CH216667A - Verfahren und Webstuhl zum Weben von Stoffbahnen. - Google Patents
Verfahren und Webstuhl zum Weben von Stoffbahnen.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
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Description
Verfahren und Webstuhl zum Weben von Stoffbahnen. Das übliohle Weben von Stoffbahnen auf Webstühlen mit auf in .Schützen ,belagerten Spulen aufgebrachtem Schussfaden hat als bekannten Nachteil das besondere Maschinen erfordernde Umspulen des Sehussfadens auf .die Schützenspulen mit dem dadurch beding ten Zeitverlust.
Zur Behebung dieses Nachteils wurde vorgeschlagen, direkt von einer Grossreserve (Kreuzspulen usw.) Einzel- oder Doppel- schüsso durch Nadeln oder kleinere oder grössere Schützen in (las Webfach einzu tragen.
Um die Häufigkeit des Spulenwech- ,selns herabzusetzen, wurden anderseits Web- .stühle mit Grossraumspulen, die im Web- schützen .selbst angeordnet sind, verwendet, ,^o dass mit verhältnismässig .grosser Faden reserve gearbeitet werden kann.
Das Web verfahren mit der Grossraumspule ergibt ohne weiteres die normale Webkante, die durch fortlaufendes Einteagen des Schusses in die Webkette erzeugt wird.
Solche Web stühle mit Grossraumschützen sind aber anderseits in der Geschwindigkeit begrenzt durch die erforderliche Bildung eines grossen Faehets und den grossen Webladenweg, be dingt .durch die Schützendimensionen, die für die Grossraumspule notwendig sind;
.doch wurde dieser Nachteil bis heute wegen Er halt der solideren Webkante gegenüber dem Verfahren ohne dwrch das Fach durch- geführte Spulen in Kauf<U>g</U>eno<U>m</U>men.
Für das letztgenannte Verfahren ausgedachte Einzel- und Doppelschusswebstühle erzeugen eine Webkante, die erst durch verschiedene Hilfsmittel einigermassen :
die Solidität einer Dreher-,Sehnittkainteerreichen lässt. Diese Webstühle für Einzel- und Doppelechu3 mit Grossreserve sind Vollautomaten, die durch. Entnahme des .Schussmaterials ab Kreuz spule usw. die separate Schuss-:Spularbeit zum Wegfall bringen.
Ferner erlaubt :das auf diesen Webstühlen verwendete Web verfahren teilweise einen kleineren Fach- und Ladenweg und somit eine Steigerung der Tourenzahl. Diesen Vorteilen stehen allerdings, wie erwähnt, die unsolide Stoff kante und die heikle Apparatur für die Fadenspannung als Nachteil gegenüber.
Das Verfahren nach der Erfindung be sitzt die Vorteile des einen: Verfahrens unter Wegfall der Nachteile des andern Verfah rens. Gemäss dem Verfahren nach der Erfin dung erfolgt das Spulen selbsttätig und gleichzeitig mit dem Verweben des Schuss- faden,s auf dem Webstuhl selbst,
indem der Sehussfaden während des Webens selbsttätig von einer Grossschuss@reserve in eine Reihe von Schussspulenumgespult und diese Schussspulen nacheinander selbsttätig einem Schützen zugeführt und mittels letzterem in die Webkette eingetragen -erden.
Zweck- mässgerweise wird eine endlose Kette von Kleinkopien mit 112ess- oder sonstigen Kon- trollvorrichtungen erzeugt und die Klei:n- kops-Auswechslung durch Einstellung auf eine bestimmte Webbreite resp. Schussza.hl bewerkstelligt.
Die Erfindung betrifft auch einen Web etuhl zur Durchführung des erfindungs gemässen Verfahrens. Zweckmässigerweise wird bei einem solchen ein. @Vebschützen verwendet, der eine mit einer Einfüh-rungrs- öffnung versehene Ausnehmung zur Auf nahme eines Kleinkopses, sowie einen unter Fedem-irkung in der Schliesslage gehaltenen Deckel besitzt, der,
beim Einführen eines Kleinkopses durch die Einführunb öffnung hindurch in die Ausnehmung hinein, aus weicht und den eingeführten Klcinkops durch Zurückgehen in die Ausgangslage in die Ausnehmung einschliesst.
