CH213461A - Zehnerschalteinrichtung an Rechenmaschinen, Zählwerken und dergleichen. - Google Patents
Zehnerschalteinrichtung an Rechenmaschinen, Zählwerken und dergleichen.Info
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Description
Zehnerschalteinrichtung au Rechenmaschinen, Zählwerken und dergleichen. Bei den zurzeit bekannten Rechenmaschi nen, Addiermaschinen, Zählwerken und son stigen Maschinen, Apparaten und Einric'h- tungen, in denen Rechen- und Zählvorgänge stattfinden, erfolgt die sogenannte Zehner schaltung in den einzelnen Dezimalstellen nacheinander von rechts nach links.
Daraus ergeben sich folgende Nachteile. Ein erheblicher Teil der für das Rechnen oder Zählen verfügbaren Zeit sowie des erf or- derlichen Raumes wird lediglich für die Zehnerschaltungen verbraucht. Das hat zur Folge, dass die Rechenorgane, wie Staffel walzen, Einstellräder und dergl., grosse Ab- inessungen erhalten müssen, was wiederum grosse Umfangsgeschwindigkeiten und starke Beanspruchungen der Schalt- und Sperrorgane beim Starten und Abstoppen bedingt.
Da durch ist die Arbeitsgesehwindigkeit der be treffenden Maschinen auf ein Höchstmass be schränkt. das zu überschreiten bisher un- iiii;-licll erschien. Es besteht nun aber ein erhebliches Be dürfnis, insbesondere bei Rechen- und<B>Ad-</B> diermaschinen die Rechengeschwindigkeit zu steigern.
Dies wird bei -der den Gegenstand der Er findung bildenden Zehnenchalfeinrichtung dadurch ermöglicht, dass bei jedem Rechen- oder Zählvorgange ausser' dem betreffenden Rechen- oder Zählwert in sämtlichen.Dezi- malstellen des Zähl- oder Rechenwerkes, in denen überhaupt Zehnerübertragungen statt finden können,<B>d.</B> h.
in allen Stellen ausser der ersten, eine Eins eingebracht wird,<B>d.</B> Ii. <B>je</B> nachdem es sich um Addition oder Sub traktion handelt, sämtliche Zahlenräder, mit Ausnahme desjenigen der ersten Stelle, um eine Einheit vor- bezw. zurückgeschaltet -wer den, unabhängig davon, ob tatsächlich eine tD <B>-</B> Zehnerübertragung stattfinden soll; und dass dann in den Stellen, in denen keine Zehner übertragung in Frage<U>kommt,</U> die Eins durch entsprechende<B>-</B> Zurück- bezw'. 'Vorse'haltung der betreffenden Zahlenräder wieder heraus genommen wird.
Zur Ausführung dieser Art Zehnerüber tragung geeignete Zehnerschalteinrichtungen sind in den Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise veran schaulicht, und zwar der besseren Verständ lichkeit halber in mehr schematischer Dar stellungsweise, bei der alle für das Verständ nis nicht wesentlichen Teile fortgelassen oder nur angedeutet sind.
Im einzelnen zeigt: Fig. <B>1</B> einen senkrechten Schnitt nach Li nie<B>1-1</B> der Fig. 2 durch die Hauptteile einer mit einer Zehnerschalteinrichtung ge mäss der Erfindung ausgestatteten Rechen maschine mit Einstellrädern (Odhner-Ma- schine), Fig. 2 eine Rückansicht auf das Zahlen- rollensystem der 'betreffenden Maschine.
Die Fig. <B>3,</B> 4 und<B>5</B> stellen Einzelheiten dieser Ausführungsform dar.
Die Fig. <B>6</B> und<B>7</B> veranschaulichen in den Fig. <B>1</B> bezw. 2 entsprechender Darstellungs weise die Anwendung der Erfindung auf eine Rechenmaschine anderer Art, wobei aber in Fig. <B>6</B> nur die Ausbildung einer Dezimal stelle gezeigt ist.
Fig. <B>8</B> zeigt die Anwendung der Erfin dung auf ein einfaches Zählwerk mit par allelen Zahlenradwellen in quer zu diesen geführtem senkrechtem Schnitt.
In Fig. <B>9</B> ist eine ähnliche Maschine in derselben Darstellungsweise, aber mit elek tromagnetischer Steuerung der Zehnerschalt- einrichtungen veranschaulicht, während die Fig. <B>10</B> und<B>11</B> in axialer Richtung gesehen bezw. in Abwicklung eine Kurven- nutscheibe darstellen, wie sie zum Antriebe verschiedener zu den Zehnerübertragungsein- richtungen der in den übrigen Figuren dar gestellten Maschine gehörigen Schalt- und Stenerorgane dienen.
In Fig. <B>1</B> ist mit<B>1</B> die die Einstellräder (Sprossenräder) 2 tragende Welle bezeichnet. Die Einstellnäder 2. deren Zähnezahl 'be kanntlich nach dem Werte der in das Rechen werk einzubringenden Zahl eingestellt wird. stehen in üblicher Weise mit<B>je</B> einem der von der Welle<B>8</B> getragenen Zahlenrollen<B>3</B> derart in Verbindung, dass durch Drehen jedes der Räder 2 die zugehörige Zahlenrolle <B>3</B> um einen dem Werte der an dem Rade <B>2</B> ,eingestellten Zahl entsprechenden Betrag ge dreht wird, und zwar in der einen oder der andern Richtung,<B>je</B> nachdem die betreffende Zahl addiert oder subtrahiert wird.
Die Zahlenrollen<B>3</B> sind in üblicher Weise mit zehn axial gerichteten Stiften<B>6</B> und einem radial vorspringenden Zehnerschaltdaumen 4 versehen. Im Drehbereich des Daumens 4 liegt ein Zehnerkupplungshebel <B>5,</B> der bei <B>11</B> an einem fest mit dem Maschinengestell verbundenen Teil<B>10</B> gelagert ist und dessen unteres Ende 12 in der Verschiebungsbahn zweier Stifte<B>13.</B> 14 liegt, die durch quer in einem im naehstehenden als Steuerglied be zeichneten Schieber<B>15</B> vorgesehene Bohrun gen gehen, in denen sie unter Reibung gleiten können.
