CH215862A - Ackerschlepper. - Google Patents

Ackerschlepper.

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CH215862A
CH215862A CH215862DA CH215862A CH 215862 A CH215862 A CH 215862A CH 215862D A CH215862D A CH 215862DA CH 215862 A CH215862 A CH 215862A
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CH
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C F Porsche K-G Dr Ing H
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Porsche Kg
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/082Transmissions; Gearings; Power distribution

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Description


  



  Ackerschlepper.



   Die Erfindung betrifft einen Ackerschlepper mit einer Brennkraftmaschine, einem Wechselgetriebe und einem Treibaehsgetriebe.



  Sie verfolgt den Zweck, eine Bauart zu schaffen, die f  den üblichen Gebrauch des   Landmannes,    beispielsweise für das Schleppen von Anhängern und für das Pflügen, gut geeignet ist und nur einen geringen Bauaufwand erfordert, für die Boden  bearbeitung mit einer Bodenfräse aber    in einfacher und wenig kostspieliger Weise auf die hierbei herrschenden Verhältnisse umgestellt werden kann.



   Bei Ackerschleppern, die für beide Zwecke gleich gut geeignet sind, ist-man bis jetzt derart vorgegangen, dass das Wechselgetriebe neben den üblichen Getriebegängen von vornherein mit einem weiteren Getriebegang versehen wurde, welcher eine beim Arbeiten mit der   Bodenfräse    brauchbare Geschwindigkeit von etwa   1      km/st    ergibt. Da aber anderseits für das Arbeiten mit den Pflügen eine Ge  schwindigkeit    von etwa 4 km/st und für das Schleppen von Anhängern eine solche von beispielsweise 15   km/st    angewendet wird, so folgert hieraus, daB das Wechselgetriebe verhÏltnismϯig viele   Getriebegänge    aufweisen muB, daher umständlich und teuer wird und den Preis des Schleppers in sehr   fühlbarem    Ma¯ erhöht.

   Wenn sich also der   Landmann    die Möglichkeit offen lassen wollte, mit   seinem Schlepper auch eine Bodenfräse    zu betreiben, so war er gezwungen, auf jeden Fall einen hohen Betrag auszulegen, da bei den bekannten Ausführungen gewöhnlicher Schlepper der nachträgliche Einbau eines den Verhältnissen beim Bodenfräsen angepaBten Wechselgetriebes nicht in Frage kommt und die Möglichkeit einer Änderung des   Treib-    achsgetriebes wegen ihrer   Umständlichkeit      ausseheidet.   



   Die Erfindung soll diese MÏngel dadurch vermeiden, da¯ zwischen dem Wechselgetriebe und dem   Treibachsgetriebe    ein zusätzliches Untersetzungsgetriebe eingeschaltet ist,   wel-       ches naoh Abnahme eines Deckls zuganglich    und mindestens teilweise ersetzbar ist, derart, da¯ der vom Wechselgetriebe gegebene Ge  schwindi. gkeitsbereich    zur Anpassung an die Bodenbearbeitung mit   einer Bodenfräse    herabgesetzt werden kann.

   Auf Grund dieser Ausbildung kann also die Umstellung des sonst für iibliche Zweeke dienenden Schleppers auf die beim   Bodenfräsen herrsehenden Ge-      schwindigkeitsverhältnisse    in vorbestimmter Weise vollzogen werden und bedingt nur die Anschaffung der   Ersatzteile,    und zwar erst im Bedarfsfalle.



   Der Aufbau des Schleppers ist dann besonders einfach, wenn das Wechselgetriebe auf derselben Seite des zusätzlichen Unter  setzungsgetriebes sitzt wie    das   Treibachs-    getriebe. In diesem Falle kann die Umstellung wegen der guten Zugänglichkeit des   Untersetzungsgetriebes    in der einfachsten Weise vollzogen werden.



