CH215634A - Spindellose Spulmaschine zur Herstellung von Spulen mit radialem Wicklungsaufbau. - Google Patents

Spindellose Spulmaschine zur Herstellung von Spulen mit radialem Wicklungsaufbau.

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CH215634A
CH215634A CH215634DA CH215634A CH 215634 A CH215634 A CH 215634A CH 215634D A CH215634D A CH 215634DA CH 215634 A CH215634 A CH 215634A
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Description


      Spindellose        Spulmaschine    zur Herstellung von Spulen mit radialem Wicklungsaufbau.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     spin-          dellose        Spulmaschine    zur     Herstellung    von  Spulen mit radialem     Wicklungsaufbau,    bei  der die     Spulstellen,    die je nur für eine     .Spule     oder aber auch je für zwei Spulen eingerich  tet sein können, unabhängig voneinander ar  beiten.  



  Bei einer     götzerspulmaschine    mit unab  hängig voneinander arbeitenden     Spulstellen     ist es bekannt, den Fadenführer jedesmal  nach     Fertigstellung    einer Spule von der ihn  in     Achsrichtung    der Spule verschiebenden       Schraubenspindel    durch Ausheben des darin  eingreifenden     Mitnehmers    zu entkuppeln und  durch einen Kraftspeicher in die     Anfangshage     zurückzuschieben.

   Der Fadenführer wird  dann in der Anfangssage mit der Spindel  wieder gekuppelt,     so,dass    das     Bespulen        immer     an einem Ende, dem     Fussende    der     Kötzer-          spule    beginnt. Bei     Kötzerspulmaschinen    ist  dies das     Gegebene,    weil die     Kötzerspule    einen  axialen Wicklungsaufbau hat.

   Bei Spul  maschinen zur Herstellung von Spulen mit  radialem     Wicklungsaufbau,    bei denen der    Fadenführer beim Bewickeln der Spulen  hülse ständig von einem     Spulenende    zum  andern hin- und herbewegt werden muss,  würde diese Einrichtung dagegen ungeeignet  sein.

   In der Zeit, während welcher der  Fadenführer nach dem     Ingangsetzen    der       Spulstelle    bis zu seiner erneuten Mit  nahme durch die Hubstange stehen bleibt,  würde nämlich am Ende der neuen Spulen  hülse je nach der     Stellung,    welche der Faden  führer beim     Stillsetzen    der     Spulstelle    inne  hatte, eine kleinere oder grössere Fadenmenge  aufgewickelt, was bei Spulen mit     radialem     Wicklungsaufbau deshalb     unerwünscht    ist,  weil dadurch die     Bewicklung    der Hülse un  regelmässig wird.

   Es würde an der     fertigen.          Spulenwicklung    eine Verdickung     entstehen,     die um so stärker ins Auge fällt, je kleiner  der     Spulendurchmesser    ist, und die um so  mehr stört, je grösserer Wert auf Gleich  mässigkeit und Formschönheit der Spule ge  legt wird, wie dies zum Beispiel bei zum Ver  kauf     bestimmten    Spulen der Fall ist.  



  Bei einer als     Gruppenmaschine    ausgebil-      Beten     spindellosen        Spulmaschine    zur Herstel  lung von Spulen mit radialem Wicklungs  aufbau, bei der die Fadenführer nach der  fertigen     Bewicklung    der Hülsen zwecks     Ab-          schneiden.s    des Fadens und     Einklemmens    der  Fadenenden zu den     Spulenmitnehmern    hin  verschoben werden, ist es bekannt,

   die Faden  führer beim     Wiederingangsetzen    der     11Ia-          schine    wieder in diejenige Stellung     zurüek-          zuschieben,    die sie beim     Stillsetzen    der     11Ia-          schine    hatten. Zu dem Zwecke ist einerseits  die für alle Fadenführer gemeinsame, aus  einer abwechselnd rechts- und linksherum  laufenden     Sehraubenspindel    und einer Bar  übergreifenden Mutter bestehende Hubvor  richtung mit einer Schwingwelle, die einen.  sämtliche Fadenführer tragenden Schlitten  hin- und herbewegt, durch zwei miteinander  durch eine Feder nachgiebig verbundene He  bel gekuppelt.

