CH215985A - Vorrichtung zur Verhütung der Beeinflussung von Dauermagneten bei der Einstellung der Registriergrenze von Hysteresis-Spitzenzählern. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhütung der Beeinflussung von Dauermagneten bei der Einstellung der Registriergrenze von Hysteresis-Spitzenzählern.

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CH215985A
CH215985A CH215985DA CH215985A CH 215985 A CH215985 A CH 215985A CH 215985D A CH215985D A CH 215985DA CH 215985 A CH215985 A CH 215985A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

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Description


  



  Vorrichtung zur Verhütung der Beeinflussung von Dauermagneten bei der Einstellung der Registriergrenze von Hysteresis-SpitzenzÏhlern.



   Bei den Spitzenzählern nach dem Hyste  resisprinzip    läuft ein   Hysteresiskorper,    also beispielsweise eine Scheibe   äug gehärtetem    Stahl, relativ zu einem Magnetsystem, meist einem Dauermagneten um. Das Hysteresisdrehmoment wirkt dabei dem ZÏhlerdrehmoment entgegen, so daB der Zähler erst bei   Ubersehreitung    einer bestimmten   Leistungs-    grenze anläuft und dann mit einer Drehzahl weiterläuft, die dem oberhalb dieser Grenze   liegenden Leistungsübersohuss entspricht.   



   Wenn bei einem solchen Hysteresis Spitzenzähler die Registriergrenze, bei der er   anzulaufen    beginnt, geändert werden soll, dann muss das auf den   Hysteresiskorper ein-    wirkende Magnetfeld entsprechend geÏndert werden. Wird das Magnetfeld durch einen Dauermagneten erzeugt, dann besteht die Gefahr, daB die Änderung des Magnetfeldes nachteilig auf den   Magnetkorper    wirkt und ihn insbesondere schwächt oder seine Pole verlagert. Auch wenn dann die ursprüngliche Einstellung wiederhergestellt wird, erhält man nicht mehr die gleichen Verhältnisse, sondern meist schwächere   Hysteresismomente    als vorher. Der ZÏhler mu¯ dann stets von neuem wieder geeicht werden.



   Durch die Erfindung kann diese Gefahr beseitigt werden.



   ErfindungsgemäB sind in axialer Rich  tung    mehrere   Hysteresiskörper    mit magnetisch gleichen Eigenschaften, die teils die   Zählerdrehung    mitmachen, teils feststehen, angeordnet. Bei, der Änderung der Registriergrenze des Spitzenzählers wird das Wirkungsverhältnis der sich drehenden und nicht    drehenden Körper geändert. Dieses Wirkungs-    verhältnis kann zum Beispiel durch axiale Relativverschiebung zwischen Dauermagnet und diesen Körpern, durch   Ab-und    Zu kuppeln von Körpern zum Zählerantrieb oder ähnliche Mittel geändert werden. Es ist dadurch möglich, für den Dauermagneten die   Feldverhältnisse    stets gleieh zu behalten.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.



   In   Fig. 1    ist   1    die Zählerachse, auf der der   Hysteresiskörper    2 fest sitzt. Oberhalb und unterhalb des Körpers 2 ist je ein weiterer Hysteresiskörper 3 mit magnetisch gleichen Eigenschaften angebracht, der an der Drehung der Achse 1 nicht teilnimmt. Die   Wörper    2 und 3 sind zwischen den Polen eines Dauermagneten 4 angebracht, der durch Drehen der Stellschraube   5    gehoben oder gesenkt werden kann, im übrigen aber feststeht.



   In der gezeichneten Stellung schliesst sich der grösste Teil des Dauermagnetfeldes durch den Körper 2. In dieser Stellung ergibt sich also das grösste   Hysteresismoment.    Der ZÏhler läuft hier also erst bei verhältnismässig hohen Lasten an. Wird durch Drehen der   Sehraube    5 der Magnet 4 gehoben oder gesenkt, dann gelangen mehr und mehr die K¯rper 3 in das Magnetfeld und das auf den K¯rper 2 einwirkende   Hysteresismoment    wird entsprechend herabgesetzt. Die Lei  stungs, grenze,    bei der der   Spitzenzähler    anläuft, liegt jetzt wesentlich tiefer. Die Hysteresiskörper 2 und 3 bestehen aus dem gleichen Material, haben die gleiche Dicke und den gleichen Durchmesser.

   Infolgedessen ändern sich bei   Verschiebung des Dauer-       magneten 4 die Feldverhältnisse praktisch    nicht. Der Magnet 4 behält also seine ursprüngliche Magnetkraft bei. Man kann infolgedessen die Schraube 5 mit einer Einstellskala versehen und hat die Gewähr, dass sich auch nach mehrmaliger Verstellung für den gleichen Skalenteil immer das gleiche   Hysteresismoment ergibt    wie vorher.



