CH215280A - Vorrichtung zum Befestigen und Verstellen von Armlehnen an Sitz- und Liegemöbeln. - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen und Verstellen von Armlehnen an Sitz- und Liegemöbeln.

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CH215280A
CH215280A CH215280DA CH215280A CH 215280 A CH215280 A CH 215280A CH 215280D A CH215280D A CH 215280DA CH 215280 A CH215280 A CH 215280A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
sleeve
holder
rod
armrest
seating
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English (en)
Inventor
Stengel Gebrueder
Original Assignee
Stengel Geb
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/54Supports for the arms
    • A47C7/543Supports for the arms movable to inoperative position

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 199402.         Vorriebtung    zum Befestigen und Verstellen von Armlehnen an Sitz- und Liegemöbeln.         Vorliegende    Erfindung bezieht sich auf       eine        Vorrichtung    zum     Befestigen    und Ver  stellen von Armlehnen an Sitz- und Liege  möbeln .mit einem zur Befestigung an der  Armlehne     eingerichteten        stabförmigen    Hal  ter mit einem an seinem     untern    Ende ange  ordneten Schnepper sowie einer zur     Befesti-          gung    am Möbel     eingerichteten    Hülse mit  einem dem Querschnitt  <RTI  

   ID="0001.0012">   des        Halterstabes    ent  sprechenden und eine     achsiale        Verschiebung     desselben in der Hülse ermöglichenden  Innenraum, wobei die Hülse am obern Ende  mit     einer    seitlichen     Öffnung    für den Durch  tritt     des    in der Schwenkstellung des Halter  stabes ausladenden     einen    Endes desselben  und auf der dieser     Durchtrittsöffnung    gegen  überliegenden Seite mit einem Sattel für die       Auflage    und Abstützung     des    ausgeschwenk  ten     Halterstabes        versehen    

      ist.    Die Verbesse  rung :gegenüber dem Hauptpatent besteht  darin,     dass    .der     stabförmige    Halter aus min  destens zwei     teleskopartig    ineinander ver  schiebbaren Teilen     besteht,    wobei der     hül-          senartige        Teleskopteil    von dem am äussern    Ende mit     einer        Eintreibspitze        versehenen          Befestigungsteil        gebildet    ist.  



  Durch     diese        Verbesserung    wird erreicht,       dass    die     Befestigungs-    und     Verstellvorrich-          tung    in .der Normallage der Armlehne von  dieser vollständig verdeckt     wird    und da  durch einen     formschönen        Abschluss    ermög  licht, so     dass    auch teuerste und     schönste     Möbel ohne     Beeinträchtigung    des ästheti  schen Eindruckes mit dem     Verstellmechanis-          mus    ausgerüstet werden können.  



  In der     Zeichnung    ist     eine        beispielsweise          Ausführungsform    des     Erfindungsgegenstan-          des        dargestellt,    und zwar zeigt:

    F     ,g.    1 die     Befestigungs-    und     Verstell-          vorrichtung    im     .Schnitt,    mit der     Armlehne    in       herabgeklappter    Lage,       Fig.    2 einen     Schnitt        durch    die Vorrich  tung bei hochgeklappter     Armlehne,

            Fig.    .3     einen        @Schnitt    durch die teilweise       ineinandergesehobene    Vorrichtung     nach    der       Linie        III        III    in     Fig.    5,

         Fig.    4 einen .der     Fig.    3     analogen        Schnitt     bei vollständig     ineinandergesehobener    Vor-      richturig mit der Armlehne in der Normal  stellung und       Fig.    5 einen     .Schnitt    nach der Linie     V-V     in     Fig.    3.  



  In dem dargestellten Beispiel bezeichnet  1 die Schmalseite     eines    Sitz- und Liege  mö.bels. An dieser ist mittels     zweier        Schrau-          ben    2 mit versenkten Köpfen eine im Quer  schnitt, quadratische Hülse 3 befestigt..der  art, dass das obere     Hülsenende        etwas        über    die       Möhelschmalseite    1 vorsteht. An ihrem obern  Ende ist die Hülse 3 auf der der     Schmal-          seite    1     zugekehrten    Seite mit einer recht  eckigen Öffnung 3b versehen.

