CH215032A - Anfahr- und Nutzbremsschaltung in elektrischen Wechselstromfahrzeugen. - Google Patents
Anfahr- und Nutzbremsschaltung in elektrischen Wechselstromfahrzeugen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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- B60L9/16—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
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Description
lnfahr- und Nutzbremsschaltung in elektrisehen Wechselstromfahrzeugen. Es sind Nutzbremsachaltungen für Wech- selstromfahrzeuge bekannt, bei welchen zur Erzielung einer günstigen Phasenlage des an das Netz gelieferten Stromes die Feldwick lung des Fahrmotors in Reihe mit einem Kondensator an eine Teilspannung des Fahr- zeugtransformators :angeschlossen ist.
Dieser Kondensator ist @so'emessen, dass er die in duktive Feldspannung ganz oder annähernd kompensiert, wodurch Erregerfluss, Anker- EMK und: Ankerstrom ungefähr in Phase kommen.
Die Spannung am Feld eines Wechsel strom - Reihenschluss - Kommutatormotors ist nun im allgemeinen niedriger als diejenige Spannung, für welche Kondensatoren be stimmter Leistung kleinstes Gewicht und ge- ringste Abmessungen erhalten. Man hat des halb besondere Transformatoren verwendet, welche die Spannung am Feld, auf eine für den Kondensator vorteilhafte Spannung übersetzen.
Solche Transformatoren :sind je doch verhältnismässig schwer, da sie die volle Scheinleistung des Kondensators übertragen müssen. Günstigere Verhältnisse ergeben sich, wenn man die Feldwicklung für eine höhere Spannung bemisst und den Kondensator un- miHelbar mit dem Feld in Reihe schalstet. Da Kondensator und Fell praktisch auf Resonanz -abgestimmt sind,
ist die für die Einzeugung des Feldsrtnoimes notwendige Spannung trotz der Tatsache, dass das Feld für eine höhere Spannung bemessen ist, ausserordentlich klein, und man wird am Fahrzeugtransformator keine passende An- zapfung für .den Peldkrei:s finden. Es hat sich deshalb als vorteilhaft erwiesen, den Feldkreis über einen besonderen Transforma- tor zu speisen.
Dieser ist hochvoltseitig an eine beliebige Anzapfung des Haupttransfor- mators angeschlossen. und besitzt niedervolt- seitig einige Anzapfungen, damit man bei Inbetriebnahme des Fahrzeuges, die richtige Felderregung einstellen kann.
Der Transfor mator erhält kleine Abmessungen, .da, er nur die Verlustleistung des Feldkreises zu über tragen hat.
Will man diese Schaltung praktisch ver wirklichen, so muss man die Feldwicklung in einzelne Wicklungszweige unterteilen und diese beim Fahrbefrieh parallel und beim Bremsbetrieb in Reihe schalten. um die für den Kondensator günstigste Spannung zu er- halten. Dies erfordert natürlich einen beson deren Feldumschalter und mehrere Zuleitun gen zu den Fahrmotoren.
Wenn man diese Felidumschaltung ver meiden will, so muss man Kondensator und Feldwicklung sowohl im Fahr- als auch im Bremsbetrieb dauernd in Reihe geschaltet lassen. Dies lässt sieh erreichen, wenn man einen Kopplungstransformator verwendet, dessen Niedervoltwicklung beim Fahrbetrieb vom Ankerstrom durchflossen wird und an dessen Oherspannungswicklung Kondensator und Feldwicklung angeschlossen sind. Es fliesst dann im Feld ein mit dem Ankerstrom gleichphasiger und proportionaler Strom.
Im Bremsbetrieb wird nun die Niedervoltwick- lung des Kopplungstransformators an eine Teilspannung des Haupttransformators ange schlossen und damit der Feldkreis im Neben- schluss erregt. Praktisch ist aber eine solch niedrige Teilspannung am Haupttransforma- tor, wie bereits erwähnt, nicht vorhanden.
