CH215247A - Lochkarten-gesteuerte Buchungsmaschine. - Google Patents

Lochkarten-gesteuerte Buchungsmaschine.

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CH215247A
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Inc Remington Rand
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  Lochkarten-gesteuerte Buchungsmaschine.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     Lochkarten-gesteuerte    Buchungs  maschine mit Rechenwerken und einer Reihe  durch die Lochkarten gesteuerter Typenträ  ger, die lückenlos eingesetzt werden können  und von denen jeder Buchstaben- und Zif  ferntypen trägt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel, an Hand  dessen die Erfindung später erläutert wer  den soll, handelt es sich um ein neues Ober  teil der     Powers-Tabelliermaschine.    Für die  vielfältigen Buchungsaufgaben, zu denen  diese Maschine herangezogen worden ist,  mussten zahlreiche Sondervorrichtungen ge  schaffen und eingebaut werden, um die Ma  schine den jeweiligen Zwecken anzupassen.  Bei dieser Anpassung waren insbesondere die  Wünsche verschiedener Benutzer zu berück  sichtigen, was häufig Abweichungen von der  genormten Ausführung erforderte. Diese Ent  wicklung hat es mit sich gebracht, dass  die Reihenherstellung wesentlich erschwert  wurde, da zahlreiche Maschinen sich von der  gewöhnlichen Ausführung unterschieden.

      Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist,  die Maschine von vornherein so auszugestal  ten, dass sie ohne weiteres mit den zur Aus  führung der     Sonderarbeiten    erforderlichen  Vorrichtungen versehen werden kann     bezw.     versehen ist, und dass     dass    Bedienungsperso  nal der Maschine diese Einrichtungen durch  einen einfachen Einstellvorgang leicht und  schnell in Tätigkeit setzen kann. Auch soll  sich im Verlauf der Fertigung der Maschine  die Anpassung an Sonderzwecke entsprechend  den Wünschen der Benutzer leicht ohne  wesentliche Abweichungen von der genorm  ten Ausführung ausführen lassen.

   Dies wird  beim Erfindungsgegenstand dadurch erreicht,  dass die Rechenwerke, die derart angeordnet  sind, dass sie nur von einer bestimmten  Gruppe derartiger Typenträger betätigt wer  den, ein- und ausgerückt werden können, so  dass die mit den Rechenwerken zusammen  arbeitenden     Typenträger    zusammen mit an  dern Typenträgern zum Drucken von Text  einschliesslich     Buchstaben        benutzt    werden  können;

   mehrere Steuerteile werden selbst-      tätig zu     bestimmten    Zeiten des Maschinen  spiels betätigt, und für jeden Typenträger  sind Halteklinken vorgesehen, die einzeln  mit mehreren Steuerteilen verbunden werden  können, derart, dass jede Klinke einen Ty  penträger während gewisser, im voraus be  stimmter     Arbeitsgänge    wirkungslos hält, wo  durch verschiedene Arbeitsweisen im voraus  gewählt. werden können, indem     verschiedene     Typenträger zu verschiedenen Zeiten selbst  tätig in Wirkung treten.  



  Durch die erfindungsgemässe     Ausbildung     der Buchungsmaschine können einzelne Re  chenwerke ein- oder ausgeschaltet  erden,  um die Maschine verschiedenen     Anwendungs-          zwecken    anzupassen.  



  Bei einer zweckmässigen Zuordnung     zweier     Rechenwerke zu derselben Spalte kann ein  Rechenwerk zum Beispiel zur Bildung von       Untergruppensummen    und das andere zur  Bildung von     Hauptgruppensummen    heran  gezogen werden. Vorteilhaft können die ver  schiedenen Arten von Gruppensummen dann  selbsttätig durch einen     Gruppenkennzeiclien-          wechsel    in der Lochkarte gezogen werden.

    Die Steuerungen für die Halteklinken lassen  sich beispielsweise so einstellen, dass die  Typenträger ausgeschaltet sind oder dass sie  bei der Auswertung jeder     Kartengruppe    nur  einmal zum Druck des Gruppenkennzeichens  wirksam werden, gleichgültig, ob nur die  Summen oder aber die Summen und Posten  zum Abdruck gelangen. Zweckmässig     lässt     sich die Steuerung für die Halteklinken auch  so einstellen, dass sie die Typenträger bei       Posteneinführungsgängen    freigibt, sie aber  bei Summengängen festhält, was bei     gewissen          Arbeitsweisen    erwünscht ist.

   Bei     besonders     vorteilhaften Ausbildungsbeispielen der Er  findung ermöglichen die Rechenwerke den  Druck sowohl positiver als negativer Sum  men und können selbsttätig entsprechend dem  Vorzeichen der in ihnen stehenden Summe  beim Summengang eingestellt werden.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand  einer mechanischen     Ausführungsform    erläu  tert.         1u    den     Zeichnungen    zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Querschnitt  durch die     :Maschine,    der von vorn nach hin  ten verläuft.  



       Fig.        \?    eine Vorderansicht teilweise im  Schnitt unter     Fortlassung    zahlreicher Teile,       Fig.    3 eine Seitenansicht des Triebwerkes  der     Maschine    von rechts gesehen,       Fig.    4 einen senkrechten Querschnitt  durch die Maschine unmittelbar neben der  rechten Rahmenplatte,       Fig.    5 einen entsprechenden Schnitt neben  der linken Rahmenplatte,       Fig.    G einen den     Fig.    4 und 5     entspre-          ehenden    Schnitt unmittelbar aussen an der  linken Rahmenplatte,

         Fig.    7 Einzelheiten der     Addierwerks-          steuerung,          Fig.    8 den Oberteil der Maschine von hin  ten gesehen, unter     Fortlassung    mancher Teile,       Fig.    9, 10 und 13 bis 15 den in     Fig.    1  gezeigten Schnitt in grösserem Massstab, zer  legt in fünf einzelne Bilder,       Fig.    11 den Schnitt nach der Linie 11  der     Fig.    10.  



       Fig.    12 einen     Teilgrundriss    der in     Fig.    10  gezeigten Einrichtungen,       Fig.    1     f>    einen Grundriss, teilweise im  Schnitt nach zwei verschiedenen Schnitt  ebenen zur Veranschaulichung der     Typen-          ti-ä.gei-,    ihrer     Anschläge    und der     Permuta-          tionsschieber,          Fig.    17 die einzelnen     Permutationsschie-          ber    zur Steuerung der     Typenträgeranschläge     sowie den Lochschlüssel,

         Fig.    18 ein Schaubild eines     Addierwerkes,          Fig.    19 eine Einzelheit des     Addierwerkes     in Vorderansicht:       Fig.    20 ist ein Schnitt durch zwei zusam  inengehörige     Addierwerke    nebst Steuerein  richtungen, wobei diese     Addierwerke    in Ein  griff mit den Zahnstangen und auf Sub  traktion eingestellt sind und die Zahnstan  gen gerade in die Ausgangslage zurück  kehren:

         Fig.    21 zeigt schaubildlich die     Hilfsrah-          2n    des     Addierwerkes;              Fig.    22 ist ein Schnitt durch ein verein  fachtes, nur für Addition geeignetes Addier  werk;       Fig.    23 ist ein senkrechter Querschnitt  mit den Einrichtungen zum Antrieb der       Rückstellstange    für die Typenträger;       Fig.    24 zeigt gewisse Einzelheiten;

         Fig.    25 ist eine Seitenansicht des Nocken  antriebes für das Ein- und Ausrücken der       Addierräder;          Fig.    26 ist eine der     Fig.    25 ähnliche Dar  stellung;       Fig.    27 bis 30 veranschaulichen verschie  dene Stellungen des in     Fig.    25 gezeigten  Steuerwerkes, und zwar       Fig.    27 bei der Summenentnahme aus  dem untern     Addierwerk,          Fig.    28 beim Addieren des untern Werkes,       Fig.    29 beim Addieren des     obern    Werkes,       Fig.    30 beim Entnehmen der Summe aus  dem obern Werk;

         Fig.    31 ist ein Schnitt nach der Linie 31  der     Fig.    25,       Fig.    32 der Schnitt nach der Linie 32  der     Fig.    25,       Fig.    33 der zur     Fig.    25 gehörige Grund  riss ;       Fig.    34 ist ein teilweise im Schnitt ge  haltener Aufriss einer abgeänderten Ausfüh  rungsform der Steuerschiene für die Typen  trägerklinken ;       Fig.    35 zeigt den Schnitt nach der Linie  35 der     Fig.    9,       Fig.    36 ein Teilaggregat einer Addier  werksstelle in kleinerem Massstab;

         Fig.    37 bis 48 zeigen das     Summenschalt-          werk,    und zwar       Fig.    37 den Aufriss von rechts gesehen,  nach Abnahme der Deckelplatte,       Fig.    38 den Aufriss von hinten, teilweise  im Schnitt,       Fig.    39 den Aufriss von vorn, teilweise  im Schnitt;       Fig.    40 ist die Ansicht von oben gesehen;       Fig.    41 und 42 zeigen die Steuerung für  die Kupplungen des Summensteuerwerkes;

         Fig.    43 bis 48 sind die in     Fig.    40 ent  sprechend     bezifferten    Schnitte,         Fig.    49 bis 52 für sich     herausgezeichnet     die einzelnen, durch die Kurvenscheiben der       Fig.    44 bis 47 angetriebenen Gestänge,       Fig.    53 die Seitenansicht des Papier  wagens,       Fig.    54 für sich allein     herausgezeichnet     das     Zeilenschaltwerk,          Fig.    55 den Papierwagen von der andern  Seite,

         Fig.    56 das     Schaltwerk    zur Bestimmung  der     Zeilenschaltlänge    in anderer Lage als in       Fig.    54,.  



       Fig.    57 den Papierwagen und das Druck  werk beim Anschlag einer Type teilweise im  Schnitt,       Fig.    58 verschiedene Loch- und Steuer  karten,       Fig.    59 eine     90stellige    Lochkarte, und       Fig.    60 und 61 das     Zeitsteuerschema    der  Maschine.    <I>Unterteil der Maschine.</I>    Der Unterteil der Maschine, der in     Fig.    1  und 3 gezeigt ist, entspricht im wesentlichen  der bisherigen Ausführung der     Powers-          Tabelliermaschine        (vergl.        DRP.    Nr. 603744).

    Eine ins einzelne gehende Beschreibung  erübrigt sich daher.    <I>Oberteil der Maschine.</I>    Der Rahmen des Oberteils besteht aus  einem rechten     Gehäuse    156 und einem linken  Gehäuse 157     (Fig.    2 und 8), die zur Auf  nahme der Getriebe dienen und mit Pfosten  158 auf den rechten und linken Getriebe  gehäusen 101 und 102 des Unterteils ruhen.  Zwischen dem Ober- und dem Unterteil liegt  die Leitkammer 233. Aussen sind die Ge  häuse 156 und 157 je durch einen abnehm  baren Deckel 160 verschlossen. Zwischen  ihnen erstrecken sich eine Reihe von Achsen  und Wellen, die zusammen     mit    den Gehäu  sen den eigentlichen     Rahmen    bilden.

   Der im       rechten    Gehäuse 156 angeordnete Antrieb  des Oberteils     (Fig.    3) erfolgt durch eine       Steigwelle    162, die durch Kegelräder 161  von der im     Unterteil    angeordneten Haupt  triebwelle aus     angetrieben    wird und im Ober-      teil durch Kegelräder 163 mit einer waag  rechten Schneckenwelle 164 gekuppelt ist.

         Diese        ruht    in Lagern 165 und treibt durch  Schnecken und Schneckenräder<B>171</B> zwei       Ha.upttriebwellen   <B>168</B> und 170 an, die sich  quer durch den ganzen Kopf erstrecken und  ebenso wie die     Hauptquerwelle    des Unterteils  bei jedem Arbeitsspiel der Maschine, also bei  jeder Hin- und     Herbewegung    des Stift  kastens, einen Umlauf in der Pfeilrichtung  ausführen. Der den Buchungsbogen tragende  Papierwagen 172 läuft auf einer Schiene 173,  deren Tragböcke 174 auf den beiden Gehäu  sen 156 und 157 sitzen. Der     Wagen    trägt  die     Papiei-valze    175.

      <I>Typenträger.</I>  Vor dieser Papierwalze erstrecken sich  senkrecht verschiebbar die Typenträger 176       (Fig.    1), die dem     Addierwerksantrieb    dienen  und auf Stangen 177 senkrecht verschiebbar  geführt sind. Diese Typenträger können eine  ununterbrochene, sich über die ganze Breite  der Maschine erstreckende Reihe bilden, die  man durch Fortlassen willkürlich     auswähl-          barer    Typenträger dann in Gruppen untertei  len kann entsprechend der gewünschten  Spalteneinteilung des Druckbogens. Aus die  se. Grunde sind die Typenträger leicht her  ausnehmbar eingebaut. Bei dem dargestell  ten Ausführungsbeispiel sind 100 Typen  träger vorgesehen. Jeder trägt Zahlen- und  Buchstabentypen 178, und zwar 36 an der  Zahl.

   Unterhalb der Typen sind die Typen  träger vorn bei<B>180</B> zum Antrieb der Addier  werke 181 verzahnt. Beachtenswert ist, dabei,  dass die Teilung dieser Verzahnung dem dop  pelten Typenabstand entspricht. Die Zahlen  typen befinden sich in der obern Hälfte des  Typenträgers und sind dort abwechselnd mit       Buchstabentypen    angeordnet     (vergl.        Fig.    17).  Die höchste Type druckt 0, die nächste E,  die folgende 1, die sich anschliessende Type  den Buchstaben 0, die folgende 2, und so  fort. Der Gesamthub der Typenträger be  läuft sich auf etwa 100 mm. Er ist also ver  hältnismässig kurz und ermöglicht daher eine  hohe Betriebsgeschwindigkeit.

   In ihrem obern    Teil     bestehen    die Typenträger<B>176</B> je aus  einer Aluminiumschiene mit von vorn nach  hinten verlaufenden runden Bohrungen, die  je eine Type aufnehmen. Diese Schiene ist an  dem verzahnten Teil aus Stahlblech bei 182  angenietet     (vergl.        Fig.    10). Wie     Fig.    16  zeigt, haben die einzelnen Typen 178 keine       Rückstellfedern.    Sie werden gegen Heraus  fallen und Verdrehung in den Bohrungen  dadurch gesichert, dass jede Type bei 183  abgeflacht ist und dass ein     schwalbenschwanz-          förmig    profilierter Keil 184 in eine entspre  chende Aussparung auf der rechten Seite  jeder Typenstange 176 von oben her einge  setzt ist.

   Dieser Keil legt. sich in die flache  Aussparung der Type. Er begrenzt auch  den Vorschub der Type in die Druckstellung.  Man kann den Keil 184 nach oben leicht.  herausziehen. Die Typen werden dann frei  und können einzeln herausgezogen werden,  ohne dass es nötig wäre, hierzu die ganze  Typenstange aus der Maschine auszubauen.  



  In dieser einfachen, leichten und billigen  Bauart liegt ein besonderer Vorteil.    Die Typenträger sind an senkrechten  Stangen 177 verschiebbar geführt. Zu diesem  Zweck hat jeder Typenträger einen angenie  teten oder angeschweissten rückwärtigen An  satz 185     (Fig.    15 und 16) mit zwei Bohrun  gen, mit denen er auf zwei Führungsstangen  177 gleitet. An seinem untern Ende hat jeder  Typenträger einen weiteren rückwärtigen  Ansatz 185     (Fig.    1), der auf der vordern der  beiden Stangen 177 geführt ist. Die     Fig.    16  lässt erkennen, dass die Führungsstangen ge  staffelt in zwei Gruppen angeordnet sind,  um     Raum    zu sparen. Die Führungsstangen  <B>177</B> sind am Rahmen der Maschine starr be  festigt.

   Zu diesem Zweck tragen die Ge  häuse 156 und 157 innen je einen Lager  winkel 187     (Fig.    4 und 5), auf deren Armen       Querschienen    188 und 190 befestigt sind. Die  Schiene 188 trägt eine waagrechte Rahmen  platte 191 mit Löchern zur Aufnahme der  obern Enden der Stangen 177. Ferner sind  innen an den Gehäusen 156 und 157 Blöcke  1.9<B>2</B> befestigt, die zwei Querschienen 193 tra-      gen. An diesen ist eine waagrechte Rahmen  platte 194 befestigt, welche Löcher zur Auf  nahme der verjüngten untern Enden der  Stangen 177 hat. Die Typenträger 176 -wer  den je nachgiebig durch eine Druckfeder 195  aufwärts gedrückt, welche die hintere Füh  rungsstange 177 umgibt.  



  Wie die     Fig.    15 und 16 zeigen, kann man  die Führungsstangen 177 nach oben heraus  ziehen, wenn man zuvor eine oben aufge  schraubte Halteplatte 196 löst. Die vordern  Stangen<B>177</B> sind in ihrer Mitte noch je  durch eine     Rahmenplatte    197 abgestützt, die  von einer Querschiene 198 getragen wird,  welche ihrerseits an Böcken 200 der seit  lichen Gehäuse sitzt. Die Platte 197 liegt  etwas unter der tiefsten Stelle des Führungs  armes 185 und etwas über der höchsten Stelle  des Führungsarmes 186.  



  Bei etwaiger Abnutzung lassen sich die  Stangen 177 schnell auswechseln. Nach Her  ausnahme der Stangen kann man auch die  Typenträger 176 ohne weiteres herausneh  men. Hierzu braucht man ausser den Platten  196 nur noch die Platten 191 zu entfernen.  



  Freilich muss hierzu auch die     Rückstell-          schiene    201 entfernt werden, die dazu dient,  die Typenträger entgegen der Wirkung der  Federn 195 bei jedem Arbeitsspiel in die  Ausgangslage herabzudrücken. Diese Schiene  erstreckt sich waagrecht über die Führungs  arme 185 hinweg und ragt mit ihren Enden  durch senkrechte Schlitze 202 der Gehäuse  wände 156 und 157 hindurch     (Fig.    3, 4 und  5). An jedem Ende ist sie bei 203 an einem  Schieber 204 angeschraubt     (Fig.    3 und 6),  der auf einer     runden    Führungsstange 205  auf- und abgleitend geführt ist. Die Stange  205 sitzt in Lagerwinkeln 206 und 207.  



  Aussen auf dem Schneckenrad<B>171</B> der  Welle 170 ist eine Kurbelscheibe 210 mit  einem Kurbelzapfen 211 befestigt, der durch  eine Pleuelstange 212 mit dem rechts liegen  den Schieber 204 verbunden ist. Der Antrieb  der     Rückstellschiene    201 erfolgt daher mit  einer harmonischen Bewegung. In ihrer un  tersten Lage muss die Schiene aber so lange         bleiben,    dass inzwischen die Zehnerübertra  gung erfolgen     kann.    Aus diesem Grunde ist  der Kurbelzapfen 211 nicht starr an der  Kurbelscheibe 210 befestigt, sondern durch       Vermittlung    eines Lenkers 213. Der Kurbel  zapfen 211 greift ferner in einen radialen  Schlitz 215 der Scheibe 210, dessen Länge  den Schwingungsbereich des Lenkers 213 be  grenzt.

   Auf dem äussern Ende des Kurbel  zapfens sitzt eine     Nockenrolle    216, die auf  einer ortsfesten Kurvenscheibe 217 läuft. Die  Scheibe 217 ist bei 218 an einer Rahmen  platte 220 angeschraubt, die von Pfosten 221  des Gehäuses 156 getragen wird. Die Kur  venscheibe 217 ist oben mutig zur Welle 170,  und unten ist sie durch einen Kreisbogen  um den Punkt begrenzt, in welchem sich der  Gelenkpunkt 222 bei seiner tiefsten Stellung  befindet. Während die Teile die     Stellung    in       Fig.    3 durchlaufen, macht daher die Rück  stellschiene 201 in ihrer tiefsten Lage eine  Pause. Erst     wenn.    die     Nockenrolle    216 die  linke Ecke der Kurvenscheibe 217 erreicht,  beginnt die Aufwärtsbewegung der Rück  stellschiene 201.

   Die Führungsstange 205 ist  von einer starken Pufferfeder 223 umgeben,  auf die sich der Schieber 204 im untern       Punkt    seiner Bahn aufsetzt. Dadurch wird  dann die     Nockenrolle    216 in Anlage an der  Kurvenscheibe 217 gehalten, während der  Schieber 204 in seiner untern Lage verweilt.  Die Bewegungspause, während der die Rück  stellschiene 201 in ihrem untern Totpunkt  verweilt, erstreckt sich über 110   des Ar  beitsspiels. Auf beiden Seiten der     Rückstell-          schiene    201 ist ein solcher Antrieb vorge  sehen.  



  <I>T</I>     ypenträgeranschläge.     



  Die die Einstellung der Typenträger be  stimmenden Anschläge 225 liegen reihen  weise hinter den Typenstangen     (vergl.        Fig.1).     Sie können entweder ganz vorgeschoben wer  den - in diesem Falle legen sie sich vor die  obere Fläche 226 des Führungsarmes 185   oder sie können nur den halben Weg vor  geschoben werden -, in diesem Falle legen  sie sich vor den Zahn 227 des Armes 185.  Der senkrechte Abstand der beiden Flächen      226 und 227 beläuft sich auf den Abstand  der Typen 178, während der senkrechte Ab  stand zweier Anschläge 226 doppelt so gross  ist, nämlich der Teilung der Verzahnung 18! 1  entspricht.

   Es sind also 18 Anschläge 225  für jeden Typenträger     vorgesehen,    und zwar  sind dies die obersten 18 Anschläge der       Fig.    15. Der Zweck der beiden zusätzlichen  Anschläge 228 und 280 wird später erläutert..  Jeder Anschlag sucht sich unter Wirkung  einer über ihm sitzenden Schraubenfeder 281  vorzuschieben. Er ist jedoch für gewöhnlich  durch     Permutationsschieber    232 gesperrt.  Diese sind senkrecht verschiebbar geführt  und können durch die Leitstäbe 254 der Leit  kammer hochgeschoben werden entsprechend  dem     Abfühlungsergebnis.     



  Eine Lochkarte zur Steuerung der Ma  schine ist in     Fig.    59 veranschaulicht. Es  handelt sich hierbei um die     90stellige        Powers-          Iiarte,    die in ein oberes und ein unteres Feld  unterteilt ist. Jedes Feld hat 45 Spalten zu  je sechs     Zählpunktstellen.    Jede Spalte dient  zur Aufzeichnung eines Begriffes. Der Loch  schlüssel ergibt sich aus     Fig.    17. Diese zeigt  auch die verschieden gestalteten Ausschnitte  der     Permutationsschieber.    Diese Schieber be  stehen aus dünnem Blech und liegen in  Gruppen zu je sechs aufeinander     (vergl.          Fig.    16).

   Diese Gruppen sind paarweise an  geordnet, und zwar liegt jeweils eine Gruppe  vorn und eine andere Gruppe dahinter. Die  zu dem     Gruppenpaar    gehörigen beiden Rei  hen von Anschlägen 225 sind beiderseits der  Gruppe angeordnet, also die eine Reihe rechts,  die andere links. Jede Anschlagschiene 225  hat einen Zapfen 257, der in die Ausschnitte  256 hineinragt, und zwar erstreckt sich je  weils der Zapfen 257 der links von einem       Permutationsschieber-Gruppenpaar    liegenden  Anschlagschiene 225 nach rechts und der  Zapfen der     rechtsliegenden    Anschlagschiene  nach links.

   Die hintere Gruppe von     Permu-          tationsschiebern        bewirkt    die Einstellung der  geraden Ziffern und die vordere Gruppe die  Einstellung der ungeraden Ziffern. Zur Er  leichterung der Herstellung und Instandset  zung erfolgt der Zusammenbau der Pertnu-         tationsschieber    232 und Anschlagschienen  225 in Einzelaggregate zu je zehn Dezimal  stellen. Der Rahmen     jedes    Einzelaggregates  besteht aus vier kurzen Schienen 258       (Fig.    16), eine an jeder Ecke des Rahmens,  an denen eine obere waagrechte Platte 260  und eine untere waagrechte Platte 261 be  festigt sind.

   In Schlitzen dieser Platten sind  die     Permutationsschieber    auf- und     abbeweg-          lich    geführt, wobei immer für eine Gruppe  von sechs     Permutationsschiebern    ein Schlitz  vorgesehen ist.  



  Wie     Fig.    15 zeigt, hat jeder     Permuta-          tionssehieber    (der Einfachheit halber nach  stehend als     P.-Schieber    bezeichnet) eine Schul  ter 262, mit der er für gewöhnlich auf der  Platte 261 ruht, und oben eine entsprechende,  die Aufwärtsbewegung begrenzende Schul  ter. An den Blöcken 258 sind ferner eine  Vorderwand 263 und eine Hinterwand 264  befestigt, in deren Führungsschlitzen die  Anschlagschienen 225, 228 und 230 geführt  sind. Die Rückwand 264 ist durch eine Ver  stärkungsrippe 265 zur besseren Aufnahme  der Federkräfte     versteift.    Jedes Unteraggre  gat ist herausnehmbar an der Maschine be  festigt. Zu diesem Zweck sind die Blöcke  258 an Querschienen 288 und 290 bei 267  angeschraubt.

   Die Vorderwand 263 ist mit  zwei Schrauben an dem Flansch einer Win  kelschiene 268     (Fig.    4, 5 und 15) befestigt,  die ihrerseits an Rahmenblöcken 200 ange  schraubt ist. Die     11aschine    hat zehn solcher       Unteraggregate,    von denen sich jedes leicht  herausnehmen     lä13t.    Zu diesem Zweck braucht  man nur die Leitkammer zu entfernen und  dann ein paar Schrauben zu lösen, um die       P.-Schieber    in ihre     Grundstellung    zurückzu  führen. Auf jeden     P.-Schieber    drückt von  oben ein federbelasteter Stift 272     (Fig.    14),  um den Schieber immer wieder in die Aus  gangslage zurückzuführen.

   Die     Stifte    272  sind in Platten 270 und<B>271</B> geführt,     voll     denen die erste oben auf den Schienen 188  und 191> angeschraubt ist und die durch  Abstandsstücke 269 verbunden sind. Die  Federn 273 stützen sich gegen Bunde der  Stifte und suchen diese herabzudrücken.      Jeder     P.-Schieber    hat oben und unten  Finger 274 und 255, die     nach,    dem Zusam  menbau längs einer schrägen Linie ausgerich  tet liegen, aber an     ihren    Enden bei 275 so  umgebogen sind, dass die Enden richtig aus  gerichtet unter     bezw.    über den Stiften liegen.  



  Um die Anschläge 225, 228 und 230 in  die unwirksame Stellung der     Fig.    15 zurück  zuziehen, ist folgendes Triebwerk vorgesehen:  Die Anschläge 225 greifen je mit einem seit  lichen vordern Zapfen 276 hinter eine Rück  stellschiene 277. Jedes Unteraggregat hat  fünf solcher     Rückstellschienen,    die von zwei  Stangen 278 getragen werden, die sich der  Länge nach durch das Unteraggregat er  strecken. Ferner greifen über die beiden  Stangen 278 je zwei waagrechte Stangen  280, die mit ihren vordern Enden in Schlit  zen der Platte 263 geführt sind, sich rück  wärts erstrecken und an einem Arm 281 der  Schwingwelle 282 angreifen. Eine solche       .Welle    282 ist sowohl oben als auch unten  vorgesehen.

   Sie     tragen:    für jedes Unteraggre  gat je einen Arm 281     (Fig.    16). Werden die  beiden Wellen zusammen im     Gegenuhrzei-          gersinn    gedreht, so werden dadurch sämt  liche     Typenträgeranschläge    in die Ausgangs  lage zurückgeführt. Alsdann können sich  die     P.-Schieber    232 frei auf- und     abbewegen,     ohne hieran durch die Zapfen 257 behindert  zu werden.     Fig.    4 und 5 zeigen, wie die bei  den Wellen 282 gekuppelt sind. Sie sind  in den Getriebegehäusen 156 und 157 ge  lagert und haben je einen Arm 283, der  durch eine Stange 284 mit einem Winkel  hebel 285 verbunden ist.

   Dieser .ist auf einem  Zapfen 286 gelagert und trägt eine Nocken  rolle 287, die an einer     Kurvenscheibe    288  der hintern     Haupttriebwelle    170 anliegt.  Diese Kurvenscheiben sind so profiliert, dass  sie die Anschläge gegen Ende des Arbeits  spiels zurückziehen. Dieser Rückzug über  schneidet sich mit der Aufwärtsbewegung  der     P.-Schieber    232. Die Anschläge werden  dann für ihre Vorwärtsverschiebung in die  Anschlaglage sehr frühzeitig im folgenden  Arbeitsspiel in einem Zeitpunkt freigegeben,  in dem der     Fühlstiftkasten    sich nahe seinem         obern    Hubende befindet.

   Die     Rückstellung     der Teile in die Grundlage erfolgt durch       Federn    290     (Fig.    4 und 5), die an einem  Zapfen der Stange 284 angreifen. Wie       Fig.    16 erkennen lässt, sind die beiden obern  Stangen 280 jedes Unteraggregates beider  seits an einen     gemeinsamen    Arm<B>281</B> ange  schlossen. Entsprechendes gilt für die bei  den untern Stangen 280. Will man ein Un  teraggregat herausnehmen, so braucht man  diese Stangen nur von ihren Lagerzapfen  abzuziehen. Kann ein Unteraggregat ganz  fortgelassen werden, so     kan    man auch die  beiden Arme 281 fortlassen.  



  Die die Anschläge     vorschiebenden    Federn  231 sind zwar verhältnismässig schwach, doch  in so grosser Zahl vorgesehen, dass ihre Ge  samtkraft recht erheblich ist. Die Wellen  282 müssen daher eine beträchtliche Kraft  übertragen. Sie sind daher in     Gussstücken     291 gelagert, die mit einem     obern    Fuss 292,  einer Rahmenschiene 190 und mit einem  untern Fuss 293 an den Platten 264 befestigt  sind.  



