CH215420A - Skikante. - Google Patents

Skikante.

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Publication number
CH215420A
CH215420A CH215420DA CH215420A CH 215420 A CH215420 A CH 215420A CH 215420D A CH215420D A CH 215420DA CH 215420 A CH215420 A CH 215420A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ski
edge
flange
profile piece
ski edge
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Knuesel Inglin
Original Assignee
Inglin & Knuesel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inglin & Knuesel filed Critical Inglin & Knuesel
Publication of CH215420A publication Critical patent/CH215420A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/048Structure of the surface thereof of the edges

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Skikante.    Skikanten aus Metall haben solchen aus  andern Materialien, wie Zelluloid, gegenüber  verschiedene Vorteile, beispielsweise grosse  Widerstandskraft gegen Abnützung oder  Wärmeunempfindlichkeit (Zelluloid ist     be-          kanntlichleicht        entflammbar).    Schwierigkeiten  bestehen bei solchen     metallischen        Skikanten     allerdings     hinsichtlich    der Bindung mit dem       Skiholz.    Werden hierzu Schrauben oder Stifte  verwendet,

   so ergibt sich bei der Untertei  lung der Kante in eine Anzahl Stücke eine  gewisse Steifheit des     Skis    und ein starkes  Arbeiten an den Schraub-     bezw.        Verstiftungs-          stellen    auf Zug und Stoss, und das Anbringen  der Kante ist     umständlich    und erfordert einen  genauen, wesentliche     manuale    Tätigkeit ver  ursachenden Zusammenbau. Ein Ankleben  solcher Skikanten an den Ski ist wegen der  geringen Bindekraft von     Klehmitteln    an Me  tall nicht zufriedenstellend und von nur ge  ringer Lebensdauer.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine  Skikante unter Verwendung von Metall zu  schaffen, die die Vorteile solcher     Kanten     aufweist, ohne deren Nachteile zu besitzen.         Erfindungsgemäss    sind bei der aus einer       Mehrzahl    von     aneinanderstossenden        Skikant-          stücken    gebildeten Skikante je ein     metallisches          Profilstück    und ein Teil aus thermoplastischer  Masse unter     Ineinandergreifen    der beiden  Teile zu einem     Skikantstück    vereinigt,

   wo  bei eine     gante    des     Profilstückes    bestimmt  ist, die der Abnutzung ausgesetzte     gante     des     Skis    zu bilden, während der aus thermo  plastischer Masse bestehende Teil eine gute  Klebebindung der Skikante mit dem Skiholz  und der     Skikantstücke    untereinander     ermög-          liehen    soll.  



  Der Teil aus thermoplastischer Masse  kann     Ausnehmungen,    die wechselweise     in     zueinander quer liegenden Flanschen des  metallischen     Profilstückes    angeordnet sind,       ausfüllen    und diese     Ausfüllungen    können  durch eine, eine Verstärkung des einen Flan  sches des metallischen Profilstückes bildende  Partie des Teils aus thermoplastischer Masse  zu einem Ganzen vereinigt sein.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes,     und zwar in           Fig.    1     in    perspektivischer Darstellung  teilweise im Schnitt mit strichpunktierten  Teilen des Skis, in       Fig.    2 im Schnitt nach der Linie     .1-:3    und       Fig.    3 im Schnitt nach der Linie     B-B     der     Fig.    1; die       Fig.    4 zeigt einen Ski im     Längsschaubild     von unten gesehen.  



  Nach     Fig.    1 ist 1 ein     niet.illisclies        Pro-          filstück,    das bei 2 die Abnutzungskante     eines          Skis,    dessen Holz mit 11 bezeichnet ist, dar  stellt. Die     Unterfläche    des Profilstückes 1.  ist innerhalb des exponierten Kantenteils       zurücli:gesetzt    und bildet einen Flansch 3 des  Profilstückes. Quer zu diesem Flansch 3 liegt  ein zweiter Flansch 4.

   Der Flansch 3 litt       Ausnehmungen    5 und derjenige 4     Ausneh-          mungen    6, die wechselweise angeordnet sind,  so dass einer     Ausnehmung    des einen     Flin-          sches    ein voller Teil des andern Flansches  gegenüber liegt. Die     Ausriehmungen    5 und 6  sind in diesem Ausführungsbeispiel an den       Aussenkanten    der Flansche geschlossen; sie  können hier aber auch     offen    sein.  



  Der Flansch 4 ist durch einen Flansch 7  aus thermoplastischer     DTasse,    die aus einem       Zelluloseacetat    bestehen kann, verstärkt. Mit  diesem Flansch 7 bilden Partien 8, 9 aus  thermoplastischer     3Iasse,    die die     Ausneh-          mungen    5 und 6 ausfüllen, sowie eine Partie  10, ebenfalls aus dieser     3lasse,    die die durch  die Zurücksetzung an der     ITnteiflä        cbe    des       Profilstückes    1 gebildete     Ausnehinung    aus  füllt, ein Ganzes.

