Ackerschlepper.
Die Erfindung betrifft einen Ackerschlepper mit einer Brennkraftmaschine, einem Wechselgetriebe und einem Treibaehsgetriebe.
Sie verfolgt den Zweck, eine Bauart zu schaffen, die f den üblichen Gebrauch des Landmannes, beispielsweise für das Schleppen von Anhängern und für das Pflügen, gut geeignet ist und nur einen geringen Bauaufwand erfordert, für die Boden bearbeitung mit einer Bodenfräse aber in einfacher und wenig kostspieliger Weise auf die hierbei herrschenden Verhältnisse umgestellt werden kann.
Bei Ackerschleppern, die für beide Zwecke gleich gut geeignet sind, ist-man bis jetzt derart vorgegangen, dass das Wechselgetriebe neben den üblichen Getriebegängen von vornherein mit einem weiteren Getriebegang versehen wurde, welcher eine beim Arbeiten mit der Bodenfräse brauchbare Geschwindigkeit von etwa 1 km/st ergibt. Da aber anderseits für das Arbeiten mit den Pflügen eine Ge schwindigkeit von etwa 4 km/st und für das Schleppen von Anhängern eine solche von beispielsweise 15 km/st angewendet wird, so folgert hieraus, daB das Wechselgetriebe verhÏltnismϯig viele Getriebegänge aufweisen muB, daher umständlich und teuer wird und den Preis des Schleppers in sehr fühlbarem Ma¯ erhöht.
Wenn sich also der Landmann die Möglichkeit offen lassen wollte, mit seinem Schlepper auch eine Bodenfräse zu betreiben, so war er gezwungen, auf jeden Fall einen hohen Betrag auszulegen, da bei den bekannten Ausführungen gewöhnlicher Schlepper der nachträgliche Einbau eines den Verhältnissen beim Bodenfräsen angepaBten Wechselgetriebes nicht in Frage kommt und die Möglichkeit einer Änderung des Treib- achsgetriebes wegen ihrer Umständlichkeit ausseheidet.
Die Erfindung soll diese MÏngel dadurch vermeiden, da¯ zwischen dem Wechselgetriebe und dem Treibachsgetriebe ein zusätzliches Untersetzungsgetriebe eingeschaltet ist, wel- ches naoh Abnahme eines Deckls zuganglich und mindestens teilweise ersetzbar ist, derart, da¯ der vom Wechselgetriebe gegebene Ge schwindi. gkeitsbereich zur Anpassung an die Bodenbearbeitung mit einer Bodenfräse herabgesetzt werden kann.
Auf Grund dieser Ausbildung kann also die Umstellung des sonst für iibliche Zweeke dienenden Schleppers auf die beim Bodenfräsen herrsehenden Ge- schwindigkeitsverhältnisse in vorbestimmter Weise vollzogen werden und bedingt nur die Anschaffung der Ersatzteile, und zwar erst im Bedarfsfalle.
Der Aufbau des Schleppers ist dann besonders einfach, wenn das Wechselgetriebe auf derselben Seite des zusätzlichen Unter setzungsgetriebes sitzt wie das Treibachs- getriebe. In diesem Falle kann die Umstellung wegen der guten Zugänglichkeit des Untersetzungsgetriebes in der einfachsten Weise vollzogen werden.
Der Antrieb der Bodenfräse ist in orteil- hafter Weise von dem zusätzlichen Ersatzuntersetzungsgetriebe abgenommen, und die Bodenfräse liegt mit Bezug auf dieses vorzugsweise auf der entgegengesetzten Seite wie das Wechselgetriebe und das Treibachsgetriebe. Hierdurch ist ein weiterer Sehritt zur Vereinfachung nicht nur der Erzeugung, son. dern auch der Umstellung getan, da beispielsweise ein den Antrieb der Bodenfräse besorgendes Zahnrad nachträglich eingebaut und unschwer im Deckel gela. gert werden kann.
Um den Verwendungsbereich des Schlep- pers durch die Umstellung nicht zu beeinfrächtigen kann das zusätzliche Unter- setzungsgetriebe f r die Verwendung mit einer Bodenfräse als zweigängiges Wechselgetriebe ausgebildet sein, dessen einer Ge iriebega. ng eine für die Bodenbearbeitung mit der Bodenfräse bestimmte kleinere Ge schwindigkeit ergibt als dessen anderer Getriebegang. Die allgemeine Verwendbarkeit des für den Betrieb mit einer Bodenfräse umgestellten Schleppers wird hierdurch vollauf erreicht.
