CH214220A - Einrichtung an randlosen Brillen bezw. Kneifern zum festen Verbinden der Gläser mit den Tragteilen. - Google Patents

Einrichtung an randlosen Brillen bezw. Kneifern zum festen Verbinden der Gläser mit den Tragteilen.

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CH214220A
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CH
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Lohmann Willi
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Lohmann Willi
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    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C1/00Assemblies of lenses with bridges or browbars
    • G02C1/02Bridge or browbar secured to lenses without the use of rims

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Description


  Einrichtung an randlosen Brillen     bezw.    Kneifern zum festen Verbinden der Gläser  mit den Tragteilen.    Bei randlosen Brillen     bezw.    Kneifern ist  es erforderlich, die Gläser zu durchbohren,  damit die Tragteile, das heisst der     Nasensteg     und die Ohrenbügel, befestigt werden kön  nen. Diese sind mit Klammern versehen, die  an den Bohrstellen über den Glasrand greifen  und     Schraublöcher    für die Befestigungs  schrauben enthalten. Zur Sicherung ihrer  Lage am Glasrand besitzen sie ausserdem  Klammerlappen, die sich aussen an den Glas  rand legen.  



  Es ist nun bisher nicht gelungen, die  Tragteile mit den Gläsern so zu verbinden,  dass ein dauernd fester Sitz erzielt wird. Viel  mehr tritt sehr bald eine gewisse Lockerheit  der Tragteile ein, die dazu führt, dass die  Schraube sich innerhalb des Bohrloches be  wegen kann und an der     Bohrlochwandung     reibt. Bei der Härte des Glases und der Rau  heit der     Bohrlochwandung    wirkt das Glas  schmirgelnd auf die Schraube und schleift  sehr bald das Gewinde bis auf den Grund ab.    Damit ist jede Einspannung des Glases in  Richtung seiner Ebene verloren, die Gläser  spielen in den Tragteilen und hängen bei der  Benutzung.

   Das wirkt nicht nur unschön,  sondern beeinträchtigt auch die optische Wir  kung in erheblichem Masse, weil der Sitz der  Gläser gegenüber den     Augen        dezentriert     wird.  



  Es sind     nun    Versuche der verschiedensten  Art gemacht worden, die diesem Übelstand  abhelfen sollten. Ein Teil dieser Versuche  hatte zum Ziel, den Druck der Klammer  schenkel auf die Glasflächen zu verstärken,  beispielsweise     durch    eine Verstärkung eines  der Schenkel zwecks Unterbringung einer  Mehrzahl von Gewindegängen für die  Schraube. Derartige Bemühungen scheiter  ten, weil bei der starken Beanspruchung der       Klammerverbindung,    zum Beispiel beim Glä  serputzen, die Anlageflächen der Klammern  abgerieben werden.

   Andere Versuche     gingen          dahin,    durch besondere Ausgestaltung der am      Glasrand anliegenden Klammerlappen einen  seitlichen Druck auf die Gläser auszuüben,  um eine     feste    Einspannung derselben zwi  schen Klammerlappen und Schraube zu erzie  len. Dabei wurde aber das Spiel der Schraube  in der Glasbohrung nicht     ausgeschaltet,    und  da die Klammerverbindung stets etwas fe  dert, wurde das Abschleifen der     Schrauben     nicht verhindert. Ein ähnliches Ziel hatte die  Verwendung exzentrisch in den Klammer  schenkeln     gelagerter    Füllstifte oder -hülsen  für die Glasbohrungen.

