieser Schiene ist unter     Zwischen-          Iage    von     Isolierstücken    435a eine Isolierleiste  436 angebracht, an der gegenüber den Kon  taktstiften 413, 414 feste Kontakte 437 und  438 sitzen.

   Durch die Betätigung der Kon  takte 413     bezw.    414, die in der bei     Be-          spreehung    der     Kuppelstifte   <B>13</B> und 14 der  Ausführung nach     Fig.   <B>1</B> und 2 besehriebe-    neu Weise erfolgt, können an jeder Dezimal  stelle die betreffenden, die     Kuppelmagnete     440     bezw.    441 enthaltenden Stromkreise ge  schlossen werden.

   Wird mit Hilfe der Kon  takte 437 der Magnet 440 in Tätigkeit ge  setzt, so zieht dieser einen bei 443 an dem  betreffenden     Steuergliede    415 gelagerten       #Vinkelhebel    439 an, dessen     hakenaxtiger     Schenkel     439a    das Steuerglied 415 mit dem       nä,#,hsten        Stenergliede    kuppelt.

   Wird  der den Magneten 441 enthaltende     Stromr     kreis geschlossen, so, wird ein zweiter.     gleieh-          falls    an dem betreffenden     Steuergliede    415  gelagerter Winkelhebel so bewegt,     dass    sein  oberer,     hakenartigausgebildeter    Schenkel 445  hinter den zugehörigen Lappen<B>417b</B> der  Steuerschiene 417 greift und dadurch das be  treffende Steuerglied mit der Steuerschiene  direkt kuppelt.

   Im übrigen entspricht die  Wirkungsweise der Zehnerschaltung im     we-          sentlielien    der an Hand der     Fig.   <B>1</B> bis 4 er  läuterten, so     dass    sieh ein näheres Eingehen  hierauf erübrigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zehnerschalteinrichtung an Rechenma- sallinen, Zählwerken und dergl., dadurch ge kennzeichnet, dass sie bei jedem Rechen- oder Zählvorg ange ausser dem betreffenden Rechen- oder Zählwert in sämtlichen Dezimalstellen mit Ausnahme der ersten eine Eins einbringt und in den Stellen, in denen keine Zehner schaltungen stattfinden sollen, die Eins wieder herausni-mmt. UNTERANSPRüCHE:
    <B>1.</B> Zehnerschalteinrichtung nach dem Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch eine Steuereinrielltung, welche diejenigen Zehner vorbereitungen, die während des Rechen- oder Zählvorganges erfolgen, von denen trennt, die beim Zusehalten der Einheit stattfinden,<B>wo-</B> bei im ersteren Falle die Eingriffsstellung der Zehnerschaltglieder (20) bestimmende, für jede Stelle vorgesehene Steuerglieder<B>(15)</B> direkt mit einer für alle Stellen gemeinsamen Steuervorrichtung<B>(17)</B> gekuppelt werden, während im zweiten Falle die Kupplung der Steuerglieder<B>(15)</B> nur jeweils mit dem Steuergliede der nächst niedrigeren Stelle erfolgt.
    2. Zehnerschalteinrichtung nach Unter- ausprue,h <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Ein- und Ausrücken der Schaltglieder (20) in den bezw. aus dem Drehbereich der Mit- nehmer <B>(6)</B> der Zahlenräder<B>(3)</B> durch Ver mittlung von Steuergliedern<B>(15)</B> erfolgt, die in denStellen, in denen beim Einbringen des Rechen- oder Zählwertes der Zehner daumen (4) die Nullsbellung überschreitet.
    mit einer das Ein- und Ausrücken der Schalt glieder (20) bewirkenden Steuervorrichtung <B>(171)</B> gekuppelt werden, während in den Stel len, in denen die Zehnerdaumen<B>( '</B> 4) bei der vorhergehenden Betätigung der Schaltglieder (20) die Nullstellung überschreiten, die Kupplung jeweils mit dem Steuergliede <B>(Ei)</B> der nächst niedrigeren Stelle (Brücken- oder Kettenbildung) erfolgt.
