CH214246A - Abgasturbogebläse. - Google Patents

Abgasturbogebläse.

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CH214246A
CH214246A CH214246DA CH214246A CH 214246 A CH214246 A CH 214246A CH 214246D A CH214246D A CH 214246DA CH 214246 A CH214246 A CH 214246A
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CH
Switzerland
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turbine
exhaust gas
fan
support frame
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/04Gas-turbine plants providing heated or pressurised working fluid for other apparatus, e.g. without mechanical power output
    • F02C6/10Gas-turbine plants providing heated or pressurised working fluid for other apparatus, e.g. without mechanical power output supplying working fluid to a user, e.g. a chemical process, which returns working fluid to a turbine of the plant
    • F02C6/12Turbochargers, i.e. plants for augmenting mechanical power output of internal-combustion piston engines by increase of charge pressure

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Description


  Abgasturbogebläse.    Bei Abgasturbinen zum Antrieb von Ge  bläsen ist wegen der hohen Drehzahl, mit der  diese Maschinen betrieben werden, grösste  Sorgfalt auf eine gute     Lagerung    zu legen.  Man muss dafür sorgen, dass bei allen     Be-          triebshedingungen    die Mittellinien beider La  gerungen genau miteinander fluchten. Diese  Bedingung liesse sich natürlich durch eine  entsprechende Bearbeitung ohne weiteres er  füllen, wenn man keine Rücksicht auf die  sehr hohe Erwärmung im Betrieb nehmen  müsste. Um diese Schwierigkeiten zu um  gehen, hat man     meistens    die Turbinen mit  einer Wasserkühlung versehen. Diese Was  serkühlung hat aber versohiedene Nachteile.

    Die heissen Abgase werden durch sie vor dem  Eintritt in das Laufrad abgekühlt, so dass ein  Teil des Wärmegefälles verloren geht. Wei  terhin bedingt die Wasserkühlung erhöhtes  Gewicht und eine teurere     Bauart    der Tur  bine. Man hat daher auch Abgasturbinen  ausgeführt, bei denen das Zuströmgehäue    zum Laufrad für die Abgase urgekühlt ist.  Das turbinenseitige Lager ist dabei in einem  g o ekühlten Träger angeordnet, der seinerseits  wieder am gekühlten Turbinenmittelgehäuse  befestigt ist. Eine Verringerung der Abgas  temperatur vor der Turbine kann hierbei  zwar nicht eintreten, aber alle andern Teile  sind nach wie vor gekühlt. Diese Bauart ist  also auch teuer und schwer.

   Ferner haben  alle Ausführungen den Nachteil,     @dass    beim  Ausbau des Läufers ein Lager     entfernt    wer  den muss. Beim Zusammenbau des Abgas  turbogebläses     können        infolgedessen    immer  wieder     Ungenauigkeiten    in der     Lagerung     hervorgerufen werden.  



  Man hat schliesslich vorgeschlagen, die  Lagerung der Welle vom     Turbinen-    und     Ge-          bläsegehäuse    zu     trennen    und in einem beson  deren     Grundgestell        anzuordnen.    Da aber     das          Turbinengehäuse    wiederum in ,der     Mitte    des       Grundgestelles    mit diesem     verbunden        ist,     tritt die Wärme aus dem     Turbinengehäuse    an      den Auflegestellen in der Mitte des Grund  gestelles über und dieses verhält sich wie ein  in seiner Mitte erwärmter Balken,

   das heisst  es wirft sich, so dass die Lager an den Enden  nicht mehrgenau axial liegen. Eine derartige  Lagerungskonstruktion ist     ungünstiger    als  eine Lagerung, die zwar höheren Tempe  raturen ausgesetzt     ist,    aber dadurch nicht aus  der Achsrichtung verdrängt wird.  



  Vorliegende Erfindung betrifft ein Ab  gasturbogebläse, bei dem die Lagerung der  gemeinsamen Welle auf der G ebläseseite im  gemeinsamen Gehäuse sund auf der Turbinen  seite in einem Lageransatz eines starren     wan-          nenförmigen        Tragrahmens        vorgesehen    ist, mit  dem die Gebläseseite des Gehäuses fest ver  schraubt ist, während die Turbinenseite des       Gehäuses    sich dem     Tragrahmen    gegenüber in  der Achsrichtung frei ausdehnen kann. Die  für das Turbinen- und das Gebläserad ge  meinsame Welle ist also auf der Turbinen  seite in einem Tragrahmen gelagert, der  lediglieh mit dem kühlen Gebläsegehäuse  venschraubt ist.

