Lochkarten-gesteuerte Buchungsmaschine. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lochkarten-gesteuerte Buchungs maschine mit Rechenwerken und einer Reihe durch die Lochkarten gesteuerter Typenträ ger, die lückenlos eingesetzt werden können und von denen jeder Buchstaben- und Zif ferntypen trägt.
Bei dem Ausführungsbeispiel, an Hand dessen die Erfindung später erläutert wer den soll, handelt es sich um ein neues Ober teil der Powers-Tabelliermaschine. Für die vielfältigen Buchungsaufgaben, zu denen diese Maschine herangezogen worden ist, mussten zahlreiche Sondervorrichtungen ge schaffen und eingebaut werden, um die Ma schine den jeweiligen Zwecken anzupassen. Bei dieser Anpassung waren insbesondere die Wünsche verschiedener Benutzer zu berück sichtigen, was häufig Abweichungen von der genormten Ausführung erforderte. Diese Ent wicklung hat es mit sich gebracht, dass die Reihenherstellung wesentlich erschwert wurde, da zahlreiche Maschinen sich von der gewöhnlichen Ausführung unterschieden.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, die Maschine von vornherein so auszugestal ten, dass sie ohne weiteres mit den zur Aus führung der Sonderarbeiten erforderlichen Vorrichtungen versehen werden kann bezw. versehen ist, und dass dass Bedienungsperso nal der Maschine diese Einrichtungen durch einen einfachen Einstellvorgang leicht und schnell in Tätigkeit setzen kann. Auch soll sich im Verlauf der Fertigung der Maschine die Anpassung an Sonderzwecke entsprechend den Wünschen der Benutzer leicht ohne wesentliche Abweichungen von der genorm ten Ausführung ausführen lassen.
Dies wird beim Erfindungsgegenstand dadurch erreicht, dass die Rechenwerke, die derart angeordnet sind, dass sie nur von einer bestimmten Gruppe derartiger Typenträger betätigt wer den, ein- und ausgerückt werden können, so dass die mit den Rechenwerken zusammen arbeitenden Typenträger zusammen mit an dern Typenträgern zum Drucken von Text einschliesslich Buchstaben benutzt werden können;
mehrere Steuerteile werden selbst- tätig zu bestimmten Zeiten des Maschinen spiels betätigt, und für jeden Typenträger sind Halteklinken vorgesehen, die einzeln mit mehreren Steuerteilen verbunden werden können, derart, dass jede Klinke einen Ty penträger während gewisser, im voraus be stimmter Arbeitsgänge wirkungslos hält, wo durch verschiedene Arbeitsweisen im voraus gewählt. werden können, indem verschiedene Typenträger zu verschiedenen Zeiten selbst tätig in Wirkung treten.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Buchungsmaschine können einzelne Re chenwerke ein- oder ausgeschaltet erden, um die Maschine verschiedenen Anwendungs- zwecken anzupassen.
Bei einer zweckmässigen Zuordnung zweier Rechenwerke zu derselben Spalte kann ein Rechenwerk zum Beispiel zur Bildung von Untergruppensummen und das andere zur Bildung von Hauptgruppensummen heran gezogen werden. Vorteilhaft können die ver schiedenen Arten von Gruppensummen dann selbsttätig durch einen Gruppenkennzeiclien- wechsel in der Lochkarte gezogen werden.
Die Steuerungen für die Halteklinken lassen sich beispielsweise so einstellen, dass die Typenträger ausgeschaltet sind oder dass sie bei der Auswertung jeder Kartengruppe nur einmal zum Druck des Gruppenkennzeichens wirksam werden, gleichgültig, ob nur die Summen oder aber die Summen und Posten zum Abdruck gelangen. Zweckmässig lässt sich die Steuerung für die Halteklinken auch so einstellen, dass sie die Typenträger bei Posteneinführungsgängen freigibt, sie aber bei Summengängen festhält, was bei gewissen Arbeitsweisen erwünscht ist.
Bei besonders vorteilhaften Ausbildungsbeispielen der Er findung ermöglichen die Rechenwerke den Druck sowohl positiver als negativer Sum men und können selbsttätig entsprechend dem Vorzeichen der in ihnen stehenden Summe beim Summengang eingestellt werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer mechanischen Ausführungsform erläu tert. 1u den Zeichnungen zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt durch die :Maschine, der von vorn nach hin ten verläuft.
Fig. \? eine Vorderansicht teilweise im Schnitt unter Fortlassung zahlreicher Teile, Fig. 3 eine Seitenansicht des Triebwerkes der Maschine von rechts gesehen, Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt durch die Maschine unmittelbar neben der rechten Rahmenplatte, Fig. 5 einen entsprechenden Schnitt neben der linken Rahmenplatte, Fig. G einen den Fig. 4 und 5 entspre- ehenden Schnitt unmittelbar aussen an der linken Rahmenplatte,
Fig. 7 Einzelheiten der Addierwerks- steuerung, Fig. 8 den Oberteil der Maschine von hin ten gesehen, unter Fortlassung mancher Teile, Fig. 9, 10 und 13 bis 15 den in Fig. 1 gezeigten Schnitt in grösserem Massstab, zer legt in fünf einzelne Bilder, Fig. 11 den Schnitt nach der Linie 11 der Fig. 10.
Fig. 12 einen Teilgrundriss der in Fig. 10 gezeigten Einrichtungen, Fig. 1 f> einen Grundriss, teilweise im Schnitt nach zwei verschiedenen Schnitt ebenen zur Veranschaulichung der Typen- ti-ä.gei-, ihrer Anschläge und der Permuta- tionsschieber, Fig. 17 die einzelnen Permutationsschie- ber zur Steuerung der Typenträgeranschläge sowie den Lochschlüssel,
Fig. 18 ein Schaubild eines Addierwerkes, Fig. 19 eine Einzelheit des Addierwerkes in Vorderansicht: Fig. 20 ist ein Schnitt durch zwei zusam inengehörige Addierwerke nebst Steuerein richtungen, wobei diese Addierwerke in Ein griff mit den Zahnstangen und auf Sub traktion eingestellt sind und die Zahnstan gen gerade in die Ausgangslage zurück kehren:
Fig. 21 zeigt schaubildlich die Hilfsrah- 2n des Addierwerkes; Fig. 22 ist ein Schnitt durch ein verein fachtes, nur für Addition geeignetes Addier werk; Fig. 23 ist ein senkrechter Querschnitt mit den Einrichtungen zum Antrieb der Rückstellstange für die Typenträger; Fig. 24 zeigt gewisse Einzelheiten;
Fig. 25 ist eine Seitenansicht des Nocken antriebes für das Ein- und Ausrücken der Addierräder; Fig. 26 ist eine der Fig. 25 ähnliche Dar stellung; Fig. 27 bis 30 veranschaulichen verschie dene Stellungen des in Fig. 25 gezeigten Steuerwerkes, und zwar Fig. 27 bei der Summenentnahme aus dem untern Addierwerk, Fig. 28 beim Addieren des untern Werkes, Fig. 29 beim Addieren des obern Werkes, Fig. 30 beim Entnehmen der Summe aus dem obern Werk;
Fig. 31 ist ein Schnitt nach der Linie 31 der Fig. 25, Fig. 32 der Schnitt nach der Linie 32 der Fig. 25, Fig. 33 der zur Fig. 25 gehörige Grund riss ; Fig. 34 ist ein teilweise im Schnitt ge haltener Aufriss einer abgeänderten Ausfüh rungsform der Steuerschiene für die Typen trägerklinken ; Fig. 35 zeigt den Schnitt nach der Linie 35 der Fig. 9, Fig. 36 ein Teilaggregat einer Addier werksstelle in kleinerem Massstab;
Fig. 37 bis 48 zeigen das Summenschalt- werk, und zwar Fig. 37 den Aufriss von rechts gesehen, nach Abnahme der Deckelplatte, Fig. 38 den Aufriss von hinten, teilweise im Schnitt, Fig. 39 den Aufriss von vorn, teilweise im Schnitt; Fig. 40 ist die Ansicht von oben gesehen; Fig. 41 und 42 zeigen die Steuerung für die Kupplungen des Summensteuerwerkes;
Fig. 43 bis 48 sind die in Fig. 40 ent sprechend bezifferten Schnitte, Fig. 49 bis 52 für sich herausgezeichnet die einzelnen, durch die Kurvenscheiben der Fig. 44 bis 47 angetriebenen Gestänge, Fig. 53 die Seitenansicht des Papier wagens, Fig. 54 für sich allein herausgezeichnet das Zeilenschaltwerk, Fig. 55 den Papierwagen von der andern Seite,
Fig. 56 das Schaltwerk zur Bestimmung der Zeilenschaltlänge in anderer Lage als in Fig. 54,.
Fig. 57 den Papierwagen und das Druck werk beim Anschlag einer Type teilweise im Schnitt, Fig. 58 verschiedene Loch- und Steuer karten, Fig. 59 eine 90stellige Lochkarte, und Fig. 60 und 61 das Zeitsteuerschema der Maschine. <I>Unterteil der Maschine.</I> Der Unterteil der Maschine, der in Fig. 1 und 3 gezeigt ist, entspricht im wesentlichen der bisherigen Ausführung der Powers- Tabelliermaschine (vergl. DRP. Nr. 603744).
Eine ins einzelne gehende Beschreibung erübrigt sich daher. <I>Oberteil der Maschine.</I> Der Rahmen des Oberteils besteht aus einem rechten Gehäuse 156 und einem linken Gehäuse 157 (Fig. 2 und 8), die zur Auf nahme der Getriebe dienen und mit Pfosten 158 auf den rechten und linken Getriebe gehäusen 101 und 102 des Unterteils ruhen. Zwischen dem Ober- und dem Unterteil liegt die Leitkammer 233. Aussen sind die Ge häuse 156 und 157 je durch einen abnehm baren Deckel 160 verschlossen. Zwischen ihnen erstrecken sich eine Reihe von Achsen und Wellen, die zusammen mit den Gehäu sen den eigentlichen Rahmen bilden.
Der im rechten Gehäuse 156 angeordnete Antrieb des Oberteils (Fig. 3) erfolgt durch eine Steigwelle 162, die durch Kegelräder 161 von der im Unterteil angeordneten Haupt triebwelle aus angetrieben wird und im Ober- teil durch Kegelräder 163 mit einer waag rechten Schneckenwelle 164 gekuppelt ist.
Diese ruht in Lagern 165 und treibt durch Schnecken und Schneckenräder<B>171</B> zwei Ha.upttriebwellen <B>168</B> und 170 an, die sich quer durch den ganzen Kopf erstrecken und ebenso wie die Hauptquerwelle des Unterteils bei jedem Arbeitsspiel der Maschine, also bei jeder Hin- und Herbewegung des Stift kastens, einen Umlauf in der Pfeilrichtung ausführen. Der den Buchungsbogen tragende Papierwagen 172 läuft auf einer Schiene 173, deren Tragböcke 174 auf den beiden Gehäu sen 156 und 157 sitzen. Der Wagen trägt die Papiei-valze 175.
<I>Typenträger.</I> Vor dieser Papierwalze erstrecken sich senkrecht verschiebbar die Typenträger 176 (Fig. 1), die dem Addierwerksantrieb dienen und auf Stangen 177 senkrecht verschiebbar geführt sind. Diese Typenträger können eine ununterbrochene, sich über die ganze Breite der Maschine erstreckende Reihe bilden, die man durch Fortlassen willkürlich auswähl- barer Typenträger dann in Gruppen untertei len kann entsprechend der gewünschten Spalteneinteilung des Druckbogens. Aus die se. Grunde sind die Typenträger leicht her ausnehmbar eingebaut. Bei dem dargestell ten Ausführungsbeispiel sind 100 Typen träger vorgesehen. Jeder trägt Zahlen- und Buchstabentypen 178, und zwar 36 an der Zahl.
Unterhalb der Typen sind die Typen träger vorn bei<B>180</B> zum Antrieb der Addier werke 181 verzahnt. Beachtenswert ist, dabei, dass die Teilung dieser Verzahnung dem dop pelten Typenabstand entspricht. Die Zahlen typen befinden sich in der obern Hälfte des Typenträgers und sind dort abwechselnd mit Buchstabentypen angeordnet (vergl. Fig. 17). Die höchste Type druckt 0, die nächste E, die folgende 1, die sich anschliessende Type den Buchstaben 0, die folgende 2, und so fort. Der Gesamthub der Typenträger be läuft sich auf etwa 100 mm. Er ist also ver hältnismässig kurz und ermöglicht daher eine hohe Betriebsgeschwindigkeit.
In ihrem obern Teil bestehen die Typenträger<B>176</B> je aus einer Aluminiumschiene mit von vorn nach hinten verlaufenden runden Bohrungen, die je eine Type aufnehmen. Diese Schiene ist an dem verzahnten Teil aus Stahlblech bei 182 angenietet (vergl. Fig. 10). Wie Fig. 16 zeigt, haben die einzelnen Typen 178 keine Rückstellfedern. Sie werden gegen Heraus fallen und Verdrehung in den Bohrungen dadurch gesichert, dass jede Type bei 183 abgeflacht ist und dass ein schwalbenschwanz- förmig profilierter Keil 184 in eine entspre chende Aussparung auf der rechten Seite jeder Typenstange 176 von oben her einge setzt ist.
Dieser Keil legt. sich in die flache Aussparung der Type. Er begrenzt auch den Vorschub der Type in die Druckstellung. Man kann den Keil 184 nach oben leicht. herausziehen. Die Typen werden dann frei und können einzeln herausgezogen werden, ohne dass es nötig wäre, hierzu die ganze Typenstange aus der Maschine auszubauen.
In dieser einfachen, leichten und billigen Bauart liegt ein besonderer Vorteil. Die Typenträger sind an senkrechten Stangen 177 verschiebbar geführt. Zu diesem Zweck hat jeder Typenträger einen angenie teten oder angeschweissten rückwärtigen An satz 185 (Fig. 15 und 16) mit zwei Bohrun gen, mit denen er auf zwei Führungsstangen 177 gleitet. An seinem untern Ende hat jeder Typenträger einen weiteren rückwärtigen Ansatz 185 (Fig. 1), der auf der vordern der beiden Stangen 177 geführt ist. Die Fig. 16 lässt erkennen, dass die Führungsstangen ge staffelt in zwei Gruppen angeordnet sind, um Raum zu sparen. Die Führungsstangen <B>177</B> sind am Rahmen der Maschine starr be festigt.
Zu diesem Zweck tragen die Ge häuse 156 und 157 innen je einen Lager winkel 187 (Fig. 4 und 5), auf deren Armen Querschienen 188 und 190 befestigt sind. Die Schiene 188 trägt eine waagrechte Rahmen platte 191 mit Löchern zur Aufnahme der obern Enden der Stangen 177. Ferner sind innen an den Gehäusen 156 und 157 Blöcke 1.9<B>2</B> befestigt, die zwei Querschienen 193 tra- gen. An diesen ist eine waagrechte Rahmen platte 194 befestigt, welche Löcher zur Auf nahme der verjüngten untern Enden der Stangen 177 hat. Die Typenträger 176 -wer den je nachgiebig durch eine Druckfeder 195 aufwärts gedrückt, welche die hintere Füh rungsstange 177 umgibt.
Wie die Fig. 15 und 16 zeigen, kann man die Führungsstangen 177 nach oben heraus ziehen, wenn man zuvor eine oben aufge schraubte Halteplatte 196 löst. Die vordern Stangen<B>177</B> sind in ihrer Mitte noch je durch eine Rahmenplatte 197 abgestützt, die von einer Querschiene 198 getragen wird, welche ihrerseits an Böcken 200 der seit lichen Gehäuse sitzt. Die Platte 197 liegt etwas unter der tiefsten Stelle des Führungs armes 185 und etwas über der höchsten Stelle des Führungsarmes 186.
Bei etwaiger Abnutzung lassen sich die Stangen 177 schnell auswechseln. Nach Her ausnahme der Stangen kann man auch die Typenträger 176 ohne weiteres herausneh men. Hierzu braucht man ausser den Platten 196 nur noch die Platten 191 zu entfernen.
Freilich muss hierzu auch die Rückstell- schiene 201 entfernt werden, die dazu dient, die Typenträger entgegen der Wirkung der Federn 195 bei jedem Arbeitsspiel in die Ausgangslage herabzudrücken. Diese Schiene erstreckt sich waagrecht über die Führungs arme 185 hinweg und ragt mit ihren Enden durch senkrechte Schlitze 202 der Gehäuse wände 156 und 157 hindurch (Fig. 3, 4 und 5). An jedem Ende ist sie bei 203 an einem Schieber 204 angeschraubt (Fig. 3 und 6), der auf einer runden Führungsstange 205 auf- und abgleitend geführt ist. Die Stange 205 sitzt in Lagerwinkeln 206 und 207.
Aussen auf dem Schneckenrad<B>171</B> der Welle 170 ist eine Kurbelscheibe 210 mit einem Kurbelzapfen 211 befestigt, der durch eine Pleuelstange 212 mit dem rechts liegen den Schieber 204 verbunden ist. Der Antrieb der Rückstellschiene 201 erfolgt daher mit einer harmonischen Bewegung. In ihrer un tersten Lage muss die Schiene aber so lange bleiben, dass inzwischen die Zehnerübertra gung erfolgen kann. Aus diesem Grunde ist der Kurbelzapfen 211 nicht starr an der Kurbelscheibe 210 befestigt, sondern durch Vermittlung eines Lenkers 213. Der Kurbel zapfen 211 greift ferner in einen radialen Schlitz 215 der Scheibe 210, dessen Länge den Schwingungsbereich des Lenkers 213 be grenzt.
Auf dem äussern Ende des Kurbel zapfens sitzt eine Nockenrolle 216, die auf einer ortsfesten Kurvenscheibe 217 läuft. Die Scheibe 217 ist bei 218 an einer Rahmen platte 220 angeschraubt, die von Pfosten 221 des Gehäuses 156 getragen wird. Die Kur venscheibe 217 ist oben mutig zur Welle 170, und unten ist sie durch einen Kreisbogen um den Punkt begrenzt, in welchem sich der Gelenkpunkt 222 bei seiner tiefsten Stellung befindet. Während die Teile die Stellung in Fig. 3 durchlaufen, macht daher die Rück stellschiene 201 in ihrer tiefsten Lage eine Pause. Erst wenn. die Nockenrolle 216 die linke Ecke der Kurvenscheibe 217 erreicht, beginnt die Aufwärtsbewegung der Rück stellschiene 201.
Die Führungsstange 205 ist von einer starken Pufferfeder 223 umgeben, auf die sich der Schieber 204 im untern Punkt seiner Bahn aufsetzt. Dadurch wird dann die Nockenrolle 216 in Anlage an der Kurvenscheibe 217 gehalten, während der Schieber 204 in seiner untern Lage verweilt. Die Bewegungspause, während der die Rück stellschiene 201 in ihrem untern Totpunkt verweilt, erstreckt sich über 110 des Ar beitsspiels. Auf beiden Seiten der Rückstell- schiene 201 ist ein solcher Antrieb vorge sehen.
<I>T</I> ypenträgeranschläge.
Die die Einstellung der Typenträger be stimmenden Anschläge 225 liegen reihen weise hinter den Typenstangen (vergl. Fig.1). Sie können entweder ganz vorgeschoben wer den - in diesem Falle legen sie sich vor die obere Fläche 226 des Führungsarmes 185 oder sie können nur den halben Weg vor geschoben werden -, in diesem Falle legen sie sich vor den Zahn 227 des Armes 185. Der senkrechte Abstand der beiden Flächen 226 und 227 beläuft sich auf den Abstand der Typen 178, während der senkrechte Ab stand zweier Anschläge 226 doppelt so gross ist, nämlich der Teilung der Verzahnung 18! 1 entspricht.
Es sind also 18 Anschläge 225 für jeden Typenträger vorgesehen, und zwar sind dies die obersten 18 Anschläge der Fig. 15. Der Zweck der beiden zusätzlichen Anschläge 228 und 280 wird später erläutert.. Jeder Anschlag sucht sich unter Wirkung einer über ihm sitzenden Schraubenfeder 281 vorzuschieben. Er ist jedoch für gewöhnlich durch Permutationsschieber 232 gesperrt. Diese sind senkrecht verschiebbar geführt und können durch die Leitstäbe 254 der Leit kammer hochgeschoben werden entsprechend dem Abfühlungsergebnis.
Eine Lochkarte zur Steuerung der Ma schine ist in Fig. 59 veranschaulicht. Es handelt sich hierbei um die 90stellige Powers- Iiarte, die in ein oberes und ein unteres Feld unterteilt ist. Jedes Feld hat 45 Spalten zu je sechs Zählpunktstellen. Jede Spalte dient zur Aufzeichnung eines Begriffes. Der Loch schlüssel ergibt sich aus Fig. 17. Diese zeigt auch die verschieden gestalteten Ausschnitte der Permutationsschieber. Diese Schieber be stehen aus dünnem Blech und liegen in Gruppen zu je sechs aufeinander (vergl. Fig. 16).
Diese Gruppen sind paarweise an geordnet, und zwar liegt jeweils eine Gruppe vorn und eine andere Gruppe dahinter. Die zu dem Gruppenpaar gehörigen beiden Rei hen von Anschlägen 225 sind beiderseits der Gruppe angeordnet, also die eine Reihe rechts, die andere links. Jede Anschlagschiene 225 hat einen Zapfen 257, der in die Ausschnitte 256 hineinragt, und zwar erstreckt sich je weils der Zapfen 257 der links von einem Permutationsschieber-Gruppenpaar liegenden Anschlagschiene 225 nach rechts und der Zapfen der rechtsliegenden Anschlagschiene nach links.
Die hintere Gruppe von Permu- tationsschiebern bewirkt die Einstellung der geraden Ziffern und die vordere Gruppe die Einstellung der ungeraden Ziffern. Zur Er leichterung der Herstellung und Instandset zung erfolgt der Zusammenbau der Pertnu- tationsschieber 232 und Anschlagschienen 225 in Einzelaggregate zu je zehn Dezimal stellen. Der Rahmen jedes Einzelaggregates besteht aus vier kurzen Schienen 258 (Fig. 16), eine an jeder Ecke des Rahmens, an denen eine obere waagrechte Platte 260 und eine untere waagrechte Platte 261 be festigt sind.
In Schlitzen dieser Platten sind die Permutationsschieber auf- und abbeweg- lich geführt, wobei immer für eine Gruppe von sechs Permutationsschiebern ein Schlitz vorgesehen ist.
Wie Fig. 15 zeigt, hat jeder Permuta- tionssehieber (der Einfachheit halber nach stehend als P.-Schieber bezeichnet) eine Schul ter 262, mit der er für gewöhnlich auf der Platte 261 ruht, und oben eine entsprechende, die Aufwärtsbewegung begrenzende Schul ter. An den Blöcken 258 sind ferner eine Vorderwand 263 und eine Hinterwand 264 befestigt, in deren Führungsschlitzen die Anschlagschienen 225, 228 und 230 geführt sind. Die Rückwand 264 ist durch eine Ver stärkungsrippe 265 zur besseren Aufnahme der Federkräfte versteift. Jedes Unteraggre gat ist herausnehmbar an der Maschine be festigt. Zu diesem Zweck sind die Blöcke 258 an Querschienen 288 und 290 bei 267 angeschraubt.
Die Vorderwand 263 ist mit zwei Schrauben an dem Flansch einer Win kelschiene 268 (Fig. 4, 5 und 15) befestigt, die ihrerseits an Rahmenblöcken 200 ange schraubt ist. Die 11aschine hat zehn solcher Unteraggregate, von denen sich jedes leicht herausnehmen lä13t. Zu diesem Zweck braucht man nur die Leitkammer zu entfernen und dann ein paar Schrauben zu lösen, um die P.-Schieber in ihre Grundstellung zurückzu führen. Auf jeden P.-Schieber drückt von oben ein federbelasteter Stift 272 (Fig. 14), um den Schieber immer wieder in die Aus gangslage zurückzuführen.
Die Stifte 272 sind in Platten 270 und<B>271</B> geführt, voll denen die erste oben auf den Schienen 188 und 191> angeschraubt ist und die durch Abstandsstücke 269 verbunden sind. Die Federn 273 stützen sich gegen Bunde der Stifte und suchen diese herabzudrücken. Jeder P.-Schieber hat oben und unten Finger 274 und 255, die nach, dem Zusam menbau längs einer schrägen Linie ausgerich tet liegen, aber an ihren Enden bei 275 so umgebogen sind, dass die Enden richtig aus gerichtet unter bezw. über den Stiften liegen.
Um die Anschläge 225, 228 und 230 in die unwirksame Stellung der Fig. 15 zurück zuziehen, ist folgendes Triebwerk vorgesehen: Die Anschläge 225 greifen je mit einem seit lichen vordern Zapfen 276 hinter eine Rück stellschiene 277. Jedes Unteraggregat hat fünf solcher Rückstellschienen, die von zwei Stangen 278 getragen werden, die sich der Länge nach durch das Unteraggregat er strecken. Ferner greifen über die beiden Stangen 278 je zwei waagrechte Stangen 280, die mit ihren vordern Enden in Schlit zen der Platte 263 geführt sind, sich rück wärts erstrecken und an einem Arm 281 der Schwingwelle 282 angreifen. Eine solche .Welle 282 ist sowohl oben als auch unten vorgesehen.
