CH214988A - Klemme zum Verbinden elektrischer Leitungen. - Google Patents

Klemme zum Verbinden elektrischer Leitungen.

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CH214988A
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Jordan Paul
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  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description


      .Klemme    zum Verbinden elektrischer Leitungen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Klemme mit einem     Klemmenkörper    mit min  destens einem oben offenen Schlitz zur Auf  nahme von miteinander zu verbindenden elek  trischen Leitungsdrähten und mit einer  Klemmschraube.  



  Bekannte Klemmen dieser Art sind zum  Beispiel so ausgebildet, dass die Klemm  schraube. in ein in den Schlitz eingeschnit  tenes Gewinde eingeschraubt wird, was von  Nachteil ist. Um nämlich die Drähte in den  Schlitz einzulegen, muss man die Schraube  zunächst ganz herausdrehen, wobei sie leicht  verloren geht. Sind die Drähte eingelegt, so  erfordert das Eindrehen der Schraube in das  Gewinde eine gewisse Geschicklichkeit, be  sonders wenn man diese Arbeit auf einer  Leiter stehend an einer dicht unter der Decke  angebrachten Abzweigdose ausführen muss.  Es gibt auch Klemmen, die als sogenannte  Maulklemmen ausgebildet sind, bei denen die  Schraube schräg zu den Wandungen des  Schlitzes angeordnet ist und die am Ende    unmittelbar auf die in den Schlitz eingeleg  ten Drähte drückt.

   Hierbei werden die zu       verbindenden    Drähte nur über eine sehr kurze  Strecke hin zusammengeklemmt. Wenn man  die Schraube festzieht, so kann sie die  Drähte, wenn diese weich und     dünn    sind,  leicht zerquetschen.  



  Die Vermeidung dieser Nachteile wird  dadurch ermöglicht, dass die eine Klemm  platte tragende Schraube in einer seitlichen  Ausbuchtung des Schlitzes neben dem zur  Aufnahme der Leitungsdrähte     bestimmten     Teil des Schlitzes angeordnet ist. Die in den  Schlitz eingelegten Drähte werden daher  über die ganze Breite der Klemmplatte hin       aufeinandergedrückt    und erlangen dadurch  einen zuverlässigen Kontakt. Auch wird     eine     Beschädigung der Drähte durch die Schraube  vermieden, da diese mit den Drähten nicht in  unmittelbare Berührung zu gelangen braucht.  Schliesslich wird die Möglichkeit erzielt, die  Schraube unverlierbar anzuordnen.

        Damit man die Drähte in den Schlitz be  quem einlegen kann, wird die Anordnung  mit Vorteil so getroffen, dass die Klemm  platte vor dem Anziehen der Schraube aus  dem Bereich des zur Aufnahme der Leitungs  drähte bestimmten Teil des Schlitzes fort  bewegt werden kann. Hierfür stehen ver  schiedene     Möglichkeiten    zur Verfügung. Vor  zugsweise ist die Klemmplatte im untern  Abschnitt ihres Hubes durch die Wandungen  der seitlichen Ausbuchtung des Schlitzes  gegen Drehung gesichert geführt, aber im       obern    Abschnitt ihres Hubes infolge einer  Aussparung des     Klemmenkörpers        sehwenk-          bar,    um den. zuerst genannten Schlitzteil frei  zugeben.  



  Die eingangs erwähnten Maulklemmen  haben auch den Nachteil, dass, wenn man die  Schraube zu weit löst, sie herabfällt und  dann leicht verloren geht. Mit Vorteil wird  deshalb die Klemmschraube im Klemmen  körper drehbar gelagert und die Klemm  platte als Wandermutter ausgebildet. Eine  derartige Anordnung, durch die die Klemm  schraube unverlierbar am     Klemmenkörper     gesichert ist, ist an sich nicht mehr neu, son  dern bei einer     Anschlussklemme    bekannt, bei  welcher die anzuschliessende Leitung zwi  schen der Schraube und ihrem Halter ein  gefädelt werden muss.  



