CH216729A - Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, die dem durch Halogene und deren Verbindungen hervorgerufenen Lochfrass nicht unterliegen dürfen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, die dem durch Halogene und deren Verbindungen hervorgerufenen Lochfrass nicht unterliegen dürfen.

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CH216729A
CH216729A CH216729DA CH216729A CH 216729 A CH216729 A CH 216729A CH 216729D A CH216729D A CH 216729DA CH 216729 A CH216729 A CH 216729A
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CH
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halogens
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Aktiengesellsch Edelstahlwerke
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Deutsche Edelstahlwerke Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/40Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel
    • C22C38/44Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel with molybdenum or tungsten

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, die dem durch Halogene und deren       Verbindungen    hervorgerufenen Lochfrass nicht unterliegen dürfen.    Bei der     Herstellung    von korrosions  beständigen Gegenständen ergeben sich be  sondere Schwierigkeiten, wenn diese Gegen  stände gegen den sogenannten Lochfrass be  ständig sein sollen. Der Lochfrass wird be  kanntlich hervorgerufen durch. Halogene und  deren Verbindungen, wobei insbesondere die       wässrigen    Lösungen der Halogensalze zu  dieser Werkstoffzerstörung Veranlassung  geben.

   Für korrosionsbeständige Gegenstände  werden vornehmlich     Chrom-Nickel-Stahl-          legierungen    verwendet, und es hat sich ge  zeigt, dass diese gegen den Lochfrass nicht  oder nur sehr ungenügend beständig sind.  Bisher ist erst ein Werkstoff bekannt ge  worden, der eine gewisse     Beständigkeit    gegen  den als Lochfrass bezeichneten örtlichen An  griff durch Halogene und Halogenverbin  dungen aufweist.

   Es handelt sich dabei um  einen     Chrom-Nickelstahl    vorzugsweise in der  Zusammensetzung     1$@%    Chrom, 9     %    Nickel,    in welchem gleichzeitig ein erhöhter     3Iangan-          gehalt    neben     Molybdän    vorgesehen wird oder  ein gleichzeitiger Gehalt an     Niob    und       Molybdän.    Es hat     sich    jedoch gezeigt, dass  diese Legierung zwar einer kurzfristigen  Einwirkung von Halogenen und Halogen  verbindungen standhält, dass sie, aber bei  einer lang andauernden -Einwirkung der ge  nannten     Mittel    dem Lochfrass ebenfalls unter  liegt.

   Der Werkstoff nach dem bekannten  Vorschlag kann daher nicht     als    vollkommen  beständig gegen den Lochfrass angesprochen  werden.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass Chrom  Nickel-Stahllegierungen dem korrodierenden  Angriff von Halogenen und Halogenverbin  dungengewachsen sind, wenn     diese    Stähle  einen sich in bestimmten Grenzen bewegen  den gleichzeitigen Gehalt von Silizium und       Molybdän    aufweisen.

   Solche Stähle sind an  sich bekannt, aber es konnte nicht erwartet      werden, dass bei gleichzeitiger     Anwendung     bestimmter Silizium- und     Molybdängehalte     Werkstoffe erzielt werden, die     selbst    bei  lang andauernder Einwirkung der Halogene  und Halogenverbindungen, insbesondere der       wässrigen    Lösungen von Halogensalzen, dein  Lochfrass     nielrt    unterliegen     würden.    Dem  gemäss wird nach der Erfindung vorgeschla  gen, zur     Herstellung    solcher     Gegenstände,     die dem durch Halogene und deren Verbin  dungen, insbesondere deren Salze,

   hervorge  rufenen Lochfrass nicht     unterliegen    dürfen,       Chrom-Nickelstähle    zu verwenden. die 4     bis     20% Nickel (insbesondere 6-20 % ),     1(1-40        ar',     Chrom     (insbesondere        1.5-25%),   <B>1,5-3.5%</B>       Silizium    und<B>1-5%</B>     Molybdän    enthalten.  



  Der Kohlenstoffgehalt kann beliebig ge  wählt werden, jedoch wird man, wie für  diese Stähle im allgemeinen üblich, vorzugs  weise einen Gehalt von<B>0,3%</B> nicht     über-          schreiten.     



