CH216220A - Sicherheitsschalteinrichtung für Aufzüge. - Google Patents

Sicherheitsschalteinrichtung für Aufzüge.

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CH216220A
CH216220A CH216220DA CH216220A CH 216220 A CH216220 A CH 216220A CH 216220D A CH216220D A CH 216220DA CH 216220 A CH216220 A CH 216220A
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CH
Switzerland
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contact
relay
blocking
switching device
control
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Application number
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English (en)
Inventor
Schweizerisc Schlieren-Zuerich
Original Assignee
Schweizerische Wagons & Aufzue
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/22Operation of door or gate contacts

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  • Elevator Control (AREA)

Description


  Sicherheitsschalteinrichtung für Aufzüge.    Bisher bekannte elektrisch betriebene  Aufzüge können durch     unmittelbare    Betäti  gung der Umschaltgeräte, das sind die direkt  wirkenden Umschaltschützen und Umschalt  apparate, vom Maschinenraum aus von Hand  in Gang gesetzt werden, ohne dass hierbei  zum     Beispiel    die     Schachttüren    geschlossen  sind, oder die Steuerungen auf normalem  Wege betätigt wurden. Die dabei auftreten  den Geschwindigkeiten entsprechen jeweils  den normalen (maximalen) Fahrgeschwindig  keiten.

   Da aber die Bewegung gewaltsam,  also ohne Wirkung der üblichen     Sicherungs-          vorrichtungen        eingeleitet    und daher die Ge  s schwindigkeit bis zum Ansprechen der     Not-            endausschaltung    aufrecht erhalten wird, le  gen die Kabinen an den beiden     Endhaltestel-          len    bis zum endgültigen Anhalten noch eine  bestimmte Wegstrecke zurück. Diese Weg  strecke setzt sich aus dem Bremsweg aus  grosser Fahrgeschwindigkeit und einer Leer  laufstrecke zusammen, welch     letztere    von der  jeweiligen Apparateträgheit abhängig ist.

      Diese totalen     Bremswegstrecken    können un  ter Umständen trotz der zur Verfügung ste  henden Überfahrtsmöglichkeiten gefährlich  werden, indem Personen, die sich zum Bei  spiel auf dem Dach der Kabine oder in der  Schachtgrube befinden, einer Gefahr aus  gesetzt sind. Durch den Umstand, dass durch  die Handbetätigung der unmittelbar wirken  den Einschaltgeräte die Aufzüge bei offenen       Schachttüren    in Bewegung     gesetzt    werden  können, steigert sich die Gefährlichkeit be  sonders in     Störungsfällen    (Befreiung der  Kabineninsassen oder Behebung von Störun  gen durch Nichtfachleute).  



  Die nachstehend beschriebene, erfindungs  gemässe Sicherheitsschalteinrichtung     verun-          möglicht    die     Ingangsetzung    von Aufzügen  durch gewaltsames Einrücken der Umschalt  geräte im Maschinenraum.

   Die Fahrblockie  rung wird dadurch erreicht, dass zu unter  sich parallel geschalteten Blockierkontakten  auf den Umschaltgeräten,     zum    Beispiel     Um-          schaltrelais,        Umschaltapparaten,    Motorum-      Schaltern usw., im Maschinenraum minde  stens ein Sperrkontakt in Serie gesclaltet ist,  welcher bewirkt, dass     bei    gewaltsamem Ein  rücken der Umschaltgeräte im Maschinen  raum eine Ingangsetzung des Aufzuges ver  hindert wird.  



