CH216539A - Einrichtung zur Beleuchtung einer ebenen Fläche. - Google Patents

Einrichtung zur Beleuchtung einer ebenen Fläche.

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CH216539A
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CH
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V7/00—Reflectors for light sources
    • F21V7/04—Optical design

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Einrichtung zur Beleuchtung einer ebenen Fläche.    Besonders in der neueren Architektur  wird häufig indirekte     Beleuchtung    für Wohn  räume oder dergleichen benutzt. Einer der  wichtigsten Vorteile eines solchen Systems ist  der, dass die Schattenwirkung praktisch ganz  in Fortfall kommt, da als scheinbare Licht  quelle eine von einer oder mehreren Licht  quellen beleuchtete Fläche des Raumes,  zweckmässig die Decke, wirksam ist. Die zur  Beleuchtung des Raumes dienenden Licht  strahlen kommen somit anscheinend aus einer  Fläche und nicht     aus    einem bestimmten  leuchtenden Teil von beschränkten Abmes  sungen.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur Beleuchtung einer ebenen Flä  che mit einer     in    einer Armatur angeordneten  Glühlampe, wobei die beleuchteten Flächen  teile mit um so grösserer Kerzenstärke ange  strahlt werden, je weiter sie von der Armatur  entfernt sind.

   Diese Vorrichtung ist da  durch gekennzeichnet, dass die Glühlampe  einen als Umdrehungskörper     ausgebildeten       teilweise     verspiegelten    Kolben und einen zwi  schen dem     verspiegelten    Kolbenteil und der       Umdrehungsachse    des Kolbens gelegenen  Glühkörper aufweist, und dass die Umdre  hungsachse     rechtwinklig    zur Fläche steht,  das Ganze derart, dass     zumindestens        in    der  Schnittlinie der Symmetrieebene der     Kol-          benverspiegelung    mit der Fläche,

   der von der  Armatur entferntere beleuchtete Flächenteil  von dem durch den verspiegelten Kolbenteil  reflektierten Licht     und    der nähere beleuch  tete Flächenteil praktisch nicht von diesem  Licht, sondern von dem von der Armatur  reflektierten Licht beleuchtet wird, wobei  die Armatur wenigstens die von der Lampe  ausgehenden, nicht gegen die Fläche gerich  teten Lichtstrahlen abfängt, deren rückwär  tige     Verlängerungen        einen    Winkel von mehr  als 40   mit der Fläche bilden.  



  Die     Anmelderin    ist zu der Erkenntnis ge  langt, dass die bisher bekannten Vorrichtun  gen für indirekte     Beleuchtung    den grossen  Nachteil zeigten, dass in der anscheinend als      lichtausstrahlender Teil wirkende Fläche  (die Decke) viel zu grosse Unterschiede in der  Beleuchtungsstärke     auftreten,    was sich zum  Beispiel in Streifen und Flecken bemerkbar  macht. Dieser Nachteil kann dadurch vermin  dert werden, dass die     Kolbenverspiegelung    und  die vorzugsweise diffus reflektierende Innen  seite der Armatur in der oben angegebenen       "reise        zusammenarbeiten.     



  Von der Natur des Beleuchtungssystems  selbst wird es abhängen, wie man die Unter  schiede in der Beleuchtungsstärke in andern  Richtungen als in der Richtung der Schnitt  linie der Symmetrieebene der     verspiegelten     Kolbenfläche mit der zu beleuchtenden Flä  che wählt. Für den Fall. dass ein gewisser  Flächenteil mit nur einer Lampe beleuchtet  wird, wird man darnach trachten. die Unter  schiede in der Beleuchtungsstärke in allen  Richtungen klein zu halten. In den meisten  Fällen jedoch wird eine bestimmte Fläche mit  mehreren in einer Reihe angeordneten Licht  quellen beleuchtet.

