CH216824A - Verfahren zur Herstellung von B-(3-Methyl-2,3-dioxy-butyroyl-amino)-propionsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von B-(3-Methyl-2,3-dioxy-butyroyl-amino)-propionsäure.

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CH216824A
CH216824A CH216824DA CH216824A CH 216824 A CH216824 A CH 216824A CH 216824D A CH216824D A CH 216824DA CH 216824 A CH216824 A CH 216824A
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/45Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by carboxyl groups

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     ss-(3-Nethyl-2,3-dioay-butyroyl-amino)-propionsäure:       Die     Durchführung    der an sich     bekannten     Umsetzung der     ss-Amiuo-propionsäure    mit       Acylierungsmitteln    zu     ss-Acylaminopropion-          säure    kann in Fällen, bei     denen        hydroxylierte          Acylreste        eingeführt    werden sollen, Schwie  rigkeiten bereiten.

   Die     Ogysäunen        sind    näm  lich oft nicht oder nur schlecht in solche Ver  bindungen     überführbar,    die zur     glatten        Acy-          lierung    der     Aminogruppe    verwendet werden  können.  



  Es wurde nun gefunden, dass man zu       ss-(Acyl-amino)-propioäsäuren    oder Derivaten  derselben, wie Salzen,     Estern-        Amiden    und       Äthern,    gelangen kann, die     mindestens    zwei       Hydrogylgruppen        im        Acylrest        enthalten,     wenn man     ss-Amino-propionsäure    oder Salze,  Ester,     Amide    derselben in an sich     bekannter     Weise mit     acylierenden    Mitteln behandelt,

    die     mindestens    eine     anlagerungsfähige    Dop  pelbindung im Molekül enthalten und die so  entstehenden     f    -     (Acyl-amino)        -propionsäure-          derivate    mit     hydrogylierenden,        sauerstoff-          anlagernden    oder halogenfierenden     Mitteln       und die     entstehenden        Verbindungen    gegebe  nenfalls mit     veresternden,

          hydrolysierenden     oder     umesternden        Mitteln    behandelt.  



  Als     Ausgansstoffe    dienen     entweder    ss  Amino-propionsäure selbst     sowie    ihre Salze,  Ester,     Amide    usw.     einerseits,    und ungesät  tigte     Säure-anhydri:de,        Halogenide,        Acide,     Ester oder     Lactone        anderseits.    Es seien bei  spielsweise die     folgenden    Ausgangsstoffe       aufgeführt:        ss-Amino-propionsäure;

          ss-Amino-          propionsäure-methylester,        ss-Amino-propion-          säure-amid,        ss-Amino-propionsäurQ-ogy-ätbyl-          amid,        ss-amino-propionsäure-saures    Natrium.

    Als zweite Komponente können     Angelica-          säure-chlorid,        Tiglinsäure-arid,        Allyl-essig-          säure-methylester,    d     3-Hegansäure-acid;

          Di-          methyl-acrylsäure-anhydrid,    oder     4-Ogy-          pentan-2-säure-lacton        usw.    verwendet wer  den.     Verfahrensgemäss    wird dann     die    Dop  pelbindung der aus den Komponenten erhal  tenen     ss-(Acyl--amino)-propionsäure    oder eines  Esters,     'Amids,        substituierten.        Amids    oder  Salzes derselben     anschliessend    mit Sauerstoff,           Hydroxylen,

      Halogen oder mit     solchen-Grup-          pen        abgesättigt,    die sich durch nachfolgende,  vorsichtige Hydrolyse in einen     einwertigen,     sauerstoffhaltigen Rest überführen lassen,  wie     veresterte    oder     verätherte        Hydroxylgrup-          pen.    Für die genannte     Absättigung    der Dop  pelbindung können     Wasserstoffsuperoxyd     und seine Derivate,     wie    organische und an  organische Peroxyde     und        Fersäuren,

      gegebe  nenfalls unter Zusatz von Katalysatoren,  verwendet werden, ferner     Permangansäure     und ihre Salze, Chlorsäure und ihre Salze,  besonders in Gegenwart von Katalysatoren  wie     Osmium-tetroxyd,        unter-halogenige    Säu  ren     sowie    ihre Salze und Ester,     Osmium-          tetroxyd,    Halogene und Pseudohalogene,  Silbersalze zusammen mit Halogenen, oder  fertige Halogenkomplexe von Silbersalzen.  



  Die entstehenden     Anlagerungsprodukte     können durch     hydrolysierende    oder     um-          esternde    Mittel weiter umgeformt werden,  wobei Stoffe folgender allgemeinen     Formel     entstehen:

           X-CO-NH-CH,-CH,-        CO-R       worin R OH,     Alkoxyl,        NH2;        NH-Alkyl,          N-Dialkyl,        0-Kation    und  
EMI0002.0033     
    wobei R' H,     Alkyl    oder substituiertes     Alkyl,     R" und R' je H,     Alkyl,        substituiertes    Al  kyl,     Acyl    oder zusammen ein     Methylenätlzer-          derivat,    Y     Alkylen    oder     substituiertes    Al  kylen, bedeuten.  