  Auf der     Zeichnung    sind mehrere Aus  führungsbeispiele der erfindungsgemässen  Sicherheitsschalteinrichtung dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt eine Sicherheitsschalteinrich  tung bei einer Druckknopfsteuerung eines  Warenaufzuges. Es handelt sieh hierbei um  eine     Gleichstromsteuerung.       Legende:  <I>R,</I>     S,   <I>T</I> Phasenbezeichnung des Dreh  stromnetzes  SH Hauptsicherungen  JHth Hauptschalter mit thermischer  Paketauslösung und mit Ma  gnetauslösung  JRUH 3poligerSchalter des Umschalt  relais<I>RUH</I> auf und ab  AR Anlasswiderstand  JRA 3poliger Schalter des Anlass  relais RA  MoH Antriebsmotor  Tr Steuertransformator  G Gleichrichter  S ST Steuersicherung  KT1, KT2, Türzuhaltungskontakte in den  KT3 betreffenden Etagen,

   welche bei  geschlossener Türe geschlossen  sind  Kj Jochkontakt oder Schlaffseil  kontakt       DH    Halteknopf in der Kabine  KMB Kontakt am Bremslüftmagnet  MB  KRUH1 Kontakt auf dem Einschalt  relais RUH1  KRUH2 Kontakt auf dem Einschalt  relais RUH2  KRUHo Zwei parallel geschaltete Kon  takte auf den Einschaltrelais  RUH1 und RUH2  KRV Kontakt am Vorsteuerrelais RV    KV1 KV2 Verriegelungskontakte in den  betreffenden Etagentüren  JMJH Notendschalter für die Magnet  auslösung des Hauptschalters  (auf der Kabine)  <I>DE</I> Etagendruckknöpfe  DC Kabinendruckknöpfe       RE    Etagenrelais       KRE    Kontakte dieser Etagenrelais  St Steuerscheibe  JC Kabinenhalteschalter,

   welche  sich an den     Haltestellen    me  chanisch öffnen  RA Anlassrelais  MV Verriegelungsmagnet auf dem  Fahrstuhl für die mechanische  Verriegelung der Türe  MB Bremslüftmagnet  MJH Auslösemagnet für den Haupt  sehalter JHth  RUH1 Einschaltrelais für Aufwärts  fahrt  RUH2 Einschaltrelais für Abwärts  fahrt, beide zusammen bilden  das Umschaltrelais RUH  RLr Ruhestromrelais für Licht und  Signal  RV Vorsteuerrelais für die Ein  schaltung des Verriegelungs  magneten 1MV  Rr Ruhestromrelais für Türzuhal  tung und Signallichteinschal  tung.    Auf diesem Schema ist die Sicherheitsschal  dung markiert durch stark ausgezogene Li  nien.

   Als     Blockierkontakte    der Sicherheits  schaltung wurden für diesen Fall zwei Kon  takte am     Umschaltrelais,    verwendet.     (KRUH,     und     KRUH,),    die bereits einer andern Funk  tion der normalen     Steuerung    genügen, und  zwar     der    Bremslüftung (MB). Als Sperrkon  takte dienen je ein Kontakt des Vorsteuer  reIais RV und ein Kontakt des Ruhestrom  relais     Rr.     



  Die normale     Ingangsetzung    des Aufzuges  geschieht. durch Drücken eines Etagen- oder       Kabinend-rückknopfes    DE oder     DC.    Das      Schaltbild ist mit eingeschaltetem Haupt  schalter JHth und mit geschlossenen Schacht  türen und daher geschlossenen Kontakten  KT,, KT2 KT, gezeichnet.  



  Die Steuerscheibe     St    weist zwei Kontakt  segmente auf, die durch Isolationssegmente  getrennt sind. Es ist angenommen, dass sich  der Aufzug in der mittleren der drei Halte  stellen befindet, in welcher das eine Isola  tionssegment Sti der der Bewegung des Auf  zuges folgenden Steuerscheibe St den Kontakt  satz der mittleren Haltestelle unterbrochen  hält. Für ein Steuerkommando kommt also nur  die     Fahrt    in die unterste oder in die oberste  Haltestelle in Frage.

   Beim Drücken des ober  sten Etagenknopfes<I>DE</I> wird folgender  Kommandosteuerkreis geschlossen:  Ab Gleichrichter G über die Steuersiche  rung SSt, über die in Serie liegenden Tür  kontakte KT,, KT2 KT3, über den Kom  mandosperrkontakt KMB am     Bremslüft-          magnet,    über den gedrückten Druckknopf  <I>DE,</I> über das betreffende Etagenrelais<I>RE</I>  und zurück auf die Minusklemme des Gleich  richters G. Das Etagenrelais RE schliesst  seine beiden Kontakte KRE, und damit wird  das Vorsteuerrelais RV ebenfalls an Span  nung gelegt, und zwar wiederum über den  oben beschriebenen Weg über den Druck  knopf, jedoch über den Relaiskontakt KRE  (oben).