  Vorzugsweise besteht der     Klemmenkörper     aus Isolierstoff, während sein Schlitz eine  Blechauskleidung hat. Ferner kann der       Klemmenkörper    auf zwei Gegenseiten mit  Vorsprüngen und     Ausnehmungen    versehen  sein, mit deren     Hilfe    er mit andern ebenso       ausgebildeten        Klemmenkörpern    zu einer  Leiste vereinigt werden kann, deren Befesti  gung beispielsweise durch an ihren Enden  angebrachte, mit Schraubenlöchern versehene  Glieder erfolgt.  



  In den beiliegenden Zeichnungen sind  verschiedene     Ausfiihrungsformen    der Erfin  dung veranschaulicht. Es zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt nach der Linie  1-1 der     Fig.    3,       Fig.    2 eine etwas abgeänderte Ausfüh  rungsform nach dem Schnitt 2-2 der     Fig.    4,         Fig.    3 den zur     Fig.    1 gehörigen Grund  riss,       Fig.    4 den zur     Fig.    ? gehörigen Grund  riss,       Fig.    5 einen Aufriss einer zu einer Leiste       vereinigten    Reihe von Klemmen nach     Fig.    2  und 4,

         Fig.    6 den zur     Fig.    5 gehörigen Grund  riss,       Fig.    7 den Grundriss einer     TNIehrfach-          klemme,          Fig.    8, 9 und 10 den Körper der in den       Fig.    1 und 3 gezeigten Klemme im     Aufriss,     Grundriss und in schaubildlicher Ansieht,       Fig.    11 und     12        z\vei    der     Fig.    1 entspre  chende Schnitte von     Klemmen    abgeänderter       Ausführungsform,

            Fig.    13 den zu den     Fig.    11 und 12 ge  hörigen Grundriss, mit Schnitt durch die  Klemmschraube,       Fig.    1.1 und 15 Schnitte durch eine wei  tere Ausführungsform,       Fig.    16 den zu den     Fig.    14 und 15 ge  hörigen Grundriss, mit Schnitt durch die  Klemmschraube und       Fig.    17 einen Schnitt durch eine andere  Ausführungsform.  



  Der mit 10 bezeichnete     Klemmenkörper,     der ein     beispielsweise    aus Isolierstoff     beste-          bendes        Pressstüek    darstellt, ist mit einem  Schlitz 1.1 versehen, der oben offen ist und  zur Aufnahme der miteinander zu verbinden  den Drahtenden 12 dient. Dieser Schlitz hat  eine     seitliehe        Ausbuehtung    13     (Fig.    1 und 9),  die zur     Aufnahme    der     Klemmsehraube    14  dient.

   Diese Klemmschraube steht senkrecht  zum Grunde 75 des Schlitzes und erstreckt  sich neben dem Schlitz 11 parallel     zrt    dessen  Seitenwänden 16 und 17     (Fig.    9 und 10).  



  Die Klemmschraube 14 trägt eine Klemm  platte 18, die, wie die     Fig.    2 und 4 zeigen,  die in den Schlitz eingelegten Drähte 12 auf  den Grund 15 des Schlitzes     drüekt    und die  dadurch die Drähte über die ganze Breite  der Klemmplatte in eine zuverlässige leitende  Verbindung bringt.  



  Dabei ist die Klemmschraube 14 mit  ihrem     untern    Ende 19 im     Klemmenkörper         10 drehbar, aber gegen Verschiebung ge  sichert gelagert, während die Klemmplatte 18  als eine in ihr Gewinde eingreifende Wan  dermutter ausgebildet ist. Auf diese Weise  sind alle beweglichen Teile der Klemme un  verlierbar angeordnet.  



  Es empfiehlt sich, Vorsorge dafür zu  treffen, dass man die Drähte in den Schlitz  <B>11</B> von oben her einlegen kann, wenn die  Klemmplatte 18 ihre höchste Stellung ein  nimmt. Das kann in einfacher Weise da  durch geschehen, dass die Klemmplatte im  obern Abschnitt ihres Hubes schwenkbar ist,  um den zur Aufnahme der Leitungsdrähte  bestimmten Teil des Schlitzes freizugeben.  Diese     Schwenkbarkeit    ist dadurch erreicht,  dass die in     Fig.    10 dem Beschauer zuge  wandte Wandung des     Klemmenkörpers    bis  zu der Linie 21 ausgespart ist, die unter  halb der Oberkante des     Klemmenkörpers     liegt.