Im, übrigen weist bei dieser bevorzugten Ausführungsform .des Webstuhls der Schüt zen -wie üblich einen FadenfühTerstift und eine Fadenbremse auf.
Auf der Zeichnung sied Ausführun-sbei- spiele des erfindungsgemässen Webstuhls dargestellt, au Hand deren auch Durchfüh rungsbeispiele .des erfindungsgemässen Vor fahrens erläutert sind, und zwar zeigt: Fig. 1 schematisch das Umspulen einer Grossreserve an Schussmaterial auf eine grosse Anzahl kleiner Spulen (Kleinkopae);
Fig. 2 und 3 zeigen einen Webschützen in Seitena.n,-icht und .im Grundriss, letzteren ohne den Klappdeckel des Schützen; Fig. 4, 5 und 6 vera:nechaulichen den Quemchmibt dieses Schützen nach der Linie g-B von Fig. 2 bei verschiedener Stellung des Klappdeckels;
F@i,g. 7 stellt schematisch einen Teil eines Webstuhls dar.
Die in Fig. 1 dargestellte Umspu@lvorrich- tung ist ein Teil des Webstuhls. Sie wickelt, während des Webens, angetrieben durch das Getriebe 9, den .Schussfaden von der Gross- reserve 1, beispielsweise einer Kreuzspule,
fortlaufend ab und erzeugt in bekannter Weise die zusammenhängenden Kleinkopsse 2, die selbsttätig .in ein mit der Spülspindel rotierendes Rohr 4 eingerchobeu werden.
Da bei ist die Fadenlänge dieser Schussspulen 2 so bemessen, @dass mit einer derselben stets eine grössere Anzahl Schüsse eingetragen wird,
und in gleichbleibenden Abständen in der Ware das Fadenende der verwobenen und der Fadenanfang einer .nennen Schuss- spule auftreten. Eine bekannte und daher nicht dargestellte Einrichtung schneidet den Schussfaden zwischen dem ersten und dem zweiten Kops ab und schiebt den ersten Kops
.in einen Webschützen 5.
Der Schussfaden wird nun in bekannter Weise mittels .dieses spindellosen Schützen in das ,durch. die Kettfäden 3 gebildete Fach eingetragen.
Der in Fig. 2 bis 6 dargestellte Schützen 10 weist einen seitwärts offenen, sieh über einen Teil der Länge desselben erstreckenden Längsschlitz 12 auf mit drei Erweiterungen 13, 14 und 15.
Der Zweck der Erweiterung 13 ist nachstehend beschrieben. Die Erweite- rung 14 endhält eine aus Stoffbelägen 16 ge bildete Fadenbremse, und die nach aussen trichterförmig verlaufende Erweiterung 15 geht von einer annähernd zylindrisohen Aus- nehmung 17 aus,
die zur Aufnahme des Kopses 2 dient.
Der Deckel 19 des Schützen ist nach oben aufklappbar, indem er zwischen Schar- niemtiften 20 gelagert ist, welche in beson- deren, in den Schützen eingepassten Teilen 2,1 gehalten sind.
Die mittels Schrauben 22 am Schützen gehaltenen Teile 21 enthalten in :einer zu den Scbarnienstiften konzentrischen Bohrung eine Schraubenfeder 23, deren Enden einer seits im Teil 21 und au:dernends im Klapp deckel 19 gehalten sind.
Die Federn 23 sind vor dem Einsetzen ihrer Enden in die Lager- rjohrungen tordiert, so da.ss sie bestrebt sind, den Klappdeckel 19 in der .in .den Fig. 2, 4 und 6 gezeigten Schliesslage zu halten:, wo durch :der Kops 2 in der Auenehmun:g 17 ge halten ist.
Ein Stift 24 ist in den Klappdeckel 19 eingesetzt und ,ragt .in der Schliesslage des letzteren in eine Bohrunb 25 des Schützen- bodeno.
