CH216537A - Induktionsofen mit geschlossenem Eisenkern. - Google Patents

Induktionsofen mit geschlossenem Eisenkern.

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CH216537A
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Tama Manuel
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Tama Manuel
Tama Mario
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/16Furnaces having endless cores
    • H05B6/20Furnaces having endless cores having melting channel only

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Description


  Induktionsofen mit geschlossenem Eisenkern.    Die     vorliegende    Erfindung betrifft     einen     Induktionsofen mit geschlossenem Eisenkern  zum Schmelzen von Metallen. Der Ofen hat  zwei oder mehr parallel geschaltete Schmelz  kanäle, die eine     gemeinsame    Primärspule um  schliessen. Der erfindungsgemässe Ofen eignet  sich besonders zum Schmelzen von Alumi  nium und seinen Legierungen.  



  Der Induktionsofen mit geschlossenem  Eisenkern zum Schmelzen von Aluminium  und seinen Legierungen ist ein bis heute noch  nicht zufriedenstellend gelöstes Problem, weil  gewisse, aus metallurgischen Gründen sich  ergebende Forderungen einer elektrisch gün  stigen Dimensionierung entgegenstehen.  



  Im Gegensatz zu den bisher in ähnlichen  Ofen geschmolzenen andern Metallen haben       nämlich    Aluminium und seine Legierungen  die Eigenschaft, Oxyde und andere chemische  Verbindungen zu bilden, welche sieh bereits  nach kurzer Zeit im Schmelzkanal ansetzen  und diesen zu verstopfen drohen. Um     eine     Reinigung der Schmelzkanäle, wie sie sich    daher als notwendig erwiesen hat, durchfüh  ren zu können, müssen diese Kanäle verhält  nismässig grosse Querschnitte erhalten.

   Da nun  ausserdem diese Leichtmetalle     einen        geringen     spezifischen Widerstand haben, so ergibt sich  für den als     Sekundärkreis    eines Transforma  tors wirkenden, mit Metall gefüllten Schmelz  kanal ein sehr     kleiner        Ohmscher    Widerstand.  



  Praktisch liegen die Verhältnisse bei den  heute üblichen Induktionsöfen für Leicht  metalle so, dass dieser     sekundäre        Ohmsche     Widerstand um ein Mehrfaches kleiner ist  als die gesamte, auf die Sekundärseite um  gerechnete     Streureaktanz    des Transformators,  so dass diese Ofen mit einem sehr schlechten  Leistungsfaktor arbeiten.  



  Besondere Schwierigkeiten     ergeben    sich  nun, wenn die Leistung solcher Induktions  öfen erhöht werden soll.     Insbesondere    bei den  Schmelzöfen für die genannten Leichtmetalle  besteht nämlich das Bedürfnis, die Leistun  gen der Ofeneinheiten nach Möglichkeit zu  steigern. Das geringe spezifische Gewicht      dieser Metalle erfordert an sieh grosse Herd  räume, die etwa das Dreifache ausmachen ge  genüber denjenigen bei     Schwermetallen.    Die  grossen Herdräume bedingen ihrerseits grosse  strahlende Oberflächen und entsprechend  grosse Strahlungsverluste. Man erstrebt grosse  Ofenleistungen, damit die Strahlungsverluste  klein werden im Verhältnis zur Ofenleistung.  



  Die     Sehwierigli#eiten,    die sich ergeben,  wenn die Leistung solcher Induktionsschmelz  öfen erhöht werden soll, gehen aus folgender       Cberlegung    hervor:  Es hat sich herausgestellt, dass in einem  Schmelzkanal von dem heute üblichen, eine  Reinigung noch ermöglichenden Querschnitt  nur eine gewisse Schmelzleistung     angewendet          -,werden    darf.

   Wird diese Leistung überschrit  ten, so setzt sich der Kanal mit chemischen       Verbindungen    des     Schmelzgutes    so stark zu,  dass eine     Reinigung    praktisch unmöglich  wird.     Um    grössere Schmelzleistungen in einem  Schmelzkanal anwenden zu können als bis  her, müsste also der Schmelzkanal einen grö  sseren Querschnitt erhalten.  



  Betrachten wir nun den Fall, dass an  einem gegebenen Ofen, um die Anwendung  einer grösseren Leistung zu     ermöglichen,    der  Schmelzkanal erweitert wird. Der     sekundäre          \Widerstand    des Transformators wird dann       umgekehrt    proportional zum Kanalquer  schnitt abnehmen. Die gesamte     Streureaktanz     des Transformators hingegen ändert sich, wie  die Erfinder durch weiter unten beschriebene  Messungen feststellten, nur unwesentlich bei  starken Veränderungen des Querschnittes des  Schmelzkanals. Die gesamte, auf die Sekun  därseite umgerechnete     Streureaktanz    ist auch,  wie erwähnt, viel grösser als der     sehundäre     Widerstand.

