CH213890A - Zum Aufbringen einer Bezeichnung, Bemusterung, Verzierung oder dergl. auf Gewebe geeignetes Mittel. - Google Patents

Zum Aufbringen einer Bezeichnung, Bemusterung, Verzierung oder dergl. auf Gewebe geeignetes Mittel.

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CH213890A
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    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders

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Description


  Zum Aufbringen einer Bezeichnung,     Bemusterung,    Verzierung oder     dergl.     auf Gewebe geeignetes Mittel.    Es ist festgestellt worden, dass beim Be  mustern von Geweben mit einer Komposition       auf    der Basis     eines    Pigmentlackes (d. h.

   eines  filmbildenden Bindemittels in einem mit  Pigment durchsetzten     Lösungsmittel)    gewisse  Vorteile bezüglich der Wirtschaftlichkeit ge  genüber gebräuchlichen Verfahren des     Fär-          bens    oder Farbenaufdruckes erhalten werden,  vorausgesetzt, dass Bindemittel gewählt wer  den, welche gegen Trockenreinigen, Waschen       und    andere Behandlungen, denen solche Ge  webe später ausgesetzt werden, widerstands  fähig sind. Die bisher in dieser Weise er  zeugten verzierten oder     bemusterten    Gewebe  haben sich jedoch wegen ihrer Steifheit und  der Neigung der     Bemusterung,    sich leicht  abreiben zu lassen, nicht als zufriedenstellend  erwiesen.

   Es ist erkannt worden, dass sich  die vorher geschilderten Nachteile daraus er  geben, dass der Lackträger in die Gewebe  garne eindringt und dass ferner der Lack  zwischen .den Garnen überbrückend wirkt.  Durch das Eindringendes Lackträgers wird    das im Träger gelöste, filmbildende Binde  mittel in die Garne des Gewebes in solcher       .Weise    eingeführt, dass beim Verdampfen des  Lösungsmittels .das Bindemittel die Garne  versteift und einen Film bildet, der genügend  kontinuierlich ist, um     die    Zwischenräume  zwischen den Garnen zu überbrücken und  auf diese Weise das Gewebe zu versteifen.

    Dieses Eindringen hat die weitere     Wirkung,     dass ein Teil des Pigments aus dem Lack  träger ausgefiltert wird, so dass dieses Pig  ment oft nicht genügend durch :das Binde  mittel gehalten wird, wenn das Lösungs  mittel verdampft und     infolgedessen    von dem  Gewebe abgerieben werden kann.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein zum     Aufbringen    einer     Bezeichnung,          Bemusterung,    Verzierung oder dergleichen       auf    Gewebe geeignetes Mittel, gekennzeich  net durch eine Emulsion, .die als innere un  zusammenhängende Phase eine flüchtige,  mehr als 20 Gewichtsprozent der Emulsion  ausmachende Flüssigkeit und als äussere, un-           unterbrochene    Phase einen Pigmentlack ent  hält, der ein filmbildendes Bindemittel in  einem mit Pigment durchsetzten     Lösungs-          mittel    enthält,

   wobei der genannte Lack ein  Volumenverhältnis zwischen Bindemittel     und     Pigment von mehr als 2 zu 1 aufweist und in  eine in Wasch- und     Reinigungsmitteln    un  lösliche Form     überführbar    ist.  



  Als Bindemittel kann ein Harz oder       Cellulosederivat    Verwendung finden. Mit       Harnstoff-Formaldehyd-Harzen    erzielt man  zufriedenstellende Resultate, und zwar  zweckmässig mit einer Beimischung von vor  her     bestimmten    Mengen geeigneter     Plastifi-          zierungsmittel.    (Dort, wo     Harnstoff-Form-          aldehyd-Harze    erwähnt sind, können diesel  ben auch durch Harze ersetzt     werden,    die       aus        Thioharnstoff,    aus den Homologen und       Derivaten    des Harnstoffes und aus Harnstoff  liefernden Mischungen hergestellt sind.)

    Bei der     Herstellung    des erfindungsge  mässen Mittels ist es vorteilhaft, aber nicht  nötig, Wasser als flüchtige Flüssigkeit an  zuwenden, doch in diesem Fall kann nur ein       Lack        Verwendung    finden,     dessen        Lösungs-          mittel    im wesentlichen mit Wasser nicht       mischbar    ist. Zur Vereinfachung der Aus  druckweise wird eine solche Emulsion nach  stehend als     "Wasser-in-Lack-Emulsion"    be  zeichnet.  



