CH216020A - Verfahren zur Verbindung plattenförmiger Teile, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und nach diesem Verfahren hergestellte Platte. - Google Patents

Verfahren zur Verbindung plattenförmiger Teile, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und nach diesem Verfahren hergestellte Platte.

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CH216020A
CH216020A CH216020DA CH216020A CH 216020 A CH216020 A CH 216020A CH 216020D A CH216020D A CH 216020DA CH 216020 A CH216020 A CH 216020A
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CH
Switzerland
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plate
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Inventor
Soehne J Koeberle
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Soehne J Koeberle
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)

Description


  Verfahren zur Verbindung plattenförmiger Teile, Vorrichtung zur Durchführung  des Verfahrens und nach diesem Verfahren hergestellte Platte.    Vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  ein Verfahren zur     Verbindung        plattenförmi-          ger    Teile, auf eine Vorrichtung zur Durch  führung des Verfahrens und auf eine nach  diesem Verfahren hergestellte Platte.  



  Die haltbare Verbindung     stumpf        anein-          anderstossender,        plattenförmiger    Teile aus.  Holz, Leder und dergleichen, z. B. von dün  nen Brettchen, bereitet insofern Schwierig  keiten, als die Leimfuge so zu bearbeiten     ist,     dass die Leimfläche nach Möglichkeit ver  grössert wird.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, die  zu verbindenden     Teile    mit Nut und Feder  auszugestalten oder sie     zuzuschiften    und zu  überlappen.  



  Damit bei derartigen Fugen die mitein  ander verbundenen Teile genau bündig liegen,  ist erhebliche Sorgfalt und relativ grosser  Zeitaufwand erforderlich. Die     Zinkenverbin-          dung    ist bei Holz ausserdem nur dann haltbar,  wenn die Fuge quer zu den Holzfasern ver  läuft.    Diese Nachteile sind bei den nach dem  Verfahren gemäss der     Erfindung    hergestell  ten     Platten        vermieden.     



  Gemäss dem Verfahren nach der Erfin  dung werden die     miteinander    zu verbinden  den Ränder der Teile mit von der einen zur       andern    Flachseite der Teile verlaufende  Flanken aufweisenden Zähnen versehen und  diese gezahnten Ränder hierauf ineinander  geschoben und     miteinander    verleimt.  



  Die     erfindungsgemässe        Vorrichtung    zur  Durchführung des     Verfahrens    weist     einen          Fräser    und einen     mit    einer     in    bezug auf     die     Achse des     Fräsers        geneigten    Auflagefläche  für die zu verbindenden,     plattenförmigen     Teile versehenen Träger auf, wobei     Fräser     und Träger in bezug aufeinander in zur       Fräserachse    senkrechter     Richtung    verschieb  bar     sind.     



  Der Träger kann mit einer     Klemmein-          richtung    zum Festklemmen der zu verbin  denden Teile auf .der Auflagefläche ver  sehen sein.           Eine        beispielsweise    Ausführungsform der  Vorrichtung zur Durchführung des Verfah  rens nach der Erfindung und eine nach  diesem Verfahren hergestellte Platte sind in  der beiliegenden     Zeichnung    dargestellt.

   Es  zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Trägers mit  einer Halteeinrichtung,       Fig.    2 eine Draufsicht zu     Fig.    1,       Fig.    3 den Träger auf dem Tisch einer       Frä.smasehine,        gegenüber    dem     Fräser    ange  ordnet, in     Stirnansicht,

            Fig.    4 in grösserem Massstab ein Arbeits  stück mit fertig     vorbereiteter    Fugenkante  und den zu deren Herstellung dienenden       Fräser    im Schaubild und       Fig.    5 eine     aus    zwei Teilen     zusammen-          gesetzte        Platte    im Schaubild.  



  Der     in    den     Fig.    1 bis 3     dargestellte    Trä  ger mit     Haltevorrichtung    zum Festklemmen  der zu verbindenden Teile     W    weist einen im  Querschnitt U-förmigen Unterteil 1 auf, an  dessen einem Ende mittels eines Stiftes 2 ein       Auflageteil    3 von ebenfalls     U-förmigem     Querschnitt schwenkbar     angelenkt    ist. Das  dem Stift 2     gegenüberliegende    Ende des Un  terteils 1 trägt zwei Arme 4 mit je einem  Längsschlitz 5. Eine Schraube 6 mit Flügel  mutter 7 durchsetzt eine Bohrung im Auf  lageteil 3 und die Längsschlitze in den Ar  men 4.