Der vom Kops 2 abgezogene Faden läuft hinter dem iSitift 24 durch, und zwar bis zum vollständigen Verbrauch des Kopses..
Der Ersatz des verbrauchten Kopses dlumch einen neuen erfolgt durch Einstossen dies letzteren mittels Stösseln 26. Diese druckenden Kops 2 (Fig. 4 bis 6) in die Er- -eiterung 15, wobei die kon.isehe Form der- :selben bewirkt, dass unter dem Drucke des Kopses der Deckel 19, entgegen :
der Wir kung der Federn 23, ausweicht, so dass der hops 2 in die Ausnehmung 17 :gelangt. Hier auf schliesst sich der Deckel 19 wieder, wo durch der hops 2 in der Aus.nehmung ge- halten: wird.
Mit :den -Stösseln 26, die in der unten mit Bezug auf Fig. 7 angegebenen Weise be tätigt werden, bewegt sich ein Stift 27 gegen den Schützen 11 hin, welcher Stift 27 den vom Kops abzuziehenden Faden F erfasst und hinter den Stift 24 bringt, wobei der Stift in :die Erweiterung 13 eintreten kann, die ein Schliessen -des Klappdeckels ermög licht, auch wenn sieh :
der Stift 27 im Schüt zen befindet, wodurch der ablaufende Faden F hinter den Führungsstift 24 gebracht wird.
Wie ersichtlich, erstreckt sieh der Klapp deckel 19 nur über einen Teil der Schützen länge und der Schützenhöhe bezw. -breite. Dadurch behält :der Schützen genügend Festigkeit, da keine vollständige Durch- bre:chung dar Seiten vorhanden ist.
Nach dem mittels des ,durch Fiig. 7 gche- matisch dargestellten Webstuhls :
durvhge- führten Verfahren werden die auf bekannte Weise aus der Grossreserve 1 hergestellten Kleinspulen 2 (Kopse) von einer bekannten und daher nicht dargestellten F'adenab- schneidvorrichtung, die den Faden zwischen den Spulen durchsehneidet, durch FühTun- gen <B>M</B> in Behälter 32 geleitet (nur einer ge zeichnet), in denen immer mehrere Spulen in Reserve bleiben.
Die oberste Spule 2 wird in grösseren Intervallen durch einen, von einem zweiarmigen Hebel 34 :getragenen Fühler 36 abgetastet. Der Hebel 34 wird durch eine Nockenscheibe 37 ausgeschwun- gen und bewegt sich hernach unter dem Ein fluss einer in der Zeichnung nicht wieder gegebenen Feder in die gezeichnete Ruhe- stellung. Der Hebel 34 ist anderseits an
einen Quecksilberschalter<B>38</B> angeschlossen, durch :den der die Umspulvorrichtung an treibende, nicht :dargestellte Elektromotor ein- und ausgeschaltet wird: in dem Sinne, da.ss, wenn nach einer Betätigung des Hebels 34 durch :die Hubscheibe 37 bei. Beginn der Rückechwwngung des Hebels der Fühler<B>36</B> gegen eine Spule 2 stösst, der Hebel 3,4 nicht in :
die (.gezeichnete) Endstellung zuTück- geh:en und damit auch der Quecksilberschal- ter 38 seine Schliesslage nicht erreichen kann..
Der Stromkreis des genannten Elektromotors und damit die Tätigkeit :der Spulvo@rrichtung bleiben also unterbrochen., bis :der Fühler 36 nicht mehr auf eine .Spule 2 trifft, so dass der Hebel 34 in seine (gezeichnete) Endlage zurückschwingen kann.
Durch @diese Um echalteinrichtun,g wird die Produktion der auf Überproduktion eingestellten Umspuil- vorrichtung der Leistung, d. h. :dem Spulen verbrauch :des Webstuhls angepasst.
Zum Abtasten der in :den ;Schützen ein- gesetzten Spulen 2 dient ein von einer :dreh bar gelagerten Achse 39 getragener und unter leichter Feder- oder Gewichtsbelastung stehender Schussfühler 40 besonderer Aus-
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führung. <SEP> Wird <SEP> dieser <SEP> bei <SEP> nahezu <SEP> leergelaufe ner, <SEP> d. <SEP> h.
