CH214053A - Gegenkopplungsschaltung. - Google Patents
Gegenkopplungsschaltung.Info
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03G1/00—Details of arrangements for controlling amplification
- H03G1/0005—Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
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- H03G7/00—Volume compression or expansion in amplifiers
- H03G7/02—Volume compression or expansion in amplifiers having discharge tubes
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Description
Gegenkopplungssehaltung. Zur Amplitudenregulierung in Hoch- bezw. Niederfrequenzkreisen arbeitet man im allgemeinen derart, dass die Regelspannung, in Abhängigkeit von welcher die Amplituden regulierung, z. B. eines Verstärkers, erfolgen soll, gleichgerichtet wird und diese Gleich spannung die Gittervorspannung einer oder mehrerer Verstärkerröhren bildet.
Bei Än derung der Regelspannung ändert sich dann die Gittervorspannung der Regelröhre und der Arbeitspunkt dieser Röhre wird auf der Kennlinie in das Gebiet grösserer bezw. klei nerer Steilheit verschoben.
Diese bekannte Regelschaltung besitzt je doch den grundlegenden Nachteil, dass der Arbeitspunkt der Verstärkerröhen nicht im geradlinigen gennliniengebiet festliegt, son dern durch die Regelspannung auch in das Gebiet der Kennlinienkrümmung hinein gesteuert wird. Die Verstärkung erfolgt in folgedessen nichtlinear, und es ergeben sich insbesondere im Gebiet der kleineren Ampli tuden Verzerrungen durch Oberschwin;nn- gen.
Bei Hochfrequenz tritt zudem noch der weitere Nachteil auf, dass bei der Ampli- tudenregulierung der Röhrenwiderstand ver ändert wird und dadurch eine Verstimmung der angeschlossenen Schwingungskreise her vorgerufen wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gegenkopplungsschaltung, mit welcher diese Nachteile vermieden werden können. Diese Gegenkopplungsschaltung, durch welche der Anodenkreis und ein Gitterkreis einer Ent ladungsröhre gegengekoppelt sind, zeichnet sich dadurch aus, dass die Gegenkopplung über die Entladungsstrecke einer Röhre er folgt und der Innenwiderstand dieser Gegen kopplungsröhre durch eine Regelspannung gesteuert wird.
Da bei abnehmendem Wi derstand der Gegenkopplungsröhre die Ge genkopplung stärker wird, die Anodenwech selspannung also abnimmt, mit loser werden der Gegenkopplung dagegen zunimmt, kann man auf diese .Weise zum Beispiel eine Laut stärkeregulierung vornehmen.
Die Steuerung des Innenwiderstandes der Gegenkopplungs- röhre kann auf verschiedene Weise erfolgen, zum Beispiel dadurch, dass man die Regel spannung durch Gleichrichtung der Anoden wechselspannung gewinnt und die gewonnene Gleichspannung als Gittersteuerspannung für die Gegenkopplungsröhre benutzt; jedoch kann der Innenwiderstand der Gegenkopp- lungsröhre beispielsweise auch durch Verän derung ihrer wirksamen Anodenspannung gesteuert werden.
Eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Gegenkopplungsschaltung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. 1 bezeichnet eine Verstärkerröhre, der die zu verstärkende Spannung an den Klemmen 2 und 3 beispielsweise über den Transformator 4 gitterseitig zugeführt wird, die über den Transformator 5 an den Klemmen 6 und 7 verstärkt abgenommen wird. Dabei ist es gleichgültig, ob die beschriebene Verstärker anordnung ein Niederfrequenzverstärker oder ein Hochfrequenzverstärker ist.
Zwischen Anoden- und Gitterkreis der Verstärkerröhre 1 ist die als Gegenkopplungsröhre dienende Elektronenröhre 8 eingeschaltet, über die eine Rückkopplung des Anodenkreises mit dem Gitterkreis erfolgt. Die Phase der Rück kopplung wird so eingestellt, dass sie ent gegengesetzt wie bei der zum Zwecke einer Selbsterregung benutzten Rückkopplung ist.
Um den durch die Gegenkopplungsröhre 8 fliessenden Anodenstrom vom Gitterkreis der Entladungsröhre 1 fernzuhalten, kann der Kondensator 9 zwischen Kathode der Röhre 8 und Steuergitter der Röhre 1 geschaltet werden und durch den Widerstand 13 eine galvanische Verbindung der Gegenkopplungs- röhrenkathode mit dem Kathodenpotential der Verstärkerröhre 1 hergestellt werden.
