CH214063A - Fernmessempfangseinrichtung mit einer Umschaltanordnung zur Berücksichtigung der Energierichtung einer fernübertragenen elektrischen Verbrauchsgrösse. - Google Patents

Fernmessempfangseinrichtung mit einer Umschaltanordnung zur Berücksichtigung der Energierichtung einer fernübertragenen elektrischen Verbrauchsgrösse.

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CH214063A
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CH
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relay
arrangement
input circuit
energy
receiving device
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
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    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems

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  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


      Fernmessempfangseinrichtung    mit einer Umschaltanordnung zur Berücksichtigung der  Energierichtung einer fernübertragenen elektrischen Verbrauchsgrösse.    -Um bei der     Fernmessung    des Verbrauches  elektrischer Verteilungsnetze auch die Ener  gierichtung berücksichtigen zu können, ist  unter anderem bereits vorgeschlagen worden,  die Empfangseinrichtung mit einer Umschalt  vorrichtung auszurüsten, die beim Wechsel  der Energierichtung der     fernzuübertragenden     Verbrauch     grösse    das Gleichstromempfangs  instrumenthinsichtlich der Polarität der Gleich  stromquelle umschaltet.

   Erfolgt die Fernmes  sung mit der Verbrauchsgrösse entsprechenden  Gleichstromimpulsen, so werden die     Messwerte     der einen     Energierichtung    mit positiven und  die     Messwerte    der andern Energierichtung mit  negativen Gleichstromimpulsen übertragen,  wobei ein polarisiertes     Umschaltrelais    die  Umschaltung des Empfangsinstrumentes be  wirkt. Vielfach ist es jedoch notwendig, bei  spielweise     dann,    wenn die Fernleitung bereits  für andere     Übertragungszwecke    benutzt wird,  die Fernmessung mit     Wechselstromimpulsen     zu bewerkstelligen.

   In einem solchen Falle  müssen jedoch zur Unterscheidung der Ener  gierichtung der     Verbrauchsgrösse    besondere    Vorkehrungen getroffen werden, die besondere  zusätzliche Mittel in der Empfangsstelle not  wendig machen.  



  Die Erfindung bezieht sich nun auf eine       Fernmessempfangseinrichtung    mit einer Um  schaltanordnung     zur    Berücksichtigung der  Energierichtung einer fernübertragenen elek  trischen Verbrauchsgrösse. Gemäss der     Erfin-          dung    wird dabei so vorgegangen, dass eine       Relaisanordnung    sowohl auf Wechselstrom  impulse einer bestimmten, der einen Energie  richtung zugeordneten Frequenz, als auch auf       Wechselstromimpulse    einer andern der ent  gegengesetzten Energierichtung zugeordneten  Frequenz anspricht,

       und'    dass bei deren An  sprechen die Polarität der mit dem Gleich  strominstrument verbundenen Gleichstrom  quelle gewechselt und der auf bestimmte  Frequenzen abgestimmte     Eingangskreis    jeweils  für den Empfang der     Wechselstromimpulse     einer andern Frequenz vorbereitet wird.  



  Der abgestimmte Eingangskreis der Relais  anordnung kann eine Drosselspule und zwei  Kondensatoren enthalten, die     parallel    zuein-           ander    geschaltet sind und von denen der Kon  densator grösserer Kapazität mit einem von  der Relaisanordnung überwachten, bei Ein  treffen von     Wechselstromimpulsen    der höheren  Frequenz geschlossenen Schalter in Reihe       liegt.    Die Umschaltvorrichtung kann entweder  ein polarisiertes Gleichstromrelais, das über  eine     Gleichrichteranordnung    mit dem Ein  gangskreis verbunden ist.

   und eine die Um  schaltung des     Eingangskreises,    des Empfangs  instrumentes und des Gleichstromrelais bewir  kende     Hilfsrelaisanordnung    steuert oder ein  die Umschaltungen bewirkendes     Zungenfre-          quenzrelais    mit zwei auf     unterschiedliche          Eigenfrequenzen    abgestimmten Zungen, ent  halten.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



  Die den     -'Llfesswerten    entsprechenden     Wech-          selstromimpulse    werden über die Fernleitung  <I>A, B</I>     übertragen,    die mit einem eine Drossel  spule 2 und zwei     Kondensatoren    3, 4 ent  haltenden     Eingangskreis    1 der Umschaltan  ordnung verbunden ist.

