CH216066A - Mundstück für Gasmasken. - Google Patents

Mundstück für Gasmasken.

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CH216066A
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Buehler Gebrueder
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Buehler Ag Geb
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B23/00Filters for breathing-protection purposes
    • A62B23/02Filters for breathing-protection purposes for respirators

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Graft Or Block Polymers (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Veredlung von Textilfasern, deren Fasersubstanz aus Keratin oder synthetischen Polymeren besteht
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Veredlung von Textilfasern, deren Fasersubstanz aus Keratin oder synthetischen Polymeren besteht, durch Pfropfen der Textilfasern mit einem äthylenisch unge  sättigten    Monomeren in Gegenwart eines freie Radiale bildenden lnitiators, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die Fasersubstanz der Textilfasern vorgängig der Pfropfung in den   Halbester und/oder    in das Halbamid der freien oder in Salzform vorliegenden Monooder   Dithiokohlensäure übergeführt wird.    In der britischen Patentschrift Nr.

     1    067 498 wird ein Verfahren zur Behandlung von Keratinfasern mit äthylenisch ungesättigten Verbindungen beschrieben, für dessen Ausführung jedoch eine inerte Atmosphäre erforderlich ist, wobei ausserdem keine Klarheit über die Art und den Verlauf der Reaktion besteht.



   Die Erfindung überwindet die bei diesem und anderen bekannten Verfahren aufgetretenen Probleme, beispielsweise die Notwendigkeit, bei tiefer oder hohef oder spezieller Temperatur oder mit teueren   Metallkatalysa-    toren oder mit   gefährlichem    radioaktivem Material, beispielsweise energiereiche Strahlung erzeugender Apparatur, die beide für gewöhnlich eine Substratzersetzung hervorrufen, oder in nichtwässrigem oder in   konzentrier-    tem Reaktionssystem arbeiten zu müssen.

   Ozon oder Sauerstoff   benutzende      Oxydationsverfahren    führen ebenso wie energiereiche Strahlung zu schwerwiegenden Festigkeitsverlusten, während bei Benutzung von Ketten übertragungsmethoden nur geringe   Vinylpolymeranlage-      rung    an das Substrat und übermässige   Vinylhomopoly-    merbitdung auftreten. Mit   Cerionen    katalysierte chemische Umsetzungen führen unvermeidlich zu übermässig viel Homopolymer.



   Das Verfahren ist insofern   neuartig,    als die an der Pfropfpolymerisation teilnehmende, aus Keratin bestehende Fasersubstanz verschiedenartiger Natur sein kann, d. h. dass man stets gleich gute Ergebnisse erzielt, gleichgültig, ob man das Verfahren auf Wolle oder andere   keratinhaltige    textile Materialien anwendet. Unter ande  ren keratinhaltigen    Materialien sollen dabei Fasern aus dem Haar von   Angora-oder      Kaschmirziege,    Kamel,   Alpakakamel,    Lama oder Vicunalama, aber auch aus dem Haar von   Angorakaninchen,      Eichhörnchen,    Chinaschwein und Dachs verstanden sein.



   Weiterhin ist das Verfahren insofern   neuartig,    als die an der Pfropfpolymerisation teilnehmende, aus syn  thetischen    Polymeren bestehende Fasersubstanz ebenfalls verschiedenartiger Natur sein kann. So eignen sich für das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise Poly  vinylialkohol, partiell    verseiftes Polyvinylacetat, Polyvinylacetat selbst, sowie Copolymere von   Polyvinfalko-      hot    oder von Polyvinylacetat.



   Das Verfahren ist auch insofern   neuartig,    als durch richtige   Erfindungsdurchführung    Festigkeitsverluste vermieden und eine wirkungsvolle Anlagerung des Monomers oder der Monomere erzielt wird, wobei Homopolymer praktisch überhaupt nicht oder nur in geringer Menge auftritt. Tatsächlich dient das erfindungsgemässe Verfahren dazu, mit Hilfe von Pfropfpolymerisation Textilsubstrate zu überziehen   und/oder    zu imprägnieren und dadurch ein neues und   brauchbareres    Faser-oder   Textilmaterral    zu erzeugen.



   Ein weiteres Merkmal des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass es sowohl in verdünnter wässriger Lösung als auch in konzentrierter Lösung des Monomers oder der Monomere, sowie chargenweise oder kontinuierlich durchführbar ist.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist weiterhin auch insofern neuartig, als Schutzatmosphäre nicht erforder  lich,    aber auch nicht störend ist und die äthylenisch ungesättigten Monomere nicht völlig frei von   Polymerisa-    tionshemmstoffen zu sein brauchen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist auch insofern   neuartig,    als es normalerweise keiner Extremtempera turen bedarf, da die Pfropfpolymerisation bei Raumtemperatur fortschreitet.



   Bei keratinhaltigen Textilfasern führt man erfin  dungsgemäss    eine durch Radikalbildner initiierte Polymerisation eines äthylenisch ungesättigten Monomers oder Monomergemisches in Gegenwart von Wolle oder anderem keratinhaltigem Material durch, das zuvor in das Di-oder Mono-thiocarbonat oder das Di-oder   Mono-carbamat,    d. h. also unter geeigneten alkalischen Bedingungen mittels Schwefelkohlenstoff oder   Kohlen-      oxysulfid    in den Di-oder Monothiokohiensäure-halbester und/oder das Di-oder   Monothiokohlensäurehaib-    amid des betreffenden Substrats umgewandelt worden ist.

   Dieses vorerwähnte Zwischenprodukt aus Di-oder   Monothiocarbonat oder-carbamat    entsteht durch die für gewöhnlich in Gegenwart einer Base erfolgende Einwirkung von Schwefelkohlenstoff oder Kohlenoxysulfid auf die stets in Wolle oder sontigem   keratinhaltigem    Material enthaltenen   Hydroxyl-oder    Aminogruppen.



  Für den Erfindungszweck kann man das Keratin Makromolekül derart kennzeichnen, dass es eine Anzahl von Hydroxylgruppen und eine Anzahl von Aminogruppen besitzt und so reagiert, als ob beide Gruppen tatsächlich eine Einheit bildeten.



   Bei synthetischen textilen Polymersubstraten führt man erfindungsgemäss eine durch Radikalbildner ini  tiierte    Polymerisation eines äthylenisch ungesättigten Monomers oder   Monomergemisches    in Gegenwart eines im wesentlichen wasserunlöslichen, hydroxylhaltigen, synthetischen Polymermaterials durch, das zuvor unter geeigneten alkalischen Bedingungen mittels   Schwefel-      kohlenstoff odér Kohlenoxysulfid in    seinen Di-oder Monothiocarbonat-Halbester umgewandelt worden ist.



  Mit dem Ausdruck   im wesentlichen   wasserunlöslichs    soll dabei jede hydroxylhaltige, synthetische   Polymersub-    stanz gemeint sein, deren Löslichkeit in Wasser von   30  oder    darunter nicht mehr als etwa 10 Gew. % beträgt.



   Bei der praktischen   Erfindungsdurchführung    lassen sich die Eigenschaften der makromolekularen Endprodukte in weitem Ausmass dadurch einstellen, dass man das Ausmass oder den Grad der an das jeweilige Substrat angefügten Di-oder   Monothio-carbonat-und/oder    Di-oder Monothiocarbamatgruppen variiert.   Beispiels-    weise ist es durchaus möglich, nur einige wenige solcher Gruppen in das Substrat einzuführen, indem man nur einen geringen Anteil der   Hydroxyl-      (und/oder    der etwa vorhandenen Amino-) Gruppen im Textilsubstrat mit Schwefelkohlenstoff oder Kohlenoxysulfid behandelt ; anderseits kann man aber auch alle oder nahezu alle solche Gruppen in das Di-oder   Monothiocarbonat    (und/oder-carbamat) umwandeln.

   Vorzugsweise hält man aber diese Sulfidbehandlung in solchen Grenzen, dass das fertigbehandelte Textilmaterial in seiner äusseren physikalischen Form keine sichtbare Änderung erfährt und alle bei der Behandlung entstehenden,   wasserlösli-    chen Nebenprodukte vor der Pfropfpolymerisation beseitigt werden.



   Weiterhin gilt, dass das Di-oder   Monothiocarbonat-      diKder-monothiocarbamat-Derivat    beim anschliessenden Polymerisationsschritt in Form entweder des Halbesters   und/oder      Halbamids    der Di-oder Monothiokohlensäure selbst oder eines Salzes davon verwendet werden kann.



  Das   Substratderivatsalz    kann dabei als Kation irgendein metallisches Element des Periodischen Systems oder Ammonium oder irgendein organisches Radikal mit positiver Ladung, wie z. B. die organische Ammonium-,   Phosphonium-,    Sulfonium-,   Arsonium-oder    Stiboniumgruppe, enthalten. Die Metallionen können ein-oder   mehrwertig    sein und stellen insbesondbre in einem niedrigeren   Valenzzustand,    z. B. als   Fe +, eine wertvolle    Stütze für das Redoxsystem dar. Unter Redoxsystem werden dabei Systeme solcher Art verstanden, wie sie im Buch von G. F.

   D'Alelio     Fundamental Principles    of   Polymerization  ,    Verlag John Wiley and Sons Inc.,   New.    York   (1952), beschrieben    sind.



