CH215133A - Verfahren und Vorrichtung zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbildung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbildung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen.

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CH215133A
CH215133A CH215133DA CH215133A CH 215133 A CH215133 A CH 215133A CH 215133D A CH215133D A CH 215133DA CH 215133 A CH215133 A CH 215133A
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CH
Switzerland
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achieving
reducing
spray drying
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Inventor
Aktiengesel Metallgesellschaft
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Metallgesellschaft Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
    • C11D13/14Shaping
    • C11D13/20Shaping in the form of small particles, e.g. powder or flakes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/16Evaporating by spraying
    • B01D1/18Evaporating by spraying to obtain dry solids

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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren   Kornbfldung    bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen.



   Bei der Trocknung von schwer zu trocknenden, beispielsweise seifenartigen oder pastenförmigen, dickflüssigen Stoffen durch Zerstäubung in Zerstäubungstrocknern fällt ein Trockenerzeugnis an,   das    sich durch    grosse : Feinheit in der körnung entsprechend dem Grad d der Zerstäubung auszeichnet. Sol-    che Produkte neigen zur Staubbildung bei der Verwendung, was nicht immer erwünscht ist. Man hat bereits versucht, die Grösse der anfallenden Körner des Trocken  produktes    durch Einstellung der Drehzahl der Zerstäuberscheibe im Trockenturm und durch Anwendung hoher Temperaturen zu regeln, dies gelingt jedoch nur unvollkommen.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei der Zerstäubungstrocknung mittels Zerstäubungsvorrichtungen, wie Düsen, Zerstäuberscheiben, in   Troekentürmen    anfallenden staubfeinen Erzeugnisse während der Trocknung in eine gröbere und da  durch möglichst staubfreie : Körnung überzuführten.   



   Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der zerstäubte flüssige Stoff im Abstand von der Zerstäubungsvorrichtung, der die Wiedervereinigung flüssiger Teilchen er  möglichst,    durch einen   Widerstand      hindurch-    geleitet wird.



   Es hat sich nämlich in Versuchen gezeigt, dass an Stelle der oben erwähnten bisherigen Massnahmen eine gröbere   Körnung    des zu trocknenden Produktes. in einfachster Weise dadurch erreicht wird, dass man die in üblicher Weise durch schnell drehende   Zerstäuberseheiben    erzeugten   Flüissigkeits-    nebel gegen ein verhältnismässig   weitmaschi-    ges Drahtnetz prallen lässt. Es wird an  genommen, dass hierdurch die Richtung des   Flüssigkeitsnebels    gebrochen und der Nebel abgelenkt und verdichtet wird, so dass gewissermassen eine Abbremsung und Zusam  menbailung    des zerstäubten Gutes stattfindet.



   Die Stelle, an der der   erwähnte    Widerstand in den Weg des Flüssigkeitsnebels eingeschaltet wird, liegt beispielsweise um etwa 3 bis 10% des   Trockenturmdurchmessers    von dem Umfang der Zerstäuberscheibe entfernt, hängt jedoch allgemein von dem zu zerstäubenden Produkt und den Betriebsbedingungen hinsichtlich Temperatur und Zerstäubungsgrad usw. ab.



   Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens.



   Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung sei an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.



   Fig. 1 stellt einen senkrechten Querschnitt durch den Oberteil eines Zerstäubertrockners dar;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie   11-11    der Fig. 1,
Fig. 3 ein Stück eines verhältnismässig weitmaschigen   Drahtnetzes,    welches in einem gewissen Abstand um die Zerstäuberscheibe herum angeordnet wird.



   Mit 1 ist der Mantel des   Trockenturnies    und mit 2 die Decke bezeichnet, auf der der Zerstäuberantrieb 3 mit der Zerstäuberwelle 4 und der Zerstäuberscheibe 5, welche hier als geschlossene Scheibe gezeichnet ist, angeordnet ist. Bei einem Durchmesser des   Trockenzylinders    1 von beispielsweise   3m    ist als Widerstand für den Flüssigkeitsnebel ein Drahtkäfig 6 im Abstand von etwa 10 bis 30 cm und mehr vom Umfang der Trokkenscheibe gerechnet, kreisrund um dieselbe angeordnet.

   Die Drahtstärke des   Draht-    netzes, aus welchem der Drahtkäfig gebildet ist, beträgt beispielsweise 0,6 mm und die Maschenweite etwa 0,5 bis 2,5   cm2.    Zur Zufuhr eines heissen Gasstromes in den   Trok    kenturm und Durchtritt durch den Flüssig  keitsuebel    dient eine Zufuhrvorrichtung, die aus einer Anzahl kranzartig   aneinanderge       reihter Kanäle 7 besteht, wie die Fig. 2    zeigt.

