CH215179A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen nach dem Spritzgussverfahren. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen nach dem Spritzgussverfahren.

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CH215179A
CH215179A CH215179DA CH215179A CH 215179 A CH215179 A CH 215179A CH 215179D A CH215179D A CH 215179DA CH 215179 A CH215179 A CH 215179A
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casting
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casting vessel
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Hopmi N V Slotenfabriek
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Slotenfabriek Hopmi Nv
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/02Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
    • B22D17/06Air injection machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen nach dem  Spritzgussverfahren.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zur Herstellung  von Gegenständen nach dem Spritzgussver  fahren, wobei ein Giessgefäss verwendet wird,  aus dem der geschmolzene Werkstoff in eine  mit dem Giessgefäss in Verbindung gebrachte  Gussform gepresst wird. In der Zeit zwischen  zwei aufeinanderfolgenden Güssen wird die  Verbindung zwischen dem Giessgefäss und der       Gussform    zur Entfernung des gegossenen  Gegenstandes aus der Gussform unterbrochen.  Dabei müssen Massnahmen getroffen werden,  um zu verhindern, dass der geschmolzene  Werkstoff, der sich noch im Giessgefäss be  findet, aus dem Gefäss herausrinnt.  



  Das vorliegende Verfahren ist nun da  durch gekennzeichnet, dass während der Zeit,  in der kein Guss stattfindet (zum     Beispiel     zwischen zwei aufeinanderfolgenden Güssen),  das Giessgefäss mit einem Raum in Verbin  dung gebracht wird, in dem ein so hoher  Unterdruck herrscht, dass das flüssige Guss-    material, auch wenn die Giessdüse geöffnet  ist, nicht heraustritt.  



  Die Erfindung umfasst ferner eine Vor  richtung zur Ausführung des Verfahrens,  welche so ausgebildet ist, dass das Giessgefäss  mit einem Raum in Verbindung gebracht  werden kann, an den Mittel zum Erzeugen  von Unterdruck     angeschlossen    sind, und dass  durch Aneinanderdrücken von Gussform und       Giessgefäss    das Giessgefäss vom Unterdruck  raum     abgetrennt    und mit einem     Druckluft-          raum        verbunden:    wird.  



  Zwei     beispielsweise        Ausführungsformen     der Vorrichtung nach der Erfindung werden  im nachstehenden an Hand der Zeichnung  näher beschrieben. Dabei wird auch das Ver  fahren selbst beispielsweise erläutert.  



       Fig.    1 stellt teilweise     im        Querschnitt    eine  Vorderansicht der einen Vorrichtung dar.       Fig.    2 stellt die in     Fig.    1 gezeichnete  Vorrichtung in einer andern Lage von Guss  form und     Gussgefäss    dar.      Fig. 3 zeigt das Ventil, das die Zufuhr  von Druckluft zum Druckgefäss bezw. die  Verbindung mit dem Vakuumgefäss steuert.  



  Fig. 4 veranschaulicht einen Querschnitt  durch den Bedienungshahn, welcher zur  Steuerung der Gussform dient.  



  Fig. 5 zeigt die zweite Ausführungsform  der Vorrichtung.  



  Fig. 6 veranschaulicht in grösserem Mass  stab einen Querschnitt durch den bei der  Vorrichtung nach Fig. 5 verwendeten Be  hälter für das Gussmaterial.  



  Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausfüh  rung ist die Gussform mit 1 bezeichnet. Sie  ist mit Hilfe eines an senkrechten Säulen 2  entlang geführten Tisches 3 in senkrechter  Richtung beweglich. Diese Bewegung erfolgt  mittels eines unter dem Tisch 3 angeordneten  Öldruckzylindern 4, dessen Kolben 5 auf  einen Stempel 6 arbeitet, der mit dem Tisch  3 verbunden ist.  



  Die obere Wand der Gussform 1 ist mit  einer trichterartigen Füllöffnung 7 versehen,  in welche eine entsprechend ausgebildete  Giessdüse 8 im Boden des über der Gussform  angeordneten Giessgefässes 9 passt. Das druck  feste Giessgefäss 9 hat die Gestalt eines Hohl  zylinders und ist am obern Ende offen. Um  das Giessgefäss ist ein elektrisches     Heizele-          ment    10 herumgelegt, das wieder von einem  Mantel aus wärmeisolierendem Material 11  umschlossen ist. Das Ganze ist in einen Man  tel 12 eingeschlossen, welcher mit Hilfe von  Ohren 13 längs der Säulen 2 verschiebbar ist  und durch Gewichte 14, die an über Füh  rungsrollen 15 geführten Kabeln 16 aufge  hängt sind, im Gleichgewicht gehalten wird.  



