CH216839A - Schaltungsanordnung zur Stromstosserzeugung für die freie Wahl von Wählern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Stromstosserzeugung für die freie Wahl von Wählern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.

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CH216839A
CH216839A CH216839DA CH216839A CH 216839 A CH216839 A CH 216839A CH 216839D A CH216839D A CH 216839DA CH 216839 A CH216839 A CH 216839A
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Schaltungsanordnung zur    Stromstosserzeugnng   für die freie Wahl von Wählern in    Fernmelde-,   insbesondere Fernsprechanlagen.    Die      Erfindung   bezieht sich auf    Fern-      melde-,      insbesondre      Fernsprechanlagen   mit    Wählerbetrieb   und    betrifft   eine Anordnung zur    Stromstosserzeugung   für die freie Wahl von Wählern mit Hilfe eines. aus dem für die    freiie   Wahl vorgesehenen Antriebsmagneten eines Wählers und    einem      Stromstossrelais      ge-      bildeten      Relaisunterbrechers.   



  Um die mit der    Verwendung   von für mehrere Wähler gemeinsamen    Stromstoss-      erzeugern   verbundenen Nachteile zu    vermei-      ,den,      wurde   bei    bekannten   Anordnungen ein Steuerrelais des Wählers als, Stromstosserzeuger für den Antriebsmagneten verwendet.

   Das Relais    wird   bei    Beginn   der freien Wahl    eingesehaltet   und schliesst den    Strom-      kreis   für den    Antriebsmagneten.   Dieser    un-      terbricht   bei seinem Ansprechen den Stromkreis des Relais,    welches      seinerseits   den Antriebsmagneten    wieder      ausschaltet..   Erst nach dem Abfallen    des      Antriebsmagneten,   also    naoh   dem    Ablauf   von    vier   Schaltzeiten    kann      das      Relais   erneut    erregt   werden.

   Das Relais    wirkt   also bei diesen Anordnungen mit dem    Antriebsmagneten   zusammen als Relaisunterbrecher. Wenn sich auch diese Schaltung für die    freie   Wahl von Wählern in der    Praxis,   gut    bewährt   hat, so hat sich ,doch der    Nachtenl   herausgestellt, dass die damit erreichbare    Schrittzahl   der Wähler nicht über    ein.      bestimmtes   Mass hinaus    gesteigert   werden kann. 



  Aufgabe -der    Erfindung   ist es nun, eine    Beschleunigung   der Schrittzahl bei der freien Wahl herbeizuführen, was dadurch erreicht wird, dass, der    Stromkreis   des einen    Elektro-      magnetes-   des    Relaisunterbrechers   über    par-      allelgeschaltete   Ruhekontakte beider Elektromagnete verläuft. 

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 In der Zeichnung sind zwei    Ausführungs-      beispiele,der   Erfindung    daTgestellt,      und   zwar für einen als Hebdrehwähler arbeitenden Gruppenwähler.

   Die    Fig.   1 zeigt die Anordnung der    Ruhekontakte   im Stromkreis des    Antriebsmagneten.   In der    Fig.   2 liegen die    Ruhekontakte   im Stromkreis des St.romstossrelais. 



     Wird   der Wähler von    einer   vorgeordneten    Verbindungseinrichtung   belegt, so spricht über den    Kopfkontakt      1k   das Relais C an. Es überbrückt mit seinem Kontakt    2c   den Kontakt    1k   im    Belegungsstromkreis   und bereitet -durch Schliessen des Kontaktes 3c den Stromkreis für den Hubmagneten H vor. Sobald    nun   .die zur Einstellung des Gruppenwählers erforderlichen Stromstösse ausgesandt werden, spricht über den Wellenkontakt    41u      die   Wicklung I des    Relais   A an.

   Es schliesst bei jedem empfangenen Stromstoss über seinen Kontakt 5a den Stromkreis für den    Hub-      magneten;   H, so dass die Schaltarme :des Wählers    entsprechend:   der ankommenden    Stromstosszahl   gehoben werden. Gleichzeitig wird bei jedem Stromstoss über den Kontakt 6a die    Wicklung      III   des Relais P erregt,    welches   am Kontakt 7p seine Wicklung I kurzschliesst. Das Relais P arbeitet daher mit    verzögertem   Ankerabfall und bleibt ä 1 jeder auf das Relais A übertragenen w    'hrenc      Stromstossreihe   erregt.