   In der Hülse  3 ist ein     stabförmi.ger    Halter     aehsial    ver  schiebbar angeordnet. Dieser Halter besitzt  einen Fussteil 4a von     U-för        migem    Quer  schnitt, einen Kopfteil 4b in Form eines       Vierkantrohrstüekes    und einen     Verbindungs-          teil    4c von quadratischem     Querschnitt.    Der       Verbindungsteil    4c     ist    mittels zweier Nie  ten     4d    starr mit dem     Halterfuss    4a verbun  den und im     Halterkopf    4b     teleskopartig   

   ver  schiebbar. Durch einen im     Verbindungsteil     4c verankerten     Stift    4e, der in einen im       Halterkopf    4b ausgenommenen     Schlitz    4 f  hineinragt, ist der     aehsiale    Verschiebungs  weg .der Teile 4b und 4c nach beiden     Rieb-          tun,-en    hin begrenzt.

   Der     Halterkopf        1b    be  sitzt eine in seiner     Achsenrichtung    verlau  fende,     keilförmige        Spitze        4g,        welche    in das  Holz der Armlehne 7 hineingetrieben     ist    und  zusammen mit zwei     Holzschrauben    5 und G  dem     Halterkopf    4b an der Armlehne 7 einen  soliden Halt vermittelt.

   Zur Erhöhung der  Widerstandsfähigkeit der     Verbindung    ist  zwischen diesen Teilen 4b und 7     noch    eine       Verleimung    vorgesehen (auf der     Zeichnung     nicht ersichtlich).  



  An seinem untern Ende weist der     Hal-          terfuss    4a einen Sehnepper auf. Dieser be  steht aus einer um eine Drehachse     41a        kipp-          bare    Falle 8 mit zwei ungleich schweren  Armen. Die Anordnung ist dabei so getrof  fen,     dass    die Falle unter der Wirkung der       Gravitation    eine Lage     einzunehmen    trachtet,  in welcher der längere Arm aus dem Halter  fuss 4a vorsteht, wie dies     Fig.    1 und 2 er-         kennen    lassen.

   Der     kürzere    Arm der Falle       stützt;    sieh     dabei    gegen den     Halterfuss.    4i,       4k    und 41     bezeichneen    drei im     Halterfuss     ausgenommene Rasterkerben.  



       Fig.    4 zeigt die     Armlehne    in ihrer Nor  mallage. Ein in der Hülse .3     angebrachter     Stift 3a dient dabei als     Anseh.la.g    für den       Halterfuss    4a.     Dieser    stösst in der aus     Fig.    4       ersichtlichen        Stellung    an den Stift 3a, wel  eher ein weiteres Hinabgleiten des     Halt.er-          fusses    4a in der Hülse 3 verhindert.  



  Soll die Armlehne, zum     Beispiel    während  des Transportes des Möbels oder aus andern  beliebigen Gründen, entfernt werden, so     wird     der     Haltenstab    durch     entsprechenden    Zug     aa     der Armlehne     einfacb    aus der Hülse heraus  gehoben. In der Regel sind pro Armlehne  zwei solcher Hülsen und     Halterstäbe    ange  ordnet.

   Soll dagegen die Armlehne zum Bei  spiel in die aus     Fig.    1 ersichtliche Lage       versch-,venkt    werden,     :so    wird die Armlehne  in Richtung des in     Fig.    4 eingezeichneten  Pfeils A hochgezogen, wobei der     Halterkopf          4b        teleskopa.rtig    ausgezogen wird     bezw.    sich  über dem zunächst     noch    in Ruhe verbleiben  den     Verbindungsteil    4c verschiebt, bis der  Stift 4e an der untern     Begrenzungskante    des  Schlitzes 4f     anschlägt        (Fig.    3).

   Beim wei  teren Hochziehen der Armlehne wird nun  auch der Verb     in.dun.gsteil    4c samt dem     Hal-          terfuss    4a     gehoben.    Gelangt die Falle 8 in  den Bereich der Hülsenöffnung 3b, so fällt ;  die Falle in die aus     Fig.    2 ersichtliche Stel  lung herab und stösst beim weiteren Hoch  ziehen der Armlehne     schliesslich    gegen die die       Durchtrittsöffnung        3b        begrenzende    Ober  kante     3e.    An dieser Stelle     angelangt,    setzt ;

    die Falle 8 dem     weiteren    Herausziehen des       Haltersta.hes    aus der Hülse Widerstand ent  gegen.     ,Sobald    sieh dieser Widerstand fühl  bar macht, wird die Armlehne im Sinne des  in     Fig.    2 eingezeichneten Pfeils B     ver-        i     schwenkt.

