CH216557A - Anordnung zur Abstimmung eines Hohlraumresonators. - Google Patents
Anordnung zur Abstimmung eines Hohlraumresonators.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P7/00—Resonators of the waveguide type
- H01P7/04—Coaxial resonators
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Description
Anordnung zur Abstimmung eines Hohlraumresonators. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Abstimmung eines Hohlraumresonators, insbesondere eines kreiszylinderf örmigen Hohl raumes. Ein allseitig von metallischen Wän den umschlossener Hohlraum besitzt eine An zahl verschiedener diskreter Eigenschwingun gen, deren Frequenzen durch die Abmessun gen des Hohlraumes gegeben sind.
Die Grundwelle, in der ein kreiszylindrischer Hohlkörper vom Radius R erregt werden kann, besitzt die Wellenlänge @ = 2,61 R. Ausserdem kann der Zylinder noch in mehre ren Oberwellen erregt werden, wobei stets die Feldstärke in Richtung der Zylinderachse homogen ist, während sie in Richtung des Zylinderdurchmessers von einem Maximum in der Achse nach aussen hin gemäss einer Besselschen Funktion abnimmt.
Setzt man in einen derartigen zylinderförmigen Hohlraum eine achsparallele radiale Wand hinein, wel che sich von der Achse bis zur Mantelfläche erstreckt, so geht die Wellenlänge der Eigen- welle auf den Wert A = 2,05 B herunter. Eine noch niedrigere Welle ergibt sich für einen Halbzylinder, d. h. wenn der Hohlraum in seinem ganzen Durchmesser durch eine Trennwand in zwei Teile geteilt ist. Die Wellenlänge der Grundwelle beträgt dann .i = 1,69 R.
Bei der Erfindung soll von dieser Eigenschaft Gebrauch gemacht wer den, um eine kontinuierliche Abstimmbarkeit des Hohlraumes auf beliebige, innerhalb eines bestimmten Bereiches liegende Frequenzen zu ermöglichen.
Gemäss der Erfindung ist eine Anordnung zur Abstimmung eines Hohlraumresonators dadurch gekennzeichnet, dass in einem rota- tionssymmetrischen Hohlraum zwischen Mit telachse und Mantelfläche eine feste und eine bewegliche, die Mittelachse als gante ent haltende Wand angeordnet ist, und dass die bewegliche Wand um die Mittelachse dreh bar ist.
Die Erfindung soll an Hand der Abbil- dungen durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Abb. 1 zeigt einen kreiszylinderförmi- gen abstimmba.ren Hohlraumresonator 1 im Grundriss. Zwischen der Achse des Hohl zylinders 1 und seiner Mantelfläche ist ein radiales Blech 2 fest angeordnet, welches von der Grundfläche bis zur Deckfläche des Zy linders reicht. Ein zweites ähnliches Blech 3 ist mit der drehbaren Achse 4 fest verbunden, so dass zwischen den Blechen 2 und 3,ein ver änderlicher Sektor vom Winkel g@ eingestellt werden kann.
Je nach der Grösse dieses Sek tors sind die anregbaren Eigenfrequenzen verschieden, so dass hier also mit den einfach sten Mitteln ein abstimmbarer Hohlraum resonator aufgebaut ist. Die Abhängigkeit der Wellenlänge i vom Sektorwinkel q) ist in Abb. 2 durch die Kurve dargestellt. Wie man sieht, ändert sich die Wellenlänge<I>i,</I> rnit < p von Null bis zum Wert 2,05 R bei q% = 360 .
Im letzteren Fall liegt die Wellenlänge vor, die bei einer einzigen zwischen Achse und Mantelfläche radial angeordneten Wand vor handen ist. Die waagrechte Linie oberhalb der Kurve gibt den Wert der Eigenwelle des Resonanzraumes von 2,61 R an, wenn über haupt keine Wände innerhalb des Raumes vorhanden sind.
Uni einen guten Übergang der Hoch frequenzströme zwischen der beweglichen Wand und den festen Hohlraumwänden zu gewährleisten, sind an der beweglichen Wand Laschen 5 und 6 angebracht, welche gut an den Hohlraumwänden anliegen und so einen galvanischen Schluss mit denselben her beiführen. Ferner wirken diese Laschen gleichzeitig als Führungen, so dass ein Ver kanten der beweglichen Wand unmöglich wird.
Die Ankopplung weiterer Schaltmittel, wie Röhren, Detektoren usw., kann durch Koppelschleifen, welche von der Mantelfläche her in den Sektor T hineinreichen, geschehen. Es können auch in an sich bekannter Weise die Röhren oder Detektoren in dem Hohlraum selbst untergebracht sein.
Die Erfindung ist nicht auf kreiszylin- derförmige Hohlraumresonatoren beschränkt, sondern kann selbstverständlich bei allen ro tationssymmetrischen Hohlraumformen, z. B. bei toroidfiirmigeri Hohlräumen. angewandt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Abstimmung eines Hohl- raumresonators, dadurch gekennzeichnet, dass in einem rotationssymmetrischen Hohlraum zwischen Mittelachse und Mantelfläche eine feste und eine bewegliche, die Mittelachse als Kante enthaltende Wand angeordnet sind, und dass die bewegliche Wand um die Mittel achse drehbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE216557X | 1939-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH216557A true CH216557A (de) | 1941-08-31 |
Family
ID=5829721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH216557D CH216557A (de) | 1939-11-16 | 1940-10-24 | Anordnung zur Abstimmung eines Hohlraumresonators. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH216557A (de) |
-
1940
- 1940-10-24 CH CH216557D patent/CH216557A/de unknown
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