CH216338A - Uberspannungsableiter. - Google Patents

Uberspannungsableiter.

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CH216338A
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CH
Switzerland
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spark gap
tube
arrester
voltage
surge arrester
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
    • H01T4/20Arrangements for improving potential distribution

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


      Überspannungsableiter.       Das     Flauptpatent    bezieht sich auf einen       Überspannung.sableiter    mit in ein Rohr     aus     isolierendem Werkstoff eingebauter Luft  funkenstrecke und in Reihe dazu liegender  freier     Luftstrecke,    wobei Mittel vorgesehen  sind, durch welche die Verteilung der abzu  leitenden Stossspannung auf die beiden Luft  strecken so beeinflusst wird, dass die Span  nung im wesentlichen an einer der beiden  Luftstrecken liegt.

   Eines der im Haupt  patent angegebenen Mittel, um die     Ansprech-          spannung    zu     vermindern,        ist    ein Widerstand,  der das Löschrohr überbrückt. Dieser     parallel     geschaltete Widerstand     kann    entweder ge  trennt oder als leitender Belag auf dem Ab  leiterrohr angeordnet sein und die     Ansprech-          spannung    des     Überspannungsableiters    wird  bis auf     die        Ansprechspannung    der äussern  freien Luftstrecke herabgesetzt, und zwar  auch, wenn mehrere Löschrohre in Reihe ge  schaltet sind.

   Bei Anordnungen dieser Art       ist    es aber praktisch schwierig zu erreichen,  dass auf das Ansprechen der äussern Funken  strecke     hin    auch die im     Ableiterrohm    sich be-         findliche    Funkenstrecke sicher zündet. Es  kann nämlich vorkommen, dass der Entlade  strom nur durch den Widerstand fliesst, was  diesen thermisch überlasten und sogar zer  stören kann und auch ein     ungenügendes    Ab  leitvermögen     zur    Folge hat.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist,  diesen Mangel zu beseitigen, so dass eine ganz  sichere Reduktion der     Ansprechspannung     erzielt wird und auch bei den steilsten vor  kommenden Spannungsanstiegen praktisch  die volle Spannung über ,der freien Luft  funkenstrecke zu liegen kommt.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch er  reicht, dass der parallel     zum        Ableiterrohr    an  geordnete Widerstand so bemessen ist, dass  die dadurch bedingte     Spannungsverteilung     gegenüber     mindestens    einer Elektrode des       Ableiterrohres    derart ist, dass die     Spannungs-          differenz    zwischen     Elektrodenende    und der  zugehörigen, gegenüberliegenden Rohrmantel  stelle     mindestens    gleich der     Gleitbüschelein-          satzspannung    ist.

   Auf diese Weise können  mit Röhrenableitern,     aus    einem     oder    mehre-           ren    in Reihe geschalteten Rohren bei belie  biger, durch das     Löschvermögen    vorgeschrie  bener innerer Schlagweite,     Ansprechspannun-          gen    von der Grössenordnung der Gleitfunken  einsatzspannung am Rohr     (beispielsweise     ca. 60     kV    Scheitelwert) erreicht werden.  



  In der     Zeichnung    sind einige     Ausführungs-          beispiele    der Erfindung schematisch darge  stellt, und zwar zeigt die     Fig.    1 einen Röh  renableiter in     Längsschnitt,    die     Fig.    2 einen  solchen in Ansicht.  



  Der     Überspannungsableiter        besteht    aus  einem Rohr 1 aus isolierendem     Werkstoff,     beispielsweise Fiber, das mit den     Metall-          armaturen    2 und 3. versehen ist, von welchen  die Armatur 2 das Rohr am obern Ende ab  schliesst und mit einer in das Rohrinnere vor  geschobenen Elektrode 4 versehen ist, die mit  der das andere Rohrende offen lassenden Ar  inatur 3 die innere Luftstrecke     L,    bildet.

   Die       Metallarmatur    3 ist     geerdet.    Mit 5     ist    die zu  schützende Leitung bezeichnet, und zwischen       dieser    und     der        obern        Metallarmatur    2 be  findet sich die freie     Luftfunkenstrecke        L_.     Auf der Aussenseite des Rohres 1 ist ein lei  tender     Widerstandsbelag    6 angebracht, der  die innere Luftfunkenstrecke     L1    überbrückt.

    Dieser Belag 6 ist erfindungsgemäss so be  messen, dass die sich ergebende Spannungs  verteilung gegenüber der Elektrode 4 so     ist,     dass bei der     Ansprechspannung    der Funken  strecke     L@    die Spannungsdifferenz<I>d U</I> zwi  schen     Elektrodenende    und der gegenüber  liegenden     Rohrbelagstelle        mindestens    gleich  der     Gleitbüscheleinsatzspannung        Ug    ist.

    Daher entstehen beim Ansprechen der äussern  Funkenstrecke     L,    an der Innenwand     des     Rohres Gleitbüschel,     welche    von der obern  Elektrode 4 zur     untern    Elektrode 3 gelangen.