Sie tragen: für jedes Unteraggre gat je einen Arm 281 (Fig. 16). Werden die beiden Wellen zusammen im Gegenuhrzei- gersinn gedreht, so werden dadurch sämt liche Typenträgeranschläge in die Ausgangs lage zurückgeführt. Alsdann können sich die P.-Schieber 232 frei auf- und abbewegen, ohne hieran durch die Zapfen 257 behindert zu werden. Fig. 4 und 5 zeigen, wie die bei den Wellen 282 gekuppelt sind. Sie sind in den Getriebegehäusen 156 und 157 ge lagert und haben je einen Arm 283, der durch eine Stange 284 mit einem Winkel hebel 285 verbunden ist.
Dieser .ist auf einem Zapfen 286 gelagert und trägt eine Nocken rolle 287, die an einer Kurvenscheibe 288 der hintern Haupttriebwelle 170 anliegt. Diese Kurvenscheiben sind so profiliert, dass sie die Anschläge gegen Ende des Arbeits spiels zurückziehen. Dieser Rückzug über schneidet sich mit der Aufwärtsbewegung der P.-Schieber 232. Die Anschläge werden dann für ihre Vorwärtsverschiebung in die Anschlaglage sehr frühzeitig im folgenden Arbeitsspiel in einem Zeitpunkt freigegeben, in dem der Fühlstiftkasten sich nahe seinem obern Hubende befindet.
Die Rückstellung der Teile in die Grundlage erfolgt durch Federn 290 (Fig. 4 und 5), die an einem Zapfen der Stange 284 angreifen. Wie Fig. 16 erkennen lässt, sind die beiden obern Stangen 280 jedes Unteraggregates beider seits an einen gemeinsamen Arm<B>281</B> ange schlossen. Entsprechendes gilt für die bei den untern Stangen 280. Will man ein Un teraggregat herausnehmen, so braucht man diese Stangen nur von ihren Lagerzapfen abzuziehen. Kann ein Unteraggregat ganz fortgelassen werden, so kan man auch die beiden Arme 281 fortlassen.
Die die Anschläge vorschiebenden Federn 231 sind zwar verhältnismässig schwach, doch in so grosser Zahl vorgesehen, dass ihre Ge samtkraft recht erheblich ist. Die Wellen 282 müssen daher eine beträchtliche Kraft übertragen. Sie sind daher in Gussstücken 291 gelagert, die mit einem obern Fuss 292, einer Rahmenschiene 190 und mit einem untern Fuss 293 an den Platten 264 befestigt sind.
Die Ausschnitte eines jeden P.-Schiebers 232 (Fig. 15 und 16) sind in zwei zueinan der gestaffelten Reihen angeordnet. Der Zap fen 257 der obersten Schiene 225 verläuft durch die oberste Öffnung 256 der vordern Reihe der Löcher und der Stift 257 der zwei ten Anschlagschiene durch die Löcher der hintern Reihe usw.
In Fig. 17 entsprechen die senkrechten strichpunktierten Linien 225 den Anschlag schiebern. Die Löcher sind verschieden ge staltet. Das Loch im Schieber A, das mit 2561 bezeichnet ist, greift mit einer Nase hinter den Zapfen 257 und sperrt daher den betreffenden Anschlagschieber 225 in zu rückgezogener Lage. Der Anschlag kann da her nur dann vorgehen, wenn der Schieber A angehoben wird. Geschieht das, so kann der Anschlag 2215 durch den P.-Schieber A nicht gesperrt werden.
Wenn er nicht auch ander weitig gesperrt wird, geht er also ganz vor wärts und legt sich daher vor die obere Schulter 226 des Typenträgers. Der Aus- schnitt 2562 im Schieber B hat die entgegen gesetzte Wirkung. Der Schieber B sperrt daher den Anschlag 225 nur dann, wenn er angehoben wird. Der Ausschnitt 2563 ini Schieber C gibt in seiner Grundstellung den Anschlag vollständig frei und begrenzt, wenn er angehoben wird, die Verschiebung des Typenträgeranschlages nur zur Hälfte.
Wenn der Typenträgeranschlag sich daher vor schiebt, legt er sich an die Schulter 227 des Typenträgers und gestattet dem Typenträger, eine Buchstabenteilung weiter hochzugehen.
Der unterste Anschlag 225 kann sich nur verschieben, wenn der P.-Schieber A angeho ben wird und gleichzeitig alle andern Schie ber in ihrer untern Lage verbleiben. Ge schieht dies, so führt der Anschlag seinen vollen Hub aus und hält den Typenträger in der Nullstellung fest. Werden die P.-Schie- ber A und C angehoben, während die übri gen Schieber unten verbleiben, so geht der Anschlag nur um einen halben Hub vor wärts und stellt die Type E ein. Der qua dratische Ausschnitt 9564 unten im Schie ber C hat die Wirkung, dass das Anheben dieses P.-Schiebers keinen Einfluss auf die Verschiebung des Anschlages<B>225</B> hat.
Die Ausschnitte 2561 werden demgemäss als Voll hublöcher, die Ausschnitte 9562 als Sperr löcher, die Ausschnitte 2563 als Halbhub löcher, und die Ausschnitte 2564 als Nicht sperrlöcher bezeichnet.
Insgesamt hat der Sechs-Lochschlüssel 41 Kombinationen, wenn jeweils nicht mehr als drei Stellen gelocht werden. Es ergeben sich dann nämlich sechs Begriffe mit je einem Loch, 15 Begriffe mit je zwei Lö chern und 20 Begriffe mit je drei Löchern. Die Kombinationen der P.-Schieber AB, <I>ABC,</I> ABD, ABE und ABF sind besonderen Zwecken vorbehalten. Zur Darstellung der zehn Zahlen und der 26 Buchstaben ver bleiben daher sechs verschiedene Lochungen mit je einem Loch, 14 Lochungen mit je zwei Löchern und 16 Lochungen mit je drei Löchern.
Da. viel mehr Zahlen als Buch staben zu drucken sind, werden die Zahlen je durch ein oder durch zwei Löcher gekenn- zeichnet, und zwar in der beim Powers- System üblichen Weise, bei welcher je ein Loch (1 und die ungeraden Ziffern darstel len, während die vier geraden Ziffern je durch zwei Löcher wiedergegeben werden, und zwar durch die. P.-Schieber BF, CF, DF und EF. Von unten an gerechnet, dienen die ersten zehn Anschläge 225 der Einstellung der Zahlentypen, wenn sie ihren vollen Hub ausführen, und der Einstellung von dazwi schenliegenden Buchstabentypen bei halbem Hub.
Die obern Anschläge<B>-MM</B> werden durch Lochungen gesteuert, die je drei Löcher umfassen, die darunterliegenden Anschläge aber nur durch je zwei Löcher oder ein Loch. In Fig. 17 sind gestrichelt oben noch fünf weitere Kombinationsmöglichkeiten angege ben, die bei dem beschriebenen Ausführungs beispiel nicht benutzt werden. In dem Dia gramm der Fig. 17 werden die Anschläge für die Typenträger durch die waagrechten strichpunktiertsn Linien angedeutet, wobei die Lage des Zapfens 257, der in Wirklich keit an jedem Anschlag nur einmal vorhan den ist, für die einzelnen P.-Schieber wieder holt eingezeichnet ist.
Die einzelnen P.-Schie- her sind sowohl mit. A, B,<I>C, D, E, F</I> be zeichnet, als auch mit den eingeklammerten Ziffern, die sie zur Einstellung bringen, wenn sie je für sich allein angehoben werden.
Jeder Anschlag 225 kann also durch zwei Lochkombinationen eingestellt werden, und zwar entweder mit halbem oder mit gan zem Hub. Diese beiden Lochkombinationen haben ein oder zwei Löcher gemeinsam. Die ihnen gemeinsamen Löcher sollen nachste hend als "Wurzel" der Lochkombinationen bezeichnet werden. So wird der erste An schlag durch die Kombinationen A und AC gesteuert, von denen A die Wurzel ist. Der 18. Anschlag wird gesteuert durch die Kom binationen CDE und DEF, wobei<I>DE</I> die Wurzel ist.
Die Ausschnitte 256 für den ersten An schlag sind iin Schieber A ein Vollhubloch, im Schieber C ein Halbhubloch, und in den Schiebern<I>B, D,</I> E und F Sperrlöcher. Dieser Anschlag wird daher nur freigegeben, wenn der P.-Schieber A allein angehoben wird. Er rückt dann um seinen vollen Hub vor und hält den Typenträger 176 in dessen unter ster Lage fest, in der sich die Null an der Druckstelle befindet. Werden die P.-Schie- ber A und C gleichzeitig angehoben, geht. der Anschlag nur um einen halben Schritt vor.
Das hat dann die Wirkung, dass die Type E in der Druckstellung festgehalten wird, weil sich der Typenträger 176 nur um eine Buchstabenteilung aufwärtsbewegen kann. Beim Anheben irgendeines andern P.-Schiebers 232 wird der erste Anschlag ge sperrt. Entsprechendes gilt für die Anschläge 2, 4, 6, 8 und 10, nur da.ss dort jedesmal andere P.-Schieber in Betracht kommen. Der dritte Anschlag 225 wird durch die P.-Schie- ber BDF gesteuert. BP ist also die Wurzel.
Deshalb haben die P.-Schieber B und F je ein Vollhubloch 256, der Schieber D ein Halbhubloch. Die übrigen Schieber haben Sperrlöcher. Die P.-Schieber B und F müs sen also angehoben werden, um den dritten Anschlag 225 freizugeben. Geschieht dies, führt dieser einen vollen Hub aus. Der Hub wird auf die Hälfte verringert, wenn auch der Schieber D angehoben wird. Würden weitere P.-Schieber angehoben werden, so würde der Anschlag nicht freigegeben wer den. Entsprechendes gilt für die Anschläge 3, 5, 7, 9, 11 und 12.
Jeder dieser zwölf Anschläge wird für einen vollen Schritt durch die seiner Wurzel entsprechende Kom bination von P.-Schiebern freigegeben, aber nur für einen halben Schritt freigegeben, wenn ausserdem noch ein weiterer P.-Schieber angehoben wird. Noch weitere P.-Schieber würden die Freigabe ganz verhindern.
Zur Steuerung der ersten zwölf Anschläge 225 dienen sämtliche Lochungen mit je einem Loch und ferner sämtliche Lochungen bis auf zwei mit je zwei Löchern, ferner fünf Lochungen mit je drei Löchern. Jeder der übrigen sechs Anschläge muss durch zwei Lochkombinationen von der gleichen Loch zahl gesteuert werden. Diesem Zweck dienen die Nichtsperrlöcher 2564, von denen jeder P.-Schieber eines hat. Als Beispiel sei die Steuerung des 13. Anschlages 225 erläutert. Dieser wird eingestellt beim Anheben der P.-Schieber <I>ADE</I> und BDE, wobei<I>DE</I> die Wurzel ist.
Die Schieber D und E haben Vollhublöcher, der Schieber B ein Halbhub loch und der Schieber A ein Nichtsperrloch. Werden die P.-Schieber D und E angehoben, so wird dieser 13. Anschlag also freigegeben. Hier entsteht nun aber die Schwierigkeit, dass die gleichen P.-Schieber den sechsten Anschlag für einen halben Schritt freigeben, der den Typenträger mit der Type G in Druckstellung anhält und ihn also daran ver hindert, bis zum 13. Anschlag hochzugehen. Dies ist der Grund, weshalb ausser den An schlägen D und E in jedem Falle noch ein dritter P.-Schieber angehoben wird, nämlich A oder B. Dadurch wird dann der sechste Anschlag 225 gesperrt.
Das Nichtsperrloch im Schieber A muss so gestaltet sein, dass der Anschlag mindestens einen halben Schritt bei nicht angehobenem P.-Schieber A ausführen kann, aber einen vollen Schritt macht, wenn A zusammen mit D und E angehoben wird.
Entsprechendes gilt für die übrigen obern sechs Anschläge 225. Jeweils dient der mit dem Nichtsperrloch versehene P.-Schieber dem Zweck, das gleichzeitige Vorgehen eines zweiten, tieferliegenden Anschlages 225 zu verhindern. Der oberste Anschlag 225 bedarf eigent lich zu seiner Steuerung keiner Sperrlöcher, weil es nichts schaden würde, wenn er bei Einstellung anderer Anschläge auch vor gehen würde. Entsprechendes gilt für eine Reihe weiterer Sperrlöcher. Diese sind nur darum vorgesehen, um eine unnötige Ver schiebung der Buchstabenanschläge und da mit deren Abnutzung zu verhindern.
Die links oben in Fig. 17 strichpunktiert angedeuteten Lochkombinationen lassen sich im Bedarfsfalle zur Einstellung weiterer Typen verwenden. Hierzu brauchen nur ent sprechende Löcher in den P.-Schiebern vor gesehen zu werden. In diesem Falle können dann insgesamt 41 verschiedene Drucktypen eingestellt werden. Dies ist auf der in Fig. 59 gezeigten Karte in den Spalten 39l bis 43 angedeutet. Die in diesen Spalten gezeigten Lochungen stellen diese zusätz lichen Kombinationen dar, die im Bedarfs fall zur Verwendung stehen.
Der Sperr anschlag 228, der in vorgerückter Lage den Typenträger in seiner Ausgangslage mit der Nulltype in Druckstellung sperrt (Fig. 15), geht vor, wenn keiner der P.-Sehieber seine Ausgangslage verlässt. Aus diesem Grunde sind ihm gleichprofilierte Sperrlöcher in allen P.-Schiebern zugeordnet, die ihn nur sperren, wenn der betreffende P.-Schieber angehoben wird.
Dieser Nullansehlag 2?8 greift über einen besonderen Zahn 239 des Typenträgeransatzes 185, und zwar immer dann, wenn die ihm zugeordnete Karten spalte ungelocht ist. Läuft also eine Leer karte durch die Maschine, so gellen sämtliche Anschläge 228 vor und sperren die Typen träger, sofern die Maschine auf Tabellieren eingestellt ist. Der Löschanschlag 230 jeder Dezimal stelle greift, wenn er vorgeht, über einen dritten Zahn 229 des Typenträgeransatzes 185.
Dieser Anschlag wird, wie Fig. 17 zeigt, durch die Kombination der P.-Schieber <I>A</I> und<I>B</I> für einen halben Schritt freigege ben, wobei es gleichgültig ist, ob noch wei tere Schieber vorgehen. Der Zweck dieses Löschschiebers ist es, eine einfache Möglich keit dafür zu schaffen, Kartenlochungen un wirksam zu machen. Man braucht zu diesem Zweck in der Spalte, welche die zu löschen den Kartenlöcher enthält, nur die Lochstellen <I>A</I> und<I>B zu</I> lochen.
Das hat dann dieselbe Wirkung, als ob man etwa die in der Kar-. tenspalte vorhandene, zu löschende Loehung überkleben würde. Durch die Einführung der zusätzlichen Sperrmittel 230 für die Ty penträger wird die Möglichkeit gesehaffen, beliebige Kartenspalten durch einfache Aus lochung der Lochstellen A und B unwirksam zu machen. An sich wäre es auch möglich, diesen Löschschieber durch eine Drei-Lochkombina- tion, z. B.<I>ABC,</I> zu steuern, wenn man die andern Kombinationen mit < 1B für die Ein stellung weiterer Drucktypen braucht.
Es könnte nun die Frage gestellt werden, warum nicht der unterste Schieber 225 eben sogut als Löschschieber verwendet werden kann. Diese Frage beantwortet sich aber sehr einfach: Dieser Schieber arbeitet notwen digerweise mit einer Reihe von Sperrlöchern zusammen und würde daher nicht vorgehen, wenn die zu löschende Lochkombination die P.-Schieber mit solchen Sperrlöchern anheben würde.
Die Löschansehläge 230 können auch noch dem Zweck dienen, bei Einstellung durch Nullanschlagblöcke beliebige Gruppen von Antriebszahnstangen<B>176</B> zu sperren. Wie derartige Nullansehlagblöcke bei Powers- Maschinen gesteuert werden, ist bekannt.
Die durch die Löcher A und B für die Tabelliermaschine unwirksam gemaeliten Kartenspalten kann man im Bedarfsfall auch zur Aufnahme von Steuerlöchern verwenden, die in andern Maschinen des Systems, etwa Sortiermaschinen oder dergleichen, eine Steuerwirkung ausüben.
Die beschriebene Auswertvorriehtung für Lochkombinationen hat eine Reihe von Vor teilen, die an Hand der erläuterten Ausfüh rungsform ersichtlich sind. Bei dieser Aus führungsform beläuft sich der Abstand der Typenträger 176 von Mitte zu Mitte gemes sen auf rund 4 mm. Die Anordnung bietet also die vorteilhafte Möglichkeit, das ge samte Übersetzerwerk für jede Dezimalstelle in dieseln engen Raum unterzubringen. Die einzelnen Typenträger werden unmittelbar durch die Anschläge eingestellt. die, da ihre Zahl nur die Hälfte der Typenanzahl beträgt, kräftig ausgebildet werden können.
Da jeder Anschlag 225 nur zwei verschiedene Typen einstellungen steuert, kommt. es auf eine ganz genaue Beherrschung der Hublänge nicht an, so dass für die die Hublänge bestimmenden Masse der Teile eine verhältnismässig grosse Herstellungstoleranz vorhanden ist. Das verbilligt die Herstellung wesentlich. Die P.-Schieber haben alle nur eine bestimmte Hublänge, die so reichlich bemessen ist, dass ich die hierfür massgeblichen Abmessungen ne erhebliche Toleranz gestatten. Auch die nfache Art und Weise, in der die Anschläge 25 durch die P.-Schieber gesteuert werden. swährleistet höchste Betriebssicherheit.
(Addierwerlce (Saldierzverke).
Die Addierwerke <B>181,</B> die als Saldier rerke ausgebildet sind, sind in mehreren 'ruppen vor den Antriebszahnstangen 176 ngeordnet, und zwar im folgenden Fall in hier obern und einer untern Gruppe, die je an einer Querstange 295 von Schwalben- chwanzquerschnitt getragen werden.
Die Stangen 295 sind, wie Fig. 4 und 5 zeigen, n Blöcken 296 befestigt, die ihrerseits innen n den Gehäusen 156 und 157 angeschraubt ind. Jedes Saldierwerk wird von einem Rah- 1en getragen, dessen Seitenplatten 297 und 98 (Fig. 13 und 18) durch Querstangen 300 lerbunden und mit abgeschrägten Ausschnit- en versehen sind, die über die schräge Hin erkante der Querschiene 295 greifen.
An der Torderseite dieser Querschiene ist ein Block <B>101</B> in den Rahmen eingesetzt, der sich mit :einer Vorderkante an eine Schulter 202 eder Rahmenplatte anlegt, während seine -ückwärtige Kante abgeschrägt ist. entspre- @hend der Abschrägung der Schiene 295. Der 3loclz 301 wird durch Schrauben 303 gehal- :en, die an den Seitenplatten 297 und 298 )efestigt sind und Muttern 304 tragen.
Nach 1,ösen dieser Muttern fällt der Block 301 her aus, und dann kann man das Addierwerk, ibnehmen und auswechseln. Die Schienen 295 laufen glatt durch, so dass man die Saldier werke nach Lösen der Muttern 304 in der Längsrichtung auf ihnen verschieben und sie in jede beliebige Lage bringen kann, um sie willkürlich auszuwählenden Zahnstangen 176 zuzuordnen. Bei der Benutzung der Tabel- liermaschine hat man daher bei der Eintei lung des Buchungsbogens in Spalten unbe grenzte Freiheit. Die Breite der Addier- bezw. Saldierwerke kann beliebig gewählt werden.
Man kann daher Saldierwerke jeder heliebigen Käpazität an jeder beliebigen Stelle der Maschine anordnen, wie es der je- weilige Verwendungsfall erfordert. Fig. 2 zeigt ein Beispiel hierfür. Wie man sieht, gelangen hier verschieden breite, strichpunk tiert angedeutete Addierwerke zur Verwen dung. Die Maschine nach dem erläuterten Ausführungsbeispiel, die 100 Zahnstangen 176 hat, kann beispielsweise mit sieben zehn- stelligen Saldierwerken in jeder Gruppe aus gerüstet werden.
An sich könnten bekannte Addierwerke zur Verwendung gelangen. Doch wird vor zugsweise die nachstehend erläuterte, neu entwickelte Bauart benutzt, die sich für alle Saldierarbeiten eignet, also addiert, subtra hiert und positive sowie richtige negative Summen liefert, wobei die flüchtige Eins selbsttätig von der höchsten zur niedrigsten Stelle übertragen wird. Jede Saldierwerk- stelle enthält zwei miteinander kämmende Saldierräder 305. Die Posteneinführung er folgt beim Abwärtshub der Zahnstangen.
Die Zehnerübertragung wird dadurch bewirkt, dass das betreffende Saldierräderpaar wäh rend des Eingriffes in die Antriebszahn stange als Ganzes um eine Zahnteilung auf wärts verschoben wird. Dies kann geschehen entweder während die Zahnstange herabgeht oder nachdem sie ihren Abwärtshub beendet hat. Indessen schliesst diese Anordnung die Möglichkeit aus, die benachbarten Saldier räder der verschiedenen Dezimalstellen auf einer gemeinsamen Achse zu lagern. Viel mehr bildet jede Dezimalstelle des Saldier werkes eine selbständige, in Fig. 36 für sich herausgezeichnete Einheit.
Das untere Saldierrad 305 ist auf einem Zapfen 306 gelagert, der in einem Hebel 307 vernietet ist. Dieser ist seinerseits auf einer Achse 308 schwenkbar gelagert. In entspre chender Weise wird jedes obere Saldierrad 305 von einem Zapfen 306 eines bei 311 ge lagerten Hebels 310 getragen. Alle Hebel 307 und 310 greifen in die Führungsschlitze eines Blockes 313, in welche die Achsen 308 und 311 eingesetzt sind. Dieser Block ist seiner seits um seine Mittelachse 314 schwenkbar.
In der Nähe ihrer rückwärtigen Enden sind die Hebel 3i)7 und 310 miteinander durch eine Kuppelstange <B>312</B> verbunden, die zusam men mit den Hebeln und dem Bloch 313 ein Gelenkparallelogramm bildet, dessen kürzere Seitenlänge dem Teilkreisdurchmesser der Saldierräder entspricht.
Durch Schwenken des Blockes 313 um seine Achse 314 kann das Saldierwerk aus der Addierstellung der Fig. 13 in die Subtrahierstellung der Fig. 20 und 36 umgeschaltet werden. Im ersten Fall treten die untern Addierräder und im zwei ten Fall die obern Subtrahierräder mit den Zahnstangen in Eingriff.
Bei der Umschal tung bleibt der Achsabstand des Saldierrad- paares unverändert, so dass die beiden Räder sich um ein Stück aufeinander abwälzen. Die Schwenkung des Blockes 313 beträgt 54 .
Zum Zweck der Zehneriibertragung schwingen die beiden Hebel 307 und 310 um die Achsen 308 und 311. U m sie hierbei zu führen und ihren Hub zu begrenzen, sind sie in einem obern bezw. einem untern Hilfs rahmen gelagert. Diese beiden Hilfsrahmen bilden zusammen die in Fig. 21 gezeigte An ordnung. Jeder Hilfsrahmen besteht aus einer rechten und einer linken Seitenplatte 315.
Die auf jeder Seite übereinanderliegen- den Platten 315 sind durch eine Kuppel- sta.nge 316 verbunden, die gelenkig an den Punkten 317 angreift und parallel zur Kup- pelstange 312 verläuft, auch ebenso lang ist wie diese. Der Block 313 hat an jedem Ende zwei zusätzliche Führungsschlitze, in denen die Platten 315 auf den Achsen 308 und 311 gelagert sind.
Die Anordnung ist also so getroffen, dass die Platten 315 die Umschalt bewegung der Hebel 307 und<B>310</B> mitmachen, nur nicht deren Zehnerübertragungsbewe- gung.
Die beiden Seitenplatten 315 eines jeden Hilfsrahmens sind hinten durch an ihnen vernietete Querplatten 318 und 320 verbun den, deren umgebogene Kanten Fiihrungs- schlitze für die Hebel 307 und 310 haben. Die untern Hebel 307 haben je eine Schulter 32l, mit der sie sich auf die obere Kante der Platte 318 stützen. In entsprechender Weise haben die obern Hebel 310 je eine Schulter 322. Diese liegt für gewöhnlich im Abstan( einer Zahnteilung unter der untern Kante de Platte 318.
Zum Zweck der Zehnerübertra gung wird das von den Hebeln 307, 310 unc der Kuppelstange <B>312</B> gebildete Gelenk parallelogramm freigegeben, so dass es durcl eine Feder aufwärtsgezogen wird, bis di( Schulter 322 auf die Platte 318 trifft. Die; gilt sowohl für Addition als auch für Sub traktion.
Der Schwenkbereich des Blockes 313 wir"- durch ineinandergreifende Anschläge 322 und 324 (Fig. 21) der übereinanderliegender Rahmenplatten 315 begrenzt. Für gewöhn lich werden die Hebel 307 und 310 nachgie big in ihrer untern Lage durch Federn 327 gehalten, die an einer Schiene 326 verankert sind, welche abwärtsragende Ansätze 325 der Rahmenplatten 315 verbindet. Unter Um ständen können diese Federn aber auch fort fallen, da die Hebel 307 und 310 durch ihr Eigengewicht in die untere Lage zurückzu kehren suchen.
