CH215900A - Kohlenstaubfeuerung. - Google Patents
Kohlenstaubfeuerung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C5/00—Disposition of burners with respect to the combustion chamber or to one another; Mounting of burners in combustion apparatus
- F23C5/08—Disposition of burners
- F23C5/32—Disposition of burners to obtain rotating flames, i.e. flames moving helically or spirally
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
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Description
gohlenstaubfeuerung. Gegenstand der Erfindung ist eine Kohlen staubfeuerung, insbesondere für Dampfkessel, mit mindestens- einem Brennstoffdüsensatz, der auf dem Umfang der Brennkammer ver teilte Brennstoffeinlassdüsen besitzt, wobei die Düsen jedes Satzes in einer senkrecht zur Brennkammeraxe liegenden Ebene angeordnet sind.
Diese Feuerung ist dadurch gekennzeich net, dass an den Brennstoffeinlassstellen je weils mindestens zwei Düsen angeordnet und zu Düsengruppen vereinigt sind, und dass jede der benachbart liegenden Einzeldüsen einer Gruppe an eine andere Brennstoff- zuleitung angeschlossen ist.
Unter "Düsensatz" sind also alle Kohlen staubeinlassdüsen, welche ,sich in einer senk recht zur Drennkammeraxe liegenden Ebene befinden, zu verstehen. Unter "Düsengruppe" versteht man hingegen mindestens zwei dicht aneinander angeordnete Düsen. Mehrere Gruppen von Düsen, die in der gleichen .Ebene - liegen, bilden also einen Düsensatz. Es kann eine Brennkammer mehrere über einander angeordnete Düsensätze aufweisen.
Drei Ausführungsbeispiele des Gegen standes der Erfindung ,sind auf der Zeich nung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Brennkammer eines ersten Ausführungs- beispiels.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Brennkammerachse .durch die Brennkammer nach Fg. 1.
Fig. 3 ist eine Detailansicht einer Brenn- stuf fdüsengruppe.
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Bauweise einer Brennstoffdüsenggruppe.
Fig. 5 zeigt schematisch das zweite Aus- führungsbeispiel und Fig. 6 zeigt schematisch das dritte Aus führungsbeispiel.
Die Brennkammer 1 der ersten Aus führungsform nach Fig. 1 und 2 ist in ihren vier Ecken mit den Brennstoffdüsengruppen <I>A</I> und<I>B</I> ausgerüstet und es bilden je die vier in einer waagrechten Ebene I resp. II sitzen den Brennstoffdüsengruppen einen Düsensatz.
Jeder dieser aus Düsengruppen gebildeter Düsensätze ist in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise so angeordnet, dass die aus den Düsen der Gruppen austretenden Brennstoffströme tangential an einen um die Brennkammer- achse gedachten greis gerichtet sind. Jede Düsengruppe besteht aus zwei Einzeldüsen 3 und 3' bezw. 4 und 4', welche dicht an einander liegen.
Dabei können die Einzel düsen nebeneinander liegen und durch senkrechte Trennungswände voneinander getrennt sein (Fig. 1), oder sie können übereinander liegen und durch waagrechte Trennungswände voneinander getrennt sein (Fig. 4). Eine Düsengruppe kann auch, wie in Fig. 3 dargestellt, aus mehreren ineinander liegenden Einzeldüsen gebildet .sein.
Die Feuerung kann so ausgebildet sein, dass jeweils eine Düse der auf den Brenn- kammerumfang verteilten Düsengruppen an eine gemeinsame Brennstoffzuführung an geschlossen ist, so dass z. B. je eine Mühle jeweils eine Düse der in den vier Ecken der Brennkammer sitzenden Düsengruppen ver sorgt.
Es kann hierbei eine Mühle aus dem Betrieb genommen werden, ohne dass an der Feuerführung etwas geändert zu werden braucht, denn das Flammenzentrum bleibt in der Brennkammer an derselben Stelle liegen, und die aus den Düsen austretenden Brennstoffstrahlen behalten gleiche Ge schwindigkeiten.
Die Feuerung kann auch derart ausgebil det sein, daB von den auf den Umfang der Brennkammer verteilten Gruppen Einzel düsen in jeder Gruppe an eine gemeinsame Brennstoffzuführung angeschlossen werden können.