   Das Vorsteuerrelais öffnet seinen  Kontakt KRV innerhalb der Sicherheits  schaltung, schliesst seinen Kontakt für die  Selbsthaltung und schliesst seinen Kontakt  für die Einschaltung des Verriegelungs  magneten MT (alle Kontakte am Vorsteuer  relais RV tragen die Bezeichnung KRV).  Da sämtliche Türen geschlossen sind, hat das  Ruhestromrelais seinen Kontakt KRr bereits  vor der Ingangsetzung der Steuerung geöff  net, so dass in diesem Moment also beide  Sperrkontakte KR V und KRr innerhalb der  Sicherheitsschaltung geöffnet sind.

   Der auf  dem Fahrstuhl angeordnete Verriegelungs  magnet MV schliesst den Verriegelungskon  takt KV2 im Türachloss, hinter welchem der  Fahrstuhl steht, so dass alle Verriegelungs  kontakte KV', bis KV3 geschlossen sind, wo-    durch über diese in Serie geschalteten Ver  riegelungskontakte der untere Kontakt des  erregten Etagenrelais zur     Wirkung    kommt  und das Einschaltrelais RUH, für Aufwärts  fahrt über Steuerscheibe St, und Gleichrich  ter G, an     Spannung        legt.    Die offenen Kon  takte und Schalter des Einschaltrelais RUH1,  KRUH1 und JRUH für Abwärtsfahrt schlie  ssen sich. Die geschlossenen Kontakte KRUH1  hingegen öffnen sich.

   Hieraus ist ersichtlich,  dass der Motor MoH, das Anlassrelais RA  durch den geschlossenen Kontakt KRUHo  und der Bremslüftmagnet MB eingeschaltet  werden, letzterer über den Blockierkontakt  KRUH1 innerhalb der Sicherheitsschaltung.  Der Magnet für die Schalterauslösung MJH  spricht nicht an, da die beiden Sperrkontakte  KRV und KRr bereits geöffnet waren, so  dass sich also lediglioh die Bremse MB lüftet.

    Der Fahrstuhl bewegt sich in normaler Fahr  geschwindigkeit     aufwärts    bis bei der An  kunft des Fahrstuhls an der     Haltestelle    das  Isolationssegment Sti der Steuerscheibe St  und parallel dazu der     Kabinenhalteschalter          JC    alle Steuerkreise unterbrechen und den  Motor     MoH    von der Spannung abschalten.

    Sämtliche Relais und Magnete sind span  nungslos,     ausgenommen    das     Ruhestromrelais          Rr.    Sobald die Schachttüre in der obersten       Haltestelle    geöffnet und damit der Tür  kontakt     KTs    unterbrochen wird, fällt auch  das     Ruhestromrelais        Rr    ab und     schliesst     damit seinen Sperrkontakt     KBr    innerhalb der  Sicherheitsschaltung. Wird nun zum Beispiel  das Einschaltrelais<I>RUH,</I> für Aufwärtsfahrt  bei offener Schachttüre (im 3.

   Stock) von  Hand (gewaltmässig) eingerückt, dann werden  wiederum alle offenen Kontakte und Schal  ter des Einschaltrelais<I>RUH,</I>     geschlossen,    so  dass der Antriebsmotor wiederum für Auf  wärtsfahrt an     Spannung    gelegt     würde,    wenn  nicht unmittelbar vorher der Blockierkontakt       KRUH,

      über die     beiden    jetzt noch geschlos  senen Kontakte     KRY    und     KRr    im Siche  rungskreis den     Auslösemagnet        MJH    des  Hauptschalters     JHth    erregt und damit den       Hauptschalter        JHth    selbst abschalten würde.  Das Gleiche     geschieht    auch bei geschlossenen      Etagentüren, weil in     diesem    Falle nur der  Sperrkontakt des Ruhestromrelais Rr unter  brochen ist, nicht aber der Sperrkontakt KRV  des Vorsteuerrelais RV.