   Unter diesen Umständen ergibt  sich aus der Theorie der Transformatoren,  dass bei konstanter Primärspannung eine Ver  grösserung des     Schmelzkanalquerschnittes    eine  Verminderung nicht nur des Leistungsfaktors  sondern auch der Leistung selbst zur Folge  hat.  



  Um die Leistung des Ofens trotzdem zu  erhöhen, kann nun die Primärspannung des  Ofens vergrössert oder aber die primäre \Vin-         dungszahl    verkleinert werden. Diese Massnah  men bedeuten eine Erhöhung der     Windungs-          spannung    und erfordern eine Vergrösserung  des Eisenquerschnittes im magnetischen  Kreis. Auf den Leistungsfaktor haben sie  praktisch keinen Einfluss. So würde also eine  Leistungserhöhung durch eine     Vergrösserung     des Eisenquerschnittes und durch eine Ver  schlechterung des Leistungsfaktors erkauft.  



  Ganz ähnliche ungünstige Verhältnisse  ergeben sich, wenn man, anstatt den Schmelz  kanal zu erweitern, einen zweiten Schmelz  kanal gleichen Querschnittes in grosser Nähe  des ersten anordnet. Eine derartige Anord  nung mehrerer Schmelzkanäle ist früher  schon vorgeschlagen worden. Allerdings wur  den mit ihr ganz andere Zwecke verfolgt als  in der vorliegenden Erfindung.  



  Die Erfinder zeigen, dass eine Vergrösse  rung der Ofenleistung unter     Beibehaltung    des  Eisenquerschnittes im     magnetischen    Kreis  und ohne. eine wesentliche Verschlechterung  des Leistungsfaktors dennoch möglich ist.       Dieses    Ergebnis wird beim Induktionsofen  gemäss der Erfindung mit zwei oder mehr  Schmelzkanälen dadurch erzielt, dass der Ab  stand der einander zugekehrten     Begrenzungs-          flltehen    zweier benachbarter Schmelzkanäle  grösser ist als das Doppelte des Abstandes  zwischen der innern Begrenzungsfläche eines  Schmelzkanals und der äussern Begrenzungs  fläche der Primärwicklung.  



  Der Erklärung des Prinzips der Erfin  dung seien zwei vereinfachte Formeln aus der  Theorie der Transformatoren vorausgestellt.  Vernachlässigen wir, wie das bei der prinzi  piellen     Betrachtung    der Vorgänge an der  artigen eisengekoppelten Transformatoren zu  lässig ist, den     Magnetisierungsstrom,    so gilt  nach dem     Steinmetz'schen    Ersatzschema fol  gende einfache Gleichung:  1) 3 -     R,        -I-        R'2        -f-        ,@        (L,        -1-        L'2)     Daraus folgt:  
EMI0002.0038     
      In diesen Formeln bedeuten:

    = Impedanz des Transformators von der  Primärseite.  



  P<I>,</I> = Primärer     Ohmscher    Widerstand.       1I,    = Sekundärer     Ohmscher    Widerstand.       L,    = Primäre     Streuinduktivität.     



       L2    = Sekundäre     Streuinduktivität.          co   <I>= 2</I>     a   <I>f</I> = Kreisfrequenz.  



  w =     Windungszahl    und Übersetzungsver  hältnis.  



       99    = Phasenwinkel zwischen Primärstrom  und Primärspannung.  



       R'@   <I>=</I>     w=P.    ist der auf die Primärseite um  gerechnete Sekundärwiderstand.  



       L'@   <I>=</I>     w'Lz    ist die auf die Primärseite um  gerechnete sekundäre     Streuinduktivi-          tät.       Die Erfinder haben nun zur Unter  suchung der elektrischen Verhältnisse bei sol  chen Schmelzöfen Modellversuche durchge  führt mit einer Apparatur, welche die elek  trisch wichtigen Teile eines Induktionsofens  in geometrisch ähnlicher Verkleinerung wie  dergab. Konzentrisch zu einer Primärspule  wurden zwei ringförmige Metallkörper an  geordnet, deren Formen denjenigen der  Schmelzkanäle entsprachen. Sie seien im fol  genden als Sekundärkörper bezeichnet. Diese  beiden Körper konnten in der Richtung der       Axe    der Primärspule gegeneinander verscho  ben werden.