Vorteilhaft ist das die Umschaltun des zusätzlichen Wechselgetriebes bewirkende Schaltwerk mit dem die Bodenfräse in Betrieb setzenden Schaltwerk bezw. mit dem sie in die Gebrauchsstellung bringenden Hubwerk gekuppelt, derart, dass bei der Inbetriebsetzung bezw. beim Absenken der Boden fräse zwangläufig jener Getriebegang eingeschaltet wird, welcher die für die Bodenbearbeitung mit der Bodenfräse bestimmte Geschwindigkeit ergibt, bei der Ausser- betriebsetzung bezw. beim Ausheben der Bodenfräse aber auf jenen Getriebegang selbsttätig umgeschaltet wird, welcher die andere Geschwindigkeit liefert.
Hierdurch wird mit einem Schlage zwangläufig erreicht, da¯ die Bodenfräse nur dann arbeiten kann, wenn der Schlepper mit der f r diese Arbeit bestimmten Geschwindigkeit fährt, dass aber anderseits der dieser Geschwindigkeit zugeordnete Getriebegang des zusätzlichen Wechselgetriebes nicht eingeschaltet bleiben und daher auch nicht zu ftir den Antriebs- motor gefährlichen Drehzahlen f hren kann, wenn die Bodenfräse ausser Betrieb gesetzt und ausgehoben wird und beispielsweise eine Leerfahrt mit höherer Geschwindigkeit durchgeführt werden soll. Beide KupplungsmaB- nahmen zusammen ermöglichen es. die gesamte Bedienung der Bodenfräse und des zusätzlichen Wechselgetriebes zusammenzufassen.
so da¯ irgend welche Fehler weit gehend ausgeschlossen sind. Hierbei besteht die grösste Sicherheit gegen Bedienungsfehler da. nn wenn die Kupplung zwischen dem die Bodenfräse in die Gebrauchsstellung bringen- den Hubwerk einerseits und dem sie in Be- tneb setzenden und die IJmschalttmgZ des zusatzlichen Wechselgetriebes bewirkenden Schaltwerk anderseits beispielsweise über in Rasten einspringende federnde Glieder oder iiber ein malteserkreuzart.
izes Getriebe der- art erfolgt, dass die Inbetriebsetzung der BodenfrÏse und die Umschaltung auf den für die Bodenbearbeitung mit der Bodenfräse bestimmten Getriebegang des zusätzlichen Wechselgetriebes am Anfanz des Absenk vorzanzes der Bodenfräse erfolgt, wogegen die Ausserbetriebsetznns'der Bodenfräse und die ITmschaltung auf den andern Getriebe- gang des zusätzlichen Wechselgetriebes am Ende des Aushebevorganges der Bodenfräse erfolgt. Hierdurch gelingt auch unschwer die Anpassung der beiden Schaltwege an den zum Absenken bezw. Ausheben der Bodenfräse erforderlichen Hub.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen die
Fig. 1 und 2 eine Seitenansicht eines durch eine Brennkraftmasobine angetriebenen Schleppers einmal f r übliche Verwendung und das andere Mal für den Betrieb einer Bodenfräse mit einem zusätzliehen Wechsel- getriebe versehen, wobei jeweils das linke Treibrad abgenommen ist ; die
Fig. 3 und 4 stellen Mittellängsschnitte durch die wesentlichen Teile der Getriebe für die beiden Verwendungsarten nach den Fig. 1 bezw. 2 in grösserem MaBstab dar, wogegen die
Fig. 5 eine Draufsicht auf das zusätzliche Wechselgetriebe der Fig. 4 und den Vorderteil der Bodenfräse wiedergibt, teilweise nach der Linie V-V der Fig. 4 aufgeschnitten ;
in
Fig. 6 ist das Schaltwerk der BodenfrÏse im waagrechten Schnitt und in Fig. 7 das Schaltglied desselben in der Ansicht, jeweils in grösserem Massstab, heraus- gezeichnet. Die
Fig. 8 ferner zeigt eine Draufsicht auf das zusätzliche Wechselgetriebe und den'Vorderteil der BodenfrÏse, jedoch mit einer an dern Ausbildung BetÏtigungsgestÏnges und die 'Fig. 9 endlich einen Teilsohnitt entspre- chend der Linie IX-IX in Fig. 8 in grösserem Massstab.
