CH214663A - Uhr. - Google Patents
Uhr.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/08—Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits
- G04B37/081—Complete encasings for wrist or pocket watches also comprising means for hermetic sealing of the winding stem and crown
- G04B37/083—Complete encasings for wrist or pocket watches also comprising means for hermetic sealing of the winding stem and crown for shaped watches
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Description
Uhr. Gegenstand der Erfindung ist eine Uhr mit glockenförmigem Uhrglas, welche da durch gekennzeichnet ist, dass .der tief herab gezogene Rand :des Uhrglases das Uhrwerk einschliesslich des Zifferblattes und der Werkzarge seitlich umgibt.
Zweckmässig wird das Gehäuse der Uhr amten durch einen Boden abgeschlossen, wel cher durch einen Klemmverschluss, zum Bei spiel einen Egzenterverschluss,, dichtend gegen das untere Ende des Glasrandes gedrückt wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele der neuen Uhr, soweit sie mit der Erfindung in Beziehung steht, darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen ;senkrechten Längsschnitt durch das Gehäuse einer Armbanduhr.
Fig, 2 bis 7 zeigen in Perspektive die einzelnen Hauptteile dieses Gehäuses, näm- lieh Fig. 2 das Uhrglas, Fig. 3 die Werk zarge, Fig. 4 die Lunette, Fig. 5 eine das Uhrglas umgebende Haltezarge, Fig. 6 den Boden .und Fig. 7 einen Exzenter.
Fig. 8 zeigt in einem senkrechten Mittel schnitt das Gehäuse eines zweiten Ausfüh rungsbeispiels der Uhr.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 bis 7 ist das Uhrglas g, r glockenförmig ausgebildet und seine Seiten ränder r :sind so tief herabgezogen, dass sie nicht nur den über dem Zifferblatt z befind lichen Zeigerraum y seitlich abschliessen, son dern auch das - nicht gezeichnete - Uhr werk u einschliesslich des Zifferblattes z und der Werkzarge w umgeben.
Der obere Teil des Uhrglases g, <I>r</I> ragt durch die Lunette l hindurch, und zwar weit genug, um zu er möglichen, das Zifferblatt z in gleicher Höhe mit .dem übern Lunettenrand anzuordnen.
Der Uhrglasrand r ist unten .rund abge bogen und besitzt unten einen Aussenflansch f, dessen obere Fläche sich .gegen die Unter- seite einer das Uhrglas g umgebenden Halte zarge h abstützt, die sich ihrerseits mit ihrer obern Fläche gegen die beiden Deckwan dungen 7a der Lunette abstützt.
In .den beiden Längsseitenwän.den der Lunette l sind ferner je zwei Löcher s vor gesehen, in welche die beiden Zapfen s der Exzenter x gelagert sind. Die beiden Exzen ter x,dienen als Klemmverschluss für den das Uhrglas g, <I>r</I> unten abschliessenden Boden<I>b.</I> gegen dessen seitliche Ansätze a,<I>a</I> sie wir ken.
Zwischen dem Boden einerseits und dein Uhrgllasflansch f und der mit ihm bündig ab schneidenden Unterseite der Werkzarge ae, welche an ihrem untern Ende bei v seitlich vorspringt, anderseits, befindet sieh eineDich- tung d, welche dichtend gegen das untere Ende des Glasrandes gedrückt wird. Der seitliche Vorsprung der Zarge w findet in dem Raum Platz, der durch die runde Ab biegung an dem untern Ende des Glasrandes geschaffen wird.
Mit dem Vorsprung v wird die Zarge gegen .das Uhrglas beim Aufdrücken des Bodens gedrückt und so in 'Stellung gehalten. Der Vorsprung verbreitert auch die Dich tungsfläche.
Die Montage und Demontage des be schriebenen Gehäuses kann werkzeuglos er folgen, da als Befestigungsmittel bloss .die beiden Exzenter x ,dienen, von :denen in Fig.1 der linksseitige in seiner Arbeitsstellung und der rechtsseitige in seiner Offenstellung dar gestellt isst.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 8 sind die Seitenwandungen r des Uhrglases g nicht glatt heruntergeführt, sondern in ihrem untern Teile nach aussen versetzt, so dass innen und aussen Anschlagflächen v, h für die Werkzarge bezw. für den Rand der Lunette gebildet werden.
Die Werkzarge w ist an ihrem obern Ende innen mit einer Aussparung f versehen, in welcher der hinter .dem Zifferblatt befind liche, seitlich vorspringende Teil des Uhr werks Aufnahme findet.