    Es ergibt sich daher ein     Durchzünden    der       innern    Funkenstrecke     L1    bei einer Spannung,  die erheblich kleiner ist als diejenige, die  ohne die erfindungsgemässe Anordnung hierzu  notwendig wäre; das heisst es kann bei gleich  bleibender Einstellung der äussern Funken  strecke     bezw.    gleichbleibender     Ansprechspan-          nung    die Schlagweite der innern Funken  strecke     L,    grösser gemacht werden und somit    eine bessere     Löschfähigkeit    erreicht werden,  als dies bisher der Fall war.  



  Da bekanntlich Röhrenableiter eine bei  steilen     Spannungsanstiegen    nicht. zu vernach  lässigende     Ansprechverzögerung    aufweisen,  ist. es sehr wichtig für eine gute Schutzwir  kung, dass diese     Verzögerung    auch bei steil  sten Spannungsanstiegen die     Ansprechspan-          nung    den bei langsamen Spannungsanstiegen       bestimmten    Wert möglichst wenig     übersteigt.     Bei Röhrenableitern, deren     Ansprechspan-          nung    in der beschriebenen     Weise    auf die  jenige der freien Luftfunkenstrecke reduziert  ist,

   lässt sich die nach obigem     gewünschte     flache Impulscharakteristik     (Ansprechspan-          nung    in Funktion der Geit bis zum Über  schlag) sehr leicht erzielen. Es wird dies da  durch erreicht, dass die in Reihe geschaltete  freie Luftfunkenstrecke mit an und für sich  bekannten zusätzlichen Einrichtungen ver  sehen wird, die dieser Funkenstrecke     allein     einen Stossfaktor kleiner als eins erteilen, das  heisst. deren     Ansprechspannung    bei steileren  Spannungsanstiegen erniedrigen.  



  In der     Fig.    2 ist ein Ausführungsbeispiel  einer solchen feldsteuernden Einrichtung für  die Erzielung einer     Impulscharakteristik    mit  der gewünschten flachen     Form,    veranschau  licht. Die Ausführung des in Ansicht darge  stellten     Röhrenableiters    7 entspricht genau  derjenigen der     Fig.    1.

       und    der     parallel    zur  innern     Luftfunkenstrecke        geschaltete    Wider  stand     ist    wiederum als leitender     Belag    auf  der Aussenwand des Rohres     angebracht.    Für  die     Steuerung    des Feldes in der freien Luft  funkenstrecke     L2    sind Widerstandselemente  8     bezw.    9 sowohl an der zu schützenden Lei  tung 5 wie auch an der     Metallarmatur    2 an  geordnet, welche in Serie mit der natürlichen,  gegenseitigen Kapazität der Steuerringe 10  parallel zur Funkenstrecke     L2    angeordnet  sind.

   Dadurch wird bekanntermassen erreicht,  dass die zwischen den Steuerringen 10 auf  tretende Spannung je nach Steilheit des       Spannungsanstieges    einen     grössern    oder klei  nem Anteil der Spannung an der Funken  strecke     L_    beträgt und dadurch der Feldver  lauf an den     zentralen    Elektroden 11 der Fun-           henstrecke        L2    in Funktion der Steilheit des       Spannungsanstieges    so beeinflusst wird, dass  er bei steilen     Spannungsanstiegen    weniger  homogen ist als bei     langsamerem    Anstieg der  Spannung.

   An Stelle dieser Widerstände  können in an sich bekannter Weise auch an  dere Impedanzen verwendet werden; ebenso  kann die konstruktive Ausführung von der  jenigen nach     Fig.    2 abweichend gewählt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: L\berspannungsableiter mit in ein Rohr aus isolierendem Werkstoff eingebauter Luft funkenstrecke und in Reihe dazu liegender freier Luftfunkenstrecke nach dem Unteran spruch 6 des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass der parallel zum Ableiterrohr angeordnete Widerstand so bemessen ist, dass die dadurch bedingte Spannungsverteilung gegenüber mindestens einer Elektrode des Ableiterrohres derart ist,
    dass die Spannungs differenz zwischen Elektrodenende und der zugehörigen gegenüberliegenden Rohrmantel- stelle mindestens gleich .der Gleitbüschelein.- satzspannung ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der parallel zum Ableiterrohr geschaltete Wider stand als leitender Belag auf der Aussenseite des Ableiterrohres angebracht ist.
    2. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Reihe ,liegende freie Luftfunkenstrecke mit zusätzlichen feldsteuernden Einrichtungen versehen ist, die dieser Funkenstrecke allein einen Stossfaktor kleiner als 1 erteilen. 3. Überspannungsableiter nach Unteran- spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die feldsteuernden Einrichtungen als Wider standselemente ausgebildet sind.
CH216338D 1939-12-21 1939-12-21 Uberspannungsableiter. CH216338A (de)

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