   Die Anordnung ist aus     Fig.    3  ersichtlich.    Mit diesem     Transformatormodell    haben  die Erfinder Messungen im Leerlauf und bei  Verwendung von ein und von zwei Sekundär  körpern gemacht. Gemessen wurden auf der  Primärseite Strom, Spannung und Leistung.  Ausserdem wurde an einem Joch eine das Ei  sen umschliessende     Messwicklung    angebracht,  welche die Bestimmung der     EMK    ermög  lichte, die dem gemeinsamen Fluss im Eisen  entsprach. Auf diese Weise war nicht nur die  Bestimmung der     Reaktanz    und der     Resistanz     des Transformators möglich, sondern es konn  ten die primäre und die sekundäre Streu  induktivität getrennt ermittelt werden.

      Die Auswertung dieser     Messungen    ergab,  dass bei den     Abmessungen    der Primärspule  und des Schmelzkanals, wie sie bei Induk  tionsöfen üblich sind, das sekundäre Streu  feld stets viel stärker ist als das primäre.  Dies kommt in den Gleichungen 1 und 2 da  durch zum Ausdruck, dass       L,2   <I>></I>     L,       wird.

   Die die gesamte     Reaktanz    des Trans  formators     entscheidend        beeinflussende    Grösse  ist also die sekundäre     Streuinduktivität,    im  Gegensatz zu den bei gewöhnlichen Transfor  matoren auftretenden Verhältnissen, bei  denen     L'2    meist annähernd gleich     L1    ist.  



  Nach dieser wichtigen Feststellung kamen  die Erfinder auf den Gedanken, die     Reaktanz     des Transformators dadurch beträchtlich zu       verringern,    dass ein     Sekundärkörper    von dem  benachbarten so weit entfernt angeordnet  wurde, dass die     Streufeldlinien    des     einen     Sekundärkörpers den andern im wesentlichen  nicht mehr     umschlossen.    Dies ist in     Fig.    3  veranschaulicht, in welcher das Streufeld  eines     Sekundärkörpers    eingezeichnet ist. Ord  net man nämlich, wie das zunächst nahe  liegend wäre, die Sekundärkörper nahe bei  einander an, so umfasst das Streufeld des  einen grösstenteils auch den andern.

   Dann er  gibt sich für beide     Sekundärkörper    zusam  men eine     Streuinduktivität,    die nicht viel  kleiner ist als die eines einzelnen Sekundär  körpers für sich.     Distanziert    man sie     hin-.     gegen in der vorher angegebenen Weise, so  ist jeder Sekundärkörper im wesentlichen nur  von seinem eigenen Streufeld umschlossen.  Damit kann erreicht werden, dass die beiden       Sekundärkörper    zusammen in Parallelschal  tung eine     Streuinduktivität    haben, die halb  so gross ist wie die eines Sekundärkörpers für  sich.  



  Diese Massnahme ist deshalb so vorteil  haft, weil die sekundäre     Streuinduktivität    bei  diesen Transformatoren den grössten Anteil  an der gesamten     Streuinduktivität    hat. Be  rücksichtigt man noch, dass, um einen guten  Wirkungsgrad zu erzielen, bei diesen Induk  tionsöfen     immer         4)  gewählt wird. so kann man Gleichung 1 auf  die Form bringen:  und Gleichung- 2 geht über in  
EMI0004.0001     
    die beiden letzteren Beziehungen gelten na  türlich nur annähernd.  



  Verwendet man nun statt eines Sekundär  körpers zwei solche mit gleichen     Abmessun-          gen    in grosser Distanz, so wird nach obigem       L.,    und damit     L'_    etwa halb so gross werden,  wie bei einem     Sekundärkörper    allein. Da der       Querschnitt        verdoppelt    wurde, sinkt auch     T,_,          bezw.        R'_    auf den halben Wert.

   Damit bleibt  der     Leistungsfaktor        annähernd    der gleiche,  die     primäre        Impedanz    jedoch ist nur noch  halb so gross wie früher. Der     Transformator     nimmt bei der gleichen     Primärspannung    jetzt       doppelt    so viel Strom auf wie früher. Die  Leistung hat sich also     verdoppelt.    Jeder Se  kundärkörper nimmt jetzt     fast    so viel Lei  stung auf wie vorher der einzige Sekundär  körper aufnahm.  



