CH214085A - Einzelachsantrieb mit doppelter Zahnradübersetzung für elektrische Triebfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven. - Google Patents
Einzelachsantrieb mit doppelter Zahnradübersetzung für elektrische Triebfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
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Description
Einzelachsantrieb mit doppelter Zahnradübersetzung für elektrische Triebfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven. Es sind Einzelachsantriebe für elektrische Schienenfahrzeuge bekannt, bei denen der am Fahrzeugrahmen starr und mit -der Trieb achse parallelachsig befestigte Triebmotor die Triebachse über ein doppeltes Stirnradvorge lege und eine beweglich mit den Vorgelegen verbundene Zwischenwelle, zum Beispiel eine Kardanwelle,antreibt.
Das doppelte Torgelege hat den Vorteil, dass man sehr raschlaufende und daher trotz grosser Leistung kleine und leichte Motoren sowie Triebräder von verhält- nismässig kleinem Durchmesser verwenden kann und dadurch für das Fahrzeug einen tief liegenden Schwerpunkt erhält; daraus ergibt sich ein sehr ,ruhiger Lauf und eine geringere Beanspruchung des Oberbaues der 'Strecke.
Der Lauf des Fahrzeuges kann ausserdem noch weiterhin dadurch verbessert werden, dass man den Antrieb in bekannter Weisse symmetrisch zur Fahrzeuglängsmittelachse baut, was den weiteren' Vorteil hat, dass die Materialbeanspruchungen arm : günstigsten ausfallen.
Der Antrieb nach der Erfindung, der insbesondere für elektrische Lokomotiven bestimmt ist, isst nun unter Ausnutzung die ser bekannten Vorbilder so gebaut, dass für jede Triebachse zwei an den Stirnseiten der Motoren gelegene Zahnräderpaare vorhanden sind, die über je eine bewegliche Zwischen welle auf ein in der Mitte der Triebachse angebrachtes weiteres Zahnräderpaar arbei ten. Die Erfindung besteht nun darin, dass das Ritzel :des der Triebachse zugeordneten Zahnräderpaares federnd am Motorgehäuse abgestützt ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele für die Erfindung schematisch dar gestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 und 3 je einen Schnitt durch den Antrieb etwa in ,der Fahrzeuglängsmittelachse, während die . Fig. 2 und 4 Grundrisse der beiden Anord nungen veranschaulichen. Beim Antrieb nach Fig. 1 und 2 liegt der Motor vollständig unterhalb des Fahrzeugbodens und sämtliche Achsen im. einer und derselben Horizontal- .
ebene; bei dem Antrieb nach Fig. .3 und 4 liegt der Motor erhöht, so dass sich eine in der Längsrichtung kürzere Bauart ergibt. Beim Grundriss nach Fig. 4 ist der Deutlich keit halber der Motor fortgelassen.
Bei beiden Ausführungsbeispielen ist der Motor a am Fahrzeugrahmen b befestigt und mit zwei Ritzeln c ausgerüstet, die auf Zahn räder d arbeiten, deren Lager e entweder am Motorgehäuse, oder ebenfalls am Fahrzeug rahmen<I>b</I> sitzen. Beide Zahnräder <I>d</I> sind über kurze Kardanwellen f mit dem Ritzel g des mittleren Zahnräderpaares beweglich ver bunden. Das zugehörige grosse Zahnrad k sitzt auf der Triebachse i. Das Ritzel g ist bei m im Zahnradkasten k gelagert, der mit.
einem Lager n auf der Triebachse i ruht.
Gemäss Fig. 1 und 2 ist der Zahnrad kasten k nach oben und unten mittels Federn o gegen zwei am Motorgehäuse,sitzende Arme p abgestützt. Bei der Anordnung nach Fing. 3 und 4 ist entsprechend der höheren und trieb achsnäheren Lage des Motors a zur Stützung des Zahnradkastens k unten ein abgewinkel ter Arm q, oben ein Gehäuseansatz vorge sehen. Als Variante sind hier ferner die Federn o in je zwei unterteilt, die an den Lagern in des Ritzels g angreifen.