   Der     Halterfuss    4a kommt dabei  einerseits gegen den Sattel 3d zu liegen       (Fi.g.    1),     während    er sich anderseits .mit der       Rasterkerbe.        4i    gegen die Oberkante 3c der       Öffnung        3b    stützt und dabei gleichzeitig  durch diese     Öffnung        hindurchtritt.         Das Zurückbringen der     Armlehne    in ihre  Normalstellung erfolgt .durch einfaches     Ver-          schwenken    .der Lehne in Richtung des     Pfeils     C und Hineinschieben des     

  Halterfusses    in die  Hülse 3,     sowie    anschliessendes Ineinander  schieben der     Teile    4b und 4e. Hierbei stösst  die Falle 8 gegen die untere Kante der in  der Hülse 3 ausgenommenen Öffnung 3b  und wird beim weiteren     Hinunterschieben     des     Halterfusses        widerstandslos    in     denselben          hineingedrückt,    so dass die Falle     nieht    mehr  aus dem     Halterfuss    herausragt.

       Umgekehrt     fällt die Falle unter der Wirkung der Gra  vitation aus dem     Halterfuss    heraus, sobald  sie sich beim Herausziehen des Fusses 4a im  Bereiche der     Öffnung        3.b    befindet und  wirkt so als Arretierung. Soll die Armlehne  Samt dem Halter<I>4a, 4b, 4c</I> ganz aus- der  Hülse 3 herausgezogen werden, so wird die  Falle 8 während des     Vorbeigleitens    an -der  Öffnung     3b    mit einem Finger usw. in dem       Halterfuss    gehalten oder aber dieser letztere  sehr schnell aus der Hülse 3 herausgezogen,  dermassen,     dass    die Falle 8 nicht Zeit findet,  in die Öffnung 3b einzufallen.  



  In     Fig.    3, befindet sich der     Halterfuss    4a  in seiner untern Grenzstellung, in der er an  den Stift 3a anstösst,     währendidem    sich die       Halterteile        3b    und     3c    noch im ausgezogenen  Zustand befinden. In dieser     ,Stellung    ragt  die Hülse 3     unten    aus der     Armlehne    7 her  aus.

   Werden nun die     Halterteile    4b und 4c       teleskopartig        ineinandergeschoben        (Fig.    4),  so kommt die untere Stirnseite der Arm  lehne mit der untern Stirnseite der Hülse 3  auf gleiche Höhe zu liegen, wobei die Hülse       vollständig    von der Armlehne verdeckt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Befestigen und Verstel len von Armlehnen an Sitz- und Liegemöbeln m it i einem zur Befestigung an der Armlehne eingerichteten stabförmigen Halter,
    mit einem an seinem untern Ende angeordneten Schnepper und einer zur Befestigung am Möbel eingerichteten Hülse mit einem dem Querschnitt des Haltenstabes entsprechenden und eine achsiale Verschiebung desselben in der Hülse ermöglichenden Innenraum,
    wobei die Hülse am obern Ende mit einer seitlichen Öffnung für den Durchtritt des in der Schwenkstellung des Halterstabes ausladen den einen Endes desselben und auf der die ser Durchtrittsöffnung gegenüberliegenden Seite mit einem Sattel für die Auflage und Abstützung des ausgeschwenkten Haltersta- bes versehen ist,
    dadurch .gekennzeichnet"dass der etabförmige Halter aus mindestens zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Tei len besteht, wobei der hülsenartige Teleskop teil von dem am äussern Ende mit einer Ein treibspitze versehenen Befestigungsteil ge bildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der Vers.chie- bungsweg der Haltemeile durch eine An schlagvorrichtung in beiden Richtungen be grenzt ist. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, wie in .den Fig. 1 bis 5 dargestellt und mit Bezug auf diese Figuren betsehrieben.
CH215280D 1940-09-06 1940-09-06 Vorrichtung zum Befestigen und Verstellen von Armlehnen an Sitz- und Liegemöbeln. CH215280A (de)

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