Bei andern Ausführungsformen, bei denen mehrere, verschiedene Düsengruppen auf weisende Düsensätze in mehreren hinter- einanderliegenden Ebenen angeordnet sind, kann das Ganze derart ausgebildet sein, dass Einzeldüsen von Düsengruppen aus verschie denen Düsensätzen, also in verschiedenen Ebenen liegend, auf gemeinsame Brennstoff- zuführungen zusammengeschaltet sind.
In der Regel wird bei Kohlenstaub feuerungen jeder Brennstoffeinlassdüse eine Zweitluftdüse zugeordnet, welche die erfor derliche Verbrennungsluft dem in die Brenn- kammer austretenden gohlenstaubstrahl zu zuführen hat.
Die gohlenstaubfeuerung kann derart ausgebildet sein, dass bei jeder Brenn- stoffdüsengruppe ein Zweitlufteinlass vor gesehen ist; dabei kann jeder Zweitlufteinlass in eine solche Anzahl von Luftdüsen unter- teilt sein, wie die zugehörige Brennstoff düsengruppe Einzeldüsen für den Brennstoff aufweist.
Die einzelnen Düsengruppen können aus mehreren baulich voneinander getrennten Einzeldüsen bestehen. Eine baulich einfachere und auch Platz sparende Ausführung kann dadurch erreicht werden, dass der Brennstoff- einlass durch Zwischenwände in eine Düsen gruppe unterteilt wird, deren Einzeldüsen an voneinander getrennte Brennstoffzuleitungen angeschlossen sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden die Einzeldüsen 3 von der Mühle 5, die Einzeldüsen 4 von der Mühle 6 und die Einzeldüsen 3' und 4' entsprechend von den Mühlen 7 und 8 mit einem Gemisch von Staub und Luft versorgt, und es bilden jeweils eine Düse 3 und eine Düse 3' eine Düsengruppe B,
und entsprechend jeweils eine Düse 4 und eine Düse 4' eine weitere Düsengruppe A.
Die beschriebene Anordnung ist für einen Be trieb bestimmt, bei welchem die Dauerlast mit zwei Mühlen beispielsweise mit den Mühlen 5 und 6 bewältigt wird, während die dritte Mühle 7 bei Spitzenleistung der Feue rung zusätzlich in Betrieb genommen wird, und die vierte Mühle 8 zur Reserve dient.
Sind nur die Mühlen 5 und 6 in Betrieb, so liegt vollkommen symmetrische Brennstoff- einblasung vor, ebenso wenn nur die Mühlen 7 und 8 in Betrieb sind. Hieran ändert sich praktisch auch nicht viel, wenn die dritte Mühle, z.
B. die Mühle 8, gleichzeitig mit den Mühlen 5 und 6 in Betrieb genommen würde, da auch in diesem Fall Brennstoffströme sym metrisch in die Brennkammer und mit durch Drosselung gleich erhaltener Geschwindig keit an den Wirbelkreis strömen. Ferner ist es möglich, die gleiche Flammenlage in der Brennkammer auch dadurch aufrechtzuerhal ten, dass man durch die eine oder andere der Zweitluftdüsen 9 mehr und durch die übrigen Zweitluftdüsen 9 weniger Luft einbläst.
Im Abstande l ist gemäss Fig. 1 über dem untersten Düsensatz in der Ebene I ein weiterer Düsensatz in der Ebene II angeord net, ,so dass die Feuerung zwei Düsensätze mit zusammen 8 Düsengruppen besitzt. Dabei können im ganzen vier oder auch acht be trieblich voneinander getrennte Mühlen vor gesehen sein. Im letztgenannten Falle ist es zweckmässig, entsprechende Verbindungs leitungen zwischen den Mühlen des untern. und des obern Düsensatzes vorzusehen.
Bei einer derart grossen Feuerung emp fiehlt es sich im allgemeinen, eher vier Mühlen von je doppelter Leistung vorzusehen. Fig. 5 zeigt beispielsweise wie bei einer Feuerung mit vier Mühlen und mit zwei über einanderliegenden Düsensätzen die einzelnen Düsen an die Mühlen angeschlossen sein können. Jede Gruppe des einen oder andern Düsensatzes wird von zwei Düsen gebildet. Die Einzeldüsen vierer Gruppen zweier Sätze sind mit einer gemeinsamen Mühle verbun den.