   Daraus geht deutlich  hervor, dass die Ingangsetzung des Aufzuges  durch gewaltmässiges Einrücken des Um  schaltrelais überhaupt nicht möglich ist, so  fern nicht alle Schachttüren geschlossen sind  und die Steuerung normal funktioniert. Im  letzteren Fall erübrigt sich aber die Hand  betätigung des Umschaltrelais, da ja dieses  dann selbsttätig betätigt wird.  



  Fig. la zeigt eine Variante der Sicher  heitsschaltung nach Fig. 1. Die Normalsteue  rung wurde hingegen durch ein spezielles Re  lais RSP und KRSP erweitert. Die Funk  tionen der Steuerung und der Sicherheits  schaltung sind ähnlich derjenigen unter  Fig. 1. Die Einfügung des Relais RSp und  seines zugehörigen Kontaktes     bezwecken        fol-          gendcs:    Sollte die Steuerung normal, also  durch Drücken eines Etagendruckknopfes in  Betrieb gesetzt werden und anschliessend der  bereits selbsttätig angezogene Schaltschütz  RUH1 gewaltsam, also von Hand, am Ab  fallen verhindert werden, dann spricht die  Sicherheitsschaltung bezw. die Blockierung  ebenfalls an.

   Der Haltevorgang verläuft in  diesem Falle wie folgt:  Wiederum bewegt sich die Kabine in  normaler     Fahrgeschwindigkeit    aufwärts, bis  das Isolationssegment Sti auf der Steuer  seheibe ST und parallel hierzu der Kabinen  halteschalter JC den Steuerstromkreis unter  brechen. Die Spule des Umschaltrelais RUHl  wird stromlos, was aber wegen gewaltsamer  Betätigung keinen Einfluss hat, so dass der  Aufzug weiterfahren würde. Das Spezial  relais RSp wird jedoch spannungslos und  unterbricht mit seinem Kontakt KRSp die  Selbsthaltung des Vorsteuerrelais RV, womit  letzteres also fällt.

   Sobald das Relais RV fällt,  so schliesst sich auch sein Kontakt KRV in  nerhalb der     Sicherheitsschaltung,    und der  Magnetausschalter erhält über den noch     ge-          sehlossenen.    Blockierkontakt KRUH1 Span  nung, wodurch der Magnetschalter JHth aus.  geschaltet wird.    Fig. 2 zeigt eine Sicherheitsschaltung,  welche ähnlich ist wie die unter Fig. 1 be  schriebene. Diese Schaltung hat aber an  Stelle eines Magnethauptschalters JHth einen  solchen ohne Magnetauslösung. Die Blockie  rung der Aufzugsbewegung kann daher nicht  mit Hilfe dieser Magnetauslösung erfolgen.

    Die gleichbleibende Sicherheitsschaltung  wirkt anstatt auf den Schaltermagnet MJH  auf ein besonderes Relais Rx und dessen  beide Kontakte sperren einerseits die     Brems-          liuftung    und anderseits die ganze Steuerung  KRx. Sobald also das Umschaltgerät (zum  Beispiel RUH1) von Hand bedient wird, ohne       dass    die Steuerung normal in Betrieb gesetzt  wurde, spricht die Sicherheitssehaltung, wie  unter Fig. 1 beschrieben, an und legt damit  Rx an Spannung. Der eine Kontakt KRx  verhindert sofort die Lüftung des Brems  magneten MB3 und der andere Kontakt KRx  schaltet die ganze Steuerung ab.  



  An Stelle des Kontaktes KRV des Vor  steuerrelais ist bei     dieser    Figur ferner in der  Blockierung ein Kontakt KRS eines in die  Steuerung eingebauten besonderen Strom  relais     RS    vorgesehen, das in bezug auf die  Blockierung den gleichen Zweck erfüllt wie  das     Vorsteuerrelais        RV    in     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt eine     Sicherheitsschaltung    in  Verbindung mit der     Weehselstromsteuerning     eines Personenaufzuges.         Legende:     <I>R, S, T</I> Phasenbezeichnung des Dreh  stromnetzes  0     Nulleiter    des Drehstromnetzes       SH    Hauptsicherungen       JHth        Hauptschalter    mit     thermischer     Paketauslösung und mit.