   Zu den Monomeren, die mit den in das Di-oder   Monothiocarbonat-di-oder-monothiocarbamat    umgewandelten Substraten zu den neuen   Polymefsub-    stanzen umsetzbar sind, gehören solche äthylenisch ungesättigte Verbindungen, die entweder im   Blockprozess,    in wässriger Lösung oder in emulgierter Form unter dem Einfluss eines zur Einleitung einer Polymerisation oder Copolymerisation fähigen Redoxsystems leicht mit sich homopolymerisieren oder mit anderen äthylenisch ungesättigten Verbindungen copolymerisieren.

   Unter dem Ausdruck Monomer soll dabei eine äthylenisch ungesättigte Verbindung der Struktur  \/    C=C     /\ verstanden sein, die die Vinylenmonomere mit der Grundform CHR-CHR und die   VinylidenmonomeTe    der Grundform   H > C    =   CRw umfasst    und sowohl solche Monomere, bei denen alle vier offenen   Valenzbindungen    mit R-Substituenten besetzt sind, als auch solche einschliesst, bei denen mindestens zwei je an einem   Kohlen-    stoffatom hängende R-Substituenten ein   Ringderivat    bilden.



   Das   R-Radikal    besteht aus mindestens einem Glied einer elektronenaufnehmenden oder einer   elektronenab-    gebenden Gruppe, und zwar aus :    1.    Wasserstoff,
2. Alkyl, Alken oder Alkyn in unsubstituierter oder substituierter Form, deren Kohlenwasserstoffrest   weni-    ger als 6 Kohlenstoffatome aufweist, z. B. Methyl, Athyl, Butyl, Amyl, Hexyl, Äthenyl, Hydroxymethyl, Chlormethyl und dergleichen,
3. Unsubstituiertes oder substituiertes Aryl, z. B.



     Phenyl, rx-Chlortolyl, Tolyl, 4-Chlorphenyl, a-Tolyl,    Xylyl, 2-Brom-4-äthylphenylund dergleichen,
4. Den elektronegativen Gruppen, z. B. Chlor, Brom, Cyan,   Carboxy,    Carbalkoxy,   Acyloxyl,    Alkenyl und dergleichen,    5.    Unsubstituierte oder substituierte alicyclische oder heterocyclische Gruppen, z. B. Pyridyl, Thienyl, Furyl, Pyrrolidyl und dergleichen,
6. Gruppen der Formel
EMI2.1     
 in der R'Wasserstoff, R oder unsubstituierte bzw. substituierte Kohlenwasserstoffe mit   1    bis 18   Kohlenstoff-    atomen, z. B.

   Methyl, Äthyl, Butyl, Amyl, Hexyl, Hep  tyl,    Octadecyl,   Nitroäthyl,      Nitrobutyl,    N,   N-Dimethyl-      aminoäthyl, tert.-Butylaminoäthyl, 2-Cyanäthyl, Cyclo-    hexyl, N, N-Di-äthylaminoäthyl, Hydroxyäthyl, Hy  droxypropyl    und dergleichen bedeutet,
7. Gruppen der Formel
EMI2.2     
 8. Gruppen der Formel
EMI3.1     
 9. Gruppen der Formel
R"-010.

   Gruppen der Formel
EMI3.2     
 in denen R"jeweils Wasserstoff, R oder   R', aliphatische    Gruppen mit   l    bis 18 Kohlenstoffatomen und weiterhin die unsubstituierten als auch substituierten Kohlenwasserstoffe mit   1    bis 18 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Amyl, Hexyl, Heptyl,   Octo-    decyl, ChlorÏthyl, Chlormethyl, HydroxyÏthyl, Hy  droxypropyl,    Epoxyäthyl, Phenyl,   p-Chlorphenyl    und dergleichen bedeutet.



   Zu den erfindungsgemäss ausnutzbaren äthylenisch ungesättigten Monomeren gehören fernerhin :    Athylenisch    ungesättigte aromatische Verbindungen ohne oder mit   1    bis 5 Substituenten am Ring, von denen mindestens einer aus (unsubstituiertem oder substituier  tem)    Alkyl mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen   und/oder aus    einer anorganischen elektronaufnehmenden und/oder -abgebenden Gruppe wie Halogen, Nitro, Sulfono und dergleichen besteht und die unsubstituierte oder substi  tuierte    äthylenisch gesättigte Einheit 2 bis 5   Kohlen-      stoffatome    enthält, wie z.

   B. a-Methylstyrol, p-Chlormethylstyrol, o-Methylstyrol, m-Methylstyrol, 2, 4-Dimethylstyrol, 2,   5-Dimethylstyrol,    2, 4,   5-Trimethylstyrol,      p-Äthylstyrol,    o-Bromstyrol, 2-Brom-4-Ïthylstyrol, p  Isopropylstyrol,      p-Chlorstyrol,    2,   4-Dichlorstyrol,    p Bromstyrol, o-Chlorstyrol,   m-Chlorstyrol"B-Chlorstyrol,    2,   5-Dichlorstyrol,      4-Äthoxystyrol,      p-Isopropyl-a-methyl-    styrol, ?-Nitrostyrol,   p-Nitrostyrol    und dergleichen ;

   polymerisierbare   Alkylaerylsäuren    mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, sofern jeweils bei fehlender Alkylkette der Substituent aus Wasserstoff oder einem anderen speziellen Rest, wie Halogenen, Cyan usw. besteht, wie z. B. Acrylsäure, Methacryl  säure, a-Chloracrylsäure, 2-Furfurylacrylsäure    und dergleichen ;
AlkylacrylsÏureester mit   1    bis 5 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, wobei jeweils bei fehlender   Alkyl-    kette der Substituent aus Wasserstoff oder einem anderen speziellen Rest, wie Halogen, Cyan und dergleichen und die Ester gebildet werden aus :  (unsubstituierten oder substituierten) einwertigen Al  koholen,    die wie z.

   B. bei    Amylacrylat, Amylmethacrylat,   
Benzylmethacrylat, Benzylacrylat,
Glycidylmethacrylat, Butylacrylat,
Butylmethacrylat, Dodecylacrylat,    Cyclohexylacrylat, Cyclopentylmethacrylat,     Äthylacrylat, Methyl-a-bromacrylat,
Methyl-a-chloracrylat,  ¯thylmethacrylat,
2-¯thylhexylacrylat, Heptylacrylat,     thyl-a-bromacrylat, Hexylmethacrylat,   
Laurylmethylacrylat, Methylacrylat,
Methylmethacrylat, Stearylacrylat,
Stearylmethacrylat, Propylacrylat,    2-Bromäthylacrylat, 2-Chloräthoxyäthylmethacrylat,    und dergleichen aus einem   Alkylalkohol    mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen bestehen, oder wie bei    N, N-Dimethylaminoäthylacrylat,
N-tert.-Butylaminoäthylmethaorylat,   
N,   N-Mäthylaminoäthylacrylat,

         2-N-Morpholinäthylmethacryltat    und dergleichen aus substituierten Aminoalkoholen mit 2 bis 7 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette sowie   1    bis 7 Kohlenstoffatomen in den Alkylketten am Aminorest bestehen, oder wie bei 3-Nitro-2-butanol, 2-Nitro-3-hexanol, 2-Me  thyl-2-nitro-1-butanol,    2-Nitro-2-methyl-propanol, und dergleichen aus Nitroalkoholen mit 2 bis 7 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette bestehen, oder wie bei   2-Cyanäthylacrylat und    dergleichen aus Cyanalkylalkoholen mit 2 bis 7 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette bestehen ;

   ungesättigte polymerisierbare   Alkylaorylsäureamide    mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, sofern jeweils bei fehlender Alkylkette der Substituent aus Wasserstoff oder einem anderen speziellen Rest   vor-    stehend beschriebener Art besteht, und mit dem Amidrest aus Ammonium, einem (unsubstituierten oder   sub-      stituierten)    primären oder sekundären Amin oder einem Diamin mit   1    bis 16 Kohlenstoffatomen besteht, z. B.



     Acrylamid, Methacry ! amid, Äthyiacrylamid, Methyten-    bis-acrylamid, tert.   Butylaorylamid, 2-Cyanacrylamid,      N-(p-Chlorphenylmethacrylamid, N, N-Diallylaorylamid,      N,    N-Dimethylacrylamid,   Hexamethylen-bis-acrylarnid,      N-a-Naphthylaorylamid, und dergleichen    ;  äthylenisch ungesättigte Nitrile, wie z. B.

   Acrylnitril, Methacrylnitril,   Athaorylnitril,      a-Chloracrylnitril    und dergleichen ; polymerisierbare Alkylacrylate oder   Dialkylacrylate    von Alkylenglycol oder mehrwertigen Glycolen mit   1    bis 5 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, sofern jeweils bei fehlender Alkylkette der Substituent aus Wasserstoff oder einem anderen speziellen Rest vorstehend be  schriebener    Art besteht, wie z. B.



       thylenglycoldimethylacrylat,
TriäthylenglycoldimethaorylEat,   
PolyÏthylenglycoldimethacrylat,
Tetramethylendimethacryltat,    Glyceryltriacrylat,   
Hydroxyäthylmethacrylat,
Hydroxypropylmethacrylat und dergleichen ;
Fettsäureester von (unsubstituierten oder   substituier-      ten)      1-Olefinen    mit 2 bis   24    und vorzugsweise 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, wobei der l-Olefinalkohol-Vorläufer der Fettsäureester 2 bis 8 und vorzugsweise 2 bis 3 Kohlenstoffatome aufweist, wie z. B.

   Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinylbutyrat,   Isopropanytacetat,    Vinyl-n  hexanoat,      Vinylchloracetat,      Vinylcfotonat,    Vinyl-n-decanoat, Vinylformiat,   Vinyl-2-äthylhexoat,      Vinyllaurat,    Vinyloleat, Vinylsteamt, Vinyltrifluoracetat, Allyllinolat, Allyloleat, Allylacetat, Allylpropionat, Allylchloracetat, Allylcaproat,   Allylbutyrat    und dergleichen ;
Ester von   (unsubstituierten oder substituierten) aro-    matischen Säuren mit ungesättigten Alkoholen, bei denen der   Alkoholvorläufer    2 bis 8 und vorzugsweise 2 bis 3 Kohlenstoffatome aufweist, wie z.

   B.   Allylbenzoat,    Diallylphthalat, Vinylphtbalat, Vinylbenzoat und dergleichen ;  äthylenisch ungesättigte aliphatische Dicarbonsäuren mit 4 bis 10 und vorzugsweise 4 bis 6   Kohlenstoffato-    men sowie ihre Ester, Nitrile und Amide, wie z. B.   Ita-    consÏure, Maleinsäure, Fumarsäure, Dimethylmaleat, Dibutylmaleat, Dimethylfumarat, Dibutylfumarat, Mal  einsäureanhydrid,    DiäthylfumaTat und dergleichen ; polymerisierbare aliphatische Diene, z. B. Butadien, 2,   3-Dimethylbutadien,    Isopropen, Pentadien und dergleichen sowie die Haloprene, wie Chloropren und dergleichen ;  (unsubstituierte oder substituierte) l-Olefine mit 2 bis 18 und vorzugsweise 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, z. B.

   Vinylehlorid,   Vinylidenchlorid, Allylamin, Diallyl-    amin,   Diallylphosphat,      Allylehlorid,      Nitroäthylen,    Butadienmonoxyd, Vinylacrylat und dergleichen ; die (unsubstituierten oder substituierten)   Vinyläther,    wie Vinyläthyläther,   Vinylpropyläther,      Vinylisobutyl-    äther, Vinyl-2-methoxyÏthylÏther,   Vinyl-n-butyläther,      Vinyl-2-chloräthyläther,      Vinyl-2-äthylhexyläther    und dergleichen oder andere Vinylverbindungen, wie Divinylsulfon,   Divinylsulfid,      Divinytbenzol und dergieichcn    ;

    äthylenisch ungesättigte heterocyclische   Verbindun-    gen mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen im Ring und N,   O    oder S als Heteroatom, wie z. B. die Vinylpyridine, N-Vinylpyrrolidon,   Vinylfuran,      a-Vinylthiophen    und dergleichen.



   Im allgemeinen muss ein erfindungsgemäss brauchbares Monomer nur die Bedingung   erfu'Men, dass    es wenigstens eine olefinische Doppelbindung aufweist, die im Block oder in wässriger Lösung oder in emulgierter Form leicht   homopolymerisiert    oder mit anderen   äthy-    lenisch ungesättigten Verbindungen copolymerisiert.



   Zu diesen brauchbaren Monomeren gehören insbesondere :
Styrol, p-Chlormethylstyrol,    Natrium-p-styrolsulfonat,   
Vinyltoluol, 2,   5-Dichlorstyrol,       a-Methylstyrol,    Acrylamid,    Aerylsäure, Aerylnitril,   
N-tert.

   Butylacrylamid,    Methaerylamid, N, N-Methylen-bis-aorylamid,   
N,   N-Diäthylacrylbamid, Methaerylsäure,    tert.   Butylaminoäthylrrrethacrylat,   
N,N-DiÏthylaminoÏthylacrylat,
N,N-DiÏthylaminoÏthylmethacrylat,
N,   N-Dimethylaminoäthylacrylat,   
2-CyanÏthylacrylat, n-Butylacrylat, n-Butylmethacrylat, Decylacrylat,
Decylmethacrylat, Athylacrylat,    2-Athylhexylaerylat,   
Athylmethacrylat, Glycidylacrylat,
Glycidylmethacrylat,    n-Hexylmethaorylat, n-Laurylmethaerylat, Methytacrylat,   
Methylmethacrylat,   Deeyl-oetylmethaerylat,   
Stearylmethacrylat,    Athyienglycoldimethacrytat,
Triäthytenglycoldimethaerytat,   
Tetraäthylenglycoldimethacrylat,    Polyäthylenglycoldimethaerylat,

  
Hydroxypropyimethaerylat,
Hydroxyäthylmethacrylat,
Diallyladipat, Diailylmaleat,   
N,   N-Diallylmelamin, DiallylphthjalFat,       Dlallylphosphat,    Diallylphosphit,    Diallylfumarat, Vinylchlorid,
Vinylidenehlorid, Maleinsäure,
Itaconsäure, Fumarsäure, Di-n-butylfumarat,   
Di-n-butylmaleat,
Di-n-butylitaconat,   Diäthylmaleat,   
Methylvinylketon, 2-Methyl-5-vinylpyridin,
N-Vinylcarbazol, 2-Vinylpyridin,
1-Vinyl-2-pyrrolidon, N-Vinylpyrrolidon,
Vinyl-n-butyläther,   Vinylisobutyläther,   
Vinyl-2-chlorÏthylÏther, VinylÏthylÏther,    Vinyl-2-äthylhexyläther,
Vinyltriäthoxysilan, Vinylstearat,   
Vinylbutyrat,   Vinylaceat,   
Vinyl-2-Ïthylhexoat, Vinylpropionat,
Divinylbenzol sowie
Divinylsulfon.



   Die erfindungsgemässe Pfropfpolymerisation zwischen äthylenisch ungesättigten Verbindungen und der Fasersubstanz geschieht in folgender Schrittfolge :
Man stellt einen Di-oder Monothiocarbonat-Halbester (und/oder entsprechendes Halbamid, falls Aminogruppen vorhanden sind) oder ein entsprechendes Halbester- (bzw.

   Halbamid-) Salz des textilen Substrats her und setzt dann dieses Derivat direkt mit einem polymerisierbaren Monomer um ; oder man wandelt ein Ammonium-,   Organoammonium-,    Sulfonium-, Phosphonium-, Arsonium-,   Stibonium-oder    Alkalimetallsalz des Derivats in dessen Di-oder Mono  thiokohlensäure-di-oder-monothiocarbaminsäure    oder durch Austauschreaktion in das Salz irgendeines anderen Metalls um und setzt dann dieses reaktionsfähige Zwischenprodukt in Gegenwart eines Peroxyds mit einem äthylenisch ungesättigten Monomer oder Mono  mergemisch    um.



   Die Copolymerisation geschieht dabei in einem   nichtwässrigen    oder vorzugsweise in einem wässrigen System, wobei im letzteren   Fal-1    mit einer Lösung, Suspension oder Emulsion des Monomers gearbeitet wird.



  Die Anwesenheit eines Netzmittels im Reaktionsmedium ist insofern vorteilhaft, als es das Eindringen des Monomers in das Substrat erleichtert.



   Insbesondere führt man die Monomer-Substratpfropfpolymerisation in der Weise durch, dass man zwischen einem Ammonium-,   Organoammonium-,    Phos  phonium-,    Sulfonium-, Arsonium-,   Stibonium-oder      Alkalimetall-,    also Lithium-,   Natrum-,      Kalium-usw.   



  Salz der in das Di-oder   Monothiocarbonat      und/oder    Di-oder   Monothiocarbamat    umgewandelten   Fasersub-    stanz eine Austauschreaktion mit einem wasserlöslichen Salz eines Metalls oder Metallgemisches aus der   1.    Nebengruppe des Periodischen Systems, wie Cu, Ag oder Au, oder aus der 2. Haupt-und Nebengruppe, wie Mg, Ca, Sr, Zn, Cd usw., oder aus der 3. Haupt-und Nebengruppe wie Sc, Y, La, Al, Ga usw., oder aus der 4. Ne  bengruppe,    wie Ti, Zr usw., aber auch Ge, Sn oder Blei, oder aus der 5. Nebengruppe, wie V, Nb usw., aber auch Bi, oder aus der 6. Nebengruppe, wie Cr, W   usw.,    oder aus der 7. Nebengruppe, wie Mn usw., oder aus der 8.

   Gruppe, wie Fe, Co, Ni, Os usw., durchgeführt und dadurch ein neues Derivat dieses Metalls schafft.



  Das so gebildete Derivatmetallsalz wird in einem nichtwässrigen oder vorzugsweise wässrigen Medium mit mindestens einem äthylenisch ungesättigten Monomer vorstehend beschriebenen   Gruppentyps    in Gegenwart von mindestens einem   peroxydischen    radikalbildenden Ka  talysator    weiter umgesetzt. Als ein solcher Katalysator eignen sich Wasserstoffsuperoxyd, Persulfate, wie Ammonium-, Natrium-oder Kaliumpersulfat, Hydroperoxyd, wie z.B. tert.