   Anderseits ist auf der Schwing  welle ein Rollenhebel befestigt, mit dem ein  Hubnocken auf der Steuerwelle der Maschine  zusammenwirkt. Beim Verschieben der Fa  denführer zu den     Spulenmitnehmern    hin  wird die     Schwingwelle    ohne Entkupplung  von der normalerweise die Hin- und Herbe  wegung bewirkenden Hubvorrichtung durch  den Nocken auf der Steuerwelle gedreht.  während das Zurückschieben der Fadenführer  in ihre     Ausgangsstellung    durch die die bei  den Kupplungshebel verbindende Feder ge  schieht, die bei der Verschiebung der Faden  führer zu den     Spulenmitnehmern    gespannt  worden war.

   Bei dieser     bekannten    Gruppen  maschine ist das Entstehen von störenden  Verdickungen an den fertig gewickelten Spu  len wie ersichtlich dadurch vermieden, dass  die Fäden beim Zurückschieben der Faden  führer in ihre Ausgangsstellung in     Aehsrich-          tung    auf die     Spulenhülse    gelegt werden und  das Bewickeln der neuen Hülsen erst dann  beginnt, wenn die normale Arbeitsbewegung  der Fadenführer einsetzt.

   Die     bekannte    Grup  penmaschine hat jedoch. deshalb,     weil    bei  einem Fadenbruch sämtliche     Spulstellen    ge  meinsam stillgesetzt werden, den Nachteil,       -lass    sie sich     wirtschaftlich    nur für Fäden von  hoher     Reissfestigkeit        verwenden    lässt, nicht    aber für empfindliche Fäden, bei denen häu  figer mit einem Fadenbruch und einem damit  verbundenen Unterbrechen der     Spularbeit     zu rechnen ist.

   Solche Fäden können wirt  schaftlich nur auf     Spulmaschinen    verarbeitet  werden, deren     Spulstellen    unabhängig von  einander arbeiten, so dass     beim    Reissen eines  Fadens nur die betroffene     Spulstelle    stillge  setzt zu werden braucht,     während    die übrigen       Spulstellen    weiterarbeiten.

      Der Erfindung liegt die Aufgabe zu  grunde, die oben     geschilderte    vorteilhafte       Arbeitsweise    der Gruppenmaschine unter       Anwendung    einfacher Mittel auch bei einer  solchen     Spulmaschine    zur Herstellung von  Spulen mit radialem     \Vieklungsaufbau        anzu-           -enden,    bei der die     Spulstellen    unabhängig  voneinander arbeiten.

   Diese Aufgabe ist er  findungsgemäss dadurch gelöst, dass an jeder       Spulstelle    ein     Fadenführerträger    mit seiner  hin- und hergehenden Hubstange durch eine  Kupplung verbunden ist, die beim     Stillsetzen     von     Spulenmitnehmer    und     Iiubstange    gelöst  wird, und dass eine Einrichtung zum Ver  schieben des     Fadenführerträgers    vorgesehen  ist, derart,

   dass der entkuppelte Fadenführer  träger zum Festklemmen des Fadens zwi  schen     Spul.enmitnehmer        (ind    neu eingelegter       Spulenhülse    zur Klemmstelle hin verschoben  und vor Beginn des Wickelns wieder an die       Kupplungsstelle    der Hubstange zur selbst  tätigen<B>Kupplung</B> mit dieser zurückgeschoben  wird.

   Durch diese Einrichtung wird erreicht,  dass der nach dein     Stillsetzen    des     Spulenmit-          nehmers    an den letzteren     herangeschobene     Fadenführer beim     Ingangsetzen    der Spul  stelle bereits wieder mit der Hubstange ge  kuppelt ist und infolgedessen in der norma  len Weise hin- und herbewegt wird. Der       z'adenanfang    wird dabei ähnlich wie bei der  bekannten Gruppenmaschine längs der     Spu-          lenhülse    auf diese gelegt, so dass keine stö  rende Verdickung entstehen kann.

   Im Gegen  satz zur     Gruppenm;schine    kann die erfin  dungsgemässe     Spulmaschine    dadurch, dass  ihre     Spulstellen    unabhängig voneinander ar  beiten, in wirtschaftlicher     Weise    zum Ver-      arbeiten von empfindlichen Fäden verwendet  werden.  



