CH216819A - Elektrische Anheizvorrichtung für Elektrodensalzbadöfen. - Google Patents
Elektrische Anheizvorrichtung für Elektrodensalzbadöfen.Info
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/60—Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating
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- Resistance Heating (AREA)
Description
Elektrische Anheizvorrichtung für Elektrodensalzbadöfen. Bei der Inbetriebnahme von Salzbadöfen mit Elektrodenheizung muss bekanntlich der Salzinhalt erst zum Schmelzen gebracht wer den, ehe die eigentlichen Arbeitselektroden das weitere Aufheizen und Heisshalten des geschmolzenen Salzinhaltes übernehmen kön nen. Hierfür sind verschiedene Vorrichtun gen vorgeschlagen worden, die jedoch alle mehr oder weniger mit Nachteilen verbunden waren.
Vor allem müssen bei jenen Vorrich tungen für den vorliegenden Zweck die be treffenden Anheizvorrichtungen, sowie die hierfür erforderlichen elektrischen Schaltvor richtungen der aggressiven Einwirkung der Salzschmelze und der Salznebel gegenüber genügend unempfindlich sein und ausserdem a ,ue 'h noe h eine Schaltung der ungewöhnlich starken Heizströme ermöglichen.
Ausserdem haben die bisher vorgeschlagenen Vorrich tungen den Nachteil, dass die Anheizvorrich- tungen im Innern des Salzschmelzbades sehr viel Raum beanspruchen, und dass deren Her susnahme nach dem Anheizen eine wesent- liehe gomplizierung des ganzen Betriebes mit sich bringt.
Die vorliegende Erfindung zeigt nun eine Anordnung, welche alle diese Nachteile nicht aufweist und dabei eine einfache und sichere Betriebsführung ermöglicht. Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht m einer An- lheizvorrichtung für Elektrodensalzbadöfen, bestehend aus.
an der Aussenwand des Bad- laehälters angeordneten Widerstands-Heizor- ganen, deren Enden mit je einer Heizelek- trode elektrisch leitend verbunden sind.
Die erfindungsgemäss zu verwendende Widerstandsheizung kann aus Drähten, Bän dern oder dergl. bestehen. Um eine gute Wärmeübertragung dieser Widerstandsheiz- elemente auf die Tiegelwand und damit auf die im Innern des Tiegels befindliche Salz masse zu bewirken, montiert man die Wider standselemente zweckmässigerweise möglichst unmittelbar an die Tiegelwand selbst.
Um hierbei einen gurzschluss über die Tiegel- wand selbst zu vermeiden, kann man zwi- sehen der letzteren und den Reizelementen eine dünne, den Strom isolierende, aber mög lichst gut wärmeleitende Zwischenschicht vorsehen, wie z. B. gesintertes.
Aluminium oxyd oder durchbrochene Schamottesteine. Anderseits kann. man zur Erzielung des glei chen Zweckes die Heizelemente etwa in Bandform über die zu isolierende Strecke parallel zur Tiegelwand und in möglichst kurzem Abstand davon ausspannen. Um hier bei der bei der Erhitzung eintretenden Län genänderung des Widerstandselementes Rech nung zu tragen, ist es vorteilhaft, die Wider standselemente unter möglichst konstantem mechanischem Zug zu halten.
Wesentlich für die vorliegende Erfindung ist es nun weiter hin, dass die Enden dieser Widerstands- elemente in direkter elektrisch leitender Ver bindung mit den Heizelektroden des Salz badofens stehen, mit andern Worten also, dass die Widerstandsheizung zur Elektroden- heizung parallel geschaltet ist.
Durch die er- findungsgemässe Anordnung der Anheiz- elemente wird nun folgendes bewirkt: Beim Anheizen ist der Salzinhalt noch in unge- schmolzenem Zustand, und es besitzen nun während dieser Periode die Aussenheiz- elemente zweckmässigerweise einen kleineren, vorteilhaft sogar wesentlich kleineren Wi derstand als die ungeschmolzene Salzmasse.
Infolgedessen ergibt sich aus der Stromver zweigung eine erhöhte Belastung der Wider standselemente und befähigt diese, ihre be sondere Wirkung voll zu erreichen, das Salz bad von aussen aufzuheizen und den Salz inhalt zum Schmelzen zu bringen. In dem Masse, wie der Salzinhalt schmilzt, sinkt dessen Widerstand, wobei dieser Widerstand zweekmässigerweise so gewählt ist, dass er schliesslich kleiner,
vorteilhaft wesentlich kleiner wird als der Widerstand der Aussen- heizelemente. Während dieser Arbeitsperiode fliesst also dann der weitaus grösste Strom direkt durch die Elektrode und die Salz schmelze, während die Widerstandselemente nunmehr nur noch mit einem geringen Strom belastet werden. Hierdurch wird deren Lebensdauer und damit die Betriebssicherheit der beschriebenen Anheizvorrichtung wesent- lich besser.
Die vorliegende Vorrichtung hat ausserdem den Vorteil, dass irgendwelche Schaltvorrichtungen oder gar bewegliche Kontaktstellen vermieden werden und ferner Schaltvorgänge, welche übersehen werden können, wegfallen. Hierdurch wird wiederum der Vorteil gegeben, dass die neue Anheiz- vorrichtung auch bei sehr grossen Salzschmelz wannen verwendet werden kann, bei welchen besonders starke Heizströme Verwendung finden müssen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungs form der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass man den Widerstand der Aussen- heizelemente so wählt, dass eine wesentliche Reduktion des Widerstandsheizstromes schon dann eintritt, wenn der Salzinhalt gerade zu schmelzen beginnt, aber eine Temperatur be sitzt, welche noch wesentlich unterhalb der Betriebstemperatur des Ofens liegt.
In diesem Falle werden die Heizelemente nur bis zu mässigen Temperaturen beansprucht und da durch deren Lebensdauer noch weiter ver längert, während das weitere Aufheizen von der beginnenden Schmelze bis zur endgülti gen Arbeitstemperatur im wesentlichen von den Heizelektroden bewirkt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Anheizvorrichtung für Elek- trodensalzbadöfen, bestehend aus an der Aussenwand des Badbehälters angeordneten Widerstandsheizorganen, deren Enden mit je einer Heizelektrode elektrisch leitend ver bunden sind.UNTERANSPRUCH- Ei lektrische Anheizvorrichtung für Elek- trodensalzbadöfen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand des Heizelementes kleiner als der des un- geschmolzenen Salzes, jedoch grösser als der des geschmolzenen Salzes zwischen den Elek troden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE216819X | 1940-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH216819A true CH216819A (de) | 1941-09-15 |
Family
ID=5830399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH216819D CH216819A (de) | 1940-02-08 | 1940-12-10 | Elektrische Anheizvorrichtung für Elektrodensalzbadöfen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH216819A (de) |
-
1940
- 1940-12-10 CH CH216819D patent/CH216819A/de unknown
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