CH214686A - Verfahren zum Ingangsetzen von Kreiselpumpen und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Ingangsetzen von Kreiselpumpen und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.

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CH214686A
CH214686A CH214686DA CH214686A CH 214686 A CH214686 A CH 214686A CH 214686D A CH214686D A CH 214686DA CH 214686 A CH214686 A CH 214686A
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CH
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pump
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D Urso Nicola
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D Urso Nicola
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/004Priming of not self-priming pumps
    • F04D9/005Priming of not self-priming pumps by adducting or recycling liquid

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Verfahren zum     Ingangsetzen    von Kreiselpumpen und Einrichtung zur Ausführung  des Verfahrens.    Kreiselpumpen müssen bekanntlich zur  Inbetriebnahme durch besondere Mittel in  Gang gesetzt werden, wenn sie oberhalb des  Wasser- oder Flüssigkeitsspiegels aufgestellt  sind.  



  Im allgemeinen wird dazu ein besonderes,  im Ansaugrohr der Pumpe eingesetztes Rück  schlagventil benutzt. Infolge der unvermeid  lichen Flüssigkeitsverluste in derartigen Ven  tilen ist aber dadurch das stets sichere     In-          gangsetzen    der Pumpe, besonders nach länge  rem Stillstand, nicht gewährleistet. Ferner  erfordert das dauernd wiederholte Anheben  des     Rückschlagventils        einen    bestimmten Kraft  aufwand und bedingt damit einen Leistungs  verlust der Pumpe.

   Die     Anbringung    eines  Ventils in der Ansaugleitung bedingt auch  ein Ablenken der Flüssigkeitsfäden     in    dieser  Leitung, das heisst ist die Ursache für Wir  belbildungen und bedingt damit einen wei  teren Leistungsverlust der Pumpe. Bei grossen  Pumpen bereitet schliesslich die     Anbringung       eines geeignet bemessenen, das heisst genü  gend grossen     Rückschlagventils    konstruktive       Schwierigkeiten.     



  Zur Vermeidung dieser Nachteile wird  daher vielfach zum     Ingangsetzen    von     Kreisel-          pumpen    eine besondere     Luftpumpe    benutzt.  Auch wenn diese Hilfspumpe als Drehkolben  pumpe ausgebildet wird, so ergibt sich dabei       dennoch    der Nachteil, dass infolge der hohen  Empfindlichkeit     derartiger    Pumpen ihre Ver  wendung nicht überall möglich ist und dass  sie im besonderen dann nicht anwendbar sind,  wenn die zu fördernde Flüssigkeit aus stark  verschmutztem Wasser besteht.  



  Das Verfahren gemäss der     Erfindung    ver  meidet die erwähnten Nachteile dadurch, dass  auf der     Pumpenansaugseite    durch Absaugen  der in der Pumpenkammer     befindlichen    Luft  mittels Flüssigkeitsumlaufes ein Unterdruck  erzeugt wird, wobei die Luft zuerst sich mit  der Flüssigkeit mischt und dann wieder von  ihr trennt und wobei die Ansaugseite wäh-           rend    der Dauer des     Ingangsetzens    der Pumpe  mittels hydraulischen Anschlusses gegen die  Aussenluft abgedichtet wird.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung zur  Ausführung des Verfahrens zum     Ingang-          setzen    von Kreiselpumpen besteht unter Ver  wendung eines     Pumpenhilfskreislaufes    darin,  dass die Ansaugleitung der Hauptpumpe über  die Pumpenachse geführt ist, so dass in der  Saugleitung stets Flüssigkeit zurückbleibt,  die während der Dauer des     Ingangsetzens     der Pumpe durch die Umdrehungen des Schleu  derrades den hydraulischen Abschluss der       Ausflussöffnung    bewirkt.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung und  die genannte Einrichtung zur Ausführung  des Verfahrens benutzen demnach die be  kannte Erscheinung, dass eine Kreiselpumpe  gleichzeitig Flüssigkeit und Luft fördert,  wenn auf der Saugseite diese beiden Medien  vorhanden sind. Die Luftmenge, welche sich  mit der Flüssigkeit mischen     lässt,    hängt dabei  vor allem von der Form des Pumpengehäu  ses oder des     Spiralgehäuses    ab. Die zu för  dernde Flüssigkeit ist in erster Linie Wasser.  Mit dem Verfahren gemäss der Erfindung und  mit der Einrichtung zur Ausführung des Ver  fahrens kann aber auch jede andere Flüssig  keit gefördert werden.  