  Mit dem erfindungsgemässen Mittel kön  nen bemusterte Gewebe gewonnen werden,  welche wegen der     begrenzten        Eindringung     der vorliegenden Komposition und wegen des       Mangels    an Zusammenhang     ihres    Filmes viel  weicher und     biegsamer    als Gewebe sind, die  mit Lacken in der bisher bekannten Weise       bedruckt    worden sind. Da die Farbe und das  Bindemittel praktisch     alles    das darstellen,  was an der Oberfläche der Fasern vorhanden  ist, so ist es möglich, eine gleichmässige In  tensität der Farbe mit einem geringeren Auf  wand an Pigment hervorzubringen.

   Da fer  ner erreicht werden kann, dass der Farbstoff  in inniger Mischung mit dem Bindemittel  verbleibt, kann die Neigung der Farbe, sich  abreiben zu lassen, verringert werden.  



  Mit dem erfindungsgemässen Mittel lässt    sich der weitere     Vorteil    erreichen, dass die  Gleichmässigkeit des     Aufdruckes        verbessert     wird.     Textilwebstoffe    befinden sich oft in  einem Zustand von     Spannung;    der sich in  einem     einzigen    Stück von Garn zu     Garn    än  dert. Dies ist insbesondere bei     Baumwollstof-          fen    und Mischungen verschiedener Arten von  Garnen der Fall.

   Wenn solche     Stoffe    mit ge  wöhnlichen Lacken bedruckt werden, so än  dern sich die     Eindringung    und die sich er  gebende Einwirkung auf die einzelnen Garne,  und zwar je nach der Drehung und nach der  Affinität des Garnes für     Lösungsmittel    und  nach der folgemässigen Empfänglichkeit jedes  Garnes. Bei Verwendung des vorliegenden  Mittels können die     Garne    durch die Absorp  tion von zum Beispiel Wasser als flüchtige  Flüssigkeit weichgemacht und damit die       Spannung        und    die Empfänglichkeit aus  geglichen werden, so dass     eine    im wesentli  chen gleichmässige Ablagerung des     Lackes     erzielt wird.

    



  Vermutlich sind die     verbesserten    Ergeb  nisse der vorliegenden Komposition dem Um  stande zuzuschreiben, dass der     Lack    nicht in  das Gewebe eindringt oder sich seitlich aus  breitet, so dass auf diese     Weise    die Masse des  Farbstoffes sichtbar bleibt     und    mit den or  ganischen Fasern an der Oberfläche der ein  zelnen Garne des     Gewebes        zusammenkittet.     Auf diese Weise können ein übermässiges Zu  sammenkitten der     Fasern    und Garne und die  Verminderung des     Pigmentwertes,    welche  für     gewöhnliche    Lackpasten     charakteristisch     ist,

   vermieden und die Pigmentkosten     und     das     Pigmentabreiben        reduziert    werden.  



  Ein Vorteil von     Wasser-in-Lack-Emulsio-          nen    besteht in den geringen     Kosten    :derselben,  da beispielsweise     80%    Wasser in diese Art  Emulsion einverleibt werden können. Es sind  jedoch Mengen zwischen 40 und     60,%    vorzu  ziehen. Ferner können billige     Lösungsmittel,     wie Petroleumdestillate     verwendet    werden.  



  Ein weiterer wesentlicher Vorteil der       Wasser-in-Lack-Emulsionen    besteht in der       Leichtigkeit,    mit welcher die Viskosität über  wacht werden kann. Dadurch, dass das Ver  hältnis des Wassers zu dem vorhandenen or-           ganischen    Lösungsmittel geändert wird, kön  nen Konsistenzen von einer dünnen Flüssig  keit 'bis zu einer schweren Paste mit den  gleichen Prozentsätzen Bindemittel erzielt  werden.

   Es hat sich ferner herausgestellt,  dass irgend eine gegebene Emulsion ohne we  sentliche Änderung ihrer Zusammensetzung  dadurch flüssiger gemacht werden kann, dass  ein geringer Prozentsatz eines     hydrophilen     Stoffes hinzugefügt wird, welcher mit der  Lackphase mischbar ist, so dass die Zwischen  flächenbeziehungen     derart    geändert werden,  dass eine stark verringerte Viskosität erhal  ten wird.  



  Als Bindemittel des Lackes können  irgendwelche wasserabweisende Harze, wel  che die     gewünschte    Widerstandsfähigkeit ge  gen. Wasch- und Reinigungsmittel haben, ver  wendet werden. Diese Harze können plastisch  gemacht werden, und zwar zum Beispiel mit  fetten 'Ölen, mit verschiedenen chemischen,  plastisch machenden Mitteln, welche nicht  mit Wasser mischbar sind, und mit     Alkyd-          harzen.    In den Fällen, wo aus Gründen der  Wirtschaftlichkeit oder aus andern Erwägun  gen heraus ein Träger verwendet wird, der  nicht genügend widerstandsfähig gegen  Waschen oder gegen Trockenreinigen ist,  können diese Eigenschaften durch Hinzu  fügen eines kleinen Prozentsatzes eines in der  Hitze umwandelbaren Harzes,

   beispielsweise  eines auf Hitze reagierenden     Harnstoff-Form-          aldehyd    - Kondensationsproduktes, merklich  verbessert werden.  