    <B>3.</B> Zehnerschalteinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltglieder (20), die in einer Anzahl vor handen sind, welche höchstens um eins kleiner ist als die Stellenzahl, und die bei B,3tä,tigung durch einen gemeinsamen An trieb die Hin- und Hersehaltung sämtlicher Zahlenräder<B>(3)</B> bis auf das erste, ermög lichen, im Anschluss an jeden Rechen- oder Zählvorgang zunächst in eine solche 1, ge ge bracht werden, in der sie die Zahlenräder<B>(3)</B> in der einen Drehrichtung um eine Einheit bewegen, und dass die Schaltglieder (20)
    dann in denjenigen Stellen, in denen die Zehner daumen (4) die Nullstellung überschritten haben, vor ihrer die Rückschaltung der Zahlenräder<B>(3)</B> um eine Einheit bewirken den Bewegung aus dem Drehbereich der die Schaltung vermittelnden Mitnehmer <B>(6)</B> der Zahlenräder<B>(3)</B> gebracht werden.
    4. Zehnerschalteinrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kuppeln der Steuerglieder<B>(15)</B> mit der Steuervorriehtung <B>(17)</B> durch die Zehner daumen (4) der Zahlenräder<B>(3)</B> bewirkt wird, die, bevor die Schaltglieder (20) in den Drehbereich der Mitnehmer <B>(6)</B> der Zahlen- EMI0008.0026 räder <SEP> gebracht, <SEP> <B>d.</B> <SEP> h.
    <SEP> eingerückt <SEP> werden, <tb> durch <SEP> Vermittlung <SEP> von <SEP> Hebeln <SEP> <B>(5)</B> <SEP> die <SEP> Steuer glieder <SEP> <B>(15)</B> <SEP> mit <SEP> der <SEP> Steuervorrichtung <SEP> <B>(17)</B> <tb> vc#rrie#"eln, <SEP> während <SEP> das <SEP> Kuppeln <SEP> der <SEP> Steuer t' <tb> ,glieder <SEP> <B>(15)</B> <SEP> miteinander, <SEP> <B>d.</B> <SEP> h.
    <SEP> die <SEP> sogenannte <tb> Brücken- <SEP> oder <SEP> Kettenbildung, <SEP> durch <SEP> die selben <SEP> Daumen <SEP> (4) <SEP> und <SEP> Kuppelhebel <SEP> <B>(5)</B> <SEP> nach <tb> dem <SEP> Einrücken <SEP> der <SEP> Schaltglieder <SEP> <B>(-')0)</B> <SEP> infolge <tb> der <SEP> dabei <SEP> eintretenden <SEP> Verschiebun- <SEP> der <tb> Steuerglieder <SEP> <B>(15)</B> <SEP> gegenüber <SEP> den <SEP> Kuppel hebeln <SEP> <B>(5)</B> <SEP> erfolgt. <tb> <B>5.</B> <SEP> Zehnersehalteinriehtung <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 2, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> in <tb> ihrer <SEP> Verschiebungsrichtung <SEP> einander <SEP> über lappenden <SEP> Steuerglieder <SEP> <B>(15)</B> <SEP> mit <SEP> <B>je</B> <SEP> zwei <SEP> um <tb> das <SEP> Mass <SEP> der <SEP> Ein- <SEP> bezw.
