CH215703A - Antriebsvorrichtung für dynamische Lautsprecher. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für dynamische Lautsprecher.

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CH215703A
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Radioaktiengesellschaft Loewe
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Loewe Opta Gmbh
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Description


  Antriebsvorrichtung für dynamische Lautsprecher.    Die vorliegende Erfindung bezweckt die  Beseitigung gewisser Nachteile bei Antriebs  vorrichtungen von dynamischen Lautspre  chern, und zwar solche Nachteile,     die    insbe  sondere durch den Einfluss der     Rückstellkraft     der     Zentrierhaltevorrichtung    der Schwing  spule und des     Membranrandes    auf die Ab  hängigkeit der Schwingungsausschläge der  Schwingspule von der     magnetomotorischen     Kraft der Antriebsvorrichtung bedingt sind.  



  Bekanntlich ist die     magnetomotorische     Kraft P, die auf die Schwingspule eines       dynamischen        Lautsprechers        ausgeübt    wird,  gegeben durch folgende Beziehung:       P=C.0.J.l     Hierin bedeuten:  C = eine durch die     Konstruktion    gegebene  Konstante,       93    magnetische Induktion,  J == der die     SchwingspAe        durchfliessende     Strom und    L = .die Länge des im     magnetischen        Feld     befindlichen Leiters.  



  Zur     Klarstellung    der Verhältnisse ist in       Fig.    1 die Abhängigkeit der Schwingungs  amplitude A der Schwingspule von .der Kraft  P dargestellt. Im Interesse einer guten     ton-          lichen    Wiedergabe müsste die Funktion  <I>A - f (P)</I> eine gerade Linie .sein, wie es  beispielsweise durch die Linie 1 dargestellt  ist. Praktisch jedoch liegen die Verhältnisse  so, dass diese Funktion eine gekrümmte Linie  ist, da die     Rückstellkraft    der Schwing  spulen -     Zentrierhältevorrichtung    und des       Membranrandes    mit wachsenden Amplituden  A zunimmt.

   Es wird also beispielsweise  durch die Kraft     P1        (vergl.        Fig.    1) nicht wie  es erwünscht wäre, die Amplitude A erzielt,  sondern nur die Amplitude A'.  



  Erfindungsgemäss sind nun bei einer An  triebsvorrichtung für dynamische Lautspre  cher Mittel vorgesehen, um die Abhängigkeit  der Schwingungsamplitude der Schwingspule      von der     magnetomotorisehen    Kraft in     be-          wünschter    vorher bestimmter Weise zu be  einflussen. Beispielsweise sei, wie bereits  oben zum Ausdruck kam, erwünscht, eine  lineare Abhängigkeit zwischen der Kraft P  und den erzielten Schwingungsamplituden  der     Schwin.bspule    zu erzielen. Oft auch will  man eine Überkompensation ermöglichen, um  eine     Dynamiksteigerung    zu erzielen, wie es  beispielsweise die Kurve 3 in     Fig.    1 zeigt.

    Die Erfindung sieht also Mittel vor, welche  eine     Beeinflussung    der     Abhängigkeit    der  Schwingungsamplitude der Schwingspule von  der     magnetomotorischen    Kraft in gewünsch  ter Weise bewirken.  



  In den     Fig.    2 bis 6 sind beispielsweise  Ausführungsformen der erfindungsgemässen  Antriebsvorrichtung mit verschiedenen sol  chen Mitteln dargestellt.  



  Gemäss     Fig.    2 und 3 bestehen diese Mit  tel darin, dass die Schwingspule mit unglei  cher Steigungshöhe gewickelt ist. In     Fig.    2  ist 1 der ringförmige     Lufs.palt    zwischen den       Mabnetpolen    2 und 2'. In diesem     Lufspalt    be  wegt sieh die mit 3     bezeichnete    Schwing  spule, die mit der Membran 4 mechanisch fest  verbunden ist, und zwar je nach dem die  Schwingspule durchfliessenden Strom in der       Richtung    5     bezw.    5'.

   Die Breite des magne  tischen     Feldes    ist durch die Breite des äussern  ringförmigen     Magnetpoles    gegeben und mit  T, bezeichnet. Gemäss dieser Ausführungs  form der Erfindung ist nun die Wicklung 3  der Schwingspule so ausgebildet, dass der  Teil der     Schwingspule,    welcher im Ruhe  zustand innerhalb der     Magnetpolbreite    L  lieft, eine grössere Steigungshöhe besitzt als       lie    Teile der Schwingspule, die ausserhalb der       :@1=agnetpolbreite    liegen.

   In     Fig.    2 ist die  Ruhestellung dargestellt, und beim Aus  schwingen gelangen nun die: dicht     ge-%vickel-          ten    Teile der Schwingspule in den     Ringspalt     1 und damit in das magnetische Kraftfeld,  so dass nun mehr Windungen im Kraftfeld  liegen als im Ruhezustand. Es wird also die  Leiterlänge d vergrössert und damit auch die       magnetomotorische    Kraft P (siehe     obige     Gleichung). In     Fig.    3 ist die Lage der    Schwingspule dargestellt, wenn sie um die  Amplitude A nach rechts ausgeschwungen  st.