Die Steuerglieder<B>15.</B> von denen ebenso wie von den ]Nebeln<B>5</B> und den Stifte- paaren <B>13,</B> 14<B>je</B> eins für jede Dezimalstelle vorgesehen ist, sind in der Richtung der Welle<B>8</B> verschiebbar geführt. Die Führungen sind wegen der besseren Anschaulichkeit der Zeichnung weggelassen. Dies gilt auch für die Führungen zweier parallel zu den Steuer gliedern<B>15</B> gelagerter, über die ganze Länge des Zählwerkes durchgehender Schienen<B>16</B> und<B>17,</B> von denen die erstere im nachstehen den als Nullschiene, die letztere als Steuer schiene bezeichnet wird.
Die Schienen<B>16</B> und <B>17</B> erhalten von einer Kurvennutseheibe 128 aus, wie sie in den Fig. <B>10</B> und<B>11</B> veran schaulicht ist, eine hin- und hergehende Ver schiebungsbewegung in ihrer Längsriehtung. Die Ausbildung der Steuerschiene<B>16,</B> der Nullsehiene <B>17</B> und der Steuerglieder<B>15</B> er gibt sich aus den Fig. 2 bis<B>5,</B> von denen Fiz. <B>3</B> die Steuerschiene<B>17</B> von oben tresehen. teilweise in Zusammenwirkung mit den Steuergliedern<B>15.</B> und Fiz. <B>I</B> zwei Steuer glieder sowie die Steuer- und die Nullschiene von hinten gesehen darstellt.
Wie besonders Fiz. 4 erkennen lässt. liberlap-Pen die benach barten Steuerglieder einander. Sie sind zu diesem Zwecke abgekröpft, aerart, dass die hinten liegenden Teile über der Schiene<B>16,</B> die vorn befindlichen unter der Schiene<B>17</B> liegen.
Die letztere liegt mit seitlich vor springenden Lappen<B>17b</B> an den einen (in Fig. <B>9</B> und<B>5</B> linken) Enden 15a der Steuer- Z-Iieder <B>15</B> an, während die Nullschiene<B>16</B> mit, nach oben gerichteten Vorsprüngen 16a in Aussehnitte <B>15b</B> der Steuerglieder ein- f).reift. In einen weiteren Ausschniü 15c jedes der Steuerglieder greift ein Bund 20a<B>je</B> einer für jede Dezimalstelle vorgesehenen Hülse <B><U>90</U></B> ein.
Diese Hülsen sind auf einer unterhalb der Welle<B>8</B> gelagerten Welle<B>18</B> in axialer Riehtung verschiebbar; an einer Verdrehung -e-enüber dieser Welle sind sie dadurch ge hindert, dass sie mit einem Vorsprunge <B>20b</B> in einen entsprechenden Ausschnitt einer fest wif der Welle<B>18</B> sitzenden Hülse<B>19</B> ein- "reifen. Die Hülsen 20 sind mit<B>je</B> zwei Zäh nen<B>9</B> (Fig. <B>1),</B> den sogenannten Zehnerschalt- zähnen versehen,
die mit den Stiften<B>6</B> der Zahlenrollen<B>3</B> in Eingriff treten können, wenn die Hülsen 20 in deren Drehbereich I verschoben sind. Den oben erwähnten <B>a</B> xia Stiften<B>13</B> und 14, den sogenannten Kuppel- s;
tiften, liegen Ausfräsungen<B>15d</B> der Steuer glieder<B>15</B> bezw. 17a der Steuerschiene<B>17</B> gegenüber, so dass beim Eintreten der Stifte in die eine oder andere dieser Ausfräsungen unter der Wirkung der Kuppelhebel <B>5</B> das betreffende Steuerglied mit der Steuerschiene <B>17</B> bezw. dem vorhergehenden Steuergliede gekuppelt wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Die Fig. <B>1</B> und 2 zeigen die Einrichtung in der Nullstellung. Wird in den Einstellrädern 2 ein Zahlenwert eingestellt und dieser durch Drehen der Rä der 2 auf die mit diesen in Eingriff stehen den Zahlenrollen<B>3</B> übertragen, so führen diese entsprechende Drehbewegungen aus.
Findet dabei in einer der Zahlenrollen ein Zehnerübergang statt,<B>d.</B> h. geht der betref fende Zehnerdaumen 4 an dem obern Arm des zugehörigen Hebels<B>5</B> vorbei, so drückt des.-en unteres Ende<B>12</B> den jetzt in der Ebene cles Tlebels <B>5</B> liegenden Stift 14 in die Aus sparung 17a der Steuerschiene<B>17,</B> die da- durch mit dem betreffenden Steuergliede <B>15</B> gekuppelt wird.
Während dieser Zeit hat die Kurvennutscheibe <B>128</B> (Fig. <B>10</B> und<B>11),</B> die die Verschiebungshewegungen der Schienen <B>16</B> und<B>17</B> vermittelt, die eine (rechte) Hälfte ihres Umfanges durchlaufen, während deren die Schienen keine Verschiebung erfahren. Nunmehr treten die in den Kurvennuten lau fenden Mitnehmerstifte 124 und<B>125</B> in die Abschnitte<B>1-10</B> ihrer Kurvennutbahnen ein. Dadurch werden die Schienen zunächst beide im Sinne des Pfeils <B>b</B> der Fig. 2 be wegt. Dabei nimmt die Steuerschiene<B>17</B> mit ihren Lappen<B>17b</B> sämtliche Steuerglieder<B>15</B> mit.
Diese bewirken ihrerseits eine entspre chende Verschiebung der mit ihnen durch die in die Kerben 15a greifenden Scheiben 20a in Eingriff stehenden Zehnerschalthülsen 20, 'bis deren Schaltzähne<B>9</B> in den Bereich der Stifte<B>6</B> der Zahlenrollen<B>3</B> gelangen.
Ferner treten an Stelle der quer verschobenen Stifte 14 nunmehr die Stifte<B>13</B> der Steuerglieder <B>15</B> unter die Enden 12 der Kuppelhebel <B>5.</B> Jetzt wird durch einen nicht dargestellten Mechanismus der Welle<B>18</B> vom Antrieb der Maschine aus eine kurze Schwingbewegung, etwa im Sinne des Pfeils e der Fig. <B>1</B> erteilt, was zur Folge hat, dass sämtliche Zahlen rollen<B>3</B> bis auf die der ersten Stelle um eine Einheit, entsprechend dem Abstande der Stifte<B>6,</B> im Uhrzeigersinne gedreht wurden.
Dies gilt für den Fall der Addition; bei einem Subtraktionsvorgang erfolgt #die Schal tung in umgekehrter Drehrichtung.