  Die Zeichnung gibt eine schematische Dar  stellung des Verfahrens sowie einige Aus  führungsbeispiele von Pumpen wieder, welche  nach diesem Verfahren arbeiten.  



       Fig.1    zeigt schematisch das Verfahren  zum     Ingangsetzen    einer Kreiselpumpe;       Fig.    2 gibt im     Aehsialsehnitt    eine nach  diesem Verfahren ausgebildete Pumpenbauart  wieder;       Fig.3    zeigt im Schnitt eine nach dem  erfindungsgemässen Verfahren sieh selbst  in Gang setzende Kreiselpumpe;

         Fig.    4 ist die Innenansicht einer gewöhn  lichen Pumpe, welche entsprechend umge  formt ist, um nach diesem Verfahren zu       arbeiten;          Fig.    5 gibt im Schnitt eine Pumpe wieder,  welche im wesentlichen derjenigen der     Fig.    4  entspricht, die aber von vornherein so gebaut    wurde, dass sie nach dem Erfindungsverfah  ren arbeitet.  



  In     Fig.1    ist die in Gang zu setzende Pumpe.  die Hauptpumpe, mit 1 bezeichnet, deren  Saugleitung 2 in einen Flüssigkeitsbehälter 3  eintaucht, dessen Flüssigkeitsspiegel unter  halb der Pumpenachse liegt. Die Drucklei  tung 4 mündet in einen zweiten Behälter 5,  dessen Spiegel beliebig hoch liegen kann.  In die Leitung 4 ist. kurz hinter der Aus  flussöffnung ein Absperrventil 6 eingeschal  tet, welches die Kammer der Hauptpumpe 1  und die Saugleitung 2 beliebig von der  Aussenluft abschaltet. Über einem weiteren  Behälter 7, welcher mit dem Behälter 3 einen  einzigen Behälter bilden kann, ist eine zweite  Kreiselpumpe 8 angebracht, welche als Hilfs  pumpe arbeitet, da sie nur während der  Dauer des     Ingangsetzens    der Hauptpumpe 1  arbeitet.

   Die Saugleitung 9 der Hilfspumpe 8  taucht mit ihrem Saugstutzen 10 in den Be  hälter 7 ein; im Saugstutzen 10 ist ein     Rück-          schla--ventil    vorgesehen. Die Druckleitung 11  leitet die von der Hilfspumpe 8 geförderte       Flüssigkeit    wieder in den Behälter 7 zurück.  Zwischen der Saugleitung 9 der Hilfspumpe 8  und der     Druckleitung    4 der Hauptpumpe 1       i4        kurz    unterhalb des     Absperrventils    6 eine       Verbindungsleitunc    12 mit geringem Quer  schnitt     zwisehengesehaltet,    welche mit einem  Einstellhahn 13 oder dergleichen versehen  ist.

   Die Hauptpumpe 1 wird vom Motor     311,     die Hilfspumpe 8 wird vom Motor     t'118    an  getrieben.  



  Die Hilfspumpe 8 setzt sich infolge des  im Saugstutzen 10 angeordneten Rückschlag  ventils in folgender Weise selbst in Gang:       Das    Ventil 6 wird zu diesem Zweck geschlos  sen und der Hahn 13 in einem für praktisch  erkannten Masse geöffnet. Gleichzeitig mit  der     Inbetriebnahme    der Hauptpumpe 1 oder  kurz nach dieser Inbetriebnahme wird auch  die Hilfspumpe 8 in Betrieb genommen,  welche     einen    geschlossenen Flüssigkeitskreis  lauf der im Behälter 7 vorhandenen Flüssig  keit hervorruft (Behälter 7 - Stutzen 10   Leitungen 9, 11 - Behälter 7).