   Der Antrieb der Bodenfräse ist in   orteil-    hafter Weise von dem zusätzlichen Ersatzuntersetzungsgetriebe abgenommen, und die   Bodenfräse liegt    mit Bezug auf dieses vorzugsweise auf der entgegengesetzten Seite wie das Wechselgetriebe und das Treibachsgetriebe. Hierdurch ist ein weiterer Sehritt zur Vereinfachung nicht nur der Erzeugung, son. dern auch der Umstellung getan, da beispielsweise ein den Antrieb der   Bodenfräse      besorgendes    Zahnrad nachträglich eingebaut und unschwer im Deckel   gela. gert werden    kann.



   Um den Verwendungsbereich des   Schlep-    pers durch die Umstellung nicht zu beeinfrächtigen kann das   zusätzliche Unter-      setzungsgetriebe    f r die Verwendung mit einer   Bodenfräse    als   zweigängiges    Wechselgetriebe ausgebildet sein, dessen einer Ge  iriebega. ng    eine für die Bodenbearbeitung mit der   Bodenfräse    bestimmte kleinere Ge  schwindigkeit    ergibt als dessen anderer Getriebegang. Die allgemeine Verwendbarkeit des für den Betrieb mit einer   Bodenfräse    umgestellten Schleppers wird hierdurch vollauf erreicht.



   Vorteilhaft ist das die Umschaltun des zusätzlichen Wechselgetriebes bewirkende Schaltwerk mit dem die   Bodenfräse    in Betrieb setzenden Schaltwerk bezw. mit dem sie in die Gebrauchsstellung bringenden Hubwerk gekuppelt, derart, dass bei der Inbetriebsetzung bezw. beim Absenken der Boden  fräse zwangläufig    jener Getriebegang eingeschaltet wird, welcher die für die Bodenbearbeitung mit der   Bodenfräse    bestimmte Geschwindigkeit ergibt, bei der   Ausser-    betriebsetzung bezw. beim Ausheben der   Bodenfräse    aber auf jenen Getriebegang selbsttätig umgeschaltet wird, welcher die andere Geschwindigkeit liefert.

   Hierdurch wird mit einem Schlage zwangläufig erreicht, da¯ die   Bodenfräse nur    dann arbeiten kann, wenn der Schlepper mit der f r diese Arbeit bestimmten Geschwindigkeit fährt, dass aber anderseits der dieser Geschwindigkeit zugeordnete Getriebegang des zusätzlichen Wechselgetriebes nicht eingeschaltet bleiben und daher auch nicht zu   ftir    den   Antriebs-    motor gefährlichen Drehzahlen f hren kann, wenn die   Bodenfräse ausser Betrieb    gesetzt und ausgehoben wird und beispielsweise eine   Leerfahrt    mit höherer Geschwindigkeit durchgeführt werden soll.   Beide KupplungsmaB-    nahmen zusammen ermöglichen es. die gesamte Bedienung der   Bodenfräse    und des zusätzlichen Wechselgetriebes zusammenzufassen.

   so da¯ irgend welche Fehler weit   gehend ausgeschlossen sind. Hierbei besteht    die grösste Sicherheit gegen Bedienungsfehler da. nn wenn die Kupplung zwischen dem die Bodenfräse in die Gebrauchsstellung   bringen-    den Hubwerk einerseits und dem sie in   Be-    tneb setzenden und   die IJmschalttmgZ    des zusatzlichen Wechselgetriebes bewirkenden Schaltwerk anderseits beispielsweise über in Rasten einspringende federnde Glieder oder iiber ein   malteserkreuzart.

   izes Getriebe der-       art erfolgt, dass die Inbetriebsetzung der    BodenfrÏse und die Umschaltung auf den für die Bodenbearbeitung mit der Bodenfräse bestimmten Getriebegang des zusätzlichen Wechselgetriebes am   Anfanz    des Absenk  vorzanzes    der   Bodenfräse erfolgt, wogegen    die   Ausserbetriebsetznns'der Bodenfräse und    die ITmschaltung auf den andern   Getriebe-    gang des zusätzlichen Wechselgetriebes am Ende des Aushebevorganges der Bodenfräse erfolgt. Hierdurch gelingt auch unschwer die Anpassung der beiden Schaltwege an den zum Absenken bezw. Ausheben der Bodenfräse erforderlichen Hub.