  Die     Ausschnitte        eines    jeden     P.-Schiebers     232     (Fig.    15 und 16)     sind    in zwei zueinan  der gestaffelten Reihen angeordnet. Der Zap  fen 257 der obersten Schiene 225 verläuft  durch die oberste Öffnung 256 der vordern  Reihe der Löcher und der Stift 257 der zwei  ten Anschlagschiene durch die Löcher der  hintern Reihe usw.  



  In     Fig.    17 entsprechen die senkrechten  strichpunktierten Linien 225 den Anschlag  schiebern. Die Löcher sind verschieden ge  staltet. Das Loch im Schieber A, das mit  2561 bezeichnet ist, greift mit einer Nase  hinter den Zapfen 257 und sperrt daher den  betreffenden Anschlagschieber 225 in zu  rückgezogener Lage. Der Anschlag kann da  her nur dann vorgehen, wenn der Schieber A       angehoben    wird. Geschieht das, so kann der  Anschlag 2215 durch den     P.-Schieber    A nicht  gesperrt werden.

   Wenn er nicht auch ander  weitig gesperrt     wird,    geht er also ganz vor  wärts und legt sich daher vor die obere  Schulter 226 des     Typenträgers.    Der Aus-      schnitt 2562 im Schieber     B    hat die entgegen  gesetzte Wirkung. Der Schieber B sperrt  daher den Anschlag 225 nur dann, wenn er  angehoben wird. Der Ausschnitt 2563     ini     Schieber C gibt in seiner Grundstellung den  Anschlag vollständig frei und begrenzt, wenn  er angehoben wird, die Verschiebung des       Typenträgeranschlages    nur zur Hälfte.

   Wenn  der     Typenträgeranschlag    sich daher vor  schiebt, legt er sich an die Schulter 227 des  Typenträgers und gestattet dem Typenträger,  eine Buchstabenteilung weiter hochzugehen.  



  Der unterste Anschlag 225 kann sich nur  verschieben, wenn der     P.-Schieber    A angeho  ben wird und gleichzeitig alle andern Schie  ber in ihrer untern Lage verbleiben. Ge  schieht dies, so führt der Anschlag seinen  vollen Hub aus und hält den Typenträger in  der Nullstellung fest. Werden die     P.-Schie-          ber    A und C angehoben, während die übri  gen Schieber unten verbleiben, so geht der  Anschlag nur um einen halben Hub vor  wärts und stellt die Type E ein. Der qua  dratische Ausschnitt 9564 unten im Schie  ber C hat die Wirkung, dass das Anheben  dieses     P.-Schiebers    keinen Einfluss auf die  Verschiebung des Anschlages<B>225</B> hat.

   Die  Ausschnitte 2561 werden demgemäss als Voll  hublöcher, die Ausschnitte 9562 als Sperr  löcher, die Ausschnitte 2563 als Halbhub  löcher, und die Ausschnitte 2564 als Nicht  sperrlöcher bezeichnet.  



  Insgesamt hat der     Sechs-Lochschlüssel     41 Kombinationen, wenn jeweils nicht mehr  als drei Stellen gelocht werden. Es ergeben  sich dann nämlich sechs Begriffe mit je  einem Loch, 15 Begriffe mit je zwei Lö  chern und 20     Begriffe    mit je drei Löchern.  Die Kombinationen der     P.-Schieber        AB,     <I>ABC,</I>     ABD,        ABE    und     ABF    sind besonderen  Zwecken vorbehalten. Zur Darstellung der  zehn Zahlen und der 26     Buchstaben    ver  bleiben daher sechs verschiedene Lochungen  mit je einem Loch, 14 Lochungen mit je  zwei Löchern und 16 Lochungen mit je drei  Löchern.

   Da. viel mehr Zahlen als Buch  staben zu drucken sind, werden die Zahlen  je durch ein oder durch zwei Löcher gekenn-    zeichnet, und zwar in der beim     Powers-          System    üblichen Weise, bei welcher je ein  Loch (1 und die ungeraden Ziffern darstel  len, während die vier geraden Ziffern je  durch zwei Löcher     wiedergegeben    werden,  und zwar durch die.     P.-Schieber        BF,        CF,        DF     und     EF.    Von unten an gerechnet, dienen die  ersten zehn Anschläge 225 der Einstellung  der Zahlentypen, wenn sie ihren vollen Hub  ausführen, und der Einstellung von dazwi  schenliegenden Buchstabentypen bei halbem  Hub.

   Die obern Anschläge<B>-MM</B> werden  durch Lochungen gesteuert, die je drei Löcher  umfassen, die     darunterliegenden    Anschläge  aber nur durch je zwei Löcher oder ein Loch.  In     Fig.    17 sind gestrichelt oben noch fünf  weitere Kombinationsmöglichkeiten angege  ben, die bei dem beschriebenen Ausführungs  beispiel nicht benutzt werden. In dem Dia  gramm der     Fig.    17 werden die Anschläge  für die Typenträger durch die waagrechten       strichpunktiertsn    Linien angedeutet, wobei  die Lage des Zapfens 257, der in Wirklich  keit an jedem Anschlag nur einmal vorhan  den ist, für die einzelnen     P.-Schieber    wieder  holt eingezeichnet ist.

   Die einzelnen     P.-Schie-          her    sind sowohl mit. A, B,<I>C, D, E, F</I> be  zeichnet, als auch mit den eingeklammerten  Ziffern, die sie zur Einstellung bringen,  wenn sie je für sich allein angehoben werden.  



  Jeder Anschlag 225 kann also durch  zwei Lochkombinationen eingestellt werden,  und zwar entweder mit halbem oder mit gan  zem Hub. Diese beiden Lochkombinationen  haben ein oder zwei Löcher gemeinsam. Die  ihnen gemeinsamen Löcher sollen nachste  hend als "Wurzel" der Lochkombinationen  bezeichnet werden. So wird der erste An  schlag durch die Kombinationen A und     AC     gesteuert, von denen A die Wurzel ist. Der  18. Anschlag wird gesteuert durch die Kom  binationen     CDE    und     DEF,    wobei<I>DE</I> die       Wurzel    ist.  



  Die Ausschnitte 256 für den ersten An  schlag sind     iin    Schieber A ein     Vollhubloch,     im Schieber C ein     Halbhubloch,    und in den  Schiebern<I>B, D,</I> E und F Sperrlöcher. Dieser  Anschlag wird daher nur freigegeben, wenn      der     P.-Schieber    A allein angehoben wird. Er  rückt dann um seinen vollen Hub vor und  hält den Typenträger 176 in dessen unter  ster Lage fest, in der sich die Null an der  Druckstelle befindet. Werden die     P.-Schie-          ber    A und C gleichzeitig angehoben, geht.  der Anschlag nur um einen halben Schritt  vor.

   Das hat dann die Wirkung, dass die  Type E in der Druckstellung festgehalten  wird, weil sich der Typenträger 176 nur um  eine Buchstabenteilung     aufwärtsbewegen     kann. Beim Anheben irgendeines andern       P.-Schiebers    232 wird der erste Anschlag ge  sperrt. Entsprechendes gilt für die Anschläge  2, 4, 6, 8 und 10, nur     da.ss    dort jedesmal  andere     P.-Schieber    in Betracht kommen. Der       dritte    Anschlag 225 wird durch die     P.-Schie-          ber        BDF    gesteuert.     BP    ist also die Wurzel.

    Deshalb haben die     P.-Schieber    B und F je  ein     Vollhubloch    256, der Schieber D ein       Halbhubloch.    Die übrigen     Schieber    haben  Sperrlöcher. Die     P.-Schieber    B und F müs  sen also angehoben werden, um den dritten  Anschlag 225 freizugeben. Geschieht dies,  führt dieser einen vollen Hub aus. Der Hub  wird auf die Hälfte verringert, wenn auch  der Schieber D angehoben wird. Würden  weitere     P.-Schieber    angehoben werden, so  würde der Anschlag nicht freigegeben wer  den. Entsprechendes gilt für die Anschläge  3, 5, 7, 9, 11 und 12.

   Jeder dieser zwölf  Anschläge wird für einen vollen Schritt  durch die seiner Wurzel entsprechende Kom  bination von     P.-Schiebern    freigegeben, aber  nur für einen halben Schritt freigegeben,  wenn ausserdem noch ein weiterer     P.-Schieber     angehoben wird. Noch weitere     P.-Schieber     würden die Freigabe ganz     verhindern.     



  Zur Steuerung der ersten zwölf Anschläge  225 dienen sämtliche Lochungen mit je  einem Loch und ferner sämtliche Lochungen  bis auf zwei mit je zwei Löchern, ferner  fünf Lochungen mit je drei Löchern. Jeder  der übrigen sechs Anschläge muss durch zwei  Lochkombinationen von der gleichen Loch  zahl gesteuert werden. Diesem Zweck dienen  die     Nichtsperrlöcher    2564, von denen jeder       P.-Schieber    eines hat. Als Beispiel sei die    Steuerung des 13.     Anschlages    225 erläutert.  Dieser wird eingestellt beim Anheben der       P.-Schieber   <I>ADE</I> und     BDE,    wobei<I>DE</I> die  Wurzel ist.

   Die Schieber D und E haben       Vollhublöcher,    der Schieber B ein Halbhub  loch und der Schieber A ein     Nichtsperrloch.     Werden die     P.-Schieber    D und E angehoben,  so wird dieser 13. Anschlag also freigegeben.  Hier entsteht nun aber die Schwierigkeit,  dass die gleichen     P.-Schieber    den sechsten  Anschlag für einen halben Schritt freigeben,  der den Typenträger mit der Type G in  Druckstellung anhält und ihn also daran ver  hindert, bis zum 13. Anschlag hochzugehen.  Dies ist der Grund, weshalb ausser den An  schlägen D     und    E in jedem Falle noch ein  dritter     P.-Schieber    angehoben wird, nämlich  A oder B. Dadurch wird dann der sechste  Anschlag 225 gesperrt.

   Das     Nichtsperrloch     im     Schieber    A muss so gestaltet sein, dass der  Anschlag mindestens einen halben Schritt bei  nicht angehobenem     P.-Schieber    A ausführen  kann, aber einen vollen     Schritt    macht, wenn  A zusammen mit D und E angehoben wird.  



  Entsprechendes gilt für die übrigen     obern     sechs Anschläge 225. Jeweils dient der mit  dem     Nichtsperrloch    versehene     P.-Schieber     dem Zweck, das gleichzeitige Vorgehen eines  zweiten, tieferliegenden Anschlages 225 zu  verhindern.    Der oberste Anschlag 225 bedarf eigent  lich zu seiner Steuerung keiner Sperrlöcher,  weil es nichts schaden würde, wenn er bei  Einstellung anderer Anschläge auch vor  gehen würde. Entsprechendes gilt für eine  Reihe weiterer Sperrlöcher. Diese sind nur  darum vorgesehen, um eine unnötige Ver  schiebung der Buchstabenanschläge und da  mit deren Abnutzung zu     verhindern.     



  Die links oben in     Fig.    17 strichpunktiert  angedeuteten Lochkombinationen lassen sich  im Bedarfsfalle zur Einstellung weiterer  Typen verwenden. Hierzu brauchen nur ent  sprechende Löcher in den     P.-Schiebern    vor  gesehen zu werden. In diesem     Falle    können  dann insgesamt 41 verschiedene Drucktypen  eingestellt werden. Dies ist auf der in           Fig.    59 gezeigten Karte in den Spalten     39l     bis 43 angedeutet. Die in diesen Spalten  gezeigten Lochungen stellen diese zusätz  lichen Kombinationen dar, die im Bedarfs  fall zur Verwendung stehen.

   Der Sperr  anschlag 228, der in vorgerückter Lage den  Typenträger in seiner Ausgangslage mit der  Nulltype in Druckstellung     sperrt        (Fig.    15),  geht vor, wenn keiner der     P.-Sehieber    seine  Ausgangslage verlässt. Aus diesem Grunde  sind ihm gleichprofilierte Sperrlöcher in  allen     P.-Schiebern    zugeordnet, die ihn nur  sperren, wenn der betreffende     P.-Schieber     angehoben wird.

   Dieser     Nullansehlag        2?8     greift über einen besonderen Zahn 239     des          Typenträgeransatzes    185, und zwar immer  dann, wenn die ihm zugeordnete Karten  spalte     ungelocht    ist. Läuft also eine Leer  karte durch die Maschine, so gellen sämtliche  Anschläge 228 vor und sperren die Typen  träger, sofern die Maschine auf Tabellieren  eingestellt ist.    Der Löschanschlag 230 jeder Dezimal  stelle greift, wenn er vorgeht, über einen  dritten Zahn 229 des     Typenträgeransatzes     185.

   Dieser Anschlag wird, wie     Fig.    17  zeigt, durch die Kombination der     P.-Schieber     <I>A</I> und<I>B</I> für einen halben Schritt freigege  ben, wobei es gleichgültig ist, ob noch wei  tere     Schieber    vorgehen. Der Zweck dieses       Löschschiebers    ist es, eine einfache Möglich  keit dafür zu schaffen, Kartenlochungen un  wirksam zu machen. Man braucht zu diesem  Zweck in der Spalte, welche die zu löschen  den Kartenlöcher enthält, nur die Lochstellen  <I>A</I> und<I>B zu</I> lochen.

   Das hat dann dieselbe       Wirkung,    als ob man etwa die in der     Kar-.          tenspalte    vorhandene, zu löschende     Loehung     überkleben würde. Durch die Einführung  der zusätzlichen Sperrmittel 230 für die Ty  penträger wird die Möglichkeit     gesehaffen,     beliebige Kartenspalten durch einfache Aus  lochung der Lochstellen A und B unwirksam  zu machen.    An sich wäre es auch möglich, diesen  Löschschieber durch eine     Drei-Lochkombina-          tion,    z. B.<I>ABC,</I> zu steuern, wenn man die    andern Kombinationen mit  < 1B für die Ein  stellung weiterer Drucktypen braucht.  



  Es könnte nun die Frage gestellt werden,  warum nicht der unterste Schieber 225 eben  sogut als Löschschieber verwendet werden  kann. Diese Frage beantwortet sich aber sehr  einfach: Dieser Schieber arbeitet notwen  digerweise mit einer Reihe von Sperrlöchern  zusammen und würde daher nicht vorgehen,  wenn die zu löschende Lochkombination die       P.-Schieber    mit solchen Sperrlöchern anheben  würde.  



  Die     Löschansehläge    230 können auch noch  dem Zweck dienen, bei Einstellung durch       Nullanschlagblöcke    beliebige Gruppen von  Antriebszahnstangen<B>176</B> zu sperren. Wie  derartige     Nullansehlagblöcke    bei     Powers-          Maschinen    gesteuert werden, ist     bekannt.     



  Die durch die Löcher A und B für die       Tabelliermaschine    unwirksam     gemaeliten     Kartenspalten kann man im Bedarfsfall auch  zur     Aufnahme    von Steuerlöchern verwenden,  die in andern Maschinen des Systems, etwa       Sortiermaschinen    oder dergleichen, eine       Steuerwirkung    ausüben.  



  Die beschriebene     Auswertvorriehtung    für  Lochkombinationen hat eine Reihe von Vor  teilen, die an Hand der     erläuterten    Ausfüh  rungsform ersichtlich sind. Bei dieser Aus  führungsform beläuft sich der Abstand der  Typenträger 176 von Mitte zu Mitte gemes  sen auf rund 4 mm. Die Anordnung bietet  also die vorteilhafte Möglichkeit, das ge  samte     Übersetzerwerk    für jede Dezimalstelle  in dieseln engen Raum unterzubringen. Die  einzelnen Typenträger werden unmittelbar  durch die Anschläge eingestellt. die, da ihre  Zahl nur die Hälfte der Typenanzahl beträgt,  kräftig ausgebildet werden können.

   Da jeder  Anschlag 225 nur zwei verschiedene Typen  einstellungen steuert, kommt. es auf eine ganz  genaue Beherrschung der Hublänge nicht an,  so dass für die die Hublänge bestimmenden  Masse der Teile eine verhältnismässig grosse  Herstellungstoleranz vorhanden ist. Das  verbilligt die Herstellung wesentlich. Die       P.-Schieber    haben alle nur eine bestimmte  Hublänge, die so reichlich bemessen ist, dass      ich die hierfür massgeblichen Abmessungen  ne erhebliche Toleranz gestatten. Auch die       nfache    Art und Weise, in der die Anschläge  25 durch die     P.-Schieber        gesteuert    werden.       swährleistet    höchste Betriebssicherheit.  



       (Addierwerlce        (Saldierzverke).     



  Die     Addierwerke   <B>181,</B> die als Saldier  rerke ausgebildet sind, sind in mehreren       'ruppen    vor den Antriebszahnstangen 176       ngeordnet,    und zwar im folgenden Fall in       hier    obern und einer untern Gruppe, die je  an einer Querstange 295 von     Schwalben-          chwanzquerschnitt    getragen werden.

   Die  Stangen 295 sind, wie     Fig.    4 und 5 zeigen,  n Blöcken 296 befestigt, die ihrerseits innen  n den Gehäusen 156 und 157 angeschraubt       ind.    Jedes     Saldierwerk    wird von einem     Rah-          1en    getragen, dessen Seitenplatten 297 und  98     (Fig.    13 und 18) durch Querstangen 300       lerbunden    und mit abgeschrägten     Ausschnit-          en    versehen sind, die über die schräge Hin  erkante der Querschiene 295 greifen.

   An der       Torderseite    dieser Querschiene ist ein Block  <B>101</B> in den Rahmen eingesetzt, der sich mit  :einer Vorderkante an eine Schulter 202       eder    Rahmenplatte anlegt, während seine       -ückwärtige    Kante abgeschrägt ist.     entspre-          @hend    der     Abschrägung    der Schiene 295. Der       3loclz    301 wird durch Schrauben 303     gehal-          :en,    die an den Seitenplatten 297 und 298       )efestigt    sind und Muttern 304 tragen.

   Nach       1,ösen    dieser Muttern fällt der Block 301 her  aus, und dann kann man das     Addierwerk,          ibnehmen    und auswechseln. Die Schienen 295  laufen glatt durch, so dass man die Saldier  werke nach Lösen der Muttern 304 in der  Längsrichtung auf ihnen verschieben und sie  in jede beliebige Lage bringen kann, um sie  willkürlich auszuwählenden Zahnstangen 176  zuzuordnen. Bei der Benutzung der     Tabel-          liermaschine    hat man daher bei der Eintei  lung des Buchungsbogens in Spalten unbe  grenzte Freiheit. Die Breite der     Addier-          bezw.        Saldierwerke    kann beliebig gewählt  werden.

   Man kann daher     Saldierwerke    jeder       heliebigen        Käpazität    an jeder beliebigen  Stelle der Maschine anordnen, wie es der je-         weilige    Verwendungsfall erfordert.     Fig.    2  zeigt ein Beispiel hierfür. Wie man sieht,  gelangen hier verschieden breite, strichpunk  tiert angedeutete     Addierwerke    zur Verwen  dung. Die Maschine nach dem erläuterten  Ausführungsbeispiel, die 100 Zahnstangen  176 hat, kann beispielsweise mit sieben     zehn-          stelligen        Saldierwerken    in jeder Gruppe aus  gerüstet werden.

      An sich könnten     bekannte        Addierwerke     zur Verwendung gelangen. Doch wird vor  zugsweise die nachstehend erläuterte, neu  entwickelte Bauart benutzt, die sich für alle       Saldierarbeiten    eignet, also addiert, subtra  hiert und positive sowie richtige negative  Summen liefert, wobei die flüchtige Eins  selbsttätig von der höchsten zur niedrigsten  Stelle übertragen wird. Jede     Saldierwerk-          stelle    enthält zwei miteinander kämmende       Saldierräder    305. Die     Posteneinführung    er  folgt beim     Abwärtshub    der Zahnstangen.

   Die  Zehnerübertragung     wird    dadurch bewirkt,  dass das betreffende     Saldierräderpaar    wäh  rend des Eingriffes in die Antriebszahn  stange als Ganzes um eine Zahnteilung auf  wärts verschoben wird. Dies kann geschehen  entweder während die Zahnstange herabgeht  oder nachdem sie ihren     Abwärtshub    beendet  hat. Indessen schliesst diese Anordnung die  Möglichkeit aus, die benachbarten Saldier  räder der verschiedenen Dezimalstellen auf  einer gemeinsamen Achse zu lagern. Viel  mehr bildet jede Dezimalstelle des Saldier  werkes eine selbständige, in     Fig.    36 für sich       herausgezeichnete    Einheit.

      Das untere     Saldierrad    305 ist auf einem  Zapfen 306 gelagert, der in einem Hebel 307  vernietet ist. Dieser ist seinerseits auf einer  Achse 308 schwenkbar gelagert. In entspre  chender Weise wird jedes obere     Saldierrad     305 von einem Zapfen 306 eines bei 311 ge  lagerten Hebels 310 getragen. Alle Hebel 307  und 310 greifen in die Führungsschlitze eines  Blockes 313, in welche die Achsen 308 und  311 eingesetzt sind. Dieser Block ist seiner  seits um     seine    Mittelachse 314 schwenkbar.

    In der Nähe ihrer     rückwärtigen    Enden sind      die Hebel     3i)7    und 310 miteinander durch  eine     Kuppelstange   <B>312</B> verbunden, die zusam  men mit den Hebeln und dem     Bloch    313 ein  Gelenkparallelogramm bildet, dessen kürzere  Seitenlänge dem     Teilkreisdurchmesser    der       Saldierräder    entspricht.

   Durch     Schwenken     des Blockes 313 um seine Achse 314 kann  das     Saldierwerk    aus der     Addierstellung    der       Fig.    13 in die     Subtrahierstellung    der     Fig.    20  und 36 umgeschaltet werden. Im ersten Fall  treten die untern     Addierräder    und im zwei  ten Fall die obern     Subtrahierräder    mit den       Zahnstangen    in Eingriff.

   Bei der Umschal  tung bleibt der     Achsabstand    des     Saldierrad-          paares    unverändert, so dass die     beiden    Räder  sich um ein Stück aufeinander abwälzen. Die  Schwenkung des Blockes 313 beträgt 54  .  



  Zum Zweck der     Zehneriibertragung     schwingen die beiden Hebel 307 und 310 um  die Achsen 308 und 311. U m sie hierbei zu  führen und ihren Hub zu begrenzen, sind sie  in einem obern     bezw.    einem untern Hilfs  rahmen gelagert. Diese beiden Hilfsrahmen  bilden zusammen die in     Fig.    21 gezeigte An  ordnung. Jeder Hilfsrahmen besteht aus  einer rechten und einer linken Seitenplatte  315.

   Die auf jeder Seite     übereinanderliegen-          den    Platten 315 sind durch eine     Kuppel-          sta.nge    316 verbunden, die gelenkig an den       Punkten    317 angreift und parallel zur     Kup-          pelstange    312 verläuft, auch ebenso lang ist  wie diese. Der Block 313 hat an jedem Ende  zwei zusätzliche     Führungsschlitze,    in denen  die Platten 315 auf den Achsen 308 und 311  gelagert sind.

   Die Anordnung ist also so  getroffen, dass die Platten 315 die Umschalt  bewegung der Hebel 307 und<B>310</B> mitmachen,  nur nicht deren     Zehnerübertragungsbewe-          gung.     



  Die beiden Seitenplatten 315 eines jeden  Hilfsrahmens sind hinten durch an ihnen  vernietete     Querplatten    318 und 320 verbun  den, deren umgebogene Kanten     Fiihrungs-          schlitze    für die Hebel 307 und 310 haben.  Die untern Hebel 307 haben je eine Schulter  32l, mit der sie sich auf die obere Kante der  Platte 318 stützen. In entsprechender Weise  haben die obern Hebel 310 je eine Schulter    322. Diese liegt für gewöhnlich im     Abstan(     einer Zahnteilung unter der untern Kante de  Platte 318.

   Zum Zweck der     Zehnerübertra          gung    wird das von den Hebeln 307, 310     unc     der     Kuppelstange   <B>312</B> gebildete Gelenk       parallelogramm    freigegeben, so dass es     durcl     eine Feder aufwärtsgezogen wird, bis     di(     Schulter 322 auf die Platte 318 trifft. Die;  gilt sowohl für Addition als auch für     Sub          traktion.     



  Der Schwenkbereich des Blockes 313     wir"-          durch        ineinandergreifende    Anschläge 322  und 324     (Fig.    21) der     übereinanderliegender     Rahmenplatten 315 begrenzt. Für gewöhn  lich werden die Hebel 307 und 310 nachgie  big in ihrer untern Lage durch Federn 327  gehalten, die an einer Schiene 326 verankert  sind, welche     abwärtsragende    Ansätze 325 der  Rahmenplatten 315 verbindet. Unter Um  ständen können diese Federn aber auch fort  fallen, da die Hebel 307 und 310 durch ihr  Eigengewicht in die untere Lage zurückzu  kehren suchen.  



  Für die Zehnerübertragung sind zwei  Schaltwerke vorgesehen, eines für die Ad  dierräder und eines für die     Subtrahierräder.     Jedes Rad hat an der rechten Seite einen       Zehnerübertragungszahn    328. Die dem Ad  dierrad zugeordnete     Zehnerübertragungs-          klinke    330 ist im Punkt 331 an dem Hebel  <B>307</B> gelagert. Sie hat an ihrem rückwärtigen  Ende einen Haken, der beim Summengang  den     Zehnerübertragungszahn    328 festhält.  Wenn aber beim Addieren das     Addierrad     von 9 nach (1 übergeht, läuft der Zahn 328  an die hintere schräge Kante der Klinke 330  an und schwenkt diese aus.

   Ein abwärts  ragender Arm 332 dieser Klinke ist durch  eine Stange 333 mit einem Riegel 334 ver  bunden, der für gewöhnlich hinter einen An  satz 335 des Hebels 307 der nächsthöheren  Stelle greift und diesen dadurch sperrt. Die  Riegel 334 sitzen auf einer die Rahmenplat  ten 315 verbindenden Achse 336 und werden  je in die Sperrstellung durch eine Feder 337  gezogen, die an der Platte 320 verankert ist.  Beim Addieren stehen die Hebel 310 und 307  unter einer     aufwärtsgerichteten    Federkraft.      Sobald ein     Addierrad        vorn   <I>9</I> nach 0 übergeht  und hierbei die Klinke 330 ausschwenkt.  zieht diese den Riegel 334 zurück.

   Alsdann  schwingen die Hebel 307 und 310 der nächst  höheren Stelle samt ihrem Kupplungsglied  312 um eine Zahnteilung aufwärts, so dass  eine Eins     hineinaddiert    wird. Die Addier  räder und     Zehnerübertragungsmittel    sitzen  auf den linken Flächen der Hebel 307 und  310     (vergl.        Fig.    36). In     Fig.    13 ist der  Schnitt so verlegt, dass diese Teile in voller  Ansicht zu erkennen sind.  



  Bei dem     Zehnerübertragungsvorgang    be  wegt sich der Zapfen 331 der Klinke 330  zusammen mit dem Hebel 307 aufwärts. Da  mit diese Aufwärtsbewegung den Riegel 334  der betreffenden Stelle unbeeinflusst lässt,  sind die Zapfen 338 und 340 an den Enden  der Stange 330 so verlegt, dass ihre Verbin  dungslinie durch den Drehpunkt 308 des  Hebels 307 geht.  



  Die bei Subtraktion in Tätigkeit treten  den     Zehnerübertragungseinrichtungen    sind  entsprechend ausgebildet. Sie stellen im  wesentlichen ein Spiegelbild der beschrie  benen Einrichtung dar, nur hat die obere       Zehnerübertragungsklinke    341 keinen Haken  am Ende, sondern eine stumpfe Fläche und  eine geneigt verlaufende Unterseite, die mit  dem     Zehnerübertragungszahn    328 zusammen  wirkt. lm übrigen ist sie ebenfalls bei'     331_     am Hebel 3.10 gelagert und durch eine Stange  333 mit einem Riegel 342 verbunden. Die  gemeinsame Achse 343 dieser Riegel ist in  den Rahmenplatten 315 befestigt. Die Rie  gel 342 greifen je hinter eine Schulter     3:14     des Hebels 310.

   Sie stehen je unter der Wir  kung einer Feder 345, die an der Platte 320  angreift. Es ist jeweils nur eine der beiden       Zehnerübertragungseinrichtungen    wirksam,  während die andere ausgeschaltet ist. Zum  Zweck dieser Ausschaltung haben die Kupp  lungsstangen 312 je an den Enden Finger  346, die an Anlaufflächen 347 der Klinken  330 und 341. angreifen können. Wird der  Block 313 in die     Addierlage    der     Fig.    13     ge-          sehwenkt,    so gelangt die Kupplungsstange  312 in eine Stellung, in der ihr oberer Finger    346 die Klinke 341 anhebt und     äus    dem  Bereich des     Subtrahierrades    ausrückt.

   Dieses  Rad kann sich     dann    frei     rückwärts    drehen..  Gleichzeitig wird der Riegel 342 ausgerückt.  so dass die Auf- und     Abwärtsschwenkung    der  Hebel 307 und 310 nur noch durch die     untern     Riegel 334 beherrscht wird.  



  Wird der Block 313 in die Subtrahier  lage umgeschaltet     (Fig..    36), so gibt der obere  Finger 346 die Klinke 341 frei, die alsdann  zusammen mit ihrem Riegel 342 in die wirk  same Lage übergeht. Der untere Finger 346  indessen drückt die untere Klinke 330 herab.  Nunmehr ist die Maschine auf Subtraktion  eingestellt. Hierbei ist nur das obere Zehner  übertragungsschaltwerk in Tätigkeit.  