   Magnet  auslösung     MJH          JUHo        3poliger        Umschaltapparat    für  Auf- und     Abwärtsfahrt,    betätigt  durch den vom Umschaltrelais       RUHo    gesteuerten     Bremslüft-          motor        MoB          MoH    Antriebsmotor  <I>AH</I>     Motoranlasswiderstaad          31oB        Bremslüftmotor         MJH Magnet für     Hauptschalterauslö-          sung     RUH,

   Einschaltrelais fürAufwärtsfahrt  RUH2 Einschaltrelais für Abwärtsfahrt,  beide zusammen bilden das Um  schaltrelais RUHo  Rr Ruhestromrelais für     Türzuhal-          tung     Rph Phasenschutzrelais  WV Vorschaltwiderstand  RE Etagenrelais,

   die römischen Zif  fern geben die Haltestellen an  RE3 Stromrelais mit Abfallverzöge-         rung     KRUH1 Kontakte am Umschaltrelais für  Aufwärtsfahrt RUH1  KRUH2 Kontakte am Umschaltrelais für  Abwärtsfahrt RUH2  JRUHo 2polige Schalter des Umschalt  relais auf- und abwärts RU Ho       KREM    Kontakt des Stromrelais<I>RE</I>  KRE Kontakte der Etagenrelais RE  KMoB Kontakt am Bremslüftmotor MolB  KSt Kontakt am Steuerapparat  KRr Kontakt des Ruhestromrelais Rr  JE Notendschalter auf der Kabine  KS Sicherheitsschalter       KT    Türkontakte  KF1, KF2 Fussbodenkontakte  KTC Kabinentürkontakte  Kj Joch- oder Schlaffseilkontakt  auf der Kabine  DH Nothalteknopf in der Kabine    Aus dem Schema ist ersichtlich,

   dass der  Hauptschalter JHth und dementsprechend  auch der Kontakt KRph geschlossen sind. Der  Fahrstuhl befindet sich in der zweitobersten  Haltestelle, in welcher der Steuerkontakt  KSt III unterbrochen ist. Angenommen der  Aufzug werde von aussen in die oberste  Etage     gerufen,    dann     entsteht    beim Drücken  des Knopfes DE IV folgender Kommando  stromkreis  Abgehend von der Phase R nach dem  Hauptschalter JHth über die Steuersicherung       SSt-KRphh-DH-Kj-KF2-KT-KS-          RE3-KAH-KF1    und nun über den ge-    drückten Knopf DE IV-RE IV-KSt     IV-          RUH,    und zurück an den Nulleiter des Dreh  stromnetzes.  



  Die drei Relais RUH1, RE IV und BE,  ziehen sofort an und schliessen ihre in Ruhe  offenen Kontakte und Schalter. Der     Kontakt     KRE3 unterbricht unmittelbar bevor der  Blockierkontakt KRUH1 innerhalb der Si  cherheitsschaltung schliesst. Der Magnetaus  schalter MJH bleibt stromlos. Der zweipolige  Schalter JRUHo legt den Bremslüftmotor  MoB an das Netz, so dass der dreipolige  Schalter des Umschaltapparates JUHo für  Aufwärtsfahrt betätigt wird. KMoB schliesst  sich, so dass sich der Kommandostromkreis  uber den Selbsthaltekontakt KRE IV halten  kann. Der Fahrstuhl bewegt sich mit nor  maler Geschwindigkeit aufwärts bis der  Steuerapparat den Kontakt KSt IV unter  bricht und damit den Kommandostromkreis  ausschaltet. Alle Relais werden stromlos und  die Motoren MoH und MoB werden vom Netz  getrennt.

   Innerhalb der Sicherheitsschaltung  würde sich der Kontakt KRE3 schliessen, be  vor der Blockierkontakt KRUH1 unterbro  chen hat, so dass MJH ansprechen würde. Aus  diesem     Grunde    wird das Abfallen des Relais  RE3 leicht verzögert (ca. 1/3 Sekunde).  



