CH215133A - Verfahren und Vorrichtung zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbildung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbildung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbfldung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen.
Bei der Trocknung von schwer zu trocknenden, beispielsweise seifenartigen oder pastenförmigen, dickflüssigen Stoffen durch Zerstäubung in Zerstäubungstrocknern fällt ein Trockenerzeugnis an, das sich durch grosse : Feinheit in der körnung entsprechend dem Grad d der Zerstäubung auszeichnet. Sol- che Produkte neigen zur Staubbildung bei der Verwendung, was nicht immer erwünscht ist. Man hat bereits versucht, die Grösse der anfallenden Körner des Trocken produktes durch Einstellung der Drehzahl der Zerstäuberscheibe im Trockenturm und durch Anwendung hoher Temperaturen zu regeln, dies gelingt jedoch nur unvollkommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei der Zerstäubungstrocknung mittels Zerstäubungsvorrichtungen, wie Düsen, Zerstäuberscheiben, in Troekentürmen anfallenden staubfeinen Erzeugnisse während der Trocknung in eine gröbere und da durch möglichst staubfreie : Körnung überzuführten.
Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der zerstäubte flüssige Stoff im Abstand von der Zerstäubungsvorrichtung, der die Wiedervereinigung flüssiger Teilchen er möglichst, durch einen Widerstand hindurch- geleitet wird.
Es hat sich nämlich in Versuchen gezeigt, dass an Stelle der oben erwähnten bisherigen Massnahmen eine gröbere Körnung des zu trocknenden Produktes. in einfachster Weise dadurch erreicht wird, dass man die in üblicher Weise durch schnell drehende Zerstäuberseheiben erzeugten Flüissigkeits- nebel gegen ein verhältnismässig weitmaschi- ges Drahtnetz prallen lässt. Es wird an genommen, dass hierdurch die Richtung des Flüssigkeitsnebels gebrochen und der Nebel abgelenkt und verdichtet wird, so dass gewissermassen eine Abbremsung und Zusam menbailung des zerstäubten Gutes stattfindet.
Die Stelle, an der der erwähnte Widerstand in den Weg des Flüssigkeitsnebels eingeschaltet wird, liegt beispielsweise um etwa 3 bis 10% des Trockenturmdurchmessers von dem Umfang der Zerstäuberscheibe entfernt, hängt jedoch allgemein von dem zu zerstäubenden Produkt und den Betriebsbedingungen hinsichtlich Temperatur und Zerstäubungsgrad usw. ab.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung sei an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 stellt einen senkrechten Querschnitt durch den Oberteil eines Zerstäubertrockners dar;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie 11-11 der Fig. 1,
Fig. 3 ein Stück eines verhältnismässig weitmaschigen Drahtnetzes, welches in einem gewissen Abstand um die Zerstäuberscheibe herum angeordnet wird.
Mit 1 ist der Mantel des Trockenturnies und mit 2 die Decke bezeichnet, auf der der Zerstäuberantrieb 3 mit der Zerstäuberwelle 4 und der Zerstäuberscheibe 5, welche hier als geschlossene Scheibe gezeichnet ist, angeordnet ist. Bei einem Durchmesser des Trockenzylinders 1 von beispielsweise 3m ist als Widerstand für den Flüssigkeitsnebel ein Drahtkäfig 6 im Abstand von etwa 10 bis 30 cm und mehr vom Umfang der Trokkenscheibe gerechnet, kreisrund um dieselbe angeordnet.
Die Drahtstärke des Draht- netzes, aus welchem der Drahtkäfig gebildet ist, beträgt beispielsweise 0,6 mm und die Maschenweite etwa 0,5 bis 2,5 cm2. Zur Zufuhr eines heissen Gasstromes in den Trok kenturm und Durchtritt durch den Flüssig keitsuebel dient eine Zufuhrvorrichtung, die aus einer Anzahl kranzartig aneinanderge reihter Kanäle 7 besteht, wie die Fig. 2 zeigt.
An Stelle des gezeichneten Drchtnetze. kann auch ein anderer geeigneter Wider stand in den Weg der Flüssigkeitsnebel, die von der Zerstäuberscheibe erzeugt werden eingeschaltet werden, beispielsweise que oder entgegengesetzt zur Strömungsriehtung des Flüssigkeitsnebels gerichtete Gasströme hoher Geschwindigkeit, die eine Gassehich um die Zerstäuberscheibe herum bilden. Zu diesem Zweck können eine Anzahl Düsen ver wendet werden, die in einem gewissen Ab stand entsprechend um die Zerstäuberscheibe herum angeordnet sind und mit ihrem Luft. oder Gasstrahl in ähnlicher Weise wie da Drahtnetz eine Verdichtung der Flüssigkeits nebel bewirken.