   In diesem Fall werden  die von jeder der Lichtquellen auf der Fläche  herbeigeführten Lichtflecken einander seit  lich überlappen, und man     wird    offenbar dar  nach trachten, zu bewirken, dass in seitlicher  Richtung die von einer Lampe herrührenden       Beleuchtungsstärken        siel:    mehr     ändern        a',     in der Richtung der Schnittlinie der Symme  trieebene der     Kolbenverspiegelung    mit der  zu beleuchtenden Fläche.  



  Bei Systemen für indirekte     Beleuchtung     ist es von Wichtigkeit, dass ein Beobachter,  der sich in dem beleuchteten Raum befindet  und auf dein Fussboden steht. die von der  Lichtquelle ausgehenden Strahlen jedenfalls  nicht störend     empfindet.    das heisst dass keine       Blendung    eintreten kann. Es ist. von der     An-          melderin    gefunden worden, dass dies erreicht  wird, wenn erfindungsgemäss die Armatur  wenigstens die von der Lampe ausgehenden,  nicht gegen die Fläche gerichteten Licht  strahlen abfängt, deren rückwärtige Verlän  gerungen einen     'N@Tinkel    von mehr als 40    mit der Fläche bilden.  



  Der für Licht durchlässige Kolbenteil ist  vorteilhaft so ausgeführt, dass er die aus-    tretenden Lichtstrahlen streut. Dies hat eine  praktisch flecken- und     bilderfreie    Beleuch  tung der anzustrahlenden Decke zufolge.  Konstruktiv einfach ist es bei diesem Aus  führungsbeispiel, die Armatur im wesent  lichen aus einem Bodenteil und einer schräg  zu diesem Boden angeordneten Wand zusam  inenzubauen. Die Wand der Armatur kann aus  einem durchscheinenden und     lichtzerstreuen-          den    Stoff. wie z. B. mattes Glas, hergestellt  sein. Ein Beobachter kann in diesem Falle  die Lichtquelle diffus durch den Vorderteil  der Armatur hindurch wahrnehmen, ohne  dass dies störend ist.

   Anderseits ist es aber  auch möglich, den Vorderteil der Armatur  aus einem für Licht undurchlässigen Stoff,  wie z. B. Holz oder Metall, herzustellen. Es  ist empfehlenswert, die Armatur so auszu  führen, dass ihr Bodenteil die Lampenfassung  trägt. Damit die Armatur für verschiedene  Aufhängehöhen geeignet ist, und man im  stande ist, die Lage der Lampe in bezug auf  die Armatur den Umständen anzupassen,  empfiehlt es sich, die Lampenfassung ver  stellbar in der Armatur anzubringen.  



  Eine der     Ausführungsformen    der Arma  tur weist eine ebene Vorderwand und einen  ebenen Bodenteil auf, die an den kürzeren  Kanten mittels Seitenwänden verbunden sind.  Bei einer andern     Ausführungsform    ist die  Vorderwand gekrümmt ausgebildet und an  einem im wesentlichen ebenen Bodenteil be  festigt.  



  Es ist von der     Anmelderin    gefunden wor  den, dass sich eine besonders gute Lösung  der Beleuchtung dadurch erzielen lässt. dass  erfindungsgemäss der Kolben als ein Umdre  hungskörper     bezw.    Rotationskörper ausgebil  det wird, der durch Umdrehung einer zum  Beispiel aus     Zweigradskurven    bestehenden  Rotationslinie (zweckmässig     Parabelteilen)     um eine Achse entstanden ist, die zur be  leuchteten Fläche senkrecht steht.  