   Damit durch die Anwesenheit der Luftspalte zwischen den Körpern 2 und 3 bei der Verstellung des Magneten 4 in diesem doch keine Feldänderungen hervorgerufen werden, empfiehlt es sich, wie die Fig. 2 zeigt, die Körper 2 und 3 dünn zu machen, daf r aber mehrere K¯rper mit dazwischenliegenden Luftspalten zu verwenden.



   In Fig. 3 wird das Wirkungsverhältnis zwischen den aktiven und inaktiven Körpern nicht oder nicht ausschliesslich durch Verschiebung des Dauermagnetkörpers 4, sondern durch Zu-und Abkuppeln einzelner K¯rper geändert. Hier ist der Körper 2 fest mit der Welle 1 verbunden, während den Körper 3 ein durch einen Exzenter 6 gesteuerter Bügel 7 von einem auf der Welle 1 sitzenden Kegel 8 abhebt, so dass also der Körper 3 die Drehbewegung der Welle   1    nicht mitmacht. Durch Drehen des Exzenters 6 in der Pfeilrichtung kann der Körper 3 zum Aufsitzen auf den Kegel 8 gebracht werden. Er nimmt dann an der Drehbewegung der Welle   1    teil und ruft dabei eine Vergrösserung des Hysteresismoments hervor.

   An Stelle eines Körpers 3 können auch deren mehrere verwendet werden, die je durch eine besondere Kupplung gesteuert werden, am besten derart, dass durch Drehen eines Einstellorganes nacheinander die Körper 3 mit der Welle   1    gekuppelt bezw. von ihr abgekuppelt werden können.



  Auf diese Weise lässt sich bequem das Hyste  resismoment    in Stufen einstellen. Die Feineinstellung kann, wie bei Fig.   1    und 2,   dureh      Axialversehiebung    des Dauermagneten vorgenommen werden.



   In Fig. 4 sind die Hysteresekörper 32 lose auf einer Achse 9 gelagert. Der Dauermagnet ist der Einfachheit halber in der Zeichnung nicht angedeutet. Jeder Hysteresiskörper ist mit einem Zahnrad 33 fest verbunden. Auf einer vom Zähler angetriebenen Welle 10 sind die Zahnräder 11 fest angebracht. Ihre Ab  stände    voneinander sind kleiner als die Abstände der Zahnräder 33 untereinander. In der gezeichneten Stellung ist nur das oberste der Zahnräder 11 mit dem Zahnrad   33    des obersten Hysteresiskörpers in Eingriff. Je weiter aber die Welle 10 in der Pfeilrichtung axial verschoben wird, um so mehr   Hysteresiskör-    per werden bei der Drehbewegung mitgenommen.

   Statt Zahnrad-und Kegelkupplungen können auch alle andern   bekannten Kupp-      lungsarten    für das Zu-und Abkuppeln der Hysteresiskorper verwendet werden.



   Die Erfindung bietet den Vorteil, dass Störungen des Dauermagneten bei VerÏnderung der   Registriergrenze    des Spitzenzählers vermieden werden können und   Idass    die Re  gistriergrenze gleichmässiger bezw.    in gleichmäBigen Stufen eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Verhütung der Beeinflussung von Dauermagneten bei der Einstellung der Registriergrenze von Hysteresis Spitzenzählern, dadurch gekennzeichnet, da¯ in axialer Richtung mehrere Hysteresiskörper mit magnetisch gleichen Eigenschaften, die teils die Zählerdrehung mitmachen, teils feststehen, angeordnet sind, und da¯ bei der Änderung der Registriergrenze des Spitzenzählers das Wirkungsverhältnis der sich drehenden und nicht drehenden genannten Körper geÏndert wird.
    UNTEBANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wirkungsverhältnis der sich drehenden und nicht drehenden Körper durch Ab-und Zukuppeln von Körpern zum ZÏhlerantrieb geÏndert wird.
    2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB das Wirkungs- verhältnis der sich drehenden und nicht drehenden Körper durch axiale Relativverschiebung zwischen Dauermagnet und diesen Körpern geändert wird.
CH215985D 1939-11-01 1940-10-10 Vorrichtung zur Verhütung der Beeinflussung von Dauermagneten bei der Einstellung der Registriergrenze von Hysteresis-Spitzenzählern. CH215985A (de)

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CH215985D CH215985A (de) 1939-11-01 1940-10-10 Vorrichtung zur Verhütung der Beeinflussung von Dauermagneten bei der Einstellung der Registriergrenze von Hysteresis-Spitzenzählern.

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