CH214267A - Anordnung zur Verminderung der Beanspruchung der Eingangsspulen von Transformatorwicklungen durch Spannungsstoss. - Google Patents

Anordnung zur Verminderung der Beanspruchung der Eingangsspulen von Transformatorwicklungen durch Spannungsstoss.

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CH214267A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/343Preventing or reducing surge voltages; oscillations

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  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


  Anordnung zur Verminderung der Beanspruchung der     Eingaugsspulen    von       Transformatorwicklungen    durch Spannungsstoss.    Beim Auftreffen stossartiger Spannungen  auf die Wicklungen von Transformatoren  tritt bekanntlich eine rein durch die Wick  lungskapazitäten bedingte Spannungsvertei  lung auf, was sehr grosse     Beanspruchungen     der am Eingang gelegenen Spulen bewirkt.

    Es ist bekannt, diese     kapazitive    Spannungs  verteilung durch Steuerung zu verbessern,  zum Beispiel durch abgestufte Kapazitäten  zwischen den einzelnen Spulen und dem     lei-          tungsseitigen    Wicklungsende oder durch ab  gestufte vergrösserte     Seriekapazitäten    zwi  schen den Spulen, die zum Beispiel durch  konzentrisch zu den Spulen angeordnete  Kondensatoren gebildet werden. Der gleiche  Zweck kann angenähert auch einfach durch  gleichmässige starke Vergrösserung der Serie  kapazitäten erzielt werden. Diese Massnah  men haben aber den grossen Nachteil, dass sie  einen erheblichen Aufwand an Kapazitäten  erfordern, was konstruktive Schwierigkeiten  mit sich bringt und die Herstellungskosten  erhöht.

      Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Anordnung zur Verminderung der Beanspru  chung der Eingangsspulen von     Tränsforma-          torwicklungen    durch Spannungsstoss, bei wel  cher die geschilderten Mängel dadurch ver  mieden sind, dass mindestens das erste     Spu-          lenpaar    der     Oberspannungswicklung    auf der  Eingangsseite des Transformators mit einer  mit dem Wicklungseingang verbundenen Ab  schirmung versehen ist, welche auf der     Spu-          lenseite    liegt, die die grössere Kapazität  gegen Erde besitzt, und dass jedes abge  schirmte     Spulenpaar    so geschaltet ist,

   dass bei  der mit dem     Wicklungseingang    nicht unmit  telbar     verbundenen    Spule der Spannungs  stoss die     Windungen    gegen die Abschirmung  hin durchläuft. Auf diese Weise wird der  Aufwand an Kapazität erheblich verringert,  weil der     Spannungsstossanteil,    der sonst auf  die erste     Spule    allein entfallen würde, auf  das abgeschirmte und entsprechend ange  schlossene     Eingangsspulenpaar    angenähert  gleichmässig verteilt wird.      In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung schematisch in     Fig.    1  und ' im Schnitt durch die Transformatoren  wicklungen dargestellt.  



  Mit a ist der     Transformatorkern    bezeich  net, auf dem die     Unterspannungswicklung    b  und die aus Teilspulen e,,     e2,    c     unsw.    gebil  dete     Oberspannungswicklung    , aufgebracht  sind.

   Die Spulen c,,     e2    der     Oberspannungs-          wicklung    auf der Eingangsseite bilden ein       Spulenpaar,    das mit einer     Abschirmung    in       Form        eines     d versehen und  so angeschlossen ist, dass der Spannungsstoss  die Windungen der Spule     C,    vom Schirm     d.     weg     und    die Windungen der Spule     c_    gegen  den Schirm d hin durchläuft. Der Schirm c?  ist mit dem Wicklungseingang leitend ver  bunden. Er kann in bekannter Weise mit  einer Isolation umhüllt sein.