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen die
Fig.   1    und 2 eine Seitenansicht eines   durch eine Brennkraftmasobine    angetriebenen Schleppers einmal f r übliche Verwendung und das andere Mal für den Betrieb einer Bodenfräse mit   einem zusätzliehen Wechsel-    getriebe versehen, wobei jeweils das linke Treibrad abgenommen ist ; die
Fig. 3 und 4 stellen Mittellängsschnitte durch die wesentlichen Teile der Getriebe für die beiden Verwendungsarten nach den Fig.   1    bezw. 2 in grösserem MaBstab dar, wogegen die
Fig. 5 eine Draufsicht auf das zusätzliche Wechselgetriebe der Fig. 4 und den Vorderteil der   Bodenfräse wiedergibt, teilweise    nach der Linie   V-V    der Fig. 4 aufgeschnitten ;

   in
Fig. 6 ist das Schaltwerk der BodenfrÏse im waagrechten Schnitt und in    Fig. 7    das Schaltglied desselben in der Ansicht, jeweils in   grösserem Massstab, heraus-    gezeichnet. Die
Fig. 8 ferner zeigt eine Draufsicht auf das zusätzliche Wechselgetriebe und den'Vorderteil der BodenfrÏse, jedoch mit einer an dern Ausbildung BetÏtigungsgestÏnges und die    'Fig.    9 endlich einen   Teilsohnitt entspre-    chend der Linie IX-IX in Fig. 8 in grösserem   Massstab.   



     Der-Schlepper besitzt    nach Fig.   1      zwi-    schen dem   Wechselgetriebe l    und dem   Treib-      achsgetriebe 2 unter einem Deckel 3 ein    im niÚdrigsten Gang des Wechselgetriebes eine Geschwindigkeit von etwa 4   km/st      ergebendes    zusÏtzliches Zahnraduntersetzungsgetriebe 4. welches nach Fig. 2'durch ein   zweigängiges,    eine Geschwindigkeit von 4 km/st bezw.



  1   km/si      lieferndes-zusätzliches Wechsel-    getriebe 5 ersetzt werden kann, das mittels eines Hebels 6 schaltbar ist und die Bodenbearbeitung mit   einer an sich b,ekannten,    um die Achse A schwenkbaren   Bodenfräse    7 er  laubt.    Der eigentliche Fräser 8 derselben kann mittels eines durch ein Handrad 9, eine Gewindespindel 10 und ein GestÏnge 11 ge  bildeten Hubwerkes    in die Gebrauchstellung abgesenkt bezw. aus dieser ausgehoben und mittels   aines    Handhebels 12 in Betrieb gesetzt werden.

   Der Schalthebel   6 des zusätz-    lichen Wechselgetriebes 5 ist hierbei über eine Gelenkstange   13    mit dem Handhebel 12   deraart gekuppelt, dass bei laufendem Fräser    8   zwangläufig    an die Stelle des eine   Axe-      schwindigkeit    von etwa 4 km/st ergebenden Getriebeganges des zusätzlichen Wechselgetriebes 5 jener f r etwa   1      km/st    Geschwindigkeit in Eingriff   kommt, wenn das Wech-      selgetriebe      1    auf den niedrigsten Getriebegang umgeschaltet ist.



   GemäB Fig. 3 besteht das zusätzliehe   Zahnraduntersetzungsgetriebe    4 aus einem Ritzel 14 und einem in dieses eingreifenden Zahnrad 15, wobei das erstene den Abtrieb vom Wechselgetriebe 1 aus besorgt und das letztere den   Triebling    16 antreibt, welcher zusammen mit dem Tellerrad 17 das   Treib-      aohsgetriebe    2 bildet. Hierbei ist die Ausbildung derart, da. das Treibachsgetriebe 2 auf'der gleichen Seite des   zusätzlichen-Zahn-       radimtersetzungsgetriebes 4 sitzt wie das      Wechselgetriebe l.

