CH214151A - Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk mit Leder- oder Stoffoberteil. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk mit Leder- oder Stoffoberteil.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk mit Zeder- oder Stoffoberteil. Das übliche Schuhwerk hat eine mehr oder weniger vorgearbeitete Brandsohle, die den Schuh steif und schwer macht. Bei an dern Schuhen, wie zum Beispiel bei den flexiblen, den gewendeten oder den mit einer Hilfsbrandsohle versehenen geklebten Schu hen wird die Brandsohle vermieden. Ein solcher Schuh lässt sich aber nicht oder nur sehr umständlich reparieren, weil er nach dem Abtrennen der Sohle auseinanderfällt, da der Schaft an der Sohlenpartie keine Ver bindung mehr hat. Schuhe dieser bekannten Macharten haben an der Verbindungsstelle von Boden und Schaft Fugen, durch die Regenwasser leicht bis zum Fuss eindringen kann. Zur Beseiti gung dieses Übelstandes hat man vor geschlagen, einen nahtlos gewalkten Le derbeutel oder einen mit einer Naht an der Sohle versehenen Lederbeutel in den Schuh einzuschieben. Zum Anfertigen sol cher Schuhe werden zwei aufeinander ab gestimmte Leisten benötigt. Es können hier- bei oben auf dem Beutel oder unten auf der Sohle unangenehme Falten entstehen. Um ohne das zweite Leistenpaar auszukommen, hat man das Schaftfutter allein auf die Brandsohle gezwickt und dann eine geschlos sene Hülle aufgezogen und darüber das Ober leder geschlagen. Die dazu erforderliche Brandsohle, das eingeschobene zweite Futter und der zur Wiederbesohlung notwendige Metallstreifen machen aber den Schuh schwer und steif. Bei dem erfindungsgemässen Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk mit Leder- oder Stoffoberteil, das im Innern eine auf ihrer Bodenfläche nahtlose, den Fuss um schliessende Hülle hat, wird die Hülle auf einen Leisten gezogen, nachher wird der Schuhoberteil aufgebracht und an der Hülle befestigt und schliesslich das Schuhwerk fer tiggestellt. Dies kann in bekannter Weise durch Kleben oder mittels Durchnähen ge schehen. Auf der Zeichnung ist ein nach dem Ver- fahren hergestelltes Schuhwerk in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 bis 5 dar gestellt. Über den Leisten a wird eine als Futter dienende Hülle b gezogen, die aus einem Stück geschnitten und nach Fig. 1 am Rist und an der Ferse mit einer Naht versehen ist. Die Hülle kann auch nach Fig. 2 nahtlos gewirkt oder gewalkt sein. Auf der Hülle b werden, wie Fig. 3 in einer Unteransicht zeigt, nach Anbringen des Gelenkstückes c die Hinterkappe d und die Vorderkappe e befestigt. Hierauf wird nach Fig. 4 der ohne Futter angefertigte Ober lederschaft<I>f</I> mit Klebstoff an der Hülle<I>b</I> befestigt. Die weitere Fertigstellung des Schuhes, wie in Fig. 5 dargestellt, kann sowohl durch Kleben als auch durch Durchnähen erfolgen. Nach dem Ausleisten wird der obere Schaft rand entweder abgesteppt oder eingefasst. Ein so hergestellter Schuh fällt nicht aus einander, wenn die Sohle zur Reparatur ab getrennt wird, da der Schaft durch die Fut terhülle in seiner Form erhalten wird. Der Schuh kann somit leicht mit einer neuen Sohle versehen werden. Der Schuh ist ausser dem billig in der Herstellung, leicht und biegsam und auch wasserdicht, weil die Hülle den Fuss vor Nässe schützt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII Verfahren zum Herstellen von Schuh werk mit Leder- oder Stoffoberteil, das im Innern eine auf ihrer Bodenfläche nahtlose, den Fuss umschliessende Hülle hat, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle auf einen Lei sten gezogen wird, dass nachher der Schuh oberteil aufgebracht und an der Hülle be festigt und schliesslich das Schuhwerk ferti(;- gestellt wird.
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|---|---|---|---|
| DE214151X | 1939-03-28 |
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|---|---|
| CH214151A true CH214151A (de) | 1941-04-15 |
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ID=5817145
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|---|---|---|---|
| CH214151D CH214151A (de) | 1939-03-28 | 1940-03-27 | Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk mit Leder- oder Stoffoberteil. |
Country Status (1)
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1940
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