   Diese Vorschläge  konnten sich schon wegen ihrer umständ  lichen und teuren Herstellung nicht durch  setzen.     Schliesslich    hat man vorgeschlagen,  die Bohrlöcher der Gläser mit Kitt-, Gummi-,  Stanniol- oder dergleichen Einlagen auszu  füllen; aber hierdurch wurde nur erreicht,  dass die Schraube in den Einlageteilen statt  im Bohrloch selbst arbeitete. Es konnte zwar  ein Abschleifen der Schraube verhindert wer  den, aber dafür trat ein Ausschleifen der  Einlageteile ein. Überdies hatten derartige  Versuche den Nachteil, dass die Schraube oder  ihr Muttergewinde bei der notwendigen Zu  sammenpressung der Einlageteile überbean  sprucht wurde.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine Einrichtung an randlosen Brillen       bezw.    Kneifern zum festen Verbinden der       Gläser    mit den Tragteilen. Gemäss der Erfin  dung besitzt die Einrichtung eine einseitig  kegelförmige Glasbohrung und eine entspre  chend kegelförmige, durch die Klammer des  Trägerteils und die Glasbohrung hindurch  laufende Mutter, die von der Befestigungs  schraube unter     festem    Anliegen an die Innen  wandung der     Glasbohrung    in das Glas hin  eingezogen wird.

   Hierdurch legt sich das  Mutterstück mit seinen     zweckmässigerweise          glatten    Aussenwandungen leicht gegen den  gesamten Umfang der Wandungen des Bohr  loches an, wodurch eine vollkommen satte  Ausfüllung des konischen Teils der Glasboh  rung erreicht wird, die die Reibungswirkun  gen weitestgehend vermindert.

   Ferner kön  nen durch passende Wahl der Länge der Mut  ter die zur Verfügung stehenden, haltenden    Gewindegänge     vermehrt    werden, und     schliess=     lieh wird eine leichte     Naehstellmöglichkeit     geschaffen, denn bei späterem Nachziehen  der Schraube drückt sich die     Mutter,    wenn sie  im Bohrloch locker geworden     sein    sollte, wie  der bis zur vollen Anlage in dieses hinein.  Die Einrichtung nach der Erfindung hat       darüberhinaus    Vorteile bei der     Einpassung     der     Gläser.    Die Schenkel von Klammern     zum     Halten der Gläser müssen bekanntlich ge  neigt zueinander stehen.

   Daraus ergab sich  bisher die Notwendigkeit, das Muttergewinde  für die     Klammerschraube    nachzuschneiden,  damit diese schräg zur     Schenkelebene    einge  zogen     werden    konnte. Dadurch wurde das  Gewindeloch leicht verdorben. Bei Benutzung  der Erfindung ist es nur nötig, das     Loch    im  Klammerschenkel, durch das die Mutter hin  durchläuft,     etwas    aufzureiben, um dieser  einen richtigen Sitz zu geben.  



       Es    kann die Einrichtung auch eine sehr  einfache Sicherung gegen Selbstlockerung der       Befestigungsschraube    aufweisen. Es ist näm  lich lediglich nötig, die     Befestigungsschraube     so kurz zu machen, dass sie die volle Gewinde  länge der     konischen        Mutter    nicht ausfüllt,  und von der Gegenseite her eine kleine Si  cherungsschraube einzuziehen. Ausgenutzt  wird dabei das     bekannte    Prinzip der im Ma  schinenbau     verwendeten        Gegenmuttern.     



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen:       Abb.    1 eine     randlose    Brille,       Abb.    2 die Einrichtung in grösserem     Mass-          stab,          Abb.    3 eine     Schraubensicherung.     



  An den Gläsern 1 sitzen seitlich die  Klammern 2 für die Ohrenbügel und für den  Nasensteg. Eine derartige Klammer ist in der       Abb.    2 in     grösserem    Massstab dargestellt. Die  Klammerteile sind an     gegenüberliegenden     Stellen zur     Aufnahme    der Befestigungs  schraube 3     bezw.    ihrer Kegelmutter 4 durch  bohrt. Die Durchbohrung des Glases 1 ist  auf der Seite der Mutter 4 kegelförmig aus  geführt. Diesem Hohlkegel 5 entspricht der       Aussenmantel    der Mutter 4.

   Beim Anziehen  der Schraube legt sich die     gesamte    äussere      Wandung der Mutter leicht gegen die kegel  förmige     Wandung    der Bohrung 5 und be  wirkt dadurch einen festen Sitz des Glases.  Überdies     ist    auf diese Weise das Glas mittels  Kegelmutter 4 und Klammergrund zwischen       Bohrlochwandung    und Aussenrand für die  Dauer festgelegt. Versuche haben ergeben,  dass die Verbindung sich auch bei längerem  Gebrauch des Augenglases nicht lockert.  