  In der untern Lage ruht das Giessgefäss  9 auf Ansätzen 17 der Säulen 2. Mit Hilfe  von Handgriffen 18 kann das Giessgefäss  längs der Säulen auf- und     abwärts    geschoben  werden. Zum Füllen wird es in die in Fig. 1  gezeichnete untere Lage gebracht, in der     es     auf den Ansätzen 17 ruht.  



  In einigem Abstand über dem Giessgefäss  befindet sich das in Fig. 3 in grösserem     Mass-          stabe    gezeichnete Einlassventil 19 für die  Druckluft. Das Ventil 19 ist mit Hilfe des    Joches 20 an den Säulen 2 befestigt und auf  der Oberseite an eine Druckluftzuleitung 21  angeschlossen, in der sich ein Rückschlagven  til 22 befindet. Hinter dem Ventil 22 ist  eine Leitung 23 abgezweigt, welche zu einem  Bedienungshahn 24 führt, der die Bewegung  der Gussform 1 steuert.  



  Das Ventil 19 besitzt eine     zylinderför-          mige    achsiale Bohrung, in der sich ein eben  falls     zylinderförmiger    Ventilkörper 25 befin  det. Dieser Ventilkörper zeigt eine zentrale  Bohrung 26 und an     seinem        obern    Ende einen  Flansch 27, der als Ventilsitz dient und des  sen konisch abgedrehtes, unteres Ende auf  dem entsprechend konisch ausgebildeten Ven  tilsitz 28 ruht. Die Bohrung für den Ventil  körper 25 ist am obern Ende bei 29 erwei  tert. Über dem Flansch 27 des Ventils be  findet sich eine Kammer 30, zu welcher die  Druckduft durch die. Bohrung 31 Zutritt hat.  die das Ventil auf seinem Sitz gedrückt hält.  



       Das    Ventil 19 ist     zweiteilig.    Es besteht  aus dem eigentlichen Ventilgehäuse und  einem Untersatz 32, der unter     Zwischen-          schaltung    eines     elastischen    Ringes 33 sich  mit seiner Oberseite von unten gegen das       Ventilgehiiuse        anlegt.    Per     Ventilkörper    25  ragt mit seinem untern Ende in den Unter  satz 32. der zu diesem Zweck ebenfalls mit  einer     entsprechenden    Bohrung versehen ist.

    Diese Bohrung läuft jedoch nur bis ungefähr  zur     habeli    Höbe des Untersatzes durch, so dass  der Ventilkörper 25 mit seinem untern Ende  auf dem Boden dieser zylindrischen     Bohrung          aufruht.     



  Die Folge dieser     Ausbiildung    ist,     dass,           -enn    der Untersatz 32 von dem aufwärts be  wegten Giessgefäss 9 gegen das     Ventilgehäuse     gedrückt wird, auch der Ventilkörper 25 mit  genommen. und von seinem Sitz abgehoben  wird.

   Die     Druekluft    kann dann durch die  Bohrung 31, .die Kammer 30, am Ventilsitz  28 vorbei,     ferner    durch den     Querkanal    34 in  die zentrale     Bohrung        226    im     Ventilkörper    25  eintreten und durch eine am     untern    Ende des  Untersatzes 32 sich an die Bohrung 26 an  schliessende weitere Bohrung 35 und die Düse  36 in das     Druckgefäss    9 strömen.      Die Düse 36 ist mit einer in Querrichtung  angeordneten     Bohrung    37 versehen, durch  welche die Druckluft in einer Richtung senk  recht zur Achse des Druckgefässes einströmen  kann.

   Der Untersatz 32 ist an seinem untern  Ende mit einer schalenförmigen Vertiefung  38 mit konischem Rand versehen, in welche  das entsprechend ausgebildete, obere Ende  des Giessgefässes 9 dichtschliessend passt.  