  Bei einer Glühlampe mit Kolbenhals kann  derselbe auf     verschiedene    Weise am     Kolben-          körper        befestigt    werden. Es ist zum Beispiel  möglich, diesen Hals in der Längsachse des  Kolbens anzuordnen. Ist es jedoch     erwünscht,         der Armatur eine möglichst kleine Höhe zu  geben, so kann man die Anordnung treffen;  dass der Kolbenhals seitlich am Rotations  körper angebracht ist.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist ein bekanntes  System für Deckenbeleuchtung in Seiten  ansicht und Draufsicht dargestellt. Es sind  an der Seitenwand 1 eines Raumes mehrere  parabolische Reflektoren 3 mit in ihnen an  gebrachten Glühlampen 4 angeordnet. Die  Achsen<I>A. A</I> der Reflektoren liegen derart,  dass sie einen Winkel     h    von der Grössenord  nung von 15   mit der Decke einschliessen, so  dass die Lichtbündel die Decke schräg be  leuchten.  



  Auch sind in den     Fig.    1 und 2 die     Licht-          \erteilungskurven    6 der von den Reflektoren  3 gebündelten Lichtstrahlen dargestellt. In  beiden Projektionen besitzen diese Bündel  eine ähnliche     Kurvenform.    Bekanntlich hat  man sich     praktisch    nur mit dem gebündelten  Licht beschäftigt; das direkt von der Lampe  kommende Licht, das nicht von den Reflek  toren gebündelt wird, ist praktisch     vernach-          lässigbar.    An der Stelle der Decke, wo sie  vom Lichtbündel getroffen wird, entsteht ein  Lichtfleck.

   Dieser Lichtfleck 7 ist bei der  gewählten Anordnung ellipsenförmig und in       Fig.    2 von der strichpunktierten     Linie    be  grenzt. Besonders     aus        Fig.    2     lä.sst    sich er  kennen, dass ein ganz grosser Teil der Decke  unbeleuchtet bleibt. Die hellen Flecken 7  schliessen sich seitlich allerdings zusammen,  was sich durch richtige Wahl der Entfer  nung C erzielen lässt; zwischen den Flecken  7 und der lotrechten Wand 1 des Raumes       .liegt    eine Zone, die wesentlich dunkler als die  Flecken ist. Auf der rechten Seite der Flecken  7     (Fig.    2) tritt der gleiche Übelstand auf.  



  Wesentlich vorteilhafter wird der Zu  stand, wenn für die     Beleuchtung    der eine  ebene Fläche bildenden Decke 5 in     Fig.    3  die Beleuchtungsvorrichtung 8 angewendet  wird. Diese sowie die folgenden Figuren       -neigen    ein Ausführungsbeispiel mit Detail  varianten der erfindungsgemässen Einrich  tung. In     Fig.    3 ist an der Seitenwand 1 des  Raumes eine     Armatur    2 befestigt, in der die    Glühlampe 9 angebracht ist. Der Kolben der  Glühlampe ist hier der     Einfachheit    halber als  eine lotrechte Ellipse gezeichnet, er kann aber  auch einen andern Umdrehungskörper bilden.

    Durch entsprechende Wahl der Form der  Kolbenwand und der auf ihr angebrachten       Verspiegelung,    worüber im folgenden noch  ein Weiteres ausgeführt wird, wird erreicht,  dass die     Lichtverteilungskurve    in einer lot  rechten Ebene die in     Fig.    3 dargestellte Form  annimmt.  



  An Hand der     Fig.    4 wird die Form dieser       Lichtverteilungskurve    eingehender nachge  prüft.  



  In dieser Figur ist mit 5 wieder die Decke  des Raumes bezeichnet, während die Lampe  mit 9, die     Lichtverteilungskurve    mit 10 be  zeichnet ist. Wie in den     Fig.    1 und 2 ist  diese     Lichtverteilungskurve    mit Hilfe eines       Polarkoordinationssystems        gewonnen    worden.  Der Punkt 0 (oder Mittelpunkt des Kolbens)  gilt als Pol.