       Fig.    4 zeigt nun in graphischer Darstel  lung die experimentell     ermittelte        sekundäre          Streuinduktivität    (in 10-9     Henry)    eines       Transformatormodelles    mit zwei     Sekundär-          hcrpern,    in Funktion des Quotienten     b;        rt.     



  Hierbei bedeutet b den Abstand zwischen  den einander zugekehrten     Begrenzungsfldiehen     der     Sekundärkörper.    Das     Mass        a    bedeutet den  Abstand zwischen der     innern    Begrenzungs  fläche eines     Sekundärkörpers    und der äussern  Begrenzungsfläche der Primärspule. Die bei  den Masse sind in     Fig.    3     eingezeichnet.     



  Die     Erfinder    sind der Ansicht., dass das  Verhältnis dieser beiden Grössen für die Grösse  der sekundären     Streuinduktivität    wesentlich  ist.  



  In     Fig.    4 bedeutet ferner die horizontale       G,_rade    bei der     Ordinate        102    .     10-1,        IIv        11un          experimentell    ermittelten Wert der     sekun-          kären        Streuinduktivität    bei Verwendung nur         eines        Sekundärkörpers.    Der Wert 51     .10--9        Hy     die Hälfte davon, ist ebenfalls durch eine  horizontale Gerade gekennzeichnet.  



  Aus der graphischen Darstellung in       Fig.    4 ergibt. sich:  1. die kombinierte     Streuinduktivität    von  zwei     Sekundärkörpern,    die sehr nahe beiein  ander liegen, ist nur um etwa 12     %    kleiner  als die eines Sekundärkörpers allein. Dies  entspricht dem eingangs betrachteten Fall  einer Erweiterung des     Schmelzkanalquer-          schnittes.Wird    der Querschnitt auf das Dop  pelte vergrössert, so ändert sich also die  sekundäre     Streuinduktivität    nur unwesent  lich. (Von 102 auf 89 .10-9     Hy.)     2.

   Die kombinierte     Streuinduktivität    von  zwei     Sekundärkörpern    fällt mit wachsendem  Abstand und nähert sich einem Wert, der  fast gleich der Hälfte der     Streuinduktivität     eines einzigen Sekundärkörpers ist. (54 an  statt     51.10-9        Hv    bei einem Verhältnis       b/a   <I>== 4.)</I>  3. Eine bedeutende Verbesserung erreicht       man    bereits bei     b/a    = 2, und die Verhält  nisse     werden    noch günstiger, wenn     b/a   <I>> 2</I>  wird.  



  Es sei noch erwähnt, dass die ebenfalls  durch Messung bestimmte primäre Streu  indnktivitä t sich bei allen diesen Versuchen  nicht wesentlich änderte. Rechnete man die       primäre        Streuinduktivitä    t durch Division mit  dem Quadrat der     Windungszahl    w auf die       Sekundärseite    um, so     ergab    sich stets etwa  ein Wert von 14     .10-9        Hy.     



  Damit sind die weiter oben auseinander  gesetzten Überlegungen experimentell be  tätigt. Erfindungsgemäss bietet also die     Ver-          \@en@iung    von zwei Schmelzkanälen dann  grosse Vorteile     bezüglich    aufgenommener  Leistung und des     Leistungsfaktors,    wenn  diese     Kanäle    so angeordnet werden, dass das  Verhältnis     b/cz   <I>></I> 2 wird. Dieses Ergebnis  lässt sich kaum durch einfache theoretische       lletraelitun@rc,n        finden,    da bei den Induk  tionsöfen die Ausbildung der Streufelder  nicht durch die heute im     Transformatorbau     bekannten Berechnungsformeln erfasst werden  kann.

        Die Ergebnisse lassen sich sinngemäss auf  Induktionsöfen mit mehr als zwei Schmelz  kanälen, die eine gemeinsame Primärspule  umschliessen, übertragen.  



  Beim     Entwurf    eines Induktionsofens ge  mäss der Erfindung ist aber zweckmässiger  weise darauf zu achten, dass die Schmelz  kanäle nicht in zu grosse Nähe des     Eisen-          joches    gelangen, da sich dadurch wieder grö  ssere     Streuinduktivitäten    ergeben könnten.  Das Fenster des Transformators ist also ent  sprechend lang zu wählen. Aus Gründen der  Materialersparnis wird man praktisch das  Verhältnis     b/a    - 2 nicht zu sehr überschrei  ten, da die     Messungen    der Erfinder ergaben,  dass schon bei diesem Wert die     erwähnten     Vorteile in hohem Masse erreicht werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  ist in     Fig.    1 und 2 in zwei Vertikalschnitten  dargestellt. Der Ofen hat zwei Primärspulen  1, und jede derselben wird von zwei parallel  geschalteten Schmelzkanälen umschlossen. Im  vorliegenden Fall sind die beiden Primär  spulen in der bekannten     Scott-Schaltung    mit  einem     Dreiphasennetz    verbunden, so dass die  an sie angelegten     Spannungen    um<B>90'</B> pha  senverschoben sind.