Für die Zehnerübertragung sind zwei Schaltwerke vorgesehen, eines für die Ad dierräder und eines für die Subtrahierräder. Jedes Rad hat an der rechten Seite einen Zehnerübertragungszahn 328. Die dem Ad dierrad zugeordnete Zehnerübertragungs- klinke 330 ist im Punkt 331 an dem Hebel <B>307</B> gelagert. Sie hat an ihrem rückwärtigen Ende einen Haken, der beim Summengang den Zehnerübertragungszahn 328 festhält. Wenn aber beim Addieren das Addierrad von 9 nach (1 übergeht, läuft der Zahn 328 an die hintere schräge Kante der Klinke 330 an und schwenkt diese aus.
Ein abwärts ragender Arm 332 dieser Klinke ist durch eine Stange 333 mit einem Riegel 334 ver bunden, der für gewöhnlich hinter einen An satz 335 des Hebels 307 der nächsthöheren Stelle greift und diesen dadurch sperrt. Die Riegel 334 sitzen auf einer die Rahmenplat ten 315 verbindenden Achse 336 und werden je in die Sperrstellung durch eine Feder 337 gezogen, die an der Platte 320 verankert ist. Beim Addieren stehen die Hebel 310 und 307 unter einer aufwärtsgerichteten Federkraft. Sobald ein Addierrad vorn <I>9</I> nach 0 übergeht und hierbei die Klinke 330 ausschwenkt. zieht diese den Riegel 334 zurück.
Alsdann schwingen die Hebel 307 und 310 der nächst höheren Stelle samt ihrem Kupplungsglied 312 um eine Zahnteilung aufwärts, so dass eine Eins hineinaddiert wird. Die Addier räder und Zehnerübertragungsmittel sitzen auf den linken Flächen der Hebel 307 und 310 (vergl. Fig. 36). In Fig. 13 ist der Schnitt so verlegt, dass diese Teile in voller Ansicht zu erkennen sind.
Bei dem Zehnerübertragungsvorgang be wegt sich der Zapfen 331 der Klinke 330 zusammen mit dem Hebel 307 aufwärts. Da mit diese Aufwärtsbewegung den Riegel 334 der betreffenden Stelle unbeeinflusst lässt, sind die Zapfen 338 und 340 an den Enden der Stange 330 so verlegt, dass ihre Verbin dungslinie durch den Drehpunkt 308 des Hebels 307 geht.
Die bei Subtraktion in Tätigkeit treten den Zehnerübertragungseinrichtungen sind entsprechend ausgebildet. Sie stellen im wesentlichen ein Spiegelbild der beschrie benen Einrichtung dar, nur hat die obere Zehnerübertragungsklinke 341 keinen Haken am Ende, sondern eine stumpfe Fläche und eine geneigt verlaufende Unterseite, die mit dem Zehnerübertragungszahn 328 zusammen wirkt. lm übrigen ist sie ebenfalls bei' 331_ am Hebel 3.10 gelagert und durch eine Stange 333 mit einem Riegel 342 verbunden. Die gemeinsame Achse 343 dieser Riegel ist in den Rahmenplatten 315 befestigt. Die Rie gel 342 greifen je hinter eine Schulter 3:14 des Hebels 310.
Sie stehen je unter der Wir kung einer Feder 345, die an der Platte 320 angreift. Es ist jeweils nur eine der beiden Zehnerübertragungseinrichtungen wirksam, während die andere ausgeschaltet ist. Zum Zweck dieser Ausschaltung haben die Kupp lungsstangen 312 je an den Enden Finger 346, die an Anlaufflächen 347 der Klinken 330 und 341. angreifen können. Wird der Block 313 in die Addierlage der Fig. 13 ge- sehwenkt, so gelangt die Kupplungsstange 312 in eine Stellung, in der ihr oberer Finger 346 die Klinke 341 anhebt und äus dem Bereich des Subtrahierrades ausrückt.
Dieses Rad kann sich dann frei rückwärts drehen.. Gleichzeitig wird der Riegel 342 ausgerückt. so dass die Auf- und Abwärtsschwenkung der Hebel 307 und 310 nur noch durch die untern Riegel 334 beherrscht wird.
Wird der Block 313 in die Subtrahier lage umgeschaltet (Fig.. 36), so gibt der obere Finger 346 die Klinke 341 frei, die alsdann zusammen mit ihrem Riegel 342 in die wirk same Lage übergeht. Der untere Finger 346 indessen drückt die untere Klinke 330 herab. Nunmehr ist die Maschine auf Subtraktion eingestellt. Hierbei ist nur das obere Zehner übertragungsschaltwerk in Tätigkeit.
In der Lage der Fig. 13 befindet sich der obere Finger 346 gerade auf der Spitze der Schulter 347. Er gibt daher sofort bei Beginn der Abwärtsbewegung des Kupp lungsgliedes<B>312</B> das obere Zehnerübertra- gungsschaltwerk frei. Fig. 20 zeigt, dass im Gegensatz hierzu der Finger 346 bei der Rückschaltung auf Addition erst über den bogenförmigen Teil der Klinke 330 hinweg laufen muss und daher die Klinke erst frei gibt und einfallen lässt, wenn die Umschalt bewegung fast beendigt ist. Der Grund hier für wird später erläutert werden.
Um die Saldierräder in ihrer jeweiligen Einstellage festzuhalten, wenn sie aus den Antriebsverzahnungen ausgerückt werden, ist jedem Saldierwerkspaar ein Rasthebel 348 zugeordnet, der mit einem abgerundeten Kopf in die Verzahnung des obern Rades eingreift. Diese Rasthebel sind je bei 350 an dem Hebel 310 gelagert und werden je durch eine Feder 349 in Eingriff gezogen, die den Hebel 310 mit dem Hebel 348 ver bindet. Wenn das Saldierwerk in Eingriff mit den Zahnstangen gebracht wird, werden sämtliche Rasthebel ausgerückt. Sie befinden sich in Eingriff bei der Umschaltung des Blockes 313 von Addition auf Subtraktion und umgekehrt.
Denn diese Umschaltung erfolgt bei ausgerücktem @Saldierwerk. Wenn dies geschieht, sind die die Zehnerübertra gung bewirkenden Federn unwirksam, und die beschriebenen Bewegungen der Zehner übertragungsklinken bewirken dann keinen Übertragungsvorgang. Während der Um schaltbewegung werden also die obern Räder gegen Drehung gesichert, während die untern Räder sich auf den obern abwälzen. In Fig. 13 stehen die Saldierräder auf 0. Hier bei greift der Haken der Klinke 330 hin ter den Zahn 328. Würde dieses Rad auf 9 stehen, würde sich die Nase 328 gerade rechts von der Klinke 330 befinden.
Wenn dann die Teile aus dieser Lage auf Subtraktion umgeschaltet werden würden, wobei das Subtrahierrad durch den Rasthebel 348 fest gehalten wird, würde infolge der Abwäl- zung des Addierrades auf dem Subtrahier- rad der Zahn 328 im Uhrzeigersinn an dein Haken des Zehnerübertragungsliebels vorbei gehen und hinter den Haken greifen. Bei einer Rückschaltung auf Subtraktion würde dann das Addierrad an seiner Abwälzbewe- gung gehindert werden.
Das ist der Grund, weshalb die Klinke 330 erst im allerletzten Teil der Umschaltbewegung freigegeben wird.
Zur selbsttätigen Einführung der flüch tigen Eins ist folgendes Schaltwerk vorge sehen: Die Saldierräder der höchsten Stelle steuern je einen Winkelhebel 351, welcher dem Riegel 342 oder 334 entspricht, aber keinen Hebel 310 oder 307 sperrt. Ein Arm dieses Winkelhebels greift mit einem Zapfen 352 unter einen Arm 353 einer Welle<B>351,</B> die sich quer über das Saldierwerk erstreckt und mit ihren Enden in den Rahmenplatten 31.5 gelagert ist (Fig. 18). An ihrem rech ten Ende hat diese Welle einen Arm 355, der unter einen Zapfen 356 eines Armes 357 des Zehnerübertragungsriegels 358 greift. Dieser Riegel steuert den Hebel 307 bezw. 310 der Einerstelle.
Die Anordnung ist also so getroffen, dass, wenn die höchste Saldier werksstelle durch die Nullstellung hindurch geht, das Saldierradpaar der Einerstelle um eins weitergeschaltet wird, und zwar ent weder im Addier- oder im Subtrahiersinne. Da der Rasthebel 348 auf dem Hebel 310 sitzt und sich zusammen mit diesem bewegt, wirkt er mit dein Rad 305 in der obern, beim Zehnerübertragungsvorgang erreichten Stel lung ebenso wie in der normalen untern Stel lung zusammen.
Auch die Zehnerübertra- gungsklinken 330 oder 341 machen die Auf- und Abbewegung der Hebel 307 und 310 mit. Sie beherrschen daher den Zehnerübertra- gungsvorgang ebensogut in der obern wie in der untern Stellung dieser Hebel. Saldierwerkssteuerung. Zum Ein- und Ausrücken der Saldier werke in ihre Antriebsverzahnung ist fol gende Einrichtung getroffen: Der Block 313 ist beiderseits mit Dreh zapfen 314 versehen, die in Winkelhebeln 360 und<B>361</B> gelagert sind.
Diese beiden Winkelhebel sind auf einer gemeinsamen Welle 362 befestigt, die in den Rahmenplat ten<B>297</B> und 298 gelagert ist. Fig. 19 zeigt, dass die Welle 362 zum leichteren Zusain - menbau quergeteilt und ihre Enden durch Einklemmen in einen gemeinsamen Block 363 vereinigt sind. Nach Lösen der Klemm schrauben 364 des geschlitzten Blockes kann man die Wellenstummel 362 nach aussen her ausziehen und die Hebel 360 und 361 dann von den Zapfen 314 abnehmen.
Auf dem rückwärtigen Ende der unter sten Rahmenplatte 297 ist ein Führungsarm 365 bei 366 gelagert. Dieser Arm greift bei 367 an der Mitte der Kuppelstange 316 an, welche die obere Rahmenplatte 315 mit der untern Rahmenplatte 315 verbindet. Eine ähnliche Führungsstange ist auf der linken Seite des Addierwerkes vorgesehen.
Wie Fig. 13 zeigt, hat der Hebel 361. einen Zapfen 368, der in ein Loch<B>370</B> der linken Rahmenplatte 298 hineinragt und auf diese Weise den Hub des Hebels in bei den Richtungen begrenzt. Die Saldierräder werden für gewöhnlich durch zwei Federn <B>371</B> ausser Eingriff gehalten, die, wie Fig. 13 zeigt, an den Hebeln 360 und 361 angreifen und an Zapfen der Rahmenplatten verankert sind.
Um die Rasthebel 348 ein- und auszu rücken, ist folgende Anordnung vorgesehen. Diese greifen mit ihren vordern Enden unter eine Querstange 372, die von Armen 373 einer Schwingwelle 374 getragen wird. Diese Welle ist in Ansätzen der obern Rahmen platten 315 gelagert. Ein Arm 373 ist nach vorn verlängert und sein Ende ist durch eine Stange 375 mit dem vorwärtsgerichteten Arm des Winkelhebels 361 verbunden. Wird das Saldierwerk von der in Fig. 13 gezeigten Lage ausgehend eingerückt, so wird dadurch der Winkelhebel 361 geschwenkt, die Quer stange 372 herabgedrückt und der Rasthebel gegen Ende des Eingriffshubes ausgerückt, nachdem die Verzahnungen in Eingriff ge treten sind.
Um auf die Hebel 307 und 310 zur ge gebenen Zeit die für die Zehnerübertragung nötige, aufwärtsgerichtete Federkraft auszu üben und um nach erfolgter Zehnerübertra gung diese Hebel wieder in die Ausgangs lage zurückzustellen, ist folgendes Schalt werk vorgesehen: Wie Fig. 13 zeigt, ist jeder Hebel 310 vorwärts über seinen Lagerpunkt 311 hinaus verlängert. Bei 376 ist ein Win kelhebel 378 an ihm angebracht, der mit dem vordern Ende des Hebels 310 durch eine Feder 380 verbunden ist, die den Winkel hebel im Uhrzeigersinn zu schwenken sucht. Diese Schwenkbewegung wird begrenzt durch einen von der obern gante des Hebels 310 abgebogenen Lappen 381.
Der waagrechte Arm des Winkelhebels 378 trägt eine Rolle 382, die sich von unten gegen eine Quer schiene 383 legt. Es sind zwei solcher Quer schienen vorgesehen, die sich quer über die ganze Maschine erstrecken und von denen die eine für die untere und die andere für die obere Saldierwerksgruppe vorgesehen ist. Die beiden Querschienen sind starr miteinander i zu einem rechteckigen Rahmen verbunden, und zwar durch Schienen 384 (Fig. 2, 4 und 5). Dieser Rahmen ist auf- und abbeweglich geführt, und zwar durch Parallelogramm lenker 385, 386, die an den Gehäusen 156 und 157 auf Zapfen 387 gelagert sind.
Die untern Parallelogrammlenker 386 tragen je eine Nockeurolle 388, die unter der Kraft einer Feder 390 von unten her an einer Kur- venscheibe 391 anliegt. Die je für eine Seite vorgesehenen Kurvenscheiben 391 sind auf der Triebwelle 168 befestigt und übereinstim mend derart profiliert, dass sie die Feder 380 über einen Zeitraum unter Spannung setzen, der von dem Punkt 233 des Arbeitsspiels bis etwa zum Punkt<B>33'</B> des folgenden Ar beitsspiels reicht.
Es ist dies die ganze Zeit, während der die Rückstellstange 201 die Antriebszahnstangen abwärts in die Aus gangslage zurückkehren lässt. Der Zeitraum erstreckt sich bis zu dem Punkt, in dem die Saldierräder aus den Zahnstangen bei Beginn des folgenden wieder ausgerückt sind. Nach Ablauf dieses Zeitraumes werden die Schienen 383 so weit angehoben, dass sie ausser Berührung mit den Rollen 382 gelan gen. Infolgedessen vermögen nunmehr die Federn 380 die Winkelhebel 378 hochzu- schwenken, bis diese durch die Lappen 381 festgehalten werden.
In dieser Stellung suchen die Federn nicht mehr die Hebel 310 und 307 anzuheben. Diese Hebel kehren da her in ihre untere Ausgangslage zurück, in der sie durch die Zehnerübertragungsriegel 334 im Falle der Einstellung auf Addition oder durch die Riegel 342 im Falle der Ein stellung auf Subtraktion festgehalten wer den. Die Rollen 382 dienen dem Zweck, die Bewegung der Hebel 310 vorwärts und rück wärts zu erleichtern. Die Breite der Schiene 383 entspricht hierbei dem Hub der Hebel.
Die ganze Anordnung ermöglicht es, die Sal- dierwerke an jeder beliebigen Stelle der Ma schine anordnen zu können, ohne hierzu be sondere Verbindungen zwischen dem Trieb werk für die Schiene 383 und den Hebeln 310 herstellen zur müssen. Die Schaltwerke zum Ein- und Aus rücken der Saldierwerke sind in den Fig. 1, 2, 9, 13 und 24 veranschaulicht. Sie werden angetrieben durch eine obere Schwingwelle 392 für die obere Saldierwerksgruppe und eine untere Schwingwelle 393 für die untere Saldierwerksgruppe. Der Antrieb der bei den Schwingwellen soll später erörtert wer den.
Jedes Saldierwerk ist mit einer an der obern rechten Seitenplatte<B>315</B> des Hilfsrah mens gelenkig im Punkt 394 angreifenden Stange 395 versehen (Fig. 18), die sich unter der Schiene 383 nach vorn erstreckt und an ihrem vordern Ende so ausgeschnitten ist, dass sie eine Schulter 396 und einen Finger 397 (Fig. 9) bildet. An den untern Hilfs rahmen 315 eines jeden Saldierwerkes greift im Punkt 398 gelenkig eine Stange 400 an, die ebenfalls nach vorn verläuft. und an ihrem vordern Ende einen obern Ansatz 4(11 hat. auf den sich die Stange 395 auflegt. Die bei den Stangen sind durch eine Zugfeder 402 verbunden.
Die untere Stange 400 des obern Saldierwerkes stützt sich auf einen a.ngelenk- ten Stössel 403 auf, der mit einem untern Schlitz über einen Zapfen 40-1 eines Armes 4.05 greift, der auf einer festen Rahmen stange 406 frei drehbar gelagert ist. Eine Feder 407 zieht diesen Arm gegen einen Zap fen 4(.18 eines Armes 410, der auf der Stange .106 verschiebbar und feststellbar angebracht ist. Auf der Welle 392 ist ein Arm 411 befestigt, der aus zwei im Abstand angeord neten Platten besteht. Im Zwischenraum dieser Platten sind die Stangen 395 und 40() geführt.
Die Platten sind durch einen Zap fen 41? verbunden, der zwischen den beiden Stangen liegt. Sind die Saldierwerke auf Addition eingestellt, so nehmen die Teile die in Fig. 9 gezeigte Lage ein, in der sich der Zapfen 412 an die obere Kante der Stange 400 legt, während die Stange 395 höher als der Zapfen 412 steht. Wird nun die Welle 392 im LThrzeigersinn gedreht, so stösst der Zapfen auf die Schulter 413 des Ansatzes 401 und stösst die Stange 400 und mit ihr den obern Hilfsrahmen 315 nach hinten, also mit Bezug auf Fig. 9 n < icli rechts.
Dadurch kommen die untern Saldierräder in Eingriff finit den Zahnstangen. Bei dieser Lage legen sich die Ansätze 342 der untern Rahmen- platten 315 an die hintern Ansätze 323 der obern Rahmenplatten 315, so dass der obere Hilfsrahmen von dem untern mitgenommen wird.
Die Umstellung der Maschine auf Sub- traktion erfolgt durch Abwärtsschwenkex der Hebel 405. Dadurch wird die StangE 400 in die Stellung der Fig. 2l1 lierabgezo. gen. Ihr folgt die obere Stange 395 unter dem Zug der Feder 402.
Eine zwischen dern Arm 405 und der Stange 400 ausgespannte Feder 399 verhindert ein Kleininen. wenn diE Stange :I00 am Stift 41:3 vorübergehend durch Reibung hängen bleiben sollte. Die Schulter 396 liegt nunmehr hinter dein Zap fen 412, so dass die Stange 395 bei der Dre hung der Welle 39? im L'hrzeigersinn nach hinten gestossen wird, bis ihre Schulter 396 dieselbe Stellung einnimmt wie die Schulter 413. Durch diese Bewegung wird der Block :313 auf Subtraktion umgeschaltet.
Indessen setzen die Teile nach Erreichen der Subtrak tionsstellung ihre Rückwärtsbewegung fort, bis die obern Saldierräder mit den Zahnstan gen in Eingriff getreten sind. Dreht sich die Welle 392 wieder in die Ausgangslage zu rück, so zieht die Feder 371 (Fig. 13) zu nächst das Saldierwerk ausser Eingriff mit den Zahnstangen, < loch verbleiben die Teile in der Subtraktionsstellung der Fig. 20.
Er folgt beire niiehsten Arbeitsspiel Addition, so kehren die Stangen 395 und 400 wieder in ihre obere Lage zurück, in der dann der Zapfen 41? hei seinem Antrieb auf die Schulter 413 der Stange 400 trifft und die Teile auf Addition zurückschaltet, um als dann das Saldierwerk in Eingriff zu bringen.
Uni die Herstellungstoleranz der den Hub des Zapfens 412 bestimmenden Abmessungen zu vergrössern und um eine Beschädigung zu vermeiden, falls beim Einrücken des Saldier werkes ein Zahnradzahn zufällig auf einen Zahn einer Zahnstange trifft, sind die Stan gen 39;) und 400 nicht einteilig ausgeführt. sondern bestehen je ans zwei aufeinander liegenden, durch Stift und Schlitz 416 ver bundenen Platten, die durch eine starke Fe der 417 miteinander verbunden sind und sich daher als Glanzes verschieben, aber im Be- darfsfall nachgeben können.
Damit die Umschaltbewegung des Sal- dierwerkes finit Sicherheit beendigt @rird, be- vor dieses in Eingriff mit den Zahnstangen tritt, ist folgende Einrichtung getroffen: Der Hebel 360 (Fig. 13) hat einen waagrechten Arm 415, der durch eine Klinke 418 fest gehalten wird, wenn sich das Saldierwerk ausser Eingriff befindet. Diese Klinke ist bei 420 an der Seitenplatte 427 des Sa.ldier- werkrahmens befestigt und wird:. durch eine Feder 419 in eingerückter Lage gehalten.
Sie hat einen abwärtsgerichteten Fortsatz, an dem bei 421 eine Kupplungsstange 422 an greift, die an den Arm 411 durch eine Stift- Schlitzverbindung 423 angeschlossen ist. Die Bauart ist so getroffen, dass der Stift im Schlitz so lange Spielraum hat, als der Arm 411 das Saldierwerk auf die andere Rech nungsart umschaltet. Alsdann aber langt der Stift am Ende des Schlitzes an und rückt die Klinke 418 aus, die bis dahin den Hebel 360 gesperrt hatte. Die Kupplungsstange 422 ist mit Hilfe einer Stift-Schlitzverbindung 424 zweckmässig in der Länge einstellbar.
Sollte die Klinke 418 nicht rechtzeitig aus gerückt werden, so kann kein Schaden ge schehen, da in diesem Fall die Feder 417 nachgeben kann.
Der Arm 411, der die Umschaltung des Saldierwerkes und dessen Einrücken bewirkt, kann nach Lösen der in Fig. 35 gezeigten Klemmschraube auf seiner Welle 392 ver schoben und an jeder beliebigen Stelle wie der festgeklemmt werden entsprechend der Lage des Saldierwerkes.
Für das untere Saldierwerk ist im wesent- liehen dieselbe Anordnung getroffen, nur ist diese umgekehrt, und zwar insofern, als der Arm 411 von der Welle 393 aus abwärtsragt. Beim untern Saldierwerk ist daher die Stange 422 länger als beim obern. Auch erfolgt die Arbeitsschwingung d-er Welle 393 in der entgegengesetzten Richtung wie diejenige der Welle 392. Die Stange 400 des untern Ad dierwerkes stützt sich auf einen Stössel 425, der durch Stift und Schlitz 426 mit einem Arm 427 verbunden ist, der auf einer untern Rahmenstange 428 frei drehbar gelagert ist.
Unter dem Zug einer Feder 431 legt sich der Arm 427 an den Zapfen 435 eines weiteren Armes 434, der sich seinerseits gegen den Zapfen 432 eines Armes 433 legt, der an der Stange 428 festgeklemmt ist.
Will man ein Saldierwerk stillsetzen, so braucht man nur den Zapfen 412 herauszu ziehen. Zu diesem Zweck ist dieser Zapfen in der aus Fig. 35 ersichtlichen Weise als Federkolben ausgeführt, der einen Hand knopf und einen seitlichen Zapfen 409 hat. Man braucht den Handknopf nur heraus zuziehen und zu drehen, so dass sich der Zapfen 409 auf die Stirnfläche des Gehäuses aufsetzt. Dann ist der Zapfen 412 zurück gezogen, so dass der Arm 411 das Saldier werk nicht mehr einzurücken vermag, das durch seine Feder 371 ausgerückt gehalten wird.
Um die beiden Saldierwerke jedes belie bigen Tabellierv,erkabschnitt-,s unter Kar tenlochsteuerung auf Subtraktion umzuschal ten, ist folgendes Schaltwerk vorgesehen: Zwischen den Armen 433 und 427 ist auf der Stange 428 der bereits erwänhte Arm 434 frei drehbar gelagert, dessen Kante sich gegen den Anschlagzapfen 432 legt und der seinerseits mit einem Zapfen 435 über den Arm 427 greift und dessen Aufwärtsbewe gung begrenzt. Dieser Arm 434 bildet mit seiner obern Kante einen Zahn 438 mit ge neigten Flanken 436 und 437.
Eine Quer achse 440, die sich zwischen den beiden Ge häusen 156 und 157 erstreckt, trägt in jedem Tabellierwerksabschnitt einen drehbar auf ihr gelagerten Hebel 441 (Fig. 9), dessen aufwärtsgerichteter Arm eine Rolle 442 trägt und durch eine Feder 443 im Uhrzeigersinn beeinflusst wird. Diese Rolle kann über den Zahn 438 hinweglaufen. Damit sie nicht von dem Arm 434 abgleitet, hat dieser einen Haken 444 am Ende. Der Hebel 441 ist durch eine Kuppelstange 445 mit einem Win kelhebel. 446 (Fis. 13) verbunden, der auf einer Querachse 447 ruht und mit einem Zapfen 448 seines waagrechten Armes unter eine Antriebszahnstange<B>176</B> greift.
Die An ordnung ist so getroffen, dass diese Antriebs zahnstange in ihrer Grundstellung den Win kelhebel 446 ausgeschwenkt und den Hebel 441 in seiner vordern Lage der Fig. 9 hält. Bewegt sich die Zahnstange 176 unter dem Einfluss einer entsprechenden Steuerlochung der Harten um zwei Zahnteilungen 180 auf wärts, so schwenkt die Feder 443 den Hebel 441, bis dessen Rolle 442 auf dem Zahn 43,3 ruht und dadurch den Hebel 43-1 herabzieht. Mit Hilfe des Stössels 425 und der Feder 4311 werden dadurch die Stangen 400 und 395 herabgezogen in die Subtraktionsstellung, wie dies Fig. 23 veranschaulicht.
