CH214481A - Elektrischer Apparat. - Google Patents

Elektrischer Apparat.

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CH214481A
CH214481A CH214481DA CH214481A CH 214481 A CH214481 A CH 214481A CH 214481D A CH214481D A CH 214481DA CH 214481 A CH214481 A CH 214481A
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CH
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electrical apparatus
sulfur
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Haftung Licentia Beschraenkter
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/24Means for preventing discharge to non-current-carrying parts, e.g. using corona ring
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/16Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances gases

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Insulating Materials (AREA)

Description


  Elektrischer Apparat.    Die Erfindung bezieht sich auf     elektrische     Apparate, wie Transformatoren, Schalter,  Kabel, Durchführungen,     Lichtbogenstrom-          richter,    Röntgenapparaturen oder dergleichen,  mit gasförmigen Isoliermitteln, welche eine  höhere     dielektrische    Durchschlagsfestigkeit  als Luft aufweisen und     vorteilhafterweise     unter gleichzeitiger Anwendung von Druck  zur Verwendung gelangen.  



  Es sind bereits     aliphatische    Kohlen  wasserstoffderivate als gasförmige Isolier  mittel vorgeschlagen worden, bei denen der  Wasserstoff durch Halogene, insbesondere  durch Fluor und/oder Chlor ersetzt     ist.     



  Die Erfindung schlägt demgegenüber vor,  an Stelle dieser fluorierten Kohlenwasser  stoffe als gasförmigen Isolierstoff eine stabile  Verbindung des Schwefels mit Halogen zu  verwenden, wodurch gegenüber den     fluorier-          ten        Kohlenwasserstoffen    eine noch gestei  gerte Durchschlagsfestigkeit erzielt wird.

    Derartige Verbindungen sind zum Beispiel         Schwefelhexafluorid,   <B>SF"</B> und     Oxyfluoride     des Schwefels, wie     Schwefelmonooxytetra-          fluorid,        SOF4,    oder     Schwefeldioxydifluorid,          SOJZ        (Sulfurylfluorid).     



  Die     Erfindung    sei an Hand der Zeich  nung näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt einen Kondensator mit der  erfindungsgemässen Gasfüllung, während       Fig.    2 und 22, ein gasisoliertes Kabel in  Längs- und     Querschnitt    darstellen.  



  Der Kondensator der     Fig.    1 besteht aus  einem gasdichten Behälter 1, der aus Metall  oder     einem    Isolierstoff, wie Glas, hergestellt  sein kann. 2 und 3 sind die     Plattengruppeu,     welche mit den     Anschlussklemmen    4 und 5  in Verbindung stehen und das     dielektrische,     erfindungsgemässe, oben     angegebene    gasför  mige Isoliermittel oder eine     Mischung    der  selben enthalten.  



  Das     Schwefelhexafluorid    ist wegen seiner  Beständigkeit, seines niedrigen Konden  sationspunktes (- 64   C bei 1     at)    und wegen      seiner hohen     dielektrischen    Festigkeit,     wel-          ehe    2,4 mal höher als die der Luft ist, mit  Vorteil zu verwenden. Die Gasfüllung kann  bis zu Drücken von 25     bis    40     at    betragen,  jedoch können auch je nach dem Verwendungs  zweck niedrigere Drücke vorgesehen werden.  



  In der     Fig.    2 ist ein gasgefülltes Ka  bel dargestellt. Es besitzt eine gasdichte  Hülle 7, welche aus Metall bestehen kann,  und einen Leiter 8, welcher durch Isolatoren  9 und 10 gehalten wird. Der Zwischenraum  zwischen dem Leiter und der Hülle ist mit       Schwefelhexafluorid    oder     Oxyfluoriden    des  Schwefels unter erhöhtem Druck angefüllt.  



  Die erfindungsgemässen gasförmigen Iso  liermittel sind auch zur Verdrängung der  Luft in einigen Isolierschichten, beispiels  weise aus Faserstoff, wie Papier, bei gabeln,  Kondensatoren und dergleichen zur Erhöhung  der Durchschlagsfestigkeit verwendbar.  



  Daneben kann man zum Beispiel in       Druckgasschaltern    den erfindungsgemässen  gasförmigen Isolierstoff zugleich auch mit  Vorteil als     Löschmittel    zur     Lichtbogen-          löschung    benutzen.  



  Die erfindungsgemässen Isoliermittel stel  len     chemisch    indifferente Gase dar. Das       Molekulargewicht    von     Schwefelhexafluorid     beträgt beispielsweise 146 (Luft zirka 29),  so dass dieses Gas gegenüber der Luft eine  wesentlich höhere Dichte und entsprechend  gesteigerte Wärmekapazität aufweist, was  für seine Verwendung zur Lichtbogen  löschung sowie für     gälta-naschinen    vorteil  haft     ist.    Beim Zerfall entsteht das sechs  fache Volumen von Fluor sowie Schwefel.