  Damit die Berührungsfläche zwischen der       Kegelmutter    4 und der     Bohrlochwandung    5  möglichst gross     wird,    ist es vorteilhaft, den  kegelförmigen Teil des Bohrloches so lang-zu  machen, dass er etwa über drei Viertel der  Glasdicke reicht.  



  Die Schraubensicherung wird in folgen  der Weise ausgeführt: Zunächst wird die  kegelförmige     Mutter    von der einen Seite  durch die Klammer hindurch in die Glasboh  rung hineingeschoben, alsdann wird die  Schraube 3 von der andern Seite eingeführt  und in die Mutter hineingeschraubt. Sie lässt  von der ihrem 'Kopf entgegengesetzten Seite  einen Teil der     Gewindebohrung    der Mutter 4  frei. In diesen freien Teil der Gewinde  bohrung wird von der     entgegengesetzten    Seite  eine Gegenschraube 6 eingeführt und so weit  fest angezogen, dass eine     Sicherungswirkung     entsteht.

   Schliesslich wird der überstehende  Teil der ursprünglich zu lang gewählten Ge  genmutter 4 zusammen mit der in ihr stecken  den Gegenschraube 6 kegelförmig     abgefräst:     Wie die     Abbildung    zeigt, pressen sich die  Gewindeflanken 7 der Schraube 3, die nach  deren Kopf zu gerichtet sind, gegen die an  liegenden Flanken der Mutter 4. Bei der Ge  genmutter 6 dagegen werden jene Flanken  gegen nie anliegenden Seiten des Gewindes  in der Mutter 4 gedrückt, die nach dem Kopf  der Gegenschraube zu gerichtet     sind.    Sie sind  in der     Zeichnung    mit 8 bezeichnet.

   Auf diese    Weise wird, wie von     Gegenmuttern    her be  kannt, die Gewindereibung beider Schrauben  so stark     erhöht,,dass    sie sich nicht ohne wei  teres lockern können. Versuche haben erge  ben, dass es durch starkes Anziehen der Mut  ter 3 sogar möglich ist, die     Schrauben    derart  festzusetzen, dass sie selbst von Hand nicht  mehr zu lösen sind.  



  Soll die Klammerverbindung gelöst wer  den, dann wird von der Seite der Gegen  mutter her ein feiner     Sägenschnitt    in die Ge  genschraube 6 hineingelegt. Alsdann kann  man sowohl die Befestigungsschraube 3 als  auch die Gegenschraube 6 mit dem Schrau- ;  benzieher herausdrehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an randlosen Brillen bezw. Kneifern zum festen Verbinden der Gläser mit den Tragteilen, gekennzeichnet durch eine einseitig kegelförmige Glasbohrung (5) und eine entsprechend kegelförmige, durch die Klammer (2) des Trägerteils und die Glas bohrung (5) hindurchlaufende Mutter (4), die von der Befestigungsschraube unter festem Anliegen an die Innenwandung der Glasboh rung in das Glas hineingezogen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Glasbohrung (5) etwa über drei Viertel der Glasdicke kegelförmig ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Befestigungsschraube (3), die nur einen Teil der Kegelmutter (4), ausfüllt und eine Gegenschraube (6), die zur Festsetzung der Befestigungsschraube dieser entgegen in die Kegelmutter eingeschraubt ist. , ,
CH214220D 1939-05-24 1940-05-23 Einrichtung an randlosen Brillen bezw. Kneifern zum festen Verbinden der Gläser mit den Tragteilen. CH214220A (de)

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DE170240X 1940-02-17

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2973524A1 (fr) * 2011-03-28 2012-10-05 Charles Henri Bultez Système de fixation d'une monture de lunettes sur les verres.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2973524A1 (fr) * 2011-03-28 2012-10-05 Charles Henri Bultez Système de fixation d'une monture de lunettes sur les verres.

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