Eine Iup- pelstange 450 verbindet den Hebel .134 mit dein Hebel 405 des obern Saldierwerkes, so dass auch dieses gleichzeitig auf Subtraktion umbeschaltet wird.
Wenn die Zahnstange 176 aber unter Steuerung durch eine andere Kartenlochung sich weiter aufwärts als uni zwei Zahnteilungen bewegt, dann läuft die Rolle 442 wieder von dem Zahn herunter gegen den Haken 444 und lässt den Hebel 434 in die Addierlage der Fig. 9 zurück- kehren. In diesem Fall wird der Tabellier- abschnitt also nicht auf Subtraktion ein gestellt. Für jeden Tabellierabschnitt ist ein der artiges Subtraktionseinstellwerk vorgesehen.
Dieses stellt also die beiden Saldierwerke des betreffenden Tabellierabschnittes immer zu sammen entweder auf Addition oder auf Subtraktion ein und wird seinerseits durch Kartenlöcher gesteuert. Diese Steuerung bie tet zum Beispiel die Möglichkeit, zwei durch gegabelte Leitstäbe übereinstimmend von derselben Fühlstiftgruppe aus eingestellte Tabellierwerksabschnitte derart zu steuern. da.ss der eine die eingeführten Beträge addiert und der andere sie subtrahiert.
Die Arme 410, 433, 405, 427 und 434 sowie die Winkelhebel 446 sind auf ihren Lagerachsen verschiebbar entsprechend der Spalteneinstellung des Saldierwerkes. Da jeder Tabellierwerksabschnitt einen eigenen -'Vinlzelhebel 446 hat, sind die einzelnen T a- bellierwerksabschnitte in der Weise unab- hängig voneinander, dass der eine auf Sub traktion und der andere gleichzeitig auf Addition eingestellt sein kann.
1)a an jcdeni Saldierwerk beiderseits Steuerteile angebracht sind, die über die Sal- dierradgruppe hervorragen, lassen sich die Saldierwerke nicht so dicht aneinander rücken, dass jede der 111_)
Zahnstangen 176 mit einem Saldierrad zusainnienwirkte. Viel mehr verbleiben zwischen ganz dicht zusam- inengeriickten Saldierwerken mindestens vier Zahnstangen<B>176,</B> die mit keinen Saldier rädern in Eingriff treten.
Eine dieser Zahn stangen ist es. die inan zur Steuerung des Winkelhebels 446 bcranzielit. Bei Verwen dung des beschriebenen Lochschlüssels müsste die Subtraktionslochung die P.-Schieber ss und F antreiben, um die Zahnstangen um zwei Teilungen hochgellen zu lassen. Zu die sem Zweck kann die Karte an beliebiger Stelle mit eirein einzigen Steuerloch ver sehen werden, das die beiden P.-Schieber mittels eines gegabelten Leitstabes verschiebt.
Die Harte enthält dann gegebenenfalls für jeden Tabellierabschnitt der Maschine ein solches Steuerloch.
An dein Typenträger der den Winkel liebel 446 steuernden Zahnstange 176 wech selt man zweckmässig die 2"-Type gegen eine "-"-'hy@@e aus. die die Subtraktion des Postens anzeigt. Bleibt die der Steuerlochung vorbehaltene Kartenstelle urgelocht, so er folgt Addition.
Durch Fortlassen der der Subtraktion die nenden Teile des Saldierwerkes erhält man ein gewöhnliches Addierwerk, wie es in Fig. 22 veranschaulicht ist. Es zeichnet sich durch besondere Einfachheit aus.
Nunmehr sei das Schaltwerk beschrieben, das dazu dient, die die Umschaltung auf Sub traktion und das Einrücken der Saldierwerke bewirkenden Schwingwellen 392 und 393 anzutreiben.
Die Einrichtungen zum Drehen der Wel len 392 und 393 sind in den Fig. 2, 6 und ?5 bis 33 dargestellt. Das hierzu dienende Schaltwerk ist im linken Gehäuse<B>157</B> unter- gebracht. Auf dem Ende der Triebwelle 168 befinden sich im Abstand voneinander vier Nockenscheiben 451 bis 454. Von diesen dient die erste dem Summenzug aus der untern Saldierwerksgruppe, die zweite der Posteneinführung in die untere Gruppe, die dritte der Posteneinführung in die obere Gruppe und die vierte dem Summenzug aus der obern Gruppe.
Diese Kurvenscheiben steuern vier Hebel 455 bis 458, die neben einander auf einer aus dem Rahmen 157 vor springenden Achse 460 sitzen und je mit einer Nockenrolle 461 unter dem Zug einer Feder 462 an der Kurvenscheibe anliegen. Die Feder 462 ist an einem Zapfen 463 ver ankert. Wie Fig. 31 zeigt, trägt die untere Schwingwelle 393 auf ihrem vorspringenden Ende die auf ihr befestigte Nabe 465 eines Hebels 466, der aus zwei im Abstand mit einander durch einen Zapfen 467 befestigten Platten besteht. Auf dem Zapfen 467 sind eine Reihe von Lenkern gelagert. In ähn licher Weise ist auf dem vorstehenden Ende der obern Welle 39<B>2</B> die Nabe 468 eines He bels 470 befestigt, dessen Platten durch einen Zapfen 471 verbunden sind.
Wie Fig. 25 zeigt, suchten die Federn 472 und 474 den Hebel 466 im U hrzeigersinn und den Hebel 4-(0 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Diese beiden Hebel legen sich hierdurch an den die Federn tragenden Zapfen 473. Ein Vergleich der Fig. 25 mit der Fig. 9 zeigt, dass in die sen Figuren diejenige Lage veranschaulicht ist, in der sämtliche Zählwerke ausser Ein griff mit den Antriebszahnstangen stehen. Es ist dies die auf einen Hauptsummenzug folgende Grundstellung. Nach einem Posten einführungsgang wären die Addierwerke in Eingriff mit den Zahnstangen.
Die beiden Kupplungsglieder 475 und 476 (Fig. 25 bis 31) sind auf dem Zapfen 467 des Hebelarmes 466 gelagert. Sie be stehen je aus einem sich rückwärts erstrek- kenden, mit einem Haken versehenen Arm. Das Kupplungsglied 475 geht zwischen den beiden Platten hindurch, aus denen der Hebel 455 (Fig. 27) besteht, während das Kupp lungsglied 476 in entsprechender Weise zwi schen den beiden Platten des Hebels 45f (Fig. 28) hindurchgeht. An sich würden in jeder dieser Figuren beide Hebel zu sehen sein, doch ist der Klarheit halber jeweils der eine Hebel weggelassen.
Zur Posteneinführung ins untere Saldier werk dient das in Fig. 28 gezeigte Schalt werk. Das Glied 467 ist gabelförmig aus gebildet und umfasst den Zapfen 464 des Hebels 456. Es wird im Uhrzeigersinn durch eine Feder 477 beeinflusst, die über dem Zap fen 467 liegt und an einem aufrechten Arm eines Verankerungsgliedes 478 befestigt ist. Dieses Glied (Fig. 31) ist ebenfalls auf dem Zapfen 467 gelagert und hat einen rückwär tigen Gabelarm, der über den Zapfen, 464 greift. Es dient lediglich dem Zweck der Verankerung der Feder 477 gegenüber dem Kupplungsglied 476 während der Verschie bung der Teile.
Die Feder 477 sucht nun den untern Zweig des Kupplungsgliedes 476 anzuheben und drückt diesen gegen den Zap fen 464. Dieser Zweig hat einen Zahn 480. Wenn von der Lage der Fig. 28 ausgehend - dies ist die Lage nach einem Hauptsum- mengang - die Welle 168 im Gegenuhr zeigersinn umläuft, so verlässt die Nocken rolle 461 alsbald den erhöhten Teil der Kur venscheibe, so dass der Hebel 456 von der Feder 462 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, bis der Zapfen 464 hinter den Zahn 480 greift.
Er bleibt dann hinter dem Zahn bis zum nächsten Summengang. Nachdem etwa die Hälfte des Arbeitsspiels abgelaufen ist, schwenkt die Kurvenscheibe den Hebel 456 im Gegenuhrzeigersinn, so da.ss der Zapfen 464 unter Einwirkung auf den Zahn 480 die Welle 393 zwangläufig im Gegenuhrzeiger sinn schwenkt. Dadurch werden die untern Addierwerke eingerückt. Frühzeitig im fol genden Arbeitsspiel schwingt der Hebel 456 wieder zurück, so dass die Saldierwerke aus gerückt werden. Diese Arbeitsweise setzt sich fort, solange die Posteneinführung an dauert.
Fig. 27 zeigt das Schaltwerk für den Summenzug aus dem untern Saldierwerk. Der Hebel 455 entspricht im wesentlichen dem Hebel 456, doch ist die Kurvenscheibe 451 zu der Kurvenscheibe 452 komplementär zugeordnet. Infolgedessen rückt sie die Sal- dierwerke in den richtigen Zeitpunkten für den Summenzug ein und aus. Das Glied 475 ist durch eine Feder 482 mit einem Z'eranke- rungsglied 481 verbunden, das dem Glied 478 entspricht und dementsprechend über den Zapfen 483 greift.
Das Kupplungsglied 475 wird durch die Feder 482 im Gegenuhrzeiger- sinn beeinflusst, wobei seine Schwenkung durch einen Zapfen 489 begrenzt ist, der sich an die untere Kante des Gliedes 481 legen kann. Das Kupplungsglied 475 hat einen Zahn 484 an seiner untern Kante, der für gewöhnlich ausgerückt ist. Infolgedessen schwingt bei der Posteneinführung der Hebel 455 leer hin und her. Sollen nun die im untern Saldierwerk stehenden Salden auf die Antriebszahnstangen übertragen werden, so werden die Kupplungsglieder 476 und 475 durch ein später zu erläuterndes Schaltwerk herabgedrückt.
Dadurch wird der Zahn 480 (Fig. 28) ausgeschaltet, der Zahn 484 (Fig. 27) aber eingeschaltet. Nunmehr wird die Welle 383 durch die Kurvenscheibe 451 angetrieben. Das hat zur Folge, dass die Kal- dierräder bei Beginn des Arbeitsspiels in Eingriff mit den noch in ihrer Ausgangslage verharrenden Zahnstangen treten und erst ausgerückt werden, wenn sie durch die Zahn stangen gelöscht worden sind.
Die Fig. 29 und 30 zeigen das entspre chende Schaltwerk für die obern Saldier- werke. Dieses Schaltwerk ist deshalb etwas anders ausgeführt, weil die Welle 392 zum Einrücken der Saldierräder im Uhrzeigersinn gedreht werden muss, statt wie bei dem Schaltwerk der Fig. 27 und 28 im Gegen uhrzeigersinn. Aus diesem Grunde liegen in diesen Figuren die Kurvenscheiben 453, 454 links von den Nockenrollen 461. Sie sind daher auch auf der Welle 168 gegenüber den Kurvenscheiben 451, .152 versetzt angeordnet.
Der Posteneinführung dient der Hebel 457, der mit seinem obern Zapfen 485 in einen Schlitz eines Federverankerungsgliedes 486 läuft und ausserdem von einem Kupplungs glied 487 umfasst wird, die beide auf einem Zapfen 471 des Armes 470 gelagert und durch eine Feder 488 verbunden sind. Der untere Arm des Kupplungsgliedes 487 hat einen Haken 490, der frühzeitig im Arbeits spiel hinter den Zapfen 485 greift, wenn der Hebel 457 nach vorn schwingt. Gegen Mitte des Arbeitsspiels wird der Hebel 457 nach rechts gedrückt und nimmt hierbei mittels des Hakens 490 das Kupplungsglied mit, so dass die Welle 392 im Uhrzeigersinn gedreht wird und die untern Saldierwerke einrückt.
Frühzeitig im folgenden Arbeitsspiel gehen der Hebel 45"7 und die Welle 392 wieder zuriiek, um die Saldierwerke auszurücken.
Bei dem für den Summengang vorgese henen Schaltwerk der Fig. 30 läuft. der Zap fen 491 des Nockenhebels 458 in einem Schlitz eines Verankerungsstückes 492, das durch eine Feder 493 mit einem Kupplungs glied 494 verbunden ist und mit diesem zu- saminen auf dem Zapfen 471 gelagert ist. Beim Postengang nimmt dieses Kupplungs glied seine: obere Lage ein, in der sich sein Zapfen 496 von unten her gegen das Ver- ankerungsglied 492 legt.
Beim Summengang wird das Glied 494 aber herabgedrückt, so dass sein Haken 495 hinter den Zapfen 491 fasst. Gleichzeitig wird das Kupplungsglied 487 ausgerückt, um das Schaltwerk der Fig. 29 unwirksam zu machen.
Das erläuterte Schaltwerk gestattet auch die Einstellung der obern oder der untern Saldierwerke auf Nichtaddition. Bei den un tern Addierwerken wird zu diesem Zweck das Kupplungsglied 476 herabgedrückt, wäh rend das Kupplungsglied 475 in seiner obern Lage bleibt. Die beiden Nockenhebel 455 und 456 schwingen dann leer hin und her. In entsprechender Weise kann man durch Niederdrücken des Kupplungsgliedes 487 die obern Saldierwerke auf Nichtaddition ein stellen.
Durch Schaltwerke, welche die vier Kupplungsteile 475, 476,<B>487</B> und 494 in ver schiedenen Kombinationen herabdrücken, las sen sich die verschiedensten Arbeitsweisen der Maschine durchführen. So kann man sämtliche Saldierwerke für die Einführung von Posten steuern oder auf NichtTaddieren einstellen. Ferner kann die eine Saldierwerks- gruppe auf Posteneinführung und die andere auf Nichtaddieren eingestellt werden.
Wei ter ist es möglich, die obere oder die untere Saldierwerksgruppe auf Summengang und gleichzeitig die andere auf Nichtaddieren oder auf Addieren einzustellen. Schliesslich besteht noch die Möglichkeit, beide Kupp lungsglieder jeder Saldierwerksgruppe gleich zeitig wirksam zu machen. Für die untere Saldierwerksgruppe (Fig. 27, 28) bedeutet das, dass nur das Glied 475 herabgedrückt; wird.
Das hat dann die Wirkung, dass die Welle 393 durch den Winkelhebel 455 früh zeitig im Arbeitsspiel im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, um die untern Saldierwerke einzurücken. Dies ist die Steuerung für den Summengang. Wenn dann gegen Mitte des Arbeitsspiels der Nockenhebel 455 wieder im Uhrzeigersinn ausschwingt, um die Welle 393 freizugeben, tritt gleichzeitig der Hebel 456 in Tätigkeit, um die Welle 393 in ihrer eingerückten Lage zu halten. Infolgedessen bleiben die Saldierräder in Eingriff mit den Antriebszahnstangen und nehmen den in die sen eingestellten Saldo wieder auf.
Wann die Welle 393 freigegeben wird, hängt davon ab, ob das folgende Arbeitsspiel eine Posten einführung oder ein gewöhnlicher Summen gang unter Löschung der Saldierwerke ist. Schliesslich wäre es auch möglich, die obern und die untern Saldierwerke gleichzeitig auf Summengang einzustellen. Ein Beispiel, in welchem diese Arbeitsweise erwünscht sein kann, ist in der deutschen Patentschrift Nr. 655 770 auf Seite 17, Zeile 78 ff be schrieben.
Die möglichen Kombinationen seien nach stehend an Hand einer Tabelle erläutert, in der U das Herabdrücken des Kupplungsglie des bedeutet.
EMI0021.0022
Arbeitsweise
<tb> Obere <SEP> Untere
<tb> 475 <SEP> 476 <SEP> 487 <SEP> 494 <SEP> Saldierwerke <SEP> Saldierwerke
<tb> 1. <SEP> U <SEP> Nichtaddition <SEP> Posteneinführung
<tb> <I>2. <SEP> U <SEP> LT <SEP> U</I> <SEP> Nichtaddition <SEP> Löschsumme
<tb> <I>3. <SEP> U <SEP> LT</I> <SEP> Nichtaddition <SEP> Nichtaddition
<tb> <I>4. <SEP> U <SEP> U</I> <SEP> Nichtaddition <SEP> Zwischensumme
<tb> 5. <SEP> U <SEP> Posteneinführung <SEP> Nichtaddition
<tb> <I>6. <SEP> U <SEP> U <SEP> LT</I> <SEP> Löschsumme <SEP> Nichtaddition
<tb> 7. <SEP> U <SEP> U <SEP> Zwischensumme <SEP> Nichtaddition
<tb> . <SEP> B. <SEP> Posteneinführung <SEP> Posteneinführung
<tb> <I>9.
<SEP> U <SEP> U <SEP> U <SEP> U</I> <SEP> Löschsumme <SEP> Löschsumme
<tb> 10. <SEP> U <SEP> <I>(T</I> <SEP> Zwischensumme <SEP> Zwischensumme
<tb> 11. <SEP> <I>U <SEP> (T</I> <SEP> Löschsumme <SEP> Posteneinführung
<tb> <I>1.2. <SEP> U <SEP> U <SEP> LT</I> <SEP> Löschsumme <SEP> Zwischensumme
<tb> 13. <SEP> <I>U <SEP> U</I> <SEP> Posteneinführung <SEP> Löschsumme
<tb> 14. <SEP> U <SEP> Posteneinführung <SEP> Zwischensumme
<tb> 15. <SEP> U <SEP> Zwischensumme <SEP> Posteneinführung
<tb> 16. <SEP> <I>U <SEP> (T <SEP> U</I> <SEP> Zwischensumme <SEP> Löschsumme Die Schaltwerke, die erforderlich sind, um die Kupplungsglieder in den gewünsch ten Kombinationen herabzudrücken, kann der Sachverständige im Bedarfsfall wohl ohne nähere diesbezügliche Erläuterungen ent werfen.
Als Beispiel sei jedoch ein Schaltwerk für die Arbeitsweise erläutert, bei welcher für gewöhnlich die obern und die untern Saldier werke auf Posteneinführung eingestellt sind (Kombination Nr. 8), bei einem Wechsel der Kartenuntergruppen die untern Saldierwerke auf Löschsumme und die obern auf Nicht addition geschaltet werden (Kombination Nr.
\?), während bei einem Wechsel der Kar tenhauptgruppen die obern Saldierwerke auf Löschsumme, die untern aber auf Nichtaddi tion geschaltet werden (Kombination Nr.<B>6).</B> Die vier Kupplungsglieder werden durch Rollen 497 niedergedrückt, die von vier Win kelhebeln 5f)0 bis 503 mit einer gemeinsamen Lagerachse 504 getragen werden, die von dem Gehäuse 157 hervorragt. Diese Winkel hebel werden ihrerseits durch zwei Schwing wellen 505 und 506, die sogenannten Sum menwellen, gesteuert, und zwar ist die Sum menwelle 505 den untern und die "Haupt- summenwelle ' den obern Saldierwerken zu geordnet.
Durch Drehen der einen oder der andern Welle im Gegenuhrzeigersinn wird die Maschine so eingestellt, dass sie ent-,veder die Unter gruppensummen aus den untern Saldierwerken oder die Hauptgruppensum- men aus den obern Saldierwerken druckt. Die Summenwellen sind quer durch die ganze Maschine verlaufend in den Gehäusen 156, <B>157</B> parallel zueinander gelagert.
Ein auf rechter Arm 507 (Fig. ?7) der Welle 505 ist durch eine Schiene 508 mit einem aufrechten Arm des Winkelhebels 500 verbunden, so dass durch Drehen der Welle 505 das Kupplungs glied 475 niedergedrückt wird. Damit der Zahn 484 über den Zapfen 483 schnappen kann, ist der Anschluss an den Winkelhebel 500 mit Hilfe einer Feder 510 hergestellt, die das obere Ende des Winkelhebels mit einem Ansatz an der Stange 508 verbindet. Der Anschluss der Stange an den Winkelhebel er folgt durch Zapfen und Schlitz 511. Die Feder 510 ist erheblich stärker als die Feder 482. Eine entsprechende Anordnung ist für die drei andern Winkelhebel 501 bis 503 vor gesehen. so dass diese daher die ihnen zu geordneten Kupplungsglieder unter Feder kraft niederdrücken.
Wie die Fig. 28 bis 3 2 zeigen, hat die Summenwelle 505 einen zweiten aufrechten Arm 512, der durch eine Stange 513 und eine Feder 514 mit dem Tinkelhebel 501 verbun- den ist. Wird die Summenwelle 505 gedreht, so drückt. sie daher das Kupplungsglied 476 ebenfalls herab, so dass die untern Saldier- \verke auf einen Löschsummengang einge stellt erden.
Wie die Fig. 33 und 35 erkennen lassen, hat die Hauptsummenwelle 506 einen auf rechten Arm 515, der durch eine Schiene 516) und eine, Feder 517 mit dein Winkelhebel <B>503</B> verbunden ist. um das Kupplungsglied .194 zuni Zweck des Hauptsummenganges der obern Saldierwerke Herabzudrücken.
Aus Zv#eckmässigkeitsgründen werden die beiden Winkelhebel 51)1 und 5l12, welche die Posteneinführung#ikupplungsglieder 476 und .187 ausschalten, beide durch dieselbe Schiene 513 angetrieben. Das hängt damit zusam men, dass bei der beschriebenen Ausführungs form der Maschine diejenige Arbeitsweise, bei der die eine Saldierwerksgruppe auf Lösclisuinniengang und die andere gleichzei tig auf Posteneinführung eingestellt ist, nicht in Be traeht kommt.
Wie die Fig. 29 und 32 zeigen, hat die Hauptsuninienwelle 506 einen aufrechten Arm<B>518,</B> der durch Stift und Schlitz an die gleiche Schiene 513 angeschlossen ist, die den Winlzelliebel 501 antreibt. Wie Fig. 32 erkennen lässt. ist die Feder 514 mit ihrem riiekwärtigen Ende an einem Zapfen 520 be festigt. der in beide Winkelhebel 501 und 5112 eingreift.
Auch der Zapfen<B>521,</B> der durch den Schulz d'er Schiene<B>513</B> hindurch geht, erstreckt sich durch beide Winkelhebel, so dass diese zusammen schwingen. Daraus folgt, dass beim Lösclisummengang aus einer Saldierwerksgruppe gleichzeitig deren Po- steneinftihrungskupplungsglied ausgerückt und die andere Saldierwerksgruppe auf Nichtaddition eingestellt wird. Beide Arme 512 und 518 sind mit der Schiene<B>513</B> durch Stift und Schlitz verbunden, so dass die Dre hung der einen Summenwelle nicht auf die andere übertragen wird.
Die Einrichtinigen, durch welche die Suniinenwellen 505 und 506 gedreht. erden, können beliebig aüsgefülirt sein. Bei der Maschine nach der vorliegenden Ausfüh rungsform dient hierzu ein später zu erläu terndes Summenschaltwerk, das beim Wech sel der Gruppenkennlochungen der Karten in Gang kommt.
Steuerung <I>der</I> Nullanschläge <I>beim</I> Summengang. Bei Summengängen müssen die Anschläge 225 zurückgehalten werden, damit die An- triebszahnstangen 176 ungehindert hochgehen können. Zu diesem Zweck ist das in Fig. 5 vorgesehene Schaltwerk angeordnet. Die Hauptsummenwelle 506 hat einen abwärts gerichteten Arm 521, der durch eine Schiene 522 mit einem Hebel 523 verbunden ist. Ein entsprechender Arm 524 der Summenwelle 505 ist durch eine Schiene 525 mit einem zweiten Hebel verbunden, der dem Hebel 523 entspricht.
An den untern Armen der beiden Hebel 523 sind durch Stift und Schlitz Schienen 526 angeschlossen, die beide zu einem Winkelhebel 527 führen, der seiner seits durch eine Schiene 528 mit einer Klinke 530 verbunden ist. Dies kann mit ihrem un tern Ende über einen Zapfen 531 des Hebels 285 greifen. Es ist dies der früher erwähnte Hebel, der bei Antrieb durch die Kurven scheibe 288 die Anschläge 225, 228 und 230 für die Antriebszahnstangen zurückzieht. Die Stift-Schlitzverbindung zwischen den Hebeln 523 und den Schienen 526 bietet die Mög lichkeit, dass jede der beiden Summenwellen die Klinke 530 für sich allein einrücken kann.
Dies geschieht kurz vor Beginn eines Unter- oder Hauptgruppensummenganges. Das hat dann zur Wirkung, dass der Hebel 285 in derjenigen Lage gesperrt wird, in der die Anschläge der Antriebszahnstangen zu rückgezogen sind. Sie werden erst wieder nach Beendigung des Summenganges frei gegeben. Das Schaltwerk ist, wie Fig. 4 zeigt, auch auf der andern Seite in entspre- ehenderWeise vorgesehen, nur mit dem Un terschied, dass aus später zu erläuternden Gründen dort an Stelle der Hebel 523 drei armige Hebel 532 vorgesehen sind.
kaltelclinken f iir <I>die</I> Antriebszahnstangen. Wenn in der Mitte des Summenganges die Saldierräder aus den Antriebszahnstan gen ausgerückt werden, nachdem die Summe gedruckt ist, würden mangels besonderer Vorkehrungen die Zahnstangen unter der Kraft ihrer Rückstellfedern in die äusserste Lage vorschnellen, da die Rückführschiene 201 dann in ihrer obersten Stellung verweilt.
Dieses Hochschnellen sämtlicher 100 Zahn stangen würde einen erheblichen Stoss mit entsprechendem Geräusch bedeuten. Um das zu verhindern, ist den Zahnstangen je eine Halteklinke 533 zugeordnet (Fig. 1 und 10).
Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, ist innen an jedem Gehäuse 156 und 157 ein Block 534 befestigt, der das eine Ende einer schwe ren Rahmenschiene 535 trägt. Ferner sitzen innen an den beiden Gehäusen je ein Block 536. Diese Blöcke tragen die Enden zweier Querstangen 537 und 538. Die drei Quer stangen 535, 537 und 538 tragen das nun mehr zu erläuternde, in Fig. 10 gezeigte Halteklinkenwerk.
Die Halteklinken 533 sitzen auf kurzen Lagerzapfen 540, die je in einer geschlitzten Stange 541 eingesetzt sind, welche durch Schrauben 542 an Ansätzen der Rahmen schiene 535 befestigt sind. Die Blöcke 541 lassen sich zweckmässig in kurzen Längen zu je zehn Stellen anfertigen und Ende an Ende auf der Schiene 535 befestigen. Befin det sich eine Zahnstange 176 in. ihrer tiefsten Stellung, so greift die Halteklinke 533 über deren obersten Zahn. 180 (Fig. 10), und zwar unter der Spannung einer Feder 543. Der Schwenkbereich der Klinke wird dadurch be grenzt, dass diese sich mit einem Ansatz auf die Oberfläche des Blockes 541 auflegt.
Die Feder 543 verbindet die Klinke mit einer Steuerschiene 544, die in ihrer Längsrichtung gleitend mit ihrem hintern Ende in einer Kammplatte 545 und mit ihrem vordern Ende in einer Kammplatte 546 geführt ist. Diese Kammplatten sitzen an den Rahmen stangen 535 bezw. 537. Mit ihrem hintern Ende wird die Steuerschiene 544 durch die Feder 543 an einen Lappen herangezogen, der -vom obern Ende der Klinke abgebogen ist und an dem die Feder angreift.
Die An ordnung ist so getroffen, dass die Feder nicht nur Klinke und Steuerschiene in Berührung zu halten sucht, sondern die Schiene gleich zeitig nach hinten zieht, das heisst mit Bezug auf Fig. 10 nach rechts, wodurch die Klinke ausgerückt gehalten wird. Wie die Steuer schiene indessen in ihrer vordern Lage (Fig. 10) gesperrt, so hält die Feder 543 die Klinke in Eingriff mit der Zahnstange. In diesem Falle verhindert die Klinke eine Auf wärtsbewegung der Antriebszahnstange 176, ohne deren Abwärtsbewegung zu beeinträch tigen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 34 ist die Feder 543 durch zwei Federn 559 und 550 ersetzt, von denen die erste dazu dient, die Klinke 533 im Kraft schluss mit der Steuerschiene 544 zu halten, während die letztere die Aufgabe hat, die Schiene zurückzuziehen, und zu diesem Zweck an einen vordern Haken der Steuer schiene angreift.
Die Steuerschienen 544 lassen sich in ver schiedener Weise dazu verwenden, die Sperr klinken 533 zu steuern. Um beispielsweise beliebige Zahnstangen<B>176</B> ganz auszuschal ten, braucht man die betreffenden Steuer schienen 544 nur in ihrer vordern Lage zu sperren. Zu diesem Zweck hat jede Steuer schiene einen angelenkten Haken 547, der in eingerückter Stellung gemäss Fig. 10 über die Platte 546 greift. Ein Federhebel 548 dient dazu, den Haken 547 entweder eingerückt zu halten gemäss Fig. 10 oder ausgeriickt gemäss Fig. 34. Stellt man die Maschine für eine bestimmte Arbeit ein, so sperrt man mit Hilfe der Haken 547 die nicht zu benutzen den Typenstangen.
Ferner können die Halteklinken 533 dazu dienen, den Summendruck zu verhindern, wenn nur die Posten zu drucken sind. Zti- diesem Zweck hat jeder Steuerschieber zwei an ihm angelenkte Kupplungsglieder 551 und 55?, deren Schwenkbewegung je durch einen Zapfen 556 begrenzt ist, der sich von oben an die Schiene 544 anlegen kann. In ihrer jeweiligen Einstellage werden die Kupp lungsglieder durch Haltehebel<B>557</B> gesichert, die bei 560 eingekerbt sind und durch Federn 558 gegen die Zapfen 556 gedrückt werden.
Bei der bevorzugten Form nach Fig. 34 haben die Kupplungsglieder ausserdem auf- m i iirtsgerielitete n Handgriffe Handgriffe 549 für ihre be- queme Ein- oder Ausschaltung. Die LTnter- summenwelle 5(15 und die Hauptsummen welle 506 tragen je auf ihnen in Abständen festgeklemmte Arme 553, die zusammen eine Schiene 554 tragen.
Jedes Kupplungsglied 551 lässt sich nun durch Schwenkung im LThrzeigersinn in eine solche Lage bringen, dass seine hintere Nase in die Bahn der Schiene 554 der Hauptsummenwelle (Fig. 11)) reicht. Man kann indessen das Kupplungs glied durch Schwenken im Clegenuhrzeiger- sinn auch so stellen, dass eine Schulter 555 an seinem andern Ende in die Bahn der Schiene 554 der LTntersummenwelle reicht.
Es sei nun angenommen, dass in einem bestimmten Tabellierwerksabsehnitt die Ha ken 547 ausgerückt sind - die Klinken 533 sind in. diesem Falle für gewöhnlich unwirk sam -, und dass die Kupplungsglieder 551 so eingestellt sind, dass sie entweder durch die L'ntersuntmenwelle oder durch die Haupt summenwelle ergriffen werden. Bei dieser Einstellung sind dann die betreffenden Ty penstangen<B>176</B> hei den Posteneinführungs- gängen in Tätigkeit.
Bei einem LTntersum- mengang oder einem Hauptsummengang wer den sie indessen durch die Halteklinken 533 gesperrt, weil bei diesen Summengängen die Steuerschiene 544 nach links verschoben wird.
Diese Art der Steuerung kann zum Bei spiel dazu dienen, in dem betreffenden Tabel- lierwerksabschnitt das Löschen der Saldier- werke zu verhindern, so dass diese Oberhaupt- ,stimmen. also die Summe der Hauptsummen. aufspeichern, was näher noch später erläu tert werden soll.
Die Steuerschienen 544 für die Klinken 533 -erden ferner noch durch zwei \-eitere Wellen .i61 und 56? gesteuert, von denen die erstere dein Zweck dient, das Hochschnellen der Typenstangen nach dem Summendruck zu verhindern, während die andere in den jenigen Tabellierwerksabschnitten zur Wir kung kommt, in denen der Druck von kenn zeichnenden Angaben nach jedem Summen gang nur einmal erfolgt, nämlich unter Steue rung durch die erste Lochkarte jeder Karten gruppe.
Diese beiden Wellen sind mit Schie nen 554 ausgerüstet, die mit den Kupplungs- 0 11. iedern 552 zusammenwirken. Die Welle <B>561</B> wird durch das später zu erläuternde Summenschaltwerk derart im Gegenuhrzei- gersinn gedreht, dass sie die Klinken 533 während der zweiten Hälfte eines jeden Sum menganges in Eingriff bringt. Infolgedessen verhindern die Klinken, dass die Zahnstangen nach dem Ausrücken der gelöschten Addier räder in der Mitte des Arbeitsspiels in die Endlage hochschnellen.
Die Abwärtsbewe- 0;tin01 der Zahnstangen behindern die ein- (rerRckten Halteklinken indessen nicht. In < allen denjenigen Tabellierwerksabschnitten, in denen ein Summendruck erfolgt, werden daher die Kupplungsglieder<B>552</B> im . Uhr- zc,i@;,#xrsinn geschwenkt, um durch diese Welle :)61 in Bewegung versetzt zu werden.
Die bperrliaken 547 in diesen Tabellierwerks- ,il chnitten ,-erden natürlich ausgerückt.
Um die Maschine für eine bestimmte Art der Kartenauswertung einzustellen, braucht nian nur in denjenigen Tabellierwerks- absehnitten, in denen Zahlen zu verrechnen und Summen zu drucken sind, die gewünsch ten Saldierwerke einzuschalten durch Ein ; schnappenlassen der Zapfen 412 (Fig. 35) und gleichzeitig die betreffenden Kupplungs glieder<B>552,</B> unter Lösen der Haken 547 ent- aprechend einzustellen.
In den andern Tabel- lierwerksabschnitten hingegen, in denen zum Beispiel nur Buchstabendruck erwünscht ist, werden die Zapfen 412 herausgezogen und (lic, Kupplungsglieder 552 in die unwirksame Luge gestellt.
Die Steuerung für den Kennzeichendruck ist. in den Fig. 3, 4 und 10 gezeigt. Diese Einrichtung ist so getroffen, dass man beim Einstellen der Maschine jede beliebige Ty penstange 176 zum Kennzeichendruck heran- ziehen kann. In diesem Falle drucken die betreffenden Typenstangen nur unter Steue rung durch die erste Karte jeder Gruppe. Ist die Maschine im übrigen so eingestellt, dass Postendruek unterbleibt, so unterbleibt auch nach dem durch die erste Karte gesteuerten Druckvorgang des Kennzeichens die an schliessende Zeilenschaltung, so dass nach Verarbeitung der Kartengruppe die Summen in dieselbe Zeile gedruckt werden, in die zu vor das Kennzeichen gedruckt wurde.
Die Einstellung, die für diese Arbeitsweise nötig ist, besteht im Lösen der Sperrklinke 547 und Schwenken des Kupplungsgliedes 552 im Gegenuhrzeigersinn. Dieses Kupplungsglied gelangt dann in den Bereich der Schiene 554 der Kennzeichenwelle 56i2. Diese Welle 562 hält ihre Schiene 554 für gewöhnlich in einer solchen Lage, dass sie beim Einkuppeln eines Kupplungsgliedes 552 die betreffende Steuer schiene 544 in der vordern Lage hält, in der die Klinke 533 die Antriebszahnstange in der Ausgangslage sperrt. Wird die Welle 562 gedreht, so schiebt sie die Steuerschiene 544 nach hinten, wodurch die Halteklinke ausgerückt wird und die Zahnstangen zum Druck des Kennzeichens hochgehen lässt.
Die Schwenkung der Kennzeichenwelle 562 im Uhrzeigersinn erfolgt durch Drehen der Un- tersummenwelle 505 oder der Hauptsummen welle 506 im Gegenuhrzeigersinn. Um diese Wellen entsprechend untereinander zu ver binden, ist die in Fig. 3 gezeigte Anordnung getroffen. Auf den bis in das Gehäuse 156 ragenden Enden der drei Wellen sitzen Arme 563, 564 und 565, von denen der letztere mit einem seitlichen Zapfen unter die andern Arme greift, derart, dass die Welle 562 ge dreht wird, wenn sich die Welle 505 oder 506 dreht, und zwar jeweils um denselben Winkel, nur in der entgegengesetzten Rich tung.
Die Welle 562 wird durch eine Feder 559 nachgiebig in ihrer Grundstellung ge halten.
Durch Drehen der Welle 562 wird die Halteklinke 533 ausgerückt, so dass die Zahn stange hochgehen kann. Dies geschieht also bei Beginn des Summenganges. Hierbei gehen die zum Kennzeichendruck verwendeten Tv- penträger bis in die höchste Stellung, da die Anschläge 295, wie erinnerlich, während der Summengänge ausgerückt gehalten werden. In dieser höchsten Lage stehen die untersten Typen über der Druckzeile, so dass ein Ab druck vermieden wird.
Bei Drehung der Welle 562 im L hrzeigersinn bei Beginn des Summenarbeitsspiels wurde indessen ein Zap fen 568 eines ain rechten Ende der Welle sitzenden Armes 570 durch den Haken eines Winkelhebels 571 gesperrt, so da.ss die Welle festgehalten wurde.
Der Haken steht unter der Wirkung einer Feder 57? und ist. dureli eine Stange <B>573</B> mit einem Winkelhebel 574 verbunden, dessen waagrechter Arie in das obere Ende der Bahn der Rückstellstange 22 01 hineinragt. Auf der Rückstellstange be- findet sich ein senkrechter Zapfen 575, der beim Anlegen der Rück.,tellstange an il)
reni obern Hubende den Winkelhebel 574 aus schwenkt und dadurch den Haken 571 löst. Dies geschieht also in der Mitte eines jeden Arbeitsspiels, auch des Suminena.rbeitsspiels. Hierbei wird jedoch die Welle 562 durch die Summenwelle noch gehalten. Sie wird daher beim Herabgehen der Stange 211 wieder von neuem gesperrt und erst wieder freigegeben, wenn das auf den Summendruelz folgende Arbeitsspiel, bei welchem die erste Lochkarte der neuen Gruppe ausgewertet wird, zur Hälfte beendet ist. Bei Beginn dieses Ar beitsspiels ist daher die Welle 56\3 immer noch gesperrt, so dass die Typenstangen frei aufwärts gehen können, um unter Steuerung durch die erste Karte das Gruppenkennzei chen zum Abdruck zu bringen.
In der Mitte dieses Arbeitsspiels wird dann der Haken<B>571</B> gelöst und lässt die Welle 56? in die Grund stellung zurückkehren, in der die Halteklin ken 533 eingeruckt sind. Diese verhindern zwar nicht die Herabbewegung der Typen stangen nach dem Kennzeichendruck, doch deren Wiederaufwärtsbewegung. Erst beim folgenden Summengang werden sie wieder gelöst. Diese Arbeitsweise ist unabhängig davon, ob ein Druck der Posten bei der Aus wertung der Karten stattfindet oder verhin- dert wird. lin letzteren Falle unterbleibt nur die Zeilenschaltung nach dem Kennzeichen druck.
Damit die vier Wellen 562, 561, 505 und 5(l6 sich nicht verbiegen, sind sie in gemein samen Lagerstücken<B>576</B> gelagert, die in Ab ständen längs der Wellen angeordnet und an den Rahmenstangen 537 und 538 ange schraubt sind. Sicui-niciisejaaltwerk. Nunmehr sei das Siimnienschaltwerk er läutert, das dazu dient, bei einem Wechsel der Gruppenkennzeichen die Summenwellen 51l5 und 506 in der erforderlichen Weise zu drehen und die andern hierbei nötigen Schal tungen auszuführen.
Um festzustellen, wann ein Wechsel der Kartengruppen erfolg, sind in bekannter Weise jeder Reihe von Stellstiften - es sind dies die Stifte, die durch die Abfühlstifte angehoben werden und ihrerseits die Leit- stäbe verstellen - zwei Gruppenkontroll- schieber 580 zugeordnet, von denen der eine von den sechs Stiften des obern Kartenfeldes und der andere von den sechs Stiften des untern Kartenfeldes angetrieben wird, sobald ein Wechsel in der Einstellung der Stifte er folgt,
also auch ein Wechsel in der Lochung der Karten stattfindet. .Leder dieser beiden Gruppenkontrollschieber wirkt, Renn er ver schoben wird, auf das untere Ende einer senkrecht verschiebbaren Taste 581. Es sind also insgesamt 90 solcher Tasten angeordnet, und zwar in zwei Gruppen. Jede Taste ist senkrecht verstellbar in drei verschiedenen Höhenlagen. Zwecks leichterer Zugänglich keit sind die Tasten in vier Gruppen angeord net, von denen die beiden obern der obern Kartenhälfte und die beiden untern Gruppen der untern Kartenhälfte zugeordnet sind.
Be findet sich eine Taste in ihrer höchsten Lage, so liegt ihr unteres Ende über dem Gruppen- kontrollschieber 580. Wird die Taste um einen Zahn lierahgedrückt, gelangt ihr unteres Ende nvischen den Schieber 580 und zwi schen eine Bügelstange<B>579</B> (Fig. 39). Findet dann ein Gruppenwechsel statt, so wird diese Stange<B>579</B> aussgeschw enkt, was einen L nter- gruppenzug zur Folge hat.
Wird eine Taste ganz herabgedrückt in ihre dritte Stellung. so gelangt ihr unteres Ende zwischen den Gruppenkontrollschieber 580 und eine andere Bügelstange 585 fFig. 39). In diesem Falle wird also diese Bügelstange 585 beim Grup penwechsel ausgeschwenkt. Sie führt zwei Summengänge herbei, nämlich erst einen Un- tsrsummengang und dann einen Hauptsum- mengang. Die Bügelstange 585 liegt unter der Bügelstange 579 und wird von zwei Ar men 586 einer Schwingwelle 587 getragen, die in Lagerplatten 588 gelagert ist.
Die Bügelstange 579 wird von zwei Armen einer zweiten Schwingwelle 590 getragen.
Bei der Arbeitsweise, um die es sieh hier handelt, sind die Karten also nach Haupt- und Untergruppen sortiert, wobei die Grup penzugehörigkeit durch Kennlochungen ver zeichnet ist. Diejenigen Tasten 581, die den die Untergruppenkennzeichen tragenden Kar tenspalten zugeordnet sind, werden bei der Voreinstellung der Maschine um einen Zahn heruntergedrückt, was zur Folge hat, dass bei einem Wechsel der in diesen Kartenspalten abgefühlten Lochungen der Bügel 579 ge schwenkt wird und die Welle 590 dreht. Da durch werden dann durch das nachstehend zu erläuternde Summenschaltwerk die für den Untersummenzug erforderlichen Schal tungen herbeigeführt.
Diejenigen Tasten 581, die den die Hauptgruppenkennlöcher tragen den Spalten zugeordnet sind, werden um zwei Zähne herabgedrückt. Ein Summenwechsel in diesen Spalten hat dann die Wirkung, dass der Bügel 585 geschwenkt und die. Welle 587 gedreht wird.
Fig. 3 zeigt den Einbau des das Summen schaltwerk einschliessenden Gussgehäuses <B>591</B> am rechten Seitenrahmen 101 des Unterteils der Maschine. Dieses Gehäuse hat einen ab- v#ärtsragenden Stutzen, in dem eine senk rechte Welle 592 gelagert ist, die über ein Schneckenrad 593 von der im Unterteil ge lagerten Welle 103 aus angetrieben _wird. An ihrem obern Ende trägt die Welle 592 eine Schnecke 594 (Fig. 40) zum Antrieb zweier Schneckenräder 595 und 596, von denen das erstere eine Untersummenhohlwelle und das andere eine Hauptsummenhohlwelle antreibt.
Das Gussgehäuse ist auf der einen Seite durch einen Deckel 597 abgeschlossen. Seine gegenüberliegende Wand 598 dient zur La gerung der verschiedenen Wellen und Achsen.
Das Schneckenrad 595 ist seinerseits auf einer im Gehäuse befestigten Buchse 600 ge lagert, auf deren linkem Ende die Untersum- menhohlwelle 601 drehbar ruht. Diese Hohl welle trägt eine Reihe von Kurvenscheiben zur Steuerung des Untersummenganges. Im Innern der Buchse 600 ist eine durch diese hindurchgehende Welle 602 gelagert, die mit der Hohlwelle zu gemeinsamem Umlauf ge kuppelt, aber dieser gegenüber in der Längs richtung verschiebbar ist.
Zu diesem Zweck trägt das linke Ende der Welle 602 einen aufgeklemmten Block 603, der mit einer Gabel über einen Zapfen 604 der äussersten Nockenscheibe 605 greift, die auf der Hohl welle 601 befestigt ist. Die Winkelstellung der Hohlwelle und der innern Welle lässt sich dadurch verstellen, dass man die Klemm schraube 606 löst und den Block auf der Welle verdreht.
In der gleichen Weise ist das Schnecken rad 596 für den Hauptsummengang gelagert. Es sitzt also auf einer festen Buchse 607, in der verschiebbar eine Welle 609 läuft, die durch eine aufgeklemmte Gabel 608 mit Klemmschraube 610 und durch einen Zap fen 611 der Kurvenscheibe 612 mit der Hohl welle 613 gekuppelt ist. Die Hohlwelle<B>613</B> ist ihrerseits auf dem äussern Ende der festen Buchse 607 gelagert.
Während der Posteneinführungsgänge sind die beiden Hohlwellen abgekuppelt und in Ruhe.
Ändert sich 'das Hauptgruppenkennzei- chen und gegebenenfalls auch gleichzeitig das Untergruppenkennzeichen, so wird nur die Hohlwelle 613 in Gang gesetzt. Ändert sich aber nur das Untergruppenkennzeichen, während eine Änderung in dem Hauptgrup- penkennzeichen nicht eintritt, dann wird nur die andere Hohlwelle 601 in Gang gesetzt. Zum Ingangsetzen der Hohl -elle (,()t wird die Welle 602 durch Längsverschiebung mit dem ständig umlaufenden Schneckenrad 595 gekuppelt.
Auf ihrem rechten Ende trägt die Welle zu diesem Zweck ein Rad 614, an dessen Innenfläche in Achsenrichtung ein Kupplungszapfen<B>615</B> vorspringt. Wird die Welle verschoben, so tritt dieser Zapfen in die eine oder die andere zweier Nuten 616 ein, die in das Schneckenrad<B>591</B> eingefr"ist sind.
Das Schneckenrad 595 führt für zwei Umdrehungen der Hauptwelle der Maschine einen Umlauf aus. Denientspreeliend sind die beiden Nuten 616 im Abstand von 180 vor gesehen. Der Zapfen 615 tritt dann in die erste ankommende Nut ein. Die hierdurch hergestellte Kupplung bleibt für eine Um drehung der Hohlwelle 6(11 erhalten und wird dann wieder gelöst.
Die Ein- und Auskupplung wird gesteuert durch eine Schwingwelle 617. Diese ist. gleichachsig zu einer der Kupplung der Hohlwelle<B>613</B> für den Ha uptsummenba.i zugeordneten Welle 6-14 in einem Block 599 (Fig. <B>37)</B> gelagert, der in das Gnssgehilise 591 eingesetzt und bei 619 dort angeschraubt, ist. Ein Ansatz 618 in der #Hitte dieses Guss- stückes dient zur Lagerung der anstossenden Enden der Wellen.
Die Schwingwelle 617 trägt CTabelarme 620, die mit Zapfen 6?1 in eine Umfangsnut der auf der verschiebbaren Welle befestigten Scheibe 614 eingreifen. Die Kupplung wird also dadurch eingerückt, dass die )Vene 617 mit Bezug auf Fig. <B>39</B> im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Aus- geriicl@t wird sie durch Drehen der Welle iin entgegengesetzten Sinn.
Am äussern Ende der Welle 61.7 sitzt ein waagrechter Arm 622, der mit einem Zapfen 623 in einen Kurvenschlitz 63.1 einer Platte 625 eingreift, die bei 626 an einer Rahmen platte 627 schwenkbar gelagert ist. Dieser Kurvenschlitz hat die aus den Fig. 39 und 41 ersichtliche Gestalt. Er bildet eine Schul ter 628, auf die sich der Zapfen 623 für ge wöhnlich stützt. Ferner trägt die Welle 617 einen senkrechten Arm 630, an dein eine Feuer 6.'31 angreift. Diese sucht die Ktipp- lung einzuriicl@en, was aber für gewöhnlich durch die Schulter 628 verhindert wird, die den Zapfen 623 festhält.
Unter der Rück- wirkung des Zapfens sticht sich die Platte C?:> im 1-hrzeigersinn zu drehen, doch wird sie daran durch eine Sperrung verhindert, nämlich durch einen Haken 632. @Vie Fig. 37 zeigt, ragt von der Rahmenplatte 677 aus ein Ständer 633 nach vorn. Auf seinem Ende sitzt die Nahe dieses Hakens 632, die einen weiteren Arm 634 mit einem waagrecht ab- gebogenen Lappen 635 hat.
Die Untersumnienschwingwelle 590, die durch die Gruppenkontrollscheibe 580 (Fig.1) bei einem Gruppenwechsel hin- und her gedreht wird, trägt an ihrem Ende einen waagrechten Arm 636, der für gewöhnlich unter dein Lappen 635 des Hebels 634 liegt. Die Welle S9() ist in Fig. 37 gestrichelt ge zeigt. Auch diese '\Velle hat einen Arm 536.
Wird die Welle 590 beim Gruppenwechsel gedreht, so schwingt der Hebel 634 im Uhr- zeigersinn mit Bezug auf Fig. 39 und löst. dadurch den Haken 632 ans. Die Platte 625 kann sieh daher unter dem Druck des Zap fens 623 drehen, so dass der Arm 622 unter der Kraft der Feder 631 herabsinkt und die Kupplung einriielzt.
Der Grund für die Einschaltung der Sp:,rrplatte 625 zwischen dein Haken 632 und dem Arni 622 liegt darin. dass die Kräfte so gering sind, die die Welle 590 bei einem CGrlippeiiwechsel zu drehen suchen.
Deshalb muss der durch diese Welle zu lösende Haken unter geringer Spannung stehen. Dieses Ziel wird (buch die Wirkung der geneigten Schul ter<B><I>628</I></B> erreicht, die den unmittelbaren Druck des Zapfens 6?3 aufnimmt und sieh ihrer seits nur finit geringer Kraft im Uhrzeiger sinn zu drehen sucht und daher auch nur mit geringer Spannung auf dem Haken 632 lastet-. Der Haken steht unter der Wirkung einer .schwachen Feder 638.
Wird der Arm 622, wie später zu erläutern ist, aufwärts zuriiel@gestellt, uni die Kupplung freizugeben, so gleitet der Zapfen in dein schrägen Ab schnitt des Schlitzes 624 und schwenkt die Platte 625 im Gegenuhrzeigersinn, bis diese Platte vom Haken<B>632</B> wieder ergriffen wird.