  In der Lage der     Fig.    13 befindet sich  der obere Finger 346 gerade auf der Spitze  der Schulter 347. Er gibt daher sofort bei  Beginn der Abwärtsbewegung des Kupp  lungsgliedes<B>312</B> das obere     Zehnerübertra-          gungsschaltwerk    frei.     Fig.    20 zeigt,     dass    im  Gegensatz hierzu der Finger 346 bei der  Rückschaltung auf Addition erst über den  bogenförmigen Teil der Klinke 330 hinweg  laufen muss und daher die Klinke erst frei  gibt und einfallen lässt, wenn die Umschalt  bewegung fast beendigt ist. Der Grund hier  für wird später erläutert werden.  



  Um die     Saldierräder    in ihrer jeweiligen  Einstellage festzuhalten,     wenn    sie aus den  Antriebsverzahnungen ausgerückt werden, ist  jedem     Saldierwerkspaar    ein Rasthebel 348  zugeordnet, der mit einem abgerundeten  Kopf in die Verzahnung des obern Rades  eingreift. Diese Rasthebel sind je bei 350  an dem Hebel 310 gelagert und werden je  durch eine Feder 349     in    Eingriff gezogen,  die den Hebel 310 mit dem Hebel 348 ver  bindet. Wenn das     Saldierwerk    in Eingriff  mit den Zahnstangen gebracht wird, werden  sämtliche Rasthebel ausgerückt. Sie befinden  sich in Eingriff bei der     Umschaltung    des  Blockes 313 von Addition auf Subtraktion  und umgekehrt.

   Denn diese Umschaltung  erfolgt bei ausgerücktem     @Saldierwerk.    Wenn  dies geschieht, sind die die Zehnerübertra  gung bewirkenden Federn unwirksam, und      die     beschriebenen    Bewegungen der Zehner  übertragungsklinken bewirken dann keinen  Übertragungsvorgang. Während der Um  schaltbewegung werden also die     obern    Räder  gegen Drehung gesichert, während die untern  Räder sich auf den obern abwälzen. In       Fig.    13 stehen die     Saldierräder    auf 0. Hier  bei greift der Haken der Klinke 330 hin  ter den Zahn 328. Würde dieses Rad auf 9  stehen, würde sich die Nase 328 gerade rechts  von der Klinke 330 befinden.

   Wenn dann  die Teile aus dieser Lage auf Subtraktion  umgeschaltet werden würden, wobei das       Subtrahierrad    durch den Rasthebel 348 fest  gehalten wird, würde infolge der     Abwäl-          zung    des     Addierrades    auf dem     Subtrahier-          rad    der Zahn 328 im Uhrzeigersinn an     dein     Haken des     Zehnerübertragungsliebels    vorbei  gehen und hinter den Haken greifen. Bei  einer Rückschaltung auf Subtraktion würde  dann das     Addierrad    an seiner     Abwälzbewe-          gung    gehindert werden.

   Das ist der Grund,  weshalb die Klinke 330 erst im allerletzten  Teil der Umschaltbewegung freigegeben  wird.  



  Zur selbsttätigen Einführung der flüch  tigen Eins ist folgendes Schaltwerk vorge  sehen: Die     Saldierräder    der höchsten Stelle  steuern je einen Winkelhebel 351, welcher  dem Riegel 342 oder 334 entspricht, aber  keinen Hebel 310 oder 307 sperrt. Ein Arm  dieses     Winkelhebels    greift mit einem Zapfen  352 unter einen Arm 353 einer Welle<B>351,</B>  die sich quer über das     Saldierwerk    erstreckt  und mit ihren Enden in den Rahmenplatten  31.5 gelagert ist     (Fig.    18). An ihrem rech  ten Ende hat diese Welle einen Arm 355,  der unter einen Zapfen 356 eines Armes 357  des     Zehnerübertragungsriegels    358 greift.  Dieser Riegel steuert den Hebel 307     bezw.     310 der Einerstelle.

   Die Anordnung ist also  so getroffen, dass, wenn die höchste Saldier  werksstelle durch die Nullstellung hindurch  geht, das     Saldierradpaar    der Einerstelle um  eins weitergeschaltet wird, und zwar ent  weder im Addier- oder im     Subtrahiersinne.     Da der Rasthebel 348 auf dem Hebel 310  sitzt und sich zusammen mit diesem bewegt,    wirkt er mit     dein    Rad 305 in der     obern,        beim          Zehnerübertragungsvorgang    erreichten Stel  lung ebenso wie in der normalen untern Stel  lung zusammen.

   Auch die     Zehnerübertra-          gungsklinken    330 oder 341 machen die     Auf-          und        Abbewegung    der Hebel 307 und 310     mit.     Sie beherrschen daher den     Zehnerübertra-          gungsvorgang        ebensogut    in der obern wie in  der untern Stellung dieser Hebel.         Saldierwerkssteuerung.     Zum Ein- und Ausrücken der Saldier  werke in ihre Antriebsverzahnung ist fol  gende Einrichtung getroffen:  Der Block 313 ist beiderseits mit Dreh  zapfen 314 versehen, die in Winkelhebeln  360 und<B>361</B> gelagert sind.

   Diese beiden  Winkelhebel sind auf einer gemeinsamen  Welle 362 befestigt, die in den Rahmenplat  ten<B>297</B> und 298 gelagert ist.     Fig.    19 zeigt,  dass die Welle 362 zum leichteren     Zusain    -  menbau quergeteilt und ihre Enden durch  Einklemmen in einen gemeinsamen Block 363  vereinigt sind. Nach Lösen der Klemm  schrauben 364 des geschlitzten Blockes kann  man die Wellenstummel 362 nach aussen her  ausziehen und die Hebel 360 und 361 dann  von den Zapfen 314 abnehmen.  



  Auf     dem    rückwärtigen Ende der unter  sten Rahmenplatte 297 ist ein Führungsarm  365 bei 366 gelagert. Dieser Arm greift bei  367 an der     Mitte    der     Kuppelstange    316 an,  welche die obere Rahmenplatte 315 mit der  untern Rahmenplatte 315 verbindet. Eine  ähnliche Führungsstange ist auf der linken  Seite des     Addierwerkes    vorgesehen.  



  Wie     Fig.    13 zeigt, hat der Hebel 361.  einen Zapfen 368, der in ein Loch<B>370</B> der  linken     Rahmenplatte    298 hineinragt und  auf diese Weise den Hub des Hebels in bei  den Richtungen begrenzt. Die     Saldierräder     werden für gewöhnlich durch zwei Federn  <B>371</B> ausser Eingriff gehalten, die, wie     Fig.    13  zeigt, an den Hebeln 360 und 361 angreifen  und an Zapfen der Rahmenplatten verankert  sind.  



  Um die Rasthebel 348 ein- und auszu  rücken, ist folgende Anordnung vorgesehen.      Diese greifen mit ihren vordern Enden unter  eine Querstange 372, die von Armen 373  einer Schwingwelle 374 getragen wird. Diese  Welle ist in Ansätzen der obern Rahmen  platten 315 gelagert. Ein Arm 373 ist nach  vorn verlängert und sein Ende ist durch eine  Stange 375 mit dem vorwärtsgerichteten Arm  des Winkelhebels 361 verbunden. Wird das       Saldierwerk    von der in     Fig.    13 gezeigten  Lage ausgehend eingerückt, so wird dadurch  der Winkelhebel 361 geschwenkt, die Quer  stange 372 herabgedrückt und der Rasthebel  gegen Ende des Eingriffshubes ausgerückt,  nachdem die Verzahnungen in Eingriff ge  treten sind.  



  Um auf die Hebel 307 und 310 zur ge  gebenen Zeit die für die Zehnerübertragung  nötige, aufwärtsgerichtete Federkraft auszu  üben und um nach erfolgter Zehnerübertra  gung diese Hebel wieder in die Ausgangs  lage zurückzustellen, ist folgendes Schalt  werk vorgesehen: Wie     Fig.    13 zeigt, ist jeder  Hebel 310 vorwärts über seinen Lagerpunkt  311 hinaus verlängert. Bei 376 ist ein Win  kelhebel 378 an ihm angebracht, der mit dem  vordern Ende des Hebels 310 durch eine  Feder 380 verbunden ist, die den Winkel  hebel im Uhrzeigersinn zu schwenken sucht.  Diese Schwenkbewegung wird begrenzt durch  einen von der obern     gante    des Hebels 310  abgebogenen Lappen 381.

   Der waagrechte  Arm des Winkelhebels 378 trägt eine Rolle  382, die sich von     unten    gegen eine Quer  schiene 383 legt. Es sind zwei solcher Quer  schienen vorgesehen, die sich quer über die  ganze Maschine erstrecken und von denen die  eine für die untere und die andere für die  obere     Saldierwerksgruppe    vorgesehen ist. Die  beiden Querschienen sind starr miteinander       i    zu einem rechteckigen Rahmen verbunden,  und zwar durch Schienen 384     (Fig.    2, 4 und  5). Dieser Rahmen ist auf- und     abbeweglich     geführt, und zwar durch Parallelogramm  lenker 385, 386, die an den Gehäusen 156  und 157 auf Zapfen 387 gelagert sind.

   Die  untern     Parallelogrammlenker    386 tragen je  eine     Nockeurolle    388, die unter der Kraft  einer Feder 390 von unten her an einer Kur-         venscheibe    391 anliegt. Die je für eine Seite  vorgesehenen Kurvenscheiben 391 sind auf  der Triebwelle 168     befestigt    und übereinstim  mend derart profiliert, dass sie die Feder 380  über einen Zeitraum unter     Spannung    setzen,  der von dem Punkt 233   des Arbeitsspiels  bis etwa zum Punkt<B>33'</B> des folgenden Ar  beitsspiels reicht.

   Es ist dies die ganze Zeit,  während der die     Rückstellstange    201 die  Antriebszahnstangen abwärts     in    die Aus  gangslage zurückkehren     lässt.    Der Zeitraum  erstreckt sich bis zu dem Punkt, in dem die       Saldierräder    aus den     Zahnstangen    bei Beginn  des folgenden wieder ausgerückt sind.    Nach Ablauf dieses Zeitraumes werden  die Schienen 383 so weit angehoben, dass sie  ausser Berührung mit den Rollen 382 gelan  gen. Infolgedessen vermögen nunmehr die  Federn 380 die Winkelhebel 378     hochzu-          schwenken,    bis diese durch die Lappen 381  festgehalten werden.

   In dieser Stellung  suchen die     Federn    nicht mehr die Hebel 310  und 307 anzuheben. Diese Hebel kehren da  her     in    ihre untere Ausgangslage zurück, in  der sie durch die     Zehnerübertragungsriegel     334 im Falle der Einstellung auf Addition  oder durch die Riegel 342 im Falle der Ein  stellung auf Subtraktion festgehalten wer  den. Die Rollen 382 dienen dem Zweck, die  Bewegung der Hebel 310     vorwärts    und rück  wärts zu erleichtern. Die Breite der Schiene  383 entspricht hierbei dem Hub der Hebel.

    Die ganze Anordnung ermöglicht es, die     Sal-          dierwerke    an jeder beliebigen Stelle der Ma  schine anordnen zu können, ohne hierzu be  sondere Verbindungen zwischen dem Trieb  werk für die Schiene 383 und den Hebeln  310 herstellen zur müssen.    Die Schaltwerke zum Ein- und Aus  rücken der     Saldierwerke    sind in den     Fig.    1,  2, 9, 13 und 24 veranschaulicht. Sie werden  angetrieben durch eine obere Schwingwelle  392 für die obere     Saldierwerksgruppe    und  eine     untere    Schwingwelle 393 für die untere       Saldierwerksgruppe.    Der Antrieb der bei  den Schwingwellen soll später erörtert wer  den.

        Jedes     Saldierwerk    ist mit einer an der  obern rechten Seitenplatte<B>315</B> des Hilfsrah  mens gelenkig im Punkt 394 angreifenden  Stange 395 versehen     (Fig.    18), die sich unter  der Schiene 383 nach vorn erstreckt und an  ihrem vordern Ende so ausgeschnitten ist,  dass sie eine Schulter 396 und einen Finger  397     (Fig.    9) bildet. An den untern Hilfs  rahmen 315     eines    jeden     Saldierwerkes    greift  im Punkt 398 gelenkig eine Stange 400 an,  die ebenfalls nach vorn verläuft. und an ihrem  vordern Ende einen obern Ansatz 4(11 hat.  auf den sich die Stange 395 auflegt. Die bei  den Stangen sind durch eine Zugfeder 402  verbunden.

   Die untere Stange 400 des     obern          Saldierwerkes    stützt sich auf einen     a.ngelenk-          ten    Stössel 403 auf, der mit einem untern  Schlitz über einen Zapfen     40-1    eines Armes       4.05    greift, der auf einer festen Rahmen  stange 406 frei drehbar gelagert ist. Eine  Feder 407 zieht diesen Arm gegen einen Zap  fen 4(.18 eines Armes 410, der auf der Stange       .106    verschiebbar und feststellbar angebracht  ist. Auf der Welle 392 ist ein Arm 411  befestigt, der aus zwei im Abstand angeord  neten Platten besteht. Im Zwischenraum  dieser Platten sind die Stangen 395 und     40()     geführt.

   Die Platten sind durch einen Zap  fen 41? verbunden, der zwischen den beiden  Stangen liegt. Sind die     Saldierwerke    auf  Addition     eingestellt,    so nehmen die Teile die  in     Fig.    9 gezeigte Lage ein, in der sich der  Zapfen 412 an die obere Kante der Stange  400 legt, während die Stange 395 höher als  der Zapfen 412 steht. Wird nun die Welle  392 im     LThrzeigersinn    gedreht, so stösst der  Zapfen auf die Schulter 413 des Ansatzes  401 und stösst die Stange 400 und mit ihr  den obern Hilfsrahmen 315 nach hinten, also  mit Bezug auf     Fig.    9     n < icli    rechts.

   Dadurch  kommen die untern     Saldierräder    in Eingriff       finit    den Zahnstangen. Bei dieser Lage legen  sich die Ansätze     342    der untern     Rahmen-          platten    315 an die hintern Ansätze     323    der  obern Rahmenplatten 315, so dass der obere  Hilfsrahmen von dem untern mitgenommen  wird.  



  Die Umstellung der Maschine auf Sub-         traktion    erfolgt durch     Abwärtsschwenkex     der Hebel 405. Dadurch wird die     StangE          400    in die Stellung der     Fig.        2l1        lierabgezo.     gen. Ihr folgt die     obere    Stange 395 unter       dem    Zug der Feder 402.

   Eine zwischen     dern     Arm 405 und der Stange 400 ausgespannte  Feder 399 verhindert ein     Kleininen.    wenn     diE     Stange     :I00    am Stift     41:3        vorübergehend     durch Reibung hängen bleiben sollte. Die  Schulter 396 liegt nunmehr hinter dein Zap  fen 412, so dass die Stange 395 bei der Dre  hung der     Welle    39? im     L'hrzeigersinn    nach  hinten gestossen wird, bis ihre Schulter 396  dieselbe Stellung einnimmt wie die Schulter  413. Durch diese Bewegung wird der Block  :313 auf Subtraktion umgeschaltet.

   Indessen  setzen die Teile nach Erreichen der Subtrak  tionsstellung ihre Rückwärtsbewegung fort,  bis die     obern        Saldierräder    mit den Zahnstan  gen in Eingriff getreten sind. Dreht sich die  Welle     392    wieder in die Ausgangslage zu  rück, so zieht die Feder 371     (Fig.    13) zu  nächst das     Saldierwerk    ausser Eingriff mit  den Zahnstangen,  < loch verbleiben die Teile  in der Subtraktionsstellung der     Fig.    20.

   Er  folgt     beire        niiehsten    Arbeitsspiel Addition,  so kehren die Stangen 395 und 400 wieder  in ihre obere Lage zurück, in der dann der  Zapfen 41? hei seinem Antrieb auf die  Schulter 413 der Stange 400 trifft und die  Teile auf Addition zurückschaltet, um als  dann das     Saldierwerk    in Eingriff zu bringen.  



  Uni die Herstellungstoleranz der den Hub  des Zapfens 412 bestimmenden Abmessungen  zu vergrössern und um eine Beschädigung zu  vermeiden, falls beim Einrücken des Saldier  werkes ein Zahnradzahn zufällig auf einen  Zahn einer Zahnstange trifft, sind die Stan  gen     39;)    und 400 nicht einteilig ausgeführt.  sondern bestehen je ans zwei aufeinander  liegenden, durch Stift und Schlitz 416 ver  bundenen Platten, die durch eine starke Fe  der 417 miteinander verbunden sind und sich  daher als Glanzes verschieben, aber im     Be-          darfsfall        nachgeben    können.  



  Damit die     Umschaltbewegung    des     Sal-          dierwerkes        finit    Sicherheit beendigt     @rird,    be-      vor dieses in Eingriff mit den Zahnstangen  tritt, ist folgende Einrichtung getroffen: Der  Hebel 360     (Fig.    13) hat einen waagrechten  Arm 415, der durch eine Klinke 418 fest  gehalten wird, wenn sich das     Saldierwerk     ausser Eingriff befindet. Diese Klinke ist  bei 420 an der Seitenplatte 427 des     Sa.ldier-          werkrahmens    befestigt und wird:. durch eine  Feder 419 in eingerückter Lage gehalten.

   Sie  hat einen     abwärtsgerichteten        Fortsatz,    an  dem bei 421 eine Kupplungsstange 422 an  greift, die an den     Arm    411 durch eine     Stift-          Schlitzverbindung    423 angeschlossen ist. Die  Bauart ist so getroffen, dass der Stift im  Schlitz so lange Spielraum hat, als der Arm  411 das     Saldierwerk    auf die andere Rech  nungsart umschaltet. Alsdann aber langt der  Stift am Ende des Schlitzes an und rückt  die Klinke 418 aus, die bis dahin den Hebel  360 gesperrt hatte. Die     Kupplungsstange    422  ist mit Hilfe einer     Stift-Schlitzverbindung     424 zweckmässig in der Länge einstellbar.

    Sollte die Klinke 418 nicht rechtzeitig aus  gerückt werden, so kann kein Schaden ge  schehen, da in diesem Fall die Feder 417  nachgeben kann.  



  Der Arm 411, der die     Umschaltung    des       Saldierwerkes    und dessen Einrücken bewirkt,  kann nach Lösen der in     Fig.    35 gezeigten  Klemmschraube auf seiner Welle 392 ver  schoben und an jeder beliebigen Stelle wie  der festgeklemmt werden entsprechend der  Lage des     Saldierwerkes.     



  Für das untere     Saldierwerk    ist im     wesent-          liehen    dieselbe Anordnung getroffen, nur ist  diese umgekehrt, und zwar insofern, als der  Arm 411 von der Welle 393 aus     abwärtsragt.     Beim untern     Saldierwerk    ist daher die Stange  422 länger als beim obern. Auch erfolgt die  Arbeitsschwingung     d-er    Welle 393 in der  entgegengesetzten Richtung wie diejenige der  Welle 392. Die Stange 400 des untern Ad  dierwerkes stützt sich auf einen Stössel 425,  der durch Stift und Schlitz 426 mit einem  Arm 427 verbunden ist, der auf einer untern  Rahmenstange 428 frei drehbar gelagert ist.

    Unter dem Zug einer Feder 431 legt sich der  Arm 427 an den Zapfen 435 eines     weiteren       Armes 434, der sich seinerseits gegen den  Zapfen 432 eines Armes 433 legt, der an  der Stange 428 festgeklemmt ist.  



  Will man ein     Saldierwerk        stillsetzen,    so  braucht man nur den Zapfen 412 herauszu  ziehen. Zu diesem Zweck ist dieser Zapfen  in der aus     Fig.    35 ersichtlichen Weise als  Federkolben ausgeführt, der einen Hand  knopf und einen seitlichen Zapfen 409 hat.  Man braucht den Handknopf nur heraus  zuziehen und zu drehen, so dass sich der  Zapfen 409 auf die Stirnfläche des Gehäuses  aufsetzt. Dann ist der Zapfen 412 zurück  gezogen, so dass der Arm 411 das Saldier  werk nicht mehr einzurücken vermag, das  durch seine Feder 371 ausgerückt gehalten  wird.  



  Um die beiden     Saldierwerke    jedes belie  bigen     Tabellierv,erkabschnitt-,s    unter Kar  tenlochsteuerung auf Subtraktion umzuschal  ten, ist folgendes Schaltwerk vorgesehen:  Zwischen den Armen 433 und 427 ist auf  der Stange 428 der bereits erwänhte Arm  434 frei drehbar gelagert, dessen Kante sich  gegen den Anschlagzapfen 432 legt und der  seinerseits mit einem Zapfen 435 über den  Arm 427 greift und dessen Aufwärtsbewe  gung begrenzt. Dieser Arm 434 bildet mit  seiner obern Kante einen Zahn 438 mit ge  neigten Flanken 436 und 437.

   Eine Quer  achse 440, die sich zwischen den     beiden    Ge  häusen 156 und 157 erstreckt, trägt in jedem       Tabellierwerksabschnitt    einen drehbar auf  ihr gelagerten Hebel 441     (Fig.    9), dessen  aufwärtsgerichteter Arm eine Rolle 442 trägt  und durch eine Feder 443 im Uhrzeigersinn  beeinflusst wird. Diese Rolle kann über den  Zahn 438     hinweglaufen.    Damit sie nicht von  dem Arm 434     abgleitet,    hat dieser einen  Haken 444 am Ende. Der Hebel 441 ist  durch eine     Kuppelstange    445 mit einem Win  kelhebel. 446 (Fis. 13) verbunden, der auf  einer Querachse 447 ruht und mit einem  Zapfen 448 seines waagrechten Armes unter  eine Antriebszahnstange<B>176</B> greift.

   Die An  ordnung ist so getroffen, dass diese Antriebs  zahnstange in ihrer Grundstellung den Win  kelhebel 446 ausgeschwenkt und den Hebel      441 in seiner vordern Lage der     Fig.    9 hält.  Bewegt sich die Zahnstange 176 unter dem  Einfluss einer entsprechenden Steuerlochung  der Harten um zwei Zahnteilungen 180 auf  wärts, so schwenkt die Feder 443 den Hebel  441, bis dessen Rolle 442 auf dem Zahn     43,3     ruht und dadurch den Hebel     43-1    herabzieht.  Mit Hilfe des Stössels 425 und der Feder 4311  werden dadurch die Stangen 400 und 395  herabgezogen in die Subtraktionsstellung,       wie    dies     Fig.    23 veranschaulicht.

   Eine     Iup-          pelstange    450 verbindet den Hebel     .134    mit  dein Hebel 405 des obern     Saldierwerkes,    so  dass auch dieses gleichzeitig auf Subtraktion       umbeschaltet    wird.

   Wenn die Zahnstange  176 aber unter     Steuerung    durch eine andere  Kartenlochung sich     weiter        aufwärts    als uni  zwei Zahnteilungen bewegt, dann läuft die  Rolle 442 wieder von dem Zahn herunter  gegen den Haken 444 und lässt den Hebel  434 in die     Addierlage    der     Fig.    9     zurück-          kehren.    In diesem Fall wird der     Tabellier-          abschnitt    also nicht auf Subtraktion ein  gestellt.    Für jeden     Tabellierabschnitt    ist ein der  artiges     Subtraktionseinstellwerk    vorgesehen.

    Dieses stellt also die beiden     Saldierwerke    des  betreffenden     Tabellierabschnittes    immer zu  sammen entweder auf Addition oder auf  Subtraktion ein und wird seinerseits durch  Kartenlöcher gesteuert. Diese Steuerung bie  tet zum Beispiel die     Möglichkeit,    zwei durch  gegabelte Leitstäbe übereinstimmend von  derselben     Fühlstiftgruppe    aus eingestellte       Tabellierwerksabschnitte    derart zu steuern.       da.ss    der eine die eingeführten Beträge addiert  und der andere sie subtrahiert.  



  Die Arme 410, 433, 405, 427 und 434  sowie die Winkelhebel 446 sind auf ihren  Lagerachsen verschiebbar entsprechend der  Spalteneinstellung des     Saldierwerkes.    Da  jeder     Tabellierwerksabschnitt        einen    eigenen       -'Vinlzelhebel    446 hat, sind die einzelnen T     a-          bellierwerksabschnitte    in der Weise     unab-          hängig    voneinander, dass der eine auf Sub  traktion und der andere gleichzeitig auf  Addition eingestellt sein kann.

           1)a    an     jcdeni        Saldierwerk    beiderseits  Steuerteile angebracht sind, die     über    die     Sal-          dierradgruppe        hervorragen,    lassen sich die       Saldierwerke    nicht so dicht aneinander  rücken, dass jede der     111_)

      Zahnstangen 176  mit einem     Saldierrad        zusainnienwirkte.    Viel  mehr verbleiben     zwischen    ganz dicht     zusam-          inengeriickten        Saldierwerken    mindestens vier  Zahnstangen<B>176,</B> die mit keinen Saldier  rädern in Eingriff treten.

   Eine dieser Zahn  stangen ist es. die     inan    zur Steuerung des       Winkelhebels    446     bcranzielit.    Bei Verwen  dung des beschriebenen Lochschlüssels müsste  die Subtraktionslochung die     P.-Schieber        ss     und F antreiben, um die Zahnstangen um  zwei Teilungen hochgellen zu lassen. Zu die  sem Zweck kann die Karte an beliebiger  Stelle mit     eirein    einzigen Steuerloch ver  sehen werden, das die beiden     P.-Schieber     mittels eines     gegabelten    Leitstabes verschiebt.

    Die Harte     enthält    dann gegebenenfalls für  jeden     Tabellierabschnitt    der Maschine ein  solches Steuerloch.  



  An     dein        Typenträger    der den Winkel  liebel 446     steuernden    Zahnstange 176 wech  selt man     zweckmässig    die     2"-Type    gegen  eine     "-"-'hy@@e    aus. die die Subtraktion des  Postens anzeigt. Bleibt die der Steuerlochung  vorbehaltene Kartenstelle urgelocht, so er  folgt Addition.  



  Durch Fortlassen der der Subtraktion die  nenden Teile des     Saldierwerkes    erhält man       ein    gewöhnliches     Addierwerk,    wie es in       Fig.    22 veranschaulicht ist. Es zeichnet sich  durch besondere Einfachheit aus.  



  Nunmehr sei das Schaltwerk     beschrieben,     das dazu dient, die die Umschaltung auf Sub  traktion und das Einrücken der     Saldierwerke     bewirkenden Schwingwellen 392 und 393  anzutreiben.  



  Die Einrichtungen zum Drehen der Wel  len 392 und 393 sind in den     Fig.    2, 6 und       ?5    bis 33 dargestellt. Das hierzu dienende       Schaltwerk    ist im linken Gehäuse<B>157</B>     unter-          gebracht.    Auf dem Ende der Triebwelle 168  befinden sich im Abstand voneinander vier       Nockenscheiben    451 bis 454. Von diesen  dient die erste dem Summenzug aus der      untern     Saldierwerksgruppe,    die zweite der       Posteneinführung    in die untere Gruppe, die  dritte der     Posteneinführung    in die obere  Gruppe und die vierte dem Summenzug aus  der obern Gruppe.

   Diese Kurvenscheiben  steuern vier Hebel 455 bis 458, die neben  einander auf einer aus dem Rahmen 157 vor  springenden Achse 460 sitzen und je mit  einer     Nockenrolle    461 unter dem Zug einer  Feder 462 an der Kurvenscheibe anliegen.  Die Feder 462 ist an einem Zapfen 463 ver  ankert. Wie     Fig.    31 zeigt, trägt die untere  Schwingwelle 393 auf ihrem vorspringenden  Ende die auf ihr befestigte Nabe 465 eines  Hebels 466, der aus zwei im Abstand mit  einander durch einen Zapfen 467 befestigten  Platten besteht. Auf dem Zapfen 467 sind  eine Reihe von Lenkern gelagert. In ähn  licher Weise ist auf dem vorstehenden Ende  der obern Welle 39<B>2</B> die Nabe 468 eines He  bels 470 befestigt, dessen Platten durch einen  Zapfen 471 verbunden sind.

   Wie     Fig.    25  zeigt, suchten die Federn 472 und 474 den  Hebel 466 im U     hrzeigersinn    und den Hebel       4-(0    im     Gegenuhrzeigersinn    zu drehen. Diese  beiden Hebel legen sich hierdurch an den die  Federn tragenden Zapfen 473. Ein Vergleich  der     Fig.    25 mit der     Fig.    9 zeigt, dass in die  sen Figuren diejenige Lage veranschaulicht  ist, in der sämtliche Zählwerke ausser Ein  griff mit den Antriebszahnstangen stehen.  Es ist dies die auf einen     Hauptsummenzug     folgende Grundstellung. Nach einem Posten  einführungsgang wären die     Addierwerke    in  Eingriff mit den Zahnstangen.  



  Die beiden Kupplungsglieder 475 und  476     (Fig.    25 bis 31) sind auf dem Zapfen  467 des Hebelarmes 466 gelagert. Sie be  stehen je aus einem sich rückwärts     erstrek-          kenden,    mit einem Haken versehenen Arm.  Das Kupplungsglied 475 geht zwischen den  beiden Platten hindurch, aus denen der Hebel  455     (Fig.    27) besteht, während das Kupp  lungsglied 476 in entsprechender Weise zwi  schen den beiden Platten des Hebels     45f          (Fig.    28) hindurchgeht. An sich würden in  jeder dieser Figuren beide Hebel zu sehen    sein, doch ist der Klarheit halber jeweils der  eine Hebel weggelassen.  



  Zur     Posteneinführung    ins     untere    Saldier  werk dient das in     Fig.    28 gezeigte Schalt  werk. Das Glied 467 ist gabelförmig aus  gebildet und umfasst den Zapfen 464 des  Hebels 456. Es wird im Uhrzeigersinn durch  eine Feder 477 beeinflusst, die über dem Zap  fen 467 liegt und an einem aufrechten Arm  eines     Verankerungsgliedes    478 befestigt ist.  Dieses Glied     (Fig.    31) ist ebenfalls auf dem  Zapfen 467 gelagert und hat einen rückwär  tigen Gabelarm, der über den     Zapfen,    464  greift. Es dient lediglich dem Zweck der  Verankerung der Feder 477 gegenüber dem  Kupplungsglied 476 während der Verschie  bung der Teile.