<SEP> bis <SEP> vielleicht <SEP> aluf <SEP> einen <SEP> Fadenrest
<tb> von <SEP> etwa <SEP> ? <SEP> m <SEP> Länge <SEP> abgewickelter <SEP> Spule <SEP> \?
<tb> durch <SEP> Nachgeben, <SEP> der <SEP> letzten <SEP> Fadenlagen
<tb> etwas <SEP> abgedreht <SEP> und <SEP> damit <SEP> auch <SEP> die <SEP> ilin
<tb> trabende <SEP> Achse <SEP> 39 <SEP> leicht <SEP> gedreht, <SEP> so <SEP> bringt
<tb> ein <SEP> von <SEP> dieser <SEP> letzteren <SEP> getragener <SEP> Hebelarm
<tb> 4? <SEP> eine <SEP> von <SEP> einem <SEP> Schwingarm <SEP> 44 <SEP> getragenfKlinke <SEP> I6 <SEP> vor <SEP> einen <SEP> Absatz <SEP> 48 <SEP> eines <SEP> @@@inkel hebele <SEP> 50.
<SEP> Dieser <SEP> letztere <SEP> erhält <SEP> durch <SEP> eine
<tb> auf <SEP> der <SEP> untern <SEP> Webstuhlwelle <SEP> 5? <SEP> 5itzc,nde
<tb> H@ubscheibe <SEP> 54 <SEP> eine <SEP> hin- <SEP> und <SEP> herg <SEP> hende
<tb> Schwingbewegung. <SEP> Ist <SEP> die <SEP> Klinke <SEP> 4(-i <SEP> in <SEP> der
<tb> oben <SEP> erwähnten <SEP> Weise <SEP> in <SEP> den <SEP> Bereich <SEP> des
<tb> Absatze,s <SEP> 48 <SEP> des <SEP> Winkelhebels <SEP> 5i1 <SEP> gelangt.
<SEP> so
<tb> ,wird <SEP> durch <SEP> sie <SEP> die <SEP> durch <SEP> die <SEP> 1-ful)sclieilie <SEP> 5-1
<tb> bewirkte <SEP> Winkeldrehung <SEP> des <SEP> @@"inkelhel>els
<tb> 511 <SEP> auf <SEP> die <SEP> den <SEP> Schwingami <SEP> -1 <SEP> -1 <SEP> tragende
<tb> Welle <SEP> 56 <SEP> übertragen.
<tb> Auf <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 56 <SEP> sitzt <SEP> ferner <SEP> ein <SEP> _Arm
<tb> 58 <SEP> fest, <SEP> der <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Stange <SEP> 6t) <SEP> @@elcakig
<tb> mit <SEP> einem <SEP> Hebel <SEP> 62. <SEP> verbunden <SEP> ist, <SEP> der <SEP> eine
<tb> Seheibe <SEP> 64 <SEP> trägt, <SEP> über <SEP> die <SEP> ein <SEP> Band <SEP> 61i <SEP> läuft,
<tb> das <SEP> über <SEP> eine <SEP> Antriebsscheibe <SEP> 68 <SEP> gelegt <SEP> ist
<tb> und <SEP> vorstehende <SEP> Stifte <SEP> <B>70</B> <SEP> trägt.
<SEP> Bei <SEP> der
<tb> Winkeldrehung <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 5(i <SEP> unter <SEP> der
<tb> Wirkung <SEP> der <SEP> Hubscheibe <SEP> 54, <SEP> durch <SEP> die <SEP> die
<tb> Scheibe <SEP> 64 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Band <SEP> 66 <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Weli lade <SEP> 72 <SEP> hin <SEP> bewegt <SEP> wird, <SEP> stösst <SEP> das <SEP> über <SEP> den
<tb> Hebel <SEP> 62 <SEP> vorstehende <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Stange <SEP> 60 <SEP> an
<tb> den <SEP> untern <SEP> Arm <SEP> eines <SEP> an <SEP> der <SEP> Lade <SEP> #.;
<SEP> elager ten <SEP> zweiarmigen <SEP> Hebels <SEP> 74, <SEP> ivodureli <SEP> der
<tb> obere <SEP> Arm <SEP> dieses <SEP> Hebels <SEP> den <SEP> Sch,@ilif < ideiii <SEP> h'
<tb> erfasst <SEP> und <SEP> in <SEP> den <SEP> Bereich, <SEP> eines <SEP> der <SEP> ain.