    <SEP> Ausrückbewegung <tb> der <SEP> Schaltglieder <SEP> (20) <SEP> in <SEP> der <SEP> Versehiebungs richtung <SEP> gegeneinander <SEP> versetzten <SEP> Kuppel stiften <SEP> <B>(13,</B> <SEP> 14) <SEP> versehen <SEP> sind, <SEP> die <SEP> in <SEP> beiden <tb> Endstellungen <SEP> ihrer <SEP> Verschiebung <SEP> im <SEP> Bewe Olungsbereich <SEP> des <SEP> zugehörigen <SEP> Kuppelhebels <tb> <B>(5)</B> <SEP> liegen. <tb> <B>6.</B> <SEP> Zehnerschalteinrichtung <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> <B>5,</B> <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> von <tb> den <SEP> in <SEP> ihren <SEP> Steuergliedern <SEP> <B>(15)</B> <SEP> unter <SEP> Rei bung <SEP> geführten <SEP> Kuppelstiften <SEP> <B>(13,</B> <SEP> 14) <SEP> bei <tb> Verschiebung <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kuppelhebel <SEP> <B>(5)</B> <SEP> der <tb> eine <SEP> (14)
    <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Ausnelimung <SEP> (17a) <SEP> der <tb> Steuerschiene <SEP> <B>(17),</B> <SEP> der <SEP> andere <SEP> <B>(13)</B> <SEP> mit <SEP> einer <tb> Ausnehmung <SEP> (15a) <SEP> des <SEP> tiberlappenden <SEP> Teils, <tb> des <SEP> Steuergliedes <SEP> <B>(15)</B> <SEP> der <SEP> nächst <SEP> niedrigeren <tb> Stelle <SEP> in <SEP> Eingriff <SEP> tritt. <tb> <B>7.</B> <SEP> Zehnersehalfeinriehtung <SEP> nach <SEP> Unteran sprueli <SEP> 2, <SEP> dadureb <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <tb> Sehalt-Iieder <SEP> ans <SEP> auf <SEP> einer <SEP> gemeinsamen <tb> Welle <SEP> <B>(18)</B> <SEP> verschiebbaren, <SEP> aber <SEP> nicht <SEP> ver drehbaren <SEP> Hülsen <SEP> (20) <SEP> bestehen, <SEP> die <SEP> durch <SEP> in <tb> Nuten <SEP> <B>(15e)</B> <SEP> eingreifende <SEP> Vorsprünge <SEP> (20a)
    <tb> mit <SEP> den <SEP> zugehörigen <SEP> Steuergliedern <SEP> <B>(15)</B> <SEP> in <tb> Verbindung <SEP> stehen <SEP> und <SEP> von <SEP> diesen <SEP> bei <SEP> ihrer <tb> Verschiebun- <SEP> durch <SEP> die <SEP> Steuervorrichtung <tb> <B>(17)</B> <SEP> zwangläufig <SEP> mitgenommen <SEP> werden. <tb> <B>8.</B> <SEP> Zehnerschalteinrichtung <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 2, <SEP> gekennzeichnet <SEP> durch <SEP> eine <SEP> für <tb> sämtliche <SEP> Schaltglieder <SEP> (201) <SEP> gemeinsame <tb> Steuerschiene <SEP> <B>(17)</B> <SEP> und <SEP> eine <SEP> gleichfalls <SEP> für <tb> sämtliche <SEP> Schaltglieder <SEP> gemeinsame <SEP> Null <B>Z5 <SEP> el</B> <tb> schiene <SEP> <B>(16),</B> <SEP> die <SEP> beim <SEP> Einrücken <SEP> der <SEP> Schalt- glieder (20)
    die 13ewegung der Steuerschiene <B>(17)</B> mitmacht, beim A-usrücken der Schalt glieder dagegen zunächst stehen bleibt und erst nach dem Ausrücken der mit der Steuer schiene gekuppelten Schaltglieder die nicht gekuppelten wieder in ihre Ausgangslage zu rückbringt.
    <B>9.</B> Zehnerschalteinrichtung nach Uuteran- spruch <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Nullschiene<B>(16)</B> mit Vorsprüngen (16a) in den Steuergliedem <B>(15)</B> vorgesehene Aus- nehmungen <B>(15b)</B> greift, deren Ausdehnung in der Verschiebungsrichtung der Ein- bezw. Ausrückbewegung der Schaltglieder (20) ent spricht.