Findet bei dieser Schaltung ein Zehner übergang statt, so wird in der betreffenden Dezimalstelle der Hebel<B>5</B> durch den Daumen 4 gegen den Stift<B>13</B> gedriiekt und dieser in den Ausschnitt<B>15d</B> des jeweils vorhergehen den Steuergliedes<B>15, d.</B> h. des Steuergliedes der nächst niedrigeren Stelle, geschoben, wo durch die betreffenden Steuerglieder, nämlich einerseits das den vom Zehnerdaumen be- tätizten Kuppelstift <B>13</B> enthaltende und anderseits das in der Stellenordnung nächst niedrigere, miteinander gekuppelt werden.
Dieser Vorgang möge mit Brücken- bezw. Nettenbildung bezeichnet werden,<B>je</B> naeli- dem nur zwei benachbarte oder mehrere auf einander folgende Steuerglieder miteinander gekuppelt werden.
Nunmehr wird die Steuerschiene<B>17</B> durch die Kurvennutscheibe <B>128</B> (vergl. Abschnitt 4-5 der Kurvennut Fig. <B>11</B> und Pfeil a der Fig. 2) in ihre Ausgangslage zurückgeführt. Dabei nimmt sie die mit ihr, sei es unmittel bar, sei es infolge der Brücken- und der Kettenbildung, gekuppelten Steuerglieder<B>15</B> wieder mit.
Dadurch werden alle zugehörigen Zehnerschalthülsen 20 mit ihren Schaltzäh nen aus dem Drehbereich der Stifte<B>6</B> der be treffenden Zahlenrollen<B>3</B> zurückgezogen, so dass. wenn nunmehr die Schaltwelle<B>18</B> im Sinne des Pfeils<B>d</B> der Fig. <B>1</B> in ihre Aus gangslage zurückgeschwenkt wird, nur die jenigen Zahlenrollen<B>3</B> um eine Einheit wieder zurückgedreht werden und damit nur in denjenigen Stellen die vorher in sämt lichen Stellen zugeschaltete Eins wieder her ausgenommen wird, deren Steuerglieder<B>15</B> weder direkt noch im Wege der Brücken- oder Kettenbildung mit der Steuerschiene<B>17</B> gekuppelt waren, während für die gekuppel ten Steuerglieder,
<B>d.</B> h. also für die Stellen, in denen, sei es unmittelbar beim Fortschrei ten des Rechenvorganges, sei es infolge der Fortschaltung um eine Einheit beim ersten Aussehwingen der Zehnerzähne<B>9</B> ein Zehner übergang stattfand, diese Fortschaltung be stehen bleibt.
Nachdem die Schaltwelle<B>18</B> in ihre Ruhelage zurückgeschwenkt ist. wird auch die Nullschiene<B>16</B> dureh die Kurvennut- seheibe <B>128</B> in Richtung des Pfeils a der Fiz. <B>522</B> in ihre Ausgangsstell-ung zurück bewegt (verL,1. Fig.11. Teil<B>6-7</B> der Kurven nut).
wobei durch Vermittlung der in die Ausschnitte<B>15b</B> eingreifenden Uppen 16a auch die mit, der Schiene<B>17</B> nicht gekuppelt zewegenen Steuerglieder in ihre Ausgangs- strIlunz (Fiz. 2) zurückgeführt werden. so class sämtliche Teile des Mechanismus. da auch die Kurvennutscheibe <B>128</B> damit ihren TTmlauf vollendet hat, wieder die Bereit- sehaftssfellung einnehmen und ein neuer Rechenvorgang beginnen kann.
Die Stifte<B>13</B> und 14 der gekuppelt gewesenen Steuerglie der<B>15</B> waren nämlich durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Einrichtung gleichfalls wieder in ihre in Fig. <B>1</B> veran schaulichte Ausgangsstellung zurückgeführt worden.
Die in den Fig. <B>6</B> und<B>7</B> dargestellte Aus führungsform unterscheidet sich von der be schriebenen, soweit die Zehnerschaltung in Frage kommt, im wesentlichen nur dadurch, dass die Schaltung nicht mittels einer hin- und berschwingenden Welle, sondern mit Hilfe einer in ein und derselben Drehrichtung um laufenden Welle erfolgt. Diese Welle ist in den Fig. <B>6</B> und<B>7</B> mit<B>118</B> bezeichnet.
Auf ihr sitzen, wie im vorbesehriebenen Falle in der Achsrichtung verschiebbar aber nicht ver- drehbar. die Schalthülsen 120, die an den fest auf der Welle sitzenden Kuppelhülsen <B>119</B> geführt sind.
In eine Nut 1?Oa der Hülse 120 creift ein mit dem zugehörigen Steuer- gliede <B>115</B> verbundener Arm<B>115d</B> ein, wo durch das Steuergjied mit der Hülse<B>19.0 -</B> wie die Steuerglieder<B>15</B> mit ihren Hülsen 20 durch deren Scheiben 20a bei der vorbesehrie- benen Ausführungsform<B>-</B> in der Weise ver bunden wird, dass bei Verschiebung der Steuerglieder die betreffenden Schalfhülsen zwangläufig mitgenommen werden.
Die Ausbildung und Anordnung der Steuerglieder sowie der Steuer- und der Null schiene, die im vorliegenden Fall mit<B>117</B> bezw. <B>116</B> bezeichnet sind. und ebenso ihre Antriebe sind die gleichen wie bei der Aus führungsform nach Fig. <B>1</B> bis 4. Die Kuppel- stifte <B>113</B> und 114 liegen auch wieder im Be- wegungsbereieh des untern Endes 112<B>je</B> eines bei<B>111</B> fest am Zählwerkshörper ge- la,zerten Hebels<B>105,</B> mit dessen oberem Ende die dem Zehnerdaumen 4 entsprechende Zehnerrolle 104 in Eingriff treten 'kann.
Diese Rolle ist an dem zugehArizen Zahlen- rade <B>103</B> gelagert. Zwischen diesem und seinem zu einem<B>-</B> nicht dargestellten - Addierwerk gehörigen Antriebsrade 145 ist ein Differentialgetriebe eingeschaltet wo durch in bekannter Weise erreicht wird, dass die Antriebsorgane des Addierwerkes und cler Zelmerschaltungen mit den Zahlenrädern dauernd in Eingriff bleiben können.