   Die Feder 477 sucht nun  den untern Zweig des Kupplungsgliedes 476  anzuheben und drückt diesen gegen den Zap  fen 464. Dieser Zweig hat einen Zahn 480.  Wenn von der Lage der     Fig.    28 ausgehend  - dies ist die Lage nach einem     Hauptsum-          mengang    - die Welle 168 im Gegenuhr  zeigersinn umläuft, so verlässt die Nocken  rolle 461 alsbald den erhöhten Teil der Kur  venscheibe, so dass der Hebel 456 von der  Feder 462 im Uhrzeigersinn geschwenkt  wird, bis der Zapfen 464 hinter den Zahn 480  greift.

   Er bleibt     dann    hinter dem Zahn bis  zum nächsten     Summengang.    Nachdem     etwa     die Hälfte des Arbeitsspiels abgelaufen ist,  schwenkt die Kurvenscheibe den Hebel 456  im     Gegenuhrzeigersinn,    so     da.ss    der Zapfen  464 unter Einwirkung auf den Zahn 480 die  Welle 393     zwangläufig    im Gegenuhrzeiger  sinn schwenkt. Dadurch werden die untern       Addierwerke    eingerückt. Frühzeitig im fol  genden Arbeitsspiel schwingt der Hebel 456  wieder zurück, so dass die     Saldierwerke    aus  gerückt werden. Diese Arbeitsweise setzt  sich fort, solange die     Posteneinführung    an  dauert.  



       Fig.    27 zeigt das Schaltwerk für den  Summenzug aus dem untern     Saldierwerk.     Der Hebel 455 entspricht im wesentlichen  dem Hebel 456, doch ist die Kurvenscheibe  451 zu der Kurvenscheibe 452 komplementär  zugeordnet. Infolgedessen rückt sie die Sal-           dierwerke    in den richtigen     Zeitpunkten    für  den Summenzug ein und aus. Das Glied 475  ist durch eine Feder 482 mit einem     Z'eranke-          rungsglied    481 verbunden, das dem Glied 478       entspricht    und dementsprechend über den  Zapfen 483 greift.

   Das     Kupplungsglied    475  wird durch die Feder 482 im     Gegenuhrzeiger-          sinn    beeinflusst, wobei seine     Schwenkung     durch einen Zapfen 489 begrenzt ist, der sich  an die untere Kante des Gliedes 481 legen  kann. Das Kupplungsglied 475 hat einen  Zahn 484 an seiner untern Kante, der für  gewöhnlich ausgerückt ist. Infolgedessen  schwingt bei der     Posteneinführung    der Hebel  455 leer hin und her. Sollen nun die im  untern     Saldierwerk    stehenden Salden auf die  Antriebszahnstangen übertragen werden, so  werden die Kupplungsglieder 476 und 475  durch ein später zu erläuterndes Schaltwerk  herabgedrückt.

   Dadurch wird der Zahn 480       (Fig.    28) ausgeschaltet, der Zahn 484       (Fig.    27) aber eingeschaltet. Nunmehr wird  die Welle 383 durch die Kurvenscheibe 451  angetrieben. Das hat zur Folge, dass die     Kal-          dierräder    bei Beginn des Arbeitsspiels in  Eingriff mit den noch in ihrer     Ausgangslage     verharrenden Zahnstangen treten und erst  ausgerückt werden, wenn sie durch die Zahn  stangen gelöscht worden sind.  



  Die     Fig.    29 und 30 zeigen das entspre  chende Schaltwerk für die obern     Saldier-          werke.    Dieses     Schaltwerk    ist deshalb etwas  anders ausgeführt, weil die Welle 392 zum  Einrücken der     Saldierräder    im Uhrzeigersinn  gedreht werden muss, statt wie bei dem  Schaltwerk der     Fig.    27 und 28 im Gegen  uhrzeigersinn. Aus diesem Grunde liegen in  diesen Figuren die Kurvenscheiben 453, 454  links von den     Nockenrollen    461. Sie sind  daher auch auf der Welle 168 gegenüber den       Kurvenscheiben    451,     .152    versetzt angeordnet.

    Der     Posteneinführung    dient der Hebel 457,  der mit seinem obern Zapfen 485 in einen  Schlitz eines     Federverankerungsgliedes    486  läuft und ausserdem von einem Kupplungs  glied 487 umfasst wird, die beide auf einem  Zapfen 471 des Armes 470 gelagert und  durch eine Feder 488 verbunden sind. Der    untere Arm des Kupplungsgliedes 487 hat  einen Haken 490, der frühzeitig im Arbeits  spiel hinter den Zapfen 485 greift,     wenn    der  Hebel 457 nach vorn schwingt. Gegen Mitte  des Arbeitsspiels wird der Hebel 457 nach  rechts gedrückt und nimmt hierbei mittels  des Hakens 490 das Kupplungsglied mit, so  dass die Welle 392 im Uhrzeigersinn gedreht  wird und die untern     Saldierwerke    einrückt.

    Frühzeitig im folgenden Arbeitsspiel gehen  der Hebel     45"7    und die Welle 392 wieder       zuriiek,    um die     Saldierwerke    auszurücken.  



  Bei dem für den Summengang vorgese  henen Schaltwerk der     Fig.    30 läuft. der Zap  fen 491 des     Nockenhebels    458 in einem  Schlitz eines     Verankerungsstückes    492, das  durch eine Feder 493 mit einem Kupplungs  glied 494 verbunden ist und mit diesem     zu-          saminen    auf dem     Zapfen    471 gelagert ist.       Beim        Postengang    nimmt dieses Kupplungs  glied     seine:    obere Lage ein, in der sich sein  Zapfen 496 von unten her gegen das     Ver-          ankerungsglied    492 legt.

   Beim Summengang  wird das Glied 494 aber herabgedrückt, so  dass sein Haken 495 hinter den Zapfen 491  fasst. Gleichzeitig wird das Kupplungsglied  487 ausgerückt, um das Schaltwerk der       Fig.    29 unwirksam zu machen.  



  Das erläuterte Schaltwerk gestattet auch  die Einstellung der     obern    oder der untern       Saldierwerke    auf     Nichtaddition.    Bei den un  tern     Addierwerken    wird zu diesem Zweck  das Kupplungsglied 476 herabgedrückt, wäh  rend das Kupplungsglied 475 in seiner     obern     Lage bleibt. Die beiden     Nockenhebel    455  und 456 schwingen dann leer hin und her.  In entsprechender Weise kann man durch       Niederdrücken    des Kupplungsgliedes 487 die  obern     Saldierwerke    auf Nichtaddition ein  stellen.  



  Durch Schaltwerke,     welche    die vier  Kupplungsteile 475, 476,<B>487</B> und 494 in ver  schiedenen Kombinationen     herabdrücken,    las  sen sich die verschiedensten Arbeitsweisen  der Maschine durchführen. So kann man  sämtliche     Saldierwerke    für die Einführung  von Posten steuern oder auf     NichtTaddieren     einstellen. Ferner kann die eine Saldierwerks-           gruppe    auf     Posteneinführung    und die andere  auf     Nichtaddieren    eingestellt werden.

   Wei  ter ist es möglich, die obere oder die untere       Saldierwerksgruppe    auf Summengang und  gleichzeitig die andere auf     Nichtaddieren     oder auf Addieren einzustellen. Schliesslich  besteht noch die Möglichkeit, beide Kupp  lungsglieder jeder     Saldierwerksgruppe    gleich  zeitig wirksam zu machen. Für die untere       Saldierwerksgruppe        (Fig.    27, 28) bedeutet       das,    dass nur das Glied 475     herabgedrückt;     wird.

   Das hat dann die Wirkung, dass die  Welle 393 durch den Winkelhebel 455 früh  zeitig im Arbeitsspiel im     Gegenuhrzeigersinn     gedreht wird, um die untern     Saldierwerke     einzurücken. Dies ist die Steuerung für den  Summengang. Wenn dann gegen Mitte des  Arbeitsspiels der     Nockenhebel    455 wieder im       Uhrzeigersinn    ausschwingt, um die Welle  393 freizugeben, tritt gleichzeitig der Hebel    456 in Tätigkeit,     um    die Welle     393    in ihrer  eingerückten Lage zu halten. Infolgedessen  bleiben die     Saldierräder    in Eingriff mit den  Antriebszahnstangen und nehmen den in die  sen eingestellten Saldo wieder auf.

   Wann  die Welle 393 freigegeben wird, hängt davon  ab, ob das folgende Arbeitsspiel eine Posten  einführung oder ein gewöhnlicher Summen  gang unter Löschung der     Saldierwerke    ist.  Schliesslich wäre es auch möglich, die     obern     und die untern     Saldierwerke    gleichzeitig auf  Summengang einzustellen. Ein Beispiel, in  welchem diese Arbeitsweise erwünscht sein  kann, ist in der deutschen Patentschrift  Nr. 655 770 auf Seite 17, Zeile 78 ff be  schrieben.  



  Die möglichen Kombinationen seien nach  stehend an Hand einer Tabelle erläutert, in  der U das     Herabdrücken    des Kupplungsglie  des bedeutet.  
EMI0021.0022     
  
    Arbeitsweise
<tb>  Obere <SEP> Untere
<tb>  475 <SEP> 476 <SEP> 487 <SEP> 494 <SEP> Saldierwerke <SEP> Saldierwerke
<tb>  1. <SEP> U <SEP> Nichtaddition <SEP> Posteneinführung
<tb>  <I>2. <SEP> U <SEP> LT <SEP> U</I> <SEP> Nichtaddition <SEP> Löschsumme
<tb>  <I>3. <SEP> U <SEP> LT</I> <SEP> Nichtaddition <SEP> Nichtaddition
<tb>  <I>4. <SEP> U <SEP> U</I> <SEP> Nichtaddition <SEP> Zwischensumme
<tb>  5. <SEP> U <SEP> Posteneinführung <SEP> Nichtaddition
<tb>  <I>6. <SEP> U <SEP> U <SEP> LT</I> <SEP> Löschsumme <SEP> Nichtaddition
<tb>  7. <SEP> U <SEP> U <SEP> Zwischensumme <SEP> Nichtaddition
<tb>  . <SEP> B. <SEP> Posteneinführung <SEP> Posteneinführung
<tb>  <I>9.

   <SEP> U <SEP> U <SEP> U <SEP> U</I> <SEP> Löschsumme <SEP> Löschsumme
<tb>  10. <SEP> U <SEP> <I>(T</I> <SEP> Zwischensumme <SEP> Zwischensumme
<tb>  11. <SEP> <I>U <SEP> (T</I> <SEP> Löschsumme <SEP> Posteneinführung
<tb>  <I>1.2. <SEP> U <SEP> U <SEP> LT</I> <SEP> Löschsumme <SEP> Zwischensumme
<tb>  13. <SEP> <I>U <SEP> U</I> <SEP> Posteneinführung <SEP> Löschsumme
<tb>  14. <SEP> U <SEP> Posteneinführung <SEP> Zwischensumme
<tb>  15. <SEP> U <SEP> Zwischensumme <SEP> Posteneinführung
<tb>  16. <SEP> <I>U <SEP> (T <SEP> U</I> <SEP> Zwischensumme <SEP> Löschsumme       Die Schaltwerke, die erforderlich sind,  um die Kupplungsglieder in den gewünsch  ten Kombinationen herabzudrücken, kann der  Sachverständige im Bedarfsfall wohl ohne  nähere diesbezügliche Erläuterungen ent  werfen.

      Als Beispiel sei jedoch ein Schaltwerk für  die Arbeitsweise erläutert, bei welcher für  gewöhnlich die obern und die untern Saldier  werke auf     Posteneinführung    eingestellt sind  (Kombination Nr. 8), bei einem Wechsel der  Kartenuntergruppen die untern     Saldierwerke         auf Löschsumme und die     obern    auf Nicht  addition geschaltet werden (Kombination  Nr.

       \?),    während bei einem Wechsel der Kar  tenhauptgruppen die obern     Saldierwerke    auf  Löschsumme, die untern aber auf Nichtaddi  tion geschaltet werden (Kombination Nr.<B>6).</B>    Die vier Kupplungsglieder werden     durch     Rollen 497 niedergedrückt, die von vier Win  kelhebeln 5f)0 bis 503 mit einer gemeinsamen  Lagerachse 504 getragen werden, die von  dem Gehäuse 157 hervorragt. Diese Winkel  hebel werden ihrerseits durch zwei Schwing  wellen 505 und 506, die sogenannten Sum  menwellen, gesteuert, und zwar ist die Sum  menwelle 505 den untern und die     "Haupt-          summenwelle    ' den obern     Saldierwerken    zu  geordnet.

   Durch Drehen der einen oder der  andern Welle im     Gegenuhrzeigersinn        wird     die Maschine so eingestellt, dass sie     ent-,veder     die Unter     gruppensummen    aus den untern       Saldierwerken    oder die     Hauptgruppensum-          men    aus den obern     Saldierwerken    druckt. Die  Summenwellen sind quer durch die ganze  Maschine verlaufend in den Gehäusen 156,  <B>157</B> parallel zueinander gelagert.

   Ein auf  rechter Arm 507     (Fig.    ?7) der Welle 505 ist  durch eine Schiene 508 mit einem aufrechten  Arm des Winkelhebels 500 verbunden, so dass  durch Drehen der Welle 505 das Kupplungs  glied 475 niedergedrückt wird. Damit der  Zahn 484 über den Zapfen 483 schnappen  kann, ist der Anschluss an den Winkelhebel  500 mit Hilfe einer Feder 510 hergestellt, die  das obere Ende des Winkelhebels mit einem  Ansatz an der Stange 508 verbindet. Der  Anschluss der Stange an den Winkelhebel er  folgt durch Zapfen und Schlitz 511. Die  Feder 510 ist erheblich stärker als die Feder  482. Eine entsprechende Anordnung ist für  die drei     andern    Winkelhebel 501 bis 503 vor  gesehen. so dass diese daher die ihnen zu  geordneten Kupplungsglieder unter Feder  kraft niederdrücken.

      Wie die     Fig.    28 bis 3 2 zeigen, hat die  Summenwelle 505 einen zweiten aufrechten  Arm 512, der durch eine Stange 513 und eine  Feder 514 mit dem     Tinkelhebel    501 verbun-    den ist. Wird die     Summenwelle    505     gedreht,     so drückt. sie daher das     Kupplungsglied    476       ebenfalls    herab, so dass die untern     Saldier-          \verke    auf einen     Löschsummengang    einge  stellt  erden.  



  Wie die     Fig.    33 und 35 erkennen lassen,  hat die     Hauptsummenwelle    506 einen auf  rechten Arm 515, der durch eine Schiene     516)     und     eine,    Feder 517 mit dein Winkelhebel  <B>503</B> verbunden ist. um das Kupplungsglied       .194        zuni        Zweck    des     Hauptsummenganges    der       obern        Saldierwerke        Herabzudrücken.     



  Aus     Zv#eckmässigkeitsgründen    werden die  beiden Winkelhebel 51)1 und     5l12,    welche die       Posteneinführung#ikupplungsglieder    476 und       .187        ausschalten,    beide durch dieselbe     Schiene     513 angetrieben. Das hängt damit zusam  men, dass bei der beschriebenen Ausführungs  form der Maschine diejenige Arbeitsweise,  bei der die eine     Saldierwerksgruppe    auf       Lösclisuinniengang    und die andere gleichzei  tig     auf        Posteneinführung    eingestellt ist, nicht  in     Be        traeht    kommt.

      Wie die     Fig.    29 und 32 zeigen, hat die       Hauptsuninienwelle    506 einen aufrechten  Arm<B>518,</B> der     durch    Stift und Schlitz an die  gleiche Schiene 513 angeschlossen ist, die  den     Winlzelliebel    501 antreibt. Wie     Fig.    32       erkennen    lässt. ist die Feder 514 mit ihrem       riiekwärtigen    Ende an einem Zapfen 520 be  festigt. der in beide     Winkelhebel    501 und  5112 eingreift.

   Auch der Zapfen<B>521,</B> der  durch den     Schulz        d'er    Schiene<B>513</B> hindurch  geht,     erstreckt    sich durch beide Winkelhebel,  so dass diese zusammen schwingen. Daraus  folgt, dass beim     Lösclisummengang    aus einer       Saldierwerksgruppe    gleichzeitig deren     Po-          steneinftihrungskupplungsglied    ausgerückt  und die andere     Saldierwerksgruppe    auf  Nichtaddition eingestellt wird. Beide Arme  512 und 518 sind mit der Schiene<B>513</B> durch  Stift und Schlitz verbunden, so dass die Dre  hung der einen Summenwelle nicht auf die  andere übertragen wird.

      Die     Einrichtinigen,    durch     welche    die       Suniinenwellen    505 und 506 gedreht.  erden,      können beliebig     aüsgefülirt    sein. Bei der  Maschine nach der vorliegenden Ausfüh  rungsform dient hierzu ein später zu erläu  terndes     Summenschaltwerk,    das beim Wech  sel der     Gruppenkennlochungen    der     Karten     in Gang kommt.  



       Steuerung   <I>der</I>     Nullanschläge   <I>beim</I>       Summengang.     Bei Summengängen müssen die Anschläge  225 zurückgehalten werden, damit die     An-          triebszahnstangen    176 ungehindert hochgehen  können. Zu diesem Zweck ist das in     Fig.    5  vorgesehene Schaltwerk angeordnet. Die       Hauptsummenwelle    506 hat einen abwärts  gerichteten Arm 521, der durch eine Schiene  522 mit einem Hebel 523 verbunden ist. Ein  entsprechender Arm 524 der Summenwelle  505 ist durch eine Schiene 525 mit einem  zweiten Hebel verbunden, der dem Hebel 523  entspricht.

   An den     untern    Armen der beiden  Hebel 523 sind durch Stift und Schlitz  Schienen 526 angeschlossen, die beide zu  einem Winkelhebel 527 führen, der seiner  seits durch eine Schiene 528 mit einer Klinke  530 verbunden ist. Dies kann mit ihrem un  tern Ende über einen Zapfen 531 des Hebels  285 greifen. Es ist dies der früher erwähnte  Hebel, der bei Antrieb durch die Kurven  scheibe 288 die Anschläge 225, 228 und     230     für die Antriebszahnstangen zurückzieht. Die       Stift-Schlitzverbindung    zwischen den Hebeln  523 und den Schienen 526 bietet die Mög  lichkeit, dass jede der beiden Summenwellen  die Klinke 530 für sich allein     einrücken     kann.

   Dies geschieht kurz vor Beginn eines  Unter- oder     Hauptgruppensummenganges.     Das hat dann zur Wirkung, dass der Hebel  285 in derjenigen Lage gesperrt wird, in der  die Anschläge der Antriebszahnstangen zu  rückgezogen sind. Sie werden erst wieder  nach Beendigung des Summenganges frei  gegeben. Das Schaltwerk ist, wie     Fig.    4  zeigt, auch auf der andern Seite in     entspre-          ehenderWeise    vorgesehen, nur mit dem Un  terschied, dass aus später zu erläuternden  Gründen dort an Stelle der Hebel 523 drei  armige Hebel 532 vorgesehen sind.

           kaltelclinken        f        iir   <I>die</I>     Antriebszahnstangen.     Wenn in der     Mitte    des Summenganges  die     Saldierräder    aus den Antriebszahnstan  gen ausgerückt werden, nachdem die Summe  gedruckt ist, würden mangels besonderer  Vorkehrungen die Zahnstangen unter der  Kraft ihrer     Rückstellfedern        in        die    äusserste  Lage vorschnellen, da die     Rückführschiene     201 dann in ihrer obersten Stellung verweilt.

    Dieses Hochschnellen sämtlicher 100 Zahn  stangen würde     einen    erheblichen Stoss mit  entsprechendem Geräusch bedeuten. Um das  zu verhindern, ist den Zahnstangen je eine  Halteklinke     533    zugeordnet     (Fig.    1 und 10).  



  Wie die     Fig.    4 und 5 zeigen, ist innen  an jedem Gehäuse 156 und 157 ein Block  534 befestigt, der das     eine    Ende einer schwe  ren     Rahmenschiene    535 trägt. Ferner sitzen  innen an den beiden Gehäusen je ein Block  536. Diese Blöcke tragen die Enden zweier  Querstangen 537 und 538. Die drei Quer  stangen 535, 537 und 538 tragen das nun  mehr zu     erläuternde,    in     Fig.    10 gezeigte       Halteklinkenwerk.     



  Die Halteklinken 533 sitzen auf kurzen  Lagerzapfen 540, die je in einer geschlitzten  Stange 541 eingesetzt sind, welche durch  Schrauben 542 an Ansätzen der Rahmen  schiene 535     befestigt    sind. Die Blöcke 541  lassen sich zweckmässig in kurzen Längen  zu je zehn Stellen anfertigen und Ende an  Ende auf der Schiene 535 befestigen. Befin  det sich eine Zahnstange 176     in.    ihrer tiefsten  Stellung, so greift die Halteklinke 533 über  deren obersten     Zahn.    180     (Fig.    10), und zwar  unter der Spannung einer Feder 543. Der  Schwenkbereich der Klinke wird dadurch be  grenzt, dass diese sich mit einem Ansatz auf  die Oberfläche des Blockes 541 auflegt.

   Die  Feder 543 verbindet die Klinke mit einer       Steuerschiene    544, die in ihrer Längsrichtung  gleitend mit ihrem hintern Ende in einer  Kammplatte 545 und mit ihrem vordern  Ende in einer Kammplatte 546 geführt ist.  Diese Kammplatten sitzen an den Rahmen  stangen 535     bezw.    537. Mit ihrem hintern  Ende wird die Steuerschiene 544 durch die  Feder 543 an einen Lappen herangezogen,      der     -vom        obern    Ende der Klinke abgebogen  ist und an dem die Feder angreift.

   Die An  ordnung ist so getroffen, dass die Feder nicht  nur Klinke und Steuerschiene in Berührung  zu halten sucht, sondern die Schiene gleich  zeitig nach hinten zieht, das heisst mit Bezug  auf     Fig.    10 nach rechts, wodurch die Klinke  ausgerückt gehalten wird. Wie die Steuer  schiene indessen in ihrer vordern Lage       (Fig.    10) gesperrt, so hält die Feder 543 die  Klinke in Eingriff mit der Zahnstange. In  diesem Falle verhindert die Klinke eine Auf  wärtsbewegung der     Antriebszahnstange    176,  ohne deren     Abwärtsbewegung    zu beeinträch  tigen.  



  Bei der bevorzugten     Ausführungsform     nach     Fig.    34 ist die Feder 543 durch zwei  Federn 559 und 550 ersetzt, von denen die  erste dazu dient, die Klinke 533 im Kraft       schluss    mit der Steuerschiene 544 zu halten,  während die letztere die Aufgabe hat, die  Schiene zurückzuziehen, und zu diesem  Zweck an einen vordern Haken der Steuer  schiene angreift.  



  Die Steuerschienen 544 lassen sich in ver  schiedener Weise dazu verwenden, die Sperr  klinken 533 zu steuern. Um beispielsweise  beliebige Zahnstangen<B>176</B> ganz auszuschal  ten, braucht man die betreffenden Steuer  schienen 544 nur in ihrer vordern Lage zu  sperren. Zu diesem Zweck hat jede Steuer  schiene einen     angelenkten    Haken 547, der in  eingerückter Stellung gemäss     Fig.    10 über die  Platte 546 greift. Ein Federhebel 548 dient  dazu, den Haken 547 entweder eingerückt zu  halten gemäss     Fig.    10 oder     ausgeriickt    gemäss       Fig.    34. Stellt man die Maschine für eine  bestimmte Arbeit ein, so sperrt man mit  Hilfe der Haken 547 die nicht zu benutzen  den Typenstangen.  



  Ferner können die Halteklinken 533 dazu  dienen, den Summendruck zu verhindern,  wenn nur die Posten zu drucken sind.     Zti-          diesem    Zweck hat jeder Steuerschieber zwei  an ihm     angelenkte    Kupplungsglieder 551 und  55?, deren     Schwenkbewegung    je durch einen  Zapfen 556 begrenzt ist, der sich von oben  an die Schiene 544 anlegen kann. In     ihrer       jeweiligen Einstellage werden die Kupp  lungsglieder durch Haltehebel<B>557</B> gesichert,  die bei 560 eingekerbt sind und durch Federn  558 gegen die Zapfen 556 gedrückt werden.

    Bei der bevorzugten Form nach     Fig.    34  haben die Kupplungsglieder ausserdem     auf-          m        i        iirtsgerielitete        n        Handgriffe        Handgriffe        549        für        ihre        be-          queme    Ein- oder Ausschaltung. Die     LTnter-          summenwelle    5(15 und die Hauptsummen  welle 506 tragen je auf ihnen in Abständen  festgeklemmte Arme 553, die zusammen eine  Schiene 554 tragen.

   Jedes Kupplungsglied  551 lässt sich nun durch Schwenkung im       LThrzeigersinn    in eine solche Lage bringen,  dass seine hintere Nase in die Bahn der  Schiene 554 der     Hauptsummenwelle        (Fig.    11))  reicht. Man kann indessen das Kupplungs  glied durch Schwenken im     Clegenuhrzeiger-          sinn    auch so stellen, dass eine Schulter 555  an seinem andern Ende in die Bahn der       Schiene    554 der     LTntersummenwelle    reicht.  



  Es sei nun angenommen, dass in einem  bestimmten     Tabellierwerksabsehnitt    die Ha  ken 547 ausgerückt sind - die     Klinken    533  sind in.     diesem    Falle für gewöhnlich unwirk  sam -, und dass die Kupplungsglieder 551  so eingestellt sind, dass sie entweder durch  die     L'ntersuntmenwelle    oder durch die Haupt  summenwelle ergriffen werden. Bei dieser  Einstellung sind dann die betreffenden Ty  penstangen<B>176</B> hei den     Posteneinführungs-          gängen    in Tätigkeit.

   Bei einem     LTntersum-          mengang    oder einem     Hauptsummengang    wer  den sie indessen durch die Halteklinken 533  gesperrt, weil bei diesen Summengängen die       Steuerschiene    544 nach links verschoben  wird.  



  Diese Art der     Steuerung    kann zum Bei  spiel dazu dienen, in dem betreffenden     Tabel-          lierwerksabschnitt    das Löschen der     Saldier-          werke    zu verhindern, so dass diese     Oberhaupt-          ,stimmen.    also die Summe der Hauptsummen.  aufspeichern, was näher noch später erläu  tert werden soll.  



  Die Steuerschienen 544 für die Klinken  533  -erden ferner noch durch zwei     \-eitere     Wellen .i61 und 56? gesteuert, von denen die  erstere     dein        Zweck    dient, das     Hochschnellen         der Typenstangen nach dem Summendruck  zu verhindern, während die andere in den  jenigen     Tabellierwerksabschnitten    zur Wir  kung kommt, in denen der Druck von kenn  zeichnenden Angaben nach jedem Summen  gang nur einmal erfolgt, nämlich unter Steue  rung durch die erste Lochkarte jeder Karten  gruppe.

   Diese beiden Wellen sind mit Schie  nen 554 ausgerüstet, die mit den     Kupplungs-          0        11.        iedern    552 zusammenwirken. Die Welle  <B>561</B> wird durch das später zu erläuternde       Summenschaltwerk    derart im     Gegenuhrzei-          gersinn    gedreht,     dass    sie die Klinken 533  während der zweiten Hälfte eines jeden Sum  menganges in Eingriff bringt. Infolgedessen  verhindern die Klinken, dass die Zahnstangen  nach dem Ausrücken der gelöschten Addier  räder in der Mitte des Arbeitsspiels in die       Endlage    hochschnellen.

   Die     Abwärtsbewe-          0;tin01    der Zahnstangen behindern die     ein-          (rerRckten    Halteklinken indessen nicht. In        < allen    denjenigen     Tabellierwerksabschnitten,     in denen ein Summendruck erfolgt, werden       daher    die Kupplungsglieder<B>552</B> im .     Uhr-          zc,i@;,#xrsinn    geschwenkt, um durch diese Welle       :)61    in Bewegung versetzt zu werden.

   Die       bperrliaken    547 in diesen     Tabellierwerks-          ,il chnitten         ,-erden    natürlich ausgerückt.  



  Um die Maschine für eine bestimmte Art  der Kartenauswertung einzustellen, braucht       nian    nur in denjenigen     Tabellierwerks-          absehnitten,    in denen     Zahlen    zu verrechnen  und Summen zu drucken sind, die gewünsch  ten     Saldierwerke    einzuschalten durch Ein  ;     schnappenlassen    der Zapfen 412     (Fig.    35)  und gleichzeitig die betreffenden Kupplungs  glieder<B>552,</B> unter Lösen der Haken 547     ent-          aprechend    einzustellen.

   In den andern     Tabel-          lierwerksabschnitten    hingegen, in denen zum  Beispiel nur Buchstabendruck erwünscht ist,  werden die Zapfen 412 herausgezogen und       (lic,    Kupplungsglieder 552 in die unwirksame       Luge    gestellt.  



  Die Steuerung für den Kennzeichendruck  ist. in den     Fig.    3, 4 und 10 gezeigt. Diese  Einrichtung ist so getroffen, dass man beim  Einstellen der Maschine jede beliebige Ty  penstange 176 zum Kennzeichendruck heran-    ziehen kann. In diesem Falle drucken die  betreffenden Typenstangen nur unter Steue  rung durch die erste Karte jeder Gruppe. Ist  die Maschine im übrigen so eingestellt, dass       Postendruek    unterbleibt, so unterbleibt auch  nach dem durch die erste Karte gesteuerten  Druckvorgang des Kennzeichens die an  schliessende Zeilenschaltung, so dass nach  Verarbeitung der Kartengruppe die Summen  in dieselbe Zeile gedruckt werden, in die zu  vor das Kennzeichen gedruckt wurde.

