CH215264A - Verfahren zur Herstellung einer stoss- und bruchsicheren Flaschenumhüllung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer stoss- und bruchsicheren Flaschenumhüllung.

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CH215264A
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Rosenheck Heinrich
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Rosenheck Heinrich
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D23/00—Details of bottles or jars not otherwise provided for
    • B65D23/08—Coverings or external coatings
    • B65D23/0842—Sheets or tubes applied around the bottle with or without subsequent folding operations
    • B65D23/085—Sheets or tubes applied around the bottle with or without subsequent folding operations and glued or otherwise sealed to the bottle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer stoss- und bruchsicheren     Flaschenumhüllung.       Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung einer stoss- und bruch  sicheren Flaschenumhüllung. Es sind solche  Hüllen bekannt, die aus einer elastischen  Masse bestehen und dann einer mechanischen  Vorrichtung zum Halten benötigen, oder die  umhüllende Masse     wird    durch beigefügtes  Formaldehyd an der Flasche befestigt, wo  durch jedoch die Fäulnis begünstigt wird,  so dass speziell bei grösseren Flaschen der  praktische Wert verloren geht.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung kann  beispielsweise wie folgt ausgeführt werden:  Es werden 100 kg Pflanzenmaterial in  Schrotform, z. B. aus Kork, Torf oder Baum  rinde, mit 6 kg einer Gummilösung gemischt,  worauf 1 '/2 kg Harz beigefügt wird. Diese  Masse wird noch mit ca.     '/,i    kg verdünntem  Kaltleim verrührt, bis eine gewisse Klebrig  keit erreicht ist, worauf aus der Masse in  Formen schmale     Segmentstreifen    gepresst  werden.

   Dann wird die zu schützende Flasche  mit einem am Glas anhaftenden rasch ab  bindenden     Klebstoff,    bestehend aus Teer, Pech    und Harz, bestrichen, darauf werden die oben  genannten     Segmentstreifen,    sei es in der  Quer- oder Längsrichtung mit Zwischenräu  men auf der Flasche aufgetragen, wobei die  in den     Zwischenräumen    bereits     bestrichene     Glaswandung nochmals mit reinem Harz be  strichen wird, um eine homogene Verbindung  zwischen Glas und Masse herzustellen.

   Die  so gebildeten Zwischenräume werden dann  mit der Masse, bestehend aus Pflanzenma  terial in     Schrotform,    Gummi und Harz, wie  oben angegeben wurde, ausgefüllt, so dass  durch die Bindemittel der Masse die Verbin  dung mit den     Segmentstreifen    und dem Glas  erreicht wird und so ein einheitlicher Mantel  um die Flasche     gebildet        wird,    der eine grosse  Elastizität besitzt. Nun     wird        eine    weitere  Mischung beispielsweise aus 10 kg Korkmehl  mit 1'/2 kg vulkanisiertem     Gummimehl    und  mit 2 kg Gummilösung hergestellt.

   Diese  Mischung wird auf die elastische Masse der  Flasche aufgetragen oder die Flasche     in     diese Mischung getaucht. Durch diese     Arbeits-          gänge    erreicht man von aussen nach innen      eine sehr elastische     rmliüllung,    die die  Flasche stoss- und bruchsicher gestaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer stoss- und bruchsicheren Flaschenumhüllung, dadurch gekennzeichnet, dass auf die mit einer Masse, bestehend aus Teer, Pech und Harz, be strichene Flasche Segmentstreifen, hergestellt aus Pflanzenmaterial in Schrotform, Gummi lösung, Harz und Leim, so befestigt werden, dass Zwischenräume entstehen, welche Zwi schenräume durch eine Masse aus Pflanzen material in Schrotform, Gummi und Harz ausgefüllt werden, so da.ss ein einheitlicher Mantel um die Flasche gebildet wird, ferner dadurch gekennzeichnet, dass dieser Mantel mit einer h,1ischung, bestehend aus Korkmehl, vulkanisiertem Gummimehl und einer Gummi lösung, überzogen wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren zur Herstellung einer stoss- und bruchsicheren Flaschenumhüllung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Pflanzenmaterial Korkschrot verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Pflanzenma terial geschrotetes Torf verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Pflanzenma terial geschrotete Baumrinde verwendet wird.
CH215264D 1940-08-26 1940-08-26 Verfahren zur Herstellung einer stoss- und bruchsicheren Flaschenumhüllung. CH215264A (de)

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