   An Stelle des gezeichneten   Drchtnetze.    kann auch ein anderer geeigneter Wider stand in den Weg der Flüssigkeitsnebel, die von der Zerstäuberscheibe erzeugt werden eingeschaltet werden, beispielsweise   que    oder entgegengesetzt zur   Strömungsriehtung    des Flüssigkeitsnebels gerichtete Gasströme hoher Geschwindigkeit, die eine   Gassehich    um die Zerstäuberscheibe herum bilden. Zu diesem Zweck können eine Anzahl Düsen   ver    wendet werden, die in einem gewissen Ab stand entsprechend um die Zerstäuberscheibe herum angeordnet sind und mit ihrem Luft. oder Gasstrahl in ähnlicher Weise wie   da    Drahtnetz eine Verdichtung   der Flüssigkeits    nebel bewirken.

   Ferner könnte. der Widerstand aus stabförmigen Elementen her gestellt sein.



   Der Betrieb der Vorrichtung gestaltet sich wie folgt:
Die zu zerstäubende, schwer zu   trick    nende Flüssigkeit wird der Zerstäuberscheibe 5 von oben zugeführt und durch die Aus   trittsöffnungen    etc. derselben infolge ihre Rotation waagrecht gegen die Drähte des Drahtnetzes 6 geschleudert. Gleichzeitig   trityl    ein heisser Gasstrom mit beispielsweise   250 0    C durch die Öffnungen oder Kanäle 7 in den   Troekenturm    in der Richtung von oben nach unten ein. Infolge der Expansion und   Ver      dampfung    der Flüssigkeit sinkt die Tempe ratur des   Trockengasstromes    in der Nähe der Zerstäuberscheibe auf beispielsweise 100 bis    170 0    C.

   Die innerhalb des Drahtkäfigs noch sehr feinkörnigen Nebel werden bein Durchgang durch die Maschen verdichtet,   sc    dass ausserhalb des Drahtkäfigs ein verhält nismässig grobkörniges   Trockenprodukt      von      beispielsweise    0,2 bis 1 mm Körnung an fällt.



   Durch die nachstehenden beiden Sieb analysen eines an sich schwer zu trocknen den pastenartigen Produktes wird der Erfolg des Einbaues. eines Widerstandes in der Strom der   zerstäubten    Flüssigkeit   deutliet      gemacht.     



   Ohne die Anordnung des Siebes, Drahtnetzes oder dergleichen um die   Zerstäuber-    scheibe, unter sonst gleichen   Betriebsbedin-    gungen, wurde folgendes Trockenprodukt erhalten:    Körnung    über 1 mm 1-0,5   0,5-0,2      0,2-0,1      0,1-0,06    unter   0, 06    mm Sieb verlust   Anteil in Spur 10,5 48 0 275 5 80 5 0 1    Prozenten
Mit Anordnung des Siebes,   Drahtnetzes    unter sonst gleichen Betriebsbedingungen, oder dergleichen um die Zerstäuberscheibe, wurde folgendes   Trockenprodukt    erhalten:

     
Körnung über 1 mm 1-0,5 0,5-0,2 0,2-0, 1 0,1-0,06 unter 0,06 mm Siebverlust    Anteil in Prozenten    1,0 13,0 60,0 17,5 5,0 2,5 1       PATENTANSPROCHE:   
I. Verfahren zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbildung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen mittels in Trockentürmen angeordneter Zerstäubungsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass der zerstäubte flüssige Stoff im Abstand von der Zerstäubungsvorrichtung, der die Wiedervereinigung flüssiger Teilchen ermöglicht, durch einen Widerstand hindurchgeleitet wird.   

Claims (1)

  1. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand konzentrisch um die Zerstäubungsvorrichtung in solchem Abstand angeordnet ist, dass eine Stauung und eine Wiedervereinigung der zerstäubten Teilchen bewirkt wird.
    UNTERANSPRCCRE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der die Wiedervereinigung Ider flüssigen Teilchen gestattende Abstand 3 bis 10% des Trockenturm- durchmessers beträgt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand durch ein Drahtnetz gebildet ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand durch stabförmige Elemente gebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch It, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand aus einer Gasschicht besteht, die durch rund um die Zerstäubungsvorrichtung angeordnete Düsen erzeugt wird.
CH215133D 1939-03-20 1940-03-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbildung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen. CH215133A (de)

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CH215133D CH215133A (de) 1939-03-20 1940-03-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbildung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085468B (de) * 1957-06-12 1960-07-14 Ciba Geigy Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung eines staubfreien Granulates bei der Zerstaeubungstrocknung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085468B (de) * 1957-06-12 1960-07-14 Ciba Geigy Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung eines staubfreien Granulates bei der Zerstaeubungstrocknung

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