Der-Schlepper besitzt nach Fig. 1 zwi- schen dem Wechselgetriebe l und dem Treib- achsgetriebe 2 unter einem Deckel 3 ein im niÚdrigsten Gang des Wechselgetriebes eine Geschwindigkeit von etwa 4 km/st ergebendes zusÏtzliches Zahnraduntersetzungsgetriebe 4. welches nach Fig. 2'durch ein zweigängiges, eine Geschwindigkeit von 4 km/st bezw.
1 km/si lieferndes-zusätzliches Wechsel- getriebe 5 ersetzt werden kann, das mittels eines Hebels 6 schaltbar ist und die Bodenbearbeitung mit einer an sich b,ekannten, um die Achse A schwenkbaren Bodenfräse 7 er laubt. Der eigentliche Fräser 8 derselben kann mittels eines durch ein Handrad 9, eine Gewindespindel 10 und ein GestÏnge 11 ge bildeten Hubwerkes in die Gebrauchstellung abgesenkt bezw. aus dieser ausgehoben und mittels aines Handhebels 12 in Betrieb gesetzt werden.
Der Schalthebel 6 des zusätz- lichen Wechselgetriebes 5 ist hierbei über eine Gelenkstange 13 mit dem Handhebel 12 deraart gekuppelt, dass bei laufendem Fräser 8 zwangläufig an die Stelle des eine Axe- schwindigkeit von etwa 4 km/st ergebenden Getriebeganges des zusätzlichen Wechselgetriebes 5 jener f r etwa 1 km/st Geschwindigkeit in Eingriff kommt, wenn das Wech- selgetriebe 1 auf den niedrigsten Getriebegang umgeschaltet ist.
GemäB Fig. 3 besteht das zusätzliehe Zahnraduntersetzungsgetriebe 4 aus einem Ritzel 14 und einem in dieses eingreifenden Zahnrad 15, wobei das erstene den Abtrieb vom Wechselgetriebe 1 aus besorgt und das letztere den Triebling 16 antreibt, welcher zusammen mit dem Tellerrad 17 das Treib- aohsgetriebe 2 bildet. Hierbei ist die Ausbildung derart, da. das Treibachsgetriebe 2 auf'der gleichen Seite des zusätzlichen-Zahn- radimtersetzungsgetriebes 4 sitzt wie das Wechselgetriebe l.
Das Ritzel 14 und das Zahnrad 15 sind derart bemessen, da. ss sich im niedrigsten Getnebegäng des Wechselgetriebes 1 eine'Gesahwindigkeit von etwa 4 km/st ergibt, der Schlepper also f r die Bodenbearbeitung mit einem Pfluge gut geeignet ist und in den hoheren Getriebegängen dasSohleppen von Anhängern und Leerfahr- ten mit gr¯¯eren Geschwindigkeiten auszuführen gestattet. Die Achse 18 des Trieb lings 16 ist mit diesem-einstückig und zum Zwecke der Eüpplung mit dem Zahnrad 15 mit Keilwellenprofil versehen und wird durch ein doppelreihiges Eugellager 19 und ein Rollenlager 20 getragen.
Das Kugellager 19 sitzt hierbei in dem das s Ritzel 14 und das Zahnrad 15 nach aussen abschliessenden Deckel 3 ; das Rollenlager 20. hingegen ist in einer Wand 21 des Gehäuses 22 des Treibachsgetriebes 2 untergebracht, und zwar zwischen geschlitzten federnden Ringen 23 un, 24, sogenannten Seeger-Ringen, welche in Nuten des Deckels an der Bohrung für dieses Lager einspringen. Die Verspannung der Lager in achsialer Richtung übernimmt eine auf der Trieblingsachse 18 sitzende Mutter 25, welche sich zusammen mit dem Kugella. ger 19 unter einem kleinen Deckel 26 befindet.
Aus Fig. 3 ist ohne weiteres ersichtlich, daB nach Abnahme des kleinen Deckels 26 die Mutter 25 gelost und abgesehraubt und dann der Deckel 3 mitsamt dem Kugellager 19 abgezogen werden kann. Nach Abziehen des Zahnradesi 15 und nach Entfernen des Seeger-Ringes 24 kann dann auch die Trieblingsachse 18 mit dem daraufsitzenden Rollenlager 20 ausgebaut werden. Der Schlepper ist dann zum Einbau des zusätzlichen Wechsel- getriebes bereit.