Die Hauptsummenwelle ist mit ihrem Schneckenrad 596 in ähnlicher Weise gekup pelt. Nur in Einzelheiten bestehen Unter schiede. Die in ihrer Längsrichtung ver schiebbare Welle 609 trägt eine Scheibe 640 mit einem Kupplungszapfen 641. Dieser kann in eine von drei Nuten 642 einfallen, die in der Stirnfläche der Nabe des Schnek- kenrades 596 im Winkel von 120 zueinan der vorgesehen sind. Das Schneckenrad 596 führt nämlich bei drei Umläufen der Haupt triebwelle der Maschine eine Umdrehung aus. Sie steuert nämlich einen Leergang, einen Untergruppen-Summengang und einen Haupt gruppen-Summengang.
Die Scheibe 640 hat eine Umfangsnut, in die Gabelarme 643 der Schwingwelle 644 eingreifen, welche an ihrem äussern Ende (Fig. 38) einen waag rechten Arm 645 trägt. Ein Zapfen 646 die ses Armes ragt in einen Schlitz, der im Ende eines Armes 647 vorgesehen ist, welcher auf dem rechten Ende einer langen Schwingwelle 648 sitzt. Diese Welle 648 ist im Gussstück 591 gelagert und erstreckt sich quer über dieses hinweg. Vorn ragt sie über dieses hinaus (Fig. 39) und trägt dort einen waag rechten Arm 650. Die Fig. 37 und 42 zei gen die verschiedenen Anschlüsse.
Der Arm 650 wird durch eine starke Feder<B>651</B> auf wärtsgezogen, welche dieHauptsummenkupp- lung einzurücken sucht. Für gewöhnlich je doch wird der Arm 650 entgegen der Kraft dieser Feder durch eine Sperrplatte 654 ge halten, indem eine auf der linken Kante die ser Platte vorgesehene Schrägfläche 653 auf einen Zapfen 652 des Armes 650 drückt. Die Platte sucht sich daher zu drehen, wird jedoch durch einen Haken 655 gehalten, der auf einem Zapfen 657 der Rahmenplatte 627 gelagert ist und einen Arm 658 hat, dessen Lappen 660 für gewöhnlich gesperrt ist. Eine schwache Feder<B>661</B> sucht die Platte 654 und den Hebel 655 bis 658 im Gegenuhrzeiger sinn zu drehen.
*Wie die Fig. 37 und 40 zeigen, ragt die Hauptsummenschwingwelle 587 rechts über den Rahmen 588 hinaus und trägt dort einen Arm 662. Dieser greift mit seinem freien Ende unter den Lappen 660 und sperrt da durch den Arm 658, wie dies gestrichelt in Fig. 37 gezeigt ist. Ändert sich die Ilaupt- gruppenlochung der Karten, so dreht sich die Welle 587 und schwenkt ihren Arm 662 aus. Infolgedessen wird die Platte 654 freigege ben, der Stift 562 bewegt sich aufwärts, die Welle 648 dreht sich im Uhrzeigersinn, und die Welle 644 rückt die Kupplung ein.
Nach Beendigung des Hauptsummengan- ges wird die Kupplung zwangsweise wieder ausgerückt. Zu diesem Zweck wird die Welle 648, 644 im entgegengesetzten Sinne gedreht, so dass die Sperren wieder einfallen können.
Die Wellen 587 und 590 sind einander so zugeordnet, dass sie sich bei jedem Wech sel der Hauptgruppe beide drehen, auch wenn sich zufällig ausnahmsweise nur die Haupt gruppenlochung, nicht aber die Untergrup- penlochung ändern sollte. Mangels besonderer Vorkehrungen würden daher gleichzeitig beide Kupplungen eingerückt. Das muss aber verhindert werden, weil bei einem Wechsel der Kartenhauptgruppe nur die Hauptsum- menkupplung eingerückt werden darf.
Aus diesem Grunde trägt die Welle 648 einen aufrechten Arm 663 (Fig. 39), der durch eine Stange 664 und eine Stift-Schlitzverbin- dung 665 mit einem Arm 630 der Welle<B>617</B> verbunden ist. Das linke Ende des Schlitzes 665 ist von dem Stift so weit entfernt, dass sich die Welle 617 zum Einrücken der Un- tersummenkupplung frei drehen kann, sofern nicht gleichzeitig die Welle 648 im Gegen uhrzeigersinn gedreht wird.
Die Stift-Schlitz- verbindung hat also die Wirkung, dass ent weder der Arm 630 im Gegenuhrzeigersinn oder der Arm 663 im Uhrzeigersinn schwin gen kann, um die eine oder die andere Kupp lung einzurücken, dass aber gleichzeitig diese Bewegungen der beiden Arme nicht erfolgen können. Die Feder 651 ist viel stärker als die Feder<B>631,</B> so dass bei gleichzeitiger Frei gabe der beiden Kupplungssteuerungen die Hauptsummenfeder 651 das Übergewicht hat und zwangsweise die Untersummenwelle 617 in ihrer Grundstellung zurückhält.
Die Fig. 43 bis 48 zeigen die verschie denen Kurvenscheiben der Summensehalt- werke und deren Anschlüsse. Die den Kur venscheiben zugeordneten Noekenhebel sind auf zwei Achsen 670 und 671 gelagert, die vom Gehäuse 591 aus nach links vorspringen. Unterbrechers <I>der Kartenförderung.</I> Die Kurvenscheiben 605 und 612 (Fig. 48) dienen zur Steuerung des Kartenanschlages, der die Karte in der Abfühltasche festhält. Diese Kurvenscheiben sitzen ganz links.
Der Kurvenscheibe 605 ist ein Nockenhebel 673 mit Rolle 67\3 und einem Zapfen 674 zu geordnet, der unter den Nockenhebel <B>675</B> greift, dessen Rolle an der Kurvenscheibe 612 der Hauptsummengruppe anliegt. Beide Kurvenscheiben 605 und 612 haben einen erhöhten kreisbogenförmigen Teil, der sich fast um ihren ganzen Umfang erstreckt, und haben nur an dem Ausgangspunkt eine Ver tiefung.
In dieser Vertiefung liegen die Nockenrollen für gewöhnlich während der Posteneinführungsgänge. Infolgedessen be finden sich die Nockenhebel für gewöhnlich in ihrer untern Lage, werden jedoch unmit telbar bei Beginn eines Leerganges ge schwenkt, der bei jedem Gruppenwechsel er folgt. Handelt es sich um einen Untergrup- penwechsel, so bleiben die Hebel für zwei Arbeitsspiele, nämlich den Leergang und den U ntersummengang, angehoben.
Handelt es sich indessen um einen Ha_uptgruppenwech- sel, so bleiben die Hebel für drei Arbeits spiele, den Leergang, den Untersummengang und den Hauptsummengang, angehoben. Der Hebel 675 wirkt auf einen Stössel 676 (Fig. 37), der in das Unterteil der Maschine herabführt. und dort an einen Winkelhebel 677 angeschlossen ist, der durch eine Kuppel stange 678 mit einem Arm 680 einer Schwing welle 681 verbunden ist.
Diese Schwingwelle verläuft quer über die Maschine und trägt auf ihrem andern Ende eine Klinke zum Festhalten des Kartengreifmessers. Es ist dies die im DRP. Nr. 603 741 mit der Be- zugszahl 383 bezeichnete Klinke. Am Ende eines jeden Posteneinführungsganges befindet sich der Kartengreifer in seiner zurückgezo genen Stellung. Setzt dann der Leergang ein, so wird die Sperrklinke wirksam und hält das Kartengreifmesser fest, um es erst bei Beginn des nächsten Posteneinführungs- ganges wieder freizugeben, nachdem die Summengänge ausgeführt sind.
Inzwischen bleibt die erste Karte der neuen Gruppe, die die Gruppenwechselschaltung ausgelöst. hatte, in der Abfühltasche.
An den Winkelhebel <B>677</B> (Fig. 37) ist ausserdem eine Zugstange 684 angeschlossen, die durch den Stift und Schlitz 686 mit einem Arm 685 einer Welle 134 verbunden ist. Es ist dies die Welle, die den Karten anschlag der Abfühltasehe steuert. Am Ende eines jeden Posteneinführungsganges nimmt dieser Anschlag seine untere Stellung ein, in der er die Abfühltasche verschliesst. Dann befindet sich der Stift im untern Ende des Schlitzes 686.
Wird nun beim einsetzenden Leergang die Stange 684 herabgezogen, so sperrt sie dadurch den Kartenanschlag in der untern Lage, wodurch die Abfühltasche geschlossen gehalten wird, um erst wieder nach dem beendigten Summengang bei Be ginn des dann folgenden Posteneinführungs- ganges geöffnet zu werden. Die Nabe des Hebels 675 hat einen wei teren, in den Fig. 37 und 48 gestrichelten Arm 687, der mit einem Stift 688 einen Arm 690 der Gruppenkennzeichenwelle 590 auszu schwenken vermag (Fig. 37).
Das hat fol gende Bewandtnis: Die Welle 590 wird da durch während des Leerganges und des fol genden Summenganges bezw. der folgenden Summengänge zwangsweise in ihre Aus gangslage überführt und dort festgehalten. Hierbei nimmt. die Welle 590 gleichzeitig die Welle 58-! in die Ausgangslage mit.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die oberhalb der Fühlstifte angeordneten Spei cherstifte im Gegensatz zur Powers-Tabel- liermaschine gemäss DRP. Nr. 603 744 wäh rend des Leerganges und der Summengänge nicht auf- und abgehen, sondern durch ihre Riegelleisten gesperrt bleiben. Die Ausrük- kung der Riegelleisten während dieser Ar beitsgänge ist nämlich nicht nötig und unter bleibt. Die Einstellung der Speicherstifte entsprechend der ersten Karte der neuen Gruppe bleibt also bis zum nächsten Posten einführungsgang erhalten.
Die Hebel 687 und 675 sind relativ zu einander dadurch verstellbar, dass ihre Naben <B>691</B> und 692 (Fig. 38) aufeinander drehbar und durch eine Schraube 693 feststellbar sind. Umschaltung <I>der</I> Saldierwerke <I>beim</I> Summengang.
Der zweite Satz von Kurvenscheiben, der die Kurvenscheibe 694 der Untersummen gruppe und die Kurvenscheibe 695 der Bauptsummengruppe (Fig. 47) umfasst, dient der Umschaltung des Saldierwerkes auf Ad dition oder Subtraktion, je nachdem, ob der Saldo positiv oder negativ ist. Der N ocken- hebel 696 der Kurvenscheibe 695 wirkt auch auf den Nockenhebel 697 der Kurvenscheibe 694 ein, und dieser zieht seinerseits eine Stange 698 herab.
Die beiden Kurvenschei ben sind so gestaltet, dass die Stange bei Beginn des Leerganges herabgezogen wird und erst. wieder heraufgeht, wenn der Sum mengang bezw. die beiden Summengänge be endet sind. Die Stange 698 greift an einem aus zwei parallelen Platten bestehenden Arm 700 an, der auf einem Zapfen 701 gelagert ist (Fig. 2, 4 und 51) und seinerseits durch eine Stange 702 mit einem Winkelhebel 703 verbunden ist, der auf einer Schwingwelle 704 befestigt ist. Der andere Arm des Win kelhebels 703 ist durch eine Kuppelstange 705 mit einem Arm 706 einer obern Schwing welle 707 verbunden. Die beiden Wellen 704 und 707 liegen über den Achsen 428 und 406.
Sie drehen sich beide zusammen im Uhrzeigersinn, wenn die Stange 698 herab gezogen wird.
Hierdurch schalten sie die Saldierwerke auf Subtraktion um, sofern das Vorzeichen des Saldos eine solche Umschaltung erfordert. Jedes Saldierwerk ist mit einem Glied ver sehen, das das positive oder negative Vor zeichen des Saldos anzeigt. Zu diesem Zweck hat in jedem Saldierwerk der Einerhebel 310 (Fig. 7, 18), der das Einer-Subtrahierrad 305 trägt-, auf seiner rechten Seite einen vorsprin genden Zapfen 710. Der das Addierrad tra gende Hebel 307 der Einerstelle hat einen entsprechenden Zapfen 711.
Im Punkt 712 ist an der rechten Rahmenplatte 297 des Zählwerkes ein Hebel 713 gelagert, der an seinem obern Ende einen rückwärts gerich teten Finger 714, und an seinem untern Ende eine gerade Anschlagfläche 709 hat. Dieser Hebel<B>713</B> kann zwei Stellungen ein, nehmen und wird in der jeweiligen Lage durch einen Haltehebel 721 gehalten, der mit der einen oder der andern Kerbe durch eine Feder an einen Arm des Hebels angedrückt wird und seinerseits bei 722 an der Rahmen platte gelagert ist.
Der Hebel 718 ist das Organ, das die positive oder negative Natur der im Saldier werk stehenden Summe anzeigt, und zwar nimmt er bei negativem Vorzeichen die in Fig. 1 beim obern Saldierwerk gezeigte Lage, und bei positivem Vorzeichen die beim untern Saldierwerk gezeigte Lage ein. In Fig. 7 ist die positive Lage ausgezeichnet und die nega tive gestrichelt.
In der Addierstellung nehmen die Zapfen 710 und 711 die Lagen A1 ein, solange das Saldierwerk ausgerückt ist. Wird es ein gerückt, so. gehen sie über in die Lage A_. Beim Ausrücken kommen sie wieder in die Stellung Al. Wird die Maschine auf Sub traktion umgestellt, so dass der obere Hebel 310 nach rechts und der untere Hebel 307 nach links gehen, gelangen die beiden Zap fen in die Stellungen .S1. Wird nunmehr das Saldierwerk eingerückt,
gehen die Zapfen hach S_. Wird beim Subtraktionsvorgang das Saldierwerk durch die Nullstellung hin durchgedreht, wird die flüchtige Eins in die Einerstelle übertragen. Zu diesem Zweck schwingen die Hebel 310 und 307 aufwärts und bewegen die Zapfen in die Lage S3. Hierbei steht der untere Zapfen 711 dicht hinter der Fläche 709. Wird nunmehr das Saldierwerk ausgerückt, stösst der Zapfen 711 beim Übergang in die Lage 8., gegen den Hebel 713 und schwenkt diesen in die gestrichelte Stellung. In dieser Stellung bleibt der Hebel so lange, als der Saldo negativ ist.
Erst dann geht er wieder in die ausgezogene Lage über, wenn das Sal- dierwerk im Additionssinne die Nullstel lung durchläuft. Ist. das Saldierwerk wie der ausgerückt, so gehen die Hebel 310 und 307 herab, nachdem der Hebel 713 umge schaltet worden ist.
Die Zapfen gelangen dann wieder in die Stellung S1. Während dieser Schaltvorgänge befand sieh der obere Zapfen 710 ausserhalb des Bereiches des Fingers 71=I. Bei t mschaltung auf Addition belangen die Zapfen wieder in die Stellun gen A, und gehen beim Eini-iielzen nach .1,. Erfolgt nun der Durchgang des Saldierwer- kes durch die Nullstellung, so wird wie derum die flüchtige Eins auf die Einerstelle übertragen, so dass die Zapfen nach A.; über gehen.
Beim anschliessenden Ausrücken des Saldierwerkes bewegen sie sich nach _l,. Bei dieser Schaltbewegung schwenkt der obere Zapfen den Hebel 71i) wieder in die positive, in Fig. 7 ausgezogen dargestellte Tage, während der untere Zapfen ausserhalb des Bereiches der Fläche 709 bleibt.
Nach erfolgter Übertragung der flüchtigen Eins gehen die Hebel<B>310</B> und 3<B>0</B>7 wieder herab und bringen die Zapfen dann in die Stel lung .-l,. Ist der Hebel 713 in der positiven Stellung, so liegt sein unteres Ende im Be ieich des untern Zapfens 711, sofern das Saldierwerk auf Subtraktion eingestellt ist. Nimmt der Hebel aber seine negative Stel lung ein, so befindet sich sein oberes Ende im Bereich des obern Zapfens 710, sofern addiert wird. Darauf beruht die Umschal tung beim Übertragen der flüchtigen Eins auf die Einerstelle.
Wie die Fig. 13 und 18 zeigen, ist. der Hebel 713 jedes obern Saldierwerkes durch eine Stange 7:.@3 mit einem Führungshebel 724 verbunden, der auf einem Zapfen 42,1 caer festen Rahmenplatte 297 gelagert ist. Der Hebel 7:.i4 ist seinerseits durch eine huppelstange 725 (Fig. 9) im Punkt 7?6 mit einer Stange <B>727</B> verbunden, die sich auf einen Zapfen<B>728</B> des Armes 405 stützt.
Steht der Hebel 713 in seiner negativen " S tellung gemäss Fig. 13, so liegt das vor- n en<B>t></B> dere Ende der Stange 725 unter einem Zap fen 7311 eines Armes<B>731</B> der Umschaltwelle <B>707.</B> \ iinint der Hebel 713 aber seine posi tive Lage ein,
so steht der Hebel<B>725</B> mit seinem vordern Ende hinter dein Zapfen<B>730.</B>
Für das untere Saldierwerk ist das ent sprechende Schaltwerk vorgesehen, wobei der untere. Arm 731 auf der untern Um schaltwelle 71)4 befestigt ist. Indessen ist die Stange <B>727</B> des untern Saldierwerkes an dem Arm 427 aasgelenkt.
Um die Wirkung im Zusammenhang zu l.eschreilien. sei daran erinnert, class je nach dem, ob die Hauptgruppe oder nur die Un tergruppe allein wechselt, eine der Kurven scheiben 694, 695 die Stange 698 herab zieht und die Umschaltwellen 704 und 707 .in Uhrzeigersinn dreht. Bei positivem Vor zeichen des Saldos schwingen hierbei die z''3,rme <B>731</B> leer Herab (Fig. 9, unten).
Steht aber im Saldierwerk eine negative Summe., wie dies in Fig. 9 beim obern Saldierwerk der Fall ist, so drückt der Zapfen 'l30 des Armes<B>731</B> der Umschaltwelle auf die Stange 725. Dadurch werden die Stangen <B>725</B> und 727 herabgedrückt und die Arme 41)5 oder 427 geschwenkt, was die Umschal tung des betreffenden Saldierwerkes auf ,Subtraktion zur Folge hat. Dies geschieht hei Beginn des Leerganges.
Die Umschal tung bleibt dann erhalten, bis der Summen gang bezw. die beiden Summengänge be endigt sind. Gemäss Fig. 9 wird beim Ab wärtsschwenken des Armes 427 der Arm 434 nicht mitgenommen, so dass die Stange 450 im Falle eines negativen Saldos im untern Saldierwerk nicht lie i-abgezogen wird.
Die Stange 450 hat an ihrem obern Ende einen Schlitz, so dass auch umgekehrt b(-ini Hei-al)driielien des obern Armes 405 ini halle eines negativen Saldos im obern Wcrk eine Unischaltung des untern Saldier- werkes unterbleibt. Das bedeutet also, dass zwar bei der Posteneinführung die beiden Werke gemeinsam auf Subtraktion umge schaltet werden, dass aber beim Summen gang das Vorzeichen des Saldos bestimmt, ob das betreffende Saldierwerk auf Sub traktion umgeschaltet wird oder nicht.
Bei der Lage der Fig. 9 würde ein Wechsel der Hauptkartengruppen zur Folge haben, dass bei Beginn des Leerganges das obere Sal- dierwerk auf Subtraktion umgeschaltet wird. Es folgt dann zunächst der Unter summenzug, wobei das untere Saldierwerk unter Abdruck der in ihm stehenden posi tiven Summe gelöscht wird. Alsdann erfolgt ein Hauptsummengang, bei welchem das obere Saldierwerk unter Löschung der in ihm stehenden negativen Summe gelöscht wird.
Fig. 24 zeigt einige der Gestänge, die den Umschaltwellen 707 und 704 zugeord net sind. Die Arme 731, 405, 433, 434, 443. usw. lassen sich längs der Wellen 707 und 704 und längs der Achsen 406, 428 und 440 verschieben und daher in die richtige Stel lung gegenüber den beliebig anzuordnenden Saldierwerken bringen, die längs der Schie nen 295 verschiebbar sind. Steuerung <I>der</I> Halteklinken <I>für die</I> Zahnstangen.
Die Kurvenscheiben 732 und 735 (Fig. 46) ziehen bei ihrem Umlauf eine Stange 736 herab. Zu diesem Zweck greift an dieser der Nockenhebel 734 der Kurven scheibe 735 des Untersummenaggregates an, und der Nockenhebel 733 der Kurvenscheibe 732 des Hauptsummenaggregates hat einen Zapfen, der unter den Nockenhebel 734 greift. Sowohl die eine als die andere Nok- kenscheibe zieht daher bei ihrem Umlauf die Stange 736 herab. Diese ist an das in 1i ig. 50 gezeigte Gestänge angeschlossen.
Sie greift nämlich an einem Arm 737 an, der an einem Zapfen 738 gelagert ist und seinerseits durch eine Kuppelstange 740 mit einem Winkelhebel 741 verbunden ist. Die ser ist auf einem Zapfen 504 gelagert und durch eine Stange 742 mit einem Arm 743 verbunden, der auf der Halteklinkenwelle <B>61</B> befestigt ist. Wie mit Bezug auf <B>5 5</B> Fig. 10 erläutert wurde, bewirkt das Dre hen dieser Welle, dass die Halteklinken 533 in die Verzahnung der Zahnstange 176 ein gerückt werden. Sie gestatten dann wohl deren Abwärtsbewegung, verhindern aber deren Aufwärtsbewegung.
Die Kurvenscheibe 735 ist so profiliert, dass sie die Halteklinken für den ganzen, Leergang einrückt sowie während der zwei ten Hälfte des anschliessenden Untersum- menganges. Beim Leergang, bei welchem die Anschläge 225 bereits entsprechend der ersten Karte der neuen Gruppe eingestellt werden, wird auf diese Weise ein Abdruck der betreffenden Angaben verhindert. Beim Summengang sind die Klinken gerade wirk sam geworden, wenn nach dem Summen druck die Addierräder ausgerückt werden. Die Klinken verhindern dann, dass die Zahn stangen bis in ihre obere Endstellung unter Federkraft hochschnellen.
Die Rückkehr der Zahnstangen in die Ausgangslage kann hingegen ungehindert erfolgen. Die Kur venscheibe 732 des Hauptsummenaggregates ist so profiliert, dass sie die Halteklinken während des ganzen Leerganges oder wenig stens bis zur Ankunft der Rückstellschiene 201 in der Ausgangslage wirksam macht und sie dann erst ausrückt, um sie während der zweiten Hälfte des Untersummenganges und während der zweiten Hälfte des Haupt summenganges wieder einzurücken. Steuerung <I>der</I> Summenwellen.
Die Hauptsummenkurvenscheibe 744 (Fig. 45) wirkt auf eine Zugstange 747 ein. Zu diesem Zweck greift ihr Nockenhebel 745 mit einem an seinem Ende vorgesehenen Zapfen unter den einen Arm eines doppel armigen Hebels 746, der auf der Achse 670 gelagert ist und dessen anderer Arm mit der Stange 747 verbunden ist. Durch das Untersummenaggregat kann diese Stange nicht betätigt werden, da eine entsprechende Nockenscheibe fehlt.
Wie Fig. 5 2 zeigt, greift die Zugstange 747 an einem Schwenk raum 748 an, der auf einem Zapfen 750 ge lagert ist und seinerseits durch eine Stange 751 mit dem oben erläuterten dreiarmigen Hebel 532 verbunden ist. Dieser Hebel ist durch die Stange 522 mit der Hauptsum- menwelle 506 verbunden und dreht diese gegen Ende des Untersummenganges. Die übrigen in Fig. 52 gezeigten Gestänge- anschlüsse sollen später erläutert werden.
Die Untersummenkurvenscheibe 752 (Fig. 44) wirkt auf einen Nockenhebel <B>753</B> ein, der mit einem Zapfen unter den Nocken hebel 754 greift, der an einer dem Haupt summenaggregat zugehörigen Kurvenscheibe 755 anliegt. Wird der Hebel 754 ausge schwenkt, was durch jede der beiden Kurven scheiben geschehen kann, so zieht er eine Stange 756 herab, deren Gestänge in Fig. 49 veranschaulicht ist. Die Stange greift näm lich an einem Arm 757 an, der auf einem Zapfen 758 gelagert ist. und durch eine Kup- pelstange 760 mit dem dreiarmigen Hebel 532 verbunden ist.
Der Hebel 532 ist durch die Stange 522 mit einem Arm 524 der Un- tersummenw elle 505 verbunden, so dass diese Welle gedreht wird, wenn eine der Kurven scheiben 752 oder 755 in Gang kommt. Es geschieht dies kurz vor Beginn des vorher gehenden Leerganges. Der Grund hierfür liegt in folgendem: Wie das Zeitdiagramm in Fig. 60 und 61 veranschaulicht, werden die Anschläge für die Antriebszahnstangen durch die Kurvenscheibe 288 gegen Ende eines jeden Arbeitsspiels zurückgezogen. Genau am Ende des Arbeitsspiels gehen die Anschläge jedoch wieder in die wirksame Lage vor.
Das bedeutet also. dass dann der Winkelhebel 285 (Fig. 49 und 52) seine Schwingung im Gegenuhrzeigersinn bereits begonnen hat. Um diesen Winkelhebel in der Ausgangslage durch die Klinke 530 sperren zu können, in der die Anschläge zurückgezo gen sind und die Zahnstangen für den Sum mendruck freigeben, muss daher der Antrieb der Summenwellen rechtzeitig vor Beginn des eigentlichen Summenganges erfolgen.