   Das Ritzel    14 und das Zahnrad 15 sind derart bemessen,   da.      ss    sich im niedrigsten   Getnebegäng    des Wechselgetriebes 1 eine'Gesahwindigkeit von etwa 4 km/st ergibt, der Schlepper also f r die Bodenbearbeitung mit einem   Pfluge    gut geeignet ist und in den hoheren   Getriebegängen       dasSohleppen von Anhängern und Leerfahr-    ten mit gr¯¯eren Geschwindigkeiten auszuführen gestattet. Die Achse 18 des Trieb  lings 16 ist mit diesem-einstückig    und zum   Zwecke der Eüpplung mit dem    Zahnrad 15 mit Keilwellenprofil versehen und wird durch ein   doppelreihiges      Eugellager    19 und ein Rollenlager 20 getragen.

   Das Kugellager 19 sitzt hierbei in dem das s Ritzel 14 und das Zahnrad 15 nach aussen abschliessenden Deckel 3 ; das Rollenlager 20. hingegen ist in einer Wand 21 des Gehäuses 22 des   Treibachsgetriebes    2 untergebracht, und zwar zwischen geschlitzten federnden Ringen 23 un,   24,    sogenannten Seeger-Ringen, welche in Nuten des Deckels an der Bohrung für dieses Lager einspringen. Die Verspannung der Lager in achsialer Richtung übernimmt eine auf der Trieblingsachse 18 sitzende Mutter 25, welche sich zusammen mit dem   Kugella. ger    19 unter einem kleinen Deckel 26 befindet.



   Aus Fig. 3 ist ohne weiteres ersichtlich, daB nach Abnahme des kleinen Deckels 26 die Mutter 25 gelost und abgesehraubt und dann der Deckel 3 mitsamt dem Kugellager 19 abgezogen werden kann. Nach Abziehen des   Zahnradesi    15 und nach Entfernen des   Seeger-Ringes    24 kann dann auch die Trieblingsachse 18 mit dem daraufsitzenden Rollenlager 20 ausgebaut werden. Der Schlepper ist dann zum   Einbau des zusätzlichen Wechsel-    getriebes bereit.



   Die Fig. 4 zeigt das zusätzliche Wechselgetriebe 5 im Zusammenbau mit   dem Wech-      selgetriebe      1.    In das Gehäuse 22 ist vor allem ein neuer   Triebling      16'mit    seiner mit ihm   einstiickigen Achse    18'eingebaut und dort wieder durch das mittels des   Seeger-Ringes    24 gesicherten Rollenlagers 20 gelagert.

   Auf der Trieblingsachse 18'sind der Reihe nach zwei zusammenhängende Zahnräder 15',   27,    eine Schaltmuffe 28 und ein Zahnrad 29 aufgeschoben ; die Zahnräder 15', 27 und das Zahnrad 29 sind auf der   Trieblingsachse    18' drehbar, wogegen die Schaltmuffe 28 mit ihr über ein Keilwellenprofil verbunden ist und mittels einer Schaltgabel 30 entweder mit den Zahnrädern 15', 27 oder mit dem Za. hnrad 29 gekuppelt werden kann. Hierbei sitzt die Schaltgabel 30 auf einer Welle 31, welche mit dem auch in Fig.   2    erkennbaren   Schalt-    hebel 6 gekuppelt ist und bildet mit diesen Teilen und der Schaltmuffe 28 das   Schalt-    werk des zusätzlichen Wechselgetriebes.

   Das Zahnrad   15'kämmt    wieder mit dem den Abtrieb vom Wechselgetriebe 1 aus besorgenden Ritzel 14, wogegen in das Zahnrad 27 ein Zahnrad 32 eingreift, welches in dem Er  satzdeckel    3'gelagert ist und   üiber    seine Welle 33 ein Zahnrad 34 antreibt, das wieder mit dem auf der   Trieblingsachse    18'sitzenden Zahnrad 29 in Eingriff steht.