Die Fig. 4 zeigt das zusätzliche Wechselgetriebe 5 im Zusammenbau mit dem Wech- selgetriebe 1. In das Gehäuse 22 ist vor allem ein neuer Triebling 16'mit seiner mit ihm einstiickigen Achse 18'eingebaut und dort wieder durch das mittels des Seeger-Ringes 24 gesicherten Rollenlagers 20 gelagert.
Auf der Trieblingsachse 18'sind der Reihe nach zwei zusammenhängende Zahnräder 15', 27, eine Schaltmuffe 28 und ein Zahnrad 29 aufgeschoben ; die Zahnräder 15', 27 und das Zahnrad 29 sind auf der Trieblingsachse 18' drehbar, wogegen die Schaltmuffe 28 mit ihr über ein Keilwellenprofil verbunden ist und mittels einer Schaltgabel 30 entweder mit den Zahnrädern 15', 27 oder mit dem Za. hnrad 29 gekuppelt werden kann. Hierbei sitzt die Schaltgabel 30 auf einer Welle 31, welche mit dem auch in Fig. 2 erkennbaren Schalt- hebel 6 gekuppelt ist und bildet mit diesen Teilen und der Schaltmuffe 28 das Schalt- werk des zusätzlichen Wechselgetriebes.
Das Zahnrad 15'kämmt wieder mit dem den Abtrieb vom Wechselgetriebe 1 aus besorgenden Ritzel 14, wogegen in das Zahnrad 27 ein Zahnrad 32 eingreift, welches in dem Er satzdeckel 3'gelagert ist und üiber seine Welle 33 ein Zahnrad 34 antreibt, das wieder mit dem auf der Trieblingsachse 18'sitzenden Zahnrad 29 in Eingriff steht.
Die Zähne- zahlen der ZahnrÏder 27,32 bezw. 34,29 sind hierbei derart bemessen, dass sich eine Un tersetzung von etwa 1 : 4 ergibt, woraus folgert, dass zwar bei nach links versehobener Schaltmuffe 28 im niedrigsten Getriebegang des Wechselgetriebes 1 wieder eine Geschwindig- keit von etwa 4 km/. st erreicht wird, bei nach rechts verschobener Schaltmuffe aber eine solche von etwa 1 km/st, wie dies für das Bodenfräsen erforderlich ist. Die Umstellung ist mit dem Festsehrauben des Deekels 3', dem Einziehen des Kugellagers 19, dem Aufschrauben der Mutter 25 und dem Befestigen des kleinen Deckels 26 vollzogen.
In Fig. 5 erkennt manwiederdieZahn- räder 15', 27 des zusätzlichen Weehselgetriebes 5 sowie dessen Schalthebel 6. In das Zahnrad 15'greift ein Zahnrad 35 ein, welches den Antrieb für die Bodenfräse 7 abnimmt und im Deckel 3'gelagert i, st, wobei sich die Bodenfräse bezüglich des zusätz- lichen Wechselgetriebes 5 auf der entgegengesetzten Seite befindet wie das Wechselgefriebe 1 und das Treibachsgetriebe 2. Im Triebwerk der Bodenfräse 7 ist, in der Schwenka. chse A-A liegend, eine Klauenkupplung 36 vorgesehen, welche durch Längsverschieben der Welle 37 betätigt wird.
Das Schaltwerk hiefür zeigt Fig. 6, die erkennen lässt, dass diese Welle einen Absatz 38 besitzt, auf welchem, durch eine Rundmutter 39 in aehsialer Richtung gesichert, ein auben mit Linkszewinde versehenes, in Fig. 7 in der Ansicht herausgezelohnetes Schaltglied 40 sitzt. Dieses arbeitet mit einer Mutter 41 zu sammen, die mittels einer Stiftschraube 42 in einem Schlitz des Halses 43 des Gehäuseteils 44 geführt und suber die Stiftschraube mit dem Nabenteil 45 des in Fig. 5 ersichtlichen Handhebels 12 gekuppelt ist.
Wird dieser Handhebel also nach vorne verschoben, so verdreht er das Schaltglied 40 von dessen freier Stirnseite aus. gesehen im Uhrzeiger- sinn und rflckt damit die Rlauenkupplung 36 ein ; da der Handhebel 12 ber die Gelenk singe 13 noch mit dem Schalthebel 6. des zusätzlichen Wechselgetriebes 5 gekuppelt ist, so bewirkt er hierbei gleichzeitig die Umschaltung desselben, so da¯ es im niedrigsten Gang des Wechselgetriebes 1 eine der Arbeit mit der Bodenfräse angepasste Geschwindig- keit von etwa 1 km/st liefert.