A-usselialteu <I>des</I> Sic-nuuetischalhrerkes. Die Kurvenscheiben 765 und 766 (Fig. 43) dienen dem Zweck, das Summenschaltwerk nach Beendigung einer Umdrehung wieder stillzusetzen. Die den beiden Kurvenscheiben zugehörigen Nockenhebel <B>767</B> sind auf beson deren Zapfen 768 gelagert.
Die durch sie ge steuerten Gestänge sind gleich ausgeführt, so class es genügt, das dem Hauptsummenaggre- gat zugehörige zu erläutern, das in Fig. 37 -veranschaulicht ist. Der Hebel 767 hat einen waagrechten Arm, an dem ein Hebel 770 an gelenkt ist. Dieser wird durch eine Feder 771 im t hrzeigersinn beeinflusst und hat eine hakenartige Schulter<B>772,</B> die unter einen Ansatz<B>773</B> des Armes 645 greifen kann.
Die ser Arm steuert die Welle 644 und die Hauptsummenkupplung. Der Nockenhebel 767 wird durch seine Kurvenscheibe erst gegen Ende des Hauptsummenganges im Uhrzeigersinn ausgeschwenkt, bis der Haken 772 unter den Ansatz<B>173</B> greift, der sich dann wegen der eingerückten Lage der Kupp lung unterhalb der in Fig. 40 gezeigten Aus gangsstellung befindet.
Der Nockenhebel 767 läuft dann von der Erhöhung des Nockens wieder herab, wobei er unter der Wirkung der Feder<B>774</B> den Haken<B>770</B> aufwärts zieht, bis dieser den Arm 745 anhebt und dadurch die Kupplung ausrückt. Die ausgerückte Kupplung wird durch die früher erläuterte Einrichtung gesperrt.
Mangels besonderer Vorkehrungen würde sich indessen die Schwierigkeit ergeben, dass die den Nockenliebel 767 antreibende Kurven scheibe stehen bleibt. bevor die Verriegelung richtig erfolgt ist. Um das zu verhindern.
wird die Noekenrolle durch die Feder 774 so kräftig auf den Umfang der Noekenscheibe gedreht, dass die Nockenrolle dann ihrerseits auf die Flanke der Erhöhung der Nocken scheibe wirkend, diese antreibt, bis die Aus gangslage erreicht ist. )Vene der Hakenhebel <B>770</B> sich seinem obern Umkehrpunkt nähert, stösst sein waagrechter Arm von unten her gegen einen festen Anschlag 775, wodurch er ausgerückt wird, um erst bei der nächsten Abwärtsbewegung in Anlage an den Ansatz <B>773</B> zu gelangen. Der Anschlag 775 ist senk recht verstellbar.
Da. die Anschläge 225 der Typenträger im vorliegenden Falle von den Fühlstiften nicht unmittelbar eingestellt werden, erübrigt es sich, die Riegelschieber der Speicherstifte bei den Summengängen auszurücken. Das ist der Grund, weshalb das Summenschaltwerk nach der vorliegenden Erfindung am Ende des Haupt- bezw. Untersummenganges still gesetzt werden kann. Daraus ergibt sich aber eine höhere Umlaufgeschwindigkeit, so dass zur Erzielung einer bestimmten Schalt geschwindigkeit die Kurvenscheiben nicht so steil profiliert zu werden brauchen.
Kennzeichendruck. Es war bereits erwähnt worden, dass einer der links oder rechts von jedem Addierwerk stehenden Typenträger zum Druck von Kennzeichen verwendet werden kann, z. B. die unmittelbar rechts von der Einerstelle gelegene Typenstange, die der Umschaltung der Maschine auf Subtraktion dient und eine "-"Type zur Kennzeichnung negativer Po sten trägt. Diese selbe Typenstange trägt auch Typen, welche angeben, ob die Summe eine Hauptsumme oder eine Untersumme ist und ob die Haupt- oder Untersumme positiv oder negativ ist.
Zu diesem Zweck ist die Typenstange rechts mit zwei Zapfen 776, 777 (Fig. 13) versehen, die gleichzeitig als Abstandshalter zwischen den einzelnen Ty penstangen dienen und deshalb zweckmässig an sämtlichen Typenstangen vorgesehen wer den, so dass jede von ihnen nach Einsetzen entsprechender Typen für den Kennzeichen druck verwendbar ist.
Diese Zapfen wirken mit Anschlägen 778 und 780 zusammen, die auf den obern und untern rechten Hilfsplatten<B>715</B> jedes obern Saldierwerkes vorgesehen sind. Auch jedes untere Saldierwerk hat entsprechende Anschläge. Die Hilfsplatten 715 verschieben sich vorwärts oder rückwärts bei der Eine stellung der Maschine auf Addition oder Subtraktion. In den Fig. 1 und 13 ist das obere Saldierwerk auf Addition eingestellt.
Dementsprechend ragt der untere Anschlag 780 bis fast in die Bahn des obern Zapfens <B>777.</B> Wird das Saldierwerk beim Summen gang eingerückt, so bewegt sich der An schlag 780 ganz in die Bahn und hält daher den Typenträger an dem Zapfen 777 fest. Die dann in Druckstellung befindliche Type kennzeichnet eine positive Hauptsumme. War die Hauptsumme indessen negativ, so ist der Anschlag 780 zurückgezogen, und der Anschlag 778 ragt dann in die Bahn des Zapfens 777. Die dadurch in Druckstellung gebrachte Type kennzeichnet eine negative Hauptsumme. In entsprechender Weise er folgt die Einstellung von Typen für die positive und die negative Untergruppen summe durch Anschläge am untern Saldier werk. Diese Anschläge wirken mit dem Zap fen 776 zusammen.
Sämtliche Anschläge sind als schwenk bare Platten ausgeführt, die durch eine Feder 783 im Gegenuhrzeigersinn beeinflusst und gegen einen Anschlag 784 gedrückt werden. Das hat den Zweck, dass, wenn einer der An schläge über einen Zapfen 776 oder 777 gelangen sollte, er ausweichen kann, wenn der Typenträger durch die Rückstellstange 201 herabgezogen wird.
Nach Einstellung der Saldierwerke ent sprechend der Spalteneinteilung des Bu chungsbogens muss man die erforderlichen Kennzeichentypen in den rechts von der Einerstelle befindlichen Typenträger einset zen. Dann erfolgt der Kennzeichendruck vorschriftsmässig, wobei die Anschläge 778 und 780 nur in den Summengängen in Wir kung treten, weil bei Addiergängen der Ty penträger durch den Nullanschlag 228 und bei Subtraktionsgängen durch den betreffen den Anschlag 225 nach Aufwärtsbewegung um zwei Zahnteilungen angehalten wird.
Bei Summengängen werden indessen die An schläge 2,25, 228 und 230- zurückgehalten, so dass dann der Kennzeichnungstypenträger un gehindert hochgehen kann, bis er durch einen der Anschläge 778, 780 festgehalten wird. Papierwagen. Die Tragstange 785 (Fig. 14 und 53 bis 57) des Papierwagens trägt auf ihrer Rück seite Schienen<B>1.72,</B> die mit Rollen oder Ku geln 787 auf der am Rahmen befestigten Schiene 173 laufen. Die Rollen oder Kugeln liegen in Löchern von Käfigschienen 786, an denen Zahnräder 787 gelagert sind.
Diese Zahnräder greifen einerseits in eine ortsfeste Zahnstange 788 und anderseits in eine an der betreffenden Schiene 172 befestigte Zahnstange 190. Der Wagen ist daher durch Verschiebung nach rechts oder links beliebig einstellbar. In seiner jeweiligen Einstellage wird er durch nicht näher veranschaulichte Sperrmittel gehalten. Die Welle 791 der Druckwalze 175 ruht mit ihren Enden in den seitlichen Rahmen platten 792 eines Hilfsrahmens, der vom Papierwagen getragen wird. Dieser Hilfs rahmen hat eine Längsschiene 793 (Fig. 1.41) sowie die bei 794 (Fig. 57) angeschraubten (,auerplatten 792.
Für gewöhnlich ist die Druckwalze von den Typen abgerückt, wie es Fig. 14 zeigt. Sie wird bei jedem Arbeits spiel der Maschine unmittelbar vor dem Typenanschlag an die Typen herangerückt. Zu diesem Zweck ist der Hilfsrahmen<B>793</B> an der Tragstange 785 vorwärts und rück wärts beweglich durch Parallelogramm- lenker geführt.
Der Zweck der Anordnung ist der, die Rückstellfedern für die Typen zii erübrigen. Denn die Typen brauchen nicht nach jedem Anschlag zuriiekgeführt zu werden, wenn statt dessen die Druckwalze zurückgezogen wird und auf diese Weise verhindert, dass etwa vorgeschobene Typen an dem Farbband hängen bleiben. Bei 795 sind an der untern Kante der Haupttragschiene 785 zwei Lagerböcke 796 (Fig. 14) angeschraubt, in denen eine Schwingwelle 797 ruht.
Diese trägt an jedem -Ende einen Arm 798, der den einen Parallelogrammlenker bildet und zu diesem Zweck an einen Lagei-winl:el 792 des Hilfs rahmens mittels eines Drehzapfens 800 an gelenkt ist. Dieser Drehzapfen liegt über der Welle 797, so dass sich der Hilfsrahmen ungefähr waagrecht verschieben kann. Die zweiten Parallelogrammlenker 802 sind an den Enden der Tragstange 785 bei 801 ange- lenkt und greifen mit ihren geschlitzten obern Enden je über einen Block 805, der auf einem Zapfen 803 der Hilfsrahmenplatte 792 sitzt.
Der Arm 802 ist durch eine Stange 804 mit dem Arm 798 verbunden. Der Arm 802 bewegt sich genau so, als wäre er am Zapfen 803 unmittelbar angelenkt. doch dient die Block-Schlitzverbindung dem Zweck, grössere 1-Ierstellungstoleranzen zu er möglichen, ohne dass ein Klemmen zu be fürchten wäre. Durch Hin- und Herdrehen der grelle <B>797</B> wird der die Druckwalze tra gende Hilfsrahmen vorwärts und wieder zu rück verstellt.
In seiner rückwärtigen Lage wird er durch Federn<B>806</B> gehalten, die z-,vi- schen jeder Rahmenplatte 792 und dem Arni 798 ausgespannt sind.
Die Welle 797 ist mit einem Längs schlitz versehen, in den eine Schiene 807 ein gesetzt ist. Oben auf den Gehäusen 156 und <B>157</B> der Maschine sitzen Lagerböcke 808, in denen eine lange Schwingwelle 810 gelagert ist, die zwei Arme 811 hat, einen an jeder Seite. Jeder dieser Arme hat eine Rolle 815, mit der er auf die Schiene 807 wirkt, wenn der Wagen verschoben wird. Die Welle 81.0 vermag daher die Welle 797 zu drehen. Die Rückstellschiene 201 trägt an ihren Enden je einen einstellbaren Zapfen 814 (Fig. 57), der gegen eine Anschlagschraube 812 stossen kann, die im Arm 811 eingeschraubt und durch eine Klemmschraube 813 gesichert ist.
Nähert sich die Rückstellschiene ihrem obern Totpunkt, so trifft der Zapfen 814 auf die Stellschraube<B>812</B> und schwenkt die Welle 810 im LThrzeigersinn, wodurch die Welle 797 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird und die Druckwalze in Richtung auf die Typen verstellt. Diese Verstellung erfolgt mit ge ringer Geschwindigkeit, aber mit grosser Kraft, da sieh in diesem Zeitpunkt der die Rüchstellschiene antreibende Kurbeltrieb dem Totpunkt nähert.
Das ist. deshalb von Be deutung, weil die Papierwalze den erheb- lichen Druch der aufschlagenden Typenhär_i- mer aufnehmen muss.
Zeilenschaltwerle. Das Zeilenschaltwerk für die Druckwalze ist in den Fig. 53, 54 und 56 veranschau licht. Auf der Welle 791 der Druckwalze ist an der Aussenseite der rechten Rahmenplatte 792 ein Zeilenschaltrad 816 befestigt, dessen Zeilenschaltklinke 817 bei 818 an einer Trag , platte 820 gelagert ist.
Diese Tragplatte ist ihrerseits auf der Druckwalzenwelle 791 ge lagert und trägt einen Zapfen 819 zur Be grenzung des Schaltklinkenhubes. Sie hat ausserdem einen Bogenschlitz 821, durch den ein an der Rahmenplatte 792 befestigter Kopfbolzen 822 hindurchgeht, der die Trag platte der Schaltklinke führt und ihren Höchsthub begrenzt. Die Klinke 817 wird durch eine im Punkt 824 an ihr angreifende Stange 823 hin und her bewegt. Das obere binde dieser Stange ist an einem dreiarmigen Hebel 82;5 angelenkt, der seinerseits bei 826 am Rahmen 792 sitzt.
An einem zweiten Arm dieses Hebels greift eine Rückstellfeder 827 an, während der dritte Arm durch eine senkrechte Stange 828 mit einem Arm<B>830</B> verbunden ist, der auf einer Schwingwelle 831 befestigt ist (Fig. 55). Diese Schwing- tvelle ist in den Lagerböcken 796 parallel i zur Welle 797 gelagert, und zwar auf dem Haupttragrahmen des Wagens, während der Hebel 825 auf dem Hilfsrahmen sitzt. Dies ist der Grund, weshalb die Stange 828 auf recht angeordnet ist, so dass sie durch die Schwingung des Hilfsrahmens nicht beein flusst wird.
Die Welle 831 ist ähnlich wie die Welle 797 mit einem Längsschlitz ver sehen, in den eine Schiene 832 eingesetzt ist (Fig. 14). Auf diese Schiene können Rollen i 834 von Armen 833 einwirken, die an einer in den ortsfesten Lagerböcken 174 gelagerten Schwingwelle 835 sitzen und so angeordnet sind, dass jeweils mindestens eine von ihnen auf die Schiene 832 einwirkt, je nachdem, in welche Stellung der Wagen verschoben ist.
Die die Zeilenschaltklinke antreibende Welle 835 hat an ihrem einen Ende einen Arm $36, der durch eine verhältnismässig lange, aufrechte Kuppelstange 837 (Fig. 5) mit einem im untern Teil des Tabellier maschinenkopfes angeordneten Nockenhebel 838 verbunden ist (Fig. 4). Dieser Nocken hebel sitzt auf einem Zapfen 826 und trägt an seinem vordern Ende eine Nockenrolle 840, die auf einer Kurvenscheibe 841 der hin- tern Nockenwelle 170 läuft.
In der Grund stellung der Maschine, die in Fig. 54 gezeigt ist, hat die Nockenrolle 840 gerade die höch ste Erhebung der Kurvenscheibe überlaufen. Wird die Maschine angelassen, so dreht die Feder 827 die Welle 8431 im Uhrzeigersinn, die Welle 835 aber im entgegengesetzten Drehsinn. Diese Drehrichtungen kehren sich um, sobald die Nockenrolle den tiefsten Punkt der Kurvenscheibe 841 überlaufen hat. Alsdann geht die Stange 828 hoch. Hierbei bringt sie zunächst die Klinke 817 in Ein griff mit dem Schaltrad 816.
Erst dann wird die Klinke herabgedrückt, wobei die Tragplatte 820 und die Druckwalze im Uhr- zcigersinn gedreht werden, und zwar so lange, bis die Nockenrolle den höchsten Punkt der Kurvenscheibe erreicht. Wenn das geschieht, stösst die Klinke 817 mit ihrem Schwanzende an einen festen Zapfen 829 und wird dadurch in die Verzahnung des Schaltrades eingedrückt, um ein Überschleu dern der Druckwalze zu verhindern. Geht die Stange 823 dann wieder hoch, so wird hierbei zunächst die Klinke ausgerückt. Dies zeigt die Fig. 54. Damit ist dann wieder die Ausgangslage erreicht, in der die Ma schine bei der Stillsetzung stehen bleibt.
Hier befindet sich die Klinke also in ihrem untern Hubende, aber ausser Eingriff, so dass man die Schreibwalze zur Herausnahme oder zum Einführen von Druckbogen unbehindert drehen kann. Um sicherzustellen, dass die Ausrückung der Klinke 817 und die Auf wärtsbewegung der Platte 820 einander fol gen, ist eine Reibscheibe unter den Kopf des Bolzens 822 gelegt, wodurch die Platte 820 abgebremst wird.
Um das Mass der Zeilenschaltung zu steuern, sind folgende Einrichtungen getrof- fen: Der durch die Kurvenscheibe 840 der Zeilenschaltklinke 817 erteilte Höchsthub entspricht drei Zahnteilungen des Schalt rades 816. Die Welle 835 (Fig. 54) trägt an ihrem rechten Ende einen Arm 842 mit einem Zapfen 843, dessen Aufwärtshub ver änderlich durch vier Anschlagstufen 844 be grenzt wird, die in der Kante einer Schwing platte 845 vorgesehen sind. Diese Platte ist auf einer Schwingwelle 846 drehbar gelagert, die ihrerseits in den ortsfesten Lagerböcken 1.74 (Fig. 4) ruht.
Die Anschlagplatte 845 kann man einstellen, und zwar mit Hilfe eines Federbolzens 847, den man in eine von vier Bohrungen 848 einer Platte 850 ein schnappen lassen kann. Die Platte 850 ist auf der Welle 846 befestigt. Liegt die erste Stufe 844 über dem Zapfen 843, so wird da durch der Hub der Zeilenschaltklinke 817 so begrenzt, dass diese bis in die gestrichelte Lage der Fig. 54 vorgehen kann, also einen Gesamthub von drei Zahnteilungen des Schaltrades 816 ausführt. Die zweite Stufe 844 gibt der Schaltklinke einen Hub von zwei Zahnteilungen frei, die dritte Stufe 844 nur einen Hub um eine Zahnteilung, während die vierte Stufe 844 die Zeilen schaltklinke ganz stillsetzt, so dass überhaupt keine Zeilenschaltung erfolgt.
Während des jedem Summengang vorher gehenden Leerganges erfolgt eine Zeilen schaltung, aber kein Druck, so dass die die Angaben der letzten Karte der Gruppe ent haltende Zeile durch einen doppelten Zeilen abstand von der die Summen enthaltenden Zeile entfernt ist. Um dann einen beson deren Abstand von der nächsten Zeile zu schaffen, sind Anordnungen getroffen, durch die beim Summengang eine besondere Zeilen schaltung erfolgt, und zwar unabhängig von der beschriebenen Einstellung. Zu diesem Zweck sind die Welle 846 und die Platten 850 und 845 im Gegenuhrzeigersinn drehbar, so dass in die Bahn des Zapfens 843 eine höhere Stufe 844 gelangt.
Die Welle 846 trägt frei drehbar eine dritte Platte 851, deren Drehung im Gegenuhrzeigersinn durch einen Zapfen 852 begrenzt wird, der von dem Lagerbock 174 (Fig. 53) hervorragt. Diese Platte<B>851</B> lässt sich in vier verschie dene Stellungen gegenüber der Platte 850 ein stellen und in jeder Stellung durch einen Federbolzen mit einem Knopf 853 sichern, den man in eine von vier Bohrungen 854 der Platte 850 einschnappen lassen kann. Ein fester Zapfen 859 (Fig. 53), gegen den sieh die Platte 850 legen kann, begrenzt eine Drehung der Teile im Uhrzeigersinn.
Die \'Pelle 846 trägt einen an ihr be festigten Arm 855 (Fig. 4, 54 und 56), der einen Zapfen 856 hat, welcher durch einen Schlitz am obern Ende der Stange<B>857</B> hin durchragt. Das untere Ende dieser Stange ist an den Winkelhebel 527 (Fig. 4) an geschlossen, der, wie erinnerlich, bei jedem Summengang ausschwingt. Die Stange 857 hat an ihrem obern Ende einen Zapfen 858, der durch eine Feder 860 mit dem Zapfen 856 verbunden ist und diesen daher für ge wöhnlich in das obere Ende des Schlitzes zieht.
Erfolgt nun ein Summengang, wobei eine der Summenwellen 505 oder 506 eine Drehschwingung ausführt, so wird dadurch die Stange<B>851</B> aufwärtsbewegt und sucht über die Feder 860 die Welle 846 im Gegen uhrzeigersinn zu drehen. Das Mass dieser Drehung wird dadurch begrenzt, dass die Platte 851 an den Zapfen 852 anstösst.
Mit Hilfe der beiden Stellknöpfe 847 und 853 lassen sich die verschiedensten Zeilen schaltungen einstellen. Dies sei an Hand der Fig. 56 erläutert, bei der der Zapfen 847 in die zweite Bohrung 848 eingeschnappt ist und daher bei jedem Posteneinführungsgang einen einfachen Zeilenabstand einstellt, wäh rend der Knopf 853 in das dritte Loch 854 eingeschnappt ist und daher während der Posteneinführungsgänge die Platte 851 in einer solchen Lage hält, dass ihr oberes Ende um zwei Schritte vom Anschlag 852 entfernt ist. Alle Postenzeilen erhalten daher einen einfachen Zeilenabstand.
Denn der Zapfen 8.13 wird von der dritten Schulter 844 ab gefangen, so dass die Klinke 817 nur einen Hub von einer Zahnteilung ausführen kann. Bei. jedem Summengang wird indessen die Welle 846 durch die hochgehende Stange<B>857</B> und die Feder 860 gedreht und nimmt die auf ihr sitzenden Teile im Gegenuhrzeiger sinn mit, bis sie durch den Anschlag 852 angehalten werden. Dadurch führen sie zwei Teilschritte aus, wodurch der erste Anschlag 844 in die Bahn des Zapfens 843 kommt, so dass dieser um drei Teilschritte hochgehen kann, bis er von der ersten Stufe 844 an gehalten wird. Das hat zur Folge, dass die Zeilenschaltung sich über drei normale Zei lenabstände erstreckt.
Eine andere Einstellmöglichkeit besteht darin, den Federbolzen mit dem Knopf 847 in das erste vordere Loch 848 einschnappen zu lassen, wodurch die vierte Stufe 844 über den Zapfen 843 gelangt und jede Zeilenschal tung verhindert. Gleichzeitig kann man den obern Knopf 843 auf das zweite, dritte oder vierte Loch 854 einstellen, wodurch das obere Ende der Platte 851 um ein, zwei oder drei Teilschritte von dem Anschlag 852 entfernt wird. Diese Einstellung nimmt man vor, wenn nur Summen gedruckt werden, ein Postendruck also unterbleibt. Eine Zeilen schaltung während der Posteneinführungs- gänge ist dann unmöglich.
Bei jedem Sum mengang wird aber durch die Aufwärts bewegung der Stange 857 und die Drehung der Welle 846 die Platte 845 im Gegenuhr zeigersinn um ein, zwei oder drei Teil schritte geschwenkt, so dass eine Zeilenschal tung um ein, zwei oder drei normale Zeilen abstände erfolgt, je nach der Einstellung des Knopfes 853. Stellt man den Federbolzen mit dem Knopf 853 auf das erste Loch 854 (Fig. 54) ein, so wird bei der Aufwärtsbewe gung der Stange 857 in Summengängen nur die Feder 860 in die Länge gezogen, ohne dass die durch die Einstellung des Knopfes 847 bestimmte Zeilenschaltlänge beeinflusst wurde.
Farbbandanordnung. Die Kappen 861 der Lager der Druck walzenwelle 791 (Fig. 55) tragen abwärts ragende Schienen 862, die eine Querstange 863 tragen. An dieser Querstange ist eine Schiene 864 befestigt, deren obere Kante (Fig. 14) an der Schreibwalze etwas unter der Druckzeile anliegt. Der Druckbogen wird an die Druckwalze durch Rollen 865 (Fig. 15) angepresst, die durch Federn an gedrückt werden.
Der Bogen kann von einem endlosen Band 866 gebildet werden, dessen Vorratsspule 867 auf einer Welle 868 sitzt, die (Fig. 53) herausnehmbar in Lagerwin keln 870 der Endrahmen 792 des Hilfs- papierwagenrahmens gelagert ist. Das be druckte Papier läuft unter einer Messer schiene 871 hindurch, die sich über der Druckwalze quer über die Maschine erstreckt und an deren Schneide man jeweils das be druckte Ende des Bandes abreissen kann.
Die beiden Endrahmen 792 tragen je auf einem Zapfen 873 eine Farbbandspule 869, von der aus das Farbband 874 über eine Um kehrschiene 875 quer über die Vorderseite der Druckwalze längs der Druckzeile verläuft. Der Antrieb der Farbbandspulen erfolge je durch eine Schaltklinke 877, die von einem Schwenkarm 878 getragen wird. Ein Schwanz ansatz der Klinke hat einen Ausschnitt, in den ein Zapfen 880 eines Armes 881 hinein ragt, der frei drehbar auf der Welle 826 ge lagert ist. Es ist dies die Welle, die auf ihrem äussern Ende den dreiarmigen Hebel der Zeilenschaltvorrichtung trägt.
Ferner ist auf dieser Welle je ein Arm 882 befestigt, der mit einem Zapfen vor den Arm 881 greift. Schwingt der Hebel 825 im Gegen uhrzeigersinn (Fig. 54), so kann ihm der Arm 882 unter der Wirkung einer Feder 879 folgen, und zwar von der in Fig. 14 ge zeigten Stellung ausgehend, so dass die Klinke 877 den nächsten Zahn des Schalt rades 876 ergreift. Kehren dann der Hebel 825 und der Arm 882 in, die Ausgangslage zurück, so treibt der Zapfen des Armes die Klinke an, wodurch das Farbband um einen Schritt weitergeschaltet wird.