   Die   Zähne-    zahlen der ZahnrÏder 27,32 bezw. 34,29 sind hierbei derart bemessen, dass sich eine Un  tersetzung    von etwa   1    : 4 ergibt, woraus folgert, dass zwar bei nach links   versehobener    Schaltmuffe 28 im niedrigsten Getriebegang des Wechselgetriebes 1 wieder eine   Geschwindig-    keit von etwa 4   km/. st    erreicht wird, bei nach rechts verschobener Schaltmuffe aber eine solche von etwa 1   km/st,    wie dies für das   Bodenfräsen erforderlich    ist. Die Umstellung ist mit dem   Festsehrauben    des Deekels   3',    dem Einziehen des Kugellagers 19, dem Aufschrauben der Mutter 25 und dem Befestigen des kleinen Deckels 26 vollzogen.



   In Fig. 5 erkennt   manwiederdieZahn-    räder 15', 27 des zusätzlichen Weehselgetriebes 5 sowie dessen Schalthebel 6. In das Zahnrad 15'greift ein Zahnrad 35 ein, welches den Antrieb für die Bodenfräse 7 abnimmt und im Deckel 3'gelagert i, st, wobei sich die Bodenfräse bezüglich des   zusätz-    lichen Wechselgetriebes 5 auf der entgegengesetzten Seite befindet wie das Wechselgefriebe 1 und das   Treibachsgetriebe    2. Im Triebwerk der   Bodenfräse    7 ist, in der   Schwenka. chse A-A    liegend, eine Klauenkupplung 36 vorgesehen, welche durch Längsverschieben der Welle 37 betätigt wird.

   Das Schaltwerk hiefür zeigt Fig. 6, die erkennen lässt, dass diese Welle einen Absatz 38 besitzt, auf welchem, durch eine Rundmutter 39 in   aehsialer Richtung gesichert,    ein   auben    mit   Linkszewinde    versehenes, in Fig.   7    in der Ansicht   herausgezelohnetes Schaltglied    40 sitzt. Dieses arbeitet mit einer Mutter 41 zu  sammen,    die mittels einer Stiftschraube 42 in einem Schlitz des Halses 43 des Gehäuseteils 44 geführt und   suber    die Stiftschraube mit dem Nabenteil 45 des in Fig. 5 ersichtlichen Handhebels 12 gekuppelt ist.

   Wird dieser Handhebel also nach vorne verschoben, so verdreht er das Schaltglied 40 von dessen   freier Stirnseite aus. gesehen    im   Uhrzeiger-    sinn und rflckt damit   die Rlauenkupplung    36 ein ; da der Handhebel 12  ber die Gelenk  singe 13    noch mit dem Schalthebel 6. des zusätzlichen Wechselgetriebes 5 gekuppelt ist, so bewirkt er hierbei gleichzeitig die Umschaltung desselben, so da¯ es im niedrigsten Gang des Wechselgetriebes 1 eine der Arbeit mit der   Bodenfräse      angepasste Geschwindig-    keit von etwa   1    km/st liefert.

   Wird der Handhebel   12    aber r ckwÏrts verschoben, so rückt er die Kupplung 36 der BodenfrÏse 7 wieder aus und schaltet gleichzeitig das zu  sätzliche    Wechselgetriebe 5 derart um, dass es eine Geschwindigkeit von etwa 4   km/st    ergibt. Der Schlepper ist dann wieder f r die   übliche Verw. endung    bereit, und zwar ohne Gefahr des Erreichens gefährlicher Drehzahlen des Antriebsmotors. Eine in Rasten auf dem Hals   43      einspringende Eugel    46, welche unter der Wirkung einer Feder steht, sichert hierbei jeweils die Lage des Handhebels 12 und mittelbar auch jene-des Schalthebels. 6.