   Zusammen  mit der durch die Leitung 9 angesaugten      Flüssigkeit wird durch die Leitung 12 gleich  zeitig die in der Kammer der Hauptpumpe 1  und in der Saugleitung 2 vorhandene Luft  angesaugt, welche durch die Druckleitung  11 geleitet wird., Nachdem die Flüssigkeit  die Kammer und die Saugleitung der Haupt  pumpe völlig ausfüllt, was nach dem Absau  gen der in diesen Teilen befindlichen Luft       bezw.    Gase der Fall ist, wird das Ventil 6  geöffnet, wodurch die normale Flüssigkeits  förderung durch die Hauptpumpe 1 einsetzt.  Die Hilfspumpe saugt also die in der Kam  mer der Hauptpumpe verbleibende Flüssig  keit bis ungefähr auf die Höhe der Pumpen  achse an. Der Hahn 13 wird darnach ge  schlossen und die Hilfspumpe 8 abgeschaltet.  



  Eine bedeutend vereinfachte Ausführung  dieser Pumpenanlage kann durch     Anbringung     eines Hebers zwischen der Kammer der  Hauptpumpe 1 und ihrer Saugleitung 2 er  zielt werden, welcher das Auslaufen der  Flüssigkeit aus dem Pumpengehäuse ver  hindert. Dadurch kann das Ventil 6 weg  gelassen werden, wodurch auch die Bedie  nung der Pumpenanlage vereinfacht wird.  In diesem Falle übernimmt die Kammer der       Hauptpumpe    1 die Aufgabe des Behälters 7,  wenn die Leitungen 9 und 11 mit dem Ge  häuse der Hauptpumpe 1 verbunden werden.  



  Eine weitere Vereinfachung kann dadurch  erzielt werden, dass die Hauptpumpe 1 und  die Hilfspumpe 8 auf derselben Welle be  festigt werden. Dadurch wird einerseits der  Hilfsmotor<B>318</B> für den Antrieb der Hilfs  pumpe 8 eingespart und weiterhin eine ge  drängtere Bauart der Pumpenanlage ermög  licht, da beide Pumpen einen einzigen Körper  bilden. Gleichzeitig wird auch die Rohrlei  tung 12 überflüssig, an deren Stelle Kanäle  treten, welche im Pumpengehäuse selbst an  gebracht werden. Eine derartig vereinfachte  Ausführungsform zeigt die     Fig.    2. Das Pum  pengehäuse 14 enthält die Kammer 15 der  Hauptpumpe und die Kammer 16 der Hilfs  pumpe. In der Kammer 15 läuft das Schleu  derrad 17, während in der Kammer 16 das  Schleuderrad 18 arbeitet. Beide Räder 17  und 18 sind auf ein und derselben Welle 19    verkeilt.

   Die Saugöffnung ist mit 20 bezeich  net, die     AusfluBöffnung    mit 21. Die Saug  öffnung 20 steht mit dem Heber 22 in Ver  bindung, der     in    den     untereinander    verbun  denen Kammern 15 und 16 den Flüssigkeits  spiegel auf der Höhe     a-a    hält; auch bei  stillstehender Pumpe tauchen die Räder 17  und 18 in die Flüssigkeit ein. Die Saug  öffnung 23 der Hilfspumpe 16, 18 steht  durch die in der Nabe des Rades 17 an  gebrachten     achsialen    Bohrungen 17' mit der  Saugöffnung 20 der Hauptpumpe 15, 17 in  Verbindung.

   Die Kammern 15 und 16 stehen  miteinander sowie mit einer Zwischenkammer  24 durch Fenster 15' und 16' in     Verbindung,     welche ungefähr in der Höhe des Flüssig  keitsspiegels     a-a    angebracht sind. Die     Hilfs-          pumpe    saugt also die in der Kammer der  Hauptpumpe verbleibende Flüssigkeit bis un  gefähr auf die Höhe der Pumpenachse an.  



  Bei der erstmaligen     Inbetriebnahme    der  Pumpe wird mit äussern Mitteln Flüssigkeit  einmalig in das Pumpengehäuse 14 so lange  eingefüllt, bis die Flüssigkeit den Spiegel       a-a    erreicht. Der Heber 22 hält dann die  Kammern 15, 16 und 24 auch bei stillste  hender Pumpe dauernd mit Flüssigkeit an  gefüllt, so     dass    ein nochmaliges Einfüllen  oder Nachfüllen von Flüssigkeit beim spä  teren     Betrieb    nicht mehr erforderlich ist. Bei  der Inbetriebsetzung der Pumpe bewirkt die  Drehung des Rades 18 einen geschlossenen  Flüssigkeitsstrom der im Pumpengehäuse 14  befindlichen Flüssigkeit, und zwar durch die  Öffnung 23 und durch die Fenster 15'     und     16'.