Dies geschieht also bei jedem Zeilenschaltvorgang. Unter bleibt dieser, so erfolgt auch keine Farb- bandschaltung. Zweckmässig wird eine be kannte, hier nicht näher erläuterte Umsteuer einrichtung vorgesehen, die jeweils die eine der Schaltklinken 877 ausgerückt hält und diese bei abgewickeltem Farbband einriielzt, die andere aber ausrückt.
Druckhaminerwerk. Die in Druckstellung gebrachte Type einer jeden Antriebszahnstange<B>876</B> wird an die Druckwalze durch einen waagrechten Stö ssel 888 angedrückt (Fig. 1.0 und 57), der mit seinem rückwärtigen Ende in einem Füh rungskamm 884 einer Rahmenquersta.nge 885 geführt ist, die an den Innenseiten der Ge häuse 1.56 und<B>1.57</B> durch Blöcke 886 be festigt ist (Fig. 4 und 5). Der Stössel 883 trägt einen Kopfbolzen 887 und ist finit die sem in einem Schlitz 888 eines Hebels 891) geführt.
Dieser Hebel, der zum Antrieb des Stössels dient, ist auf einem Zapfen 891 schwenkbar gelagert und durch eine kräftige Feder 893 mit dem Druekhammerstössel 883 -verbunden. Wird der Arm 891) im C hr- zeigersinn gedreht, so wird dadurch der Stö ssel unter der Kraft der Feder 893 auf die Type 178 gedrückt, während die Pruclzwalze selbst gleichzeitig ihrerseits in Richtung auf die Type vorgeschoben wird.
Die Feder 893, die durch den Hebel 890 gespannt wird und unter deren Spannung die Type an die Druckwalze angedrückt wird, liegt tiefer als der Zapfen -867 und sucht daher das hintere Ende des Stössels 883 in dem Führungskamin <B>884</B> aufwärts zu drücken. Der Führungs kamin reicht weit herab.
Sollte der Stössel 883 nicht in die Ausgangslage zurückkeh- ren, so kann er daher bei der Aufwärtsbewe gung des Typenträgers von diesem mitgenom men werden, bis er freikommt und unter der Wirkung der Feder 893 hochschnappt. Die Rückstellung des Stössels 883 in die Aus gangslage erfolgt durch die an dein Hebel 890 links unten angreifende, senkrecht ver laufende Zugfeder, deren unteres Ende an einer Hakenschiene befestigt ist, die unten an der Stange<B>901</B> angeschraubt ist.
Die Zapfen 891 sitzen in Blöcken 895, die an der untern Kante einer L-förmig pro filierten Rahmenschiene 89? angeschraubt sind, und zwar nimmt jeder Block 895 zehn Hebel 890 auf. Die Schiene 892 ist, wie Fig. 4 und 5 zeigen, an Blöeken 896 ange schraubt, die ihrerseits innen an den Gehäu sen 156 und 157 sitzen.
Der Antrieb der Hebel 890 wird von einer Bügelstange 897 abgeleitet, deren firme 898 an den Seitengehäusen 1.56 und 157 auf Zapfen 900 gelagert sind (Fig. 5). Die Arme 898 legen sich für gewöhnlich auf die Querschiene 901, die an den Blöcken 896 angeschraubt ist. Wird die Bügelschiene 897 um ihre Drehzapfen<B>900</B> ) aufwärtsgeschwenkt (Fig. 10 und 57), so kann ihre Bewegung hierbei auf die Hebel 89(I übertragen werden, und zwar durch die dazwischen liegenden Köpfe 903 von Steuerschiebern 9()2.
Diese Steuerschieber können entweder die in Fig. 10 g <B>0</B> eze igte <B>'</B> Ausschaltlage oder die in Fig. 57 gezeigte eingeschaltete Lage einnehmen. Im letzteren Fall liegt der Kopf 903 zwischen der Schiene <B>897</B> und einem Ansatz 9(l4 des Armes 89(I.
Per Steuerschieber 902 ist durch einen Gelenkzapfen und eine Feder 906 mit dem untern Ende eines Hebels 905 verbun den und ist in einem bügelartig ausgepress- tenStreifen 9(17 des Hebels 89(1 geführt, wie dies Fig. 11 zeigt.
Der Hebel 905 bestimmt durch seine Stel lung, ob der Druckstössel 883 angetrieben wird oder nicht. Er ist an der Rahmenstange 892 bei 9(.18 gelagert, und zwar mittels Lagerblöcken 910. Unter der Spannung der Feder 906 legt er sich mit einem Ansatz an die untere Seite der Stange 892. Es ist dies die Stellung, in der der Druckstössel antrieb ausgeschaltet ist. U m diesen Antrieb einzuschalten, muss der Hebel 9(15 im Gegen- uhrzeigersinn gedreht werden.
Falls nicht be sondere, später zu erläuternde Sperren ein- geriiclkt sind, geschieht dies dureh den Ty penträger 164, wenn dieser aus der Ruhelage aufwärts in die Druckstellung bewegt wird. Zu diesem Zweck ist jedem Typenträger ein Hebel 911. zugeordnet, der auf einem. waag rechten Zapfen 912 eines Blockes 913 ge lagert ist, der- seinerseits an der Rahmen- stamre 5:35 angeschraubt ist.
Dieser Hebel legt@sich mit seinem riickwärtigen Ende für gewöhnlich von unten her an die untere Flä che 914 des Typenkopfes, während sein vor deres Ende mit einer Zugstange 915 verbun den ist, die an ihrem obern Ende durch Stift und Schlitz 916 mit dem Hebel 905 verbun den ist. Eine Feder 917 sucht die Zugstange 915 herabzudrücken, kann dies jedoch erst dann tun, wenn der Typenträger seine Grund stellung verlässt. Der Schlitz 916 hat den Zweck, einen Antrieb des Hebels 905 auch dann zu ermöglichen, wenn die Zugstange 915 in Ruhe bleibt. Das ist nämlich erfor derlich, um Nullen rechts von den Wertzif fern selbsttätig zum Abdruck zu bringen.
Um dies zu erreichen, sind die Hebel 905 durch ausrückbare Kupplungsorgane so mit einander verbunden, dass jeder von ihnen bei seiner Ausschwenkung im Gegenuhrzeiger sinn den benachbarten Hebel 905 der nächst niedrigeren Stelle mitnimmt. Zu diesem Zweck ist die in Fig. 12 gezeigte Anordnung getroffen. Das obere Ende des Hebels 905 trägt ein schwenkbares Kupplungsglied 920 mit einem Handgriff 921, mit dessen Hilfe man es aus der wirksamen waagrechten Lage der Fig. 10 in die unwirksame Lage schwen ken kann, die in Fig. 12 an der dritten Stelle von unten gezeigt ist.
Das Kupplungsglied hat an seiner rechtsliegenden Seite (von dem vor der Maschine stehenden Beobachter ge sehen) einen abgebogenen Lappen, welcher sich hinter einen abgebogenen Lappen 918 des Hebels 905 der nächstniedrigeren Stelle legt, sofern das Kupplungsglied eingeschaltet ist. Auf diese Weise wird die Bewegung eines jeden Hebels 905 auf den benachbarten, rechts davon liegenden Hebel 905 übertra gen. Diese Übertragung von Hebel zu Hebel kann dadurch unterbrochen werden, dass man das Kupplungsglied 920 aufwärts schwenkt. Dieses wird in seiner jeweiligen Lage federnd durch einen Haltehebel 923 gesichert, der sich unter der Spannung einer Feder 924 gegen eine entsprechende Fläche des Kupp lungsgliedes legt.
Wird ein Typenträger auf die Null-Zifferntype eingestellt, so wird da durch die Stange 915 noch nicht herabgezo gen. Die Einschaltung des Druckstösselantrie- bes kann dann nur von der nächsthöheren Stelle aus durch das Kupplungsglied erfol gen. In den Tabellierwerksabschnitten, die bei Voreinstellung der Maschine dem Text druck vorbehalten sind, werden die Kupp lungsglieder 920 ausgerückt. Will man trotz dem Nullen drucken, z. B. im Rahmen von Hausnummern oder dergleichen, so geschieht dies, indem man den Buchstaben 0 druckt.
Der Antrieb der Bügelschiene 897 erfolgt dadurch, dass ihre Arme 898 je durch eine Stange 925 (Fig. 4) mit einem Arm 926 ver bunden sind, der auf einer Welle 927 be festigt ist. Diese Welle ruht mit ihren Enden in den Gehäusen 156 und 157 und trägt auf der Aussenseite des letzteren einen Arm 928 (Fig. 3), der durch eine Stange 930 mit einem Nockenhebel 931 verbunden ist.
Dieser ist bei 932 gelagert und legt sich mit seiner Nockenrolle 933 an eine Kurvenscheibe 934 an, die auf der vordern Triebwelle 168 befestigt ist und die Rolle<B>933</B> jeweils plötz lich antreibt, wenn die Druckwalze 175 in der beschriebenen Weise in Richtung auf die Typen vorgeht. In dieser aus Fig. 57 ersicht lichen Weise werden die Typen kräftig, aber verhältnismässig geräuschlos an das @ Papier angedrückt.
Nichtdrucksteuerung. Zuweilen ist es erwünscht, den Abdruck der in den Typenträgern eingestellten Be griffe zu verhindern. Dies geschieht dadurch, dass die Hebel 905 in ihrer in Fig. 10 ver anschaulichten Grundstellung gesperrt wer den. Die hierzu dienenden Sperrmittel sind zum Zweck der Voreinstellung der Maschine leicht wirksam oder unwirksam zu machen. Zu diesem Zweck ist in den Gehäusen 156 und 157 oben eine Welle 935 gelagert, an deren abgeflachter Hinterseite eine Reihe von Lagerblöcken 936 befestigt sind.
In Füh rungsschlitzen dieser Blöcke sind Sperrfinger 937 auf Zapfen 938 schwenkbar angebracht, je ein Sperrfinger für jeden Hebel 905. Man kann den Sperrfinger in die in Fig. 57 ge zeigte unwirksame Lage oder in die in Fig. 10 gezeigte wirksame Lage schwenken, die durch seinen Ansatz 940 begrenzt ist. Im letzteren Falle legt sich der Finger 937 gegen den Lappen<B>918</B> des Hebels 905 und sperrt diesen dadurch.
Um die Finger 937 in der jeweiligen Ein stellage zu sichern, ist eine Haltestange 94? vorgesehen, die von auf der Welle 935 schwenkbaren Armen getragen wird und die man anheben muss, bevor man die Finger 937 ein- oder ausschalten kann.
Durch Drehen der Welle 935 kann man sämtliche Sperrfinger ohne Rücksicht. auf deren jeweilige Ein- oder Ausschaltung an heben und dadurch unwirksam machen, so dass das Druckwerk vollständig eingeschaltet. wird. Zu diesem Zweck ist oben im linken Gehäuse 157 eine Taste 941 geführt, deren unteres Ende mit einem Arm 952 der Welle 935 verbunden ist. Drückt man auf die Taste, so wird dadurch das gesamte Druck werk eingeschaltet. Ausser durch die Taste 941 kann aber die Einschaltung des gerain ten Druckwerkes auch durch die beiden Sum menwellen 505 und 506 erfolgen, um den Abdruck sämtlicher Summenbeträge ohne Rücksicht auf die Einstellung der Finger 937 herbeizuführen.
Zu diesem Zweck grei fen an dem Winkelhebel 95\? zwei Zugstan gen 944 an, die durch Stift und Schlitz mit Armen 945 und 946 der Summenwellen 505 und 506 verbunden sind. Durch entspre chende Einstellung der Finger 937 kann man daher in beliebigen Spalten des Druckbogens den Abdruck von Posten verhindern. Unab hängig von dieser Einstellung der Finger werden jedoch die Untergruppensummen und Hauptgruppensummen dann in jedem Falle abgedruckt.
Die Taste 941 kann man mit Hilfe eines Bajonettverschlusses 949 in niedergedrückter Lage verriegeln, so dass man durch einfachen Tastendruck den Abdruck von Posten auch dann herbeiführen kann, wenn die Finger 987 in manchen oder sämtlichen Spalten auf Zierhinderung des Postendruckes eingestellt sind.
Unterbleibt ein Postendruck in sämtlichen Tabellierwerksabschnitten, in denen Posten verreelinet werden. so rückt man in dem dem Kennzeichendruck dienenden Tabellierwerks- absehnitt die Sperrfinger 937 aus, damit dort der Kennzeichendruck von der ersten Karte jeder Gruppe erfolgen kann. Wie erinner lich, sorgen die Halteklinken 533 dafür, dass die dem Kennzeichendruck dienenden Typen träger nur in Summengängen und dem ersten folgenden Posteneinführungsgang hochgehen, wobei dann die Typenstössel 883 angetrieben -erden.
Das führt bei den Summengängen aber zu keinem Abdruck, weil dann die Ty penträger bis in ihre höchste Lage hoch gehen, in der sich die unterste Type über der Druckzeile befindet.
Mit Hilfe der beschriebenen Einstellmög lichkeiten lässt sich die Maschine für die verschiedensten Arbeitsweisen herrichten, die hier nicht sämtlich im einzelnen erörtert zu werden iirauchen. Nur ein Beispiel dafür sei gegeben: Es mag sich darum handeln, Kar ten auszuwerten, die nach Untergruppen, Hauptgruppen, Oberhauptgruppen und Ober- Oberhauptgruppen sortiert sind. Hierzu sind die Steuerkarten nötig, die in Fig. 58 ver anschaulicht sind.
Die Karte 95? (Fig. 58) ist eine Untersummenkarte mit einem Steuer loch 953 an der Nullstelle der Spalte Nr. 45. Wenn diese Karte abgefühlt wird, so wird dadurch ein Schieber verschoben, der ebenso angeordnet ist wie die Gruppensteuerschieber 580 (Fig. l<B>)</B>, jedoch abweichend von diesen nur unter Steuerung durch das Loch 953 vor geben kann. Der hierbei angehobene Spei cherstift wird nielit verriegelt, weil der zu gehörige Riegelschieber an der dem Loch 953 entsprechenden Stelle keinen Sperrzahn hat.
Die Karte 966 ist. eine Stopkarte. Sie hat an der Schmalseite einen Ausschnitt<B>967,</B> durch den bei der Abfühlung ein die Ma schine stillsetzender Stössel tritt. der im DRP. Nr. 603 744 mit<B>275</B> bezeichnet ist.
Die harte 954 ist eine Hauptsuminen- karte. Sie hat an der Nullstelle der Spalte Nr. 90 ein Loch 955. Der diesem Loch zu geordnete Speicherstift verschiebt ebenfalls einen besonderen Gruppenkontrollschieber, der nur durch diesen einen und durch keinen andern Speicherstift verschoben werden kann, wobei der Speicherstift nicht verriegelt wird.
Die den Kartenlöchern 953 und 955 zugeord neten C@rruppenkontrollschieber -wirken bei entsprechender Einstellung der ihnen zuge ordneten Tasten 581 auf die Bügel der Wel len 590 und 587, die, wie beschrieben, das Summenschaltwerk derart auslösen, dass ent weder die obern oder die untern Addierwerke unter Abdruck der in ihnen stehenden Be träge gelöscht werden. Die Abfühlung der Untersummenkarte 952 bewirkt daher die Löschung der untern Addierwerke, die Ab fühlung der Hauptsummenkarte 954 aber die Löschung der obern Addierwerke.
Die Kartenspalten, in denen das Steuer loch 953 der Untersummenkarte und das Steuerloch 955 der Hauptsummenkarte ge legen sind, können bei den Postenkarten 966 gleichzeitig zur Aufnahme anderer Steuer löcher dienen, z. B. zur Aufnahme der Sub traktionslochungen. Für diesen und für an dere Steuerzwecke stehen die in Fig. 59 mit 956 bezeichneten Lochstellen zur Verfügung, nur nicht die Nullöcher, die den Summen karten 952 und 954 vorbehalten sind.
Für die Buchungsaufgabe, die Wert begriffe der Karten nach Untergruppen. Hauptgruppen, Oberhauptgruppen und Ober- Oberhauptgruppen auszuwerten, wird in die Maschine eine Leitkammer eingesetzt, durch die die den Wert abfühlende Fühlstiftgruppe auf zwei parallelgeschaltete Tabellierwerks- abschnitte einwirkt, z.
B. die in Fig. 2 mit AU, <I>AL,</I> BU und<I>BL</I> bezeichneten Saldier werke steuert, so dass jeder einzelne Karten wert übereinstimmend in diese vier Werke eingeführt werden kann.
In dem linken dieser beiden Tabellier- werksabschnitte werden die Klinken 547 (Fig. 10) hochgestellt, also gelöst. Die Kupp lungsglieder 551 erhalten die in Fig. 10 ge zeigte Einstellung, so dass die Halteklinken 533 die Typenträger 176 in denjenigen Ma schinengängen sperren, in denen die Haupt summenwelle 506 gedreht wird, während die Summenwelle 505 keinen Einfluss auf die Sperrung hat.
Die Wirkung dieser Einstel lung ist es, dass nur das untere Saldierwerk <I>AL</I> gelöscht werden kann, nicht aber das obere Saldierwerk <I>AU.</I> Denn hierzu müsste ja die Welle 506 gedreht werden; doch wird, wenn das geschieht, die betreffende Zahn stangengruppe durch die Halteklinken 533 gesperrt, wodurch eine Löschung des obern Saldierwerkes verhindert wird.
Im rechten Tabellierwerksabschnitt wer den ebenfalls die Klinken 547 gelöst, doch werden die Kupplungsglieder 551 im Gegen uhrzeigersinn geschwenkt und dadurch in den Bereich der Untersummenwelle 505 gebracht. Dies hat die Wirkung, dass nur das untere Saldierwerk <I>BL,</I> nicht aber das obere Sal- dierwerk BU gelöscht werden kann.
In beiden Abschnitten werden die Kupp lungsglieder 552 im Uhrzeigersinn ge schwenkt und dadurch in den Bereich der Steuerwelle 561 gebracht, wodurch das Hoch schnellen der Typenträger nach dem Sum mendruck verhindert wird.
Die auszuwertenden Karten sind nach Ober-Oberhauptgruppen sortiert, wobei jede dieser Gruppen in Oberhauptgruppen zer fällt, welche ihrerseits in Hauptgruppen un terteilt sind. Jede Hauptgruppe besteht aus Untergruppen.
Die Tasten 581 werden in der beschrie benen Weise so eingestellt, wie dies für Un tergruppen- und Hauptgruppensummen erfor derlich ist. Ausserdem werden diejenigen Tasten 581 eingestellt, die der Spalte Nr. 45 und der Spalte Nr. 90 zugehören, um beim Abfühlen der Steuerkarte 952 einen Unter summenzug und beim Abfühlen der Steuer karte 954 einen Hauptsummenzug auszu lösen. In der Kartenstapel werden die in Fig. 58 gezeigten Steuerkarten derart ein sortiert, dass einer jeden Oberhauptgruppe nacheinander eine Karte 952, eine Karte 966., eine Karte 954 und wiederum eine Karte 966 folgen.
Der in dieser Weise mit Steuerkarten ausgerüstete Kartenstapel wird dann in die Maschine getan und diese in Gang gesetzt. Sobald hierbei die erste Untergruppe aus- gewertet ist und die erste Karte der zweiten Untergruppe zur Abfühlung gelangt. wird das Summenschaltwerk in Tätigkeit gesetzt, das seinerseits die Untersummenwelle 505 dreht. Hierdurch wird jedoch nur das Sal- dierwerk <I>AL</I> gelöscht, weil das Saldierwerk <I>BL</I> wegen Sperrung der Antriebszahnstangen 176 durch die Halteklinken 533 nicht ge löscht werden kann.
Nach Löschung des Saldierwerkes <I>AL</I> wird die zweite Unter gruppe ausgewertet, worauf gegebenenfalls wiederum ein Untersummengang folgt. So läuft die Maschine weiter, bis die erste Karte der nächsten Hauptgruppe abgefühlt wird. Dann wird zunächst wiederum das Saldier werk<I>AL</I> zum Abdruck der letzten darin stehenden Untergruppensumme gelöscht. Wenn das geschehen ist, schliesst sich ein Hauptsummengang an, bei welchem nur das Saldierwerk BU gelöscht wird.
Die gleich zeitige Löschung des Saldierwerkes AU wird durch die Halteklinken 533 verhindert. In dieser Weise werden die einzelnen nach Un tergruppen unterteilten Kartenhauptgruppen nacheinander ausgewertet, wobei jedesmal die Untergruppensummen im Saldierwerk _1L und die Hauptgruppensummen im Sahdier- werk BU gebildet erden.
In den 'NMerken BL und AU unterbleibt jede Löschung. Diese Werke dienen daher zur Bildung der Oberhauptgruppe und der Ober-Oberhauptgruppe. Sind sämtliche Kar ten der ersten Oberha.uptgruppc ausgewertet, so gelangt die Hauptsummenkarte 95<B>2</B> zur Abführung, wodurch dieselben Vorgänge her vorgerufen werden wie bei einem Wechsel der Hauptgruppenkennlöcher. Das Summen schaltwerk führt also zunächst einen Unter- summengang herbei,
wobei das Saldierwerk <I>AL</I> gelöscht wird und dann einen Haupt- summengang, wobei wobei das Saldierwerk BIT ge löscht wird, wie oben beschrieben. Ist das geschehen, so kommt die Stopkarte 966 zur Abführung und hält die Maschine an.
Dann muss man die Maschine neu einstellen, näm lich in der linken Spalte die Kupplungsgiie- der 551 im Gegenuhrzeigersinn schwenken, so dass sie in den Bereich _ der Untersummen- welle<B>505</B> kommen, und in dem rechten Tabellierwerksabschnitt diese Kupplungsglie der<B>551</B> im U hrzeigersinn gemäss Fig. 10 schwenken, so dass sie durch die Hauptsum- rnenwelle 506 betätigt werden. Dann setzt man die Maschine wieder in Gang.
Es ge langt dann die Untersummenkarte 954 zur Abfühlung, wobei die Summenwelle 505 ge dreht wird. Das hat die Löschring des Sal- dierwerkes <I>BL</I> zur Folge, während das Sal- dierwerk <I>AL</I> durch die Halteklinken 533 ge sperrt ist. Im Saldierwerk <I>BL</I> steht aber die Oberhauptsumme. Nunmehr wird die zweite Stopkarte 966 abgefühlt, wodurch die Ma schine wieder zum Stillstand kommt.
Dann stellt man die Kupplungsglieder 551 wieder in die ursprüngliche Lage zurück und setzt die Maschine in Gang, die nun die nächste Oberhauptgruppe auswertet.
Ani Ende des ganzen Kartenstapels fol gen noch einmal die Steuerkarten der Fig. 58, nur mit dein Unterschied, dass diesmal die Karte 954 durch eine Hauptsummenkarte 952 ersetzt ist. Bei der Auswertung dieser Steuer karten stellt man die Kupplungsglieder 551 ebenso ein, wie oben beschrieben.
Setzt man dann die Maschine nach dem Stillstand wie der in Gang, so wird durch die auf die Stop karte folgende Hauptsummenkarte 952 ein Untersummengang und dann ein Hauptsum- niengang herbeigeführt, wobei zunächst das Saldierwerk <I>BL</I> gelöscht wird - hierbei wird die letzte Oberhauptsumme abgedruckt - und dann das Saldierwerk <I>AU.</I> Dieses Saldierwerk ist bisher überhaupt noch nicht gelöscht worden und enthält daher die Ober Oberliauptsumme. Nunmehr sind alle vier Saldierwerke gelöscht.
Noch ein weiteres Beispiel sei erwähnt: Will man nur Untersummen und Hauptsum men drucken, ohne dass ein Postendruck er folgen soll, so stellt man den Stufenanschlag 845 des Zeilenschaltwerkes (Fig. 53 und 56) mit seiner untersten Stufe 844 über dem Zapfen 843 ein, so dass eine Zeilenschaltung bei Posteneinführungsgängen verhindert ist. Das Stehstück <B>851</B> wird um einen, zwei oder drei Zähne zurückgestellt, um die einzelnen Summenzeilen in einfachem, doppelten oder dreifachen Zeilenabstand zum Abdruck zu bringen.
Die Sperrfinger 937 (Fig. 10 und :;7) werden eingeschaltet, so dass sie den Postendruck verhindern. Nur in dem dem Kennzeichendruck vorbehaltenen Tabellier- werksabschnitt bleiben die Sperrfinger 937 ausgerückt. Ausserdem werden in diesen Ab- .schnitten die Sperrklinken 547 gelöst, aber die Kupplungsglieder 552 im Gegenuhrzei- gersinn geschwenkt und dadurch mit der Welle 562 gekuppelt.
Bei dieser Voreinstel- lung der Maschine wird nach Auswertung jeder Kartengruppe eine Zeile gedruckt, in der ausser den kennzeichnenden Angaben, die der ersten Karte der Gruppe entnommen sind, nur die Summenbeträge bezw. Salden stehen. In dem dem Kennzeichendruck vor behaltenen Tabellierwerksabschnitt geben die Halteklinken 533 die Typenträger nur bei Summengängen und bei den hierauf folgen den Posteneinführungsgängen frei.