  Angenommen das Umschaltrelais RUH1  werde bei offener Schachttüre oder ohne die  übliche Betätigung der Druekknopfsteuerung  vom     Maschinenraum    aus von Hand einge  rückt, dann schliesst sich der Blockierkontakt  KRUH1 zwangsläufig und legt den Magnet  ausschalter     lkIJH    über Kontakt     KRE3    an  Spannung, womit die Sicherheitsschaltung  wiederum anspricht.  



  Sollte zum Beispiel nach richtiger An  steuerung das. Umschaltrelais.<I>RUH,</I> von  Hand am Abfallen verhindert     werden    oder  sollten die Kontakte des     JRLTH,    aus irgend  einem Grunde     festschweissen,    dann wird die  Fahrt     bei,der        angesteuerten    Haltestelle trotz  dem beendigt, weil     das        Stromrelais        RE3     durch die Unterbrechung des     Kontaktes.        KSt     IV abfällt und     der    sich schliessende Kontakt       KRE3    den Magnetausschalter     DIJH    ein  schaltet.

        Fig. 4 zeigt eine Sicherheitsschaltung, bei  welcher die Steuerung ähnlich ist derjenigen  wie unter Fig. 3 beschrieben. An Stelle eines       Hauptschalters    mit     Magnetauslösung    ist ein  Hauptschalter mit thermischer Auslösung  JHth vorgesehen; hier wird die gewüinschte  Blockierung wieder mit Hilfe eines beson  deren Relais Rx erreicht. Die Sicherheits  schaltung spricht auf das Relais Rx an, wo  durch der Bremslüftmotor Moss durch den  zweipoligen Schalter JRx und die Steuerung  durch den Kontakt KRx gesperrt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsschalteinrichtung für Aufzüge, dadurch gekennzeichnet, dass zu unter sich parallel geschalteten Blockierkontakten auf den Umschaltgeräten im Maschinenraum min destens ein Sperrkontakt in Serie geschaltet ist, welcher bewirkt, dass bei gewaltsamem Einrücken der Umschaltgeräte im Maschinen raum eine Ingangsetzung des Aufzuges ver hindert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sicherheitsschalteinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierkontakte Schliesskontakte auf den U nmschaltgeräten sind, und ausser der Siche rung noch andern Funktionen dienen. 2. Sicherheitsschalteinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierung auf den Hauptschalter mit magnetischer Auslösung wirkt. 3.
    Sicherheitsschalteinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierung auf den Bremslüftmagnet und die Steuerung selbst wirkt. 4. Sicherheitsschalteinrichung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sperrkontakt durch einen Kontakt eines für die Einschaltung des Magneten für die mechanische Türverriegelung dienenden Vor steuerrelais gebildet ist. 5. Sieherheitsschalteinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sperrkontakt durch einen Kontakt eines Ruhestromrelais für die Türzuhaltung ge bildet ist.
    6. Sichorheitsschalteinriehtung nach Pa tentanspruch und Unterausprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierung auch dann eintritt, wenn die Steuerung ganz ab geschaltet wird.
    7. Sicherheit,#,schalteinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sperrkontakt durch einen Kontakt eines in die Steuerung eingebauten Stromrelais ge bildet ist. B.
    Sicherheitsschalteinrichtung nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in die Steuerung ein be sonderes Relais eingebaut ist, das bei Unter brechung des Steuerstromkreises abfällt und die Selbsthaltung des Stromrelais unterbricht, damit die Blockierung auch dann eintritt, wenn die Steuerung normal in Betrieb ge setzt und unmittelbar nachher das Einschalt gerät von Hand am Abfallen verhindert wird. um so die Fahrt aufrecht zu erhalten.
CH216220D 1940-04-13 1940-04-13 Sicherheitsschalteinrichtung für Aufzüge. CH216220A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0455919A3 (en) * 1990-05-07 1992-07-29 Otis Elevator Company A separate elevator door chain

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EP0455919A3 (en) * 1990-05-07 1992-07-29 Otis Elevator Company A separate elevator door chain

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