  Der Untersatz 32 ist ferner mit einer       Querbohrung    39 versehen, die in     die    zentrale  Bohrung des Untersatzes mündet. An diese  Querbohrung ist eine Leitung 40 angeschlos  sen, welche zu einem Gefäss 41 führt, das  mittels einer Leitung 42 an eine Luftpumpe  43 angeschlossen ist. Diese Luftpumpe ist  ständig angetrieben und erzeugt in dem Ge  fäss 41 einen Unterdruck. Mit 44 ist ein  Rückschlagventil bezeichnet, das unter Ein  fluss eines Überdruckes im Ventil 19 die Ver  bindung mit dem Unterdruckgefäss 41 unter  bricht, unter normalen Umständen jedoch das  Ansaugen von Luft aus der Bohrung 26 des  Ventils und aus, dem Giessgefäss, wenn sieh  dieses in seiner Höchstlage befindet, ermög  licht.  



  Im Prinzip beruht die Wirkung des Ven  tils 44 darauf, dass die Druckdifferenz zu  beiden Seiten des Ventils, so lange sie einen  bestimmten Wert nicht überschreitet, nicht  imstande ist, das Ventil zu schliessen. So  bald jedoch infolge der Bedienung des Hah  nes 24 (Fig. 4) Druckluft aus der Leitung  21 in das Ventil 19 eintritt, wird zufolge  der dann erhaltenen grossen Druckdifferenz  zu beiden Seiten des Ventils 44 dieses Ventil  gegen Federdruck geschlossen, so dass die  Druckluft nicht zu dem Unterdruckgefäss 41  strömen kann. Wird dagegen die Druckluft  zufuhr wieder abgeschlossen, so wird das  Ventil 44 unter Einfluss des Federdruckes  wieder geöffnet und eine Verbindung des  Ventils 19 (Kanal 26 und 35, Fig. 3) mit  dem Unterdruckgefäss 41 wieder hergestellt.  



  Au die Leitung 42 ist eine Vorrichtung  45 angeschlossen, durch welsche eine regel  bare Luftmenge von aussen her in die Lei  tung 42 strömen kann. Mittels einer Regel-    schraube 47 wird der freie     Querschnitt    im  Kanal der     Vorrichtung    45 geregelt, so dass  der Unterdruck im Gefäss 41 und demzufolge  auch in den Leitungen 40 und 42 und im  Giessgefäss 9 auf einen bestimmten Wert ein  gestellt werden kann. Mit 46 ist ein Unter  druckmesser bezeichnet, der die Luftdruck  änderungen im System sichtbar macht und  mit dessen Hilfe die Wirkung der     Vorrieh-          tung    überwacht werden kann.  



  Der Hahn 24 ist in     Fig.    4 in grösserem  Massstab dargestellt. In das     Hahngehäuse    48  mündet     unten,die        Leitung    23, welche Druck  luft aus der Leitung 21 zuführt. Dieser  Druck hält das     Ventil    49 geschlossen, wel  ches auch von     einer    Feder auf seinem Sitz  festgehalten wird.

   Wird der Hahn 24 durch  Eindrücken bedient, so wird mittels des  Kolbens 51 und der Stange 52 das Ventil 49  gegen Federdruck :geöffnet.     Es    kann ,dann  die Luft durch die Öffnung 53 im Ventil,  den Kanal 54 und .die Leitung 55 in den  Ölzylinder 56 strömen, der mittels einer am       untern    Ende vorgesehenen Verbindungslei  tung 57 mit Hahn 58 mit dem Zylinder 4 in  Verbindung steht. Eine zweite Verbindungs  leitung 59 zwischen dem     ()1zylinder    und ,dem  Zylinder 4 enthält ein     Rückschlagventil    60.  



  Beim Aufwärtshub des Kolbens 6 strömt  das 01 aus dem Zylinder 56 ausschliesslich  durch die Leitung 57 und den Hahn 58 zum  Zylinder 4. Der Hahn 58     bezweckt,    den       Querschnitt    der Leitung 57 und somit die  Geschwindigkeit der     Aufwärtsbewegung    des  Kolbens 6 zu regeln.  



  Um Zeit zu     gewinnen,    empfiehlt es sich,       .den        Rückwärtshub    des Stempels 6 mit grö  sserer Geschwindigkeit     stattfinden    zu lassen  als den     Aufwärtshub.    Um dieses zu errei  chen, ist das     Rücksühlagventil    60 vorgesehen,       das    die Flüssigkeit nur in der Richtung vom       Zylinder    4 zum Ölzylinder 56 durchlässt.