Ferner könnte. der Widerstand aus stabförmigen Elementen her gestellt sein.
Der Betrieb der Vorrichtung gestaltet sich wie folgt:
Die zu zerstäubende, schwer zu trick nende Flüssigkeit wird der Zerstäuberscheibe 5 von oben zugeführt und durch die Aus trittsöffnungen etc. derselben infolge ihre Rotation waagrecht gegen die Drähte des Drahtnetzes 6 geschleudert. Gleichzeitig trityl ein heisser Gasstrom mit beispielsweise 250 0 C durch die Öffnungen oder Kanäle 7 in den Troekenturm in der Richtung von oben nach unten ein. Infolge der Expansion und Ver dampfung der Flüssigkeit sinkt die Tempe ratur des Trockengasstromes in der Nähe der Zerstäuberscheibe auf beispielsweise 100 bis 170 0 C.
Die innerhalb des Drahtkäfigs noch sehr feinkörnigen Nebel werden bein Durchgang durch die Maschen verdichtet, sc dass ausserhalb des Drahtkäfigs ein verhält nismässig grobkörniges Trockenprodukt von beispielsweise 0,2 bis 1 mm Körnung an fällt.
Durch die nachstehenden beiden Sieb analysen eines an sich schwer zu trocknen den pastenartigen Produktes wird der Erfolg des Einbaues. eines Widerstandes in der Strom der zerstäubten Flüssigkeit deutliet gemacht.
Ohne die Anordnung des Siebes, Drahtnetzes oder dergleichen um die Zerstäuber- scheibe, unter sonst gleichen Betriebsbedin- gungen, wurde folgendes Trockenprodukt erhalten: Körnung über 1 mm 1-0,5 0,5-0,2 0,2-0,1 0,1-0,06 unter 0, 06 mm Sieb verlust Anteil in Spur 10,5 48 0 275 5 80 5 0 1 Prozenten
Mit Anordnung des Siebes, Drahtnetzes unter sonst gleichen Betriebsbedingungen, oder dergleichen um die Zerstäuberscheibe, wurde folgendes Trockenprodukt erhalten:
Körnung über 1 mm 1-0,5 0,5-0,2 0,2-0, 1 0,1-0,06 unter 0,06 mm Siebverlust Anteil in Prozenten 1,0 13,0 60,0 17,5 5,0 2,5 1 PATENTANSPROCHE:
I. Verfahren zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbildung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen mittels in Trockentürmen angeordneter Zerstäubungsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass der zerstäubte flüssige Stoff im Abstand von der Zerstäubungsvorrichtung, der die Wiedervereinigung flüssiger Teilchen ermöglicht, durch einen Widerstand hindurchgeleitet wird.
Claims (1)
- II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand konzentrisch um die Zerstäubungsvorrichtung in solchem Abstand angeordnet ist, dass eine Stauung und eine Wiedervereinigung der zerstäubten Teilchen bewirkt wird.UNTERANSPRCCRE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der die Wiedervereinigung Ider flüssigen Teilchen gestattende Abstand 3 bis 10% des Trockenturm- durchmessers beträgt.2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand durch ein Drahtnetz gebildet ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand durch stabförmige Elemente gebildet ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch It, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand aus einer Gasschicht besteht, die durch rund um die Zerstäubungsvorrichtung angeordnete Düsen erzeugt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE215133X | 1939-03-20 |
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| CH215133A true CH215133A (de) | 1941-06-15 |
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ID=5822387
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| CH215133D CH215133A (de) | 1939-03-20 | 1940-03-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Herabsetzung der Staubbildung und damit zur Erzielung einer gleichmässigeren Kornbildung bei der Zerstäubungstrocknung von flüssigen Stoffen. |
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|---|---|
| CH (1) | CH215133A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085468B (de) * | 1957-06-12 | 1960-07-14 | Ciba Geigy | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung eines staubfreien Granulates bei der Zerstaeubungstrocknung |
-
1940
- 1940-03-19 CH CH215133D patent/CH215133A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1085468B (de) * | 1957-06-12 | 1960-07-14 | Ciba Geigy | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung eines staubfreien Granulates bei der Zerstaeubungstrocknung |
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