CH213698A - Gleitschutzkette. - Google Patents

Gleitschutzkette.

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CH213698A
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CH
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Inventor
Co Merz
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Merz & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description


  Gleitschutzkette.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Gleitschutzkette mit Seitenketten. Die Er  findung besteht darin, dass eine Seitenkette  zum Verschliessen mit einer aus einem stei  fen und einem biegsamen Teil bestehenden  Verlängerung versehen ist und die Seiten  ketten in ihrer Länge verstellbar sind. Vor  zugsweise schliesst sich der steife Verlänge  rungsteil unmittelbar an die Seitenkette an  und der biegsame Verlängerungsteil ist nach  diesem angeordnet. Hierbei kann der steife  Teil als Verschlussglied für die Seitenketten  enden bestimmt sein und der biegsame Teil  die Länge einer Querkette aufweisen.  



  Eine solche Gleitschutzkette hat den  Vorteil, dass sie auf das Rad aufgelegt und  verschlossen werden kann, während das Rad  auf dem Boden steht, wobei durch die aus  dem steifen Teil mit dem daran hängenden  Querkettenteil bestehende Verlängerung ein  leichtes Verschliessen ermöglicht ist.  



  Zum Verstellen der     Seitenketten    der  Gleitschutzkette können entweder Kreuzglie-    der verwendet oder ein oder mehrere aus  hängbare Glieder angeordnet sein. Die letz  teren sind vorzugsweise nach Art der Kara  binerhaken ausgebildet, das heisst sie besitzen  eine Feder oder einen ähnlichen Schnapp  verschluss, so dass sie ohne Handwerkzeug  leicht abgenommen     werden    können. Das Fe  derglied kann auch als Doppelglied ausgebil  det sein, indem ein kürzeres und ein längeres  Federglied unmittelbar starr miteinander  verbunden sind.  



  Zur Verbindung der Kettenteile können  auch Krampen benutzt     sein,    die aus einem  Formstück in Gestalt eines Flachhakens mit  einem Blechstück auf der Innenseite be  stehen, dessen Enden nur geringfügig ab  stehen. Ein solcher Krampen hat gegenüber  einem     karabinerhakenähnliehen    Federglied  den Vorteil, dass kein Federstahl zum Schlie  ssen des Hakens erforderlich ist, sondern  lediglich ein etwas abgebogenes Blechstück.  Es hat sich gezeigt, dass durch das in den  durch den Haken gebildeten Raum nur teil-      weise hineingreifende Blechstück sicher ver  hindert wird, dass der in den Krampen ein  geführte Teil herausfällt.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer  Kette in Draufsicht. Fig. 2 stellt die auf das  Rad aufmontierte und verschlossene Gleit  schutzkette dar. Fig. 3 und 4 zeigen zwei  Ausführungsformen des Federgliedes. Die  Fig. 5 und 6 veranschaulichen ein weiteres  Ausführungsbeispiel eines aushängbaren  Gliedes in Seitenansicht und Draufsicht.  Fig. 7 zeigt die Verbindung einer Seiten  kette mit einer Querkette durch das aushäng  bare Glied nach Fig. 5 und 6.  



  Die netz- oder leiterartige Gleitschutz  kette besteht aus den beiden Seitenketten 1  und 2, die durch eine beliebige Anzahl von       Querketten    3 miteinander verbunden sind.  Die Querketten können senkrecht zu den  Seitenketten angeordnet sein; sie können       aber    auch im Zickzack oder in anderer Weise  verlaufen. An dem einen Ende der hintern       Seitenkette    ist eine Verlängerung vorgesehen;  sie besteht aus einem unmittelbar sich an  das Ende der hintern Seitenkette 1 anschlie  ssenden steifen Stab 4, an dem ein als     Quer-          kette    verwendeter, biegsamer Kettenteil 5  angebracht ist.