    Dieses     Rückschlagventil    hat einen verhältnis  mässig grossen     Querschnitt,    so dass die Flüs  sigkeit schnell aus dem Zylinder 4 entwei  chen und demnach der Kolben 6 mit Guss  form     schnell    sinken kann, da die Flüssigkeit      ausser durch die Leitung 57 auch durch das  Rückschlagventil zum Zylinder 56 zurück  strömt.  



  Die Wirkung der Vorrichtung ist nach  stehend erläutert: Es werde angenommen.  dass die Teile sich in der in Fig. 1 darge  stellten Lage befinden, in der das Giessge  fäss mit neuem Material, das an der Ober  leite eingeführt wird, gefüllt werden kann.  Durch Bedienung des Hahnes 24 wird das  Ventil 49 (Fig. 4) geöffnet, so dass Druck  luft aus der Leitung 21 durch das sich nun  öffnende Rückschlagventil 22, durch die  Leitung 23, durch das Ventil 49 (durch die  Öffnung 53) und die Bohrung 54 in die Lei  tung 55 strömt. Der Kanal 68, der anfäng  lich beim Niederdrücken des Hahnes 24 ge  öffnet bleibt, ist geschlossen, wenn der ffabn  ganz niedergedrückt ist.  



  Auf das Öl im Zvlinder 56 wird nun  Druck ausgeübt und der Kolben 5 im Zylin  der 4 wird aufwärts bewegt, wobei die Guss  form 1 mitgenommen wird. Das Giessgefäss  9     legt    sich dann mit seiner konischen Ober  seite eng anschliessend in die konische Aus  sparung 38 im Untersatz 32 des Ventils 19.  Der zwischen dem Untersatz 32 und dem  Ventilgehäuse befindliche Ring 33 oder ein  anderes elastisches Organ wird durch den  Druck des Kolbens 5 ein wenig zusammenge  drückt, wobei das Ventil 25 (Fig. 3) von sei  nem Sitz 28 gehoben wird, so dass die Luft  aus der Leitung 21 durch die Bohrung 31 im  Ventilgehäuse, an dem gehobenen Ventil vor  bei und durch die     Bohrungen    26 und 35,  sowie 36 und 37 in das Giessgefäss einströ  men kann.

   Es entsteht dann im Giessgefäss  über dem Spiegel des geschmolzenen Mate  rials ein Überdruck, wodurch das Material  kräftig in die unter dem Giessgefäss 9 befind  liche Gussform 1 gespritzt wird.  



  Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Giess  perioden     bezw.        Spritzperioden    befindet sich  im Giessgefäss 9 über dem Flüssigkeitsspiegel  infolge der Verbindung mit dem Unterdruck  gefäss 41, das von der Luftpumpe 43 ständig  leergepumpt wird, Unterdruck. Der in die  ser Weise im Giessgefäss aufrechterhaltene    Unterdruck wird so geregelt, dass verhindert  wird, dass das geschmolzene Material aus der  Gussform herausströmt.  



  Das Rückschlagventil 44 in der Leitung  40 verhindert, dass der Luftdruck, der bei  geöffnetem Ventil 19 zugeführt wird, sich  bis zum Gefäss 41 fortpflanzt. Sobald der  Überdruck aus dem Giessgefäss verschwunden  ist und dieses wieder am Ventil 19 anliegt.  kann der Unterdruck sieh durch das Ventil  44 wieder bis in das Giessgefäss fortpflanzen.  Nach jedem Spritzguss wird der Hahn 24  wieder gelöst, wodurch die Druckluft aus der  Leitung 23 und 21 abgeschlossen wird und  aus der Leitung 55 durch den Kanal 68 ent  weichen kann. Demzufolge sinkt die Guss  form, und das Giessgefäss lässt das Ventil 25  wieder auf seinen Sitz zurückgehen, so dass  auch die     Druckluftzufuhr    zum Giessgefäss ab  geschlossen wird.  



  Nach einem oder mehreren Spritzgüssen  muss das Giessgefäss wieder mit Werkstoff  gefüllt werden, der im Giessgefäss mit Hilfe  der elektrischen Heizvorrichtung 10 ge  schmolzen wird. Wenn das Giessgefäss nach  gefüllt werden muss, wird es wieder in die  in     Fig.    1 dargestellte untere Lage gebracht,  in der es auf den Ansätzen 17 der Säulen 2  ruht. Die Giessdüse 3 ist dabei geschlossen.  Der obere Rand des Giessgefässes ist jetzt so       weit    von der Düse 36 entfernt, dass das Ma  terial leicht von Hand in das Gefäss einge  bracht werden kann, indem es dann     durch     das Heizelement 10 geschmolzen wird.  