   Die Welle ist also gewisser  massen an beiden Enden im Gebläsegehäuse  gelagert. Die Zentrierung des Turbinenge  häuses im Tragrahmen lässt sich so ausbil  den, dass ein gefährlich wirkender     Wärmne-          übergang    nicht stattfinden kann, indem mau  die Berührungsfläche zwischen Turbinenge  häuse und Tragrahmen möglichst klein  macht. Infolge der freien Ausdehnungsmög  lichkeit des Turbinengehäuses kann ein     Ver-          spaunen    des Tragrahmens bezw. der Wellen  lagerung nicht eintreten.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  eines Abgasturbogebläses nach der Er  findung dargestellt, und zwar zeigen:  Abb. 1 einen Achsialschnitt durch das  Turbogebläse,       b     Abb. 2 eine andere Ausfiührung der       turboseitigen    Lagerung,  Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie  I1I-l1I in Abb. 2,  Abb. 4 eine Stirnansicht des Turboge  bläses in kleinerem Massstab.  



  Auf die Turbinenwelle 1, welche im dar  gestellten Ausführungsbeispiel reit dem Tur-    binenlaufrad 2 aus einem Stück besteht, ist  das Gebläselaufrad 3 aufgesetzt. Die ge  meinsame Welle 1 und die beiden Räder 2  und 3     sind    von einem     gemeinsamen    Gehäuse  4 umgeben,     das    die     Gaszuleitung    5, die Gas  ableitung 6, die Luftzuleitung 7 und die  Luftableitung 8 enthält. Das Gehäuse 4 ist  ohne     Kühlmantel        ausgeführt        und        besitzt     lediglich am Turbinenteil eine Wärmeisola  tion. Auf der Gebläseseite ist das Lager 9  für die Welle 1 im Gehäuse 4 angeordnet.

    welches Gehäuse mittels der Schrauben 10  am Tragrahmen 11 befestigt ist. Die genaue       Zentrierung        des        Gehäuses    4 erfolgt durch das  Passstück 12, welches ebenfalls am Tragrah  men 11 angeschraubt ist. Im Gegensatz  hierzu ist das turbinenseitige Lager 13 nicht  im heissen Turbinenteil des Gehäuses unterge  bracht,     sondern    ruht in einem     lagerartigen     Ansatz des starren Tragrahmens 11, welcher  in Höhe der Wellenaehse geteilt ist und aus  einem Unterlager 14 und einem abnehmbaren  Deckel 15 besteht. Der Lageransatz ist nach  aussen von einem zweiten Deckel 16 abge  schlossen, der das Unterlager 14 mit dem  Deckel 15 verbindet.

   Der Tragrahmen 11,  welcher wannenförmige Gestalt hat, ist an  der Bremskraftmaschine 17 befestigt. Die  Zxentrierung des Gehäuses auf der Turbinen  seite ist so ausgebildet, dass das Gehäuse sich       gegenüber    dem     Tragrahmen    in axialer Rich  tung frei ausdehnen kann.

   Gleichzeitig ist  dafür gesorgt, dass die Berührungsfläche zwi  schen dem Lageransatz des Tragrahmen und  dem     Turbinengehäuse        möglichst        klein        ist,     damit die     Lagerung    in     -weitestgehendem        Masse          unbeeinflusst    von den hohen     Temperaturen    im       Turbinengehäuse        ist.        Das        Lager    9 im kalten       Gebläsegchäuse        ist        als     <RTI  

   ID="0002.0046">   Festlager        ausgebildet.,     während sich die Welle 1     nach    der     Turbinen-          seite    hin in     achsialer        Richtung        frei        ausdeh-          nen    kann.  



       Will    man     bezüglich    der     Sicherheit    der       turbinenseitigen        Lagerung    noch     einen        Schritt          weitergehen,

          dann        kann    man den     Lageransatz     im     Tragrahmen    11     noch    mit     einer        besonderen     Kühlung     versehen.    In der     Abb.    '2 ist ein  derartig     gekühlter        Lagereinsatz    am Tragrah.-      men 11 dargestellt. In baulicher Abweichung  von der Ausführung nach Abb. 1 ist hier  der Lageransatz 18 als Rohrstück getrennt  vom Tragrahmen ausgebildet und unter     An-          wendungeines    Passstückes 19 am Tragrah  men 11 befestigt.

   Dem Kühlraum 20 wird  das Kühlmittel in irgendeiner geeigneten  Wreise zugeführt und auch von ihm abge  führt. Im Betrieb wird durch die     aussohliess-          liche    Kühlung des turbinenseitigen Lagerkör  pers ein einwvandfreier Zustand erreicht.  Nach dem Abstellen der Brennkraftmaschine  hört aber auch die Kühlung dieses Lager  gehäuses auf, es sei denn, dass die Kühlungs  pumpe von einer besonderen Maschine ange  trieben wird, was aber nlur bei grossen An  lagen in Frage kommt. Nach     Abstellen    der       Kühlung    wird der     Lagerkörper        aufgeheizt     durch die grossen urigekühlten Eisenmassen,  die im Betrieb eine sehr hohe Temperatur an  genommen haben.