   Der Stab 4 besitzt hierbei  eine derartige Länge, dass er bei aufmontier  ter Gleitschutzkette mit seinem äussern Ende  nahezu bis an das andere Ende der hintern  Seitenkette 1 reicht. Er kann auch in der  Länge verstellbar sein, beispielsweise aus  zwei miteinander verschraubten Teilen be  stehen, wobei das Verkürzen des Stabes dazu  benutzt werden kann, die Kette besser zu  spannen. Die auf der andern Seite liegenden  Enden der Seitenketten 1 und 2 bestehen aus  Haken 6 oder Ringen 7, durch die die Enden  verbunden werden.  



  Die     Seitenketten    können ein oder mehrere  Kreuzglieder 8 aufweisen, um beispielsweise  bei abgefahrenen Reifen die gesamte Länge  der Schneekette zu verkürzen. Dies geschieht,  dadurch, dass die Kreuzglieder um 90   ge-    dreht werden, so dass die angreifenden Glie  der der Seitenketten 1 und 2 in die in einem  kürzeren Abstand voneinander liegenden  Ausbuchtungen der Kreuzglieder 8 zu liegen  kommen.  



  Das Auflegen und     Verspannen    der Gleit  schutzkette geschieht in folgender Weise:  Bei auf dem Boden     stehendem    Rad wird  die Gleitschutzkette, die nur etwa neun Zehn  tel des Radumfanges umspannt, über den  Reifen gelegt, so dass sieh die Seitenkette 1  an der hintern     Seite    des Reifens befindet,  und zwar beispielsweise so, dass deren Ver  längerung, wenn man vor dem Rad steht,  auf der rechten Seite ist.

   Man ergreift nun  den Stab 4 und schleudert ihn mit dem daran  hängenden Querkettenteil 5 von der rechten  Seite auf die linke Seite     hinter    dem Rad  etwa wie eine Peitsche     herum.    Ohne Mühe  kann man dann das Ende des Querketten  teils 5 auf der linken Seite des Rades er  greifen und das Ende des Stabes bezw. den  Anfang des Querkettenteils in den Haken 6  einhängen. Daraufhin wird der Querketten  teil 5 über den Reifen nach vorn gelegt, in  den Ring 7 eingehängt und festgelegt. Dar  auf werden die beiden übrigbleibenden  freien Enden der     Seitenkette    2 mittels eines  Ringes oder eines andern Verschlussgliedes  verschlossen und verspannt.

   Hierbei kann  noch ein zweiter Verschluss angeordnet sein,  der lediglich zum leichteren Lösen der ge  samten Kette dient, wie zum Beispiel ein  Druckknopfverschluss oder dergleichen.  



  Der Stab 4 und der Kettenteil 5 der Ver  längerung können auch voneinander     abhäng-          bar    gemacht sein. An den Enden der Seiten  ketten befinden sich je nach Ausbildung der       Verschlussglieder    Haken, Ringe, Schnallen  oder dergleichen.  



  Nach     Fig.    3 befindet sich an der Quer  kette 3 unter     Zwischenschaltung    beispiels  weise eines Drehgliedes 9 ein Verbindungs  glied 10, das einen Teil der einen Seiten  kette bildet. An diesem Verbindungsglied  sind die     aushängbaren    Federglieder 11 an  geordnet, an die sich die weiteren Glieder  der Seitenkette anschliessen. Jedes Federglied      11 ist beispielsweise nach Art eines Kara  binerhakens ausgebildet. Durch die Feder  12 wird das Glied stets geschlossen gehalten,  so dass ein selbständiges Lösen verhindert  wird. Das Glied kann aber jederzeit ohne  Werkzeug aus der     Seitenkette    ausgehängt  werden. Die Gestaltung des Federgliedes  kann auch eine andere sein.

   Wesentlich ist,  dass das Glied sich von selbst während des  Gebrauches der Gleitschutzkette nicht aus  hängen kann, jedoch jederzeit von Hand  leicht aushängbar ist.  