  Die     Bewegung    des Giessgefässes aus der  gezeichneten Lage in die Füllage kann     auch     mit Hilfe der Handgriffe 18 erfolgen.  



  Bevor die Druckluft in das Gefäss 9 ein  gelas3en wird, herrscht in dem Gefäss, da  das Ventil 2 7     (Fi(,.    3) geschlossen, das       R.iiclzschlagventil    44 geöffnet und somit  eine Verbindung mit dem Gefäss 41 herge  stellt ist, ein Unterdruck, durch den das     flüs-          sigr    Material im     CTiessgefäss    9 verhindert  wird. durch die     ()ff-ilung    8 aus dem Giess  gefäss auszuströmen. Es ist selbstverständ  lich, dass hierbei die     Materialmenge    im Giess-      efäss, das spezifische Gewicht usw. zu be  g<B>o</B>  rücksichtigen sind.  



  In Fig. 2 ist die Vorrichtung nach Fig. 1  in der Labe zum Spritzguss gezeichnet. In  dieser Lage wird Druckluft aus der Leitung  21 zum Giessgefäss geführt, wodurch der ge  schmolzene Werkstoff aus dem Giessgefäss in  die Spritzgussform gepresst wird, die danach       zur    Entfernung des gegossenen Gegenstan  des wieder abwärts bewegt werden kann.  Während der Zeit, in der die Gussform 1  nicht an der untern Seite des Giessgefässes 9  anliegt, wird das Gussmaterial durch den Un  terdruck im Giessgefäss verhindert, durch die  Öffnung 8 auszuströmen.  



  Eine geänderte Ausführungsform zeigt  Fig. 5. Bei der in dieser Figur dargestell  ten Ausführungsform findet das Nachfüllen  des Giessgefässes in     anderer    Weise statt,  indem von dem Unterdruck in diesem Giess  gefäss bezw. in der Kammer 41 und den  Leitungen 40 und 42 Gebrauch gemacht  wird. Zu diesem Zwecke ist bei der Aus  führung nach Fig. 5 ein Schmelzgefäss 61  vorgesehen, das in Fig. 6 in grösserem Mass  stab gezeichnet und mit Hilfe einer nicht in  der Zeichnung dargestellten Führung senk  recht zur Zeichenebene (Fig. 5) derart ver  schiebbar ist, dass es, wenn ein Guss oder eine  Reihe von Güssen     stattfinden    soll, seitlich  aus der Bahn der Gussform herausbewegt  werden kann.  



  Das Schmelzgefäss ist mit einer um die  Düse 8 des Giessgefässes passenden Saugdüse  62 versehen, an welche ein Rohr 63 an  schliesst, das fast bis zum Boden des  Schmelzgefässes reicht. Weiter ist das  Schmelzgefäss an der der Saugdüse abgekehr  ten Seite mit einer trichterartigen Füllöff  nung 64 versehen, durch die der zu schmel  zende Werkstoff eingeführt wird. Das  Schmelzgefäss ist ferner von einem     Heizele-          ment    65 und einem wärmeisolierenden Mantel  66 umgeben.  



  Da es bei dieser geänderten Füllungs  weise des Giessgefässes nicht mehr erforder  lich ist, das Giessgefäss an der Oberseite für    Einführung von neuem Material zugänglich  zu machen, braucht das Giessgefäss auch nicht  mehr über eine grosse Höhe in senkrechter  Richtung verschiebbar angeordnet zu sein.  Ausserdem     kann    die Ausführung jetzt so ,ge  wählt werden, dass der über dem geschmol  zenen     'Material    vorhandene Luftraum erheb  lich kleiner wird. Zu diesem Zwecke wird  ,der     obere    Teil des Giessgefässes mit erheblich  kleinerem innerem Querschnitt ausgeführt  (Kanal 67).  



  Mit Rücksicht auf die Düse 8 am untern  Ende des Giessgefässes muss das Schmelz  gefäss 61 oder wenigstens ein Teil des Ge  fässes ausser einer seitlichen Verschiebung       auch    eine Verschiebung in senkrechter Rich  tung erfahren, damit die Ansaugöffnung       ,dicht    an die     Spritzdüse    8 anschliesst.  