    <B>10.</B> Zehnerschalteinrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung der Steuerglieder<B>(15)</B> mit der Stenervorrichtung <B>(17)</B> sowie miteinander, <B>d.</B> h.
    die Brückenbildung, auf elektromagneti- sehem Wege erfolgt, indem die von den Kuppelhebeln (405, Fig. <B>9)</B> bewegten Kuppel- stifte (413, 414) Kontakte schliessen, die in Stromkreisen von Elektromagneten (440) lie gen, deren Anker die Steuergolieder (415) einerseits mit der Steuervorrichtung (417) anderseits miteinander verriegeln.
    <B>11.</B> Zehnerschalteinrielltung nach Unter- ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalten der Zahlenräder<B>(3)</B> mit Hilfeeiner hin- und herschwingenden Welle<B>(18)</B> er folgt, die an jeder Stelle mit Ausnahme der ersten mit einem im Drehbereich der Mit- nehmerstifte <B>(6)</B> der Zahlenräder liegenden Zähnepaar<B>(9)</B> versehen ist.
    12. Zehnerschalteinrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalten der Zahlenräder<B>(103,</B> Fig. <B>6</B> und<B>7)</B> mit Hilfe einer rotierenden Welle<B>(118)</B> er folgt, deren Schaltglied (120) mit einem Mit- nehmer <B>(109)</B> bei jeder Umdrehung nachein ander mit zwei Malteserkreuzen <B>(136,</B> 140) in Eingriff tritt, von denen das eine direkt, das andere durch ein Umkehrzahnrad mit dem zugehörigen Zahlenrade <B>(103)</B> in Wirkungs- verbindung steht, wobei das Ausrücken der Schaltglieder (120)
    beim Übergang des Mit- nehmers <B>(109)</B> vom einen Malteserkreuz zum andern erfolgt. <B>13.</B> Zehnerschalteinrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalten der Zahlenräder<B>(303,</B> Fig. <B>8)</B> mit lWie einer hin- und hergehenden Schalt schiene<B>(318)</B> erfolgt, die die von der Steuer schiene<B>(317)</B> in den Drehbereich der Mit- nehmerstifte <B>(306)</B> der Zahlenräder (303) ge brachten Schaltzähne<B>(309)</B> sämtlich in einer Richtung bewegt und,
    <B>je</B> nachdem die Schalt zähne<B>(309)</B> durch die Steuerschiene<B>(317)</B> aus dem Bereich der Mitnehmerstifte (306) gebracht oder darin belassen sind, bei der entgegengesetzten Bewegung die Zahlenräder <B>(303)</B> stehen lässt bezw. sie um eine Einheit wieder zurückdreht.
    14. Zehnerschalteinriehtung nach Unter- ansprach <B>13,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltzähne durch mit der Schaltschiene <B>(318)</B> durch in Langlöcher (309a) greifende Zapfen (318a) in Verbindung stehende Ein zelschienen<B>(309)</B> gebildet werden, die an den einen Schenkeln von Winkelhebeln<B>(372)</B> an- gelenkt sind, deren andere Schenkel einer seits an Vorsprüngen (317a) der Steuer schiene<B>(317)</B> anliegen, anderseits in Aus- nehmungen (316a) der Nullschiene<B>(316)
    </B> greifen und die ausserdem jeein hakenartiges Glied<B>(315)</B> tragen, das über einen Vorsprung <B>(379)</B> des näch2t vorhergehenden Winkel hebels<B>(372)</B> greifen kann und unter der Wirkung einer Kuppelstange <B>(380)</B> steht, die im Drehbereich der Mitnehmerstifte <B>(306)</B> des zugehörigen Zahnrades<B>(303)</B> liegt, derart, dass beim Vorbeigehen des Zehnerdaumens (304) des Zahlenrades am Eingriffsteil der Kuppelstange <B>(380)</B> das Einhängen des Hakengliedes<B>(315)</B> in dem Vorsprung des benachbarten Winkelhebels<B>(372)</B> erfolgt.
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