   Die aus dem Heber 22 angesaugte Flüs  sigkeit reisst die in der Saugleitung befind  liche Luft     (bezw.    Gas) mit sich. Während  dann die Flüssigkeit im Kreislauf weiter  strömt, entweichen die Luft-     bezw.    Gas  blasen durch die     Abflussöffnung    21 und ver  ursachen damit im Heber 22     einen    Unter  druck, der die zu fördernde Flüssigkeit bis  zum Heber anhebt, das heisst die Pumpe 15,  17 in Gang setzt, wonach dann der normale       Pumpenbetrieb    aufgenommen wird. Eine  bestimmte, kleine Flüssigkeitsmenge kreist  auch     weiterhin    beim Arbeiten der Haupt-      pumpe 15, 17, da auch die Hilfspumpe 16, 18  weiter arbeitet. Dadurch wird der Pumpen  wirkungsgrad etwas herabgesetzt.

   Diese Lei  stungsverminderung der Hauptpumpe ist aber  nur sehr gering, da die durch die Pumpe 16,  18 in Umlauf gesetzte Flüssigkeitsmenge im  Verhältnis zu der durch die Hauptpumpe  geförderten Flüssigkeitsmenge verschwindend  klein ist. Je höher also die Pumpenförderung  ist, desto kleiner wird der prozentuale, durch  die ständig arbeitende Hilfspumpe verur  sachte     Leistungsverlust.    der Hauptpumpe.  Soll dieser durch die Hilfspumpe verursachte  Verlust gänzlich vermieden werden, dann  kann dies in einfachster Weise durch Ver  schliessen des Fensters     15'    nach der     Ingang-          setzung    der Hauptpumpe geschehen.  



  In     Fig.    3 ist eine im wesentlichen normale  Pumpenbauart dargestellt, welche sich aber  nach dem Verfahren gemäss der Erfindung  selbst in Gang setzt. In der einzigen Kammer  15a des Gehäuses     14a    läuft ein Schleuderrad  25, dessen eine Seite mit Hauptschaufeln     17a     und dessen andere Seite mit Hilfsschaufeln  18a versehen ist. Auch in diesem Fall sind  also die beiden Pumpen in einem gemein  samen Gehäuse eingeschlossen, wobei die An  saugseiten 20 und 23 durch Bohrungen 25'  miteinander in Verbindung stehen, welche  in der Nabe des Rades 25 angebracht sind.  Der Vorgang des     Ingangsetzens    spielt sich  hierbei in ähnlicher Weise ab wie bei der  Pumpenanlage gemäss der     Fig.    2.  



  Die mit Luft     bezw.    mit Gas vermischte  Flüssigkeit wird beim     Inbetriebsetzen    der  Pumpe durch die Schaufeln 18a     abgeschleu-          dert,    die Luft     bezw.    das Gas entweicht durch  die     Abflussöffnung    21, die Flüssigkeit kehrt  zur Saugseite 23 der Hilfspumpe zurück, wo  sie sich infolge des im Pumpengehäuse 11  angebrachten Kanals 26 neuerdings mit Luft       bezw.    mit Gas mischt. Dieser Kanal 26 mün  det mittels des Fensters 26' in die Kammer       15a;    das Fenster 26' ist kurz oberhalb des  Rades 25 angebracht.

   Das andere Ende des  Kanals 26 mündet in eine in der Nähe der  Welle gelegene Kammer 26", welche mit der  Saugseite 23 in     Verbindung    steht. Die Flüs-         sigkeit    steigt. im Saugkanal an und füllt den  Heber '22 an. wodurch die Hauptpumpe in  Gang     gesetzt    ist und den normalen Pumpen  betrieb aufnimmt. Das Fenster 26' kann nach  dem     Ingangsetzen    der Pumpe durch einen       Schieber    oder durch ein selbsttätiges. Ventil  abgeschlossen werden. obgleich der durch den  Flüssigkeitsstrom (durch den Kanal 26 hin  durch) verursachte Verlust der Hauptpumpe  vernachlässigt  -erden kann.

   Ein anderes Mit  tel zur Herabsetzung dieses kleinen Ver  lustes besteht beispielsweise in der     Anbrin-          gung    einer nicht dargestellten Membran un  terhalb des Fensters 26', wodurch beim nor  malen     Pumpenbetrieb    eine Verminderung des  auf dieses     Fenster    ausgeübten Druckes be  wirkt wird.  