  Die     genannten    Reaktionen können in  Gegenwart von festen oder flüssigen Verdün  nungsmitteln durchgeführt werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist im  Gegensatz zu den     vorbekannten    weitgehend  allgemeiner     Anwendung    fähig.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung von ss-(3-         Methyl    - 2,3 -     dioxy-4butyroyl        -amino)-propion-          säure,    welches     dadurch        gekennzeichnet    ist,  dass man auf     ss-Aminopropionsäureamid    eine       Verbindung    der Formel  
EMI0002.0054     
         worin    R einen reaktionsfähigen, sieh bei der  Reaktion     abspaltenden        Substituenten    be  deutet, einwirken lässt,

   das     entstandene     ss -     (Dimethyl    -     acryloyl    -     amino)        -propionsäure-          amid    mit oxydierenden     Mitteln    behandelt  und aus dem     ss-(3-Methyl-2,3-dioxy-butyroyl-          amino)    -     propionsäureamid    mit salpetriger  Säure die freie Säure gewinnt.  



  Die ss - (3 -     Methyl    - 2,3 -     dioxy    -     butyroyl-          amino)-propionsäure    ist ein farbloses<B>01,</B> das  sich in Wasser und in den meisten organi  schen     Lösungsmitteln    löst. Es zeigt im Tier  versuch die biologischen Wirkungen der  Komponente des     Vitamin-B-Komplexes,    der  als     Filträtfaktor    bezeichnet wird.  



  Die neue Verbindung soll als Arznei  mittel verwendet werden.  



       Beispiel:     Durch Erhitzen von     Dimethyl    -     acryl-          säure-ester    mit     ss-Amino-propion-säure-amid     wird zunächst     ss-(Dimethyl-acryloyl-amino)-          propionsäure-amid    von der Formel  
EMI0002.0082     
         bereitet.     Dieselbe Verbindung kann auch aus       ss-Amino-propionsäure-amid    mit dem Chlorid  oder     Anhydrid    der     Dimethyl-acrylsäure    ge  wonnen werden.  



  10 Teile     des        ss-(Dimethyl-acryloyl-amino)-          propionsäure-amids    werden mit Hilfe von  etwas Methanol in der Lösung von 4 Teilen  Silberchlorat     (AgC103)    in 150 Teilen Wasser  gelöst. Nach Zugabe von 0,1 Teil     Osmium-          tetroxyd    wird einige Tage bei Zimmertempe-           ratur        ,stehen    gelassen, bis sich kein weiteres       Silberchlorid    mehr abscheidet.

   Falls die Lö  sung dunkel gefärbt ist, so wird sie durch  Zusatz von     etwas        iSilberchlorat    aufgehellt  und     hierauf    filtriert. Das Filtrat     wird        mit     Benzol     ausgeschüttelt.    Aus der     Benzollösung     lässt sich das     Osmium-tetroxyd    zurückge  winnen.

   Die wässerige Schicht wird hierauf  im Vakuum auf 50-l00 Teile eingeengt und  mehrmals     mit    Essigester     ausgeschüttelt.     Durch Eindampfen der     Essigesterlösung     unter     vermindertem    Druck wird das ss-(3-Me       thyl-2,3-diogy-butyroyl-amino)-propionsäure-          amid    erhalten. Die freie     ss-(3-Methyl-2,3-di-          oxy-butyroyl-amino)-propionsäure     
EMI0003.0020     
    wird daraus durch     Einwirkung    von salpetri  ger     'Säure    in wässeriger Lösung gewonnen.

    Zur     Reinigung        kann    die Säure in üblicher  Weise in den     Methylester    verwandelt und       dieser    im Hochvakuum destilliert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von. ss-(3-Me- thyl-2,3-diGxy-butyroyl-amino)-prapionsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ss- Aminopropionsäureamid eine Verbindung der Formel EMI0003.0032 worin R einen reaktionsfähigen, ,wich bei der Reaktion abspaltenden Substituenten be deutet, einwirken lässt, das so entstandene ss - (Dimethyl - acryloyl-amino)
    -propionsäure- amid mit oxydierenden Mitteln behandelt und aus dem ss-(3-Methyl-2,3-dioxy-butyroyl- amino) - propionsäureamid mit salpetriger Säure die freie Säure gewinnt. Die ss - (3 - Metliyl -<B>2,3</B> - dioxy - butyroyl- amiuo)-propionsäure ist ein farbloses 01, das sich in Wasser und in den meisten organi schen Lösungsmitteln löst.
    Es zeigt im Tier versuch die biologischen Wirkungen der Komponente des Vitamin-B-Xomplexes, der als Filtratfaktor bezeichnet wird.
CH216824D 1939-05-08 1939-05-08 Verfahren zur Herstellung von B-(3-Methyl-2,3-dioxy-butyroyl-amino)-propionsäure. CH216824A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2807644A (en) * 1954-08-20 1957-09-24 Parke Davis & Co Pantethine inhibitors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2807644A (en) * 1954-08-20 1957-09-24 Parke Davis & Co Pantethine inhibitors

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