   Butyl-hydroperoxyd, Diisopropylbenzolhydroperoxyd, Cumol-hydroperoxyd, 1-Phe  nyläthyl-hydroperoxyd,    und dergleichen,   Diacylper-    oxyde, wie Dibenzoylperoxyd,   Diacetylperoxyd    und dergleichen,   Dialkylperoxyde,    wie Di-tert.   Butylperoxyd,      Dicumylperoxyd    und dergleichen, Perester, wie tert.



     Butylperoxyacetat,    tert.   Butytperoxybenzoat    und dergleichen, Persäuren, wie Perameisensäure, Peressigsäure, Perbenzoesäure,   Peroxymilchsäure    und dergleichen sowie andere Verbindungen, z. B.   Dialkylperoxydicarbo-    nate. Diese Peroxyverbindungen müssen eine   radikali-    sche Polymerisation entweder selbst oder in Gegenwart eines Aktivators, z. B. eines Reduktionsmittels, einleiten können. Bei Durchführung der Pfropfpolymerisation in wässriger Lösung benutzt man vorzugsweise   wasserlös-    liche Katalysatoren.

   Die erfindungsgemässe Monomer Substrat-Pfropfpolymerisation kann man auch so durchführen, dass man zunächst das Natriumsalz des Sub   strat-Di-oder-monothiocarbamats und/oder-Di-or-      monothiocarbonats herstellt,    dieses Salz mit mindestens einem zur Copolymerisation fähigen, äthylenisch unge  sättigten    Monomer früher beschriebener Art umsetzt, wobei das Salz zum Monomer im   Anteilverhältnis    von etwa 0, 05   %    bis 99, 9 % stehen und das Monomer etwa 1   %    bis etwa 100 % der gesamten Reaktionslösung ausmachen und im Falle eines im wesentlichen wässrigen Mediums je nach Bedarf als   aufgelöster    Stoff oder als mechanische Dispersion oder als Emulsion vorliegen kann.

   Erforderlichenfalls wird die Lösung gepuffert und mit dem wasserlöslichen Katalysator versetzt, und dann lässt man je nach Art des Monomers und gewünschten Produkts die Umsetzung etwa 3 Minuten bis etwa 96 Stunden lang bei etwa 0 bis   100  C    und Normal-, Unter-oder   Uberdruck    vor sich gehen. Schliesslich reinigt man noch gegebenenfalls das gebildete Copolymer.



   Bei der praktischen   Erfindungsdurchführung    wird die zu pfropfpolymerisierende Fasersubstanz in der Weise in das Di-oder Monothiocarbonat   bzw.-carba-    mat umgewandelt, dass man das Substrat mit einer alkalischen Lösung, vorzugsweise bis zu etwa 0, 5 molarer   Natron-oder    sonstiger   Alkalimetallauge befeuchtet.    Die   Laugenkonzentration hängt    dabei natürlich jeweils von der Natur des Substrats, des alkalischen Materials und des gewünschten Endprodukts ab, wobei man im   allge-    meinen mit etwa 0, 05 bis etwa 3 molarer Konzentration arbeitet.

   Man muss jedoch bedenken, dass die Menge des beim Verfahren benutzten Alkalis oder Alkalisalzes oder Gemisches beider nur insofern begrenzt ist, als es das Substrat im gewünschten Ausmass in sein Di-oder Monothiocarbonat   bzw.-carbamat    umwandeln lässt, ohne dass dabei Substrat oder   entstandenes    Derivat aufgelöst oder beträchtlich hydrolysiert werden. Geeignete Alkalien sind Lithium-, Natrium-, Kalium-,   Rubidium-    und   Cäsiumhydroxyd,    Ammoniak, quaternäre   Ammo-    niumhydroxyde, wie    Tetramethylammoniumhydroxyd.   



   Methyltriäthylammoniumhydroxyd,    Trimethylbenzylammoniumhydroxyd    und dergleichen, quaternäre Phosphoniumhydroxyde, wie    Tetraäthylphosphoniumhydroxyd,   
Trimethylphenylphosphoniumhydroxyd,    Methyltriäthylphosphoniumhydroxyd,
Trimethylisoamylphosphoniumhydroxyd    und dergleichen,   Sulfoniumhydroxyde,    wie    Triäthylsulfoniumhydfoxyd,
Methyldiäthylsulfoniumhydroxyd,   
Dimethylbenzylsulfoniumhydroxyd,
Methyldiäthylsulfoniumhydroxyd und dergleichen, quaternäre Arsoniumhydroxyde, wie    Trimethylphenylarsoniumhydroxyd,
Tetraäthylarsoniumhydroxyd,
Methyltriphenylarsoniumhydroxyd    und dergleichen und quaternäre Stiboniumhydroxyde, wie    Tetramethylstiboniumhydroxyd,
Tetraäthylstiboniumhydroxyd,

  
Methyltriäthylstiboniumhydroxyd    und dergleichen sowie die wenig löslichen Hydroxyde der Erdalkalimetalle, z. B. Calcium, Strontium, Barium und dergleichen. Allerdings stellt man die Erdalkalimetallsalze der   Substrat-di-oder-monothiocarbonate      und/oder-carbamate    lieber durch Austauschreaktion aus den entsprechenden Alkalimetallsalzen her. Mit letzteren kann man ersichtlicherweise auf gleiche Art auch die vorerwähnten quaternären Ammonium-, Sulfonium-,   Phosphonium-,    Arsonium-oder   Stiboniumsalze      herstel-    len.



   Ausser diesen vorerwähnten starken oder zumindest vergleichsweise starken Basen eignen sich gleich gut auch basische Salze und wasserlösliche organische Amine.



  Solche allein oder im Gemisch verwendbare basische Salze sind Natriumcarbonat, Trinatriumphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Dinatriumammoniumphosphat, Natriumsilikat,   Natriumaluminat, Natriumanti-    moniat, Natriumstannat, Natriumcyanid,   Natriumcy-    anat, Natriumsulfid, Natriumbenzoat, Kaliumcarbonat,   Trikaliumphosphat,      Dikaliumhydrogenphosphat,    Ka  liumsilikat,      Kaliumaluminat,    Kaliumantimoniat, Ka  liumstannat,    Kaliumcyanid,   Kaliumcyanat,      Kaliumsul-    fid, Lithiumcarbonat,   Trilithiumphosphat,      Dilithiumhy-      drogenphosphat, Lithiumsilikat,

      Natrium-oder Kalium  äthylendiamintetraacetat    und dergleichen. Als wasserlösliche Amine eignen sich Methylamin, Athylamin, Dimethylamin, Pyridin, Morpholin und quaternäre Ammoniumhydroxyde, wie   z.    B.   Tetramethylammo-    niumhydroxyd oder   Benzyltrimethylammoniumhydro-    xyd. Dies sind nur einige wenige Beispiele für basische Substanzen, die bei der Herstellung der verschiedenen   Substrat-di-oder monothiocarbonate und/oder-carba-    mate gute Dienste leisteten. Tatsächlich eignet sich ein basisches Salz, dessen wässrige Lösung einen pH-Wert von etwa 8 und darüber aufweist. Ersichtlicherweise gehören zu dieser Gruppe auch Gemische aus einem basichen Salz und einem anorganischen oder organischen Hydroxyd.

   Anderseits jedoch sollte man bei der   Erfin-    dungsdurchführung solche basischen Salze vermeiden, die, wie z. B.   Natriumborat,    nach allgemeinem Wissen mit Polyhydroxylverbindungen Komplexe bilden und dadurch den Vorgang der Di-oder   Monothiocarbonat-    bildung stören.



   Diese   Thiocarbonat-und/oder-carbamatbildung    führt man in der Weise durch, dass man das   alkali-    feuchte Textilsubstrat mit Schwefelkohlenstoff in   flüssi-      ger    oder Dampfform, in einem neutralen Lösungsmittel gelöst oder als insbesondere alkalische Emulsion oder bei   Normal-oder Überdruck    mit einer   Kohlenoxysulfid-    atmosphäre in innige Berührung bringt. Man kann das Kohlenoxysulfid aber auch in Wasser oder   irgendwel-    chem neutralen Lösungsmittel gelöst oder als wässrige Emulsion in einem in Wasser   einbringbaren,    neutralen Lösungsmittel verwenden.

   Die   Thiocarbonat-oder      -carbamatreaktion    führt man so lange durch, bis das er  forderliche    Ausmass erreicht ist.



   Das entweder als   Alkalimetall-,    Erdalkalimetall-,   Ammonium-oder    gemäss obigem umgewandeltes Metallsalz vorliegende   Substratderivat    wird unmittelbar be vor es in die Emulsion oder Suspension des polymerisierbaren Monomers eingetaucht wird, zwecks Entfer  nung    wasserlöslicher   Reaktionsnebenprodukte    und freier Metallionen mit Wasser gewaschen. Der pH-Wert des Monomers oder seiner Lösung oder Emulsion kann zwischen kleiner als 1, 0 bis   8, 0    liegen. Es kann aber statt dessen auch die Lösung oder Emulsion auf den Bereich zwischen etwa 1, 0 und 7, 0, vorzugsweise aber je nach Art des Substratderivatsalzes und des zu pfropfpolymerisierenden Monomers auf zwischen   1,    0 und 5, 0 gepuffert werden.