   Die Ausbildung nach Fig. 8 entspricht im groBen und ganzen jener nach Fig. 5, nur ist an die Stelle des die   Elauenkupplung    36 betätigenden Handhebels 12 ein Hebel   lS'    getreten, welcher wieder über die Gelenkstange 13 mit dem SchalthebeI 6 des   zusätz-    lichen Wechselgetriebes 5 gekuppelt ist. Die gemeinsame Betätigung dieser beiden Hebel geschieht vom Gestänge 11 aus, mit dessen Hilfe, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die BodenfrÏse 7, insbesondere der Fräser 8 derselben, abgesenkt bezw. ausgehoben werden kann, und zwar über zwei auf dem Gehäuseteil 44 gelagerte Hebel 47 und 48,   diemiteinander,      wie dies-die    Fig. 9 deutlich zeigt, über eine in eine Rast einspringende, unter der. Wirkung einer Feder 49 stehende Kugel 50 gekuppelt sind.

   Die Enden der   Hebel 47 und    48 sind hierbei gabelartig gestaltet, wobei der erstere einen Querbolzen 51 des Gestänges 11 und der letztere den verlängerten Gelenkbolzen 52 zwischen dem Schalthebel 6 und der Gelenkstange 13 umfa¯t. Beim Absenken der   Bodenfräse 7 wird. also vorerst über    den Hebel 47 mittels der Kugel 50 der Hebel 48 mitgenommen, so da¯ das zusätzliche Wech  selgetriebe 6 auf    den die. Geschwindigkeit von etwa 1 km/st ergebenden Getriebegang umgeschaltet und die Klauenkupplung 36 eingerückt wird.

   Nach Zurücklegen des hier   für erforderlichen Sehaltweges, welcher durch    nicht mehr. dargestellte, beispielsweise auf den Schalthebel 6 einwirkende AnschlÏge begrenzt ist, gleitet dann der Hebel 47 gegen  ber dem Eebel 48, da die Kugel 50 ihre   Rastverlässt,sodassdie    nun laufende Bodenfräse 7 vollends in die   Gebrauchsstellung ge-    bracht werden kann. Der Umschaltvorgang beim. Ausheben der Bodenfräse geht in entsprechender Weise vor sich, aber am Ende des Aushebevorganges.



   Es   ver. dient,--ausdrücklieh bemerkt    zu werden, da¯ die Erfindung auch Ausf hrungsformen umfasst, bei welchen das. zusätzliche Zahnraduntersetzungsgetriebe nicht durch ein Wechselgetriebe   ersetzt-wird, son-      dern lediglich    durch Ersatz seiner RÏder in seinem Untersetzungsverhältnis den   Verhält-    nissen beim Bodenfräsen angepasst wird. Es ist auch nicht unbedingt   erforderlieh, tdaB    das zusÏtzliche Wechselgetriebe mit zwei Ge  t-riebegängen    versehen ist, vielmehr kann es f r   Sonderzwecke,    beispielsweise f r das s Schleppen besonders schwerer Lasten, auch mehrgängig ausgeführt sein.

   Bei der   Kupp-    lung des   Schaltwerkes    eines solchen zusÏtzlichen Wechselgetriebes mit dem Hubwerk der Bodenfräse. bezw. mit deren Schaltwerk ist hierbei   selbstverständlich in sinngemäBer    Weise zu verfahren.