  Statt das Rad 25 ausser mit den Haupt  schaufeln auch noch mit. Hilfsschaufeln     18a     zu versehen - welche anderseits oftmals bei  Pumpen gewöhnlicher Bauart zu andern  Zwecken angebracht sind - und statt im Ge  häuse 14a den Kanal 26 anzubringen, können  die Hauptschaufeln 17a während der Dauer  des     Ingangsetzens    der Pumpe als Hilfs  schaufeln benutzt werden, indem der ge  schlossene Flüssigkeitskreislauf zwischen An  saug- und     Abflussöffnung    mittels der Leitung  28 vervollständigt wird,      -elche    unterhalb des       Spiegels        a-a    einmündet.

   Nach     Ingangsetzen     der Hauptpumpe     -wird    natürlich dieser Flüs  sigkeitskreislauf zur Vermeidung der Lei  stungsverminderung der     Hauptpumpe    da  durch unterbrochen, dass in der Leitung 28  ein Absperrhahn oder ein anderes geeignetes  Absperrmittel angebracht wird.  



  Es hat sich gezeigt, dass die Zeitdauer des       Ingangsetzens    der Pumpe in starkem Masse  vom Fassungsvermögen der Trennkammer ab  hängt, in     -welcher    die Luft     bezw.    das Gas von  der Flüssigkeit getrennt wird. Diese Trenn  kammer soll im Verhältnis zur Kammer, in  der das Rad läuft, sehr gross sein.  



  Die Ausführung gemäss der     Fig.4    gibt  einen Begriff von der Wichtigkeit dieser  Trennkammer. Die dort gezeigte Pumpe ist  von normaler Bauart: Auf der Welle 19 ist  das Rad 17b angebracht, welches in einer      Kammer 15b des Pumpengehäuses 14b läuft.  Am äussern Teil dieser Kammer 15b befin  det sich die     Abflussöffnung    21, am innern  Teil die Saugseite 20. Diese Pumpe wird zu  einer sich selbsttätig in Gang setzenden Pumpe  umgestaltet, indem die Saugseite 20 mit dem  Heber 22 in Verbindung gesetzt und die Ab  flussöffnung 21 mit einer geräumigen Trenn  kammer 29 versehen     wird,    in welcher die  Luft     bezw.    das Gas sich von der Flüssigkeit  trennt.

   Der Kanal 28 verbindet das untere  Ende des Raumes 29 mit dem     obern    Teil 22'  des Hebers 22. In den Kanal 28 ist ein Ab  sperrventil 30 eingesetzt, das durch den  Schwimmer 31 gesteuert, das heisst abge  schlossen wird, sobald der Heber 22 wieder  voll mit Flüssigkeit angefüllt ist, das heisst  sobald die Hauptpumpe in Gang gesetzt ist.  



  Wenn in der Druckleitung ein Rück  schlagventil 32 angebracht ist, dann muss die  entweichende Luft dieses Ventils anheben,  wird aber dazu oftmals nicht imstande sein.  Deshalb wird am obern Teil der Trennkam  mer 29 ein Entlüftungsrohr 33 eingeschaltet,  welches ein Schwimmventil 34 enthält, das  die     Verbindung    mit der Aussenluft unter  bricht, sobald die Pumpe in Gang gesetzt ist  und die normale Förderung     aufnimmt.     



  Die Trennkammer 29 und die mit ihr  durch den Kanal 28 verbundene Kammer des  Hebers können auch an der     Ausflussöffnung          bezw.    an der     Ansaugöffnung    einer mehr  stufigen Pumpe, das heisst einer Pumpe mit  mehreren Schleuderrädern, angebracht wer  den.  



  Die     Fig.    5 zeigt eine Pumpenanordnung,  welche die wesentlichen Merkmale der in       Fig.4    dargestellten Pumpenanlage aufweist  (Kammer 15b und Rad 17b) und zum     Ingang-          setzen    der Hauptpumpe ähnliche Vorrich  tungen wie die Anlage der     Fig.4    besitzt  (Kanal 28, Trennkammer 29 und Heber 22).  Das Pumpengehäuse ist aber von     Anbeginn     an eigens für den besonderen Zweck einer  sich selbst in Gang setzenden Pumpe gebaut  worden. Es ergibt sich dadurch eine gegen  über der Anordnung nach     Fig.4    gedrängtere  und leichtere Bauart.