   Der Eingangskreis 1  steht über eine     Gleichrichteranordnung    5 in       Graetz'scher    Schaltung und einem Umschalter  6 mit einem     polarisierten    Relais 7     in    Ver  bindung, dessen Kontakt 8 ein mit. einer       Stromquelle    9 verbundenes     Wechselstromrelais     10 überwacht. Dieses     Wechselstromrelais    10  besitzt zwei Kontakte 11, 12, von denen der  eine die Relais 13, 14 und der andere den  Kondensator 3 von grösserer Kapazität als die  des     Kondensators    4 steuert. Die beiden Re  lais 13, 14 betätigen die Polumschalter 6, 15.  



  Die     Empfangsmessapparatur    enthält das  mit der Fernleitung A, B verbundene Um  formergerät 16, das die     ankommenden        Wech-          selstromimpulse    in Gleichstromimpulse unter  sich gleichen Energieinhalts umformt. Die  Gleichstromimpulse werden über den Polum  schalter 15 dem Zeigergerät 18 zugeführt.  



  Die in der Zeichnung dargestellte Um  schaltanordnung befindet sich in einer     Stel-          Jung,    in der den     Messwerten    entsprechende       Wechselstromimpulse    von 50 Per. über die  Fernleitung A, B eintreffen. Der Eingangs  kreix 1 ist     dann    auf 150 Per. abgestimmt,    und der Kontakt 8 des polarisierten Relais 7  befindet sich in seiner     Offenstellung,    so dass  die Relais 10, 13, 14 spannungslos sind.

   Der  von dem Relais 13     gesteuerte    Umschaltkon  takt 15 nimmt dann eine Stellung ein,     die     den     Wechselstromimpulsen    von 50 Per. zu  geordnet und in der     das        Empfangsinstrument     18     beispielweise    auf     Stromlieferung    geschaltet  ist. Das polarisierte Relais 7 nimmt wohl in  dieser Stellung bei jedem ankommenden     Wech-          selstromimpuls    eine     gewisse    Energie auf.

   Sie  genügt jedoch nicht, um den Kontakt. 8 des  polarisierten Relais 7 zu     schliessen,    da ja der  Eingangskreis 1 auf     die    Frequenz von 150  abgestimmt ist.  



  Bei einem Wechsel der Energierichtung,  also von     Stromlieferung    auf Strombezug wird  in der     Gebermessstelle        eine    Umschaltung be  wirkt, durch die     jetzt        Wechselstromimpulse     von 150 Per.     nach    der Empfangsstelle über  tragen werden. Bei     Ankunft    des ersten 150  periodigen     Wechselstromimpulses    wird über  den     Eingangskreis    1,     die        Gleichrichteran-          ordnung    5 und den Umschalter 6 das pola  risierte Relais 7 zum     Ansprechen    kommen.

    Der Kontakt 8 wird dann geschlossen, wo  durch das Relais 10     erregt    und dessen Kon  takte 11, 12 geschlossen werden.  



  Durch die     Schliessung    des Kontaktes 11       wird    der     Eingangskreis    1 durch das Zuschal  ten des     Kondensators    3     grösserer    Kapazität       auf    die Frequenz 50     abgestimmt.    Die Schlie  ssung des Kontaktes 12     bewirkt    die Erregung  der Relais 13, 14,     durch    die die Umschalter  6, 15 und damit auch das polarisierte Relais  7 und das     Zeigerinstrument    18 umgeschaltet  werden.

       Eine        Öffnung    des Kontaktes 8 des  polarisierten Relais 7 wird bei dessen     rim-          schaltung    aber nicht erfolgen, da der Ein  gangskreis 1 bereits auf die Frequenz 50 ab  gestimmt ist und die schwach durchgehenden       150periodigen        Wechselstromimpulse    das Relais  nicht genügend stark     erregen    können.  



