CH213873A - Tisch mit mindestens einem beidseitig benützbaren Tischblatt. - Google Patents

Tisch mit mindestens einem beidseitig benützbaren Tischblatt.

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CH213873A
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CH
Switzerland
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Inventor
Wehrli Walter
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Wehrli Walter
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B13/00Details of tables or desks
    • A47B13/08Table tops; Rims therefor
    • A47B13/081Movable, extending, sliding table tops

Landscapes

  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description


  Tisch mit mindestens einem beidseitig     benützbaren    Tischblatt.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist       ein    Tisch mit     mindestens.    einem beidseitig be  nutzbaren, mit dem     Tischgestell    nicht fest  verbundenen     Tischblatt.    Ein solcher Tisch  ermöglicht es zum Beispiel, Tischblätter auf  der einen Seite zu     Arbeits-    oder     Haushal-          tungazwecken    usw. zu benützen und kleinere  Beschädigungen in Kauf zu nehmen, diese  Tischblätter aber durch einfache Handgriffe  umzuwenden und wieder eine tadellose, Re  präsentationszwecken dienende Tischfläche  zu haben.

   Für     Arbeitszwecke    kann ein ent  sprechender Belag oder eine Einlage ver  wendet werden.  



  Der Tisch zeichnet sich erfindungsgemäss  dadurch aus, dass da Tischblatt     mittels    min  destens einer am Gestell angebrachten An  fassleiste, die mit einem Profil in ein Gegen  profil des,     Tis,chblattes    eingreift und durch       mindestens    einen Hebel bewegbar ist, lösbar  am Gestell festgemacht werden kann.  



  In .der Zeichnung sind beispielsweise Aus  führungsformen des erfindungsgemässen Ti  sches, und zwar sowohl ein Tisch mit Tisch-         zargen,    als, auch ein Tisch ohne Zargen dar  gestellt. Es: zeigt:       Fig.    l einen     ,seitlichen    Teilschnitt eines  geraden Tisches mit Tischzargen,       Fig.2    einen Grundriss zu     Fig.1    im  Schnitt,       Fig.3    einen seitlichen Teilschnitt eines  runden     Tisches.    ohne Zargen,       Fig.4    eine Vorderansicht zu     Fig.3    im  Schnitt,

         Fig.5einen    Grundriss zu     Fig.3    im       Schnitt.     



  Bei .dem geraden Tisch nach     Fig.1    und  2 sind an zwei gegenüberliegenden Tisch  seiten     Anfassleisten    a angebracht, deren       maximale-    Länge der Länge des Tischgestelles  oder der Länge des     Tischblattes    entspricht.  Die     Anfassleisten        a    sind mit dem Tischgestell  verbunden und greifen mit einem Profil in  ein Gegenprofil der     Tischblattkante    d ein,  wodurch das Tischblatt seitlich festgehalten  wird.

   Durch den Umstand, dass die     Anfass-          leiste   <I>a</I> an dem     Tischgestell   <I>b</I> in der ge  zeichneten Lage     gesichert    ist, wird auch das      Tischblatt auf dem Tischgestell festgehalten.       Damit    das Tischblatt umgewendet werden  kann,     ist    die     Anfassleiste    beweglich an  geordnet, so dass sie sich aus dem Profil der       Blattkante    heraus bewegen lässt.

   (Es können  auch     beide        Anfassleisten    beweglich sein.) Die  zu bewegende     Anfassleiste    ist. vermittelst  eines     Scharniers    am Tischgestell befestigt.  



  Vermittelst einer     zweckmässigen    Anzahl       Exzenterhebel    c, von denen jeder durch einen       Metallteil    g mit der beweglichen     Anfassleiste    a  verbunden ist, kann     diese    Leiste an die       Tischblattkante    gepresst werden. Durch eine  Drehung der     Exzenterhebe@l    c um ca. 90 "  löst     sich,die        Anfassleiste    zufolge ihres eigenen  Gewichtes selbsttätig aus     dem    Profil der  Blattkante heraus.

   Die Bewegung erfolgt  vom Drehpunkt des Scharniers aus,     vermit          telst    dessen die     Anfassleiste    am Tischgestell  befestigt ist. Der geöffnete     Exzenterhebel    c'  hält die     Anfassleiste    in der neuen Stellung a'  fest. Bei     dieser    Stellung a' der     Anfassleiste     liegt das Tischblatt auf dieser Seite frei auf  dem     Tischgestell.    Wünscht man die zweite  Seite des Blattes als Tischfläche zu benützen,  braucht man jetzt nur das Tischblatt aus dem  Profil der gegenüberliegenden     Anfassleiste     herauszuziehen und umzuwenden.

   Mit Hilfe  der     Exzenterhebel    wird das Blatt wieder  zwischen die     Anfassleisten    festgeklemmt und  gesichert. Um ein Verschieben des Tisch  blattes in der     Längsrichtung    der     Anfass-          leisten    zu verhindern, ist das Profil der An  fassleiste und     dementsprechend    das Gegen  profil der Blattkante stellenweise unter  brochen.  