Es versorgt dabei die Mühle 5 wieder die Düsen 3, die Mühle 7 die Düsen 3', die Mühle 6 die Düsen 4 und die Mühle 8 die Düsen 4', wobei wieder jeweils eine Düse 3 und eine Düse 3' eine Düse bgruppe B und jeweils eine Düse 4 und eine Düse 4' eine Düsengruppe A bildet.
Eine gleichmässigere Befeuerung lässt sich dabei aber durch die Schaltung nach Fig. 6 erreichen, bei welcher die Mühle 5 die Düsen 3, die Mühle 7 die Düsen 3' und nicht gezeichnete Mühlen 6 bezw. 8 die Düsen 4 bezw. 4' zu versorgen haben.
Bei Abschaltung irgendeiner Mühle fallen hier in jeder der Ebenen I und II zwei Düsen aus, wobei die ausfallenden Düsen jedes Düsensatzes sich gegenüberliegen, so dass auch bei diesem Be- trieb die symmetrische Brennstoffzufuhr er halten bleibt.
Bei den beschriebenen Ausführungsbei- spielen .sind je vier Düsengruppen in einer Ebene angeordnet, was eine Einsparung an Bauhöhe gestattet. Dabei ist eine vollständige Verbrennung des Kohlenstaubes trotzdem ge sichert.
Ausser der Bauhöhe der Brennkammer fallen dabei erhebliche Längen an Leitungen sowohl für Kohlenstaub als auch für Zweit luft fort, und es ergibt sich eine erleichterte Feuerführung, .da der Brennstoff in der Brennkammer viel gleichmässigeren Ver- brennungsverhältnissen unterliegt.
Beiden Feuerungen gemäss Fig. 1 bis 6 sind die Schwierigkeiten, die bei Anwendung von Reservemühlen vorkommen, die ein Ge wirr kreuzweise geschalteter Leitungen mit seich bringen und die eine grosse Anzahl von Klappen oder Absperrglieder benötigen, was die Bedienung erschwert, vermieden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kohlenstaubfeuerung, insbesondere für Dampfkessel, mit mindestens einem Brenn- stoffdüsensatz, der auf den Umfang der Brennkammer verteilte Brennstoffeinlassdüsen besitzt, wobei die Düsen jedes Satzes in einer senkrecht zur Brennkammerachse liegenden Ebene angeordnet sind, dadurch gekennzeich net,dass an den Brennstoffeinlassstellen jeweils mindestens zwei Düsen angeordnet und zu Düsengruppen vereinigt sind, und dass jede der benachbart liegenden Einzeldüsen einer Gruppe an eine andere Brennstoff- zuleitung angeschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE:1. Kahlenstaubfeuerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Düse der auf den Brennkammerumfang ver teilten Düsengruppen an eine für mehrere Düsen gemeinsame Brennstoffzuführung an geschlossen ist.2. Kohlenstaubfewerung nach Patentan spruch mit mehreren in Richtung der Brenn- kammerachse hintereinander angeordneten Düsensätzen, dadurch gekennzeichnet, dass Einzeldüsen aus den verschiedenen Düsen- sätzen und aus den verschiedenen Düsen gruppen an gemeinsame Brennstoffzuführun- gen angeschlossen sind.3. Kohlenstaubfeuerung nach Patentan spruch mit bei den Brennstoffdüse baruppen gelegenen Zweitlufteinlässen, dadurch ge- kennzeichnet, dass jeder Zweitlufteinlass in eine solche Anzahl von Luftdüsen unterteilt ist, wie die zugehörige Brennstoffdüsen gruppe Einzeldüsen für den Brennstoff auf- 4.Kohlenstaubfeuerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, daB jede Brennstoffdüsengruppe durch Zwischenwände in eine Anzahl Einzeldüsen unterteilt ist, wobei jede Einzeldüse einer Brennstoffdüsen- gruppe an voneinander getrennte Brennstoff- zuleitungen angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE215900X | 1937-01-15 |
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|---|---|---|---|
| CH215900D CH215900A (de) | 1937-01-15 | 1938-01-13 | Kohlenstaubfeuerung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH215900A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113757643A (zh) * | 2021-08-11 | 2021-12-07 | 山东英电环保科技有限公司 | 一种用于电站锅炉深度调峰的稳燃系统 |
-
1938
- 1938-01-13 CH CH215900D patent/CH215900A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN113757643A (zh) * | 2021-08-11 | 2021-12-07 | 山东英电环保科技有限公司 | 一种用于电站锅炉深度调峰的稳燃系统 |
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