Das Zahnrad 145<U>kämmt</U> mit einem Zahn- rade 144. das lose auf der Welle<B>108</B> sitzt und über ein fest mit ihm verbundenes Kegel rad 147 mit zwei Kegelrädern 142 in Ein griff steht, die in dem Sternrade 121 (leg Differentialgetriebes gelagert sind und ihrer seits mit einem Kegelrade 146 kämmen, das an der Zahlenrolle<B>103</B> sitzt und mit dieser auf der Welle<B>108</B> drehbar ist. In den Zahn kranz des Sternrades 121 greift ein Ritzel 148 ein, das zusammen mit einem grösseren Zahnrad<B>139</B> und einem mit diesem fest ver bundenen Malfeserkreuz 140 auf einer Welle 141 drehbar ist.
Das Zahnrad<B>139</B> greift in (,in gleich grosses Zahnrad<B>138</B> ein, das zu sammen mit einem zweiten Malteserkreuz <B>136</B> auf einer Welle<B>137</B> drehbar ist. Unter halb der Wellen 141 und<B>137</B> ist eine weitere Welle<B>118</B> gelagert, die in ihrer Funktion der Zehnerschaltwelle <B>18</B> der erstbeschriebenen Ausführungsform entspricht. Auf der Welle <B>118</B> sitzt fest eine Hülse<B>119,</B> die zur Füh rung deT Sühalthulse 120 dient. Die letztere ist mit einem Zapfen<B>109</B> versehen, der den Zehnersthaltzähnen <B>9</B> der Ausführung nach Fig. <B>1</B> bis. 4 entspricht.
An die Hülse 120 schliesst sich ferner der Sperrzylinder149 des Maltesergetriebes an. Von den varbeschriebe- nen Mechani#smen sind<B>je</B> naell der Art der betreffenden Maschine so viele vorhanden, als di e Maschine Dezimalstellen enthält, be#zw. eine weniger.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der in den Fig. <B>6</B> und<B>7</B> veranschaulichten Lage ist das Sternrad 121 durch den Sperrzylinder 149 an der Drehung verhindert. Infolgedes sen wird der Rechenvorgang vom Antriebs rad 145 über die Kegelräder 147, 142 und 146 auf die Zahlenrollen<B>103</B> übertragen.. Dieser Vorgang spielt sich -während der ersten Hälfte der Umdrehung der Kurven- nutscheibe (Fig. <B>10</B> und <B>11)</B> ab, die auch in diesem Falle für die Hin- und Herbewegung der Steuerschiene<B>117</B> und der Nullschiene <B>11 A</B> bemitzt werden kann.
Nachdem dann zunächst die Steuerschiene<B>117</B> in der Rich.- tung des Pfeils a verschoben ist, werden durch Drehung des mit der Hülse 120 zu sammenhängenden Sperrzylinders 149 die Malteserkreuze freigegeben, und bei dem gleichzeitig stattfindenden Eintritt des Zehnerschaftzapfens <B>109</B> in die betreffende Nut des Malteserkreuzes 140 wird das letz tere um eine Vierteldrehung mitgenommen.
Die Übersetzung zwischen den Zahnrädern 148 und 121 ist so gewählt, dass die Viertel drehung des Malteserkreuzes einer Fortschal- -hino, des Zahlenrades<B>103</B> um eine Einheit entspricht. Das Zahnrad 144 wird bei diesem Vorgang durch das Zahnrad 145 festgehalten.
Auf diese Weise wird in den Zahlen rädern<B>103</B> in sämtlichen DezimaIstellen mit Ausnahme, der ersten eine Einheit zugeschal tet. Während des Überganges des Zapfens <B>109</B> von einem Malteserkreuz zum andern wird die Steuerschiene<B>117</B> in der Richtung des Pfeils <B>b</B> zurückbewegt, wodurch, wie oben beschrieben, die mit ihr direkt oder in- 'direkt gekuppelten Steuerglieder<B>115</B> und damit auch die zu ihnen gehörigen Hülsen <B>19-0</B> im Sinn des Pfeils <B>b</B> verschoben werden,
so dass die betreffenden Zapfen<B>109</B> mit den zugehörigen Malteserkreuzen <B>136</B> nicht in Eingriff -kommen und in den 'betreffenden Dezimalstellen die vorher zugeschalteten Ein- ]leiten nicht wieder zurückgeschaltet werden, Dieses Zurückschalten geschieht dagegen für die nicht gekuppelten Steuerglieder<B>115</B> da durch, dass die betreffenden in der Eingriff- stellung verbleibenden Zapfen<B>109</B> in die Malteserkreuze <B>136</B> eintreten,
diese entgegen dem Uhrzeigersinne um ein Viertel ihres Um fanges drehen und dadurch über die Zahn räder<B>138, 139</B> und 148 die betreffenden Zahlenrollen<B>103</B> um eine Einheit wieder zu- rüekdrehen.
Fig. <B>8</B> veranschaulicht die Ausführung der Erfindung bei einem Zählwerk mit par allelachsigen Zahlenrollen, bei dem der An trieb oder die Schaltungsübertragung nur von der ersten Stelle rechts<B>,</B> (in der Zeichnung links) aus erfolo-t. Die Zahlenrollen selbst <B>Z,</B> sind ebenso wie ihre Antriebsräder in der Zeichnung nicht dargestellt, sondern nur die mit ihnen auf der gleichen Achse<B>308</B> sitzen den zehnzähnigen Zahnräder<B>303,</B> deren Zähne<B>306</B> den Stiften<B>6</B> der Ausführung nach Fig. <B>1</B> und 2 entsprechen. Die Zehner daumen sind mit 304, die Steuerschiene mit <B>317</B> und die Nullschiene mit<B>316</B> bezeichnet.
Bei der Ausführung nach Fig. <B>8</B> sollen die Zehnersehaltorgane in ihrer Ruhestellung vollkommen aus dem Bereich der Zehner zähne<B>306</B> der Zahlenrollen kommen,<B>um</B> eine Längsverschiebung des Zählwerkes gegen über den Zehnersehaltorganen zu ermöglichen. Die Zehnerschaltung erfolgt im vorliegenden Falle mit Hilfe einer hin- und berbeweg- liehen Schiene<B>318,</B> die ihren Antrieb von der dritten Kurvennut<B>123</B> der in Fig. <B>10</B> und<B>11</B> veransehaulichten Kurvennutscheibe aus er hält.