   Es sind zwei geschlossene  Eisenkreise, bestehend aus den innern Kernen  3, den seitlichen Jochen 4 und den     Längs-          jochen    5 vorhanden, und jeder dieser     :Kreise     wird von einer Primärspule und den zwei zu  gehörigen Schmelzkanälen umschlossen.  



  Die für die     Dimensionierung    des Ofens  wichtigen Masse     a    und<I>b</I> sind auch aus     Fig.    1  und 2 ersichtlich. Bei dieser Ausführung  wurde     b/a    - 4 gewählt. Es ist auch dafür  gesorgt,     dass    der Abstand der Schmelzkanäle  vom seitlichen Joch 4 nicht zu klein wird.  



  Der Ofen hat noch folgende, an sich be  kannte Teile, die nur der     Vollständigkeit    hal  ber erwähnt seien. Das untere Gehäuse 6 hält  die Primärspule und die feuerfeste     Ausmaue-          rung    für die Schmelzkanäle zusammen.  Daran schliesst sich nach oben ein Gestell 7,  das die ganze     Ofenkonstruktion    und die zur  Aufhängung notwendigen Teile trägt. Dar  über befindet sich der Ofenkessel 8, der die    obere     Ausmauerung    für den Schmelzherd  enthält, sowie ein Deckel 9 zum Abdecken  des Ofens und eine Giessöffnung 10.  



  Diese Ausführung ist für Ofenleistun  gen von etwa 500     kW    gedacht, d. h. für so  grosse Leistungen wie sie bisher beim Schmel  zen von Leichtmetallen nicht angewendet  wurden. Für kleinere Leistungen ist eine ein  phasige Ausführung ausreichend, bei der nur  eine Primärspule und ein geschlossener Ei  senkreis benötigt wird. Die Primärspule wird  dann von zwei oder mehr Schmelzkanälen in  Anordnung gemäss der Erfindung umschlos  sen. Für ganz grosse Ofen dagegen wird eine  dreiphasige Ausführung von Vorteil sein,  unter Verwendung von drei Primärspulen       u;nd    drei geschlossenen Eisenkreisen. Jede  Primärspule wird dann von zwei oder mehr  Schmelzkanälen in Anordnung gemäss der  Erfindung umschlossen.

   Bei den dreiphasigen  und den     zweiphasigen        (Scott-Schaltung)    Aus  führungen ist natürlich die Verwendung ge  meinsamer     Eisenjoche    im magnetischen Kreis  nach bekannten Regeln des Transformator  baues immer möglich.  



  Bei jeder der oben erwähnten Ausfüh  rungen kann durch die Anwendung des     Prin-          zipes    der Erfindung der Ofen mehr Leistung  aufnehmen als es bei den gleichen Abmes  sungen bisher möglich war, ohne dass dabei  der Leistungsfaktor schlechter würde, und  ohne dass die Verwendung eines grösseren       Eisenquerschnittes    im magnetischen Kreis  notwendig würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Induktionsofen mit mindestens einem ge schlossenen Eisenkern und zwei oder mehr parallel geschalteten Schmelzkanälen, die eine gemeinsame Primärspule umschliessen, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand der einander zugekehrten Begrenzungsflächen zweier benachbarter Schmelzkanäle grösser ist als das Doppelte des Abstandes zwischen der innern Begrenzungsfläche eines Schmelz kanals und der äussern Begrenzungsfläche der Primärwicklung.
    UNTERANSPRUCH: Induktionsofen nach Patentanspruch, mit zwei geschlossenen Eisenkernen und zwei in Scott-Schaltung mit einem Dreiphasennetz verbundenen Primärspulen, dadurch gekenn- zeichnet, dass jede dieser Primärspulen von zwei oder mehr Schmelzkanälen umschlossen ist.
CH216537D 1940-02-19 1940-02-19 Induktionsofen mit geschlossenem Eisenkern. CH216537A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0077750A1 (de) * 1981-10-20 1983-04-27 Asea Ab Rinnenofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0077750A1 (de) * 1981-10-20 1983-04-27 Asea Ab Rinnenofen

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