   Diese Kurve zeigt, dass die       Lichtstärkevektoren,    die einen     verhäfnis-          mässig    grossen Winkel mit der waagrechten  Linie     BB    einschliessen, wesentlich kleiner sind  als die, bei denen der Winkel zwischen dem  betrachteten     Lichtstärkenvektor    und der  Linie     BB    kleiner ist. Dies hat zur Folge, dass  die Teile der Decke, die einen grossen Ab  stand von der Lampe haben, mit wesentlich  grösseren Lichtstärken beleuchtet werden, als  die Teile der Decke, die in unmittelbarer Nähe  der Lampe liegen. Hierdurch wird erzielt,  dass die Decke eine ziemlich gleichmässige Be  leuchtungsstärke auf ihrer ganzen beleuch  teten Oberfläche erhält.  



  Auch in der     Breitenrichtung    ist die Licht  verteilung wesentlich vorteilhafter als bei  den üblichen Anordnungen;     Fig.    5 zeigt, dass  die Breite des     ausgestrahlten    Lichtbündels  wesentlich grösser ist als die, welche durch  die Reflektoren 3 in den     Fig.    1 und 2 erhal  ten wird. Hierdurch ist die Möglichkeit ge  geben, die verschiedenen Lichtquellen in we  sentlich grösserer     Entfernung    voneinander an  zuordnen, als bei den bekannten Decken  beleuehtungssystemen.  



  In Fit>--. 6 ist der Lichtfleck, der auf einer      zur Kolbenlängsachse senkrechten Fläche ent  steht, schaubildlich dargestellt. Diese Fläche  ist mit 5 bezeichnet und kann zum Beispiel  durch die Decke aus     Fig.    3 gebildet werden,  welche Decke immer senkrecht zur Kolben  längsachse anzuordnen ist. Die Lampe ist mit  9 bezeichnet, die     Kolbenlängsachse    mit     Z-Z,     die zugehörige Armatur ist der Übersichtlich  keit halber weggelassen. Es ist zu bemerken,  dass unter Kolbenlängsachse die Längsachse  des Kolbenkörpers ohne Hals zu verstehen  ist. Der Hals kann an verschiedenen Stellen  am Kolben befestigt sein. Der     verspiegelte     Teil des Kolbens ist mit 25 bezeichnet.

   Die  Symmetrieebene dieser     Verspiegelung    ist die  Ebene     ZOX    und geht somit durch die Längs  achse. Auf der Fläche 5 entsteht zufolge der  Lampe ohne Armatur ein Lichtfleck 26. in  dem das mit doppelter Schraffierung bezeich  nete Gebiet in und neben der Linie     X-X     liegt.

   Dieses Gebiet weist innerhalb der Zone,  die von den Schnittlinien     S,    und     S.=    begrenzt  wird,     höchstens        Beleuchtungsstärkenunter-          schiede    von der     Grössenordnung    von 10 : 1  auf, wobei die grössten Beleuchtungsstärken  in dem der Lampe zunähst liegenden Teil  des doppelschraffierten Gebiets vorkommen.

    Die Linien     S,,        @@2    sind die Schnittlinien der  Fläche 5 mit zwei geraden     Kreiskegelmän-          teln,    deren Achse mit der Kolbenlängsachse       Z-Z    zusammenfällt, deren Scheitel im Mit  telpunkt des Kolbens 9 liegt und deren  Scheitelwinkel beim einen 40  , beim andern  150   beträgt. Diese Kegelmäntel sind also  entstanden durch Umdrehung der Linien     L,     und     L.,    um die Achse     Z-Z,    welche Linien  Winkel von 20       bezw.    75   mit dieser Achse  einschliessen.

   Das einmal schraffierte Gebiet  der Fläche 5 innerhalb eines einen Scheitel  winkel von<B>90'</B> aufweisenden, symmetrisch  in bezug auf die     Symmetrieebene    der     Kolben-          verspiegelimg    liegenden     Kreisringsektors,    der  von den erwähnten Schnittlinien     S,    und     S"     der Kegelmäntel und von den in der Fläche  5 liegenden und Winkel von 45   mit der  Achse     X-X    einschliessenden Linien     L3    und       L.,    begrenzt wird, Reist     Beleuchtungsstärken-          untersehiede    von höchstens 20 : 1 auf.