   Das erfindungsgemässe   Pfropfpolymerisationsverfah-    ren kann aber auch folgendermassen durchgeführt werden. Man stellt zunächst ein   Natrium-di-oder,-mono-    thiocarbonat   und/oder-carbamat    der Fasersubstanz her, wandelt dieses   Natriumderivat    mittels wässriger   Blei-    acetatlösung in das entsprechende   Bleiderivat      um,    setzt letzteres mit mindestens einem pfropfpolymerisierbaren äthylenisch ungesättigten Monomer im   Mengenverhält-    nis von-auf Monomer   bezogen-etwa    0, 05   %    bis etwa 99, 9 % je nach Art von Substrat und gewünschtem Endprodukt um.

   Dabei liegt die Konzentration des Monomers-auf das gesamte flüssige Medium aus ihm selbst oder je nach Bedarf aus seiner Lösung oder Emulsion   bezogen-zwischen    etwa   1'0 und    etwa   100 %.    Wenn das Reaktionsmedium im wesentlichen   wässrig    ist, setzt man gewünschtenfalls zwecks erleichterten Eindringens des Monomers in das Substrat ein Netzmittel zu.



   In die Monomerlösung   oder-emulsion    mischt man zweckmässigerweise innig einen   peroxydischen    Katalysator, wie   Wasserstoffperoxyd,      Ammenium-oder    Al  kalimetallpersulfat    oder einer anderen früher   beschriebe-    nen Art oder peroxydische Mittel ein, von denen man weiss, dass sie eine radikalische Polymerisation einzuleiten vermögen. Man lässt die Polymerisation bei Temperaturen zwischen 0 und   100  C und    bei Normal-,   tuber-odeur    Unterdruck so lange fortschreiten, bis das geforderte Ausmass der   Monomerumwandlung    ins Polymer erreicht ist.

   Diese Zeitdauer hängt vom verwendeten Monomer, der Konzentration der   Reaktionsteilneh-    mer und der Natur des gewünschten Endproduktes ab.



   Im allgemeinen sind die vorstehend beschriebenen Alkalimetallsalze des   Substratderivats    unter sich gleich  wertig,    wenn die Pfropfpolymerisation ohne   unangemes-    senen Vorzug durchgeführt werden soll. Manchmal ist es aber vorteilhaft, das Alkalimetallsalz in ein Salz um  zuwandeln,    das stabiler oder ein reaktionsfreudigeres Zwischenprodukt ist. Man stellt also beispielsweise das Aluminiumsalz des   Substratderivats    in der Weise her, dass man eine Aluminiumsulfat-oder Aluminiumacetatlösung durch das entsprechende   Alkalimetall-    salz hindurch, an ihm vorbei oder darüber hinweg passieren lässt.

   In entsprechender Weise gewinnt man das Zinksalz mit Hilfe von Zinkchlorid oder einem anderen löslichen Zinksalz, das   Zirkonylsalz    mittels   Zirkonoxychlorid,    das   Uranylsalz    mittels Uranylacetat, das   Bleisalz    mittels Bleiacetat, das Eisen   (II)    salz mittels Eisen   (11)    ammoniumsulfat oder   Ferrochlorid.    Diese Arbeitsweise ist vor allem dann angebracht, wenn von dem gewünschten Kation kein lösliches Hydroxyd oder basiches Salz existiert oder greifbar ist.



   Zur weiteren   Erfindungserläuterung    sollen die nachstehenden Beispiele dienen, in denen sich alle   Teileanga-    ben auf Gewicht beziehen, soweit nichts anderes angegeben ist.



   Beispiel 1
5 Teile Wolle wurden 15 Minuten lang in einem Becherglas in   0,    125 molare Natronlauge völlig eingetaucht, danach mittels   Büchnertricht'er    abfiltriert und dann in einen   Gastrockenturm    eingebracht, der mittels am Auslass angebrachter Quecksilbersperre auf geringem Überdruck gehalten werden konnte.   Der Turmeinlass    stand mit einem   Kohlenoxysulfidvorrat    in Verbindung, aus dem so viel Sulfid zugeleitet wurde, dass das System zunächst luftfrei gespült und dann über der   alkalisierten    Wolle ein leichter Überdruck an   Kohlenoxysulfidatmo-      sphäre    aufrechterhalten wurde.

   Nach etwa 15 Minuten während der   Sulfidbehandlung wurde    die Wolle in etwa 200 Teilen Wasser aufgeschlämmt, mittels   Büchner-    tricher abfiltriert, erneut mit etwa 300 Teilen Wasser gut ausgewaschen und dann in einer zuvor bereiteten Emulsion gleichmässig verteilt, die aus 95 Teilen Wasser, 3, 75 Teilen Styrol, 0, 25 Teilen   Aorylnitril,      I    Teil   10 % iger Salzsäure,    0, 5 Teilen   Polyoxyäthylensorbit-    antrioleat (als Handelsprodukt mit dem geschützten Namen   Tween   85  )    und   1,    5 Teilen 30% iger Wasserstoffperoxyds bestand.



   Nach 18stündiger Umsetzung bei Raumtemperatur wurde das Pfropfpolymer aus dem   Polymerisations-    medium herausgenommen, sorgfältig mit Wasser gewaschen und getrocknet. Es wog um 8, 05 Teile, was einer Ausbeute von 89, 5   %    gemäss Theorie entsprach.



  Durch längeres Extrahieren mit   Athylentrichlorid    wurde festgestellt, dass 92   %    des Monomers in   nichtextrahier-    bares Polymer umgewandelt waren.



   Beispiel 2
5 Teile gemäss Beispiel 1 in die   Monothiocarbonat-    carbamatverbindung umgewandelte Wolle wurden in einer Emulsion suspendiert, die aus 95 Teilen Wasser, 4, 5 Teilen Athylacrylat, 0, 3 Teilen Tween-85,   1,    0 Teilen 10 % iger Salzsäure und 1, 5 Teilen   30    igem Wasserstoffperoxyd bestand.



   Das gebildete und   gemäss Beispie) t aufgearbeitete    Pfropfpolymer wog 6, 5 Teile entsprechend einer 66, 4 %igen Ausbeute. Laut Acetonextraktion waren 89   %    des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt worden.



   Beispiel 3
5 Teile gemäss Beispiel 1 in die   Monothiocarbonat-      carbamatverbindung    umgewandelte Wolle wurden nach sorgfältigem Auswaschen mit etwa 300 Teilen Wasser mit 100 Teilen   0,    06 molarer   Bleiacetatlösung    übergossen und durchtränkt, um das entsprechende Bleisalz des   Wollederivats    herzustellen, das danach mit etwa 150 Teilen Wasser gewaschen und dann   in einer Emul-    sion gemäss Beispiel   1    gleichmässig dispergiert wurde.



   Nach 18stündiger Umsetzung bei Raumtemperatur wurde das Copolymer herausgenommen, gewaschen und getrocknet. Es wog 8, 4 Teile entsprechend einer 93   %-    igen Ausbeute. Wiederholte Extraktionen mit   Athyien-    trichlorid ergaben, dass 85, 5   %    des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt waren.



   Beispiel 4
5 Teile Wolle wurden gemäss Beispiel   1    in die Mono  thiocarbonatcarbamatverbindung    umgewandelt und unmittelbar anschliessend, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 0, 06 molarer Zinkacetatlösung in das Zinksalz umgewandelt, das dann in einer Emulsion aus 95 Teilen Wasser, 4, 0 Teilen Acrylnitril,   1    Teil 10 % iger Salz säure, 0, 3 Teilen Tween-85 und 1, 5 Teilen 30 % igem Wasserstoffperoxyd suspendiert wurde.



   Das nach 18stündiger Umsetzung bei Raumtemperatur gewonnene Pfropfpolymer wog nach Waschen und Trocknen 6, 4 Teile entsprechend einer 71   %    igen Ausbeute. Mehrmalige Extraktionen mit Dimethylformamid zeigten an, dass 70, 3 % des Monomers in nichtextra  hierbares    Polymer umgewandelt waren.



   Beispiel   S   
5 Teile Wolle wurden zunächst etwa 15 Minuten lang in einem Becherglas in 0, 25 molare   Natriumsilikat-    lösung völlig eingetaucht und dann gemäss Beispiel 1 in das Monothiocarbonatcarbamatderivat umgewandelt.



  Dieses Derivat wurde in einer Lösung dispergiert, die aus 95 Teilen Wasser, 5, 0 Teilen Acrylamid und 1, 5 Teilen 30   %    igem   Wasserstoffperoxyd    bestand.



   Das nach 18stündiger Umsetzung bei Raumtemperatur gewonnene Pfropfpolymer wog nach Waschen und Trocknen 6, 3 Teile entsprechend einer 25, 4 % igen Umwandlung des Monomers in nichtextrahierbares Polymer.