    Dies ist für die     Lichtbogenlöschung    beson  ders zweckmässig, da einerseits der Schwefel,  der bei 445   verdampft, im Löschgas in  Dampfform vorhanden ist, also keine Verun  reinigung der Gasstrecke durch leitende  Staubteilchen wie Kohlenstoff bewirkt. An  derseits ergibt das Fluor eine wesentliche  Drucksteigerung an dem Lichtbogen und eine  Erhöhung der für den Strömungsvorgang  massgeblichen Schallgeschwindigkeit.  



  Das Löschgas, das im wesentlichen     un-          zersetzt    entweicht, ist infolge seiner chemi-    sehen Trägheit     unschädlich    und geruchlos.  Sofern es in seine Komponenten im Licht  bogen vorübergehend zerfallen ist, vereinigen  sich Schwefel mit Fluor bei niedrigerer Tem  peratur     tvieder,    da der Schwefel im Fluor  strom ohne weiteres     Schwefelhexafluorid    bil  det.

   Sollten trotzdem Reste von Fluor ent  weichen, so können sie in vorgeschalteten       Durchströmungsvorrichtungen    chemisch ge  bunden werden, vor allem durch Schwefel  körper mit grosser Oberfläche, an dem sich  auch der aus dem Gas stammende Schwefel  niederschlägt, während Fluor sich mit dem  Schwefel zu     Schwefelhexafluorid    wieder ver  einigt. Dadurch wird erreicht, dass das     Lösch-          gas        seiner    Zusammensetzung nach und seiner  Menge nach regeneriert wird, so dass es mög  lich ist, es aufzufangen und durch einen  Verdichter dem Apparat wieder zuzuführen.  Wenn auf die Wiedergewinnung verzichtet  wird, können     auch    andere Stoffe zur Bin  dung verwendet werden, z.

   B.     galzium-          karbonat.     



  Bei Apparaten, bei denen eine Zersetzung  des Gases nur bei Störungen auftreten kann,  z. B. bei Transformatoren, Kabeln und     der-          0   <B>"</B> e       iellen,    ist es möglich, das auftretende freie  Halogen als eine Anzeige für die Störung  auszunutzen. Es können zum Beispiel geeig  nete, an sich bekannte Stoffe, die durch das  Halogen ihre Farbe ändern, sichtbar inner  halb des Gerätes angeordnet werden. Ferner  können innerhalb des Gerätes Drähte aus  chemisch aktiven     -Metallen    angeordnet wer  den, die vom freien Halogen angegriffen wer  den und dabei ihren Widerstand ändern oder  zerrissen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Apparat, dadurch gekenn zeichnet, dass er als gasförmiges Isoliermittel eine stabile Verbindung des Schwefels mit Halogen enthält. UNTERANSPRüCHE:- 1. Elektrischer Apparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er Schwefelhexafluorid (SF") enthält. 2. Elektrischer Apparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er Schwefelmonoogytetrafluorid (SOF4) ent hält.
    3. Elektrischer Apparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er Sul- furylfluorid (S02Fz) enthält. 4. Elektrischer Apparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Mischung aus Schwefelhegafluorid und Schwefelogyfluoriden enthält. Elektrischer Apparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ver wendeten Gase unter erhöhtem Druck stehen. 6.
    Elektrischer Apparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ver wendete stabile Verbindung des Schwefels mit Halogen zugleich als Blasmittel zur Lö schung des Lichtbogens dient.
CH214481D 1938-07-09 1939-07-07 Elektrischer Apparat. CH214481A (de)

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US214481XA 1938-07-09 1938-07-09

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CH214481A true CH214481A (de) 1941-04-30

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CH214481D CH214481A (de) 1938-07-09 1939-07-07 Elektrischer Apparat.

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CH (1) CH214481A (de)
SE (1) SE99794C1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041570B (de) * 1954-09-14 1958-10-23 Westinghouse Electric Corp Schalteinrichtung
DE1129574B (de) * 1960-04-14 1962-05-17 Siemens Ag Gasisolation von in druckdichten Gehaeusen untergebrachten Hochspannungsgeraeten

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DE1041570B (de) * 1954-09-14 1958-10-23 Westinghouse Electric Corp Schalteinrichtung
DE1129574B (de) * 1960-04-14 1962-05-17 Siemens Ag Gasisolation von in druckdichten Gehaeusen untergebrachten Hochspannungsgeraeten

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SE99794C1 (de) 1940-09-10

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