Die Schiene<B>318</B> steht mit den im vor liegenden Falle als kurze auf- und abbeweg- liehe Schienen ausgebildeten Zehnerschait- zähnen <B>309</B> durch Stifte 318a in Verbindung, die in Langlöcher 309a der Schaltzähne<B>309</B> eingreifen. Diese sind an bei<B>371</B> am Ma schinengestell gelagerten Winkelhebeln<B>372</B> angelenkt, die mit am untern Ende des andern Schenkels vorgesehenen Vorsprüngen in Aus- sehnitte 316a der Nullschiene<B>316</B> eingreifen und ausserdem an von der Steuerschiene<B>317</B> nach oben vorspringenden Lappen 317a an liegen.
Bei<B>379</B> sind an die Winkelhebel<B>372</B> kurze hakenartige Schienen<B>315</B> angelenkt, die den St#euergliedern <B>15</B> der Ausführung nach Fig. <B>1</B> und 2 entsprechen und die mit an ihren freien Enden vorgesehenen Aus schnitten 384 über die Gelenkzapfen<B>379</B> des nächst vorhergehenden Steuergliedes greifen können, wodurch im vorliegenden Falle die Brücken- bezw. Kettenbildung zwischen den Steuergliedern erfolgt.
Die Kupplung wird bewirkt mit Hilfe von Kuppelstangen <B>380,</B> di,- mit ihren untern Enden an die Steuer- ,glieder <B>315.</B> mit ihren obern Enden an bei <B>311</B> am Masehinengestell gelagerten Kuppel- hebeln <B>305</B> angelenkt sind.
In Fig. <B>8</B> sind der Einfaehheit 'halber nur zwei solcher Kuppelschienen auf der rechten Seite dar-
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gestellt. <SEP> Die <SEP> Kuppelhebel <SEP> <B>305</B> <SEP> liegen <SEP> mit
<tb> einer <SEP> nach <SEP> oben <SEP> gerichteten <SEP> Nase <SEP> im <SEP> Dreh bereich <SEP> der <SEP> Zehnerdaumen <SEP> 304.
<tb> Die <SEP> Wirkungsweise <SEP> dieser <SEP> Einrichtung
<tb> ist <SEP> folgende:
<SEP> Zu <SEP> Beginn <SEP> des <SEP> Schaltverganges
<tb> stehen <SEP> die <SEP> Zehnerschaltzähne <SEP> <B>309</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> <B>8</B> <SEP> dargestellten <SEP> Lage. <SEP> Wird <SEP> nun <SEP> die
<tb> Schaltschiene <SEP> <B>318 <SEP> - <SEP> je</B> <SEP> nach <SEP> der <SEP> Rechenart
<tb> nach <SEP> rechts <SEP> oder <SEP> links <SEP> <B>-</B> <SEP> seitlich <SEP> um <SEP> eine
<tb> halbe <SEP> Zahnteilung <SEP> verschoben, <SEP> was <SEP> dem <SEP> <B>Ab-</B>
<tb> schnitt <SEP> 1-2 <SEP> der <SEP> Kurvennut <SEP> 123 <SEP> (Fig. <SEP> <B>11)</B>
<tb> entspricht, <SEP> so <SEP> werden <SEP> die <SEP> Schaltzähne <SEP> <B>309</B>
<tb> durch <SEP> die <SEP> Stifte <SEP> 318a <SEP> um <SEP> eine <SEP> entsprechende
<tb> Strecke <SEP> mitgenommen.
<SEP> Dann <SEP> wird <SEP> die <SEP> Steuer schiene <SEP> <B>317</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> Richtung <SEP> des <SEP> Pfeils <SEP> <B>b</B>
<tb> bewegt, <SEP> wobei <SEP> sie <SEP> mit <SEP> ihren <SEP> Lappen <SEP> 317a <SEP> die
<tb> Winkelhebel <SEP> <B>372</B> <SEP> mitnimmt. <SEP> Dadurch <SEP> werden
<tb> die <SEP> Schaltzähne <SEP> <B>309</B> <SEP> nach <SEP> oben <SEP> bewegt, <SEP> wobei
<tb> sie <SEP> in <SEP> die <SEP> Zahnlücken <SEP> der <SEP> Rader <SEP> <B>303</B> <SEP> ein treten.
<SEP> Anschliessend <SEP> wird <SEP> die <SEP> Sehaltsehiene
<tb> <B>318</B> <SEP> um <SEP> eine <SEP> ganze <SEP> Zahnteilung <SEP> im <SEP> Rechen sinne <SEP> verschoben <SEP> (Abschnitt <SEP> 3-4 <SEP> der <SEP> Kur vennut <SEP> <B>123).</B> <SEP> Finden <SEP> bei <SEP> diesem <SEP> Vorgange
<tb> Zehnerübertragungen <SEP> statt, <SEP> so <SEP> werden <SEP> die
<tb> entsprechenden <SEP> Kuppelhebel <SEP> <B>305</B> <SEP> mit <SEP> den
<tb> Stangen <SEP> <B>380</B> <SEP> nach <SEP> unten <SEP> gedrückt, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die
<tb> Steuerglieder <SEP> <B>315</B> <SEP> mit <SEP> ihren <SEP> Aussparungen
<tb> 384 <SEP> in <SEP> die <SEP> Stifte <SEP> <B>379</B> <SEP> der <SEP> jeweils <SEP> benachbar ten <SEP> Winkelhebel <SEP> <B>372</B> <SEP> eingehängt <SEP> werden.
<tb> Nach <SEP> diesem <SEP> Vorgange,
<SEP> der <SEP> der <SEP> oben <SEP> beschrie benen <SEP> Brücken- <SEP> bezw. <SEP> Kettenbildung <SEP> ent spricht, <SEP> wird <SEP> die <SEP> Steuerschiene <SEP> <B>317</B> <SEP> mit <SEP> dem
<tb> ersten <SEP> Winkelhebel <SEP> <B>37:9,</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> Richtung <SEP> des
<tb> Pfeils <SEP> a <SEP> bewegt, <SEP> wobei <SEP> sämtliche <SEP> Steuerglie der <SEP> mitgenommen <SEP> werden, <SEP> die <SEP> mit <SEP> dem <SEP> ersten
<tb> Winkelhebel <SEP> <B>372</B> <SEP> gekuppelt <SEP> sind. <SEP> Dadurch
<tb> kommen <SEP> die <SEP> Zehnerschaltzähne <SEP> <B>309</B> <SEP> ausser
<tb> Eingriff <SEP> mit <SEP> den <SEP> Rädern <SEP> <B>306.</B> <SEP> Nunmehr <SEP> wird
<tb> die <SEP> Schaltschiene <SEP> <B>318</B> <SEP> wieder <SEP> um <SEP> eine <SEP> ganze
<tb> Zahnteilung <SEP> zurückbewegt;
<SEP> sie <SEP> schaltet <SEP> dabei
<tb> mit <SEP> den <SEP> restlichen <SEP> Zehnerzähnen <SEP> <B>309,</B> <SEP> die <SEP> sich
<tb> noch <SEP> im <SEP> Eingriff <SEP> mit <SEP> den <SEP> Rädern <SEP> <B>303</B> <SEP> be finden, <SEP> diese <SEP> um <SEP> einen <SEP> Zahn <SEP> wieder <SEP> zurück.