      Es wird jetzt noch an Hand der     Fig.    3  die Anordnung der Lichtquelle im von der  Decke 5 begrenzten Raum betrachtet. Die  beiden Seitenwände sind mit 1 und 11 be  zeichnet, während der Fussboden mit 12 be  zeichnet ist. Es ist mit einem Raum von  einer     Breite    b von annähernd 4 m und einer  Höhe h von 2,50 m gerechnet.

   Die     Armatur    2  ist derart angeordnet und ausgebildet, und  die Lampe 9 derart in dieser Armatur ange  ordnet, dass die äusserste Ecke C des Raumes  noch gerade von dem     Lichtstärkenvektor    13  beleuchtet wird, wobei dieser Vektor den  grössten Wert sämtlicher     in    der     Lichtvertei-          lungskurve    vorkommender Vektoren hat und  ein Beobachter, dessen Auge sich mit Rück  sicht darauf in der unvorteilhaftesten Lage  befindet, keine direkten Lichtstrahlen der  Lampe beobachten kann. Die Stelle. an der  sich das Auge dieses     Beobachters    befindet,  ist mit D bezeichnet.  



  Es ist zu bemerken, dass praktisch nie die  Gefahr bestehen wird, dass der Beobachter  den Glühkörper 14 in der Lampe 9 wird  direkt sehen können; dies wird durch die  Vorderwand der Armatur 2 verhütet. Da  gegen wäre die Möglichkeit vorhanden,     dass     der Beobachter den obersten Teil des     ver-          spiegelten    Kolbenteils sehen würde, was ihn  unangenehm berühren     würde.    Es ist ersicht  lich, dass dies durch passende Wahl der Lage  und der Form der Vorderwand der Armatur  2 verhütet ist.

   Ferner ist noch die Aufmerk  samkeit darauf zu lenken, dass in den Fällen,  in denen die Breite b des Raumes sehr gross  gegen die Höhe h ist, es erwünscht sein kann,  zu beiden Seiten des Raumes, also an jeder  der Seitenwände 1 und 11 Beleuchtungsvor  richtungen 8 anzubringen.  



  Im allgemeinen kann gesagt werden, dass  sich ein genügender Schutz des Beobachters  gegen das Sehen des obersten Teils der     Ver-          spiegelung    des Kolbens ergibt, wenn die Vor  derwand der     Armatur    2 die sowohl vom  Glühkörper als auch vom verspiegelten Kol  benteil kommenden, nicht auf die Fläche 5  direkt gerichteten     Lichtstrahlen    abfängt,      bei denen der Winkel a, der zwischen der  Deckenfläche und der nach rückwärts ver  längerten     Lichtstrahlachse    eingeschlossen  wird,     einen    grösseren Wert als 40   hat.

   Um  die Vorrichtung für verschiedene     Abmessuu-          gen    von Räumlichkeiten verwendbar zu  machen, ist es ferner besonders empfehlens  wert, die Lampe verstellbar in der Armatur  anzubringen.  



  Der entferntere beleuchtete Teil der Decke  5 wird durch das von der     Kolbenverspiege-          lung    gebündelte Licht beleuchtet, und sein  näher an der Lichtquelle liegender Teil wird  praktisch von diesem gebündelten Licht gar  nicht, dafür aber durch Lichtstrahlen be  leuchtet, die von der innerlich zweckmässig  diffus reflektierend ausgebildeten Armatur  reflektiert werden. Auch dadurch, dass der  Kolben der Lampe mattiert ist, entsteht dif  fuse Lichtverteilung, so dass man bei der Beob  achtung der Armatur an der Stelle D den  Eindruck gewinnt, dass sich die Lichtquelle  der ganzen Länge nach in dieser Armatur  erstreckt und nicht, wie dies tatsächlich der  Fall ist, dass der lichtausstrahlende Körper  nur ganz geringe Abmessungen hat.