      Bei den gezeigten     Ausführungsbeispielen     können geschlossene oder offene Kanäle und  Räder verwendet werden. Das Verhältnis der  gegenseitigen Abmessungen der beiden Pum  pen     (Fig.    2) oder der beiden Seiten des Rades       (Fig.    3) kann natürlich je nach der Verwen  dungsart der Pumpe und je nach der Zeit  dauer des     Ingangsetzens    beträchtlich ab  geändert werden. Auch die baulichen Einzel  heiten können von den gezeigten     und    be  schriebenen im Bedarfsfalle abgeändert wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum IngangsetzenvonKreisel- pumpen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Pumpenansaugseite durch Absaugen der in der Saugleitung befindlichen Luft mittels Flüssigkeitsumlaufes ein Unterdruck erzeugt wird,
    wobei sich die Luft zuerst mit der Flüssigkeit mischt und dann wieder von ihr trennt und wobei die Ansaugseite während der Dauer des Ingangsetzens der Pumpe mit tels hydraulischen Abschlusses gegen die Aussenluft abgedichtet wird. II. Einrichtung zurAusführung des Verfah rens nach Patentanspruch I unter Verwen dung eines Pumpenhilfskreislaufes, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugleitung der Hauptpumpe über die Pumpenachse geführt ist, so dass in der Pumpenkammer stets Flüssigkeit zurückbleibt,
    die während der Dauer des Ingangsetzens der Pumpe durch die Umdrehungen des Schleuderrades den hydraulischen Abschluss der Ausflussöffnung bewirkt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des die Luft absaugenden Flüssigkeitsumlaufes eine als Kreiselpumpe ausgebildete Hilfs pumpe verwendet wird, deren Ansaugseite mittels einer Leitung mit der Kammer der Hauptpumpe verbunden wird, wobei die Kammer während der Dauer des Ingang- setzens der Pumpe mittels eines hydrauli schen, selbsttätig wirkenden Mittels gegen die Aussenluft abgedichtet wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hilfspumpe die in der Kammer der Hauptpumpe verblei bende Flüssigkeit bis ungefähr auf die Höhe der Pumpenachse ansaugt und unter dem hy draulischen Abschluss an die Ausflussöffnung bis zur Höhe des dort vorhandenen Spiegels abgibt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuder räder der Hauptpumpe und einer Hilfspumpe auf derselben Welle befestigt sind, und dass die Kammern der Haupt- und der Hilfspumpe in einem einzigen Körper untergebracht sind, wobei ihre Ansaugseiten durch Kanäle mit einander in Verbindung stehen. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleuder rad die Pumpenkammer in zwei Teile unter teilt, und dass es auf der einen Seite mit Hauptschaufeln versehen ist, welche als Hauptpumpe arbeiten, während es auf der andern Seite mit Hilfsschaufeln versehen ist, welche zum Ingangsetzen der Hauptpumpe als Hilfspumpe arbeiten, wobei beide Kam mern in der Nähe der Welle durch in der Nabe des gemeinsamen Schleuderrades an- gebrachte Öffnungen miteinander in Verbin dung stehen und wobei zwischen der Ansaug seite des als Hilfspumpe wirkenden Teils und der gemeinsamen Ausflussöffnung eine Lei tung vorgesehen ist.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ingang- setzen der Pumpe zwischen der Ansaugseite und der Ausflussöffnung unterhalb des Spie gels des hydraulischen Abschlusses eine Lei tung vorgesehen ist, und dass zur Vermeidung von Strömungen in dieser Leitung nach er folgter Ingangsetzung während des normalen Pumpenbetriebes selbsttätig wirkende Mittel vorgesehen sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausfluss- öffnung eine Kammer zur Trennung von Luft und Flüssigkeit angebracht ist. i. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaug leitung der Hauptpumpe durch ein separates Kniestück über die Pumpenachse geführt. ist.
CH214686D 1938-12-02 1939-11-23 Verfahren zum Ingangsetzen von Kreiselpumpen und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. CH214686A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2641442A (en) * 1946-05-10 1953-06-09 Buchi Alfred Turbine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2641442A (en) * 1946-05-10 1953-06-09 Buchi Alfred Turbine

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