  An der     Erfindung    wird nichts geändert,  wenn die zu     verv-e        ndenden    Stähle ausser den       angegebenen        Legierungsbestandteilen    noch       geringe        ;

  Mengen    solcher Zusatzelemente ent  halten, wie sie für die verschiedensten  Zwecke derartigen Legierungen     zulegiert     werden, wie beispielsweise Wolfram, Titan,       Vana        din.       Die hervorragenden Eigenschaften der ge  mäss der     Erfindung    zu verwendenden Legie  rungen ergeben .sich aus den nachfolgend  aufgeführten     @'ergleiehsversuchen,    bei wel  chen ein chemisch-neutraler     Clirom-Nickd>l-          .stahl,    der nur mit     Niob    legiert ist (1), ferner  ein mit     Hiob    und     Molybdän    legierter.

         chemisch-neutraler        Chroni-Nicl@elstahl        (2?,     der nach dem     bekannten    Vorschlag     einc    ge  wisse     Be:st'ändin-keit    gegen     Lochfrass    auf  weist, mit einem Stahl, der     gemäss    der Er  findung (3<B>)</B>     verwendet.        werden    soll, in Ver  gleich     ge#etzt    sind.

    
EMI0002.0048     
  
    stahl <SEP> C <SEP> Cr <SEP> N <SEP> i <SEP> Si <SEP> <B>NI) <SEP> Q10</B>
<tb>  1 <SEP> <B>(1,09</B> <SEP> 18,32 <SEP> 8,31 <SEP> 0.53 <SEP> 1,08 <SEP>   2 <SEP> 0,10 <SEP> 17,85 <SEP> 9,12 <SEP> 0.61 <SEP> 0,92 <SEP> 2,11.
<tb>  3. <SEP> 0,09 <SEP> 17,22 <SEP> 10,05 <SEP> 2,14 <SEP> - <SEP> 2,08       Diese Stähle     wurden    in eine 10 %     ige          Natrium-Chloridläsung    eingetaucht, die mit  5 %     Eisen-Chlorid        versetzt    war, und zwar bei  Raumtemperatur.  



  Der Stahl 1 zeigte nach     100stündigem     Eintauchen sehr starken     Loohfrass,    während  nach     100stündigem    Eintauchen die Stähle 2  und 3 keinen Lochfrass aufwiesen. Nach  einem Eintauchen von 6 Wochen dagegen  zeigte auch .der Stahl 2     ausserordentlich        star-          ken    Lochfrass, während der Stahl 3 nach  dieser     Zeit.    noch vollkommen     lochfrassfrei     war.

   Der Stahl ist somit     hervorragend     geeignet für solche Fälle, in denen es auf  eine vollkommene Beständigkeit gegen Loch  frass ankommt.     Besondere    Anwendungsge  biete für die Erfindung sind die Herstellung  von Gegenständen, die dem Angriff von  See- und Brackwasser ausgesetzt sind und  von     Gegenständen    für die Textilindustrie,  die     vielfach    Chlor und     :sonstige    Halogene  enthaltenden Mitteln ausgesetzt sind, die  zum Behandeln der Textilien dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Gegen ständen, die dem durch Halogene und deren Verbindungen, insbesondere deren Salze, hervorgerufenen Lochfrass nicht unterliegen dürfen, gekennzeichnet durch die Verwen dung eines Chrom-Nickelstahls mit 4-20 Nickel, 10,.-40% Chrom, 1,5\3,5% Sili zium und 1-5 % Molybdän. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der verwendete Chroin-Nickelslahl einen Nickelgehalt von ()-:.)107(') und einen Chromgehalt von 15 bis 25 % aufweist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kohlenstoff gehalt des C.lironi-Nickelstahls <B>(1,3</B>% nicht übersteigt.
CH216729D 1939-02-03 1940-01-25 Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, die dem durch Halogene und deren Verbindungen hervorgerufenen Lochfrass nicht unterliegen dürfen. CH216729A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4640817A (en) * 1983-08-05 1987-02-03 Sumitomo Metal Industries, Ltd. Dual-phase stainless steel with improved resistance to corrosion by nitric acid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4640817A (en) * 1983-08-05 1987-02-03 Sumitomo Metal Industries, Ltd. Dual-phase stainless steel with improved resistance to corrosion by nitric acid

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