   Da nun die  Kapazität der     Oberspannungswicklung    gegen  Erde auf ihren beiden     Spulenseiten    je nach  Lage der     Spulen    gegenüber andern Spulen,  z. B. der     Unterspannungswicklung    b oder dem       Transformatorkasten,    verschieden gross ist,  und beim Beispiel angenommen ist, dass die  der     Unterspannungswicklung    zugekehrte  Seite der     Oberspannungswicklung    die grössere  Kapazität gegen Erde besitzt, ist der Schirm  d     zwischen    Ober-     und        Unterspannungswick-          lung    angeordnet.

   Die übrigen Spulen     e,-,        C4   <B>USW.</B>  der     Oberspannungswicklung    können sowohl       ungesteuert    als auch mit     Seriekapazitäten     e" e2 zwecks Steuerung der Spannungsvertei  lung in an sich bekannter Weise versehen  sein. Wie beim Ausführungsbeispiel darge  stellt, sind an die Endwindungen aller mit  dem Wicklungseingang nicht unmittelbar  verbundenen Spulen     C3,        C4    usw. der Oberspan  nungswicklung Schirme e"     e2    usw. ange  schlossen, die die Kapazität gegen die jeweils  folgende Spule vergrössern.

   Auf diese Weise  können die     Seriekapazitäten        e1,        e2    usw. gegen  über der bekannten Anordnung ohne Ab  schirmung d verkleinert werden, wodurch  der Aufbau des Transformators vereinfacht  und verbilligt und in vielen Fällen überhaupt  erst eine einfache, konstruktive Lösung er  möglicht wird. Die     Seriekapazitäten    können    dabei unter sich gleich oder zwecks Erzie  lung einer linearen Spannungsverteilung ab  gestuft sein.  



  Die     Abschirmung    d kann in vorteilhafter  Weise mit dem bei Transformatoren höherer  Spannung meist vorhandenen     Endschutzring     zur Erzielung eines gleichmässigen     Feldver-          laufes    am Stirnende der Wicklung vereinigt   erden, wie in     Fig.    ? durch d, veranschau  licht.  



  Um das Ende der mit dem Wicklungs  eingang nicht unmittelbar verbundenen Spule       e2    des abgeschirmten     Spulenpaares    gegen den  Schirm d,     d,    besser zu schützen, kann diese  Spule mit     einem    besonderen Schirm     d2    aus  gerüstet werden, der mit dem Wicklungsende  verbunden ist, wie in     Fig.    1 gestrichelt     an-          aedeutet.  

Claims (1)

  1. PATENTAT SPRUCI3: Anordnung zur -Verminderung der Be anspruchung der Eingangsspulen von Trans formatorwieklungen durch Spannungsstoss, dadurch gelzennzeichnet, dass mindestens das erste Spulenpaar der Oberspannungswick- lung auf der Eingangsseite des Transforma tors mit einer mit dem Wicklungseingang verbundenen Abschirmung versehen ist, wel che auf der Spulenseite liegt, die die grö ssere Kapazität gegen Erde besitzt, und dass jedes abgeschirmte Spulenpaar so geschaltet ist,
    dass bei der mit dem Wiclzlungseingang nicht unmittelbar verbundenen Spule der Spannungsstoss die Windungen gegen die Abschirmung hin durchläuft. UNTERANSPRtCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch für Transformatoren mit Endschutzring zur Er zielung eines gleichmässigen Feldverlaufes am Stirnende der Wicklung, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abschirmung und der Endschutzring einen Konstruktionsteil bil den. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit dem Wieldungseingang nicht unmittelbar verbun dene Spule des abgeschirmten Spulenpaares mit einer besonderen Abschirmung versehen ist, die mit ihrem Windungsende verbun den ist. 3. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Endwindun- gen aller mit dem Wicklungseingang nicht unmittelbar verbundenen Spulen der Ober spannungswicklung an die Kapazität gegen die jeweils folgende Spule vergrössernde Schirme angeschlossen sind. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Seriekapazi- täten unter sich gleich sind. 5. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Seriekapazi- täten zur Erzielung einer linearen Span nungsverteilung abgestuft sind.
CH214267D 1941-03-20 1940-07-01 Anordnung zur Verminderung der Beanspruchung der Eingangsspulen von Transformatorwicklungen durch Spannungsstoss. CH214267A (de)

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