<tb> Darauf <SEP> wird <SEP> die <SEP> Nullschiene <SEP> <B>316</B> <SEP> mit <SEP> ihren
<tb> Ausschnitten <SEP> 316a <SEP> in <SEP> der <SEP> Pfeilrichtung <SEP> a <SEP> zu rückbewegt, <SEP> wodurch <SEP> alle <SEP> restlichen <SEP> Zehner schaltzähne <SEP> <B>309</B> <SEP> ebenfalls <SEP> wieder <SEP> auUer <SEP> Ein griff <SEP> mit <SEP> den <SEP> Rädern <SEP> <B>303</B> <SEP> gebracht <SEP> werden.
Aus dem geschilderten Vorgange ergibt sich, dass in der ersten Dezimalstelle rechts (links in der Zeichnung) in jedem Falle ge schaltet wird, während in den folgenden Stellen die Zuschaltung nur dann aufrecht erhalten bleibt, wenn die Steuergliedkette mit am ersten Winkelhebel hängt.
Zu Fig. <B>11</B> ist noch zu bemerken, dass dort die Kurvennuten nur für eine Drehrichtuny <B>ä,</B> dargestellt sincl. Die Einrichtung, die dafür sorgt, dass die Nuien für die entgegengesetzte Drelirichtung entsprechend umgesteuert wer den, ist, um die Darstellung nicht zu unüber sichtlich<B>zu</B> machen, wegzulassen.
Ebenso unerheblich wie die Art und Weise, in der die Schaltbewegungen zu stande kommen, ist es auch, wie die Kupp lung der Steuerglieder unter sich und mit der Steuerschiene herbeiaeführt wird. Sie kann ausser wie beschrieben auf mechanischem Wege, z. B. auch hydraulisch, pneumatiseh oder auf elektrischem Wege erfolgen. In Fig. <B>9</B> ist in schematischer Weise veran schaulicht, wie die Kupplung durch elektro magnetisch wirkende Mittel bewirkt werden kann. Hier sind durch 403 die auf den par allel zueinander liegenden Wellen sitzenden Zahlenrollen angedeutet, deren Zehnerdau men mit 404 bezeichnet sind.
Mit diesen kön nen die bei 411 gelagerten Kuppelhebel 405 in Eingriff treten, die -unter der Einwirkung von Federn 430 stehen. Die Teile 415 ent sprechen den Steuergliedern<B>15</B> bezw. <B>115</B> der Ausführungen nach den Fig. <B>1</B> bis<B>7.</B> Die Steuerschiene ist mit 417 bezeichnet, die Nullschiene ist nicht dargestellt.
Die Kuppelhebel 405 übertragen die ihnen durch die Daumen 404 erteilte Bewegung auf Kontaktstifte 413 bezw. 414, die senkrecht verschiebbar in einer Schiene 435 geführt sind. An dieser Schiene ist unter Zwischen- Iage von Isolierstücken 435a eine Isolierleiste 436 angebracht, an der gegenüber den Kon taktstiften 413, 414 feste Kontakte 437 und 438 sitzen.
Durch die Betätigung der Kon takte 413 bezw. 414, die in der bei Be- spreehung der Kuppelstifte <B>13</B> und 14 der Ausführung nach Fig. <B>1</B> und 2 besehriebe- neu Weise erfolgt, können an jeder Dezimal stelle die betreffenden, die Kuppelmagnete 440 bezw. 441 enthaltenden Stromkreise ge schlossen werden.
Wird mit Hilfe der Kon takte 437 der Magnet 440 in Tätigkeit ge setzt, so zieht dieser einen bei 443 an dem betreffenden Steuergliede 415 gelagerten #Vinkelhebel 439 an, dessen hakenaxtiger Schenkel 439a das Steuerglied 415 mit dem nä,#,hsten Stenergliede kuppelt.
Wird der den Magneten 441 enthaltende Stromr kreis geschlossen, so, wird ein zweiter. gleieh- falls an dem betreffenden Steuergliede 415 gelagerter Winkelhebel so bewegt, dass sein oberer, hakenartigausgebildeter Schenkel 445 hinter den zugehörigen Lappen<B>417b</B> der Steuerschiene 417 greift und dadurch das be treffende Steuerglied mit der Steuerschiene direkt kuppelt.
