CH215754A - Einrichtung zur Erregung von Synchronmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Erregung von Synchronmaschinen.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/38—Structural association of synchronous generators with exciting machines
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Description
Einrichtung zur Erregung von Synchronmasehinen. Zur Erregung von Synchronmasehinen werden bekanntlich in der überwiegenden Zahl der Fälle besondere Gleichstrom- Erregermaschinen benutzt, :die mit den Syn chronmaschinen unmittelbar gekuppelt sind. Diese Erregermaschinen bereiten jedoch konstruktive Schwierigkeiten, sobald es sich um Turbogeneratoren ,oder Wasserkraftgene ratoren, das heisst uni Maschinen mit sehr hoher oder sehr niedriger Drehzahl, handelt.
Bei sehr hohen Drehzahlen liegen diese Schwierigkeiten in dem Aufbau des Kommu tators, während 'bei Wasserkraftgeneratoren mit. ihrer niedrigen Drehzahl die Erreger maschine unerwünscht grosse Abmessungen erhält. Vor allem stört hier :die durch den Kommutator bedingte grosse axialeLänge der Erregermaschine, da die Wasserkraftgenera toren meist mit vertikaler Welle ausgebildet werden und die Erregermaschine dann die Bauhöhe des ganzen Maschinensatzes be- trächtlich vergrössert. Man hat versucht, die Erregermaschine dadurch zu umgehen, dass der Erregerstrom über Gleichrichter der Ständerwicklung der Synchronmaschine selbst entnommen wird.
Dann muss sich jedoch die Synchronmaschine bei der In- betriebsetzung selbst erregen, und :das ist wiederum wegen des, Spannungsabfalles in dem Gleichrichter nicht ohne umständliche Hilfsmassnahmen möglich.
Die vorliegende Erfindung überwindet diese Schwierigkeiten dadurch, dass die mit der Synchro:nmas,chine gekuppelte Erreger maschine als Synchrongenerator ausgebildet ist und. die Erregerwicklung der Haupt maschine über Gleichrichter speist. Diese Erregermaschine wird- zweckmässig mit per manenten Magnetpolen ausgerüstet, so dass man weder beim Betrieb noch beim Anfahren der Maschine eine Gleichstromquelle benötigt.
Die bei -der Selbsterregung bei Gleichrichtern vorhandenen Schwierigkeiten àllen insofern fort, als die Erregermaschine eine der Dreh zahl des Generators proportionale Spannung liefert, und somit auch bei einem grösseren Spannungsabfall am Gleichrichter die Er regung der Hauptmaschine bei einer be stimmten Drehzahl mit Sicherheit einsetzt. Der Hauptvorteil der Ausbildung der Er regermaschine als Synchrongenerator liegt in dem Fortfall des Kommutators. Die Kon struktion eines Synchrongenerators für hohe Drehzahl bereitet im Gegensatz zu der der Gleichstrommaschine keinerlei Schwierigkei ten mehr.
Bei langsam laufenden Maschinen wird die axiale Länge der Erregermaschine ganz erheblich herabgesetzt. Der Durch messer der Erregermaschine lässt sich dabei verhältnismässig klein halten, da. es auf die von ihr gelieferte Frequenz nicht ankommt und: man somit der Erregermaschine ohne weiteres eine geringere Polzahl geben kann als sie die Hauptmaschine besitzt.
Der Vor teil der leistungslosen Regelung des Erreger stromes durch Beeinflussung der Gleich- richteräteuerung kann bei der Erfindung in gleicher Weise wie bei der Selbsterregung der Synchronmaschine ausgenutzt werden. Der Gleichrichter kann an sich beliebig aus geführt sein. Besonders vorteilhaft ist wegen seines geringen Spannungsabfalles und seiner kleinen Abmessungen sowie der bereits vor handenen Antriebsmöglichkeit der mit perio disch bewegten Kontakten arbeitende Kon taktgleichrichter, bei dem in Reihe mit den Kontakten sogenannte Schaltdrosseln ge schaltet sind, die eine funkenfreie Kommu tierung gestatten.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungs beispiel der Erfindung. Mit dem Synchron generator 2, der durch eine Turbine 1 ange trieben wird, ist der als Erregermaschine dienende Synchrongenerator 4 gekuppelt. An die Ständerwicklung dieser Erregermaschine ist ohne besonderen Zwischentransformator der Gleichrichter 5 angeschlossen, der hier in Form eines Quecksiberdampfgleichrichters gezeichnet ist. Zwischen die Kathode des Gleichrichters und den Nullpunkt der Stän- der wicklung der Erregermaschine 4 ist über die Schleifringe 3 die Erregerwicklung der Synchronmaschine 2 geschaltet. Der Gleich richter 5 besitzt Steuergitter, die aus einer nur schematisch angedeuteten Steuerappara tur G mit Zündimpulsen beaufschlagt wer den.
Auf die Steuerapparatur wirkt über einen Spannungswandler 7 die Spannung des von der Synchronmaschine 2 gespeisten Drehst romnetzes 8 derart ein, dass die Lage der Zündzeitpunkte des Gleichrichters 5 in bezug auf die Anodenspannungen von der Spannung des Drehstromnetzes abhängt. Auf diese Weise wird eine selbsttätige Span nungsregelumg der Synchronmaschine er reicht. Selbstverständlich können auch an dere Betriebsgrössen in regelndem Sinn auf die Steuerung des Gleichrichters einwirken. Bei Ausbildung des Gleichrichters als Kon taktgleichrichter kann die Regelung dadurch bewirkt werden. dass die Regelgrösse die Synchronlage der Schaltzeitpunkte beein flusst. Statt dessen kann man aber auch die Tatsache ausnutzen, dass der Aussteuerungs grad eines.
Kontaktumformers von der Vormagneti@sierung der Schaltdrosseln ab hängt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erregung von Synchron maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Synchronmaschine gekuppelte Er regermaschine als Synchrongenerator aus mebildet ist und die Erregerwicklung der Hauptmaschine über Gleichrichter speist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Erreger maschine mit permanenten Magnetpolen aus gerüstet ist. ?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung des Erregerstromes durch Steuerung des Gleichrichters erfolgt.3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, insbesondere für Wasserkraftgeneratoren, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Erregermaschine eine ge ringere Polzahl besitzt als die Haupt maschine. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zechnet, dass der Gleichrichter als Kontakt- gleichrichter mit Schaltdrosseln ausgebil det ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE215754X | 1940-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH215754A true CH215754A (de) | 1941-07-15 |
Family
ID=5825606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH215754D CH215754A (de) | 1940-05-25 | 1940-12-13 | Einrichtung zur Erregung von Synchronmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH215754A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060032B (de) * | 1952-09-10 | 1959-06-25 | Richard Modlinger Dr Ing | Spannungsregelung von Synchronmaschinen |
-
1940
- 1940-12-13 CH CH215754D patent/CH215754A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060032B (de) * | 1952-09-10 | 1959-06-25 | Richard Modlinger Dr Ing | Spannungsregelung von Synchronmaschinen |
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