   Die Klemmplatte ist dagegen im untern  Abschnitt ihres Hubes durch die Wandun  gen 20     (Fig.    9) der Ausbuchtung 13 des  Schlitzes gegen Drehung gesichert geführt.  



  Dreht man die Schraube 14, um die  Drähte zu lösen, so gleitet die Mutter 18 zu  nächst innerhalb der Wandungen 20 auf  wärts. Hat sie hierbei die Kante 21 über  schritten, so wird sie beim weiteren Drehen  der Schraube 14 von dieser mitgenommen  und geschwenkt, bis sie in die in     Fig.    3 in  ausgezogenen Linien gezeigte Stellung ge  langt, in der der die Drähte aufnehmende  Teil des Schlitzes 11 freigegeben ist. Beim  Drehen der Schraube in der entgegengesetz  ten Richtung schwingt die Klemmplatte 18  zunächst in die in     Fig.    3 gestrichelt gezeigte  Lage und gleitet beim weiteren Drehen der  Schraube abwärts, um die eingelegten  Drähte festzuklemmen.  



       Zweckmässig    erhält die Schraube 14  Linksgewinde, damit man in der gewohnten  Weise zum Festpressen der Leitungsenden  die Schraube im Uhrzeigersinn zu drehen  hat.  



  Besteht der     Klemmenkörper    1.0 aus Iso  lierstoff, dann empfiehlt es sich, die Wan  dung 16 und den. Grund 15 des Schlitzes 11    mit einer Blechplatte auszukleiden, die in  der     Fig.    1 durch eine dicke Linie angedeutet  ist. Den obern Rand dieser Blechplatte kann  man nach dem Festziehen der Klemmplatte  18 in der aus     Fig.    2 ersichtlichen Weise über  diese     hinwegbiegen.    Dadurch wird verhin  dert, dass sich die Klemmplatte 18 bei einem  etwaigen Lockerwerden der Schraube 14 löst.  Die Blechplatte kann ebenso wie die Schraube  14 aus Eisen bestehen.  



       Vorzugsweise    ist der     Klemmenkörper    10  auf zwei Gegenseiten mit Vorsprüngen 22  und     Aus.n2hmungen        2'2a    versehen, mit deren  Hilfe die Klemme mit andern ebenso aus  gebildeten.     Klemmenkörpern    zu einer Leiste  vereinigt werden kann (siehe     Fig.    6). Bei  dem in den     Fig.    2 und 4 gezeigten Beispiel  haben diese Vorsprünge 22 und die Aus  sparungen     22a    einen     Schwalbenschwanzquer-          schnitt.    Die     Fig.    5 und 6 zeigen eine Reihe  von vier zu einer Leiste zusammengescho  benen Klemmen.

   Zum Befestigen dieser Lei  ste dienen an den Enden angebrachte Glieder  24, die mit Schraubenlöchern 25 versehen  sind und mit deren Hilfe an einer     Schalttafel,     dem Boden einer Abzweigdose oder derglei  chen festgeschraubt werden können.  



  In     Fig.    7 ist eine Mehrfachklemme ge  zeigt, bei welcher der aus einem Stück be  stehende Isolierkörper vier parallele     Schlitze     11 zum Einlegen der zu verbindenden Lei  tungen aufweist.  



  Die     Fig.    11 bis 13 zeigen eine etwas  andere Ausführungsform. Bei dieser ist zwar  ebenfalls der     Klemmenkörper    110 mit einem  Schlitz 111 zum Einlegen der Leitungen ver  sehen, wobei die die Klemmplatte 118 tra  gende Schraube 114 in einer seitlichen Aus  buchtung 113 des Schlitzes 111 angeordnet  ist. Die Aufgabe, die Klemmplatte 118 in  gelöstem Zustande von der Mündung des  Schlitzes fortzubewegen, ist hier jedoch  durch eine schwenkbare Lagerung der       Schraube    114 gelöst.