   Die  Einstellung, die für diese Arbeitsweise nötig  ist, besteht im Lösen der Sperrklinke 547 und  Schwenken des Kupplungsgliedes 552 im       Gegenuhrzeigersinn.    Dieses Kupplungsglied  gelangt dann in den Bereich der Schiene 554  der     Kennzeichenwelle        56i2.    Diese Welle 562  hält ihre Schiene 554 für gewöhnlich in einer  solchen Lage, dass sie beim Einkuppeln eines  Kupplungsgliedes 552 die betreffende Steuer  schiene 544 in der     vordern    Lage hält, in der  die Klinke 533 die Antriebszahnstange in  der Ausgangslage sperrt. Wird die Welle  562 gedreht, so schiebt sie die Steuerschiene  544 nach hinten, wodurch die Halteklinke  ausgerückt wird und die Zahnstangen zum  Druck des Kennzeichens hochgehen lässt.

   Die  Schwenkung der Kennzeichenwelle 562 im  Uhrzeigersinn erfolgt durch Drehen der     Un-          tersummenwelle    505 oder der Hauptsummen  welle 506 im     Gegenuhrzeigersinn.    Um diese  Wellen     entsprechend    untereinander zu ver  binden, ist die in     Fig.    3 gezeigte Anordnung  getroffen. Auf den bis in das Gehäuse 156  ragenden Enden der drei Wellen sitzen Arme  563, 564 und 565, von denen der letztere mit  einem seitlichen Zapfen unter die andern  Arme greift,     derart,    dass die Welle 562 ge  dreht wird, wenn sich die Welle 505 oder  506 dreht, und zwar jeweils um denselben  Winkel, nur in der entgegengesetzten Rich  tung.

   Die Welle 562 wird durch eine Feder  559 nachgiebig in ihrer Grundstellung ge  halten.  



  Durch Drehen der Welle 562 wird die  Halteklinke 533 ausgerückt, so dass die Zahn  stange hochgehen kann. Dies geschieht also  bei Beginn des Summenganges.     Hierbei    gehen      die zum Kennzeichendruck verwendeten     Tv-          penträger    bis in die     höchste    Stellung, da die  Anschläge 295, wie erinnerlich, während der  Summengänge ausgerückt gehalten werden.  In dieser höchsten Lage     stehen    die untersten  Typen über der Druckzeile, so dass ein Ab  druck vermieden wird.

   Bei Drehung der  Welle 562 im     L        hrzeigersinn    bei Beginn des       Summenarbeitsspiels    wurde indessen ein Zap  fen 568 eines     ain    rechten Ende der Welle  sitzenden Armes 570 durch den     Haken    eines  Winkelhebels 571 gesperrt, so     da.ss    die Welle  festgehalten wurde.

   Der Haken steht unter  der Wirkung einer Feder 57? und ist.     dureli     eine     Stange   <B>573</B> mit     einem    Winkelhebel 574  verbunden, dessen waagrechter     Arie    in das  obere Ende der Bahn der     Rückstellstange          22        01        hineinragt.        Auf        der        Rückstellstange        be-          findet    sich ein senkrechter Zapfen 575, der  beim Anlegen der     Rück.,tellstange    an     il)

  reni     obern Hubende den Winkelhebel 574 aus  schwenkt und dadurch den Haken 571 löst.  Dies geschieht also in der Mitte eines jeden  Arbeitsspiels, auch des     Suminena.rbeitsspiels.     Hierbei wird jedoch die Welle 562 durch die  Summenwelle noch gehalten. Sie wird daher  beim Herabgehen der Stange 211 wieder von  neuem gesperrt und erst wieder     freigegeben,     wenn das auf den     Summendruelz    folgende  Arbeitsspiel, bei welchem die erste Lochkarte  der neuen Gruppe ausgewertet wird, zur  Hälfte beendet ist. Bei Beginn dieses Ar  beitsspiels ist daher die Welle 56\3 immer  noch gesperrt, so     dass    die Typenstangen frei  aufwärts gehen können, um unter Steuerung  durch die erste Karte das Gruppenkennzei  chen zum Abdruck zu bringen.

   In der Mitte  dieses Arbeitsspiels wird dann der Haken<B>571</B>  gelöst und lässt die Welle 56? in die Grund  stellung zurückkehren, in der die Halteklin  ken 533 eingeruckt sind. Diese verhindern  zwar nicht die     Herabbewegung    der Typen  stangen nach dem Kennzeichendruck, doch  deren Wiederaufwärtsbewegung. Erst beim  folgenden Summengang werden sie wieder  gelöst. Diese Arbeitsweise ist unabhängig  davon, ob ein Druck der Posten bei der Aus  wertung der Karten     stattfindet    oder verhin-         dert        wird.        lin    letzteren Falle unterbleibt nur  die Zeilenschaltung nach dem Kennzeichen  druck.  



  Damit die vier Wellen 562, 561, 505 und       5(l6    sich nicht verbiegen, sind sie in gemein  samen Lagerstücken<B>576</B> gelagert, die in Ab  ständen längs der Wellen angeordnet und an  den Rahmenstangen 537 und 538 ange  schraubt sind.         Sicui-niciisejaaltwerk.       Nunmehr sei das     Siimnienschaltwerk    er  läutert, das dazu dient, bei einem Wechsel  der Gruppenkennzeichen die Summenwellen       51l5    und 506 in der erforderlichen Weise zu  drehen und die andern hierbei nötigen Schal  tungen auszuführen.

      Um festzustellen, wann ein Wechsel der       Kartengruppen    erfolg, sind in bekannter  Weise jeder Reihe von     Stellstiften    - es sind  dies die Stifte, die durch die     Abfühlstifte     angehoben werden und ihrerseits die     Leit-          stäbe    verstellen - zwei     Gruppenkontroll-          schieber    580 zugeordnet, von denen der eine  von den sechs Stiften des     obern    Kartenfeldes       und    der andere von den sechs     Stiften    des  untern Kartenfeldes angetrieben wird, sobald  ein Wechsel in der Einstellung der Stifte er  folgt,

   also auch ein Wechsel in der Lochung  der Karten stattfindet. .Leder dieser beiden       Gruppenkontrollschieber    wirkt, Renn er ver  schoben wird, auf das untere Ende einer       senkrecht    verschiebbaren Taste 581. Es sind       also    insgesamt 90 solcher Tasten angeordnet,  und zwar in zwei Gruppen. Jede Taste ist  senkrecht verstellbar in drei verschiedenen  Höhenlagen. Zwecks leichterer Zugänglich  keit sind die Tasten in vier Gruppen angeord  net, von denen die beiden     obern    der obern       Kartenhälfte    und die beiden untern Gruppen  der untern Kartenhälfte zugeordnet sind.

   Be  findet sich eine Taste in ihrer höchsten Lage,  so liegt ihr unteres Ende     über    dem     Gruppen-          kontrollschieber    580. Wird die Taste um  einen     Zahn        lierahgedrückt,    gelangt ihr unteres  Ende     nvischen    den Schieber 580 und zwi  schen eine Bügelstange<B>579</B>     (Fig.    39). Findet  dann ein     Gruppenwechsel    statt, so wird diese      Stange<B>579</B>     aussgeschw        enkt,    was einen L     nter-          gruppenzug    zur Folge hat.

   Wird eine Taste  ganz herabgedrückt in ihre dritte Stellung.  so gelangt ihr unteres Ende zwischen den       Gruppenkontrollschieber    580 und eine andere  Bügelstange 585     fFig.    39). In diesem Falle  wird also diese Bügelstange 585 beim Grup  penwechsel ausgeschwenkt. Sie führt zwei  Summengänge herbei, nämlich erst einen     Un-          tsrsummengang    und dann einen     Hauptsum-          mengang.    Die Bügelstange 585 liegt unter  der Bügelstange 579 und wird von zwei Ar  men 586 einer Schwingwelle 587 getragen,  die in     Lagerplatten    588     gelagert    ist.

   Die  Bügelstange 579 wird von zwei Armen einer  zweiten Schwingwelle 590 getragen.  



  Bei der Arbeitsweise, um die es sieh hier  handelt, sind die Karten also nach     Haupt-          und    Untergruppen sortiert, wobei die Grup  penzugehörigkeit durch Kennlochungen ver  zeichnet ist. Diejenigen Tasten 581, die den  die     Untergruppenkennzeichen    tragenden Kar  tenspalten zugeordnet sind, werden bei der       Voreinstellung    der Maschine um einen Zahn  heruntergedrückt, was zur Folge hat, dass bei  einem Wechsel der in diesen Kartenspalten  abgefühlten Lochungen der Bügel 579 ge  schwenkt wird und die Welle 590 dreht. Da  durch werden dann durch das nachstehend  zu erläuternde     Summenschaltwerk    die für  den     Untersummenzug    erforderlichen Schal  tungen herbeigeführt.

   Diejenigen Tasten 581,  die den die     Hauptgruppenkennlöcher    tragen  den Spalten zugeordnet sind, werden um zwei  Zähne herabgedrückt. Ein Summenwechsel  in diesen Spalten hat dann die Wirkung, dass  der Bügel 585 geschwenkt und die. Welle 587  gedreht wird.  



       Fig.    3 zeigt den Einbau des das Summen  schaltwerk einschliessenden     Gussgehäuses   <B>591</B>  am rechten Seitenrahmen 101 des Unterteils  der Maschine. Dieses Gehäuse hat einen     ab-          v#ärtsragenden    Stutzen, in dem eine senk  rechte Welle 592 gelagert ist, die über ein  Schneckenrad 593 von der im Unterteil ge  lagerten Welle 103 aus angetrieben     _wird.    An  ihrem     obern    Ende trägt die Welle 592 eine  Schnecke 594     (Fig.    40) zum Antrieb zweier    Schneckenräder 595 und 596, von denen das  erstere eine     Untersummenhohlwelle    und das  andere eine     Hauptsummenhohlwelle    antreibt.

    Das     Gussgehäuse    ist auf der einen Seite  durch einen Deckel 597 abgeschlossen. Seine  gegenüberliegende Wand 598 dient zur La  gerung der verschiedenen Wellen und Achsen.  



  Das Schneckenrad 595 ist seinerseits auf  einer im Gehäuse befestigten Buchse 600 ge  lagert, auf deren linkem Ende die     Untersum-          menhohlwelle    601 drehbar ruht. Diese Hohl  welle trägt eine Reihe von Kurvenscheiben  zur Steuerung des     Untersummenganges.    Im       Innern    der Buchse 600 ist eine durch diese  hindurchgehende Welle 602 gelagert, die mit  der Hohlwelle zu gemeinsamem Umlauf ge  kuppelt, aber dieser gegenüber     in    der Längs  richtung     verschiebbar    ist.

   Zu diesem Zweck  trägt das linke Ende der Welle 602 einen       aufgeklemmten    Block 603, der mit einer  Gabel über einen Zapfen 604 der äussersten       Nockenscheibe    605 greift, die auf der Hohl  welle 601 befestigt ist. Die Winkelstellung  der Hohlwelle und der innern Welle lässt  sich dadurch verstellen, dass man die Klemm  schraube 606 löst und den Block auf der  Welle verdreht.  



  In der gleichen Weise ist das Schnecken  rad 596 für den     Hauptsummengang    gelagert.  Es sitzt also auf einer     festen    Buchse 607,  in der verschiebbar eine Welle 609 läuft, die  durch eine     aufgeklemmte    Gabel 608 mit  Klemmschraube 610 und durch einen Zap  fen 611 der Kurvenscheibe 612 mit der Hohl  welle 613 gekuppelt ist. Die Hohlwelle<B>613</B>  ist ihrerseits auf dem äussern Ende der festen  Buchse 607 gelagert.  



  Während der     Posteneinführungsgänge     sind die beiden Hohlwellen abgekuppelt und  in Ruhe.  



  Ändert sich 'das     Hauptgruppenkennzei-          chen    und gegebenenfalls auch gleichzeitig  das     Untergruppenkennzeichen,    so     wird    nur  die Hohlwelle 613 in Gang gesetzt. Ändert  sich aber nur das     Untergruppenkennzeichen,     während eine Änderung in dem     Hauptgrup-          penkennzeichen    nicht eintritt, dann wird nur  die andere Hohlwelle 601 in Gang gesetzt.      Zum     Ingangsetzen    der     Hohl -elle        (,()t     wird die Welle 602 durch Längsverschiebung  mit dem ständig umlaufenden     Schneckenrad     595 gekuppelt.

   Auf ihrem rechten Ende trägt  die Welle zu diesem     Zweck    ein Rad 614, an  dessen Innenfläche in     Achsenrichtung    ein  Kupplungszapfen<B>615</B> vorspringt. Wird die  Welle verschoben, so tritt dieser Zapfen in  die eine oder die andere zweier Nuten 616  ein, die in das Schneckenrad<B>591</B>     eingefr"ist     sind.  



  Das Schneckenrad 595     führt    für zwei  Umdrehungen der Hauptwelle der Maschine  einen Umlauf aus.     Denientspreeliend    sind die  beiden Nuten 616 im Abstand von 180   vor  gesehen. Der Zapfen 615     tritt    dann in die  erste ankommende Nut ein. Die hierdurch  hergestellte     Kupplung    bleibt für eine Um  drehung der Hohlwelle     6(11    erhalten und  wird dann wieder gelöst.  



  Die Ein- und     Auskupplung    wird gesteuert  durch eine Schwingwelle 617. Diese ist.  gleichachsig zu einer der Kupplung der  Hohlwelle<B>613</B> für den Ha     uptsummenba.i     zugeordneten Welle 6-14 in einem Block     599          (Fig.   <B>37)</B> gelagert, der in das     Gnssgehilise     591 eingesetzt und bei 619 dort     angeschraubt,     ist. Ein Ansatz 618 in der     #Hitte    dieses     Guss-          stückes    dient zur Lagerung der anstossenden  Enden der Wellen.

   Die     Schwingwelle    617  trägt     CTabelarme    620, die mit Zapfen     6?1    in  eine Umfangsnut der auf der verschiebbaren  Welle befestigten Scheibe 614 eingreifen.  Die Kupplung wird also dadurch     eingerückt,     dass die     )Vene    617 mit Bezug auf     Fig.   <B>39</B>  im     Gegenuhrzeigersinn    gedreht wird.     Aus-          geriicl@t    wird sie durch Drehen der Welle     iin     entgegengesetzten Sinn.  



  Am äussern Ende der Welle 61.7 sitzt ein  waagrechter Arm     622,    der mit einem Zapfen  623 in einen Kurvenschlitz     63.1    einer Platte  625 eingreift, die bei 626 an einer Rahmen  platte 627 schwenkbar gelagert ist. Dieser  Kurvenschlitz hat die aus den     Fig.    39 und  41 ersichtliche Gestalt. Er bildet eine Schul  ter 628, auf die sich der Zapfen     623    für ge  wöhnlich stützt. Ferner trägt die Welle 617  einen senkrechten Arm 630, an dein eine    Feuer 6.'31 angreift. Diese sucht die     Ktipp-          lung        einzuriicl@en,    was aber für gewöhnlich  durch die Schulter 628 verhindert wird, die  den Zapfen 623 festhält.

   Unter der     Rück-          wirkung    des Zapfens     sticht    sich die Platte       C?:>    im     1-hrzeigersinn    zu drehen, doch wird  sie daran durch eine Sperrung verhindert,       nämlich    durch einen Haken 632.     @Vie        Fig.    37  zeigt, ragt von der Rahmenplatte 677 aus ein       Ständer    633 nach vorn. Auf seinem Ende  sitzt die Nahe dieses Hakens 632, die einen  weiteren Arm 634 mit einem waagrecht     ab-          gebogenen    Lappen 635 hat.  



  Die     Untersumnienschwingwelle    590, die  durch die     Gruppenkontrollscheibe    580     (Fig.1)     bei einem     Gruppenwechsel    hin- und her  gedreht     wird,    trägt an ihrem Ende einen       waagrechten    Arm 636, der für gewöhnlich  unter     dein    Lappen 635 des Hebels 634 liegt.  Die Welle     S9()    ist in     Fig.    37 gestrichelt ge  zeigt. Auch diese     '\Velle    hat einen Arm 536.

    Wird die Welle 590 beim     Gruppenwechsel     gedreht, so     schwingt    der Hebel 634 im     Uhr-          zeigersinn    mit Bezug auf     Fig.    39 und löst.       dadurch    den Haken 632 ans. Die Platte 625  kann sieh daher unter dem Druck des Zap  fens     623    drehen, so dass der Arm     622    unter  der Kraft der Feder 631 herabsinkt und die       Kupplung        einriielzt.     



  Der Grund für die Einschaltung der       Sp:,rrplatte    625 zwischen     dein    Haken 632  und dem     Arni        622    liegt darin. dass die Kräfte  so gering sind, die die Welle 590 bei einem       CGrlippeiiwechsel    zu drehen suchen.

   Deshalb  muss der durch diese Welle zu lösende Haken  unter geringer Spannung     stehen.    Dieses Ziel  wird     (buch    die     Wirkung    der geneigten Schul  ter<B><I>628</I></B> erreicht, die den unmittelbaren Druck  des     Zapfens        6?3    aufnimmt und sieh ihrer  seits nur     finit    geringer Kraft im Uhrzeiger  sinn zu drehen sucht und daher     auch    nur mit  geringer Spannung auf dem Haken 632  lastet-. Der     Haken    steht unter der Wirkung  einer     .schwachen    Feder 638.

   Wird der Arm       622,    wie     später    zu erläutern ist, aufwärts       zuriiel@gestellt,    uni die Kupplung freizugeben,  so gleitet der Zapfen in     dein    schrägen Ab  schnitt des Schlitzes 624 und schwenkt die      Platte 625 im     Gegenuhrzeigersinn,    bis diese  Platte vom Haken<B>632</B> wieder ergriffen wird.  



  Die     Hauptsummenwelle    ist mit ihrem  Schneckenrad 596 in ähnlicher Weise gekup  pelt. Nur in Einzelheiten bestehen Unter  schiede. Die in ihrer Längsrichtung ver  schiebbare Welle 609 trägt eine Scheibe 640  mit einem Kupplungszapfen 641. Dieser  kann in eine von drei Nuten 642 einfallen,  die in der Stirnfläche der Nabe des     Schnek-          kenrades    596 im Winkel von 120   zueinan  der vorgesehen sind. Das Schneckenrad 596  führt nämlich bei drei Umläufen der Haupt  triebwelle der Maschine eine Umdrehung aus.  Sie steuert nämlich einen Leergang, einen       Untergruppen-Summengang    und einen Haupt  gruppen-Summengang.

   Die Scheibe 640 hat  eine Umfangsnut, in die Gabelarme 643 der  Schwingwelle 644 eingreifen, welche an  ihrem äussern Ende     (Fig.    38) einen waag  rechten Arm 645 trägt. Ein Zapfen 646 die  ses Armes ragt in einen Schlitz, der im Ende  eines Armes 647 vorgesehen ist, welcher auf  dem rechten Ende einer langen Schwingwelle  648 sitzt. Diese Welle 648 ist im     Gussstück     591 gelagert und erstreckt sich quer über  dieses hinweg. Vorn ragt sie über dieses  hinaus     (Fig.    39) und trägt dort     einen    waag  rechten Arm 650. Die     Fig.    37 und 42 zei  gen die verschiedenen Anschlüsse.

   Der Arm  650 wird durch eine starke Feder<B>651</B> auf  wärtsgezogen, welche     dieHauptsummenkupp-          lung    einzurücken sucht. Für gewöhnlich je  doch wird der Arm 650 entgegen der Kraft  dieser Feder durch eine     Sperrplatte    654 ge  halten, indem eine auf der linken Kante die  ser Platte vorgesehene Schrägfläche 653 auf  einen Zapfen 652 des Armes 650 drückt. Die  Platte sucht sich daher zu drehen, wird  jedoch durch einen Haken 655 gehalten, der  auf einem Zapfen 657 der Rahmenplatte 627  gelagert ist und einen Arm 658 hat, dessen  Lappen 660 für gewöhnlich     gesperrt    ist. Eine  schwache Feder<B>661</B> sucht die Platte 654 und  den Hebel 655 bis 658 im Gegenuhrzeiger  sinn zu drehen.  



  *Wie die     Fig.    37 und 40 zeigen, ragt die       Hauptsummenschwingwelle    587 rechts über    den Rahmen 588 hinaus und trägt dort einen  Arm 662. Dieser greift mit seinem freien  Ende unter den Lappen 660 und sperrt da  durch den Arm 658, wie dies gestrichelt in       Fig.    37 gezeigt ist. Ändert sich die     Ilaupt-          gruppenlochung    der Karten, so dreht sich die  Welle 587 und schwenkt ihren Arm 662 aus.  Infolgedessen wird die Platte 654 freigege  ben, der Stift 562 bewegt sich aufwärts, die  Welle 648 dreht sich im Uhrzeigersinn, und  die Welle 644 rückt die Kupplung ein.

      Nach Beendigung des     Hauptsummengan-          ges    wird die Kupplung zwangsweise wieder  ausgerückt. Zu diesem Zweck wird die Welle  648, 644 im entgegengesetzten Sinne gedreht,  so dass die Sperren wieder einfallen können.  



  Die Wellen 587     und    590 sind     einander     so zugeordnet, dass sie sich bei jedem Wech  sel der Hauptgruppe beide drehen, auch wenn  sich zufällig ausnahmsweise nur die Haupt  gruppenlochung, nicht aber die     Untergrup-          penlochung    ändern sollte. Mangels besonderer  Vorkehrungen würden daher gleichzeitig  beide Kupplungen eingerückt. Das muss aber  verhindert werden, weil bei einem Wechsel  der     Kartenhauptgruppe    nur die     Hauptsum-          menkupplung    eingerückt werden darf.

   Aus  diesem Grunde trägt die Welle 648 einen  aufrechten Arm 663     (Fig.    39), der durch  eine Stange 664 und eine     Stift-Schlitzverbin-          dung    665 mit einem Arm 630 der Welle<B>617</B>  verbunden ist. Das linke Ende des Schlitzes  665 ist von dem     Stift    so weit entfernt, dass  sich die Welle 617 zum Einrücken der     Un-          tersummenkupplung    frei drehen kann, sofern  nicht gleichzeitig die Welle 648 im Gegen  uhrzeigersinn gedreht wird.

   Die     Stift-Schlitz-          verbindung    hat also die Wirkung, dass ent  weder der Arm 630 im     Gegenuhrzeigersinn     oder der Arm 663 im Uhrzeigersinn schwin  gen kann, um die eine oder die andere Kupp  lung einzurücken, dass aber gleichzeitig diese  Bewegungen der beiden Arme nicht     erfolgen     können. Die Feder 651 ist viel stärker als  die Feder<B>631,</B> so dass bei gleichzeitiger Frei  gabe der beiden Kupplungssteuerungen die       Hauptsummenfeder    651 das Übergewicht hat      und zwangsweise die     Untersummenwelle    617  in ihrer Grundstellung zurückhält.  



  Die     Fig.    43 bis 48 zeigen die verschie  denen Kurvenscheiben der     Summensehalt-          werke    und deren Anschlüsse. Die den Kur  venscheiben zugeordneten     Noekenhebel    sind  auf zwei Achsen 670 und 671 gelagert, die  vom Gehäuse 591 aus nach links vorspringen.         Unterbrechers   <I>der Kartenförderung.</I>  Die Kurvenscheiben 605 und 612     (Fig.    48)  dienen zur Steuerung des Kartenanschlages,  der die Karte in der     Abfühltasche    festhält.  Diese Kurvenscheiben sitzen ganz links.

   Der  Kurvenscheibe 605 ist ein     Nockenhebel    673  mit Rolle     67\3    und einem Zapfen 674 zu  geordnet, der unter den     Nockenhebel   <B>675</B>  greift, dessen Rolle an der Kurvenscheibe  612 der     Hauptsummengruppe    anliegt. Beide  Kurvenscheiben 605 und 612 haben einen  erhöhten kreisbogenförmigen Teil, der sich  fast um ihren ganzen Umfang erstreckt, und  haben nur an dem Ausgangspunkt eine Ver  tiefung.

   In dieser Vertiefung liegen die       Nockenrollen    für gewöhnlich während der       Posteneinführungsgänge.    Infolgedessen be  finden sich die     Nockenhebel    für gewöhnlich  in ihrer untern Lage, werden jedoch unmit  telbar bei Beginn eines Leerganges ge  schwenkt, der bei jedem Gruppenwechsel er  folgt. Handelt es sich um einen     Untergrup-          penwechsel,    so bleiben die Hebel für zwei  Arbeitsspiele, nämlich den Leergang und den  U     ntersummengang,    angehoben.

   Handelt es  sich indessen um einen     Ha_uptgruppenwech-          sel,    so bleiben die Hebel für drei Arbeits  spiele, den Leergang, den     Untersummengang     und den     Hauptsummengang,    angehoben. Der  Hebel 675 wirkt auf einen Stössel 676       (Fig.    37), der in das Unterteil der Maschine  herabführt. und dort an einen Winkelhebel  677 angeschlossen ist, der durch eine Kuppel  stange 678 mit einem Arm 680 einer Schwing  welle 681 verbunden ist.

   Diese Schwingwelle  verläuft quer über die Maschine und trägt  auf ihrem andern Ende eine Klinke zum  Festhalten des     Kartengreifmessers.    Es ist  dies die im     DRP.    Nr. 603 741 mit der Be-         zugszahl    383     bezeichnete    Klinke. Am Ende  eines jeden     Posteneinführungsganges    befindet  sich der Kartengreifer in seiner zurückgezo  genen Stellung. Setzt dann der Leergang  ein, so wird die Sperrklinke wirksam und  hält das     Kartengreifmesser    fest, um es erst  bei Beginn des nächsten     Posteneinführungs-          ganges    wieder freizugeben, nachdem die  Summengänge ausgeführt sind.

   Inzwischen  bleibt die erste Karte der neuen Gruppe, die  die     Gruppenwechselschaltung    ausgelöst. hatte,  in der     Abfühltasche.     



  An den     Winkelhebel   <B>677</B>     (Fig.    37) ist  ausserdem eine Zugstange 684 angeschlossen,  die durch den Stift und Schlitz 686 mit  einem Arm 685 einer Welle 134 verbunden  ist. Es ist dies die Welle, die den Karten  anschlag der     Abfühltasehe    steuert. Am Ende  eines jeden     Posteneinführungsganges    nimmt  dieser Anschlag seine untere Stellung ein, in  der er die     Abfühltasche    verschliesst. Dann  befindet sich der Stift im untern Ende des  Schlitzes 686.

   Wird nun beim einsetzenden  Leergang die Stange 684 herabgezogen, so  sperrt sie     dadurch    den Kartenanschlag in  der untern Lage, wodurch die     Abfühltasche     geschlossen gehalten wird, um erst wieder  nach dem beendigten Summengang bei Be  ginn des dann folgenden     Posteneinführungs-          ganges    geöffnet zu werden.    Die Nabe des Hebels 675 hat einen wei  teren, in den     Fig.    37 und 48 gestrichelten  Arm 687, der mit einem Stift 688 einen Arm  690 der     Gruppenkennzeichenwelle    590 auszu  schwenken vermag     (Fig.    37).

   Das hat fol  gende Bewandtnis: Die Welle 590 wird da  durch während des Leerganges und des fol  genden Summenganges     bezw.    der folgenden  Summengänge zwangsweise in ihre Aus  gangslage     überführt    und dort     festgehalten.     Hierbei nimmt. die Welle 590 gleichzeitig  die Welle     58-!    in die Ausgangslage mit.

   In  diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die       oberhalb    der     Fühlstifte    angeordneten Spei  cherstifte im Gegensatz zur     Powers-Tabel-          liermaschine    gemäss     DRP.    Nr. 603 744 wäh  rend des Leerganges und der Summengänge      nicht auf- und abgehen, sondern durch ihre  Riegelleisten gesperrt bleiben. Die     Ausrük-          kung    der Riegelleisten während dieser Ar  beitsgänge ist nämlich nicht nötig und unter  bleibt. Die Einstellung der Speicherstifte  entsprechend der ersten Karte der neuen  Gruppe bleibt also bis zum nächsten Posten  einführungsgang erhalten.  



  Die Hebel 687 und 675 sind relativ zu  einander dadurch verstellbar, dass ihre Naben  <B>691</B> und 692     (Fig.    38) aufeinander drehbar  und durch eine Schraube 693 feststellbar sind.         Umschaltung   <I>der</I>     Saldierwerke   <I>beim</I>       Summengang.     



  Der zweite Satz von Kurvenscheiben, der  die Kurvenscheibe 694 der Untersummen  gruppe und die     Kurvenscheibe    695 der       Bauptsummengruppe        (Fig.    47) umfasst, dient  der Umschaltung des     Saldierwerkes    auf Ad  dition oder Subtraktion, je nachdem, ob der  Saldo positiv oder negativ ist. Der N     ocken-          hebel    696 der Kurvenscheibe 695 wirkt auch  auf den     Nockenhebel    697 der Kurvenscheibe  694 ein, und dieser zieht seinerseits eine  Stange 698 herab.

   Die beiden Kurvenschei  ben sind so gestaltet, dass die Stange bei  Beginn des Leerganges herabgezogen wird  und erst. wieder     heraufgeht,    wenn der Sum  mengang     bezw.    die beiden Summengänge be  endet sind. Die Stange 698 greift an einem       aus    zwei parallelen Platten bestehenden Arm  700 an, der auf einem Zapfen 701 gelagert  ist     (Fig.    2, 4 und 51) und seinerseits durch  eine Stange 702 mit einem Winkelhebel 703  verbunden ist, der auf einer Schwingwelle  704 befestigt ist. Der andere Arm des Win  kelhebels 703 ist durch eine     Kuppelstange     705 mit einem Arm 706 einer obern Schwing  welle 707 verbunden. Die beiden Wellen 704  und 707 liegen über den Achsen 428 und  406.

   Sie drehen sich beide zusammen im  Uhrzeigersinn, wenn die Stange 698 herab  gezogen wird.  