   Beispiel 6
5 Teile Wolle wurden gemäss Beispiel 5 zunächst in das Monothiocarbonat-carbamatderivat umgewandelt und dann in einer Emulsion suspendiert, die aus 95 Teilen Wasser, 4, 0 Teilen Acrylnitril, 0, 3 Teilen Tween-85 und 1, 5 Teilen   30% igem Wasserstoffperoxyd    bestand.



  Das nach 18stündiger Umsetzung bei Raumtemperatur gewonnene Pfropfpolymer wog nach Waschen und Trocknen 6, 6 Teile entsprechend einer 73, 5   %    igen Ausbeute. Extraktion mit Dimethylformamid ergab, dass   94    des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt waren.



   Beispiel 7
5 Teile Wolle wurden gemäss Beispiel 5 in das Mono  thiocarbonat-carbamatderivat    umgewandelt. Dieses Derivat wurde dann, wie in Beispiel 3 beschrieben, zunächst mittels 0, 06 molarer   Aluminiumacetatlösung    in das Aluminiumsalz   verwandelt    und dann in einer   Emul-    sion gemäss Beispiel 1 suspendiert.



   Das nach 18stündiger Umwandlung bei Raumtemperatur entstandene Pfropfpolymer wog nach Waschen und Trocknen 8, 3 Teile entsprechend einer 92   %    igen Ausbeute. Wiederholte Extraktionen mit Dimethylformamid ergaben, dass 88   %    des Monomers in nichtextra  hierbares    Polymer umgewandelt waren.



   Beispiel 8
5 Teile Wolle wurden gemäss Beispiel 5 in das   Monothiocarbonat-carbamat    umgewandelt, das dann seinerseits zunächst, wie in Beispiel 4 beschrieben, in sein Zinksalz   verwandelt    und danach in einer Emulsion gemäss Beispiel 2 suspendiert wurde.



   Das nach 18stündiger Umwandlung bei Raumtemperatur entstandene Pfropfpolymer wog nach Waschen und Trocknen 7, 40 Teile entsprechend einer 78 % igen Ausbeute. Längere Extraktion mit Aceton zeigte an, dass 95, 8   %    des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt waren.



   Beispiel 9
5 Teile Wolle wurden gemäss Beispiel 5 in das   Monothiocarbonat-carbamatderivat    umgewandelt, mit etwa 300 Teilen Wasser gewaschen, mit 100 Teilen 0, 06 molarer   Nickelsulfatlösung    behandelt, nochmals mit etwa 150 Teilen Wasser gewaschen und schliesslich in der Emulsion gemäss Beispiel   1      gleichmässig disper-      giert.   



   Das nach 18stündiger Umsetzung bei Raumtemperatur entstandene   Pffopfpolymer    wog nach Waschen und Trocknen 8, 4 Teile entsprechend einer 93, 5   %    igen Ausbeute. Extraktion mit   Äthylentrichlorid    zeigte an, dass 94   %    des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt waren.



   Beispiele 10 bis 14
Je 5 Teile Wolle wurden mit ausreichenden Mengen verschiedener Alkalisalze und alkalischer Salze durchtränkt und dann gemäss Beispiel 2 bis zum   Pfropfpoly-    mer aufgearbeitet. Die Daten der   Alkalibehandlung    und der Ergebnisse sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.



     Konz. der alkalischen Ausbeute Nicht extrahierbares
Beispiel Nr. Alkalisches Material
L¯sung in % Polymer in % 10 Ammoniak 1,45 M 85,5 95,2   
11 Natriumaluminat 0,25 M 67,5 92,7
12 Natriumsulfid 0,25 M 78,0 95,0
13 Natriumbicarbonat 0,25 M 75,0 93,0
14 Natriumcarbonat 0,25 M 77,0 97,0
Beispiel 15
5 Teile Wolle wurden zunächst 15 Minuten lang in einem Becherglas mit einer ausreichenden Menge 0, 25   molarer Natriumatuminattösung getränkt, gemäss Bei-    spiel 1 in das Monothiocarbonatderivat umgewandelt, mit etwa 300 Teilen Wasser gewaschen und dann mittels 100 Teilen 0, 06 molarer Cobalt (II)   chloridlösung    in das Cobaltsalz umgewandelt. Dieses Salz wurde mit etwa 150 Teilen Wasser sorgfältig gewaschen und dann in einer Emulsion   gemäss Beispiel 1 gleichmässig disper-    giert.



   Das nach 18stündiger Umsetzung bei Raumtemperatur entstandene Pfropfpolymer wog nach Waschen und Trocknen 7, 5 Teile entsprechend einer 83 % igen Ausbeute. Extraktion mit Athylenchlorid zeigte an, dass 100   %    des Monomers in nichtextrahierbares Monomer umgewandelt waren.



   Beispiel 16
5 Teile Wolle wurden 15 Minuten lang in einem Becherglas mit ausreichend viel 5   %    iger Ammoniaklösung durchtränkt, gemäss Beispiel 15 in das Cobaltsalz ihres   Monothiocarbonatderivats    umgewandelt und in einer Lösung suspendiert, die 95 Teile Wasser,   5,    0 Teile Acrylamid, 1 Teil   10      % ige Salzsäure und    1, 5 Teile 30   %    iges Wasserstoffperoxyd enthielt.



   Das nach 18stündiger Reaktion bei Raumtemperatur   (25-27  C) entstandene Pfropfpolymef    wog nach sorgfältigem Waschen mit Warmwasser und Trocknen 6, 0 Teile entsprechend einer 20   9o    igen Umwandlung des Monomers in nichtextrahierbares Polymer.



   Beispiel   17   
5 Teile Wolle wurden 15 Minuten lang mit 5 % iger Natriumbicarbonatlösung   gettänkt,    danach gemäss Beispiel 1 in das Monothiocarbonat-carbamatderivat umgewandelt, mit etwa 300 Teilen Wasser gewaschen, mit 100 Teilen 0, 06 molarer   Zinkacetatlösung    in das Zinksalz des Derivats   verwandelt,    nochmals mit etwa 150 Teilen Wasser gewaschen und dann in der Emulsion gemäss Beispiel   1    gleichmässig dispergiert.



   Das nach 18stündiger Reaktion bei Raumtemperatur entstandene   Wollepfropfpolymer    wog nach Waschen und Trocknen 7, 8 Teile entsprechend einer 87 % igen Ausbeute. Extraktion mit Dimethylformamid zeigte an, dass 96   %    des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt waren.



   Beispiel   18   
5 Teile Wolle wurden 15 Minuten lang mit 0, 25 mo  larer Natriumsulfidlösung getränkt,    nach   der    Arbeitsweise gemäss Beispiel 17 in das Zinksalz des Thiocarbo  nat-carbamatderivats    umgewandelt und dann in einer Lösung suspendiert, die 95 Teile Wasser, 5, 0 Teile   Acrylamid, l    Teil   10%      ige    Salzsäure und   1,    5 Teile 30   %    iges Wasserstoffperoxyd enthielt.



   Das nach 18stündiger Reaktion bei Raumtemperatur entstandene   Wollepfropfpolymer    wog nach Waschen und Trocknen 6, 7 Teile entsprechend einer 34   %    igen Umwandlung des Monomers in nichtextrahierbares Polymer.



   Beispiel 19
5 Teile Wolle wurden   15    Minuten lang in einem Becherglas mit 0, 25 molarer Natriumcarbonatlösung durchtränkt, nach der Arbeitsweise gemäss Beispiel 7 in das Aluminiumsalz des   Thiocarbonat-carbamatderivats    umgewandelt und dann in einer Lösung suspendiert, die 95 Teile Wasser, 5, 0 Teile   AcryEamid,      1,    0 Teil 10   %    ige Salzsäure und   1,    5 Teile   30    % iges Wasserstoffperoxyd enthielt.



   Das nach 18stündiger Reaktion bei Raumtemperatur entstandene   Wollepfropfpolymer    wog nach Waschen und Trocknen 6, 5 Teile entsprechend einer 27   %    igen Umwandlung des Monomers in nichtextrahierbares Polymer.



   Beispiel 20
5 Teile Wolle wurden zunächst gemäss Beispiel 19 in das   Monothiocarbonat-carbamatderivat    und nach Auswaschen mit etwa 300 Teilen Wasser durch Behandeln mit 100 Teilen 0, 06 molarer Eisen (II)   ammoniumsulfat-    lösung in das Derivat-Eisen   (II)    salz umgewandelt, das dann in einer Lösung gleichmässig dispergiert wurde, die 100 Teilen Wasser, 5, 0 Teile Acrylsäure und 2,   5    Teile 30 % iges   Wasserstoffperoxyd    enthielt.



   Das nach 20stündiger Reaktion bei Raumtemperatur entstandene   Wollepfropfpolymer    wog nach Waschen und Trocknen 6, 2 Teile entsprechend einer 23   %    igen Umwandlung des Monomers zu nichtextrahierbarem Polymer.