   Der Lagerkörper kann da  durch vorübergehend Temperaturen von über  200   C annehmen. Wenn auch die Lager  dann ausser Betrieb sind, so ist doch eine der  artige Temperatur durchaus unerwünscht.  Man russ daher Mittel und Wege finden, um  die     Wärmeleitung    zum Lager nach Möglich  keit zu unterbinden. Dies wird dadurch er  reicht, dass der Lagerkörper das Gehäuse nur  an     vier    einander gegenüberliegenden     Stellen     berührt. An allen übrigen Stellen des Um  fanges ist die Berührung durch einen Luft  spalt verhindert, so dass die Wärmeleitung  sehr gehemmt wird. Im Betrieb werden sich  die urngekühlten Gehäuseteile stärker ausdeh  nen als der gekühlte Lagerkörper.

   Bei einer  gewöhnlichen Zentrierung wird daher mit zu  nehmender Temperatur     das        turbinenseitige     Lager mehr und mehr exzentrisch werden. Es  sind daher an den vier Verbindungsstellen  an sich bekannte Passbolzen 23 vorgesehen,  deren Mittelpunkt genau in der Teilfuge 24  liegt (Abb. 3). Bei zunehmendem Spiel zwi  schen dem Lagerkörper 18 und dem Gehäuse  4 wird durch die Bolzen 23 verhindert, dass  sieh der Lagerkörper 18 am untern Teil des  Gehäuses 4 anlegt.  



  Zur Vereinfachung des     Eia-    und Aus-    baues der Turbinenwelle 1 sowie der Lauf  räder 2 und 3 ist das Gehäuse 4 in der Höhe  der Welle axial geteilt. Beim Ausbau wird  zunächst die auf den Tragrahmen aufgesetzte  obere Verschalung 25, das Gehäuseoberteil  und die Deckel 1 6 und 15 des Lageransatzes  vom Tragrahmen 11 entfernt. Dann kann  die Welle 1 mit den Laufrädern 2 und 3 und  den Lagern 9 und 13 ohne weiteres nach oben  herausgenommen werden. Bei der Ausfüh  rung nach Abb. 2 wird mit der Welle 1 aucoh  der Lageransatz 18 angehoben und darnach  die Welle aus dem Lageransatz 18 heraus  gezogen.  



  Da die Abgasturbogebläse gewöhnlich  über dem Schwungrad der     Brennkraft-          maschine    angeordnet werden, weil sie an die  ser Stelle so gut wie gar keinen zusätzlichen  Platz     erfordern,    sind, wie insbesondere die  Abb. 4 zeigt, in der Unterseite des Tragrah  mens 11 besondere Sehlitze 26 angeordnet,  die so ausgebildet sind, dass sie die vom dre  henden Schwungrad 27 erzeugte Luftströ  mung auffangen und an das Gehäuse 4 des  Abgasturbogebläses leiten. Auf diese Weise  wird dauernd die im Zwischenraum zwischen  dem Gehäuse 4 des Abgasturbogebläses und  dem Tragrahmen 11 bezw. der obern Ver  sohaltung 25 erhitzte Luft durch kühle  Frischluft     ersetzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abgasturbogebläse, insbesondere für Spü lung und Aufladung von Brennkraftmaschi- nen, dadurch gekennzeichnet, dass die gemein- Same Welle (1) auf der Gebläseseite im ge meinsamen Gehäuse (4) und auf der Turbi nenseite in einem Lageransatz eines starren wannenförmigen Tragrahmens (11) gelagert ist, mit dem die Gebläseseite des Gehäuses (4) fest verschraubt ist, während,die Turbi- nenseite,des Gehäuses (4) sich dem Tragra.h- men (11)
    gegenüber in der Achsrichtung frei ausdehnen kann.. UNTERANSPRüCHE: 1. Abgasturbogeblä"se nach Patentan- spruich,dadurch gekennzeichnet, dass der tur- binenseitige Lagerkörper (18) und das Tur binengehäuse sich höchstens an sechs Stellen der Trennfuge unter Zwischenschaltung von Passbolzen berühren, um die Wärmeleitung vom Gehäuse zum Lagerkörper zu vermin dern. 2.
    Abgasturbogebläse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Turbogebläses eine waagrechte Trennfuge in Höhe der Wellenachse besitzt, derart, dass nach Abnahme des Oberteils des Gehäuses mitsamt den wegnehmbaren Teilen des Lageransatzes die Turbinenwelle (1) mit den Turbinen- und Gebläselaufrädern (2, 3) und den Lagern nach oben entfernt werden kann.
    3, Abgasturbogebläse, welches an der Stirnseite der Brennkraftmaschine über einem umlaufenden Teil der Brennkraftmaschine angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Tragrahmens (11) Sehlitze (26) angeordnet sind, welche die von dem umlaufenden Maschinenteil (27) er zeugte Luftströmung auffangen und an das Gehäuse (4) des Abgasturbogebläses leiten.
CH214246D 1939-03-17 1940-02-23 Abgasturbogebläse. CH214246A (de)

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CH214246D CH214246A (de) 1939-03-17 1940-02-23 Abgasturbogebläse.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2708547A (en) * 1950-07-19 1955-05-17 Semt Exhaust gas turbo-blowers for high supercharging rates and method of mounting same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2708547A (en) * 1950-07-19 1955-05-17 Semt Exhaust gas turbo-blowers for high supercharging rates and method of mounting same

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