CH215870A - Stall-Boden. - Google Patents
Stall-Boden.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/015—Floor coverings, e.g. bedding-down sheets ; Stable floors
- A01K1/0151—Grids; Gratings; Slatted floors
Landscapes
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- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
Stall-Boden.
Es ist eine bekannte Tatsache, daB ein warmes und trockenes Lager für Stalltiere auf den Gesundheitszustand groBen Einfluss hat. Böden aus Ziegelsteinen und Zement begünstigen Krankheiten, was auch der Fall ist, wenn diese mit Holzbelägen versehen sind, weil der Ablauf der Korperausschei- dungen ungenügend ist. Laden-un, d Holz- bretterböden bleiben beim Gebrauch des Stailles naB und kommen nie richtig zur Trocknung. Die vorgeschlagenen Riemenböden erwiesen sich als zu teuer, und bewirken starke Verziehungen bei Temperaturveränderungen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Stallboden, der sich erfindungsgemäss dadurch auszeichnet, daB aus Längs- hälften von Baumstämmen bestehende Latten, die mit Zwischenräumen zueinander angeordnet sind, durch Verbindungsorgane zu einem Rost verbunden sind. Die Rundungen taler Latten liegen dabei unten und bilden nach oben sich verengende Ablaufkanäle.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigt :
Fig. 1 eine Draufsicht,
Fig. 2 eine Ansicht von vorn,
Fig. 3 eine Ansicht von der Breitseite und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie I-I in grösserem MaBstab.
1 sindaus Hollz bestehende, zum Beispiel zwei Meter lange und 15 cm breite Latten, welche in einem Zwisohenraum 2 von ca. 1/3 bis 2 cm nebeneinander angeordnet sind. Die Latten bestchen aus Längshälftenteilen von wilden und feinfaserigen Bäumen mit kleinen Jahrringen. Die Schnittseitenteile der Latten liegen obenseits, während die runden Teile untenseits, dem nicht gezeichneten stei nernen Stalilboden, aufliegen. Im Holzwesen anerkennt man drei verschiedene Qualitäten, und zwar Ia, bei denen die Jahrringe eng aneinander nach oben kommen, IIa, bei denen die Jahrringe flacher sind, und IIIa, bei denen sie ganz flach liegen, so daB sie ab schiefern.
Die Laften l bestehen nun aus Holz nach der Qualität Ia. Auf den der Krippe zugekehrtenEnden der Latten 1 ist mittels Nägeln 3 eine Holzstange 4 festgelegt. In die hintern Stirnenden sind in den Latten Nuten 5 vorgesehen, in welchen ein ca. 3 bis 4 em breites Eisenband 6 versteckt eingelegt ist. 7 sind in die Latten eingetrie- bene Schrauben, welche durch Locher 8 des Eisenbandes führen. Die Latten 1 werden durch die Holzstange 4 und das Eisenband 6 zusammengehalten und bilden einen Rost.
Die Rundungen der Latten 1 bilden nach oben sich verengende Ablaufkanäle 9, durch welehe die von den Zwischenräumen 2 sik- kernden, liquiden Tierausseheidungen ablau- fen k¯nnen. Auch in Ställen mit Selbsttränke wird ein Nässen der vordern Beine der Stalltiere durch Heraussehiitten von Wasser hintangehalten.
Der Rost besteht nicht aus einem Ganzen, sondern aus Teilen A, B und C, die neben ! einanderliegen. Diese Teile haben die Breite von ca. 50 bis 150 em. Zweckmässig ist sie den Grössen der Tiere angepasst. Es wird da . durch erm¯glicht, dass jeder der Teile A, B und C zur Entfernung von festeren K¯rperausscheidungen, welche durch die Zwischenräume 2 auf den Stallboden gefallen sind. entfernt werden k¯nnen.
Der beschriebene Stallboden gibt den Stalltieren ein trockenes, behagliches und warmes Lager, welches die Einsparung von Streumaterial bis 50% erm¯glicht. Die Vieh reinigungsarbeit wird durch das Rbllaufen der flüssigen K¯rperausscheidungen ver einfacht.
Die Latten 1 können selbstverständlieh gegen Feuchtigkeit und Feuer mit ImprÏgnicrung versehen sein.
PATENTANSPRUCII :
Stallboden, dadurch gekennzeichnet. da¯ aus Längshälften von Baumstämmen beste- hende Latten mit Zwischenräumen zueinan- der angeordnet und durch Verbindungsorganc zu einem Rost verbunden sind, wobei die Rundungen der Baumstammhälften unten liegen und nach oben sich verengende AblaufkanÏle bilden.
Claims (1)
- UNTERANSPRUCHE : 1. Stallboden nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet dass der Rost aus Teilen (A, B und C) besteht, zum Zwecke, letz- tere einzeln abheben zu k¯nnen.2. Stallboden nach Patentanspruch und UnteranspruchI.dadurchgekennzeichnet. dass die der Krippe zugekehrten Enden der Latten (1) durch eine Holzstange (3) und die hintern Enden durch ein Eisenband (6) miteinander verbunden sind.3. Stallboden nach Patentanspruch und Unteransprüchen l und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass das die Latten (1) miteinander verbindende Eisenband (6) in Nuten (5) der ersteren versenkt eingelegt ist.4. Stallboden nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 bis 3, dadurch gekenn zeiehnet. daB in die hintern Enden der Latten (1) Schrauben (7) getrieben sind, welche durch Löcher (8) des Eisenbandes (6) ge- führt sind.5. Stallboden nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Latten (1) mit einer Im prägnierung gegen Feuchtigkeit und Feuer versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH215870T | 1941-01-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH215870A true CH215870A (de) | 1941-07-31 |
Family
ID=4449315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH215870D CH215870A (de) | 1941-01-15 | 1941-01-15 | Stall-Boden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH215870A (de) |
-
1941
- 1941-01-15 CH CH215870D patent/CH215870A/de unknown
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