Im übrigen entspricht die Wirkungsweise der Zehnerschaltung im we- sentlielien der an Hand der Fig. <B>1</B> bis 4 er läuterten, so dass sieh ein näheres Eingehen hierauf erübrigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zehnerschalteinrichtung an Rechenma- sallinen, Zählwerken und dergl., dadurch ge kennzeichnet, dass sie bei jedem Rechen- oder Zählvorg ange ausser dem betreffenden Rechen- oder Zählwert in sämtlichen Dezimalstellen mit Ausnahme der ersten eine Eins einbringt und in den Stellen, in denen keine Zehner schaltungen stattfinden sollen, die Eins wieder herausni-mmt. UNTERANSPRüCHE:<B>1.</B> Zehnerschalteinrichtung nach dem Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch eine Steuereinrielltung, welche diejenigen Zehner vorbereitungen, die während des Rechen- oder Zählvorganges erfolgen, von denen trennt, die beim Zusehalten der Einheit stattfinden,<B>wo-</B> bei im ersteren Falle die Eingriffsstellung der Zehnerschaltglieder (20) bestimmende, für jede Stelle vorgesehene Steuerglieder<B>(15)</B> direkt mit einer für alle Stellen gemeinsamen Steuervorrichtung<B>(17)</B> gekuppelt werden, während im zweiten Falle die Kupplung der Steuerglieder<B>(15)</B> nur jeweils mit dem Steuergliede der nächst niedrigeren Stelle erfolgt.2. Zehnerschalteinrichtung nach Unter- ausprue,h <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Ein- und Ausrücken der Schaltglieder (20) in den bezw. aus dem Drehbereich der Mit- nehmer <B>(6)</B> der Zahlenräder<B>(3)</B> durch Ver mittlung von Steuergliedern<B>(15)</B> erfolgt, die in denStellen, in denen beim Einbringen des Rechen- oder Zählwertes der Zehner daumen (4) die Nullsbellung überschreitet.mit einer das Ein- und Ausrücken der Schalt glieder (20) bewirkenden Steuervorrichtung <B>(171)</B> gekuppelt werden, während in den Stel len, in denen die Zehnerdaumen<B>( '</B> 4) bei der vorhergehenden Betätigung der Schaltglieder (20) die Nullstellung überschreiten, die Kupplung jeweils mit dem Steuergliede <B>(Ei)</B> der nächst niedrigeren Stelle (Brücken- oder Kettenbildung) erfolgt.<B>3.</B> Zehnerschalteinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltglieder (20), die in einer Anzahl vor handen sind, welche höchstens um eins kleiner ist als die Stellenzahl, und die bei B,3tä,tigung durch einen gemeinsamen An trieb die Hin- und Hersehaltung sämtlicher Zahlenräder<B>(3)</B> bis auf das erste, ermög lichen, im Anschluss an jeden Rechen- oder Zählvorgang zunächst in eine solche 1, ge ge bracht werden, in der sie die Zahlenräder<B>(3)</B> in der einen Drehrichtung um eine Einheit bewegen, und dass die Schaltglieder (20)dann in denjenigen Stellen, in denen die Zehner daumen (4) die Nullstellung überschritten haben, vor ihrer die Rückschaltung der Zahlenräder<B>(3)</B> um eine Einheit bewirken den Bewegung aus dem Drehbereich der die Schaltung vermittelnden Mitnehmer <B>(6)</B> der Zahlenräder<B>(3)</B> gebracht werden.4. Zehnerschalteinrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kuppeln der Steuerglieder<B>(15)</B> mit der Steuervorriehtung <B>(17)</B> durch die Zehner daumen (4) der Zahlenräder<B>(3)</B> bewirkt wird, die, bevor die Schaltglieder (20) in den Drehbereich der Mitnehmer <B>(6)</B> der Zahlen- EMI0008.0026 räder <SEP> gebracht, <SEP> <B>d.</B> <SEP> h.<SEP> eingerückt <SEP> werden, <tb> durch <SEP> Vermittlung <SEP> von <SEP> Hebeln <SEP> <B>(5)</B> <SEP> die <SEP> Steuer glieder <SEP> <B>(15)</B> <SEP> mit <SEP> der <SEP> Steuervorrichtung <SEP> <B>(17)</B> <tb> vc#rrie#"eln, <SEP> während <SEP> das <SEP> Kuppeln <SEP> der <SEP> Steuer t' <tb> ,glieder <SEP> <B>(15)</B> <SEP> miteinander, <SEP> <B>d.</B> <SEP> h.<SEP> die <SEP> sogenannte <tb> Brücken- <SEP> oder <SEP> Kettenbildung, <SEP> durch <SEP> die selben <SEP> Daumen <SEP> (4) <SEP> und <SEP> Kuppelhebel <SEP> <B>(5)</B> <SEP> nach <tb> dem <SEP> Einrücken <SEP> der <SEP> Schaltglieder <SEP> <B>(-')0)</B> <SEP> infolge <tb> der <SEP> dabei <SEP> eintretenden <SEP> Verschiebun- <SEP> der <tb> Steuerglieder <SEP> <B>(15)</B> <SEP> gegenüber <SEP> den <SEP> Kuppel hebeln <SEP> <B>(5)</B> <SEP> erfolgt. <tb> <B>5.</B> <SEP> Zehnersehalteinriehtung <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 2, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> in <tb> ihrer <SEP> Verschiebungsrichtung <SEP> einander <SEP> über lappenden <SEP> Steuerglieder <SEP> <B>(15)</B> <SEP> mit <SEP> <B>je</B> <SEP> zwei <SEP> um <tb> das <SEP> Mass <SEP> der <SEP> Ein- <SEP> bezw.<SEP> Ausrückbewegung <tb> der <SEP> Schaltglieder <SEP> (20) <SEP> in <SEP> der <SEP> Versehiebungs richtung <SEP> gegeneinander <SEP> versetzten <SEP> Kuppel stiften <SEP> <B>(13,</B> <SEP> 14) <SEP> versehen <SEP> sind, <SEP> die <SEP> in <SEP> beiden <tb> Endstellungen <SEP> ihrer <SEP> Verschiebung <SEP> im <SEP> Bewe Olungsbereich <SEP> des <SEP> zugehörigen <SEP> Kuppelhebels <tb> <B>(5)</B> <SEP> liegen. <tb> <B>6.</B> <SEP> Zehnerschalteinrichtung <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> <B>5,</B> <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> von <tb> den <SEP> in <SEP> ihren <SEP> Steuergliedern <SEP> <B>(15)</B> <SEP> unter <SEP> Rei bung <SEP> geführten <SEP> Kuppelstiften <SEP> <B>(13,</B> <SEP> 14) <SEP> bei <tb> Verschiebung <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kuppelhebel <SEP> <B>(5)</B> <SEP> der <tb> eine <SEP> (14)<SEP> mit <SEP> einer <SEP> Ausnelimung <SEP> (17a) <SEP> der <tb> Steuerschiene <SEP> <B>(17),</B> <SEP> der <SEP> andere <SEP> <B>(13)</B> <SEP> mit <SEP> einer <tb> Ausnehmung <SEP> (15a) <SEP> des <SEP> tiberlappenden <SEP> Teils, <tb> des <SEP> Steuergliedes <SEP> <B>(15)</B> <SEP> der <SEP> nächst <SEP> niedrigeren <tb> Stelle <SEP> in <SEP> Eingriff <SEP> tritt. <tb> <B>7.