Es sei angenommen, dass die Verstärker regelung in Abhängigkeit von der verstärk ten Spannung selbst vorgenommen wird, um am Ausgang 6, 7 der Verstärkerröhre 1 un abhängig von der Eingangsspannung immer die gleiche Ausgangsspannung zu erhalten. Zu diesem Zweck wird die Verstärkeraus- gangsspannung über die zweite Sekundär wicklung 10 des Transformators 5 entnom- inen, im Gleichrichter 11 gleichgerichtet und diese Gleichspannung als Gittervorspannung für die Gegenkopplungsröhre 8 benutzt. Diese Gleichspannung ist am Widerstand 12 wirk sam.
Der Gleichrichter 11 ist so geschaltet, dass bei Anstieg der Amplitude im Anoden kreis der Verstärkerröhre l die Gitterspan nung der Gegenkopplungsröhre 8 nach der positiveren Richtung verschoben wird; so dass infolgedessen der Widerstand der Gegenkopp lungsröhre kleiner wird. Die Gegenkopplung wird dadurch fester gemacht und die Laut- stärke nimmt ab.
Die Gegenkopplungsschaltung kann auch so ausgebildet sein, dass die Regelwirkung in umgekehrter Richtung vor sich geht, so dass sich dadurch eine Dynamikversteilerung ergibt. In diesem Fall ist der Gleichrichter 11 umzupolen, und es nimmt dann bei Zu nahme der Amplitude im Anodenkreis der Röhre 1 der Widerstand der Gegenkopplungs- röhre 8 ab, so dass die Amplitude weiter ver grössert wird.
Die beschriebene Gegenkopplungsschal- tung ist nicht auf die Regelung von Ver stärkern beschränkt, vielmehr kann sie eben falls bei Schwingungsgeneratoren, z. B. bei Röhrensummern oder Hochfrequenzsendern, angewendet werden.
Die Grösse des Innen widerstandes der Gegenkopplungsröhre be einflusst die Verstärkung in der betreffenden Stufe und damit bei gleichbleibender Gitter steuerspannung der Entladungsröhre die Grösse der Anodenweehselspannungsampli- tude. Werden zum Beispiel dem Gitter der Gegenkopplungsröhre, deren Entladungs strecke zwischen dem Anoden- und dem Steuergitterkreis einer in Selbsterregungs- schaltung arbeitenden Generatorröhre liegt,
Gleichspannungsstösse in Form von Morse zeichen zugeführt, so erhält man eine Ta- stung des Senders. Auf diese Weise kann jede Tastung oder irgendeine tonfrequente Modulation auf einfache Weise durchgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gegenkopplungsschaltung, durch welche der Anodenkreis und ein Gitterkreis einer Entladungsröhre gegengekoppelt sind, da durch gekennzeichnet, dass die Gegenkopp lung über die Entladungsstrecke einer Röhre erfolgt und der Innenwiderstand dieser Ge- genkopplungsröhre durch eine Regelspan nung gesteuert wird.UNTERANSPRüCHE: 1. Gegenkopplungsschaltung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungsröhre in einer Verstärkerstufe eingeschaltet ist, und dass die Regelspannung durch Gleichrichtung der Anodenwechsel spannung gewonnen wird und an das Gitter der Gegenkopplungsröhre gelegt ist.2. Gegenkopplungsschaltung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungsröhre in einer Generatorstufe eingeschaltet ist, und dass zur Amplituden- modulierung der erzeugten Wechselspannung eine Modulationsspannung als Regelspan nung an das Gitter der Gegenkopplungsröhre gelegt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE214053X | 1938-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH214053A true CH214053A (de) | 1941-03-31 |
Family
ID=5816609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH214053D CH214053A (de) | 1938-06-28 | 1939-05-23 | Gegenkopplungsschaltung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH214053A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008777B (de) * | 1952-08-19 | 1957-05-23 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Kompensation einer Gegenkopplung in der Endstufe eines Modulationsverstaerkers |
| DE1176180B (de) * | 1956-11-07 | 1964-08-20 | Fernseh Gmbh | Schaltungsanordnung zur Amplituden-begrenzung von Fernsehsignalen |
-
1939
- 1939-05-23 CH CH214053D patent/CH214053A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008777B (de) * | 1952-08-19 | 1957-05-23 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Kompensation einer Gegenkopplung in der Endstufe eines Modulationsverstaerkers |
| DE1176180B (de) * | 1956-11-07 | 1964-08-20 | Fernseh Gmbh | Schaltungsanordnung zur Amplituden-begrenzung von Fernsehsignalen |
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