<tb> äussern <SEP> Ende <SEP> abgebogenen <SEP> Stifte <SEP> 70 <SEP> bringt.
<tb> Dadurch <SEP> wird <SEP> der <SEP> Sehussfa.den <SEP> aits <SEP> der
<tb> Schützenbahn <SEP> gebracht <SEP> und <SEP> auf <SEP> den <SEP> im
<tb> Schützen <SEP> noch <SEP> vorhandenen <SEP> Fadenrest <SEP> ein
<tb> Zug <SEP> ausgeübt. <SEP> Zugleich.
<SEP> hebt <SEP> ein <SEP> auf <SEP> der
<tb> Welle <SEP> 56 <SEP> sitzender <SEP> Arm <SEP> 76 <SEP> einen <SEP> auf <SEP> einer
<tb> Achse <SEP> 80 <SEP> sitzenden <SEP> Arm <SEP> 78, <SEP> wodurch <SEP> ein
<tb> auf <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 80 <SEP> festsitzender, <SEP> büge@fürmi ger <SEP> Arm <SEP> 82 <SEP> den <SEP> beweglichen <SEP> Klappdeckel <SEP> 19
<tb> des <SEP> Schützen <SEP> l<B>(</B>) <SEP> aufdreht, <SEP> um <SEP> den <SEP> Querstift
<tb> 24 <SEP> aus <SEP> der <SEP> Bohrung-- <SEP> ?5 <SEP> herauszubringen <SEP> und
<tb> damit <SEP> dem <SEP> Fadenrest <SEP> das <SEP> Austreten <SEP> aus <SEP> dem
<tb> Schützen <SEP> zu <SEP> ermöglichen.
<SEP> CGleiehzeitig <SEP> wird
<tb> durch <SEP> eine <SEP> Luftpumpe <SEP> 86, <SEP> die <SEP> ein <SEP> auf <SEP> der
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Achse <SEP> 8(<B>)</B> <SEP> festsitzender <SEP> Hebelarm <SEP> 84 <SEP> betätigt,
<tb> von <SEP> hinten <SEP> her <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Schlitz <SEP> 37 <SEP> der
<tb> hintern <SEP> @Schtitzenwand <SEP> Luft <SEP> in <SEP> den <SEP> Schützen
<tb> <B>1,0</B> <SEP> geblasen <SEP> und <SEP> damit <SEP> der <SEP> Fadenrest <SEP> hinaus getrieben.
<tb> Durch <SEP> die <SEP> schon <SEP> mehrfach <SEP> erwähnte
<tb> Mrinl@eldreh:
un" <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 56 <SEP> wird <SEP> auch <SEP> ein
<tb> auf <SEP> ihr <SEP> festsitzender <SEP> Arm <SEP> 88 <SEP> aufwärtsge scliwungen, <SEP> so <SEP> dass <SEP> das <SEP> freie, <SEP> gabelförmige
<tb> Ende <SEP> einer <SEP> Stange <SEP> <B>90.</B> <SEP> die <SEP> andernends <SEP> an
<tb> einen <SEP> zweiarmigen <SEP> Hebel <SEP> 94 <SEP> angelenkt <SEP> Ist.
<tb> vor <SEP> ein <SEP> an <SEP> der <SEP> Lado <SEP> 7 <SEP> 2 <SEP> befestigtes <SEP> #Stossstüek
<tb> 92 <SEP> gelangt. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> nüchs@ten <SEP> Vorwärts der <SEP> Fade <SEP> wird <SEP> daher <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 94
<tb> so <SEP> geschwungen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> an <SEP> seinen <SEP> obern
<tb> Arne <SEP> a.nge <SEP> schlossenen <SEP> Stössel <SEP> ?,6 <SEP> (siehe <SEP> Fio-.