  Hierdurch schalten sie die     Saldierwerke     auf Subtraktion um, sofern das Vorzeichen  des Saldos eine solche Umschaltung erfordert.    Jedes     Saldierwerk    ist mit einem Glied ver  sehen, das das positive oder negative Vor  zeichen des Saldos anzeigt. Zu diesem Zweck  hat in jedem     Saldierwerk    der     Einerhebel    310       (Fig.    7, 18), der das     Einer-Subtrahierrad    305  trägt-, auf seiner rechten Seite     einen    vorsprin  genden Zapfen 710. Der das     Addierrad    tra  gende     Hebel    307 der Einerstelle hat einen  entsprechenden Zapfen 711.

   Im Punkt 712  ist an der rechten     Rahmenplatte    297 des  Zählwerkes ein Hebel 713 gelagert, der an  seinem obern Ende einen rückwärts gerich  teten Finger 714, und an seinem untern  Ende eine gerade Anschlagfläche 709 hat.  Dieser Hebel<B>713</B> kann zwei     Stellungen    ein,  nehmen und wird in der jeweiligen Lage  durch einen Haltehebel 721 gehalten, der mit  der einen oder der andern Kerbe durch eine  Feder an einen Arm des Hebels angedrückt  wird und seinerseits bei 722 an der Rahmen  platte gelagert ist.  



  Der Hebel 718 ist das Organ, das die  positive oder negative Natur der im Saldier  werk stehenden Summe anzeigt, und zwar  nimmt er bei negativem Vorzeichen die in       Fig.    1 beim obern     Saldierwerk    gezeigte Lage,  und bei positivem Vorzeichen die beim untern       Saldierwerk    gezeigte Lage ein. In     Fig.    7 ist  die positive Lage ausgezeichnet und die nega  tive gestrichelt.  



  In der     Addierstellung    nehmen die Zapfen  710 und 711 die Lagen     A1    ein, solange das       Saldierwerk    ausgerückt ist. Wird es ein  gerückt, so. gehen sie über in die Lage A_.  Beim Ausrücken kommen sie     wieder    in die  Stellung     Al.    Wird die Maschine auf Sub  traktion umgestellt, so dass der obere Hebel  310 nach rechts und der untere Hebel 307  nach links gehen, gelangen die beiden Zap  fen in die Stellungen     .S1.    Wird nunmehr das       Saldierwerk    eingerückt,

   gehen die Zapfen       hach        S_.    Wird beim Subtraktionsvorgang  das     Saldierwerk    durch die Nullstellung hin  durchgedreht, wird die flüchtige Eins in die  Einerstelle übertragen. Zu diesem Zweck  schwingen die Hebel 310 und 307 aufwärts  und bewegen die Zapfen in die Lage     S3.     Hierbei steht der untere Zapfen 711 dicht      hinter der Fläche 709. Wird nunmehr das       Saldierwerk    ausgerückt, stösst der Zapfen  711 beim Übergang in die Lage     8.,    gegen  den Hebel 713 und schwenkt diesen in die  gestrichelte Stellung. In dieser Stellung  bleibt der Hebel so lange, als der Saldo  negativ ist.

   Erst dann geht er wieder in  die ausgezogene Lage über, wenn das     Sal-          dierwerk    im Additionssinne die Nullstel  lung durchläuft. Ist. das     Saldierwerk    wie  der ausgerückt, so gehen die Hebel 310 und  307 herab, nachdem der Hebel 713 umge  schaltet worden ist.

   Die Zapfen gelangen  dann wieder in die Stellung     S1.    Während  dieser Schaltvorgänge befand sieh der obere  Zapfen 710 ausserhalb des Bereiches des  Fingers     71=I.    Bei     t        mschaltung    auf Addition  belangen die Zapfen wieder in die Stellun  gen     A,    und gehen beim     Eini-iielzen    nach     .1,.     Erfolgt nun der Durchgang des     Saldierwer-          kes    durch die Nullstellung, so wird wie  derum die flüchtige Eins auf die Einerstelle  übertragen, so dass die Zapfen nach     A.;    über  gehen.

   Beim anschliessenden Ausrücken des       Saldierwerkes    bewegen sie sich nach     _l,.     Bei dieser Schaltbewegung schwenkt der  obere Zapfen den Hebel     71i)        wieder    in die  positive, in     Fig.    7 ausgezogen dargestellte  Tage, während der untere     Zapfen    ausserhalb  des Bereiches der Fläche 709 bleibt.

   Nach  erfolgter Übertragung der flüchtigen Eins  gehen die Hebel<B>310</B> und 3<B>0</B>7 wieder herab  und bringen die Zapfen dann in die Stel  lung     .-l,.    Ist der Hebel 713 in der positiven  Stellung, so liegt sein unteres Ende im Be  ieich des untern Zapfens 711, sofern das       Saldierwerk    auf     Subtraktion    eingestellt ist.  Nimmt der Hebel aber seine negative Stel  lung ein, so befindet sich sein oberes Ende  im Bereich des obern Zapfens 710, sofern  addiert wird. Darauf beruht die Umschal  tung beim     Übertragen    der flüchtigen Eins  auf die Einerstelle.  



  Wie die     Fig.    13 und 18 zeigen, ist. der  Hebel 713 jedes obern     Saldierwerkes    durch  eine Stange     7:.@3    mit einem     Führungshebel     724 verbunden, der auf einem Zapfen     42,1          caer    festen Rahmenplatte 297 gelagert ist.    Der Hebel     7:.i4    ist seinerseits durch eine       huppelstange        725        (Fig.    9) im Punkt     7?6     mit einer     Stange   <B>727</B> verbunden, die sich  auf einen Zapfen<B>728</B> des Armes 405 stützt.

    Steht der Hebel 713 in     seiner    negativen       "        S        tellung        gemäss        Fig.        13,        so        liegt        das        vor-          n    en<B>t></B>       dere    Ende der Stange 725 unter einem Zap  fen 7311 eines Armes<B>731</B> der     Umschaltwelle     <B>707.</B> \     iinint    der Hebel 713 aber seine posi  tive Lage ein,

   so steht der Hebel<B>725</B> mit  seinem     vordern    Ende hinter dein Zapfen<B>730.</B>  



  Für das untere     Saldierwerk    ist das ent  sprechende Schaltwerk vorgesehen, wobei  der     untere.        Arm    731 auf der untern Um  schaltwelle     71)4    befestigt ist. Indessen ist  die     Stange   <B>727</B> des untern     Saldierwerkes    an       dem    Arm 427 aasgelenkt.  



  Um die Wirkung im Zusammenhang zu       l.eschreilien.    sei daran erinnert,     class    je nach  dem, ob die Hauptgruppe oder nur die Un  tergruppe allein     wechselt,    eine der Kurven  scheiben 694, 695 die Stange 698 herab  zieht und die     Umschaltwellen    704 und 707       .in        Uhrzeigersinn    dreht. Bei     positivem    Vor  zeichen des     Saldos    schwingen hierbei die       z''3,rme   <B>731</B> leer     Herab        (Fig.    9, unten).

   Steht  aber im     Saldierwerk    eine negative Summe.,  wie dies in     Fig.    9 beim obern     Saldierwerk     der Fall ist, so drückt der Zapfen     'l30    des  Armes<B>731</B> der     Umschaltwelle    auf die  Stange 725. Dadurch werden die Stangen  <B>725</B> und 727 herabgedrückt und die Arme       41)5    oder 427 geschwenkt,     was    die Umschal  tung des betreffenden     Saldierwerkes    auf       ,Subtraktion    zur Folge hat. Dies geschieht       hei    Beginn des Leerganges.

   Die Umschal  tung bleibt dann erhalten, bis der Summen  gang     bezw.    die beiden     Summengänge    be  endigt sind. Gemäss     Fig.    9 wird beim Ab  wärtsschwenken des Armes 427 der Arm  434 nicht mitgenommen, so dass die Stange  450 im Falle eines negativen Saldos im  untern     Saldierwerk    nicht     lie        i-abgezogen     wird.

   Die Stange 450 hat an ihrem obern  Ende einen Schlitz, so dass auch umgekehrt       b(-ini        Hei-al)driielien    des obern Armes 405       ini        halle    eines negativen Saldos im obern       Wcrk    eine     Unischaltung    des untern Saldier-           werkes    unterbleibt. Das bedeutet also, dass  zwar bei der     Posteneinführung    die beiden  Werke gemeinsam auf Subtraktion umge  schaltet werden, dass aber beim Summen  gang das Vorzeichen des Saldos bestimmt,  ob das betreffende     Saldierwerk    auf Sub  traktion umgeschaltet wird oder nicht.

   Bei  der Lage der     Fig.    9 würde ein Wechsel der       Hauptkartengruppen    zur Folge haben, dass  bei Beginn des Leerganges das obere     Sal-          dierwerk    auf Subtraktion umgeschaltet  wird. Es folgt dann zunächst der Unter  summenzug, wobei das untere     Saldierwerk     unter Abdruck der in ihm stehenden posi  tiven Summe gelöscht wird. Alsdann erfolgt  ein     Hauptsummengang,    bei welchem das  obere     Saldierwerk    unter Löschung der in  ihm stehenden negativen Summe gelöscht  wird.  



       Fig.    24 zeigt einige der Gestänge, die  den Umschaltwellen 707 und 704 zugeord  net sind. Die Arme 731, 405, 433, 434, 443.  usw. lassen sich längs der Wellen 707 und  704 und längs der Achsen 406, 428 und 440  verschieben und daher in die richtige Stel  lung gegenüber den beliebig anzuordnenden       Saldierwerken    bringen, die längs der Schie  nen 295 verschiebbar sind.         Steuerung   <I>der</I>     Halteklinken   <I>für die</I>       Zahnstangen.     



  Die Kurvenscheiben 732 und 735       (Fig.    46) ziehen bei ihrem Umlauf eine  Stange 736 herab. Zu diesem Zweck greift  an dieser der     Nockenhebel    734 der Kurven  scheibe 735 des     Untersummenaggregates    an,  und der     Nockenhebel    733 der Kurvenscheibe  732 des     Hauptsummenaggregates    hat einen  Zapfen, der unter den     Nockenhebel    734  greift. Sowohl die eine als die andere     Nok-          kenscheibe    zieht daher bei ihrem Umlauf  die Stange 736 herab. Diese ist an das in       1i        ig.    50 gezeigte Gestänge angeschlossen.

    Sie greift nämlich an einem Arm 737 an,  der an einem Zapfen 738 gelagert ist und  seinerseits durch eine     Kuppelstange    740 mit  einem Winkelhebel 741 verbunden ist. Die  ser ist auf einem Zapfen 504 gelagert und    durch eine Stange 742 mit einem Arm 743  verbunden, der auf der     Halteklinkenwelle     <B>61</B> befestigt ist. Wie mit Bezug auf  <B>5 5</B>       Fig.    10 erläutert wurde, bewirkt das Dre  hen dieser Welle, dass die Halteklinken 533  in die     Verzahnung    der Zahnstange 176 ein  gerückt werden. Sie gestatten     dann    wohl  deren Abwärtsbewegung, verhindern aber  deren Aufwärtsbewegung.

      Die     Kurvenscheibe    735 ist so profiliert,  dass sie die Halteklinken für den     ganzen,     Leergang einrückt sowie während der zwei  ten Hälfte des anschliessenden     Untersum-          menganges.    Beim Leergang, bei welchem  die Anschläge 225 bereits entsprechend der  ersten Karte der     neuen    Gruppe eingestellt  werden, wird auf diese Weise ein Abdruck  der betreffenden Angaben verhindert. Beim  Summengang sind die Klinken gerade wirk  sam geworden, wenn nach dem Summen  druck die     Addierräder    ausgerückt werden.  Die Klinken verhindern dann, dass die Zahn  stangen bis in ihre obere     Endstellung    unter  Federkraft hochschnellen.

   Die Rückkehr  der Zahnstangen in die Ausgangslage kann  hingegen ungehindert erfolgen. Die Kur  venscheibe 732 des     Hauptsummenaggregates     ist so profiliert, dass sie die Halteklinken  während des ganzen Leerganges oder wenig  stens bis zur Ankunft der     Rückstellschiene     201 in der Ausgangslage wirksam macht  und sie     dann    erst ausrückt, um sie während  der zweiten Hälfte des     Untersummenganges     und während der zweiten Hälfte des Haupt  summenganges wieder einzurücken.         Steuerung   <I>der</I>     Summenwellen.     



  Die     Hauptsummenkurvenscheibe    744       (Fig.    45) wirkt auf eine Zugstange 747 ein.  Zu diesem Zweck greift ihr     Nockenhebel     745 mit einem an seinem Ende vorgesehenen  Zapfen unter den einen Arm eines doppel  armigen Hebels 746, der auf der Achse 670  gelagert ist und dessen anderer Arm mit  der Stange 747 verbunden ist. Durch das       Untersummenaggregat        kann    diese Stange  nicht     betätigt    werden, da     eine    entsprechende           Nockenscheibe    fehlt.

   Wie     Fig.    5 2 zeigt,  greift die Zugstange 747 an einem Schwenk  raum 748 an, der auf einem Zapfen 750 ge  lagert ist und seinerseits durch eine Stange  751 mit dem oben erläuterten dreiarmigen  Hebel 532 verbunden ist. Dieser Hebel ist       durch    die Stange 522 mit der     Hauptsum-          menwelle    506 verbunden und dreht diese  gegen Ende des     Untersummenganges.    Die       übrigen    in     Fig.    52 gezeigten     Gestänge-          anschlüsse    sollen später erläutert werden.  



  Die     Untersummenkurvenscheibe    752       (Fig.    44) wirkt auf einen     Nockenhebel   <B>753</B>  ein, der mit einem Zapfen unter den Nocken  hebel 754 greift, der an einer dem Haupt  summenaggregat zugehörigen Kurvenscheibe  755 anliegt. Wird der Hebel 754 ausge  schwenkt, was durch jede der beiden Kurven  scheiben geschehen kann, so zieht er eine  Stange 756 herab, deren Gestänge in     Fig.    49  veranschaulicht ist. Die Stange greift näm  lich an einem Arm 757 an, der auf einem  Zapfen 758 gelagert ist. und durch eine     Kup-          pelstange    760 mit dem dreiarmigen Hebel  532 verbunden ist.

   Der Hebel 532 ist durch  die Stange 522 mit einem Arm 524 der     Un-          tersummenw        elle    505 verbunden, so dass diese  Welle gedreht wird, wenn eine der Kurven  scheiben 752 oder 755 in Gang kommt. Es  geschieht dies kurz vor Beginn des vorher  gehenden Leerganges. Der Grund hierfür  liegt in folgendem: Wie das Zeitdiagramm in       Fig.    60 und 61 veranschaulicht, werden die  Anschläge für die Antriebszahnstangen  durch die Kurvenscheibe 288 gegen Ende  eines jeden Arbeitsspiels zurückgezogen.  Genau am Ende des Arbeitsspiels gehen die  Anschläge jedoch wieder in die wirksame  Lage vor.

   Das bedeutet also. dass dann der  Winkelhebel 285     (Fig.    49 und 52) seine  Schwingung im     Gegenuhrzeigersinn    bereits  begonnen hat. Um diesen Winkelhebel in der  Ausgangslage durch die     Klinke    530 sperren  zu können, in der die Anschläge zurückgezo  gen sind und die Zahnstangen für den Sum  mendruck freigeben, muss daher der Antrieb  der Summenwellen rechtzeitig vor Beginn des  eigentlichen Summenganges erfolgen.

           A-usselialteu   <I>des</I>     Sic-nuuetischalhrerkes.     Die Kurvenscheiben 765 und 766     (Fig.    43)  dienen dem Zweck, das     Summenschaltwerk     nach     Beendigung    einer Umdrehung wieder       stillzusetzen.    Die den beiden Kurvenscheiben  zugehörigen     Nockenhebel   <B>767</B> sind auf beson  deren Zapfen 768 gelagert.

   Die durch sie ge  steuerten Gestänge sind gleich ausgeführt, so       class    es     genügt,    das dem     Hauptsummenaggre-          gat    zugehörige zu erläutern, das in     Fig.    37       -veranschaulicht    ist. Der Hebel 767 hat einen  waagrechten Arm, an dem ein Hebel 770 an  gelenkt ist. Dieser wird durch eine Feder 771  im     t        hrzeigersinn        beeinflusst    und hat eine  hakenartige Schulter<B>772,</B> die unter einen  Ansatz<B>773</B> des Armes 645 greifen kann.

   Die  ser Arm steuert die Welle 644 und die       Hauptsummenkupplung.    Der     Nockenhebel     767 wird durch seine Kurvenscheibe erst  gegen Ende des     Hauptsummenganges    im       Uhrzeigersinn        ausgeschwenkt,    bis der Haken  772 unter den Ansatz<B>173</B> greift, der sich  dann wegen der     eingerückten    Lage der Kupp  lung unterhalb der in     Fig.    40 gezeigten Aus  gangsstellung befindet.

   Der     Nockenhebel    767  läuft dann von der Erhöhung des     Nockens     wieder herab, wobei er unter der Wirkung  der Feder<B>774</B>     den    Haken<B>770</B> aufwärts zieht,  bis dieser den Arm 745 anhebt und dadurch  die     Kupplung    ausrückt. Die ausgerückte  Kupplung wird durch die früher erläuterte  Einrichtung gesperrt.  



       Mangels    besonderer Vorkehrungen würde  sich indessen die     Schwierigkeit        ergeben,    dass  die den     Nockenliebel    767 antreibende Kurven  scheibe stehen bleibt. bevor die Verriegelung  richtig erfolgt ist. Um das zu verhindern.

    wird die     Noekenrolle    durch die Feder 774 so  kräftig auf den Umfang der     Noekenscheibe     gedreht, dass die     Nockenrolle    dann ihrerseits  auf die Flanke der Erhöhung der Nocken  scheibe wirkend, diese antreibt, bis die Aus  gangslage erreicht ist.     )Vene    der Hakenhebel  <B>770</B> sich seinem obern Umkehrpunkt nähert,  stösst sein waagrechter Arm von unten her  gegen einen festen Anschlag 775, wodurch  er ausgerückt wird, um erst bei der nächsten       Abwärtsbewegung    in Anlage an den Ansatz      <B>773</B> zu gelangen. Der Anschlag 775 ist senk  recht verstellbar.  



  Da. die Anschläge 225 der Typenträger  im vorliegenden Falle von den     Fühlstiften     nicht unmittelbar eingestellt werden, erübrigt  es sich, die Riegelschieber der Speicherstifte  bei den Summengängen auszurücken. Das ist  der Grund, weshalb das     Summenschaltwerk     nach der vorliegenden Erfindung am Ende  des Haupt-     bezw.        Untersummenganges    still  gesetzt werden kann. Daraus ergibt sich aber  eine höhere Umlaufgeschwindigkeit, so dass  zur Erzielung einer bestimmten Schalt  geschwindigkeit die Kurvenscheiben nicht so  steil profiliert zu werden brauchen.  



       Kennzeichendruck.     Es war bereits erwähnt worden, dass einer  der links oder rechts von jedem     Addierwerk     stehenden Typenträger zum Druck von  Kennzeichen verwendet werden kann, z. B.  die unmittelbar rechts von der Einerstelle  gelegene Typenstange, die der Umschaltung  der Maschine auf Subtraktion dient und eine       "-"Type    zur Kennzeichnung negativer Po  sten trägt. Diese selbe     Typenstange    trägt  auch Typen, welche angeben, ob die Summe  eine Hauptsumme oder eine Untersumme ist  und ob die Haupt- oder Untersumme positiv  oder negativ ist.

   Zu diesem Zweck ist die  Typenstange rechts mit zwei Zapfen 776,  777     (Fig.    13) versehen, die gleichzeitig als       Abstandshalter    zwischen den einzelnen Ty  penstangen dienen und deshalb zweckmässig  an sämtlichen Typenstangen vorgesehen wer  den, so dass jede von ihnen nach Einsetzen  entsprechender Typen für den Kennzeichen  druck verwendbar ist.  



  Diese Zapfen wirken mit Anschlägen  778 und 780     zusammen,    die auf den obern  und untern rechten Hilfsplatten<B>715</B> jedes       obern        Saldierwerkes    vorgesehen sind. Auch  jedes untere     Saldierwerk    hat entsprechende  Anschläge. Die     Hilfsplatten    715 verschieben  sich vorwärts oder rückwärts bei der Eine       stellung    der Maschine auf Addition oder  Subtraktion. In den     Fig.    1 und 13 ist das  obere     Saldierwerk    auf Addition eingestellt.

      Dementsprechend ragt der untere Anschlag  780 bis fast in die Bahn des obern Zapfens  <B>777.</B> Wird das     Saldierwerk    beim Summen  gang eingerückt, so bewegt sich der An  schlag 780 ganz in die Bahn und hält daher  den Typenträger an dem Zapfen 777 fest.  Die dann in Druckstellung befindliche Type  kennzeichnet eine positive Hauptsumme.  War die Hauptsumme indessen negativ, so  ist der Anschlag 780 zurückgezogen, und der  Anschlag 778 ragt dann in die Bahn des  Zapfens 777. Die dadurch in Druckstellung  gebrachte Type kennzeichnet eine negative  Hauptsumme. In entsprechender Weise er  folgt die Einstellung von Typen für die  positive und die negative Untergruppen  summe durch Anschläge am untern Saldier  werk. Diese Anschläge wirken mit dem Zap  fen 776 zusammen.  



  Sämtliche Anschläge sind als schwenk  bare Platten ausgeführt, die durch eine Feder  783 im     Gegenuhrzeigersinn    beeinflusst und  gegen einen Anschlag 784 gedrückt werden.  Das hat den Zweck, dass, wenn einer der An  schläge über einen Zapfen 776 oder 777  gelangen sollte, er ausweichen kann, wenn  der Typenträger durch die     Rückstellstange     201 herabgezogen wird.  



  Nach Einstellung der     Saldierwerke    ent  sprechend der Spalteneinteilung des Bu  chungsbogens muss man die erforderlichen  Kennzeichentypen in den rechts von der  Einerstelle befindlichen Typenträger einset  zen. Dann erfolgt der Kennzeichendruck  vorschriftsmässig, wobei die Anschläge 778  und 780 nur in den Summengängen in Wir  kung treten, weil bei     Addiergängen    der Ty  penträger durch den Nullanschlag 228     und     bei Subtraktionsgängen durch den betreffen  den Anschlag 225 nach Aufwärtsbewegung  um zwei Zahnteilungen angehalten wird.

   Bei  Summengängen werden indessen die An  schläge 2,25,     228    und 230- zurückgehalten, so  dass dann der     Kennzeichnungstypenträger    un  gehindert hochgehen kann, bis er durch  einen der Anschläge 778, 780 festgehalten  wird.           Papierwagen.     Die Tragstange 785     (Fig.    14 und 53 bis  57) des     Papierwagens    trägt auf ihrer Rück  seite Schienen<B>1.72,</B> die mit Rollen oder Ku  geln 787 auf der am Rahmen befestigten  Schiene 173 laufen. Die Rollen oder Kugeln  liegen in Löchern von     Käfigschienen    786, an  denen Zahnräder 787 gelagert sind.

   Diese  Zahnräder greifen einerseits in eine ortsfeste  Zahnstange 788 und anderseits in eine an  der betreffenden Schiene 172 befestigte  Zahnstange 190. Der Wagen ist daher durch  Verschiebung nach rechts oder links beliebig  einstellbar. In seiner jeweiligen Einstellage  wird er durch nicht näher     veranschaulichte          Sperrmittel    gehalten.    Die Welle 791 der Druckwalze 175 ruht  mit ihren Enden in den seitlichen Rahmen  platten 792 eines Hilfsrahmens, der vom  Papierwagen getragen wird. Dieser Hilfs  rahmen hat eine Längsschiene 793     (Fig.        1.41)     sowie die bei 794     (Fig.    57) angeschraubten       (,auerplatten    792.

   Für gewöhnlich ist die  Druckwalze von den Typen abgerückt, wie  es     Fig.    14 zeigt. Sie wird bei jedem Arbeits  spiel der Maschine unmittelbar vor dem       Typenanschlag    an die Typen herangerückt.  Zu diesem Zweck ist der Hilfsrahmen<B>793</B>  an der Tragstange 785 vorwärts und rück  wärts beweglich durch     Parallelogramm-          lenker    geführt.

   Der Zweck der Anordnung  ist der, die     Rückstellfedern    für die Typen       zii        erübrigen.    Denn die Typen brauchen  nicht nach jedem Anschlag     zuriiekgeführt    zu  werden, wenn statt dessen die Druckwalze  zurückgezogen wird und auf diese Weise  verhindert, dass etwa vorgeschobene Typen  an dem Farbband hängen bleiben.    Bei 795 sind an der untern Kante der       Haupttragschiene    785     zwei    Lagerböcke 796       (Fig.    14) angeschraubt, in denen eine  Schwingwelle 797 ruht.

   Diese trägt an  jedem -Ende einen Arm 798, der den einen       Parallelogrammlenker    bildet und zu diesem  Zweck an einen     Lagei-winl:el    792 des Hilfs  rahmens mittels eines Drehzapfens 800 an  gelenkt ist. Dieser Drehzapfen liegt über    der Welle 797, so dass sich der Hilfsrahmen  ungefähr waagrecht verschieben kann. Die  zweiten     Parallelogrammlenker    802 sind an  den Enden der Tragstange 785 bei 801     ange-          lenkt    und greifen mit ihren geschlitzten       obern    Enden je über einen Block 805, der  auf einem Zapfen 803 der     Hilfsrahmenplatte     792 sitzt.

   Der Arm 802 ist durch eine       Stange    804 mit dem Arm 798 verbunden.  Der Arm 802     bewegt    sich genau so, als wäre  er am Zapfen 803 unmittelbar     angelenkt.     doch dient die     Block-Schlitzverbindung    dem  Zweck, grössere     1-Ierstellungstoleranzen    zu er  möglichen, ohne     dass    ein Klemmen zu be  fürchten wäre. Durch Hin- und Herdrehen  der     grelle   <B>797</B> wird der die Druckwalze tra  gende Hilfsrahmen vorwärts und wieder zu  rück verstellt.

   In seiner rückwärtigen Lage  wird er durch Federn<B>806</B> gehalten, die     z-,vi-          schen    jeder Rahmenplatte 792 und dem     Arni     798 ausgespannt sind.  



  Die Welle 797 ist mit einem Längs  schlitz versehen, in den eine Schiene 807 ein  gesetzt ist. Oben auf den Gehäusen 156 und  <B>157</B> der Maschine sitzen     Lagerböcke    808, in  denen eine lange     Schwingwelle    810 gelagert  ist, die zwei Arme 811 hat, einen an jeder  Seite. Jeder dieser Arme hat eine Rolle 815,  mit der er auf die Schiene 807 wirkt, wenn  der Wagen verschoben wird. Die Welle     81.0     vermag daher die Welle 797 zu drehen. Die       Rückstellschiene    201 trägt an ihren Enden  je einen einstellbaren Zapfen 814     (Fig.    57),  der gegen eine     Anschlagschraube    812 stossen  kann, die im Arm 811 eingeschraubt und  durch eine Klemmschraube 813 gesichert ist.

    Nähert sich die     Rückstellschiene    ihrem     obern     Totpunkt, so trifft der Zapfen 814 auf die  Stellschraube<B>812</B> und schwenkt die Welle  810 im     LThrzeigersinn,    wodurch die Welle  797 im     Gegenuhrzeigersinn    gedreht wird und  die Druckwalze in Richtung auf die Typen  verstellt. Diese     Verstellung    erfolgt mit ge  ringer Geschwindigkeit, aber mit grosser  Kraft, da sieh in diesem Zeitpunkt der die       Rüchstellschiene    antreibende     Kurbeltrieb    dem  Totpunkt nähert.

   Das ist. deshalb von Be  deutung, weil die Papierwalze den erheb-           lichen        Druch    der aufschlagenden     Typenhär_i-          mer    aufnehmen muss.  



       Zeilenschaltwerle.     Das     Zeilenschaltwerk    für die     Druckwalze     ist in den     Fig.    53, 54 und 56 veranschau  licht. Auf der Welle 791 der Druckwalze ist  an der Aussenseite der rechten Rahmenplatte  792 ein     Zeilenschaltrad    816 befestigt, dessen       Zeilenschaltklinke    817 bei 818 an einer Trag  , platte 820 gelagert ist.

   Diese Tragplatte ist  ihrerseits auf der     Druckwalzenwelle    791 ge  lagert und trägt einen Zapfen 819 zur Be  grenzung des     Schaltklinkenhubes.    Sie hat  ausserdem einen Bogenschlitz 821, durch den  ein an der Rahmenplatte 792 befestigter  Kopfbolzen 822 hindurchgeht, der die Trag  platte der Schaltklinke führt und ihren  Höchsthub begrenzt. Die Klinke 817 wird  durch eine im Punkt 824 an ihr angreifende  Stange 823 hin und her bewegt. Das obere  binde dieser Stange ist an einem dreiarmigen  Hebel     82;5        angelenkt,    der seinerseits bei 826  am Rahmen 792 sitzt.

   An einem zweiten  Arm dieses Hebels greift eine     Rückstellfeder     827 an, während der dritte Arm durch eine  senkrechte Stange 828 mit einem Arm<B>830</B>  verbunden ist, der auf einer Schwingwelle  831 befestigt ist     (Fig.    55). Diese     Schwing-          tvelle    ist in den Lagerböcken 796 parallel       i    zur Welle 797 gelagert, und zwar auf dem       Haupttragrahmen    des Wagens, während der  Hebel 825 auf dem Hilfsrahmen sitzt. Dies  ist der Grund, weshalb die Stange 828 auf  recht angeordnet ist, so dass sie durch die  Schwingung des Hilfsrahmens nicht beein  flusst wird.

