CH216807A - Schlitzmagnetronröhre mit vier oder mehr Anodensegmenten für ultrakurze Wellen. - Google Patents

Schlitzmagnetronröhre mit vier oder mehr Anodensegmenten für ultrakurze Wellen.

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CH216807A
CH216807A CH216807DA CH216807A CH 216807 A CH216807 A CH 216807A CH 216807D A CH216807D A CH 216807DA CH 216807 A CH216807 A CH 216807A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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    • H01J25/50—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field
    • H01J25/52—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode
    • H01J25/54—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode having only one cavity or other resonator, e.g. neutrode tubes
    • H01J25/56—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode having only one cavity or other resonator, e.g. neutrode tubes with interdigital arrangements of anodes, e.g. turbator tube
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21C—PRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C1/00—Pretreatment of the finely-divided materials before digesting
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Description


      Schlitzmagnetronröhre    mit vier odermehr Anodensegmenten für ultrakurze Wellen.    Die     Erfindung    betrifft eine Schlitz  magnetronröhre mit vier oder mehr     Anoden-          segmenten    für     ultrakurze    Wellen, bei der  durch     unmittelbare        Verbindung    gleichphasig  schwingender     Segmente    je an einem     Ende     des     agialsymmetrschen    Anodensystems zwei  Gruppen     gebildet    sind,     zwischen    denen ein  Schwinggebilde liegt.

   Bei     Magnetronröhren     mit     mehmfach        unterteilter    Anode ist es all  gemein üblich,     einzelne    Segmente unmittel  bar über     Verbindungsbügel        miteinander    zu  verbinden. Diese Verbindungsbügel hatten       jedoch    bisher stets den Nachteil, dass durch  ihre     Ausbildung    .eine     Unsymmetrie    in das       Elektrodensystem    gebracht wurde und die  gegenseitige     Segmeutkapazität    vergrössert  wurde.

   Es ergab sich .daher zumeist eine  gegenüber den     Erwartungen    unerwünschte       Vergrösserung    der     Wellenlänge.    Gegenstand  der     Erfindung    ist eine besonders vorteilhafte  Ausbildung des die     gegenphasigen    Segment  gruppen     verbindenden:    Schwingkreises; durch  die bei     normalen        Grössenverhältnissen    we-         sentlich    kürzere Wellen erzielt werden kön  nen.

   Die     Erfindung    besteht darin, dass das       Schwingsystem,das    ganze Anodensystem als       rotationssymmetrischer        Mantel    umgibt.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     erfiädungs-          gemässen    Röhre zeigt die     Fig.    1. Hierbei  kann     vorzugsweise    der Raum zwischen       Anodensegmenten    und     Kathode,    der durch  das     Schwinggebilde        S    nicht abgeschlossen  wird, durch besondere     Abdeckplatten    A ab  geschlossen     sein.    Diese     Abdeckplatten    sind       kapazitiv    mit der auf Erdpotential liegenden       Aussenseite,

  des        Schwinggebildes        S    gekoppelt,  so dass das     ganze    System keinerlei Strahlung  von sich gibt und daher     dämpfungsfrei     arbeitet. Die     Kathodenzuleitungen        können          ebenfalls    direkt     kapazitiv    mit den Platten A  öder dem Schwinggebilde     S    gekoppelt, das  heisst     hochfrequenzmässig    auf Erdpotential  gehalten     sein.     



  Das in     Fig:    1 dargestellte Ausführungs  beispiel bezieht sich der einfacheren     zeieh-          nerischen    Wiedergabe, wegen lediglich auf      ein     Vierschlitzmagnetron.    Von besonderem       Vorteil    wird die Erfindung jedoch bei. hoch       unterteilten    Anodensystemen mit zum Bei  spiel acht oder mehr Segmenten, da hierbei  das     Problem    bisher ungelöst war, die stö  renden Kapazitäten und den sonstigen     stö-          renden.    Einfluss der     Segmentverbindungs-          bügel    zu vermeiden.