<SEP> 3)
<tb> den <SEP> vor <SEP> ihnen <SEP> liegenden <SEP> untersten <SEP> der <SEP> im <SEP> Be li;lilter <SEP> 32 <SEP> befindlichen <SEP> Kopse <SEP> 2 <SEP> in <SEP> den <SEP> Schüt zen <SEP> 10 <SEP> sehieöt. <SEP> Zugleich <SEP> mit <SEP> den <SEP> Stiisseln <SEP> 26
<tb> wird <SEP> auch <SEP> der <SEP> Stift <SEP> 27 <SEP> in <SEP> den <SEP> Schützen <SEP> vor gestossen, <SEP> der, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> angedeutet., <SEP> den
<tb> neuen <SEP> Schussfaden <SEP> F <SEP> erfasst <SEP> und <SEP> hinter <SEP> den
<tb> Stift <SEP> 24 <SEP> bringt.
<tb> Bei.
<SEP> der <SEP> Winkeldrehung <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 56
<tb> wird <SEP> ein <SEP> von <SEP> ihr <SEP> getragener <SEP> S1x <SEP> rrliebel <SEP> 96
<tb> von <SEP> einer <SEP> Schaltklinke <SEP> 98 <SEP> abgezogen <SEP> und
<tb> (liesse <SEP> da <SEP> durch <SEP> zum <SEP> Eingriff <SEP> in <SEP> ein <SEP> Schaltrad
<tb> 7l)11 <SEP> freigegeben, <SEP> .das <SEP> auf <SEP> einer <SEP> von <SEP> der <SEP> Kur fel\velle <SEP> <B>102</B> <SEP> aus <SEP> angetriebenen <SEP> Welle <SEP> <B>104</B>
<tb> füst.slitzt. <SEP> Damit <SEP> gehingen <SEP> die <SEP> mit <SEP> der <SEP> die
<tb> Selialtklinke <SEP> 98 <SEP> tra,-endcn <SEP> Scheibe <SEP> fest <SEP> ver 1>midenen.
<SEP> Hubsclieil@en <SEP> 1()(i <SEP> in <SEP> I)rthung, <SEP> die
<tb> Hebel <SEP> 108 <SEP> ausschwingen, <SEP> die <SEP> @dureh <SEP> Stoss <B>110</B> <SEP> eine <SEP> Stange <SEP> 112 <SEP> gegen <SEP> die
<tb> unterste <SEP> der <SEP> im <SEP> Behälter <SEP> 32 <SEP> befindlichen
<tb> Spulen <SEP> 2 <SEP> bewegen.
<SEP> wo <SEP> sie <SEP> den <SEP> Fadenanfang
<tb> 11-1# <SEP> erfasst <SEP> und <SEP> herauszieht, <SEP> wodu,rcli <SEP> dieser
<tb> für <SEP> den <SEP> niielieten <SEP> Spule <SEP> n-,vechsel <SEP> in <SEP> Bereit seliaft <SEP> gebracht <SEP> wird.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> ersichtlich, <SEP> dass <SEP> mit <SEP> dem <SEP> erfin dunggemässen <SEP> Verfahren <SEP> das <SEP> eigentliche
<tb> Umspulen <SEP> von <SEP> einer <SEP> Grossreserve <SEP> auf <SEP> Schuss spulen, <SEP> insbesondere <SEP> Kleinkopse, <SEP> ausserhalb
<tb> lind <SEP> unabhängig <SEP> vom <SEP> -Webstuhl <SEP> vermieden
<tb> wird, <SEP> indem <SEP> nunmehr <SEP> auf <SEP> dem <SEP> letzteren <SEP> das
<tb> Spulen <SEP> und <SEP> Weben <SEP> gleiehzeit@g <SEP> und <SEP> selbst tätig <SEP> erfolgt.