  Auf der Zeichnung ist .der     Erfindungs-          gegenstand        in.    einem Ausführungsbeispiel in  seinen für die Erfindung wesentlichen Teilen  dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht eines Teils der       Spulmaschine    in dem Augenblick, wo nach  Einsetzen einer neuen     Spulenhülse    die Spul  stelle im Begriff ist, wieder anzulaufen,       Fig.    2 die     Spulmaschine    in der gleichen  Arbeitsstufe in der Draufsicht auf eine Spul  stelle für zwei Spulen,

   wobei ein gemein  samer     Fadenführerträger    zwischen zwei     Spu-          lenmitnehmern    angeordnet ist,       Fig.    3 .die     Spulmaschin.e    in dem Augen  blick, wo die Spule nach vollendeter     Bewick-          lung    freigegeben wird und in den Auffang  kasten fällt,       Fig.    4 die     Spulma.schine    in dem Augen  blick, wo der     Fadenführerträger    zur Klemm  stelle des Fadens hin verschoben ist und     dort     durch eine Sperrklinke gehalten wird.  



  1 ist der in bekannter Weise die Antriebs  räder der     Maschine    enthaltende     Ölkasten,    aus  welchem der     vorn    mit einer Körnerspitze 2  versehene     Spulenmitnehmer    3 herausgeführt  ist.  



  Dem     Spulenmitnehmer    gegenüber befin  det sich der ebenfalls mit einer Körnerspitze  4 versehene Gegenhalter 5, welcher in einem  auf dem     Maschinengestell    6 angebrachten  Lagerbock 7 in bekannter Weise drehbar und  längsverschiebbar     gehalten    ist.

   Zwischen dem  freien Ende des     Spulenmitnehmers    3 und  dem Gegenhalter 5 ist die zu     bespulende     Hülse 8 auf den Körnerspitzen 2, 4 einge  spannt gehalten, so     dass    sie bei Drehung es       Spulenmitnehmers,    der auf seiner     Stirnseite     mit einem     Gummieinsatz    versehen ist, mit  genommen und     in.    Drehung versetzt wird.  



  Der Gegenhalter 5 steht unter Wirkung  einer im Lagerbock 7 angebrachten Feder,  welche bestrebt     ist,    den Gegenhalter nach  links gegen die     Spulenhülse    8 zu drücken,  während das nach rechts aus dem     Lagerbock     7 herausgeführte Ende .des: Gegenhalters 5  unter Wirkung     eines    Hebels 45 steht, der auf    einer Steuerwelle 46     befestigt    ist. Die Kupp  lung des Hebels 45 mit dem Ende des Gegen  balters 5 erfolgt dabei durch     eine        Querstange     47, welche sich gegen eine auf dem Gegen  halter befestigte Scheibe 48     (Fig.    2) legt.

   Die  Steuerwelle 46 wird durch ein nicht !darge  stelltes Gestänge von einer im     Olkasten    1 an  geordneten     Schaltwelle    aus gedreht und dreht  ihrerseits über ein     Zahuräderpaar    44 eine  zweite Steuerwelle 43. Beide Steuerwellen 43  und 46 sind in einem Lagerbock 49 des Ma  schinengestelles 6 drehbar gehalten.  



  Oberhalb der Spulenhülse 8 ist parallel  zur     Spulenachse        eine    Hubstange 10 mit ihrem  einen Ende in     einem    festen Lagerbock 11 und  mit ihrem andern Ende in der Wand des. Ge  triebekastens 1 geführt, von wo sie in be  kannter Weise ihren Antrieb in Form einer  hin-     und    hergehenden Bewegung erhält. Auf  dieser Hubstange ist der     U-förmige    Faden  führerträger 12 verschiebbar gehalten. Ausser  dem ist er mit seinem abwärts gerichteten  Schenkel 14 auf     einer    festen Stange 15 noch  zusätzlich geführt.  



  Wie     aus        Fig.    2     ersichtlich    ist, ,sind für  jeden     Fadenführerträger    zwei     Spulenmitneh-          mer    3     bezw.    Gegenhalter 5 vorgesehen, und  zwar ist der     Fadenführerträger    12     zwischen     den beiden     Spulenmitnehmern    angeordnet.  Am Träger 12 sind zwei Fadenführer 16, 17  in nicht gezeichneter Weise schwenkbar be  festigt, die unter dem Einfluss einer Feder  18 stehen und dadurch mit ihrem Faden  führerkopf 20, 21     auf    die zugehörige Spule  gedrückt werden.