  Praktisch können alle Pigmente verwen  det werden, einschliesslich der Metallpig  mente, die vorher in wasserabweisenden Lö  sungsmitteln     idispergiert    worden sind.  



  Typische Beispiele von     Wasser-in-Lack-          Emulsionen,    bei denen .das Pigment in der  äussern Phase der Emulsion enthalten ist,  sind im folgenden     gegeben:          Beispiel        r:

       10,0 Gewichtsteile einer Lösung eines  wasserabweisenden     Harnstoff-Formaldehyd-          Harzes        (.50%    Harz,<B>30%</B>     Butanol,    20       Kylol),    15,0 Gewichtsteile     Alkydharz    (Ester-         mischung    von Glyzerin,     Phthalsäureanhydrid     und     Sojabohnenölfettsäure,    entsprechend 25       Glyzerin-Phthalat    und 75 % Sojabohnenöl),  17,0 Gewichtsteile- eines Terpentin-Ersatzes       (P.etroleum-Kohlenwasserstoff)    werden zu  sammengerührt, um die Lackphase zu bilden.  



  10,0 Gewichtsteile     .einer    blauen,     Kupfer-          Phthalocyanin-Pulpe        (20%    Farbstoff, 80  Wasser) werden vermischt mit 48,0 Ge  wichtsteilen Wasser, das von wasserlöslichen       Verdickungsstoffen    frei ist, und in     einem     Turbomischer bei einer verhältnismässig  hohen     Geschwindigkeit    in die Lackphase ge  rührt; es wird :die Mischung dann durch .eine       Kolloidmühle    oder     eine        Homogenisiervorrich-          tung    hindurchgeleitet.

   Das spezifische Ge  wicht von     Phthalocyanin-Blau    (wovon 2 Ge  wichtsteile in der     Pulpe    vorhanden sind) ist  1,51,, so dass 1,33     Volumteile    Pigment vor  handen sind. Das spezifische Gewicht des       Harnstoff-Formaldehyd-Harzes    (wovon 5 Ge  wichtsteile in der Harzlösung vorhanden  sind) und des     Alkydharzes    ist 1,60     bezw.     1,25, so dass 3,13     bezw.    12,0 Teile     Volumteile     vorhanden sind.

   Im Gesamten hat man daher  15,13     Volumteile    Bindemittel, das heisst .das       Volumverhältnis    von     Bindemittel    zu Pigment  ist wie 11,4 zu 1,0.  



  Die sich ergebende Emulsion hat, obwohl  sie nur 22% feste Bestandteile enthält, eine  Konsistenz entsprechend derjenigen der ge  bräuchlichen Farbpasten, die zum Bedrucken  von Geweben benutzt werden,     nämlich    ent  sprechend der Konsistenz einer verhältnis  mässig weichen Hautcreme. Wenn die ge  nannte Emulsion mittels der     gebräuchlichen,     zum Bedrucken von Gewebe mit Farbstoff  pasten benutzten     Intagliowalzen    auf wasser  absorbierende Gewebe zur Einwirkung ge  bracht wird, wird ein     unterbrochener,    nicht  eindringender Film erzielt, welcher unge  wöhnlich biegsam, weich und gleichmässig ist  und     einen    hohen Farbwert hat.

   Wegen der  hohen Viskosität der Emulsion umgibt der  erzeugte Film die einzelnen Fasern nicht voll  ständig, sondern ist in erheblichem Masse  auf die Teile der Fasern an der bedruckten  Seite begrenzt. Um eine möglichst grosse           Widerstandsfähigkeit    gegen Waschen und  Trockenreinigen bei dieser Art von     Farbe,     welche ein in der Hitze umwandelbares Harz  enthält, zu entwickeln, sollte das Gewebe er  hitzt werden, um das     Harz    zu härten.  



  Die Viskosität dieser Emulsion kann  auch .durch Hinzufügen geringer Prozent  sätze     hydrophiler        Stoffe,    die im Lack lösbar  sind, geregelt werden. Auf diese Weise wird  zum Beispiel dadurch, dass man noch 1     %        Bu-          tanoI    der hautcremeartigen Emulsion des Bei  spiels zusetzt, die Viskosität derselben bis zu  einem Punkt verringert, wo der flüssige Zu  stand der Emulsion mit demjenigen gewöhn  licher, der Lacktype     entsprechenden        Intaglio-          Druckfarben    vergleichbar ist.