   Durch  die entsprechende Anordnung der Lampe in  der Armatur wird erreicht, dass der direkt  über der Lampe liegende Teil der Decke und,  der Teil der Wand 1 oberhalb der Armatur  durch das schon erwähnte diffuse, von der  Armatur zurückgeworfene Licht beleuchtet  sind, wobei das direkte und das zerstreute  Licht allmählich ineinander verlaufen.  



  Der Aufbau     zweier    Ausführungsformen  der in der dargestellten     Beleuchtungsvorrich-          tungverwendeten    Lampe wird nun eingehender  an Hand der     Fig.    7 und 8 betrachtet.

   Der eigent  liche Kolbenkörper ohne Hals besteht nach       Fig.    7 aus einem durch Umdrehung zweier  Parabeln<I>FG</I> und<I>GH</I> um eine Achse     EE     entstandenen     Rotationskörper.    Diese Para  beln haben ihren     gemeinsamen        Brennpunkt     im Punkt J, der im Schwerpunkt oder in un  mittelbarer Nähe des Schwerpunktes des in  einem Kreisbogen     ausgespannten        Glühkör-          pers        K    liegt, welcher zwischen dem     verspie-          gelten    Kolbenteil und der Umdrehungsachse         BE    gelegen ist.

   Die     Achsen    dieser Parabeln  sind mit     LJ    und<B>IM</B> bezeichnet. Dadurch,  dass diese     Parabelachsen    einen kleinen     Winkel     miteinander     einschliessen,    erreicht man, dass  auch eine gute Beleuchtung durch das an  der     Verspiegelung    reflektierte Licht     eines     näher an der Lampe liegenden Deckenteils  gesichert ist. Der Kolben ist teilweise     ver-          spiegelt.    Dieser verspiegelte Teil ist in den  Figuren an seinem Rande mit einer Schraf  fierung versehen.

   Die     Fig.    7 und 8 zeigen,  dass sich hier diese     Verspiegelung    praktisch  über die Hälfte des Kolbenkörpers erstreckt,  wobei der     Neigungswinkel    zwischen der  Grenzebene der     Verspiegelung    und der Achse       EE    des Rotationskörpers kleiner als<B>10'</B> ist.  Es ist möglich, die     Einrichtung    derart zu  treffen, dass sich die     Verspiegelung    nur über  einen Sektor des Rotationskörpers erstreckt,  und zwar unter Berücksichtigung der Grösse  einer eventuell     andern    erforderlichen Breiten  streuung als beim dargestellten Beispiel.

    Wie in     Fig.    7 und 8 dargestellt ist, liegt der  Glühkörper 15 in der Symmetriemeridian  ebene der     Verspiegelung.    Besonders brauch  bare Ergebnisse können jedoch auch erzielt  werden, wenn die Ebene des     Glühkörpers     einen Winkel von höchstens<B>30'</B> mit dieser       Symmetriemeridianebene        einschliesst.     



  Die Lage des Kolbenhalses     ist    weitgehend  willkürlich. In den     Fig.    9 und 10 ist eine  Lampe dargestellt, bei der die Halsachse<I>NN</I>  senkrecht zur     Kolbenlängs-    und Umdrehungs  achse     EE    steht. Diese Achsen können jedoch  miteinander einen beliebigen Winkel ein  schliessen; in bezug darauf sei auf     Fig.    4 ver  wiesen, wo die Halsachse mit der Umdre  hungsachse     übereinstimmt.     



  In     Fig.    9 und 10 sind zwei Ausführungs  beispiele einer zu der     Beleuchtungsvorrich-          tung    gehörenden Armatur dargestellt.  