Wird der Handhebel 12 aber r ckwÏrts verschoben, so rückt er die Kupplung 36 der BodenfrÏse 7 wieder aus und schaltet gleichzeitig das zu sätzliche Wechselgetriebe 5 derart um, dass es eine Geschwindigkeit von etwa 4 km/st ergibt. Der Schlepper ist dann wieder f r die übliche Verw. endung bereit, und zwar ohne Gefahr des Erreichens gefährlicher Drehzahlen des Antriebsmotors. Eine in Rasten auf dem Hals 43 einspringende Eugel 46, welche unter der Wirkung einer Feder steht, sichert hierbei jeweils die Lage des Handhebels 12 und mittelbar auch jene-des Schalthebels. 6.
Die Ausbildung nach Fig. 8 entspricht im groBen und ganzen jener nach Fig. 5, nur ist an die Stelle des die Elauenkupplung 36 betätigenden Handhebels 12 ein Hebel lS' getreten, welcher wieder über die Gelenkstange 13 mit dem SchalthebeI 6 des zusätz- lichen Wechselgetriebes 5 gekuppelt ist. Die gemeinsame Betätigung dieser beiden Hebel geschieht vom Gestänge 11 aus, mit dessen Hilfe, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die BodenfrÏse 7, insbesondere der Fräser 8 derselben, abgesenkt bezw. ausgehoben werden kann, und zwar über zwei auf dem Gehäuseteil 44 gelagerte Hebel 47 und 48, diemiteinander, wie dies-die Fig. 9 deutlich zeigt, über eine in eine Rast einspringende, unter der. Wirkung einer Feder 49 stehende Kugel 50 gekuppelt sind.
Die Enden der Hebel 47 und 48 sind hierbei gabelartig gestaltet, wobei der erstere einen Querbolzen 51 des Gestänges 11 und der letztere den verlängerten Gelenkbolzen 52 zwischen dem Schalthebel 6 und der Gelenkstange 13 umfa¯t. Beim Absenken der Bodenfräse 7 wird. also vorerst über den Hebel 47 mittels der Kugel 50 der Hebel 48 mitgenommen, so da¯ das zusätzliche Wech selgetriebe 6 auf den die. Geschwindigkeit von etwa 1 km/st ergebenden Getriebegang umgeschaltet und die Klauenkupplung 36 eingerückt wird.
Nach Zurücklegen des hier für erforderlichen Sehaltweges, welcher durch nicht mehr. dargestellte, beispielsweise auf den Schalthebel 6 einwirkende AnschlÏge begrenzt ist, gleitet dann der Hebel 47 gegen ber dem Eebel 48, da die Kugel 50 ihre Rastverlässt,sodassdie nun laufende Bodenfräse 7 vollends in die Gebrauchsstellung ge- bracht werden kann. Der Umschaltvorgang beim. Ausheben der Bodenfräse geht in entsprechender Weise vor sich, aber am Ende des Aushebevorganges.
Es ver. dient,--ausdrücklieh bemerkt zu werden, da¯ die Erfindung auch Ausf hrungsformen umfasst, bei welchen das. zusätzliche Zahnraduntersetzungsgetriebe nicht durch ein Wechselgetriebe ersetzt-wird, son- dern lediglich durch Ersatz seiner RÏder in seinem Untersetzungsverhältnis den Verhält- nissen beim Bodenfräsen angepasst wird. Es ist auch nicht unbedingt erforderlieh, tdaB das zusÏtzliche Wechselgetriebe mit zwei Ge t-riebegängen versehen ist, vielmehr kann es f r Sonderzwecke, beispielsweise f r das s Schleppen besonders schwerer Lasten, auch mehrgängig ausgeführt sein.
Bei der Kupp- lung des Schaltwerkes eines solchen zusÏtzlichen Wechselgetriebes mit dem Hubwerk der Bodenfräse. bezw. mit deren Schaltwerk ist hierbei selbstverständlich in sinngemäBer Weise zu verfahren.
In allen Fällen ist die besondere Lage des zusÏtzlichen Untersetzungsgetriebes unerheb lich, indem dessen Räder also beispielsweise auch in einer Längsebene des Schleppers liegen können. Das zusätzliche Untersetzungs- getriebe ist vornehmlich als StirnrÏdergetriebe ausgebildet ; es ist aber ohne weiteres denkbar, hierf r KegelrÏder oder Schnecken bezw. Schraubenräder zu verwenden oder es als Kettengetriebe auszubilden.