   Die Feder 18 ist     eine        aus     schraubenförmig     gewundenem    Draht be  stehende Druckfeder, die auf einer Stange 60       ('Fig.    2) sitzt, die nach     einem    zur gemein  samen Schwenkachse der beiden Fadenführer  konzentrischen Halbkreise gekrümmt ist.  Diese Stange ist mit ihrem einen Ende am  Fadenführer 16     befestigt,    während ihr an  deres Ende in eine Öffnung des     FaJenfüh-          rers    17 eingreift, wobei die Feder 18 mit  ihren entgegengesetzten Enden an den beiden  Fadenführern 1.6 und 17 abgestützt ist.

   Die       Fadenführerköpfe    20, 21 sind an ihrer Druck  fläche mit einer     Aussparung    22, 23 versehen,      um eine gute Führung des Fadens beim An  laufen zu erhalten.  



  Auf der Hubstange 10 ist ein     klitnehmer-          nochen    30 mittels einer Schraube 31 festge  klemmt, so dass er die Hin- und     Herbewegung     der Hubstange mitmacht. Dieser     Mitnehmer-          nocken    besitzt auf seiner Oberseite eine ein  seitig abgeschrägte Nase 32, welche mit einer  am     Fadenführerträger    12 auf einem Bolzen  34 aasgelenkten Klinke 33 zusammenwirkt.

    Diese Klinke 33 ist als Winkelhebel mit  einem aufrechten Schenkel 35     auscebildet          und.    steht unter Wirkung einer Feder 36,  welche bestrebt ist,     die    Klinke mit dem     Dsit-          nehmernocken    30 in Eingriff zu halten.

   Fer  ner steht der     Fadenführerträger    12 unter der  Wirkung einer auf der Hubstange 10 gela  gerten Feder 37, welche sich mit ihrem linken  Ende gegen den Gehäusekasten 1 abstützt  und mit ihrem rechten Ende den     Faden-          führerträger    12 gegen eine     Stirnfläche    des       Mitnehmernockens    30     drückt,    so dass in dieser  Stellung     (Fig.    1 und 2) die Klinke 33 die  Nase 32 des Nockens 30 umgreift und da  durch eine starre, aber lösbare Kupplung des       Fadenführerträgers    12 mit der Hubstange 10  bewirkt.

   Infolgedessen wird der     Fadnnfüh-          rerträger    12 von der hin- und     hergehenden          Hubstange    10 zwangsläufig     mitgenommen.     Der Hub der Hubstange 10 ist in an sich       bekannter    Weise durch eine im     Cr@triebe-          kasten    1 angebrachte     Vorrichtung    veränder  lich, je nach der Länge der zu     bespulenden     Hülse.

   Dabei kann in, Anpassung an die je  weilige Hülsenlänge der     i#litnehmernoclzen    30  längs der Hubstange 10 verschoben und mit  tels der Klemmschraube 31 in einer solchen  Lage festgestellt werden, wie es die jeweilige  Hülsenlänge     erfordert.     



  Oberhalb der Hubstange 10 ist gegenüber  dem     aufrechtstehenden    Schenkel 35 der Mit  nehmerklinke 33 eine Druckstange 40 in     dem     festen Lagerbock 11 längsverschiebbar ge  führt. Diese Druckstange erhält ihren An  trieb über einen Lenker 41 und Hebel 42 von  der     Steuerwelle    43 aus. Am Getriebekasten 1  ist eine Sperrklinke 50 gelagert, die mit einer  am F     adenführerträger    12 angebrachten sehrä-    gen Sperrnase 25 zusammenwirkt.

   Die Sperr  klinke 50 ist auf einer in Lagern 51, 52 ge  haltenen Welle 53 befestigt, deren eines Ende  zu einem Schenkel 54 abgebogen ist.     Nllit    die  sem Schenkel 54 wirkt ein auf einer Steuer  welle 55 angebrachter     Nockenhebel    56 der  art zusammen, dass durch Drehung der Welle  55 die     Sperrklinke    aus der in     Fig.    4 gezeich  neten Tieflage angehoben werden kann, um  die     Verklinkun,-r    mit der Nase 25 des     Faden-          f        iihrerträgers    12 zu lösen.  