   Ausserdem war bisher  noch keine konstruktiv günstige Lösung für  hoch unterteilte Röhren bekannt. Die Erfin  dung eignet sich selbstverständlich auch für  solche     Röhrenarten,,    bei denen jeweils zwi  schen zwei Schwingsystemen ein neutrales  Segment angeordnet ist. Die neutralen Seg  mente können dann untereinander durch  einen das System umgebenden     Ring    mitein  ander verbunden werden.  



  Bei ,der beschriebenen Röhre nach     Fig.    1  ist die Energieabnahme zum Beispiel so  durchzuführen, dass die Schwingenergie  durch     eine    Öffnung im Schwingsystem 8  oder in einer der     Platten    A hindurch     kapazi-          tiv,    induktiv oder galvanisch ausgekoppelt  wird.

       Diese    Ausführungsform eines     Schlitz-          magnetrons    hat den Vorteil, dass die     Induk-          tivität    des     Schwinggebildes    so klein gehal  ten werden kann, dass für eine gegebene  Welle die Anode und damit die wirksame  Länge der Kathode hinreichend gross werden  darf.

   Es     besteht    aber der Nachteil, dass die  Abstimmung von aussen praktisch nicht  merklich verändert werden kann.     Diesem     Übelstand abzuhelfen     ist        Gegenstand    der       weiteren        Ausführungsbeispiele    der Erfin  dung.  



  Dazu     wird,das        kreistopfähnlich    geformte       rotationssymmetrische    Schwinggebilde am  Umfang nicht völlig geschlossen und an die  schwingenden, die Anodensegmente tragen  den Seitenwände je ein Leiter eines Parallel  leitersystems angeschlossen. Durch Verschie  bung einer     Kurzs.chlussbrücke    längs des       Parallelleitersystems    ist es möglich, die       Eigenfrequenz    des     Schwinggebildes    in ge  wissen für die     Praxis    ausreichenden Gren  zen zu ändern;     ausserdem    ist ein derartiges  System imstande, eine verhältnismässig grosse  Schwingleistung abzugeben.

      In der Zeichnung     ist    ein Ausführungsbei  spiel einer solchen Röhre dargestellt, und  zwar     zeigt        Fig.    2 einen Aufriss und     Fig.    3  einen Grundriss des teilweise geschnittenen       Systems.        Das        kreistopfähnliche    Schwing  system T besteht aus zwei in ihrer Grund  form     kreisförmigen    ebenen     Metallplatten    D,  die am grössten Teil ihres. Umfanges durch  einen     Metallzylinder    Z verbunden sind. An  den ebenen     Platten    ist je ein Paar von Ano  densegmenten a und b befestigt.

   Die Kathode  k ist in der     Mitte        zwischen,    den Anodenseg  menten angeordnet und durch Öffnungen  ,der Stirnflächen D hindurchgeführt. Der       Entladungsraum    wird von einem zur Ka  thode parallelen Magnetfeld durchsetzt. Im  Betriebszustand schwingen benachbarte Ano  densegmente a und b in Gegenphase.

   Ein  Teil des     Wechselspannungsabfalles        tritt    be  reits längs der Anodensegmente auf, wäh  rend sieh der Rest auf die     kreisförmigen     Deckplatten D     und    den Zylinderumfang Z       verteilt.    Um die Kapazität der Anodenseg  mente gegen die ihnen gegenüberstehende       Deckplatte    D möglichst klein zu halten.  sind die freien Enden der     Anodensegmente,     wie aus     Fig.    2 ersichtlich, abgeschrägt. Der  längs der kreisförmigen Deckplatten auftre  tende Wechselspannungsabfall soll zur An  kopplung einer Energieleitung     verwendet     werden.