Die für eine bestimmte 'V#Tarenbreite und eine bestimmte Schusszahl erforderliche Fadenlänge eines Kleinkopses kann vorteil haft genau bemessen werden., damit der Spule.nwechsssl der stets genau dieselbe Fadensänge aufweisenden Kleänkopse in Ab hängigkeit z. B. von einem Schusszähler ge bracht werden kann.
Statt der dargestellten Kreumpule kön nen als Grossschussreserve auch Rundspulen, Spinn- oder Zwirnspulen oder Spulstränge verwendet werden.
Die Vorrichtungen zum Erzeugen der Kleinkopie können an jedem Webstuhl auch mehrfach vorhanden sein, wobei die erzeug ten Spulen, speziell Kleinkopie, von den Spulspindeln in ein.,Sammelrohr, einen Sam melkanal .oder eine Sammeltrommel fallen, aus welchem :Sammelorgan :
das Einsetzen in den :Schützen erfolgt.
Der vorstehend beschriebene und in den Fig. 2 bis 6 dargestellte Webschützen ist auch für andere als das vorliegende @.Teb- verfahren verwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Weben von Stoffbahnen auf Webstühlen, :dadurch gekennzeichnet, dass dauSpulen selbsttätig und gleichzeitig mit dem Verweben des Schussfadew auf dem Webstuhl selbst erfolgt, und dass der Schuss- fa.den während des Webens selbsttätig von einem Grossschuss:reserve in eine Reihe von Schussspulen umgespult, und diese Schuss- spulen naeheinander @selbsttätig einem Scl-Lüt- ze:n zugeführt und mittels letzterem in die Webkette eingetragen werden. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der selbsttätige Ersatz der Klei.ükopse im :Schützen in Ab hängigkeit von der Warenbreite vom Schuss- zähler aus eingeleitet wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, :da- diurch gekennzeichnet, dass die durch. den Schuss:fa.den miteinander verbundenen K.lein- kopse in ein mit der .Spulspindel umlaufen- des Rohr eingeschoben werden, :der vorderste Kops beim :Spulenwechsel selbsttätig vom nachfelgenden abgetrennt und in;den Web- schützen .eingesetzt und mittels desselben eingetragen wird. 3,. Verfahren :nach Patentanspruch I, :da= durch gekennzeichnet, dass @da"s Umspulen- zu Kleinkopien auf mehreren iSpulspindeln vor- genommen wird und die erzeugten Klein- kopee einem Sammelorgan zugeführt, von dort in !den Webschützen eiage6etzt und Ver woben werden.4. Verfahren nach Iatentanspiwch I, da durch gekennzeichnet, dass die @Schussspulen zunächst in :einen :zur Aufnahme mehrerer solcher :Sp:ulen bestimmten Behälter gebracht und von diesem aus selbsttätig in -den Web- sehützen abgegeben werden. 5. VerfahTen mach Unteranspruch 4, da- du rch gekennzeichnet, dass in .dem Behälter die für die letzteinführbare :Schussspule vor gesehene :Stelle periodisch abgetaetet wird, und dass, solange an dieser 'Stehle eine Spule vorhanden dst,die Herstellung und die Zu fuhr weiterer Sehussspulen unterbrochen bleibt zwecks Anpassung der Produktion so lcher :Spulen an den Verlauf des Web- vorganges. 6.Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Fadenanfang der im Behälter zur Überführung in den Webschützen beim nächsten Spuleneinsatz bereitstehenden Sthussspule selbsttätig erfasst wird. 7.Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die .'Schussspule aus :dem Behälter von der Seite her in :den Webschützen eingeschoben wird unter Aus- sch.wenken :des sich nachher unter Feder wirkung wieder schliessenden Deckels des Schützen, und dass bei diesem Einschieben :der Spule in :den Webschützen der Faden- anfang gleichzeitig in eine Fadenbremse und hinter einen Fadenleitstift gebracht wird. B.Verfahren na ach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, @dass bei nahezu ab gelaufener :Schossspule :durch einen sie ab- tastenden Schossfühler eine Bewegung für den Einsatz einer frischen Spule in den websehüt.zen