  Der Antrieb der beiden     Spulenmitnehmer     3 und der Hubstange 10 einer jeden     Spul-          #;trIie    ist unabhängig von den übrigen Spul  stellen der Maschine ein- und     ausrückbar,     zum Beispiel durch eine Fest- und eine Los  scheibe. Ferner enthält der     Ölkasten    1 für  jede     Spulstelle    eine     sogenannte        Schaltwelle,          vo>>    der die drei Steuerwellen 46, 43 und 55  ihr     @.,        i:    Antrieb erhalten.

   Die Schaltwelle be  tätigt ferner eine Vorrichtung zur     selbsttäti-          01e1i    Zuführung von leeren     Spulenhülsen,    und  eine     Absc,hneidevori-ichtruig    für die Fäden.

    Endlich dient sie dazu, den nach Fertigstel  lung zweier     Spulen    ausgerückten Antrieb der       Mitnehnier    3 und der     Hubstande    10 wieder       einzurücken.    Die     Schaltwelle    kann mit einer       sOndin        umlaufenden    Maschinenwelle durch  eine     Kupplung    verbunden sein, die, wenn     ein-          zeriIckt,    nach einer vollen Umdrehung der  Schaltwelle selbsttätig wieder ausgerückt       j-vird.    Endlich ist für jede     Spulstelle    ein Zähl  werk vorgesehen, von dem aus jedesmal dann,

    wenn auf die beiden zu bewickelnden     Spulen-          biiIsen    eine einstellbare Zahl von     Wicklungs-          Iagen    aufgebracht worden ist, einerseits der  Antrieb der     Spulenmitnehmer    3 und der       Hubstange    10 ausgerückt und anderseits die       Selialtwelle    eingekuppelt wird. Da diese     Ein-          richtungen    bei     Spulmaschinen    an und für  sich bekannt sind, sind sie in der Zeichnung  nicht dargestellt.  



  Die Wirkungsweise der die Erfindung be  treffenden. Teile der beschriebenen     Spulma-          schine    ist; folgende:  Wenn     Spulenmitnehmer    3 und Hubstange       lt)    nach vollendeter     Bespulung    der Hülse $  zum Stillstand gebracht sind, weichen die      Gegenhalter 5 unter dem Einfluss der Steuer  alieder 46, 47, 48 in die in     Fig.    3 gezeigte  Stellung zurück und geben die beiden Spulen  frei, die     in    den Auffangbehälter fallen.

    Gleichzeitig bewegt sich die     Druckstange    40  durch den Einfluss der     Steuerglieder    41, 42,  43 gegen den     Getriebekasten    1 und trifft     auf     ihrem Wege, je nachdem an welcher Stelle  des Hubweges der     Fadenführerträger    12  beim Ausrücken des Antriebes zum Still  stand gekommen ist, auf den senkrechten  Schenkel 35 der Klinke 33     (Fig.    3), die sich  dem Druck folgend um ihre Achse 34 dreht,  bis zur Anlage an den Anschlag 38. Der       Fadenführerträger    12 wird dadurch von dem  Nocken 30 gelöst und kann dem Druck der  Stange 40 folgend auf der Hubstange 10  gegen den Getriebekasten 1 gleiten, unter  gleichzeitiger Spannung der Feder 37.  



  In     Fig.    4 ist die     Endstellung    erreicht, bei  welcher der von jeder abgefallenen Spule  nachgezogene Faden 64 an der Stirnfläche  des     Spulenmitnehmers    anliegt, so dass die neu  einzulegende     Spulenhülse    den Faden sicher  am     Spulenmitnehmer    einklemmen kann. Die  Klinke 50 wird während des     Spulvorganges     hochgehalten und senkt sich erst im Augen  blick des     Ausrückens    des Antriebes der Spul  stelle nach vollendeter     Bespulung    der Hülsen.

    Sie greift dann bei Erreichung der     Endstel-          lung    des     Fadenführerträgers    12 über die       'fase    25 desselben und     bewirkt    dadurch des  sen Verriegelung. Die     Druckstange    40 kehrt  nun in ihre Ausgangsstellung zurück, ohne  dass der     Fadenführerträger    12, gegen den die       gespannte    Feder 37 drückt, folgen kann.  