   In allen Fällen ist die besondere Lage des zusÏtzlichen Untersetzungsgetriebes unerheb  lich,    indem dessen Räder also beispielsweise auch in einer Längsebene des Schleppers liegen können. Das   zusätzliche Untersetzungs-    getriebe ist vornehmlich als StirnrÏdergetriebe ausgebildet ; es ist aber ohne weiteres denkbar, hierf r KegelrÏder oder Schnecken  bezw. Schraubenräder    zu verwenden oder es als Kettengetriebe auszubilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Ackerschlepper mit einer Brennkraft- machine, einem Wechselgetriebe und einem Treibachsgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Wechselgetriebe (1) und dem Treibachsgetriebe (2) ein zusatzliches Untersetzungsgetriebe (4) eingeschaltet ist, welches nach Abnahmeeines Deckels (3) zugänglich und mindestens teilweise ersetzbar ist, derart, dass der vom Wechselgetriebe ge gebene Geschwindigkeitsbereich zur Anpassung an die Bodenbearbeitung mit einer Bodenfräse (7) herabgesetzt werden kann.
    UNTERANSPRtJCHE : 1. Ackerschlepper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselgetriebe (1) auf derselben Seite des zusätz- lichen Untersetzungsgetriebes (4) sitzt wie das Treibachsgetriebe (2).
    2. Ackerschlepper nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Bodenfräse (7) von dem zusatzlichen Ersatzuntersetzungsgetriebe (5) abgenommen wird und die Bodenfräse mit Bezug auf dieses zusätzliche Untersetzungsgetriebe auf der entgegengesetzten Seite liegt wie das Wechselgetriebe (1) und das Treibachsgetriebe (2).
    3. Ackerschlepper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Ersatzuntersetzungsgetriebe (5) als zwei gängiges Wechselgetriebe ausgebildet ist, dessen einer Getriebegang eine für die Bodenbearbeitung mit der Bodenfräse (7) bestimmte kleinere Geschwindigkeit ergibt als dessen a. nderer Getriebegang.
    4. Ackerschlepper nach Patentanspruch und Unteranspruoh 3, dadurch gekennzeich- net, dass das die Umschaltung des zusätz- lichen Wechselgetriebes (5) bewirkende Schaltwerk mit dem die Bodenfräse (7) in Betrieb setzenden Schaltwerk gekuppelt ist, derart, dass bei der Inbetriebsetzung der Bodenfräse zwangläufig jener Getriebegang des zusätzlichen Wechselgetriebes eingesehaltet wird, welcher die für die Bodenbearbeitung mit der Bodenfräse bestimmte Geschwindig- keit ergibt, bei der Ausserbetriebsetzung der Bodenfräse aber auf jenen Getriebegang des zusätzlichen Wechselgetriebes selbsttätig umgeschaltet wird, welcher die grössere Ge schwindigkeit liefert.
    5. Aekerschlepper nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich- net, dass das die Umschaltung des zusätz- lichen Wechselgetriebes (5) bewirkende Schaltwerk mit dem die Bodenfräse (7) in die Gebrauchsstellung bringenden Hubwerk gekuppelt ist, derart, dass beim Absenken der Bodenfräse zwangläufig jener Getriebegang des zusätzlichen Wechselgetriebes eingeschaltet wird, welcher die für die Bodenbearbeitung mit der Bodenfräse bestimmte Geschwindigkeit ergibt, beim Ausheben der Bodenfrase aber auf jenen Getriebegang des zusätzlichen Wechselgetriebes selbsttätig umgeschaltet wird, welcher die grössere Ge schwindigkeit liefert.
    6. Ackerschlepper nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, bei welchem das die Umschaltung des zusätzlichen Wechselgetriebes bewirkende Schaltwerk sowohl mit dem die Bodenfrase in Betrieb setzenden Schaltwerk als auch mit dem sie in die Gebrauchsstellung bringenden Hubwerk gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung zwischen dem die Bodenfräse (7) in die Gebrauchsstellung bringenden Hubwerk einerseits und dem sie in Betrieb setzenden Schaltwerk und dem die Umschaltung des zusätzliehen Weehselgetriebes (5) bewirkenden Schaltwerk anderseits derart erfolgt,
    dass die Inbetriebsetzung der Bodenfräse und das Umschalten auf den für die Bodenbearbeitung mit der Bodenfräse bestimmten Getriebegang des zusätzlichen Wechselgetriebes am Anfang des Absenkvorganges der Bodenfräse geschieht, wogegen die Ausserbetriebsetzung der Bodenfräse und die Umschaltung auf den andern Getriebe- gang des zusätzlichen Wechselgetriebes am Ende des Aushebevorganges der Bodenfräse stattfindet.
CH215862D 1939-03-25 1940-01-27 Ackerschlepper. CH215862A (de)

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