   Die Welle 831 ist ähnlich wie  die Welle 797 mit einem Längsschlitz ver  sehen, in den eine Schiene 832 eingesetzt ist       (Fig.    14). Auf diese Schiene können Rollen       i    834 von Armen 833 einwirken, die an einer  in den ortsfesten Lagerböcken 174 gelagerten  Schwingwelle 835 sitzen und so angeordnet  sind, dass jeweils mindestens eine von ihnen  auf die Schiene 832 einwirkt, je nachdem,  in welche Stellung der Wagen verschoben ist.  



  Die die     Zeilenschaltklinke    antreibende  Welle 835 hat an ihrem einen Ende einen    Arm $36, der durch eine verhältnismässig  lange,     aufrechte        Kuppelstange    837     (Fig.    5)  mit einem im untern Teil des Tabellier  maschinenkopfes angeordneten     Nockenhebel     838 verbunden ist     (Fig.    4). Dieser Nocken  hebel sitzt auf einem Zapfen 826 und trägt  an seinem vordern Ende eine     Nockenrolle     840, die auf einer Kurvenscheibe 841 der     hin-          tern    Nockenwelle 170 läuft.

   In der Grund  stellung der Maschine, die in     Fig.    54 gezeigt  ist, hat die     Nockenrolle    840 gerade die höch  ste Erhebung der Kurvenscheibe überlaufen.  Wird die     Maschine    angelassen, so dreht die  Feder 827 die Welle     8431    im Uhrzeigersinn,  die Welle 835 aber im entgegengesetzten  Drehsinn. Diese     Drehrichtungen    kehren sich  um, sobald die     Nockenrolle    den     tiefsten     Punkt der Kurvenscheibe 841 überlaufen hat.  Alsdann geht die Stange 828 hoch. Hierbei  bringt sie zunächst die Klinke 817 in Ein  griff mit dem Schaltrad 816.

   Erst dann  wird die Klinke herabgedrückt, wobei die  Tragplatte 820 und die Druckwalze im     Uhr-          zcigersinn    gedreht werden, und zwar so  lange, bis die     Nockenrolle    den höchsten  Punkt der Kurvenscheibe erreicht. Wenn das  geschieht, stösst die Klinke 817 mit ihrem  Schwanzende an einen festen Zapfen 829  und wird dadurch in die Verzahnung des  Schaltrades eingedrückt, um ein Überschleu  dern der Druckwalze zu verhindern. Geht  die Stange 823 dann wieder hoch, so wird  hierbei zunächst die Klinke ausgerückt. Dies  zeigt die     Fig.    54. Damit ist dann wieder  die Ausgangslage erreicht, in der die Ma  schine bei der Stillsetzung stehen bleibt.

    Hier befindet sich die Klinke also in ihrem  untern Hubende, aber ausser Eingriff, so dass  man die Schreibwalze zur     Herausnahme    oder  zum Einführen von     Druckbogen        unbehindert     drehen kann. Um sicherzustellen, dass die       Ausrückung    der Klinke 817 und die Auf  wärtsbewegung der Platte 820 einander fol  gen, ist eine Reibscheibe unter den Kopf des  Bolzens 822 gelegt, wodurch die Platte 820  abgebremst wird.  



  Um das Mass der Zeilenschaltung zu  steuern, sind folgende Einrichtungen getrof-           fen:    Der durch die     Kurvenscheibe    840 der       Zeilenschaltklinke    817 erteilte Höchsthub       entspricht    drei Zahnteilungen des Schalt  rades 816. Die Welle 835     (Fig.    54) trägt  an ihrem rechten Ende einen Arm 842 mit  einem Zapfen 843, dessen Aufwärtshub ver  änderlich durch vier Anschlagstufen 844 be  grenzt wird, die in der Kante einer Schwing  platte 845 vorgesehen sind. Diese Platte ist  auf einer Schwingwelle 846 drehbar gelagert,  die ihrerseits in den ortsfesten     Lagerböcken     1.74     (Fig.    4) ruht.

   Die Anschlagplatte 845  kann man einstellen, und zwar mit Hilfe  eines Federbolzens 847, den man in eine von  vier Bohrungen 848 einer Platte 850 ein  schnappen lassen kann. Die Platte 850 ist  auf der Welle 846 befestigt. Liegt die erste  Stufe 844 über dem Zapfen 843, so wird da  durch der Hub der     Zeilenschaltklinke    817 so  begrenzt, dass diese bis in die gestrichelte  Lage der     Fig.    54 vorgehen kann, also einen  Gesamthub von drei Zahnteilungen des  Schaltrades 816 ausführt. Die zweite Stufe  844 gibt der Schaltklinke einen Hub von  zwei Zahnteilungen frei, die dritte Stufe  844 nur einen Hub um eine Zahnteilung,  während die vierte Stufe 844 die Zeilen  schaltklinke ganz     stillsetzt,    so dass überhaupt  keine Zeilenschaltung erfolgt.  



  Während des jedem Summengang vorher  gehenden Leerganges erfolgt eine Zeilen  schaltung, aber kein Druck, so dass die die  Angaben der letzten Karte der Gruppe ent  haltende Zeile durch einen doppelten Zeilen  abstand von der die Summen enthaltenden  Zeile entfernt ist. Um dann einen beson  deren Abstand von der nächsten Zeile zu  schaffen,     sind    Anordnungen getroffen, durch  die beim Summengang eine besondere Zeilen  schaltung erfolgt, und zwar unabhängig von  der beschriebenen Einstellung. Zu diesem  Zweck sind die Welle 846 und die Platten  850 und 845 im     Gegenuhrzeigersinn    drehbar,  so dass in die Bahn des Zapfens 843 eine  höhere Stufe 844 gelangt.

   Die Welle 846  trägt frei drehbar eine dritte Platte 851,  deren Drehung im     Gegenuhrzeigersinn    durch  einen Zapfen 852 begrenzt wird, der von    dem Lagerbock 174     (Fig.    53) hervorragt.  Diese Platte<B>851</B> lässt sich in vier verschie  dene Stellungen gegenüber der Platte 850 ein  stellen und in jeder Stellung durch einen  Federbolzen mit einem Knopf 853 sichern,  den man in eine von vier Bohrungen 854 der  Platte 850 einschnappen lassen kann. Ein  fester Zapfen 859     (Fig.    53), gegen den sieh  die Platte 850 legen kann, begrenzt eine  Drehung der Teile im Uhrzeigersinn.  



  Die     \'Pelle    846 trägt einen an ihr be  festigten Arm 855     (Fig.    4, 54 und 56), der  einen Zapfen 856 hat, welcher durch einen  Schlitz am obern Ende der Stange<B>857</B> hin  durchragt. Das untere Ende dieser Stange  ist an den Winkelhebel 527     (Fig.    4) an  geschlossen, der, wie erinnerlich, bei jedem  Summengang ausschwingt. Die Stange 857  hat an ihrem obern Ende einen Zapfen 858,  der durch eine Feder 860 mit dem Zapfen  856 verbunden ist und diesen daher für ge  wöhnlich in das obere Ende des     Schlitzes     zieht.

   Erfolgt nun ein Summengang, wobei  eine der Summenwellen 505 oder 506 eine  Drehschwingung ausführt, so wird dadurch  die Stange<B>851</B> aufwärtsbewegt und sucht  über die Feder 860 die Welle 846 im Gegen  uhrzeigersinn zu drehen. Das Mass dieser  Drehung wird dadurch begrenzt, dass die  Platte 851 an den Zapfen 852 anstösst.  



  Mit Hilfe der beiden Stellknöpfe 847 und  853 lassen sich die verschiedensten Zeilen  schaltungen einstellen. Dies sei an Hand der       Fig.    56 erläutert, bei der der Zapfen 847 in  die zweite Bohrung 848 eingeschnappt ist  und daher bei jedem     Posteneinführungsgang     einen einfachen Zeilenabstand einstellt, wäh  rend der Knopf 853 in das dritte Loch 854  eingeschnappt ist und daher während der       Posteneinführungsgänge    die Platte 851 in  einer solchen Lage hält, dass ihr oberes Ende  um zwei Schritte vom Anschlag 852 entfernt  ist. Alle     Postenzeilen    erhalten daher einen  einfachen Zeilenabstand.

   Denn der Zapfen       8.13    wird von der     dritten    Schulter 844 ab  gefangen, so dass die Klinke 817 nur einen  Hub von einer Zahnteilung ausführen kann.  Bei. jedem Summengang wird indessen die      Welle 846 durch die hochgehende Stange<B>857</B>  und die Feder 860 gedreht und nimmt die  auf ihr sitzenden Teile im Gegenuhrzeiger  sinn mit, bis sie durch den Anschlag 852  angehalten werden. Dadurch führen sie zwei       Teilschritte    aus, wodurch der erste Anschlag  844 in die Bahn des Zapfens 843 kommt,  so dass dieser um drei Teilschritte hochgehen  kann, bis er von der ersten Stufe 844 an  gehalten wird. Das hat zur Folge, dass die  Zeilenschaltung sich über drei normale Zei  lenabstände erstreckt.  



  Eine andere Einstellmöglichkeit besteht  darin, den Federbolzen mit dem Knopf 847  in das erste vordere Loch 848 einschnappen  zu lassen, wodurch die     vierte    Stufe 844 über  den Zapfen 843 gelangt und jede Zeilenschal  tung verhindert. Gleichzeitig kann man den  obern Knopf 843 auf das zweite, dritte oder  vierte Loch 854 einstellen, wodurch das obere  Ende der Platte 851 um ein, zwei oder drei  Teilschritte von dem Anschlag 852 entfernt  wird. Diese Einstellung nimmt man vor,  wenn nur Summen gedruckt werden, ein       Postendruck    also unterbleibt. Eine Zeilen  schaltung während der     Posteneinführungs-          gänge    ist dann unmöglich.

   Bei jedem Sum  mengang wird aber durch die Aufwärts  bewegung der Stange 857 und die Drehung  der Welle 846 die Platte 845 im Gegenuhr  zeigersinn um ein, zwei oder drei Teil  schritte geschwenkt, so dass eine Zeilenschal  tung um ein, zwei oder drei normale Zeilen  abstände erfolgt, je nach der Einstellung des  Knopfes 853. Stellt man den Federbolzen  mit dem Knopf 853 auf das erste Loch 854       (Fig.    54) ein, so wird bei der Aufwärtsbewe  gung der Stange 857 in Summengängen nur  die Feder 860 in die Länge gezogen, ohne  dass die durch die Einstellung des Knopfes  847 bestimmte     Zeilenschaltlänge    beeinflusst       wurde.     



       Farbbandanordnung.     Die Kappen 861 der Lager der Druck  walzenwelle 791     (Fig.    55) tragen abwärts  ragende Schienen 862, die     eine    Querstange  863 tragen. An dieser Querstange ist eine  Schiene 864 befestigt, deren obere Kante         (Fig.    14) an der Schreibwalze etwas unter  der Druckzeile anliegt. Der Druckbogen wird  an die Druckwalze durch Rollen 865       (Fig.    15)     angepresst,    die durch Federn an  gedrückt werden.

   Der Bogen kann von einem  endlosen Band 866 gebildet werden, dessen  Vorratsspule 867 auf einer Welle 868 sitzt,  die     (Fig.    53) herausnehmbar in Lagerwin  keln 870 der Endrahmen 792 des     Hilfs-          papierwagenrahmens    gelagert ist. Das be  druckte Papier läuft unter     einer    Messer  schiene 871 hindurch, die sich über der  Druckwalze quer über die Maschine erstreckt  und an deren Schneide man jeweils das be  druckte Ende des Bandes abreissen kann.  



  Die beiden     Endrahmen    792 tragen je auf  einem Zapfen 873 eine     Farbbandspule    869,  von der aus das Farbband 874 über     eine    Um  kehrschiene 875 quer über die Vorderseite der  Druckwalze längs der Druckzeile verläuft.  Der Antrieb der     Farbbandspulen    erfolge je  durch     eine    Schaltklinke 877, die von einem  Schwenkarm 878 getragen wird. Ein Schwanz  ansatz der Klinke hat einen Ausschnitt, in  den ein Zapfen 880 eines Armes 881 hinein  ragt, der frei drehbar auf der Welle 826 ge  lagert ist. Es ist dies die Welle,     die    auf  ihrem äussern Ende den dreiarmigen Hebel  der     Zeilenschaltvorrichtung    trägt.

   Ferner ist  auf dieser Welle je ein Arm 882 befestigt,  der mit einem Zapfen vor den Arm 881  greift. Schwingt der Hebel 825 im Gegen  uhrzeigersinn     (Fig.    54), so kann ihm der  Arm 882 unter der Wirkung einer Feder  879 folgen, und zwar von der in     Fig.    14 ge  zeigten Stellung ausgehend, so dass die  Klinke 877 den nächsten Zahn des Schalt  rades 876 ergreift. Kehren dann der Hebel  825 und der Arm 882 in, die Ausgangslage  zurück, so treibt der Zapfen des Armes die  Klinke an, wodurch das Farbband um einen  Schritt weitergeschaltet wird.

   Dies geschieht  also bei jedem     Zeilenschaltvorgang.    Unter  bleibt dieser, so erfolgt auch keine     Farb-          bandschaltung.    Zweckmässig wird eine be  kannte, hier nicht näher erläuterte Umsteuer  einrichtung vorgesehen, die jeweils die eine  der Schaltklinken 877 ausgerückt     hält    und      diese bei abgewickeltem Farbband     einriielzt,     die andere aber ausrückt.  



       Druckhaminerwerk.     Die in Druckstellung gebrachte Type  einer jeden Antriebszahnstange<B>876</B> wird an  die Druckwalze durch einen waagrechten Stö  ssel 888 angedrückt     (Fig.    1.0 und 57), der  mit seinem rückwärtigen Ende in einem Füh  rungskamm 884 einer     Rahmenquersta.nge    885  geführt ist, die an den Innenseiten der Ge  häuse 1.56 und<B>1.57</B> durch Blöcke 886 be  festigt ist     (Fig.    4 und 5). Der Stössel 883  trägt einen Kopfbolzen 887 und ist     finit    die  sem in einem Schlitz 888 eines Hebels 891)  geführt.

   Dieser Hebel, der zum Antrieb des  Stössels dient, ist auf einem Zapfen 891  schwenkbar gelagert und durch eine kräftige  Feder 893 mit dem     Druekhammerstössel    883       -verbunden.    Wird der Arm 891) im     C        hr-          zeigersinn    gedreht, so wird dadurch der Stö  ssel unter der Kraft der Feder 893 auf die  Type 178 gedrückt, während die     Pruclzwalze     selbst gleichzeitig ihrerseits in Richtung auf  die Type vorgeschoben wird.

   Die Feder 893,  die durch den Hebel 890 gespannt wird und  unter deren Spannung die Type an die  Druckwalze angedrückt wird, liegt tiefer als  der Zapfen -867 und sucht daher das hintere  Ende des Stössels 883 in dem     Führungskamin     <B>884</B> aufwärts zu drücken. Der Führungs  kamin reicht weit herab.

   Sollte der Stössel  883 nicht in die Ausgangslage     zurückkeh-          ren,    so kann er daher bei der Aufwärtsbewe  gung des Typenträgers von diesem mitgenom  men werden, bis er freikommt und unter der  Wirkung der Feder 893     hochschnappt.    Die  Rückstellung des Stössels 883 in die Aus  gangslage erfolgt durch die an     dein    Hebel  890 links unten angreifende, senkrecht ver  laufende Zugfeder, deren unteres Ende an  einer Hakenschiene befestigt ist, die unten  an der Stange<B>901</B> angeschraubt ist.  



  Die Zapfen 891 sitzen in Blöcken 895,  die an der untern Kante einer     L-förmig    pro  filierten Rahmenschiene 89? angeschraubt  sind, und zwar nimmt jeder Block 895 zehn  Hebel 890 auf. Die Schiene 892 ist, wie         Fig.    4 und 5 zeigen, an     Blöeken    896 ange  schraubt, die ihrerseits innen an den Gehäu  sen 156 und 157 sitzen.  



  Der Antrieb der Hebel 890 wird von  einer Bügelstange 897 abgeleitet, deren       firme    898 an den     Seitengehäusen    1.56 und  157 auf Zapfen     900    gelagert sind     (Fig.    5).  Die Arme 898 legen sich für gewöhnlich auf  die Querschiene 901, die an den Blöcken 896  angeschraubt ist. Wird die     Bügelschiene    897  um ihre Drehzapfen<B>900</B> ) aufwärtsgeschwenkt       (Fig.    10 und 57), so kann ihre Bewegung  hierbei auf die Hebel 89(I übertragen werden,  und zwar     durch    die dazwischen liegenden  Köpfe 903 von     Steuerschiebern    9()2.

   Diese  Steuerschieber     können    entweder die in     Fig.    10       g   <B>0</B>     eze        igte   <B>'</B>     Ausschaltlage        oder        die        in        Fig.        57     gezeigte eingeschaltete Lage einnehmen. Im  letzteren Fall liegt der Kopf     903    zwischen  der     Schiene   <B>897</B> und einem Ansatz 9(l4 des  Armes 89(I.

   Per Steuerschieber 902 ist durch  einen Gelenkzapfen und eine Feder 906 mit  dem untern Ende eines Hebels 905 verbun  den und ist in einem bügelartig     ausgepress-          tenStreifen        9(17    des Hebels 89(1 geführt, wie  dies     Fig.    11 zeigt.  



  Der Hebel 905 bestimmt durch seine Stel  lung, ob der Druckstössel 883 angetrieben  wird oder     nicht.    Er ist an der Rahmenstange  892 bei 9(.18     gelagert,    und zwar mittels  Lagerblöcken 910. Unter der Spannung der  Feder 906 legt er sich mit einem Ansatz  an die untere Seite der Stange 892. Es ist  dies die Stellung, in der der Druckstössel  antrieb ausgeschaltet ist. U m diesen Antrieb  einzuschalten, muss der Hebel 9(15 im     Gegen-          uhrzeigersinn        gedreht    werden.

   Falls nicht be  sondere, später zu erläuternde Sperren     ein-          geriiclkt    sind, geschieht dies     dureh    den Ty  penträger 164, wenn dieser aus der Ruhelage       aufwärts    in die     Druckstellung        bewegt    wird.  Zu     diesem    Zweck ist jedem Typenträger ein  Hebel 911. zugeordnet, der auf einem. waag  rechten Zapfen 912 eines Blockes 913 ge  lagert ist,     der-    seinerseits an der     Rahmen-          stamre    5:35 angeschraubt ist.

   Dieser Hebel       legt@sich    mit seinem     riickwärtigen    Ende für      gewöhnlich von unten her an die untere Flä  che 914 des Typenkopfes, während sein vor  deres Ende mit einer Zugstange 915 verbun  den ist, die an ihrem obern Ende durch Stift  und Schlitz 916 mit dem Hebel 905 verbun  den ist. Eine Feder 917 sucht die Zugstange  915 herabzudrücken, kann dies jedoch erst  dann tun, wenn der Typenträger seine Grund  stellung     verlässt.    Der Schlitz 916 hat den  Zweck, einen Antrieb des Hebels 905 auch  dann zu ermöglichen, wenn die Zugstange  915 in Ruhe bleibt. Das ist nämlich erfor  derlich, um Nullen rechts von den Wertzif  fern selbsttätig zum Abdruck zu bringen.

    Um dies zu erreichen, sind die Hebel 905  durch     ausrückbare    Kupplungsorgane so mit  einander verbunden, dass jeder von ihnen bei  seiner     Ausschwenkung    im Gegenuhrzeiger  sinn den benachbarten Hebel 905 der nächst  niedrigeren Stelle mitnimmt. Zu diesem  Zweck ist die in     Fig.    12 gezeigte Anordnung  getroffen. Das obere Ende des Hebels 905  trägt ein schwenkbares Kupplungsglied 920  mit einem Handgriff 921, mit dessen Hilfe  man es aus der wirksamen waagrechten Lage  der     Fig.    10 in die unwirksame Lage schwen  ken kann, die in     Fig.    12 an der dritten Stelle  von unten gezeigt ist.

   Das Kupplungsglied  hat an seiner rechtsliegenden Seite (von dem  vor der Maschine stehenden Beobachter ge  sehen) einen abgebogenen Lappen, welcher  sich hinter einen abgebogenen Lappen 918  des Hebels 905 der     nächstniedrigeren    Stelle  legt, sofern das Kupplungsglied eingeschaltet  ist. Auf diese Weise wird die Bewegung  eines jeden Hebels 905 auf den benachbarten,  rechts davon liegenden Hebel 905 übertra  gen. Diese Übertragung von Hebel zu Hebel  kann dadurch unterbrochen werden, dass man  das Kupplungsglied 920 aufwärts schwenkt.  Dieses wird in seiner jeweiligen Lage federnd  durch einen Haltehebel 923 gesichert, der  sich unter der     Spannung    einer Feder 924  gegen eine entsprechende Fläche des Kupp  lungsgliedes legt.

   Wird ein Typenträger auf  die     Null-Zifferntype    eingestellt, so wird da  durch die Stange 915 noch nicht herabgezo  gen. Die Einschaltung des Druckstösselantrie-         bes    kann dann nur von der nächsthöheren  Stelle aus durch das Kupplungsglied erfol  gen. In den     Tabellierwerksabschnitten,    die  bei     Voreinstellung    der     Maschine    dem Text  druck vorbehalten sind, werden die Kupp  lungsglieder 920 ausgerückt. Will man trotz  dem Nullen drucken, z. B. im Rahmen von  Hausnummern oder dergleichen, so geschieht  dies, indem man den Buchstaben 0 druckt.  



  Der Antrieb der Bügelschiene 897 erfolgt  dadurch, dass ihre Arme 898 je durch     eine     Stange 925     (Fig.    4) mit einem     Arm    926 ver  bunden sind, der auf einer Welle 927 be  festigt ist. Diese Welle ruht mit ihren  Enden in den Gehäusen 156 und 157 und  trägt auf der Aussenseite des letzteren einen  Arm 928     (Fig.    3), der durch eine Stange 930  mit einem     Nockenhebel    931     verbunden    ist.

    Dieser ist bei 932 gelagert und legt sich mit  seiner     Nockenrolle    933 an     eine    Kurvenscheibe  934 an, die auf der vordern Triebwelle 168  befestigt ist und die Rolle<B>933</B> jeweils plötz  lich antreibt, wenn die Druckwalze 175 in  der beschriebenen Weise     in    Richtung auf die  Typen vorgeht. In dieser aus     Fig.    57 ersicht  lichen Weise werden die Typen kräftig, aber       verhältnismässig        geräuschlos    an das     @    Papier  angedrückt.  



       Nichtdrucksteuerung.     Zuweilen ist es erwünscht, den     Abdruck     der in den Typenträgern     eingestellten    Be  griffe zu verhindern. Dies geschieht dadurch,  dass die Hebel 905 in ihrer in     Fig.    10 ver  anschaulichten Grundstellung gesperrt wer  den. Die hierzu dienenden Sperrmittel sind  zum Zweck der     Voreinstellung    der Maschine  leicht wirksam oder unwirksam zu machen.  Zu diesem Zweck ist in den Gehäusen 156  und 157 oben eine Welle 935     gelagert,    an  deren abgeflachter Hinterseite eine Reihe von  Lagerblöcken 936 befestigt sind.

   In Füh  rungsschlitzen dieser Blöcke sind     Sperrfinger     937 auf Zapfen 938     schwenkbar    angebracht,  je ein Sperrfinger für jeden Hebel 905. Man  kann den Sperrfinger in die in     Fig.    57 ge  zeigte unwirksame Lage oder in die in     Fig.    10  gezeigte wirksame Lage schwenken, die      durch seinen     Ansatz    940 begrenzt ist. Im  letzteren Falle legt sich der Finger 937  gegen den Lappen<B>918</B> des Hebels 905 und  sperrt diesen dadurch.  



  Um die Finger 937 in der jeweiligen Ein  stellage zu sichern, ist eine Haltestange 94?  vorgesehen, die von auf der Welle 935  schwenkbaren Armen getragen wird und die  man anheben muss, bevor man die Finger  937 ein- oder ausschalten kann.  



  Durch Drehen der Welle 935 kann man  sämtliche Sperrfinger ohne Rücksicht. auf  deren jeweilige Ein- oder Ausschaltung an  heben und dadurch unwirksam machen, so  dass das Druckwerk vollständig eingeschaltet.  wird. Zu diesem Zweck ist oben im linken  Gehäuse 157 eine Taste 941 geführt, deren  unteres Ende mit einem Arm 952 der Welle  935 verbunden ist. Drückt man auf die  Taste, so wird dadurch das gesamte Druck  werk eingeschaltet. Ausser durch die Taste  941 kann aber die Einschaltung des gerain  ten Druckwerkes auch durch die beiden Sum  menwellen 505 und 506 erfolgen, um den  Abdruck sämtlicher Summenbeträge ohne  Rücksicht auf die Einstellung der Finger  937 herbeizuführen.

   Zu diesem Zweck grei  fen an dem Winkelhebel     95\?    zwei Zugstan  gen 944 an, die durch Stift und Schlitz mit  Armen 945 und 946 der Summenwellen 505  und 506 verbunden sind. Durch entspre  chende Einstellung der Finger 937 kann man  daher in beliebigen Spalten     des    Druckbogens  den Abdruck von Posten verhindern. Unab  hängig von dieser Einstellung der Finger  werden jedoch die     Untergruppensummen    und       Hauptgruppensummen    dann in jedem Falle  abgedruckt.  



  Die Taste 941 kann man mit Hilfe eines  Bajonettverschlusses 949 in     niedergedrückter     Lage verriegeln, so dass man durch einfachen  Tastendruck den     Abdruck    von Posten auch  dann herbeiführen kann, wenn die Finger       987    in manchen oder sämtlichen Spalten auf       Zierhinderung    des     Postendruckes    eingestellt  sind.  



  Unterbleibt ein     Postendruck    in sämtlichen       Tabellierwerksabschnitten,    in denen Posten         verreelinet    werden. so rückt man in dem dem  Kennzeichendruck dienenden     Tabellierwerks-          absehnitt    die Sperrfinger 937 aus, damit dort  der Kennzeichendruck von der ersten Karte  jeder Gruppe erfolgen kann. Wie erinner  lich, sorgen die Halteklinken 533 dafür, dass  die dem Kennzeichendruck dienenden Typen  träger nur in Summengängen und dem ersten  folgenden     Posteneinführungsgang    hochgehen,  wobei dann die Typenstössel 883 angetrieben   -erden.

   Das führt bei den Summengängen  aber zu keinem Abdruck, weil dann die Ty  penträger bis in ihre höchste Lage hoch  gehen, in der sich die unterste Type über  der Druckzeile befindet.  



  Mit Hilfe der beschriebenen Einstellmög  lichkeiten lässt sich die     Maschine    für die  verschiedensten Arbeitsweisen herrichten, die  hier nicht sämtlich im einzelnen erörtert zu  werden     iirauchen.    Nur ein Beispiel dafür sei  gegeben: Es mag sich darum handeln, Kar  ten     auszuwerten,    die nach Untergruppen,  Hauptgruppen,     Oberhauptgruppen    und     Ober-          Oberhauptgruppen    sortiert sind. Hierzu sind  die Steuerkarten nötig, die in     Fig.    58 ver  anschaulicht sind.

   Die Karte 95?     (Fig.    58)  ist eine     Untersummenkarte    mit einem Steuer  loch 953 an der     Nullstelle    der Spalte Nr. 45.  Wenn diese Karte abgefühlt wird, so wird  dadurch ein Schieber verschoben, der ebenso  angeordnet ist wie die     Gruppensteuerschieber     580     (Fig.    l<B>)</B>, jedoch abweichend von diesen  nur unter Steuerung durch das Loch 953 vor  geben kann. Der hierbei angehobene Spei  cherstift wird     nielit    verriegelt, weil der zu  gehörige Riegelschieber an der dem Loch  953     entsprechenden    Stelle keinen Sperrzahn  hat.  



  Die Karte 966 ist. eine     Stopkarte.    Sie hat  an der Schmalseite einen Ausschnitt<B>967,</B>  durch den bei der     Abfühlung    ein die Ma  schine     stillsetzender    Stössel tritt. der im       DRP.    Nr. 603 744 mit<B>275</B> bezeichnet ist.  



  Die harte 954 ist eine     Hauptsuminen-          karte.    Sie hat an der Nullstelle der Spalte  Nr. 90 ein Loch 955. Der diesem Loch zu  geordnete Speicherstift verschiebt ebenfalls  einen besonderen     Gruppenkontrollschieber,         der nur durch diesen einen und durch keinen  andern Speicherstift verschoben werden kann,  wobei der Speicherstift nicht verriegelt wird.

    Die den Kartenlöchern 953 und 955 zugeord  neten     C@rruppenkontrollschieber        -wirken    bei  entsprechender Einstellung der ihnen zuge  ordneten Tasten 581 auf die Bügel der Wel  len 590 und 587, die, wie beschrieben, das       Summenschaltwerk    derart auslösen, dass ent  weder die obern oder die untern     Addierwerke     unter Abdruck der in ihnen stehenden Be  träge gelöscht werden. Die     Abfühlung    der       Untersummenkarte    952 bewirkt daher die  Löschung der untern     Addierwerke,    die Ab  fühlung der     Hauptsummenkarte    954 aber die  Löschung der obern     Addierwerke.     



  Die Kartenspalten, in denen das Steuer  loch 953 der     Untersummenkarte    und das       Steuerloch    955 der     Hauptsummenkarte    ge  legen sind, können bei den     Postenkarten    966  gleichzeitig zur Aufnahme anderer Steuer  löcher dienen, z. B. zur Aufnahme der Sub  traktionslochungen. Für diesen und für an  dere Steuerzwecke stehen die in     Fig.    59 mit  956 bezeichneten Lochstellen zur Verfügung,  nur nicht die Nullöcher, die den Summen  karten 952 und 954 vorbehalten sind.  



  Für die Buchungsaufgabe, die Wert  begriffe der Karten nach Untergruppen.       Hauptgruppen,        Oberhauptgruppen    und     Ober-          Oberhauptgruppen    auszuwerten, wird in die  Maschine eine Leitkammer eingesetzt, durch  die die den Wert abfühlende     Fühlstiftgruppe     auf zwei parallelgeschaltete     Tabellierwerks-          abschnitte    einwirkt, z.