   Es ist ohne     weiteres    ersichtlich, dass man  durch diese Mittel, eine     Schwinbspul.e    mit  veränderlicher     Steigungshöhe,    eine beliebige  Abhängigkeit zwischen der     Ausschwingam-          plitude    A und der Kraft P erzielen kann.  



  In den     Fig.    4 und 5 ist eine weitere Aus  führungsform der Erfindung dargestellt, und  zwar wird in diesem Fall die magnetische  Induktion     23        beeinflusst.    In     Fig.    4 ist der       @iussere    ringförmige Magnetpol 2 so ausgebil  det, dass mit wachsender Amplitude A immer       mehr    Windungen der Wicklungslänge l' der  Schwingspule in den engen Teil d des ring  förmigen Luftspaltes zwischen den Magnet  polen     hereingezogen    werden, so dass natürlich  die magnetische     Induktion        V    grösser ist als in  dem mittleren Teil des ringförmigen Luft  spaltes von der Breite D.  



       Fig.    5 zeigt den gleichen prinzipiellen  Gedanken wie die Ausführungsform nach       Fig.    4, nur ist im Fall der     Fig.    5 die     Ver-          breiterung        bezw.    Verengerung des Luft  -paltes durch Aussparung im innern Magnet  pol 2' erzielt.  



       Ir:        Fi-.    6 sind weitere Mittel zur     Beein-          flussung    der Abhängigkeit der Schwing  amplituden A von der     magnetomotorischen          Kraft        P        dar#_,estellt.    Hierbei ist eine     gleich-          mässi#r        gewickelte        Sebwingspule    vorgesehen,       ,jedoch    erhält diese     Schwingspule        Kurzschluss-          ringe    6 und 6',

       beispielsweise    an beiden En  den der Schwingspule. Diese     Kurzschlussringe          vifen    eine Bremswirkung hervor, wenn sie  innerhalb des magnetischen Feldes sich be  finden.     Schwingt    nun die Spule in Richtung  5 oder 5', so tritt einer dieser beiden     Kurz-          scblussringe    immer mehr aus dem magne  tischen Feld heraus, und damit verringert  sich auch die Bremswirkung des in diesem       Iiurzschlussring        erzeugten        Wirbelstromes,    da       dieser        @Virbelstrom    dann geringer wird.

   Es  verringert sich also bei     Schwingungsaus-          schlä--en    die     Bremswirkung,    so dass beim       :A.usschwingen    die     magnetomotorische    Kraft  P grösser wird und die gewünschte Beein-           flussung    der Funktion<I>A - f</I> (P) erzielt  wird.  



  Die vorliegenden Beispiele geben also  Mittel an, um den Verlauf dieser Funktion  in beliebiger     Weise,    so wie man es gerade  wünscht, zu beeinflussen. Man sieht ohne       weiteres,    dass man zwecks Erzielung einer       Dynamiksteigerung    eine Überkompensation  der     Rückstellkraft    erzielen kann, wie es bei  spielsweise durch die Kurve 3 in     Fig.    1     dar-          L.estellt    ist.  



  Es kann von Vorteil sein, zwei oder alle  der oben beschriebenen Mittel gleichzeitig bei       eierselben    Antriebsvorrichtung zu     verwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für dynamische Itaut- sprecher, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Abhängigkeit der \Schwingungsamplitude der Schwingspule von der magnetomotorischen Kraft in gewünsch ter vorher bestimmter Weise zu beeinflussen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingspule mit ungleichmässiger Stei gungshöhe gewickelt ist, derart, dass bei mrösseren Schwingungsausschlägen der Spule e ZVindungen im Magnetfeld liegen als m hr im Ruhezustand bezw. bei kleineren Aus schlägen.
    2. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt zwischen den Magnetpolflächen durch entsprechende Ausbildung der Pol flächen, verschieden breit ist, so dass die Schwingspule bei grösseren Schwingungsaus schlägen von einem stärkeren magnetischen Fluss durchsetzt wird, als im Ruhezustand bezw. bei kleineren Ausschlägen. 3. Antriebsvorrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Magnetpol Aussparungen besitzt. 4.
    Antriebsvorrichtung nach Unteran- spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Magnetpol Aussparungen besitzt. 5. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingspule Kurzschlussringe aufweist, wel che derart angeordnet sind, dass sie bei Schwingungsausschlägen teilweise bezw. ganz aus dem Magnetfeld herausschwingen. 6. Antriebsvorrichtung nach Unteran sprüchen 1 und 2. 7. Antriebsvorrichtung nach Unteran sprüchen 1 und 5. B. Antriebsvorrichtung nach Unteran sprüchen 2 und 5.
    9. Antriebsvorrichtung nach Unteran- sprüchen 1, 2 und 5.
CH215703D 1939-03-30 1940-08-13 Antriebsvorrichtung für dynamische Lautsprecher. CH215703A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3629856A1 (de) * 1985-09-02 1987-04-02 Pioneer Electronic Corp Ausgeglichenes kraftfahrzeug-lautsprechersystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3629856A1 (de) * 1985-09-02 1987-04-02 Pioneer Electronic Corp Ausgeglichenes kraftfahrzeug-lautsprechersystem

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