  Die ankommenden     Wechselstromimpulse     von 150 Per. werden in der     Umformerein-          riehtung    16 in Gleichstromimpulse unter sich  gleichen Energiegehaltes     umgeformt    und jetzt  zufolge der vorherigen     Lrmschaltung    mit ent-      gegengesetzter Polarität dem     Zeigerinstrument     18 zugeführt, so dass dieses nunmehr den Ener  giebezug zur Anzeige bringen wird.  



  Wechselt die Energierichtung wieder, so  spielt sich der bereits geschilderte Vorgang,  aber jetzt in der umgekehrten Folge als vor  her ab, d. h. das Zeigerinstrument 18 wird  von Energiebezug auf Energielieferung um  geschaltet.  



  Die Zeichnung zeigt naturgemäss nur ein  Ausführungsbeispiel der     Erfindung.    An Stelle  des polarisierten Relais können auch noch  andere Mittel Verwendung finden. So ist es  beispielsweise     denkbar,    ein Zungenfrequenz  relais zu     verwenden    und die beiden Zungen  auf die Eigenfrequenz von 50 bzw. 150 ab  zustimmen. Bei     Eintreffen    von Wechselstrom  impulsen der einen Frequenz wird die dieser  Frequenz zugeordnete Zunge zum Schwingen  kommen und dadurch ein Schaltwerk in  Tätigkeit setzen, das die Umschaltung des  Zeigerinstrumentes     bewirkt    und den Eingangs  kreis auf die andere Frequenz abstimmt, wo  durch die Zunge und damit auch das Schalt  werk wieder zur Ruhe kommt.

   Damit wird  also auch durch Verwendung von Zungen  frequenzrelais eine Umschaltung des Emp  fangsinstrumentes in Abhängigkeit von der  Energierichtung erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernmessempfangseinrichtung mit einer Umschaltanordnung zur Berücksichtigung der Energierichtung einer fernübertragenen elek trischen Verbrauchsgrösse, mit einem Gleich strominstrument, das von den fernübertrage nen Wechselstromimpulsen entsprechenden Gleichstromimpulsen beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Relaisanordnung sowohl auf Wechselstromimpulse einer be stimmten, der einen Energierichtung zugeord neten Frequenz, als auch auf Wechselstrom impulse einer andern der entgegengesetzten Energierichtung zugeordneten Frequenz an spricht,
    und dass bei deren Ansprechen die Polarität der mit dem Gleichstrominstrument verbundenen Gleichstromquelle gewechselt und der auf bestimmte Frequenzen abge stimmte Eingangskreis jeweils für den Emp fang der Wechselstromimpulse einer andern Frequenz vorbereitet wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Feriunessempfangseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf bestimmte Frequenzen abgestimmte Eingangskreis der Relaisanordnung eine Dros selspule und zwei Kondensatoren enthält, die parallel zueinander geschaltet sind und von denen der Kondensator mit der grösseren Kapazität mit einem von der Relaisanordnung überwachten, bei Eintreffen von Wechsel stromimpulsen der höheren Frequenz geschlos senen Schalter in Reihe liegt.
    2. Fernmessempfangseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein polarisiertes Gleichstromrelais über eine Gleichrichteranordnung mit dem auf bestimmte Frequenzen abgestimmten Eingangskreis ver bunden ist und eine die Umschaltung des ab gestimmten Eingangskreises, des Empfangs instrumentes und des polarisierten Gleich stromrelais bewirkende Hilfsrelaisanordnung steuert.
    3. Fernmessempfangseinrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das polarisierte Gleichstromrelais ein Relais überwacht, das zwei weitere auf den Schalter für das polarisierte Gleichstrom relais bezw. auf den Polumschalter für das Empfangsinstrument einwirkende Relais und den Schalter des abgestimmten Eingangs kreises steuert.
    4. Fernmessempfangseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisanordnung ein die Umschaltungen bewirkendes Zungenfrequenzrelais mit zwei auf unterschiedliche Eigenfrequenzen abge- stimmten Zungen enthält.
CH214063D 1940-05-22 1940-05-22 Fernmessempfangseinrichtung mit einer Umschaltanordnung zur Berücksichtigung der Energierichtung einer fernübertragenen elektrischen Verbrauchsgrösse. CH214063A (de)

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