   B. die in     Fig.    2 mit       AU,   <I>AL,</I>     BU    und<I>BL</I> bezeichneten Saldier  werke     steuert,    so dass jeder einzelne Karten  wert übereinstimmend in diese vier Werke  eingeführt werden kann.  



  In dem     linken    dieser beiden     Tabellier-          werksabschnitte    werden die Klinken 547       (Fig.    10) hochgestellt, also gelöst. Die Kupp  lungsglieder 551 erhalten die in     Fig.    10 ge  zeigte Einstellung, so dass die Halteklinken  533 die Typenträger 176 in denjenigen Ma  schinengängen sperren, in denen die Haupt  summenwelle 506 gedreht wird, während die  Summenwelle 505 keinen Einfluss auf die    Sperrung hat.

   Die Wirkung dieser Einstel  lung ist es, dass nur das untere     Saldierwerk     <I>AL</I> gelöscht werden kann, nicht aber das  obere     Saldierwerk   <I>AU.</I> Denn hierzu müsste  ja die Welle 506 gedreht werden; doch     wird,     wenn das geschieht, die betreffende Zahn  stangengruppe durch die Halteklinken 533  gesperrt, wodurch eine Löschung des obern       Saldierwerkes    verhindert wird.  



  Im rechten     Tabellierwerksabschnitt    wer  den ebenfalls die Klinken 547 gelöst, doch  werden die Kupplungsglieder 551 im Gegen  uhrzeigersinn geschwenkt und dadurch in den  Bereich der     Untersummenwelle    505 gebracht.  Dies hat die Wirkung, dass nur das untere       Saldierwerk   <I>BL,</I> nicht aber das obere     Sal-          dierwerk        BU    gelöscht werden kann.  



  In beiden Abschnitten werden die Kupp  lungsglieder 552 im Uhrzeigersinn ge  schwenkt und dadurch in den Bereich der       Steuerwelle    561 gebracht, wodurch das Hoch  schnellen der Typenträger nach dem Sum  mendruck verhindert wird.  



  Die auszuwertenden Karten     sind    nach       Ober-Oberhauptgruppen    sortiert, wobei jede  dieser Gruppen in     Oberhauptgruppen    zer  fällt, welche ihrerseits in Hauptgruppen un  terteilt sind. Jede Hauptgruppe besteht aus  Untergruppen.  



  Die Tasten 581 werden     in    der beschrie  benen Weise so eingestellt, wie dies für Un  tergruppen- und     Hauptgruppensummen    erfor  derlich ist. Ausserdem werden diejenigen  Tasten 581 eingestellt, die der Spalte Nr. 45  und der Spalte Nr. 90 zugehören, um beim  Abfühlen der Steuerkarte 952 einen Unter  summenzug und beim Abfühlen der Steuer  karte 954 einen     Hauptsummenzug    auszu  lösen. In der Kartenstapel werden die in       Fig.    58 gezeigten Steuerkarten derart ein  sortiert, dass einer jeden     Oberhauptgruppe     nacheinander eine Karte 952, eine Karte 966.,  eine Karte 954 und wiederum eine Karte 966  folgen.

   Der in dieser Weise mit Steuerkarten  ausgerüstete Kartenstapel wird dann in die  Maschine getan und diese in Gang gesetzt.  Sobald hierbei die erste Untergruppe aus-           gewertet    ist und die erste Karte der zweiten  Untergruppe zur     Abfühlung    gelangt.      wird     das     Summenschaltwerk    in Tätigkeit gesetzt,  das seinerseits die     Untersummenwelle    505  dreht. Hierdurch wird jedoch nur das     Sal-          dierwerk   <I>AL</I> gelöscht, weil das     Saldierwerk     <I>BL</I> wegen Sperrung der Antriebszahnstangen  176 durch die Halteklinken 533 nicht ge  löscht werden kann.

   Nach Löschung des       Saldierwerkes   <I>AL</I>     wird    die zweite Unter  gruppe ausgewertet, worauf gegebenenfalls  wiederum ein     Untersummengang    folgt. So  läuft die Maschine weiter, bis die erste Karte  der nächsten     Hauptgruppe    abgefühlt wird.  Dann wird zunächst wiederum das Saldier  werk<I>AL</I> zum Abdruck der letzten darin  stehenden     Untergruppensumme    gelöscht.  Wenn das geschehen ist, schliesst sich ein       Hauptsummengang    an, bei welchem nur das       Saldierwerk        BU    gelöscht wird.

   Die gleich  zeitige Löschung des     Saldierwerkes    AU wird  durch die Halteklinken 533 verhindert. In  dieser Weise werden die einzelnen nach Un  tergruppen unterteilten     Kartenhauptgruppen     nacheinander ausgewertet, wobei jedesmal die       Untergruppensummen    im     Saldierwerk    _1L  und die     Hauptgruppensummen    im     Sahdier-          werk        BU    gebildet  erden.  



  In den     'NMerken    BL und AU unterbleibt  jede Löschung. Diese Werke dienen     daher     zur Bildung der     Oberhauptgruppe    und der       Ober-Oberhauptgruppe.    Sind sämtliche Kar  ten der ersten     Oberha.uptgruppc    ausgewertet,  so gelangt die     Hauptsummenkarte    95<B>2</B> zur  Abführung, wodurch dieselben Vorgänge her  vorgerufen werden wie bei einem Wechsel  der     Hauptgruppenkennlöcher.    Das Summen  schaltwerk führt also zunächst einen     Unter-          summengang    herbei,

   wobei das     Saldierwerk     <I>AL</I> gelöscht wird und dann einen     Haupt-          summengang,    wobei wobei das     Saldierwerk        BIT    ge  löscht wird,     wie    oben beschrieben. Ist das  geschehen, so kommt die     Stopkarte    966 zur  Abführung und hält die Maschine an.

   Dann  muss man die Maschine neu einstellen, näm  lich in der linken Spalte die     Kupplungsgiie-          der    551 im     Gegenuhrzeigersinn    schwenken,  so dass sie in den Bereich     _    der Untersummen-    welle<B>505</B> kommen, und in dem rechten       Tabellierwerksabschnitt    diese Kupplungsglie  der<B>551</B> im U     hrzeigersinn    gemäss     Fig.    10  schwenken, so dass sie durch die     Hauptsum-          rnenwelle    506 betätigt werden. Dann setzt  man die Maschine wieder in Gang.

   Es ge  langt dann die     Untersummenkarte    954 zur       Abfühlung,    wobei die Summenwelle     505    ge  dreht wird. Das hat die     Löschring    des     Sal-          dierwerkes   <I>BL</I> zur Folge, während das     Sal-          dierwerk   <I>AL</I> durch die Halteklinken 533 ge  sperrt ist. Im     Saldierwerk   <I>BL</I> steht aber die       Oberhauptsumme.    Nunmehr wird die zweite       Stopkarte    966 abgefühlt, wodurch die Ma  schine wieder zum Stillstand kommt.

   Dann  stellt man die Kupplungsglieder 551 wieder  in die ursprüngliche Lage zurück und setzt  die Maschine in Gang, die nun die nächste       Oberhauptgruppe    auswertet.  



       Ani    Ende des ganzen Kartenstapels fol  gen noch einmal die Steuerkarten der     Fig.    58,  nur mit     dein    Unterschied, dass diesmal die  Karte 954 durch eine     Hauptsummenkarte    952  ersetzt ist. Bei der Auswertung dieser Steuer  karten stellt man die Kupplungsglieder 551  ebenso ein, wie oben beschrieben.

   Setzt man  dann die Maschine nach dem Stillstand wie  der in Gang, so wird durch die auf die Stop  karte folgende     Hauptsummenkarte    952 ein       Untersummengang    und dann ein     Hauptsum-          niengang    herbeigeführt, wobei zunächst das       Saldierwerk   <I>BL</I> gelöscht wird - hierbei  wird die letzte     Oberhauptsumme    abgedruckt  - und dann das     Saldierwerk   <I>AU.</I> Dieses       Saldierwerk    ist bisher überhaupt noch nicht  gelöscht worden und enthält daher die Ober  Oberliauptsumme. Nunmehr sind alle vier       Saldierwerke    gelöscht.  



  Noch ein weiteres Beispiel sei erwähnt:  Will man nur Untersummen und Hauptsum  men     drucken,    ohne dass ein     Postendruck    er  folgen soll, so stellt man den Stufenanschlag  845 des     Zeilenschaltwerkes        (Fig.    53 und 56)  mit seiner untersten Stufe 844 über dem  Zapfen 843 ein, so dass eine Zeilenschaltung  bei     Posteneinführungsgängen    verhindert ist.  Das     Stehstück   <B>851</B> wird um einen, zwei oder      drei Zähne     zurückgestellt,    um die einzelnen  Summenzeilen in einfachem, doppelten oder  dreifachen Zeilenabstand zum     Abdruck    zu  bringen.

   Die Sperrfinger 937     (Fig.    10 und       :;7)    werden eingeschaltet, so dass sie den       Postendruck    verhindern. Nur in dem dem  Kennzeichendruck vorbehaltenen     Tabellier-          werksabschnitt    bleiben die Sperrfinger 937  ausgerückt. Ausserdem werden in diesen     Ab-          .schnitten    die Sperrklinken 547 gelöst, aber  die Kupplungsglieder 552 im     Gegenuhrzei-          gersinn    geschwenkt und dadurch mit der  Welle 562 gekuppelt.

   Bei dieser     Voreinstel-          lung    der Maschine wird nach Auswertung  jeder Kartengruppe eine Zeile gedruckt, in  der ausser den kennzeichnenden Angaben, die  der ersten Karte der Gruppe entnommen  sind, nur die Summenbeträge     bezw.    Salden  stehen. In dem dem Kennzeichendruck vor  behaltenen     Tabellierwerksabschnitt    geben die  Halteklinken 533 die Typenträger nur bei  Summengängen und bei den hierauf folgen  den     Posteneinführungsgängen    frei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lochka.rtengesteuerte Buchungsmaschine mit Rechenwerken und einer Reihe durch die Lochkarten gesteuerter Typenträger, die lückenlos eingesetzt werden können, und von denen jeder Buchstaben- und Zifferntypen trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Re chenwerke (18l), die derart angeordnet sind, dass sie nur von einer bestimmten Gruppe derartiger Typenträger (176) betätigt wer den, ein- und ausgerückt werden können, so dass die mit den Rechenwerken zusammen arbeitenden Typenträger zusammen mit an dern Typenträgern zum Drucken von Text einschliesslich Buchstaben benutzt werden können, und dass mehrere Steuerteile (505, 506, 561, 562)
    selbsttätig zu bestimmten Zei len des Maschinenspiels betätigt werden und für jeden Typenträger Halteklinken (533) vorgesehen sind, die einzeln mit mehreren Steuerteilen verbunden werden können, der art, dass jede Klinke einen Typenträger wäh rend gewisser, im voraus bestimmter Arbeits- (Y'i.nge wirkungslos hält, wodurch verschie- dene Arbeitsweisen im voraus gewählt wet- den können, indem verschiedene Typenträger zu verschiedenen Zeiten selbsttätig in Wir kung treten. UN TERANSPR üCHE 1.
    Buchungsmaschine nach Patentan spruch, deren Typenträger durch eine mit einem Kurbeltrieb gekuppelte Rückstell- schiene in die Ausgangslage zurückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurbelzapfen (211) der Kurbel (212) radial beweglich an der Kurbelscheibe geführt ist und mit einer Schubkurve (217) zur Erzie lung einer Hubpause im untern Totpunkt zusammenwirkt, die ein Ein- oder Ausrücken der Rechenwerke aus den Antriebsverzahnun gen der Typenträger gestattet. z.
    Buchungsmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schub kurve (217) feststeht und eine teilweise mit der Kurbelwelle (170) des Kurbeltriebes und teilweise mit dem Gelenkzapfen (222) der Kurbel (212) in dessen Rückkehrlage konzen trische Umfangskurve hat, wodurch die Rückstellschiene (201) in ihrer Rückkehrlage während einer Teildrehung der Kurbelwelle (l70) stillsteht. 3.
    Buchungsmaschine nach Patentan spruch, deren sowohl Zahlen.- als auch Buch stabentypen tragende Typenträger durch An schläge eingestellt werden, die ihrerseits unter Steuerung durch Permutationsschieber mit verschiedenem Hub einstellbar sind und je nach der Grösse dieses Hubes mit verschie denen Anschlagflächen (226 bis 229) der Typenträger zusammenwirken, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Reihe von Typen trägeranschlägen (225) je durch mindestens drei verschieden profilierte Steuerlöcher (256) der Permutationsschieber (232) gesteuert werden, von denen bei Verstellung des Per mutationsschiebers das eine Loch (2561) einen vollen Hub, das zweite (2563) einen halben Hub,
    und das dritte Loch (2562) gar keinen Hub des Anschlages gestattet. 4. Buchungsmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, däss gewisse Ty- penträgeranschläge (.225) je von zwei Per mutati.onsschiebern durch Vollhubsteuerlöcher (2561), von einem weiteren Permutations- schieber durch ein Halbhubsteuerloch (2563) und von einem vierten Permuta.tionsschieber durch ein Sperrloch (2562) gesteuert. werden. 5.
    Buchungsmaschine nach Unteranspruch 4, mit die Zählwerksantriebsglieder steuern den Anschlägen, die ihrerseits von Lochkar ten gesteuerten Permutationsschiebern einge stellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Permutationsschieber in ihrer Grundstel lung Sperranschläge (228) wirksam erden lassen, die die Typenträger (176) bei Abfüh- lung ungelochter Kartenspalten in der Null druckstellung festhalten. 6.
    Buchungsmaschine nach L nteransprucli 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Ty penträger zusätzlich zu dem Sperranschlag (228) noch ein durch eine Lochkombination einstellbarer Nullanschlag (225) zugeordnet ist, der ebenfalls die Nulltype in Druckstel- lung bringt. 7.
    Buchungsmaschine nach U nteransprucli 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss den Typen trägem (176) je ein Sperrglied<B>(</B>230) zuge ordnet ist, das beim Abfühlen bestimmter Kartenlöcher wirksam wird, gleichgültig, ob in der den Typenträger steuernden Karten spalte ausserdem noch weitere Löcher vorhan den sind, so dass man eine bereits gelochte Kartenspalte durch Anbringen dieser Sperr löcher unwirksam machen kann.
    B. Buchungsmaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, da.ss sie mit. je drei Nullanschlägen (225, 22-8, 230) für die Typenträger ausgerüstet ist, von denen der eine beim Abfühlen einer Nullochung, der zweite beim Abfühlen einer ungelochten Kartenspalte, und der dritte beim Abfühlen einer Sperrlochung wirksam gemacht. wird, und die mit verschiedenen Anschlagflächen (227, 239, 229) der Typenträger zusammen wirken. 9.
    Buchungsmaschine nach Unteransprueli 3, bei der jedem Typenträger eine Anschlag reihe zugeordnet ist, die ihrerseits durch eine Gruppe von Permutationsschiebern unter Loclikartenabfühlung einstellbar ist. dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagreihen (225) paarweise zusammenliegen und zwischen jedem Paar zwei Gruppen von Permutations-, schiebern (?32) bintereinanderliegend ange ordnet sind (Fig. 16, 19). 10.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Paar von Anschlagreihen (225) eine gemein same Rückstellstange <B>(277)</B> zugeordnet ist. 11. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet. dass die Typenträger (176), die Anschläge<B>(</B>225) so wie die Permutationsschieber (232) gruppen weise in Hilfsrahmen zu Unteraggregaten vereinigt sind, die nach Bedarf in den Haupt- maschinenrahnien liickenlos nebeneinander einsetzbar sind.
    12. Buchungsmasebine nach Unteran spruch 71, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb jedes Unteraggregates die Rück stellschienen<B>(277)</B> für die Typenträger anschläge verbunden und gemeinsam an- Wellen (288) angeschlossen sind. die allen Unteraggregaten gemeinsam sind. 13.
    Buchungsmaschine nach Patentan spruch, mit einer die Rechenwerke in die 75 Antriebsverzahnungen ein- oder ausriickenden Steuerung. dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Rechen-,i-erke von Gliedern (410, 411, 731, 433, 441) abgeleitet ist, die auf Querstangen (4(l6, 392, 393, 707, 704, 428, 440) der -Maschine verschiebbar und an beliebiger Stelle feststellbar Ti-. 24 und 35) angeordnet sind.
    1.4. Buchungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Re chenwerke (18l) in mehreren Reihen je auf einer Tragschiene (295) versetzbar angeord net sind. so dass mehrere Rechenwerke auf einer oder mehreren Tragsclnenen sich in einer Lage befinden, in der sie von den Antriebs zahnstangen<B>(176)</B> irgendeiner gewünschten Aufeinanderfolge von Typenträgern (180) betätigt werden können.
    <B>15.</B> Buchungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Re- ehenwerke für jede Dezimalstelle ein Paar von den Antriebszahnstangen (176) der Ty penträger (176) betätigter Rechenwerksele- mente (305) aufweisen, die längs der An triebsverzahnungen (182) beweglich von ein zelnen unabhängig voneinander schwenk baren Hebeln (3l0) getragen werden, die entgegen einer Antriebskraft je durch eine Klinke (342) gesperrt sind, die durch den Zehnerübertragungsnocken (328) des nächts- niedrigeren Rechenwerkselementes lösbar ist (Fig. 13 und 22). 16.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 15, mit einem Saldierwerk, das aus miteinander kämmenden, wahlweise in die Antriebsverzahnungen einrückbaren Addier- und Subtrahierrädern besteht, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus einzelnen Rad paaren (305, 306) bestehenden Rechenwerks elemente zueinander verschiebbar sind, so dass für Addition oder Subtraktion das eine oder andere Rad in Eingriff mit der Antriebsver zahnung eines Typenträgers gebracht werden kann. 17.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Radpaare (305, 306) der verschie denen Dezimalstellen an unabhängig vonein ander beweglichen Tragrahmen (307, 310, 312) sitzen, die sowohl zum Zweck der Zeh nerübertragung als auch zum wahlweisen Einrücken der Addier- oder Subtrahierräder einzeln in voneinander verschiedener Weise verstellbar sind. 18. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Saldierradpaare gemeinsam für die Einstellung auf Addition oder Subtraktion schwenkbar, als auch einzeln je für sieh par allel zu den Antriebszahnstangen für die Zehnerübertragung verschiebbar sind. 19.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 1.8, dadurch gekennzeichnet, dass die Saldierradpaare (305, 306) je an einem Ge lenkrahmen (307, 310, 312) sitzen, und dass diese Gelenkrahmen von einem gemeinsamen Halter (313) getragen werden, der für Um- stellung von Addition auf Subtraktion und umgekehrt schwenkbar ist.
    20. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (313), der für Einstellung auf Addi tion oder Subtraktion schwenkbar ist, zwecks Ein- und Ausrückens der Saldierräder in die Antriebsverzahnung der Typenträger (176) in Richtung auf diese verschiebbar gelagert ist.
    21. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich jedes Radpaar entgegen der Richtung der antreibenden Zahnstangen der Typenträger (176) unter der Kraft einer Feder (380) zu verschieben sucht, und dass diese Verschie bung durch zwei Gruppen von Zehnerüber- tragungsklinken (334, 342) gesteuert wird, von denen die eine Gruppe den Addierrädern zugeordnet ist und nur bei deren Einrückung wirksam wird, während die andere den Sub- trahierrädern zugeordnet ist und nur bei deren Einrückung wirksam wird. 22.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 21, gekennzeichnet durch ein Wähl- organ (312), das jeweils die eine oder die andere Gruppe von Zehnerübertragungsklin- ken (342 oder 334) ausgerückt hält und bei Umschaltung von Addition auf Subtraktion und umgekehrt umgeschaltet wird. 23. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass auf jedem Traghebel (310) eine Halteklinke (348) für das Rechenwerkselement gelagert ist und bei dessen Einrücken in die Antriebs verzahnung (180) ausgerückt wird. 24.
    Buchungsmaschine- nach Unteran sprüchen 20 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gruppen von Zehnerübertra- gungsklinken (342, 334) von Hilfsrahmen (315) getragen werden, die die einzelnen Ge lenkrahmen (307, 310, 312) der Saldierrad- paare aufnehmen und deren Schwenkbewe gung begrenzen und zwecks Umschaltung von Addition auf Subtraktion und umge kehrt gegeneinander verstellbar sind. 25.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ililfsrahmen (3l.5) längs Kreisbögen relativ zueinander verstellbar in einem ge meinsamen Rahmen (297, 298) gelagert sind, um die von ihnen aufgenommenen Addier bezw. Subtrahierräder bei Umschaltung von Addition auf Subtraktion oder umgekehrt ständig in Eingriff zu halten. 26. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gruppe von Zehnerübertragungsklinken eine von der höchsten nach der niedrigsten Stelle: durchlaufende Welle (354) zugeordnet ist, die zur Übertragung der flüchtigen Eins dient. 27.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Zehnerübertragungsnocken (328) einen an dem Traghebel (310) des Rechenwerksele- mentes der nächsthöheren Dezimalstelle ge lagerten Hebel (341) ausschwenkt, der durch eine radial zum Drehpunkt (311) des Trag hebels (310) gelegene Stange (333) auf die Zehnerübertragungsklinke einwirkt. 28.
    Buchungsmaschine nach Unteran sprüchen 22 und 27, dadurch gekennzeichnet, dass die die Rechenwerkselemente längs ihrer Antriebsverzahnungen verstellende Kraft durch eine Feder (380) ausgeübt wird, die durch einen Kraftantrieb (378, 382, 383, 388, 391) bei jedem Arbeitsspiel der Maschine vorübergehend entspannt wird, um die Re chenwerkselemente in die Ausgangslage zu rückkehren zu lassen. 29.
    Buchungsmaschine nach Unteran sprüchen 23, 25, 26, 28, dadurch gekenn zeichnet, dass die das Saldierwerk in die An triebsverzahnungen einrückende Kraft zwecks Umschaltung auf Addition oder Subtraktion wahlweise auf einen die Addierräder tragen den oder auf einen die Subtrahierräder tra genden Hilfsrahmen (315) ausgeübt wird, indem ein gemeinsames Antriebsorgan 1-11.1) wahlweise mit dem einen oder dem andern Hilfsrahmen (315) bewegungsschlüssig kup- pelbar ist. 30.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Saldierwerk ausser Eingriff haltende Sperre (418) vorgesehen ist und von dem Antriebsorgan im Verlauf seines Hubes in dem Zeitpunkt gelöst wird, in welchem die Umschaltung des Saldierwerkes auf die an dere Rechnungsart erfolgt ist. 31.
    Buchungsmaschine nach Unteran sprüchen 2, 8, 12, 13, 14, 30, bei der die Rechenwerke je nach der Gangart der Dl a- schine (Posteneinführung, Summengang) durch wahlweise Kupplung mit zwei kraft angetriebenen Hebeln in verschiedenen Zeit punkten in ihre Antriebsverzahnungen ein gerückt und ausgerückt werden, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hebel (455, 456) je durch ein eigenes Kupplungsorgan (475, 47(i) mit dein Einrückgestänge (466, 393, 411) des Rechenwerkes kuppelbar sind, wobei die Kupplungsorgane (475, 476)
    in beliebigen Kombinationen einzeln oder gemeinsam ein- und ausrückbar sind. 32. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass je durch eine Feder (477 bezw. 482) das Kupp lungsglied (476) für die Posteneinführung in eingerückter Lage und das Kupplungsglied (475) für den Summengang in ausgerückter Lage gehalten wird und durch eine gemein same Summenwelle (505) gleichzeitig um schaltbar sind.
    33. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zuordnung mehrerer Rechenwerke zu densel ben Antriebsverzahnungen (180) die Kupp- lungsgliederpaare (4"r5, 476 und 487, 494) durch mehrere Summenwellen (505, 506) in solchen Kombinationen ein- und ausriickbar sind, dass in der Grundstellung dieser Sum- inenwellen beide Rechenwerke auf Postenein- führung eingestellt sind,
    und dass jede Sum- nienwelle bei ihrer Drehung das ihr zugeord nete Rechenwerk auf Summengang, das an dere aber auf Nichtaddition einschaltet. 34. Bucliungsinaschine nach U nteran- spruch 33, deren Ty penträgeranschläge durch einen Kraftantrieb unter Steuerung durch Permutationsschieber einschaltbar sind, da durch gekennzeichnet, dass der Kraftantrieb (288-277)
    .bei Zuordnung von Rechen- werksantriebsverzahnungen zu den Typen trägern während des Summenganges durch eine Sperrklinke (530) gesperrt wird. _ 35. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 34, mit einem Typenträger zum Druck von verschiedene Arbeitsgänge kennzeichnen den Zeichen, z. B. Minuszeichen, dadurch ge kennzeichnet, dass das die Gangart der 3Ta- schine bestimmende Organ (434) durch den von der Lochkarte gesteuerten Kennzeichen typenträger einstellbar ist. 36.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 35, bei welcher die Summen hinsicht lich ihres positiven und negativen Vorzei" chens sowie ihrer Zugehörigkeit zu Haupt- und Unterkartengruppen durch Zeichendruck unterschiedlich gekennzeichnet werden, da durch gekennzeichnet, dass der Kennzeichen typenträger bei Summengängen mit An schlägen (778, 780) zusammenwirkt, die von den Rechenwerken getragen werden und durch deren Einrücken in die Antriebsverzah nungen in Anschlagstellung gelangen.
    37. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die -Anschläge (778, 780) für die Einstellung des Kennzeichentypenträgers an den die Addier- und Subtrahierräder (305) tragenden Hilfs rahmen (315) befestigt sind. 38.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 37, mit den verzahnten Antriebsglie dern der Addierwerke zugeordneten Halte klinken, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklinken (533) einzeln mit mindestens einem ihnen gemeinsam zugeordneten Organ (505 oder 506 oder 561 oder 562) zum Ein- und Ausrücken kuppelbar sind. 39.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass min destens zwei Ein- und Ausrückorgane (562 und 505 oder 506) mit den Halteklinken (533) wahlweise kuppelbar sind, von denen das eine die Halteklinke nach dem Summen druck einrückt, um das Vorschnellen der Typenträger in die Endstellung nach dem Ausrücken der Rechenwerke zu verhindern, während das andere Organ (505 oder 506) die Halteklinken während des ganzen Sum- menganges einrückt, um den Summendruck und die Löschung der Addierwerke zu ver hindern. 40.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklinken einzeln mit verschiebbaren Stangen (544) verbunden sind, die durch von Hand einstellbare Kupplungsglieder (551, 552) wahlweise an verschiedene Wellen (505, 506, 561, 562) ankuppelbar sind, die das Ein- und Ausrücken der angekuppelten Halteklin ken entsprechend verschiedenen Arbeits gängen der Maschine unterschiedlich steuern. 41.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklinken (533) wahlweise durch zwei Summenwellen (505, 506) einschaltbar sind, von denen die eine nach jeder Kartenunter gruppe und die andere nach jeder Karten hauptgruppe in Tätigkeit tritt. 42. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass jede Halteklinke (533) in eingerückter Lage von Hand verriegelbar ist (durch 547).
    43. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 42 mit einem Zeilenschaltwerk, das bei Posteneinführungsgängen und Summen gängen unterschiedlich angetrieben wird, da durch gekennzeichnet, dass das den Zeilen abstand bestimmende Glied unterschiedlich einstellbar mit einem beim Summengang ver stellten Organ (850) verbunden ist. 44.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellbereich des die Zeilenschaltung be stimmenden Gliedes sich bis auf die Verhin derung der Zeilenschaltung erstreckt und da her gestattet, die Maschine auf nur bei Sum mengängen erfolgende Zeilenschaltung einzu stellen. 45.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbereich des Summengangorganes (850) sich bis auf Null erstreckt und daher gestattet, für Summengänge und Postenein- führungsgänge dieselbe Zeilenschaltung vor einzustellen. 46.
    Buchungsmaschine nach Unteran spruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklinken (ä33) zum Zwecke des Druckes kennzeichnender Angaben durch ein wahl weise ankuppelbares Organ (562) ausrückbar sind, das durch die Summenwellen (505, 5-06) verstellbar ist (durch 563-565), aber in ver stellter Lage durch eine Sperre<B>(571)</B> gehal ten wird, die durch das Triebwerk (201) der Maschine in der Mitte eines jeden Arbeits- spiels gelöst wird und die das Organ (562)
    daher erst in dem auf den Summengang fol genden Posteneinführungsgang nach erfolg tem Kennzeichendruck freigibt. 4'7. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 46, deren Ty penträgeranschläge durch unter Lochkartensteuerung einstellbare Per mutationsschieber gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zuordnung von Haupt- und L:
    ntersummenaddierwerken zu den Typenträgern und bei Anordnung luaft- a.ngetriebener Steuerwerke (613, 601) zum Bewirken der für den Haupt- und U nter- sumniendruck erforderlichen Schaltungen das Steuerwerk (613) für den U ntergruppensum- mendruek nacheinander drei Arbeitsspiele steuert, deren erstes ein Leergang ist, deren zweites dein Druck der Untersumme dient, und deren drittes dem Druck der Haupt summe dient, während das dem Druck der llauptsuiuinen dienende Steuerwerk (601) nur zwei Arbeitsspiele,
    nämlich einen Leer gang und einen Untersummendruck, steuert. 48. Buchungsmaschine nach Unteran spruch 16 mit einem dem Saldierwerk zuge ordneten Stellteil, das bei positivem Saldo die eine und bei negativem Saldo die andere Schaltstellung einnimmt, dadurch gekenn- zeielinet. dass der Verstellteil <B>(</B>713) durch die Ausriickbewegung des Saldierwerkes in<B>A</B>b hängigkeit von dessen Einstellung auf Addi tion oder Subtraktion und von der Zehner schaltbewegung der niedrigsten Dezimalstelle beeinflusst wird.
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