</B> <SEP> Zehnersehalfeinriehtung <SEP> nach <SEP> Unteran sprueli <SEP> 2, <SEP> dadureb <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <tb> Sehalt-Iieder <SEP> ans <SEP> auf <SEP> einer <SEP> gemeinsamen <tb> Welle <SEP> <B>(18)</B> <SEP> verschiebbaren, <SEP> aber <SEP> nicht <SEP> ver drehbaren <SEP> Hülsen <SEP> (20) <SEP> bestehen, <SEP> die <SEP> durch <SEP> in <tb> Nuten <SEP> <B>(15e)</B> <SEP> eingreifende <SEP> Vorsprünge <SEP> (20a)<tb> mit <SEP> den <SEP> zugehörigen <SEP> Steuergliedern <SEP> <B>(15)</B> <SEP> in <tb> Verbindung <SEP> stehen <SEP> und <SEP> von <SEP> diesen <SEP> bei <SEP> ihrer <tb> Verschiebun- <SEP> durch <SEP> die <SEP> Steuervorrichtung <tb> <B>(17)</B> <SEP> zwangläufig <SEP> mitgenommen <SEP> werden. <tb> <B>8.</B> <SEP> Zehnerschalteinrichtung <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 2, <SEP> gekennzeichnet <SEP> durch <SEP> eine <SEP> für <tb> sämtliche <SEP> Schaltglieder <SEP> (201) <SEP> gemeinsame <tb> Steuerschiene <SEP> <B>(17)</B> <SEP> und <SEP> eine <SEP> gleichfalls <SEP> für <tb> sämtliche <SEP> Schaltglieder <SEP> gemeinsame <SEP> Null <B>Z5 <SEP> el</B> <tb> schiene <SEP> <B>(16),</B> <SEP> die <SEP> beim <SEP> Einrücken <SEP> der <SEP> Schalt- glieder (20)die 13ewegung der Steuerschiene <B>(17)</B> mitmacht, beim A-usrücken der Schalt glieder dagegen zunächst stehen bleibt und erst nach dem Ausrücken der mit der Steuer schiene gekuppelten Schaltglieder die nicht gekuppelten wieder in ihre Ausgangslage zu rückbringt.<B>9.</B> Zehnerschalteinrichtung nach Uuteran- spruch <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Nullschiene<B>(16)</B> mit Vorsprüngen (16a) in den Steuergliedem <B>(15)</B> vorgesehene Aus- nehmungen <B>(15b)</B> greift, deren Ausdehnung in der Verschiebungsrichtung der Ein- bezw. Ausrückbewegung der Schaltglieder (20) ent spricht.<B>10.</B> Zehnerschalteinrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung der Steuerglieder<B>(15)</B> mit der Stenervorrichtung <B>(17)</B> sowie miteinander, <B>d.</B> h.die Brückenbildung, auf elektromagneti- sehem Wege erfolgt, indem die von den Kuppelhebeln (405, Fig. <B>9)</B> bewegten Kuppel- stifte (413, 414) Kontakte schliessen, die in Stromkreisen von Elektromagneten (440) lie gen, deren Anker die Steuergolieder (415) einerseits mit der Steuervorrichtung (417) anderseits miteinander verriegeln.<B>11.</B> Zehnerschalteinrielltung nach Unter- ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalten der Zahlenräder<B>(3)</B> mit Hilfeeiner hin- und herschwingenden Welle<B>(18)</B> er folgt, die an jeder Stelle mit Ausnahme der ersten mit einem im Drehbereich der Mit- nehmerstifte <B>(6)</B> der Zahlenräder liegenden Zähnepaar<B>(9)</B> versehen ist.12. Zehnerschalteinrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalten der Zahlenräder<B>(103,</B> Fig. <B>6</B> und<B>7)</B> mit Hilfe einer rotierenden Welle<B>(118)</B> er folgt, deren Schaltglied (120) mit einem Mit- nehmer <B>(109)</B> bei jeder Umdrehung nachein ander mit zwei Malteserkreuzen <B>(136,</B> 140) in Eingriff tritt, von denen das eine direkt, das andere durch ein Umkehrzahnrad mit dem zugehörigen Zahlenrade <B>(103)</B> in Wirkungs- verbindung steht, wobei das Ausrücken der Schaltglieder (120)beim Übergang des Mit- nehmers <B>(109)</B> vom einen Malteserkreuz zum andern erfolgt. <B>13.</B> Zehnerschalteinrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalten der Zahlenräder<B>(303,</B> Fig. <B>8)</B> mit lWie einer hin- und hergehenden Schalt schiene<B>(318)</B> erfolgt, die die von der Steuer schiene<B>(317)</B> in den Drehbereich der Mit- nehmerstifte <B>(306)</B> der Zahlenräder (303) ge brachten Schaltzähne<B>(309)</B> sämtlich in einer Richtung bewegt und,<B>je</B> nachdem die Schalt zähne<B>(309)</B> durch die Steuerschiene<B>(317)</B> aus dem Bereich der Mitnehmerstifte (306) gebracht oder darin belassen sind, bei der entgegengesetzten Bewegung die Zahlenräder <B>(303)</B> stehen lässt bezw. sie um eine Einheit wieder zurückdreht.14. Zehnerschalteinriehtung nach Unter- ansprach <B>13,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltzähne durch mit der Schaltschiene <B>(318)</B> durch in Langlöcher (309a) greifende Zapfen (318a) in Verbindung stehende Ein zelschienen<B>(309)</B> gebildet werden, die an den einen Schenkeln von Winkelhebeln<B>(372)</B> an- gelenkt sind, deren andere Schenkel einer seits an Vorsprüngen (317a) der Steuer schiene<B>(317)</B> anliegen, anderseits in Aus- nehmungen (316a) der Nullschiene<B>(316)</B> greifen und die ausserdem jeein hakenartiges Glied<B>(315)</B> tragen, das über einen Vorsprung <B>(379)</B> des näch2t vorhergehenden Winkel hebels<B>(372)</B> greifen kann und unter der Wirkung einer Kuppelstange <B>(380)</B> steht, die im Drehbereich der Mitnehmerstifte <B>(306)</B> des zugehörigen Zahnrades<B>(303)</B> liegt, derart, dass beim Vorbeigehen des Zehnerdaumens (304) des Zahlenrades am Eingriffsteil der Kuppelstange <B>(380)</B> das Einhängen des Hakengliedes<B>(315)</B> in dem Vorsprung des benachbarten Winkelhebels<B>(372)</B> erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE213461X | 1936-05-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH213461A true CH213461A (de) | 1941-02-15 |
Family
ID=5813336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH213461D CH213461A (de) | 1936-05-04 | 1937-04-26 | Zehnerschalteinrichtung an Rechenmaschinen, Zählwerken und dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH213461A (de) |
-
1937
- 1937-04-26 CH CH213461D patent/CH213461A/de unknown
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