   Beispiel 21
5 Teile Wolle wurden 15 Minuten lang in einem Becherglas mit ausreichend viel 0, 125 molarer Natronlauge durchtränkt, mittels Büchnertrichter abfiltriert und in einem   luftleer    gemachten Vakuumexsikkator 2 Stunden lang über Schwefelkohlenstoff aufbewahrt. Das so entstandene   Dithiocarbonat-carbamatderivat    der Wolle wurde in etwa 200 Teilen Wasser suspendiert, mittels   Büchnertrichter    abfiltriert, auf ihm zwecks Entfernung aller bei der   Schwefelkohlenstoffbehandlung      entstande-    nen, löslichen Nebenprodukte mit   (300-400    Teilen) Wasser durchgewaschen und schliesslich in einer Emulsion suspendiert, die aus 150 Teilen destilliertem Wasser, 3, 75 Teilen Styrol, 0, 25 Teilen Acrylnitril, 0, 5 Teilen Twenn-85 und 1,

   75 Teilen 30% igem Wasserstoffsuperoxyd bestand.



   Das nach   231/., stündiger    Reaktion bei Raumtemperatur   (25-27"C)    entstandene Wollepfropfpolymer wog nach Waschen und Ofentrocknung 7, 05 Teile entsprechend einer 78,   3 %    igen Ausbeute. Längere Extraktion mit   Xaithylentrichlorid    zeigte an, dass 85, 2   %    des Monomers in   nichtextrahiertes    Polymer umgewandelt waren.



   Beispiel 22
5 Teile Wolle wurden wie bei Beispiel 21 in das Dithiocarbonat-carbamatderivat umgewandelt und nach Auswaschen der löslichen Nebenprodukte auf dem Büchnertrichter mittels 100 Teilen 0, 06 molarer Bleiacetatlösung zum   Derivatsalz    umgesetzt. Das mit aus  reichend (150-200    Teilen) Wasser bleiionenfrei gewaschene Bleiprodukt wurde in eine Emulsion gemäss Beispiel 21 eingegeben.



   Das nach   231/., stündiges    Reaktion bei Raumtemperatur entstandene Wollepfropfpolymer wog nach Waschen und Trocknen 7, 90 Teile entsprechend einer 87, 7   %    igen Ausbeute. Längere Extraktion mit   Trichlor-    äthan zeigte an, dass 96, 5   %    des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt waren.



   Beispiele 23-26
Je 5 Teile Wolle wurden in der Arbeitsweise gemäss Beispiel 22 in verschiedene Metallsalze des Dithiocarbo  nat-carbamatderivats der Wolle umgewandelt,    und jedes dieser   Derivatmetallsalze    wurde   231/2Stunden    lang mit dem Polymerisationsansatz gemäss Beispiel 21 umgesetzt und dann auf Ausbeuten ausgewertet. Art des Metallions und   Ausbeutezahlen    sind nachstehend   tabel-    larisch aufgeführt.



     Theoretische Ausbeute Nicht extrahierbares Beispiel Nr.Kation in % Pfropfpolymer in %       23 Aluminium 86, 7 94,    6
24 Eisen (II) 93,   086,    7    25 Zink 91, 5 96,    9    26 Nickel 86, 7 96,    4 
Beispiel 27
5 Teile Wolle wurden gemäss Beispiel 21 in das Derivatnatriumsalz umgewandelt und durch   231/2stün-    dige Umsetzung bei Raumtemperatur in einer Lösung, die aus 150 Teilen Wasser, 5, 0 Teilen Acrylamid und 1, 75 Teilen 30% igem Wasserstoffperoxyd bestand, copolymerisiert. Das gewaschene und getrocknete Produkt wog 7, 7 Teile entsprechend einer 54, 0   %    igen Umwandlung des Monomers in nichtextrahierbares Polymer.



   Beispiele 28-31
Je 5 Teile Wolle wurden mit Schwefelkohlenstoff behandelt und dann in der in Beispiel 22 beschriebenen Weise in verschiedene Metallsalze des Dithiocarbonatcarbamatderivats umgewandelt, die je 23 1/2 Stunden lang mit der in Beispiel 27 angegebenen Polymerisationslösung umgesetzt und dann auf   Ausbeute ausge-    wertet wurden. Art des   Met-allions    und Ausbeute an   nichtextrahierbarem    Polymer sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.



      Monomer-Umwandlung    Beispiel Nr. Kation in nicht extrahierbares Polymer    in %   
28 Aluminium 67, 0
29 Zink 51, 0
30 Eisen (II) 92, 8
31 Nickel 63, 0
Beispiel 32
5 Teile Wolle wurden gemäss Beispiel 21 umgesetzt und gleich nach dem Waschen in einer Emulsion   disper-      giert,    die aus 150 Teilen Wasser, 4, 5 Teilen Äthylacrylat, 0, 2 Teilen Tween-85 und   1,    75 Teile   30    % igem   Wasserstoffperoxyd    bestand. Das nach   23'/stündiger    Reaktion bei Raumtemperatur entstandene Wollecopolymer wog nach dem Waschen und Trocknen 6, 65 Teile entsprechend einer 70, 0   %    igen Ausbeute.

   Längere Extraktion mit Aceton zeigte an, dass 95 % des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt waren.



   Beispiele   33-37   
Je 5 Teile Wolle wurden mit Schwefelkohlenstoff behandelt und in der in Beispiel 22 beschriebenen Weise in verschiedene Metallsalze des Dithiocarbonatcarbamatderivats umgewandelt, die ihrerseits je   23 112    Stunden lang mit der in Beispiel 32 angegebenen Poly  merisationslösung    umgesetzt und dann auf Ausbeuten ausgewertet wurden. Art des   Metallions    und   Ausbeu-    ten sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.



   Ausbeute Nicht extrahierbares
Beispiel Nr. Kation in %.Polymer in %    33    Aluminium 84, 3 96, 6
34 Zink 73, 7 94, 9
35 Eisen (II) 91, 5 90, 5    36    Blei 80, 0 94, 2    37    Nickel 84, 4 96, 7
Beispiel 38
5 Teile   Mohairwolle    wurden etwa 15 Minuten lang in einem Becherglas mit ausreichend viel 0, 50 molarer Natriumsilikatlösung durchtränkt, mittels   Büchnertrich-    ter von der überschüssigen Lösung befreit, dann etwa   l l/.,    Stunden lang in einem   luftleeren    Vakuumexsikkator über Schwefelkohlenstoff aufbewahrt, erneut gewaschen, mittels   Büchnertrichter    abfiltriert und unmittelbar anschliessend in einer Emulsion suspendiert, die aus 150 Teilen Wasser, 4, 0 Teilen Acrylnitril, 0,

   2 Teilen Tween85 und 1, 75 Teilen 30% igem   Wasserstoffperoxyd    bestand. Das nach   23I/sstündiger    Reaktion entstandene Mohairpfropfenpolymer wog nach Waschen und Trocknen 5, 65 Teile entsprechend einer 63   %    igen Ausbeute.



  Längere Extraktion mit Dimethylformamid zeigte an, dass 100   %    des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt war.



   Beispiele   39-43   
Je 5 Teile Mohairwolle wurden gemäss Beispiel 38 mit Schwefelkohlenstoff behandelt und unmittelbar anschliessend in der in Beispiel 22 beschriebenen Arbeitsweise in verschiedene Metallsalze des Mohairderivats umgewandelt, die ihrerseits je   231/2    Stunden lang mit dem Polymerisationsgemisch gemäss Beispiel 38 umgesetzt und dann auf Ausbeuten ausgewertet wurden. Art des Metallions und Ausbeutezahlen der verschiedenen   Moh-airpfropfpolymerisate    sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.



     Ausbeute Nicht extrahierbares Beispiel Nr. Kation in %.Polymer in %       39 Aluminium 64, 0 100,    0    40 Zink 70, 5 100,    0
41 Eisen (II) 82, 7 100, 0    42 Blei 67, 8 100,    0
43 Cobalt 61, 0 100, 0 
Beispiele 44-46
Beispiel 38 wurde mit weiteren   Mohairwolleansätzen    (je 5 Teile) wiederholt, dabei aber jeweils ein anderer Polymerisationsansatz verwendet. Art des Monomers und Ansatzes sowie Ausbeutezahlen sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.



   Ausbeute Nicht extrahierbares   Beispiel Nr.    Monomer Ansatz
44 Äthylacrylat Beispiel 32 70,   0 89,    5    45    Acrylamid Beispiel 27 74, 0 100, 0
46   Styrol/Acrylnitril    Beispiel 21 78,   0 95,    0
Beispiel 47
5 Teile Wolle wurden etwa 15 Minuten lang in einem Becherglas mit ausreichend viel 4   %    iger Ammoniaklösung durchtränkt, mittels   Büchnertrichter    von der überschüssigen Base befreit, dann etwa 2 Stunden lang in einem luftleeren   Vakuumexsikkater    über   Schwefel-    kohlenstoff aufbewahrt, in etwa 200 Teilen Wasser suspendiert, mittels   Büchnertrichter    abfiltriert,

   auf ihm nochmals mit Wasser ausgewaschen und dann in einer Emulsion suspendiert, die aus 150 Teilen Wasser, 3, 75 Teilen Styrol, 0, 25 Teilen Acrylnitril, 0, 5 Teilen Tween85 und 1, 75 Teilen 30   igem Wasserstoffperoxyd    bestand.



   Das nach 23stündiger Reaktion entstandene    Wolle-      pfropfpolymerisat    wog nach Waschen und Trocknen 6, 7 Teile entsprechend einer 74, 5   %    igen Ausbeute. Extraktion mit Trichloräthan zeigte an, dass 94 % des Monomers in nichtextrahierbares Polymer umgewandelt waren.



