CH214267A - Anordnung zur Verminderung der Beanspruchung der Eingangsspulen von Transformatorwicklungen durch Spannungsstoss. - Google Patents
Anordnung zur Verminderung der Beanspruchung der Eingangsspulen von Transformatorwicklungen durch Spannungsstoss.Info
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Description
Anordnung zur Verminderung der Beanspruchung der Eingaugsspulen von Transformatorwicklungen durch Spannungsstoss. Beim Auftreffen stossartiger Spannungen auf die Wicklungen von Transformatoren tritt bekanntlich eine rein durch die Wick lungskapazitäten bedingte Spannungsvertei lung auf, was sehr grosse Beanspruchungen der am Eingang gelegenen Spulen bewirkt.
Es ist bekannt, diese kapazitive Spannungs verteilung durch Steuerung zu verbessern, zum Beispiel durch abgestufte Kapazitäten zwischen den einzelnen Spulen und dem lei- tungsseitigen Wicklungsende oder durch ab gestufte vergrösserte Seriekapazitäten zwi schen den Spulen, die zum Beispiel durch konzentrisch zu den Spulen angeordnete Kondensatoren gebildet werden. Der gleiche Zweck kann angenähert auch einfach durch gleichmässige starke Vergrösserung der Serie kapazitäten erzielt werden. Diese Massnah men haben aber den grossen Nachteil, dass sie einen erheblichen Aufwand an Kapazitäten erfordern, was konstruktive Schwierigkeiten mit sich bringt und die Herstellungskosten erhöht.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Anordnung zur Verminderung der Beanspru chung der Eingangsspulen von Tränsforma- torwicklungen durch Spannungsstoss, bei wel cher die geschilderten Mängel dadurch ver mieden sind, dass mindestens das erste Spu- lenpaar der Oberspannungswicklung auf der Eingangsseite des Transformators mit einer mit dem Wicklungseingang verbundenen Ab schirmung versehen ist, welche auf der Spu- lenseite liegt, die die grössere Kapazität gegen Erde besitzt, und dass jedes abge schirmte Spulenpaar so geschaltet ist,
dass bei der mit dem Wicklungseingang nicht unmit telbar verbundenen Spule der Spannungs stoss die Windungen gegen die Abschirmung hin durchläuft. Auf diese Weise wird der Aufwand an Kapazität erheblich verringert, weil der Spannungsstossanteil, der sonst auf die erste Spule allein entfallen würde, auf das abgeschirmte und entsprechend ange schlossene Eingangsspulenpaar angenähert gleichmässig verteilt wird. In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung schematisch in Fig. 1 und ' im Schnitt durch die Transformatoren wicklungen dargestellt.
Mit a ist der Transformatorkern bezeich net, auf dem die Unterspannungswicklung b und die aus Teilspulen e,, e2, c unsw. gebil dete Oberspannungswicklung , aufgebracht sind.
Die Spulen c,, e2 der Oberspannungs- wicklung auf der Eingangsseite bilden ein Spulenpaar, das mit einer Abschirmung in Form eines d versehen und so angeschlossen ist, dass der Spannungsstoss die Windungen der Spule C, vom Schirm d. weg und die Windungen der Spule c_ gegen den Schirm d hin durchläuft. Der Schirm c? ist mit dem Wicklungseingang leitend ver bunden. Er kann in bekannter Weise mit einer Isolation umhüllt sein.
Da nun die Kapazität der Oberspannungswicklung gegen Erde auf ihren beiden Spulenseiten je nach Lage der Spulen gegenüber andern Spulen, z. B. der Unterspannungswicklung b oder dem Transformatorkasten, verschieden gross ist, und beim Beispiel angenommen ist, dass die der Unterspannungswicklung zugekehrte Seite der Oberspannungswicklung die grössere Kapazität gegen Erde besitzt, ist der Schirm d zwischen Ober- und Unterspannungswick- lung angeordnet.
Die übrigen Spulen e,-, C4 <B>USW.</B> der Oberspannungswicklung können sowohl ungesteuert als auch mit Seriekapazitäten e" e2 zwecks Steuerung der Spannungsvertei lung in an sich bekannter Weise versehen sein. Wie beim Ausführungsbeispiel darge stellt, sind an die Endwindungen aller mit dem Wicklungseingang nicht unmittelbar verbundenen Spulen C3, C4 usw. der Oberspan nungswicklung Schirme e" e2 usw. ange schlossen, die die Kapazität gegen die jeweils folgende Spule vergrössern.
Auf diese Weise können die Seriekapazitäten e1, e2 usw. gegen über der bekannten Anordnung ohne Ab schirmung d verkleinert werden, wodurch der Aufbau des Transformators vereinfacht und verbilligt und in vielen Fällen überhaupt erst eine einfache, konstruktive Lösung er möglicht wird. Die Seriekapazitäten können dabei unter sich gleich oder zwecks Erzie lung einer linearen Spannungsverteilung ab gestuft sein.
Die Abschirmung d kann in vorteilhafter Weise mit dem bei Transformatoren höherer Spannung meist vorhandenen Endschutzring zur Erzielung eines gleichmässigen Feldver- laufes am Stirnende der Wicklung vereinigt erden, wie in Fig. ? durch d, veranschau licht.
Um das Ende der mit dem Wicklungs eingang nicht unmittelbar verbundenen Spule e2 des abgeschirmten Spulenpaares gegen den Schirm d, d, besser zu schützen, kann diese Spule mit einem besonderen Schirm d2 aus gerüstet werden, der mit dem Wicklungsende verbunden ist, wie in Fig. 1 gestrichelt an- aedeutet.
Claims (1)
- PATENTAT SPRUCI3: Anordnung zur -Verminderung der Be anspruchung der Eingangsspulen von Trans formatorwieklungen durch Spannungsstoss, dadurch gelzennzeichnet, dass mindestens das erste Spulenpaar der Oberspannungswick- lung auf der Eingangsseite des Transforma tors mit einer mit dem Wicklungseingang verbundenen Abschirmung versehen ist, wel che auf der Spulenseite liegt, die die grö ssere Kapazität gegen Erde besitzt, und dass jedes abgeschirmte Spulenpaar so geschaltet ist,dass bei der mit dem Wiclzlungseingang nicht unmittelbar verbundenen Spule der Spannungsstoss die Windungen gegen die Abschirmung hin durchläuft. UNTERANSPRtCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch für Transformatoren mit Endschutzring zur Er zielung eines gleichmässigen Feldverlaufes am Stirnende der Wicklung, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abschirmung und der Endschutzring einen Konstruktionsteil bil den. 2.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit dem Wieldungseingang nicht unmittelbar verbun dene Spule des abgeschirmten Spulenpaares mit einer besonderen Abschirmung versehen ist, die mit ihrem Windungsende verbun den ist. 3. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Endwindun- gen aller mit dem Wicklungseingang nicht unmittelbar verbundenen Spulen der Ober spannungswicklung an die Kapazität gegen die jeweils folgende Spule vergrössernde Schirme angeschlossen sind. 4.Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Seriekapazi- täten unter sich gleich sind. 5. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Seriekapazi- täten zur Erzielung einer linearen Span nungsverteilung abgestuft sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH214267D CH214267A (de) | 1941-03-20 | 1940-07-01 | Anordnung zur Verminderung der Beanspruchung der Eingangsspulen von Transformatorwicklungen durch Spannungsstoss. |
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| CH (1) | CH214267A (de) |
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1940
- 1940-07-01 CH CH214267D patent/CH214267A/de unknown
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