   Zu diesem Zweck ist ein Teil des  Zylindermantels Z     weggeschnitten    und an  dieser Stelle je ein Leiter eines     Parallel,lei-          tersystems   <I>L</I> mit den     Deckplatten   <I>D</I> ver  bunden. Da,     wie    bereits erwähnt, nur ein  Teil des Wechselspannungsabfalles. auf die       Anodensegmente        .entfällt,    muss das     Parallel-          leitersystem    einen kleinen Wellenwiderstand  haben, um gut angepasst zu sein.

   Zu     diesem     Zweck besteht das     Parallelleitersystem    nicht  aus Drähten, sondern 'aus flachen     Metallbä,n-          dern.        Fig.    4 zeigt den Übergang von Bän  dern auf Stäbe     unmittelbar    hinter dem Topf  kreis.

   Die Anpassung kann dadurch erleich  tert werden, dass die     Deckplatten    D an ihrer       Verbindungsstelle    mit dem Parallelleiter  system L nicht,     wie    in     Fig.    4 gestrichelt  eingetragen, in ihrer Grundform (Kreis) wei-           tergeführt    sind, sondern     dbrt    mit     sektorför-          migen        Ausschnitten        S    versehen sind. Der  Winkel     -dieses    Sektors     fliegt    zum Beispiel  zwischen 8 und 20', ist also sehr spitz.  



  Es ist nicht notwendig, .den Deckplatten  D Kreisform zu geben, sondern diese können  auch     quadratisch,    rechteckig oder vieleckig  geformt sein; in entsprechender Weise     iss     dann auch der     Verbändungsteil    Z auszu  führen.  



  Wenn man -an dem     Parallelleitersystem     eine     Kurzschlussbrüeke    vorsieht, die zweck  mässig     ausserhalb    des     Vakuumgefässes    ange  ordnet     wird,    kann man durch Verschiebung  derselben Änderungen in der Eigenfrequenz  des. Schwinggebildes von     beispielsweise    15  erzielen.

   Da derartige Schwinggebilde in  erster Linie für Zentimeterwellen in Frage  kommen, äst die erzielbare     Frequenzänderung     völlig     ausreichend,    um     das    System auf eine  vorgeschriebene     Betriebswelle    abzustimmen  oder     Ungenauigkeiten    bei der Herstellung       des    Systems, soweit sie sich auf die Be  triebsfrequenz auswirken, auszugleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schditzmagnetronröhre mit vier odermehr Anodensegmenten für ultrakurze Wellen, bei der durch unmittelbare Verbindung gleich- phasiger Segmente je an einem Ende des agialsymmetrischen Anodensystems zwei Gruppen gebildet werden, zwischen denen ein Schwinggebilde liegt, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schwinggebilde das ganze Anodensystem als rotationssymmetrischer Mantel mindestens grösstenteils umgibt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schlitzmagnetronröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathodenzuleitungen kapazitiv mit der Aussenseite des Schwinggebildes verbunden sind. 2.
    Schlitzmagnetronröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das kreistopfähnlich geformte Schwinggebilde am Umfang nicht völlig geschlossen und dort an die schwingenden, die Anodenseg mente tragenden Seitenwände je ein Leiter eines Parallelleitersystems angeschlossen äst.
    ä. Sahditzmagnetronröhre nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet; dass die Leiter des Parallelleitersystems aus flachen Metallbändern bestehen. 4.
    Schlitzmagnetro#nröhre nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwinggebilde aus zwei ebenen, je die Hälfte der Anodensegmente tragenden Plat ten besteht, die auf einem Teil ihres Umfan ges durch eine zu ihnen senkrecht stehende kreiszylindrische Metaallfläche verbunden sind.
    5. Schlitzmagnetronröhre nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ebenen Platten in der Nähe ihrer Verbin dungsstelle mit dem Parallelleitersystem sek torförmig ausgeschnitten sind.
CH216807D 1938-11-20 1940-09-11 Schlitzmagnetronröhre mit vier oder mehr Anodensegmenten für ultrakurze Wellen. CH216807A (de)

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