   Durch Hinzu  fügen von mehr     Butanol    wird die Emulsion  noch flüssiger und gegebenenfalls gebrochen.       Hydrophile    Netzmittel wirken in ähnlicher  Weise, und zwar brechen diese Mittel im all  gemeinen die Emulsionen so schnell, dass eine  wirksame     Viskositätsüberwachung    nicht mög  lich ist.     Hydrophile    Stoffe, welche in der  Lackphase nicht lösbar sind (beispielsweise  Methanol), verbleiben in der Wasserphase  und beeinflussen nicht die     Konsistenz    der ge  gebenen Emulsionen.  



  Manche Pigmente, wie die     leichten    Chrom  gelbfarbstoffe und gewisse organische Lacke,  die auf Aluminiumhydrat niedergeschlagen  sind, haben die Neigung, ein Brechen der  Emulsionen herbeizuführen. Es ist festge  stellt worden, dass diese Neigung durch Ein  verleiben geringer Prozentsätze (etwa     1/.1    bis       11/2%)    von kolloidalem Ton, z. B.     Bentonit,     kompensiert werden kann.  



  Während beständige Emulsionen in einer  Mischvorrichtung allein hergestellt werden       können,,    gibt die Verwendung einer Kolloid  mühle ein weicheres,     erwünschteres    Produkt.  In Fällen, wo wasserabweisende     Bindemittel     verwendet werden - wenn es auch vorzu  ziehen ist, das Wasser zu der Lackphase zu  zufügen - kann die Reihenfolge auch um  gekehrt werden. In einem solchen Falle fin  det anfänglich eine Fällung statt, bis eine  genügende Menge Lack hinzugefügt ist.

   Der         Lack    fliesst dann zusammen, um eine konti  nuierliche Phase zu bilden:  <I>Beispiel 2:</I>  Eine sehr wohlfeile Emulsion kann wie  folgt hergestellt werden:  Eine Lackphase aus 4,5 Gewichtsteilen  von Wachs befreitem     Dammargummi,    3,5 Ge  wichtsteilen     Xylol,    19,5     Gewichtsteilen    Ke  rosin und eine Wasserphase aus 7,5 Gewichts  teilen     Barium-Lithol-Pulpe    (20     %    Pigment,  <B>80%</B> Wasser) eingeführt mit 65,5 Gewichts  teilen Wasser werden in oben beschriebener  Weise gemischt, um eine Emulsion zu erzeu  gen, welche nur 6     %    Bindemittel und Pig  ment enthält und die Konsistenz einer wei  chen Creme hat.

   Das spezifische Gewicht von       Barium-Lithol    (wovon 1,5 Gewichtsteile in  der     Pulpe    sind) ist 1,60, so dass 0,94     Volum-          teile    Pigment vorhanden sind. Das spezifische  Gewicht des von Wachs befreitem     Dammar-          gummis    ist 1,03, so     dass    4,36     Volumteile    vor  handen sind. Im Gesamten hat man daher  4,36     Volumteile    Bindemittel. Demnach ist  das     Volumverhältnis    von     Bindemittel    zu Pig  ment wie 4,6 zu 1,0.  



  Diese Emulsion kann in den Fällen be  nutzt werden, wo eine ungewöhnliche Bieg  samkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber  Trockenreinigen nicht wesentlich sind. Solche  Emulsionen sind; wenn sie mit biegsamen,  filmbildenden Bestandteilen, wie in Beispiel 1  beschrieben ist,     hergestellt    sind, sehr er  wünscht beim Bedrucken dünner und feiner  Gewebe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zum Aufbringen einer Bezeichnung, Be- musterung, Verzierung oder dergleichen auf Gewebe geeignetes Mittel, gekennzeichnet durch eine Emulsion, die als innere unzu sammenhängende Phase eine flüchtige, mehr als 20 Gewichtsprozent der Emulsion aus machende Flüssigkeit und als äussere, konti nuierliche Phase einen Pigmentlack enthält, der ein filmbildendes Bindemittel in einem mit Pigment durchsetzten Lösungsmittel ent hält, wobei der genannte Lack ein Volumen verhältnis zwischen Bindemittel und Pigment von mehr als 2 zu 1 aufweist, sowie auch in eine in Wasch- und Reinigungsmitteln un lösliche Form überführbar ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das filmbildende Binde mittel eine plastifizierende Substanz enthält. 2. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das filmbildende Binde mittel aus wasserabweisendem Harnstoff- Formaldehyd-Harz besteht. 3. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte flüchtige Flüssigkeit Wasser ist. 4. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Emulsion .ein gerin ger Prozentsatz von kolloidalem Ton zuge setzt ist.
CH213890D 1937-12-31 1938-11-05 Zum Aufbringen einer Bezeichnung, Bemusterung, Verzierung oder dergl. auf Gewebe geeignetes Mittel. CH213890A (de)

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