   Beispiele 48-53
Je 5 Teile   Mohairwolle    wurden zunächst mit ver  schiedenartigen    alkalischen Lösungen behandelt und dann gemäss Beispiel 21 mit Schwefelkohlenstoff behandelt und anschliessend copolymerisiert. Art der alkalischen Lösungen und Ausbeutezahlen sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.



     Konz. der alkalischen Ausbeute Nicht extrahierbares Beispiel Nr. Alkalisches Material
L¯sung in %.Polymer in %   
48 Natriumaluminat 0, 5   molar 90, 0 95, 1       49 Natriumbicarbonat gesättigt 74, 0 100,    0    50 Natriumcarbonat gesättigt 76, 0 97,    2
51 Methylamin 2% 74, 0 100, 0    52 Triäthylamin 2% 74, 0 93,    7    53 Natriumstannat 0,    5   molar 76, 0 86,    0
Beispiele 54-57    Je 5    Teile Mohairwolle wurden zunächst mit verschiedenartigen alkalischen Lösungen und danach gemäss Beispiel 21 mit Schwefelkohlenstoff behandelt.

   Die so entstandenen   Dithiocarbonat-carbamatderivate    wurden je mittels 0, 06 molarer Zinkacetatlösung in das ent  sprechende    Zinksalz umgewandelt und dann entsprechend Beispiel 32   pfropfpolymerisiert.    Art der alkalischen Lösungen und Ausbeutezahlen sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.



     Konz. der alkalischen Ausbeute Nicht extrahierbares Beispiel Nr. Alkalisches Material
L¯sung in %.Polymer in %   
54 Natriumaluminat 0, 5   molar 84 93   
55 Natriumcarbonat gesättigt 81 96
56 Natriumcyanid 0, 5   molar 80 98       57 Methylamin 2% 83 95   
Beispiel 58
5 Teile Polyvinylalkohol-Garn   Elvanol 72-60 von E.

   J. du Pont de Nemours  &    Co.,    welches aus 100 Fäden von je 2 denier zusammengesetzt ist, wurden zu einer Emulsion aus 100 Teilen einer 1 gew.   % igen wässrigen    Lösung von   Natriummetasilikat-Nonahydrat,    2, 7 Teilen Schwefelkohlenstoff und 0, 1 Teilen des   oberflächen-    aktiven Mittels     Tween-85  ,    einem Polyoxyäthylensor  bitantrioleat    von der Atlas   Chemical Industries, zuge-    geben. Die Mischung wurde während   zweieinhalb    Stunden bei   25  C sanft    bewegt, filtriert und gewaschen, um restliche Emulsionsteile zu entfernen.

   Das als   Zwischenverbindung    erhaltene   Polyvinylalkoholthiocar-    bonat wurde dann während 5 Minuten in einer Lösung suspendiert, bestehend aus 5 Teilen einer 5 gew.   %    igen wässrigen Lösung von Essigsäure, 5 Teilen einer    0,    2 gew.   %    igen wässrigen Lösung von   Ammoniumeisen-       sulfat-Hexahydrat    und 30 Teilen Wasser.   EAs    erhaltene    Eisenthiocarbonatderivat    des   Pblyvinylalkohol-Gafns    wurde dann während 16 Stunden bei   25 C    in einer
Emulsion suspendiert, bestehend aus 5 Teilen Methyl methacrylat, 0, 3 Teilen   Tween-85  , 45 Teilen Wasser und 1, 5 Teilen einer   30gew.

   %    igen wässrigen Lösung von Wasserstoffperoxid. Die Ausbeute des aus dieser
Reaktion erhaltenen Produkts betrug nach   gründlichem   
Waschen mit Wasser und nach Lufttrocknen 3, 7 Ge    wichtsteile.    Eine anschliessende Extraktion des Produkts mit Aceton ergab lediglich einen Gewichtsverlust von
0, 3 Teilen. Somit betrug die Umwandlung des Mono mers zum Polymer 74   %,    wovon 92   %    gepfropft war. 



  Das erhaltene Pfropfcopolymer bestand zu 40, 5   %    aus Polymethylmethacrylat.



   Beispiel 59
4, 9 Teile des Polyvinylalkohol-Garns gemäss Beispiel 58 wurde zu einer Emulsion gegeben, bestehend aus    100    Teilen einer   Igew. %    igen wässrigen Lösung von   Natriummetasilikat-Nonahydrat,    2, 7 Teilen Schwefelkohlenstoff und 0, 1 Teilen     Tween-85  .    Die Mischung wurde während   zweieinhalb    Stunden bei   25   C    sanft bewegt, filtriert und gewaschen, um restliche   Emul-      sionsteile    zu entfernen.

   Das als Zwischenverbindung erhaltene   Polyvinylalkoholthiocarbonat    wurde dann während 5 Minuten in einer Lösung suspendiert, bestehend aus 5 Teilen einer   5gew. % igen wässrigen Lö-    sung von Essigsäure, 5 Teilen einer 0, 2gew.   %    igen wässrigen Lösung von   Ammoniumeisensulfat-Hexahy-    drat und 30 Teilen Wasser.

   Das erhaltene   Eisenthio-    carbonatderivat des Polyvinylalkohol-Garns wurde dann während 16 Stunden bei   25     C in einer Emulsion suspendiert, bestehend aus 5 Teilen einer Mischung aus Styrol und Acrylnitril im Gewichtsverhältnis 4 zu   1,    0, 3 Teilen     Tween-85  ,    45 Teilen Wasser und   L5    Teilen einer 30gew.   %    igen wässrigen Lösung von Wasser  stoffperoxid.    Die Ausbeute des aus dieser Reaktion erhaltenen Produkts betrug nach   gründlichem    Waschen mit Wasser und nach Lufttrocknen 2, 5 Gewichtsteile.



  Die Extraktion mit Trichloräthylen ergab lediglich einen Gewichtsverlust von 0, 26 Teilen. Somit betrug die Umwandlung des Monomers zum Polymer 50   %,    wovon 89, 6   %    gepfropft war. Das erhaltene Pfropfeopolymer bestand zu annähernd 31   S    aus einem Polymer, welches aus der Mischung des Styrols mit dem   Acrylnitrilmono-    mer   stammte.   



      PATENTANSPRtJCHE   
I. Verfahren zur Veredlung von Textilfasern, deren Fasersubstanz aus Keratin oder synthetischen Polymeren besteht, durch Pfropfen der Textilfasern mit einem äthylenisch ungesättigten Monomeren in Gegenwart eines freie Radikale bildenden Initiators, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasersubstanz der Textilfasern vorgängig der Pfropfung in den Halbester   und/oder    in das Halbamid der freien oder in Salzform   vorliegen-    den Mono-oder   Dithiokohlensäure    übergeführt wird.

Claims (1)

  1. II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 veredeltes Textilmaterial.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Pfropfung in Gegenwart eines Emulgators durchführt.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Initiator eine Peroxydverbindung, vorzugsweise Wasserstoffsuperoxyd, Ammoniumpersulfat, ein Alkalipersulfat, tert. Butylhydroperoxyd, Cumolhydroperoxyd oder Benzoylperoxyd, verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als äthylenisch ungesättigtes Monomer Styrol-, Vinyl-, Acryl-, Methacryl-, Maleinsäure-, Itaconsäure-oder Fumarsäureverbindungen, -salze oder-derivate, verwendet.
    4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Pfropfsubstratderivat ein Ammoniumsalz, Organoammoniumsalz, Sulfoniumsalz, Phosphoniumsalz, Arsoniumsalz, Stiboniumsalz oder Alkalimetallsalz verwendet.
    5. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Pfropfsubstratderivat das Salz eines Metalls der zweiten oder dritten Hauptgruppe, der ersten bis siebenten Nebengruppe oder der achten Gruppe des Periodischen Systems, insbesondere Ger manium, Zinn, Blei oder Wismut, verwendet.
    6. Verfahren gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man zunächst ein Salz des Substratderivats herstellt und vor Umsetzung mit dem äthyle- nisch ungesättigten Monomer in die Mono-oder Dithiokohlensäure oder ein anderes Salz umwandelt.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man das zunächst hergestellte Deri vatsalz in ein Salz gemäss Unteranspruch 5 umwandelt.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Pfropfpolymerisation wäh- rend 3 Minuten bis 96 Stunden bei einer Temperatur von 0 bis 1009 C in einer-auf die Gesamtlösung bezogen-1-bis 100% igen wässrigen Lösung des äthyle- nisch ungesättigten Monomers mit einer Derivatmenge durchführt, die auf die Monomenge bezogen 0, 05 bis 99, 9 % beträgt.
    Entgegengehaltene Schrift-und Bildwerke Belgische Patentschrift Nr. 640 925
CH216066D 1940-10-25 1940-10-25 Mundstück für Gasmasken. CH216066A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0104420A1 (de) * 1982-09-04 1984-04-04 Eberhard Stegemann Vorrichtung zur Be- und Entlüftung von geschlossenen Behältern oder Gehäusen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0104420A1 (de) * 1982-09-04 1984-04-04 Eberhard Stegemann Vorrichtung zur Be- und Entlüftung von geschlossenen Behältern oder Gehäusen

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