       Fig.    9 zeigt eine solche Armatur, die im  wesentlichen aus einem Bodenteil 17 und  einer schräg zu diesem Bodenteil angeord  neten Vorderwand 18 zusammengebaut ist,  wobei zwecks     Vereinigung    dieser Teile zu  einer Einheit der Hinterteil 19 und die Sei  tenteile 20 und 21 angebracht sind. Die Lage      der Lampe 9 ist schematisch dargestellt. Die  Lampenfassung kann aber auch durch den  Bodenteil getragen werden.  



  Die Armatur nach     Fig.    10 weist insofern  eine Abweichung auf, als der Boden 1 7 mit  einem Vorderteil 2? von gekrümmter Form  verbunden ist, der gleichzeitig die Seitenteile  ersetzt, während der Boden und der Vorder  teil beide mit     einem    Hinterteil 23 verbunden  sind.  



  Es ist ersichtlich, dass sich besonders die  Armatur nach     Fi-.    9 zum Unterbringen meh  rerer Lampen 9 eignet, so dass in diesem Fall  diese Armatur sich zum Beispiel der ganzen  Seitenwand eines zu beleuchtenden Raumes       entlang    erstrecken kann.  



  Es ist von der     Annielderin    gefunden wor  den. dass eine besonders wirksame Flächen  beleuchtung erhalten wird, wenn die Licht  duellen in einer Armatur nach     Fig.    9 in einer  Entfernung von 1 m voneinander angeordnet  sind. Die     entsprechende    Entfernung bei der       ,ui    Hand von     Fig.    1 und 2 beschriebenen,  schon bekannten Anordnung beträgt höch  stens 40 cm, so dass auch ein Vorteil der     Be-          leuchtungsvorrichtung    nach     Fig.    9 in der grö  sseren Lampenentfernung liegen kann.

   Das  ausgestrahlte Licht wird auf eine wesentlich       wirtscliaftlicbere        'N#@Teise    als bei der bekannten  Ausführung auf die zu beleuchtende Fläche  verteilt.  



  Ferner ist es möglich, die     Vorderteile    18       bezw.    22 aus durchscheinendem     lichtzer-          streuendem    Stoff herzustellen. Der Lampen  halter ist     vorzugsweise    in der     Höbenrichtung     verstellbar in der Armatur angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beleuchtung einer ebenen Fläche mit einer in einer Armatur angeord neten Glühlampe, wobei die beleuchteten Flä chenteile mit um so grösserer Lichtstärke an gestrahlt werden, je weiter sie von der Arma tur entfernt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühlampe einen teilweise verspiegel- ten als Umdrehungskörper ausgebildeten Kol ben und einen Glühkörper, welcher zwischen dem verspiegelten Kolbenteil und der Umdre hungsachse des Kolbens gelegen ist, aufweist, und dass die Umdrehungsachse rechtwinklig zur Fläche steht, das Ganze derart, dass wenigstens in der Schnittlinie der Symmetrie ebene des verspiegelten Kolbenteils mit der Fläche,
    der von der Armatur entferntere be leuchtete Flächenteil von dem durch den ver- spiegelten Kolbenteil reflektierten Licht und der nähere beleuchtete Flächenteil praktisch nicht von diesem Licht sondern von dem von der Armatur reflektierten Licht beleuchtet wird, und dass die Armatur wenigstens die von der Lampe ausgehenden, nicht gegen die Fläche gerichteten Lichtstrahlen abfängt, deren rückwärtige Verlängerungen einen Winkel von mehr als 40 mit der Fläche bilden. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der für Licht durchlässige Kolbenteil die austretenden Lichtstrahlen streut.
    \?. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Armatur einen Bodenteil und eine schräg zu diesem Boden angeordnete Wand aufweist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenteil der Armatur die Lampenfassung trägt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lampenfassung ver stellbar in der Armatur angebracht ist. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Innenseite der Armatur diffus reflektierend ist.
CH216539D 1937-05-04 1938-05-04 Einrichtung zur Beleuchtung einer ebenen Fläche. CH216539A (de)

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