Die Dichtung d ist hier nicht mehr als Dichtungsring, sondern als vollständige Dich- tungsscheibe ausgebildet, wodurch eine Ver- besserung der Wärmeisolierung des Uhr werkes auf der Bodenseite erzielt wird.
Als Werkstoff für das Uhrglas, :die Werkzarge w und die Dichtungsplatte <I>d</I> kommt zweckmässig derselbe Werkstoff zur Anwendung, und zwar durchsichtige Kunst- harzmasse. Diese ist ein schlechter Wärme leiter und schützt daher die Innenseite des Glases und das Werk gegen Beschlag bei raschen Temperaturschwankungen.
Die Kunstharzmasse wird zur Herstellung dieser Teile zweckmässig gespritzt, was den Vorteil bietet, dass die so hergestellten Teile spannungsfrei sind, sieh also nicht nachträg lich verziehen können., gleichgültig, welcher Art die späteren Beanspruchungen sind, so da.ss also dadurch weiterhin die Temperatur-, Wasser- und Staubdichtheit in weitgehendem Masse .gesichert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Uhr mit einem glockenförmigen Uhrglas, dadurch gekennzeichnet, dass der tief herab gezogene Rand des Uhrglases das Uhrwerk einschliesslich des Zifferblattes und der Werkzarge seitlich umgibt. UNTERAN SPRüCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen Klemmvensehluss, welcher den Boden (b) des Uhrgehäuses gegen das untere Ende des Glasrandes (r) drückt. 2. Uhr nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch die Lagerung des Klemm verschlusses in der Lunette (1). 3.Uhr nach Unteransprach 1, gekenn zeichnet durch einen Aussenflansch (f) am Uhrglasrand (r), welcher, unter dem Einfluss des Druckes des Bodens (b), gegen eine gegen die Lunette (l) sieh stützende Haltezarge<I>(h)</I> gehalten wird. 4. Uhr nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine zwischen dem untern Ende des glockenförmigen Glases (g) und dem Boden<I>(b)</I> angeordnete Diehtun:g <I>(d).</I> 5.Uhr nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zifferblatt (z) in gleicher Höhe mit dem obern Lunettenrand angeordnet ist und dass der Mittelteil des Glases den Lunettenrand überragt. 6.Uhr nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Uhrglas am untern Ende rund abgebogen ist und in :dem Da durch gebildeten Raum ein vorspringender Teil (v) der Werkzarge (w) Aufnahme fin det, welcher unten mit dem Glasrand bündig absohneidet. 7.Uhr nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ,der Klemmvers-chluss ein. Exzenterverschluss ist mit zwei Exzentern <I>(x),</I> die um in der Lunette <I>(l)</I> gelagerte Zapfen schwenkbar gelagert sind. B.Uhr nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrglas an seinen Seitenwänden (r) aussen einen vorspringen den Ansatz (h) als Widerlager für den Rand der Lunette (U) aufweist. 9. Uhr nach Unteranspruch 8, gekenn zeichnet durch einen Absatz (v) an der Innenseite der Seitenwände (r),des Uhrglases als Anschlag für die Werkzarge (w). 10.Uhr nach Unteranspruch 9, gekenn zeichnet durch eine Ausnehmung (f) am obern Innenrand der Werkzarge (w), in wel- eher -der hinter dem Zifferblatt (z) befind- liche, seitlich vorspringende Teil des Uhrwer kes Aufnahme findet. 11. Uhr nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzarge (w) aus demselben Baustoff besteht wie das Uhrglas. 12.Uhr nach Unteranspruch 1-1, .gekenn zeichnet dadurch, dass :das Uhrglas und die Werkzarge (w) aus durchsichtiger Kunst harzmasse bestehen. 1.3. Uhr nach Unteranspruch 1.2, dadurch gekennzeichnet, :dass die aus .durchsichtiger Kunstharzmasse bestehenden Teile span nungsfrei sind. 14. Uhr nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch eine auf dem Gehäuseboden (b) angeordnete, umdurchbrochene Dichtungs- platte (d), welche die gesamte Innenfläche des Bodens (b) abdeckt. 15.Uhr nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass :das Glas, die Werkzarge <I>(w)</I> und die Dichtungsplatte <I>(d)</I> aus durch sichtiger, spannungsfreier Kunstharzmassse bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE214663X | 1939-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH214663A true CH214663A (de) | 1941-05-15 |
Family
ID=25760698
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH214663D CH214663A (de) | 1939-05-15 | 1940-05-15 | Uhr. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH214663A (de) |
-
1940
- 1940-05-15 CH CH214663D patent/CH214663A/de unknown
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