,veshalb man entweder einen besonderen Hilfstransformator benötigt, der die Span nung an der Niedervoltwicklung des Kopp lungstransformators auf eine am Haupttrans formator vorhandene Teilspannung übersetzt, oder indem man zusätzliche Widerstände im Feldkreis vorsieht. Die erste Massnahme be deutet inen erhöhten Aufwand, die zweite verursacht. eine Vergrösserung der Verlust leistung.
Dabei "=erden im allgemeinen auch die im Ankerkreis auftretenden Verluste ver grössert. denn wenn man eine bestimmte Elastizität der Bremsung erzielen will, so muss ein sowohl im Anker- als auch im Feld kreis liegender Verbundwiderstand vorhan den sein, der die Wirkung hat, den Feld strom mit wachsendem Ankerstrom zu schwächen.
Einer bestimmten Verbundwir- kung entspricht aber stets ein ganz bestimm- tes Verhältnis von Feldwiderstand zu Ver- bundwiderstand, d. h. aber, der Widerstand des Ankerkreises wirrt mit wachsendem Feld- widersitand ebenfalls grösser.
Diese Nachteile und Schwierigkeiten der üblichen Schaltungen werden bei Anwen dung der Erfindung vermieden. Gegenstand derselben ist eine Anfahr- und Nutzbrems- schaltung in elektrischen UTechsel,stromfahr- zeugen. bei welcher die Feldwicklung des Triebmotors dauernd mit einem Kondensator und der Sekundärwicklung eines Kopplungs transformators in Reihe geschaltet ist.
wobei erfindungsgemäss der Koppl=ungstransforma- tor zwei Primärwicklungen besitzt, von denen die erste nur beim Fahrbetrieb, und zwar in Reihe mit dem Anker Mehaltet ist und die zweite nur bei der Bremsung an den Haupttransformator angeschlossen wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es bedeutet a den Haupttransformator des Fahrzeuges, h den Anker und e das Feld des Triebmotors. Letzteres 'ist mit.
dem Konden sator<I>d,</I> der Wicklung<I>m</I> des Kopplungs transformators e und dem Verbundwider- stand f in Reihe geschaltet. Der Anker b des Fahrmotors liegt über die Wicklung n des Kopplungstransformators und den Umschal ter g an der Spannung 1T. Die Wicklung<I>p</I> ist über den Schalter <I>h</I> an die Spannung 1T" angeschlossen. Ist der Schalter h geöffnet und steht der Umschalter in Stellung 1, so ist die Fahrschaltung hergestellt.
Wird der Um schalter in Stellung Il gebracht und der Schalter tz geschlossen, so ist die Nutzbrems- scha.l.tung vorhanden. Der Verlauf von Anker- und Feldstrom ist durch Pfeile in der Zeichnung kenntlich gemacht, und zwar be deuten die ausgezogenen Pfeile den Strom verlauf beim Fahren, die gestrichelten Pfeile die Ströme beim Bremsen.
Der Verbund widerstand f kann bei der Fahrstellung ohne Bedenken im Feldkreis bleiben, da er dann mir von einem Bruchteil des Stromes beim Bremsen durchflossen wird. also keine we sentlichen Verluiste erzeugt. Selbstverständ- lieh kann er auch durch einen besonderen Schalter überbrückt werden. Abgesehen von den bereits genannten Vorzügen besitzt diese Schaltung gegenüber den bekannten zudem den Vorteil grösserer Einfachheit.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Anfahr- und Nutzbremsschaltung in elek trischen Wechselstromfahrzeugen, bei wel cher die Feldwicklung des Treibmotors dauernd mit einem Kondensator und der Sekundärwicklung eines Kopplungstrans- formators in Reihe geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungstransfor mator zwei Primärwicklungen besitzt, von denen die erste nur beim Fahrbetrieb,und zwar in Reihe mit dem Anker geschaltet ist und die zweite nur bei der Bremsung an den Haupttransformator angeschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE215032X | 1939-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH215032A true CH215032A (de) | 1941-05-31 |
Family
ID=5821866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH215032D CH215032A (de) | 1939-12-01 | 1940-11-07 | Anfahr- und Nutzbremsschaltung in elektrischen Wechselstromfahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH215032A (de) |
-
1940
- 1940-11-07 CH CH215032D patent/CH215032A/de unknown
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