  Die Wirkung der in     Fig.    5 dargestellten       Vorrichtung        unterscheidet    sich von der nach       Fig.    1     und    2 dadurch, dass das Giessgefäss  in seiner anfänglichen Lage bleibt und nur  zum Öffnen     de.s    Ventils<B>19</B> durch die auf  wärtsbewegte Giessform über     eine    sehr kleine  Höhe angehoben zu werden braucht.

   Ausser  dem wird jeweils zwischen zwei Güssen oder  Reihen von Güssen (je     nach    der bei jedem  Guss eingespritzten Materialmenge     bezw.     dem Inhalt des     Giessgefässes)    das Schmelzge  fäss 61 unter das Giessgefäss geschoben und,  wenn erforderlich,     durch    Erhöhung des im  Giessgefäss herrschenden Unterdruckes, eine  Menge     geschmolzenen    Materials von diesem  Unterdruck in das Giessgefäss angesaugt.

   Da  nach wird, falls erforderlich, der Unterdruck  wieder auf einen solchen Wert zurückge  bracht, als zur Verhinderung des Ausströ  mens des     Schmelzmaterials    aus dem Giessge  fäss genügend ist, und das Schmelzgefäss seit  lich entfernt, wonach in der oben beschrie  benen Weise die     Gussform    unter das Giess  gefäss gebracht und das Material in     :die    Guss  form     gespritzt    werden kann.  



  Wie bereits bemerkt, kann die Regelung  des in das Gefäss 41 und demnach auch in  das Giessgefäss übertragenen     Unterdruckes          durch    Einstellung der Regelschraube 47 er  folgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Gegen ständen nach dem Spritzgussverfahren, wo bei ein Giessgefäss verwendet wird, aus dem der geschmolzene Werkstoff in eine mit dem Giessbefäss in Verbindung gehracbte Guss form gepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass während der Zeit, in der kein Guss statt findet, das Giessgefäss mit einem Raum in Verbindung gebracht wird, in dem ein solcher Unterdruck herrscht, dass der flüssige Werk stoff, auch wenn die Giessdüse geöffnet ist, nicht aus dem Giessgefäss austritt. II.
    Vorrichtung zur Ausführung, deg Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Giessgefäss mit einem Raum in Verbindung gebracht werden kann, an den Mittel zum Erzeugen von Unterdruck angeschlossen sind, und dass durch Anein- anderdrücken von Gussform und Giessgefäss das Giessgefäss vom Unterdruckraum abge trennt und mit einem Druckluftraum verbun den wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, bei dem jeweils vor jedem Spritzguss die Guss form zum Giessgefäss bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass, sobald Gussform und Giessgefäss dicht aneinander anschliessen, der Unterdruck im Giessgefäss aufgehoben und Druckluft in das Giessgefäss eingelassen wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Unterdruck im Giessgefäss zum Anfüllen des Giessgefässes mit geschmolzenem Gussmaterial verwendet wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch Ih dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die Gussform am Ende ihrer Bewegung zum Giessgefäss zu öffnendes Einlassventil für die Zufuhr von Druckluft in das Giessgefäss vor gesehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich- net, dass ein Schmelzgefäss vorgesehen ist, das unter das Giessgefäss bewegt werden kann, zum Zwecke, mit Hilfe des im Giess gefäss herrschenden Unterdruckes in dieses flüssigen Werkstoff einzuführen.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schmelzgefäss quer zur Bahn der Gussform beweglich ange ordnet ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspriichen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schmelzgefäss mit einer um die Spritzdüse des Giessgefässes pas senden Ansaugöffnung, an welche sich ein Rohr anschliesst, das fast bis zum Boden des Schmelzgefässes reicht, sowie mit einer trich terartigen Füllöffnung versehen ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine den Unterdruck erzeugende Luftpumpe, welche unter Zwi schenschaltung eines Unterdruckbehälters und über eine ein Rückschlagventil enthal tende Leitung mit dem Giessgefäss verbun den ist. B.
    Vorrichtung nach Patentansprueh II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass zur Regelung des erzeugten Unter druckes die Luftpumpe über eine Öffnung mit regelbarem Querschnitt mit der Aussen luft in Vei@bindrn ib steht. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch Ih dadurch gekennzeichnet. dass die Bewegung der Gussform zum Giessgefäss mittels Druck luft aus der gleichen Leitung wie die zum Spritzguss dienende erfolgt. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 9, ,dadurch gekennzeich net, dass die Bewegung der Gussforin mittels eines hydraulischen Zylinders herbeigeführt. wird.
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