   In der in     Fig.    12 ge  zeigten Stellung stützt sich .die Klemmplatte  118, die wiederum als Wandermutter aus  gebildet ist, gegen die Wandung 126 des           Klemmenkörpers.    Diese Wandung ist jedoch  so niedrig, dass, wenn die Klemmplatte 118  genügend hoch geschraubt wird, sie die  Schraube 114 nicht mehr abstützt, so dass  diese in die Stellung der     Fig.    11 kippen und  den für die Drähte bestimmten Teil des  Schlitzes 111 freigeben kann.  



  Bei der Ausführungsform nach den       Fig.    14 bis 16 hat der     Klemmenkörper    210  im wesentlichen die gleiche Gestalt. Nur       ist    hier die Schraube 114, ähnlich wie bei  der Ausführungsform der     Fig.    1 bis 4, im       Klemmenkörper    drehbar gelagert, ohne kip  pen zu können. Die Freigabe des für die  Leitungen bestimmten Teils des Schlitzes 211.

    erfolgt dadurch, dass die Klemmplatte 218  mit einem Schlitz 227 versehen ist, der am  einen Ende in einer Gewinde aufweisenden  Erweiterung die     Schraube    114 aufnimmt und  in der höchsten Stellung der Klemmplatte  gestattet, die letztere über einen verjüngten  Hals 228 der Schraube 214 nach rechts in die  Lage der     Fig.    14 zu schieben.  



  Die in     Fig.    17 gezeigte Ausführungs  form unterscheidet sich von derjenigen der       Fig.    14 bis 16 dadurch, dass die Schraube  314 in eine Gewindebohrung 329 des     Klem-          menkörpers    310 eingeschraubt ist und dass  die Klemmplatte 318 lediglich den Schlitz  327, nicht aber eine Gewindebohrung hat.  Auch hierbei sind die Teile unverlierbar ge  sichert, und die Klemmplatte kann in ihrer  höchsten Lage zur Seite bewegt werden, um  den linken Teil des Schlitzes 311 frei  zugeben. Infolge der     Verschiebbarkeit    der  Schraube 314 muss jedoch der Klemmen  körper 310 höher bemessen werden.  



  Zweckmässig wird der Schlitz so bemes  sen, dass er die zu verbindenden Drähte mit  möglichst geringem Spielraum aufnimmt,  damit diese genau übereinander liegen und  zuverlässig festgeklemmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klemme mit. einem Klemmenkörper mit mindestens einem oben offenen Schlitz zur Aufnahme von miteinander zu verbindenden elektrischen Leitungsdrähten und mit einer Klemmschraube, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Klemmplatte tragende Schraube in einer seitlichen Ausbuchtung des Schlitzes neben dem zur Aufnahme der Leitungs drähte bestimmten Teil des Schlitzes ange ordnet ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Klemme nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Klemmplatte im untern Abschnitt ihres Hubes durch die Wandungen der seitlichen Ausbuchtung des Schlitzes gegen Drehung gesichert geführt ist, aber im obern Abschnitt ihres Hubes in folge einer Aussparung des Klemmenkörpers schwenkbar ist, um den zur Aufnahme der Drähte bestimmten Teil des Schlitzes freizu geben. 2. Klemme nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Klemm schraube im Klemmenkörper drehbar ge lagert und die Klemmplatte als Wander mutter ausgebildet ist. 3.
    Klemme nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmenkörper aus Isolierstoff be steht und der Schlitz eine Blechauskleidung hat. 4. Klemme nach Patentanspruch und Un- teransprnell 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmenhörper aus Isolierstoff besteht und der Schlitz eine Blechauskleidung hat. 5. Klemme nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Klemmen körper auf zwei Gegenseiten mit Vorsprün gen und Ausnehmungen versehen ist, mit deren Hilfe er mit andern ebenso ausgebil deten Klemmenkörpern zu einer Leiste ver einigt werden kann.
CH214988D 1938-12-28 1939-12-22 Klemme zum Verbinden elektrischer Leitungen. CH214988A (de)

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