  Bei Tischen ohne Tischzargen (z. B.     bei     runden Tischen mit Mittelsäulen) wie bei  allen Tischen mit, so grossem Blattvorsprung,  dass sich eine     Anfassleiste,    die vermittelst  eines Scharniers am     Tischgestell    befestigt  wird, nicht mehr eignet, ist die nachfolgend  an Hand der     Fig.    3 bis 5 beschriebene Kon  struktion     zweckmässig.    In der Art und Weise,  wie die     Anfassleiste    beweglich angeordnet ist,  besteht der Unterschied gegenüber dem so  eben beschriebenen Tisch.

      Durch einen Teil f des Gestelles, der nicht  ganz bis zum     Tischblattrand    reicht, wird eine       Tragkonstruktion,        die    sogenannte     Brücke,    ge  bildet. (Zum Beispiel bei runden     Tischen     werden die Leisten zu einem Kreuz überein  ander geplattet.) Diese     Tragleiste    f erhält  eine sich von seinem     äussern    Ende her nach  innen erstreckende,     schwalbenschwanzförmige     Nut     (Fig.4),    die als Führung eines Fort  satzes der     Anfassleiste    e dient.

   Diese Nut  wird so lang ausgeführt, dass eine gute Füh  rung der verlängerten     Anfassleiste    gewähr  leistet ist. Die     Anfassleiste    e wird an ihrem  äussern Ende so     ausgeführt,    dass sie wieder.  wie beim     geraden        Tisch,    mit ihrem Profil  in das Gegenprofil der Blattkante eingreift.  Mit ihrem     unter    das     Tischblatt    reichenden       Fortsatz    gleitet die     Anfassleiste    in der       schwalbenschwanzförmigen    Nut der Trag  leiste<I>f</I> hin und her.

   Durch das     Flacheisen   <I>h,</I>  das in einer     andern    Nut     der    Tragleiste f Platz  findet, wird durch -den Hebel i     (Fig.    5) die       Anfassleiste    e bewegt. Durch Blockieren des  Hebels i wird ebenfalls die     Anfassleiste    e in  der gewünschten     Stellung    festgehalten.  



  Bei     Tischen,    deren     Tischfläche    durch An  fügen eines zusätzlichen Tischblattes ver  grössert werden     soll,    wird die     Anfassleiste          vorteilhaft        möglichst    lang     gemacht.    Das Pro  fil der     Anfassleiste,    das in das     Gegenprofil     der     Blattkante    eingreift, wird nicht auf der  ganzen Länge der     Anfassleiste    ausgeführt.

         Zwischen    dem ersten und dritten, sowie dem  dritten und     fünften    Fünftel dieser Länge  wird das     Profil    an der     Anfassleiste,    wie das  jenige der     Blattkante,    um je     1A    unterbrochen.  Profil und     Gegenprofil        bestehen    dann aus je  drei Teilen. Bei geöffneter     Anfassleiste    kann  das normale     Tischblatt    um     E/6    verschoben  werden, so dass die     Anfassleiste    nur mit zwei  Profilteilen in die Blattkante eingreift.

   Der       frei    werdende Profilteil der     Anfassleiste     greift nun in das     entsprechende    Gegenprofil  des     zusätzlichen    Blattes ein; das an das Nor  malblatt     angestossen    wird. Durch Feststellen  der     Anfassleiste    werden beide Tischblätter  am     Tischgestell    festgehalten. Bei entspre  chender     Grösse        des        zusätzlichen        Tischblattes         kann dieses bei Nichtgebrauch auf einfache       Art    unter dem normalen     Tisehblatt    aufbe  wahrt werden.

   Man kann also bei dieser Aus  führungsform des Tisches     wahlweise    nur ein  oder zwei Blätter am Gestell festmachen.  



  Um eine Beschädigung der     Tischfläche     zu vermeiden, werden zweckmässig auf dem  Tischgestell Filzstreifen festgeleimt. Bei  längerem gleichseitigem Liegenlassen des  Tischblattes würde .sich (infolge     des    Eigen  gewichtes des Blattes) trotz des Filzes die  Stelle, wo das Blatt auf dem Tischgestell  aufliegt, auf einer polierten Tischfläche .ab  zeichnen. Um     dies    zu vermeiden, werden       zweckmässig    die     Anfassleisten    so angeordnet,  dass sie beim Eingreifen in die Blattkante das  Tischblatt etwas von der Filzunterlage ab  heben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tisch mit mindestens einem beidseitig benützbaren, mit dem Tischgestell nicht fest verbundenen Tischblatt, dadurch gekenn zeichnet, dass das Tischblatt mittels min destens einer am Tischgestell angebrachten Anfassleiste, die mit einem Profil in ein Ge genprofil des Tischblattes eingreift und durch mindestens einen Hebel bewegbar ist, lösbar am Gestell festgemacht werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfassleiste durch Scharniere mit dem Gestell verbunden ist, und dass der zur Bewegung dienende Hebel ein Egzenterhebel ist, ,durch den die Anfass- leiste in der Haltelage gesichert wird. 2. Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass idie Anfassleiste einen Fortsatz aufweist, der in einer Nut eines Gestellteils geführt ist, an welchem Fortsatz der zur Bewegung dienende Hebel angreift.
    Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der Anfass- leiste und das Gegenprofil des Tischblattes Unterbrechungen aufweisen, und dass wahl weise nur ein Tischblatt oder zwei Tisch blätter mittels der Anfassleiste festgemacht werden können.
CH213873D 1940-07-05 1940-07-05 Tisch mit mindestens einem beidseitig benützbaren Tischblatt. CH213873A (de)

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