Die letztgenannte Variante ist bei Fahrzeugen und Drehgestellen zweckmässig, wenn beson ders kleiner Radstand erwünscht ist.
Eine andere Anordnung, die besonders kleine Radstände zulässt, ergibt sich, wenn man statt eines Motors a zwei gleichachsige Motoren verwendet, die miteinander gekup pelt sein oder unabhängig voneinander lau fen können, und den das Ritzel g des mitt leren Zahnräderpaares enthaltenden Teil des Radkastens k in den Zwischenraum zwischen den beiden Motorgehäusen hineinragen lässt. Dieser Zwischenraum kann trotzdem noch die Kollektoren und Bürsten der Motoren ent halten.
Sind beim Drehgestell ,grosse Radstände erwünscht, dann ist die Anordnung nach Fig. 1 und 2 vorzuziehen, die ermöglicht, den Motor bezw. die Motoren nahe an den Dreh zapfen zu verlegen, was einen ruhigeren Lauf ergibt. Es isst noch zu erwähnen, dass es, insbe- sondere bei Schnelltriebfahrzeugen, oft vor teilhaft ist, in wenigstens eines der Zahn räder eine Tangentialfederung einzubauen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einzelachsantrieb mit doppelter Zahnrad- Übersetzung für elektrische Triebfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven, wobei für jede Triebachse zwei an den Stirnseiten der Mo toren gelegene Zahnräderpaare vorhanden :sind, die über je eine bewegliche Zwischen- welle auf ein in der Mitte der Triebachse angebrachtes weiteres Zahnräderpaar arbei ten, dadurch gekennzeichnet, -dass das Ritzel dieses letzteren Zahnräderpaares federnd am Motorgehäuse abgestützt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Einzelachsantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten, welcher das mittlere Zahnräderpaar um schliesst und in welchem das Ritzel desselben gelagert ist, am Motorgehäuse federnd abge stützt ist. 2. Einzelachsantrieb nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfedern an den Kastenwänden angreifen. 3. Einzelachsantrieb nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfedern an den Kitzellagern angreifen. 4.Einzelachsantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel in vertikaler Richturig federnd abgestützt ist. 5. Einzelachsantrieb nach Patentanspruch, dadurch -gekennzeichnet, dass das Motorge häuse in seiner Mitte mit Armen versehen ist, welche das Ritzel wenigstens teilweise umgreifen. 6.Einzelachsantrieb nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei in gleichem Höhe .mit der Vorgelegeachse angeordnetem Motor das Ritzel zwischen zwei am Motor gehäuseumfang sitzenden Armen federnd ab gestützt ist. 7. E@inzelacheantrieb nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, <B>da</B> bei über der Vorgelegeachse angeordnetem Motor das Rit- zel sich oben gegen das Motorgehäuse, unten jedoch :gegen einen abgewinkelten, am Motor gehäuse befestigten Arm abstützt. B. Einzelachsantrieb nach Patentanspruch, s dadurch gekennzeichnet, dass zwei ;gleich- achsige Motoren vorhanden sind. 9. Einzelachsantrieb nach Unteranspruch 8, dadurch .gekennzeichnet, dass das Ritzel des in der Mitte angeordneten Zahnräderpaares zwischen die Gehäuse der beiden Motoren hineinragt. 10.Einzelachsantrieb nach Patentan- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass wenig- Aens einf der Zahnräder mit einer Tangen- tialfederung zwischen Kranz und Nabe ver sehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH214085T | 1939-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH214085A true CH214085A (de) | 1941-03-31 |
Family
ID=4448539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH214085D CH214085A (de) | 1939-11-07 | 1939-11-07 | Einzelachsantrieb mit doppelter Zahnradübersetzung für elektrische Triebfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH214085A (de) |
-
1939
- 1939-11-07 CH CH214085D patent/CH214085A/de unknown
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