  Nunmehr kann in bekannter Weise     das     Einführen der     neuen    Hülsen, das Festklem  men der Fäden 64     zwischen    den neuen Hül  sen und den     Spulenmitnehmern    3, sowie das  Abschneiden der von den fertigen Spulen  nachgezogenen Fäden erfolgen. Im     weiteren     Verlauf dieser sich selbsttätig vollziehenden  Vorgänge drückt der     Nockenhebel    56 infolge  Drehung der     Steuerwelle    55 auf das abge  bogene Ende 54 der     "Klinkenwelle    53 und löst  dadurch die     Verriegelung    des     Fadenführer-          träger,s    12 wieder.

      Dadurch     wird    der     Fadenführerträger    un  ter dem     Einfluss    der Feder 37     wieder    in die  in     Fig.    1     gezeichnete        Kupplungsstellung    bis  zum Anschlag am Nocken 30 geschoben, so  dass die     Mitnehmerklinke    33 unter dem Ein  fluss der Feder 36 einfallen kann und die  Kupplung des     Fadenführerträgers    12 mit der  Hubstange 10 bewirkt.

   Gleichzeitig wird da  bei, wie     ebenfalls        aus        Fig.    1 ersichtlich ist,  jeder     Spulfaden    auf dem Umfang der neu zu       bespulenden    Hülse von der     Klemmstelle    her  mitgezogen, so dass er sich     parallel    zur Achse  der Hülse auf diese legt und bei der nun  beginnenden Drehung der Hülse und der  gleichzeitig erfolgenden     Hubstangenbewe-          gung    die     Bespulung        in    ordnungsmässiger  Weise,

   das heisst in gleichmässig     zylindrischer          Schichtung    erfolgt.  



  Die Erfindung ist vorzugsweise bei Ma  schinen     zur    Herstellung von     soggenannten     Kreuzspulen anwendbar, wie solche in den       Fig.    3 und 4 zu sehen sind. Dabei werden       flanschlose        Spulenhülsen    verwendet. wie ins  besondere aus den     Fig.    1 und 2 ersichtlich.  



  Selbstverständlich können die Spulen  hülsen an den Ecken auch mit Flanschen ver  sehen sein, wie sie zum Beispiel für     Flecht-          maschinen    üblich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Spindellose Spulmas.chine zur Herstellung von Spulen mit radialem Wicklungsaufbau, bei der die Spulstellen unabhängig vonein ander arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Spulstelle ein Fadenführerträger mit seiner hin- und hergehenden Hubstange durch eine Kupplung verbunden ist, die beim Still- ,setzen von Spulenmitnehmer und Hubstange melöst wird, und dass eine Einrichtung zum Verschieben :
    des Fadenführerträgers vorge sehen ist, derart, dass der entkuppelte Faden führerträger zum Festklemmen des Fadens zwischen Spulenmitnehmer und neu einge legter Spulenhülse zur Klemmstelle hin ver schoben und vor Beginn des Wickelns wieder an die Kupplungsstelle der Hubstange zur selbsttätigen Kupplung mit dieser zurückge schoben wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Spulmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung aus einer am Fadenführerträger gelagerten Klinke und einem auf der Hubstange ange ordneten Mitnehmernocken besteht, und dass der Mitnehmernocken zwecks Anpassung an die jeweilige Spulenlänge längs der Hub stange verstellbar ist. 2.
    Spulmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Verschieben des Fadenführerträgers eine den Fadenführerträger zur Klemmstelle des Fadens hin schiebende Druckstange und eine den Fadenführerträger an die Kupplungs stelle zurückschiebende Feder aufweist, wobei eine Klinke zur Verriegelung des Faden führerträgers in seiner Lage bei der Klemm stelle vorgesehen ist.
CH215634D 1938-06-21 1939-06-13 Spindellose Spulmaschine zur Herstellung von Spulen mit radialem Wicklungsaufbau. CH215634A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2676763A (en) * 1950-06-28 1954-04-27 Continental Elastic Corp Bobbin winding machine

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US2676763A (en) * 1950-06-28 1954-04-27 Continental Elastic Corp Bobbin winding machine

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