  Statt zweier lose ineinandergehängter Fe  derglieder gleicher Länge können auch zwei  Federglieder verschiedener Länge verwendet  sein, die starr miteinander verbunden sind.  In Fig. 4 ist ein solches Doppelfederglied  dargestellt. Es besteht aus einem Federglied  13 und einem mit diesem Federglied, z. B.  durch Sehweissen starr verbundenen weiteren  Federglied 14,     das    erheblich kürzer ist als  das Federglied 1.3, beispielsweise die halbe  Länge aufweist. Das Doppelfederglied kann  auch aus einem Stück gebildet sein. Wenn  dieses Doppelfederglied mit dem längeren  Teil 13 in die Seitenkette eingehängt ist, so  ist die Kette länger, als wenn sie in den  kürzeren Teil 14 eingreift.

   Ein solches Dop  pelglied hat den Vorteil, dass es immer als  Ganzes in der Kette bleiben kann, so dass  man bei der Verkürzung nicht ein Stück aus  der Kette zu entfernen braucht, das man  dann gegebenenfalls nicht bei der Hand hat.  



  Die Gleitschutzkette kann auch in regel  mässigen oder unregelmässigen Abständen je  weils zwei nebeneinander angeordnete, aus  hängbare Glieder 15 (Fig. 1) in den Seiten  ketten 1 besitzen. Je nach der gewünschten  Verkürzung wird nur ein Federglied 15 an  einer Stelle oder je ein Federglied an meh  reren     Stellen    aus den Seitenketten heraus  genommen. In gleicher Weise kann die Kette  verlängert werden. Gegebenenfalls können  mehr als zwei Federglieder     nebeneinander    in  die Seitenketten eingebracht sein.  



  Wenn man eine grössere Verkürzung der  Gleitschutzkette vornehmen will, kann man  auch das Kettenstück, das zwischen zwei    Federgliedern hängt, herausnehmen. Wie in       Fig.    3 gezeigt ist, können die Federglieder  auch rechts und links von einer Querkette  angebracht sein, so dass man nach Bedarf  eine einzelne Querkette aushängen kann. Um  gekehrt ist es auch möglich, eine oder meh  rere Querketten zusätzlich in die     Gleitschutz-          kette    einzubringen, indem zwischen zwei be  nachbarten Federgliedern ein     Querkettenteil     eingehängt wird.  



  Der Krampen 16 nach     Fig.    5 und 6 hat  im wesentlichen die Form eines Hakens, wo  bei die Enden     an,    einer oder an beiden Sei  ten hakenförmig umgebogen sind. Beim dar  gestellten     Krampen    ist der Haken 17 grösser  und mehr in die Höhe gerichtet als der Ha  ken 18 an dem gegenüberliegenden Ende.  Auf der Innenseite des Krampens ist ein  Blechstück 19 eingenietet, das beidseitig des  Nietes vom Haken schräg absteht. Das  Blechstück braucht nicht bis zur gegenüber  liegenden Seite des Flachhakens zu reichen,  sondern es genügt, wenn es etwa in den  durch die Haken 17 und 18 gebildeten Raum  hineinragt.

   Die hochgebogenen"     Enden    des  Blechstückes haben den Zweck, sich gegen  den in den Haken eingeführten Teil zu  legen, so dass dieser Teil am Herausfallen  gehindert und in seiner Lage gesichert ist.  Zum Herausnehmen des Teils, z. B. eines  Kettengliedes oder dergleichen, aus dem  Haken 17 oder 18 genügt es, das Blechstück  ein wenig zurückzudrücken, um den Teil frei  zu bekommen. Für die Sicherung des ein  geführten Teils genügt hier also ein einfaches  Blechstück, im Gegensatz zu einem Kara  binerhaken, bei dem eine Stahlfeder oder  dergleichen erforderlich ist.  