   Durch das     Ineinandergreifen     dieser     Kunstmasseteile    8-10 mit dem metal  lischen Stück 1-3 ist ein     Skikantstück    ge  bildet und die grossen Flächenpartien des aus  thermoplastischer Masse bestehenden Teils  sind geeignet für eine gute     Klebebindung     des     Skikantstückes    mit dem Holz des Skis 11.  



  Eine Mehrzahl solcher     Skikantstücke    ist  aneinander     stossend    so am     Skiliolz    11 anzu  bringen, dass die Kanten 2 der Stücke die  der Abnutzung ausgesetzte Kante des     Skis     bilden. Dabei liegt die durch die Flansche  4, 7 gebildete Rippe in einer Rille des Ski-         holzes,    und die     LTnterflä        clie    des Teils 10 aus  thermoplastischer Masse ist bündig mit der       Lauffläche    12 des Skis.  



  Der Teil aus thermoplastischer Nasse  bildet nach verschiedenen Seiten hin grosse  Berührungsflächen mit dein Holz des     Skis,     so in den     Oberflächen    der in den     Ausneh-          mungen    5 und 6 liegenden     Ausfüllungen,    in  der     Oberfläche        des    Flansches 7, sowie der  innern     Stirnkwnte    8' des Teils 8 und, da  diese     Masse    eine sehr gute Bindung mit  Klebmitteln für Holz eingeht,

   wird durch  Kleben     allein    ein sicherer Halt der     Kant-          stücke        ani    Skiholz erreicht. Dadurch, dass die       Skikantstiicke    an Stirnflächen der     rippen-          förmigen        Flanschkoinbination    4, 7 mit grossen  Flächen     des    Teils aus     thermoplastischer     Masse     aneinanderliegen,    wird     mich    an den       Stoffstellen    eine gute Verbindung der Stücke  untereinander erzielt.  



  Die an die Stossstellen angrenzenden     Aus-          nehmungen    der Flansche 4 sind gegen die  Stossstelle     liin        offen        (Fig.    1), so dass die an  einanderstossenden     Stirnflächen    dieses Flan  sches zum     grösseren    Teil aus der thermo  plastischen     3'1asse    gebildet sind.  



  Die     Klebeverbindung,    wie sie nach der       Erfindung    erreicht werden kann, gewährleistet  einen einfachen Einbau der Skikante in den  Ski und sie beeinträchtigt zudem die Elasti  zität des     Skis    in keiner Weise, da Schrau  ben     bezw.        Verstiftungen        vermieden    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skikante, die aus einer 'Mehrzahl von aneinanderstossenden Skikantstücken gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass je ein me tallisches Profilstück und ein Teil aus thermo plastischer Masse unter Ineinandergreifen beider Teile zu einem Skikantstück vereinigt sind, wobei eine Kante des Profilstückes bestimmt ist, die der Abnützung ausgesetzte Kante des Skis zu bilden,
    während der aus thermoplastischer Masse bestehende Teil eine gute Klebebindung der Skikante mit dem Skiholz und der Skika ntstücke untereinander ermöglichen soll. UNTERANSPRüCHE 1. Skikante nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil aus thermoplastischer Masse Ausnehmungen, die wechselweise in zueinander quer liegenden Flanschen des metallischen Profilstückes an geordnet sind, ausfüllt und dass diese Aus füllungen durch eine, eine Verstärkung des einen Flansches des metallischen Profilstückes bildende Partie des Teils aus thermoplastischer Masse zu einem Ganzen vereinigt sind. 2.
    Skikante nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das metallische Profilstück innerhalb der die Abnützungskante zu bilden bestimmten Partie des einen Flansches zu rückgesetzt und die entsprechende Ausneh- mung durch thermoplastische Masse ausge füllt ist, die durch die Ausschnitte in diesem Flansch des Profilstückes mit den übrigen Partien des Teils aus thermoplastischer Masse zusammenhängt. 3. Skikante nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Ausnehmungen in den Flan schen an den Flanschaussenkanten geschlossen sind. 4.
    Skikante nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Ausnehmungen in den Flan schen an den Flanschaussenkanten offen sind. 5. Skikante nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die an die Stossstelle angren zenden Ausnehmungen des durch die aus thermoplastischer Masse bestehenden Partie verstärkten Flansches des Profilstückes gegen die Stossstelle des Skikantstückes hin offen sind, so dass die aneinanderstossenden Stirn flächen dieses Flansches zum grösseren Teil aus der thermoplastischen Masse gebildet sind.
CH215420D 1940-05-29 1940-05-29 Skikante. CH215420A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3232630A (en) * 1964-04-24 1966-02-01 Graves Corp Edge construction for skis

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3232630A (en) * 1964-04-24 1966-02-01 Graves Corp Edge construction for skis

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