   Durch Anziehen der Mutter 7 kann  der     Auflageteil    3 in bezug auf den Unterteil  1 festgestellt werden. Der Auflageteil 3 trägt       beiderends    Schrauben 8 mit Flügelmuttern 9  zum     Anpressen    der Teile W mittels eines       Pressbalkens    10 und Zwischenlagen 11 auf  den Auflageteil.

   Zum Bearbeiten der zu ver  bindenden Ränder der Teile     IV    ist der Träger  verschiebbar und der Unterteil 1 wird auf  dem     Frästisch    14 an einem     Fräser    12 vorbei  geführt, dessen Achse senkrecht zum     Fräs-          tisch        steht.    Eine Anschlagleiste 13 am     Fräs-          tisch    begrenzt die     Schneidtiefe    des     Fräsers.     Da die Auflagefläche des     Auflageteils    3 und  damit die Ebene der Werkstücke die Achse  des     Fräsers    12 unter einem Winkel schneidet,

    ergeben sich bei dem gewählten     Fräserprofil     schräg von der einen zur andern     Flachseite       der Werkstücke     LV        verlaufende    Flanken der  auf diese Weise     gebildeten    Zähne.  



  Um die mit den so erhaltenen Werk  stücken zu verleimenden Werkstücke der  Gegenseite zu erhalten, wird der die Halte  vorrichtung mit den zu     bearbeitenden    Teilen  W enthaltende Träger um<B>180'</B> gedreht und  längs einem nicht     gezeichneten    Anschlag an  der     entgegengesetzten        Seite    des     Fräsers    12  vorbeigeführt. In bezug auf     Fig.    1 der Zeich  nung     ist    nun die Auflagefläche zur Achse  des     Fräsers    gleich stark, jedoch entgegen  gesetzt geneigt     bezw.    von rechts nach links  ansteigend.  



  Für dickere Werkstücke kann die Klemm  einrichtung auch wegfallen und als Träger  lediglich eine     Unterlage    mit in bezug auf die       Fräserachse    geneigter Auflagefläche verwen  det werden.  



  Die ineinander     geschobenen    Zähne zweier       gezahnter        Werkstücksränder    ergeben eine  starke     Überlappung    der     beiden        Ränder    bei  einer stark     vergrösserten        Leimfläche.    Durch  Verschieben des einen der     beiden        zusammen-          stossenden    Teile können die     Flachseiten    min  destens auf der einen Seite des Werkstückes  genau bündig gemacht werden.  



  Das beschriebene Verfahren lässt sich all  gemein zur Verbindung dünner Teile wie  Holzplatten (Sperrholz), Leder (Treibriemen)       u@sw.    verwenden. Es     gestattet    eine einwand  freie Vereinigung kleiner     Plattenabfälle    zu       grösseren        Platten.     



  Das Verfahren kann auch     verwendet    wer  den zur Vereinigung von relativ     dünnen    Bret  tern, die durch Aufschneiden von dickeren       Brettern        erhalten        wurden,    wobei vor dem  Aufschneiden dieser dickeren Bretter minde  stens ein Rand     derselben    mit der Zahnung  versehen     wurde.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Verbindung platten- förmiger Teile, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verbindenden Ränder der Teile mit schräg von der einen zur andern Flachseite dieser Teile verlaufende Flanken aufweisen den Zähnen versehen und diese gezahnten Ränder hierauf ineinandergeschoben und mit einander verleimt werden.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen Fräs er und einen mit einer in bezug auf die Achse des Fräsers geneigten Auflagefläche für die zu verbindenden, plattenförmigen Teile versehe- nen Träger aufweist, wobei Fräser und Trä ger in bezug aufeinander in zur Fräserachse senkrechter Richtung verschiebbar sind.
    III. Nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I hergestellte Platte, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Teile mit Zähnen ineinandergreifen, die schräg von der einen zur andern Flachseite der Teile ver laufende Flanken aufweisen. UN TERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage fläche des Trägers in ihrer Neigung bezüg lich der Achse des Fräsers verstellbar ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger mit einer Klemmeinrichtung zum Anpressen und Halten der zu verbindenden Teile auf der Auflagefläche versehen ist.
CH216020D 1940-07-15 1940-07-15 Verfahren zur Verbindung plattenförmiger Teile, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und nach diesem Verfahren hergestellte Platte. CH216020A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237762B (de) * 1959-12-01 1967-03-30 Willi Hofmann Verzinkung fuer Laengsverbindungen von Holzteilen untereinander oder mit Teilen aus anderen Stoffen

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