  Die Haken 17 und 18 können durch  Längsschlitze 20 in einzelne Schenkel     17a     und 18a unterteilt sein, so dass an dem Kram  pen auch ein Drehglied 21 oder dergleichen  eingehängt werden kann. Das Drehglied wird  in den Schlitz eingeführt und greift mit  seinem erweiterten Kopf hinter die     Schenkel     der Haken. Obwohl das Drehglied durch. das  Blechstück 19 in seiner Lage gehalten wird,.       kann.    es sich ungehindert nach jeder Rich-      tung drehen, so dass eine etwa daran hän  gende     Querkette    am freien Rotieren um ihre  Längsachse nicht gehindert wird.  



  In Fig. 7 ist dargestellt, wie der Kram  pen 22 auf der einen Seite in ein Glied 23,  beispielsweise der     Seitenkette    1 der Gleit  schutzkette, eingehängt ist, während in das  andere, hakenförmige Ende des Krampens  das Drehglied 24 einer über den Reifen lau  fenden     Querkette    25 eingreift. Auf diese  Weise ist es ermöglicht, die Querkette von  der Seitenkette abzuhängen. Ferner kann  die     Querkette    mit dem Drehglied 24 jederzeit  leicht und ohne Werkzeug aus dem Kram  pen herausgenommen und gegen eine andere  ausgewechselt werden. Der Krampen kann  auch als Verbindungsglied zwischen der Sei  tenkette und der Verlängerung angeordnet  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleitschutzkette mit Seitenketten; da durch gekennzeichnet, dass eine Seitenkette zum Verschliessen mit einer aus einem stei fen und einem biegsamen Teil bestehenden Verlängerung versehen ist und die Seiten ketten in ihrer Länge verstellbar sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gleitschutzkette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der steife Ver längerungsteil sich unmittelbar an die Sei tenkette anschliesst und der biegsame Ver längerungsteil nach diesem angeordnet ist. 2. Gleitschutzkette nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlän gerungsteile voneinander abhängbar sind. 3.
    Gleitschutzkette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der steife Teil der Verlängerung als Verschlussglied für die Seitenkettenenden bestimmt ist und der bieg same Teil die Länge einer Querkette besitzt. 4. Gleitschutzkette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenketten durch Zwischenschaltung kreuzartiger Glie der in der Länge verstellbar sind. 5. Gleitschutzkette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder meh- rere Glieder der Seitenketten aushängbar ausgebildet sind. 6. Gleitschutzkette nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Sei tenketten mindestens je zwei aushängbare Glieder nebeneinander angeordnet sind. 7.
    Gleitschutzkette nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar zu beiden Seiten einer Querkette die aus hängbaren Glieder angeordnet sind. B. Gleitschutzkette nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die aushäng baren Glieder nach Art der Karabinerhaken ausgebildet sind. 9. Gleitschutzkette nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die aushäng baren Glieder als Doppelglieder ausgebildet sind, indem ein längeres Federglied mit einem kürzeren Federglied starr verbunden ist. 10_ Gleitschutzkette nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die aushäng baren Glieder aus einem, Krampen in Gestalt eines Flachhakens mit einem Blechstück auf der innern Seite bestehen, dessen Enden vom Haken schräg abstehen. 11.
    Gleitschutzkette nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden des Krampens verschieden stark ge krümmt sind. 12. Gleitschutzkette nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kram pen durch einen Längsschlitz zur Aufnahme eines Drehgliedes mit einem erweiterten Kopf unterteilt ist. 13. Gleitschutzkette nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kram pen als Verbindungsglied zwischen den Querketten und den Seitenketten angeord net ist. 14. Gleitschutzkette nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kram pen als Verbindungsglied zwischen der Sei tenkette und der Verlängerung angeordnet ist.
CH213698D 1939-01-25 1939-07-13 Gleitschutzkette. CH213698A (de)

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DE70639X 1939-06-07
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CH213698A true CH213698A (de) 1941-02-28

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ID=27180214

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CH213698D CH213698A (de) 1939-01-25 1939-07-13 Gleitschutzkette.

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