eingeleitet -wird. 9.Verfahren nach den L: nteransprüchen -r und B. dadurch o-ekennzeichnet, dass bei der Einleitung der Bewegung für den Einsatz einer frischen Spule der Deckel des Schützen ausgeschwenkt und damit der Fadenleitstift aue eseiner Lage vor dem Fadenrest entfernt wird, und dieser Rest aus dem Schützen ent fernt wird.PATENTANSPRUCH II: Webstuhl zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine U mspulvorriclitung, .die den Schossfaden, von einer Grossreserve ab- und auf eine Reihe von Sclnissspulen wickelt, durch eine Fadenabschneidvorriclrtung, um den Schossfaden zwischen den einzelnen Spu len zu durchschneiden, und durch eine Füh rung, um die Spulen nacheinander einem Webschützen zuzuführen.UN TERAN SPRüCHE 10. Webstuhl nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen auf -der Weblade angeordneten Behälter (32), dem die ein- zelnen Sehussspulen (2)von der Fadenab- ach neidvorriehtung weg zugeführt werden und durch eine die Stelle für die letzte ein führbare Schossspule periodisch abta,stende Fühlerv orrichtung (34, 36), durch die bei vollem Behälter, zwecks Regelung der Pro duktion der Umspulvorrichtung,der Strom kreis eines die Umspulvorrichtung betätigen- den Elektromotors unterbrochen wird. 11. Webstuhl nach Patentanspruch 1I. gekennzeichnet durch einen Webschützen (10), der eine mit einer zieh nach aussen er weiternden Einführungsöffnung (15) ver sehene Ausnehmung (1"i) zur Aufnahme eines Kleinkopses (?) aufweist, sowie einen unter Federwirkung in der Schliesslage ge haItenen, aufklappbaren, Deckel (19), der,beim Einführen eines Kleinkopses durch die Einfühiraingsöffnung (15) hindurch in die Ausnehmung (17) hinein, ausweicht und den ein-ceführten Hops durch Zurückgehen in die Ausgangslage in die Ausnehmung ein- schlie3t. 12.Webstuhl nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Webschütze (111) auf der von der Ausnehmung (17) ab gewandten Seite einer Fadenbremse (16) am ausschwenkbaren Deckel (19) einen vor- etehendenStift (24) trägt, der bei eingesetz tem Kleinkops in eine am Boden des Schützen befindliche Bohrung (25) eingreift und als Fadenleitstift dient.13. Webstuhl nach Patentanspruch II, gekenuze@ichnet durch eine Welle (56), die bei Erschöpfung der @Schussspule im S.chüt- zen durch die Vermittlung eines Fühlers (40) in Antriebverbindung mit einer zweiten Welle (52) gebracht wird und infolge der dadurch erhaltenen Winkeldrehung eine Vorrichtung (64, 66, 70, 74)zum Entfernen deo Schossfadens aus der Schützenbahn, eine zweite Vorrichtung (76, 78, 82) zum Auf klappen des Deckels (19<B>)</B> des Schützen.eine Luftpumpe (86) zum Herausblasen des Fadenrestes aus dem Schützen und eine dritte Vorrichtunig ('94, 26) zum Einführen einer frischen Spule in den Schützen be- tätigt. 11.Webstuhl nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass .durch die Wii1- keldirehung der von der zweiten Welle (52) aus betätigten ersten Welle (56) eine von einer Kurbelwelle (102) aus antreibbare vierte Vorrichtung (110.112) zum Erfassen und Ausziehen des Fadenanfanges (11-1) der für die Überführung in den \@'ebsehützen beim nächsten Spuleneinsatz bereitstehenden Schossspule in Tätigkeit gesetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH216667T | 1941-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH216667A true CH216667A (de) | 1941-09-15 |
Family
ID=4449733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH216667D CH216667A (de) | 1941-02-03 | 1940-10-11 | Verfahren und Webstuhl zum Weben von Stoffbahnen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH216667A (de) |
-
1940
- 1940-10-11 CH CH216667D patent/CH216667A/de unknown
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