   Ist diese beendet und    Relais   P abgefallen, so kommt folgender    Stromkreis   für den Drehmagneten D zustande: Erde,    Kontakte   8k, 9p, 10a    bezw.      11d,   Wicklung des Drehmagneten D, Batterie, Erde. Sobald der    Drehmagnet   seinen Anker    angezogen;   hat, wird der Kontakt 12d geschlossen und damit über die Kontakte 8k und 9p die    Wicklung      II   des Relais A eingeschaltet. Beim Ansprechen des    14lagneten   D und der dadurch hervorgerufenen    Fortschal-      tung   der    Wählerwelle   wurde der Wellenkontakt    2o   geöffnet.

   Durch    Unterbrechung   des    Kontaktes      10a      wird   der Drehmagnet D zum Abfall gebracht und der Kontakt 11d    wieder      geschlossen.   Der Drehmagnet D erhält über seinen Kontakt    lld   von neuem Strom und schaltet durch Schliessen seines Kontaktes 12d das Relais A, welches inzwischen abgefallen ist, wieder ein. Das Wechselspiel zwischen    dem   Drehmagneten D und dem Relais. A setzt sieh nun so lange fort, bis der Schaltarm    III   des Wählers einen freien    Anschlusskontakt   erreicht. In diesem Augenblick kommt ein Prüfstromkreis zustande, der von Erde über Kontakt 13e, Wicklungen I und    II   des Relais.

   P, Schaltarm    III   und über das    Belegungs.-      relais   des nachgeordneten Wählers nach Batterie und Erde verläuft. Das Relais P spricht an,    unterbricht   an seinem Kontakt 9p den Stromkreis für den aus dem Relais A und dem Magneten D    bestehenden   Relaisunterbrecher und    schaltet   über seine Kontakte 14p und 15p die Sprechadern zu den    Sehaltarmen   I und    II   des Wählers durch. 



  Ist das Gespräch beendet, so wird vom vorgeordneten Wähler aus der Stromkreis für das Relais C    unterbrochen,   so    da.ss   dieses abfällt und am Kontakt 13e den über das Relais P verlaufenden Prüfstromkreis unterbricht. Nach dem Abfall des Relais P wird ,der Kontakt 9p    geschlossen   und der Relaisunterbrecher von neuem    eingeschaltet.   Die    Schaltarme      I-III   des    Wählers   werden nun über die Kontaktbank der belegten Dekade    hinweggeschaltet   und fallen in    bekannter   Weise hinter dem Kontaktfeld herab,    worauf   der Kontakt 8k geöffnet wird.

   Der Relaisunterbrecher hat dann    wieder   die in    Fig.   1 dargestellte Ruhelage erreicht. 



  In    Fig.   2 sind nur die Stromkreise für das Relais A und den Drehmagneten D des    Relaisunterbrechers      dargestellt,      ,da   die übrige Schaltung    des      Wählers   die gleiche wie in    Fig.   1 sein kann. Sind nach Beendigung des Hubvorganges die Kontakte 8k und 9p geschlossen, so wird die Wicklung    II   des Relais A über die    parallel   geschalteten Kontakte    1,>a   und 17d erregt. Das Relais A schliesst    seinen   Kontakt    18a.   und schaltet den Drehmagneten D ein, der durch    ,Offnen      seines   Kontaktes 17d den Stromkreis für das Relais A unterbricht.

   Sobald der Anker    dieses   Relais die Ruhelage erreicht hat, ist Kontakt 16a wieder geschlossen, so dass das Relais A 

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 von neuem    erregt   wird, während der    Dreh-      magnet   D beim Öffnen des    Kontaktes   18a abgefallen ist. 



  Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich also,    dass   für jeden    Drehschritt   des Wählers nur    eine      aus   drei    Schaltzeiten   der    Elektromagnete      bestehende      Zeitspanne   benötigt wird.    Auf      diese      Weise   ist mit einfachsten    Mitteln   eine erhebliche    Beschleuni-      gung   .des    Drehvorganges   zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Stromstosserzeu- gung für die freie Wahl von Wählern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Hilfe eines aus dem für die freie Wahl vorgesehenen Antriebsmagneten eines Wählers und einem Stromstossrelaisi gebildeten R.elaisunterbrechers, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis des- einen Elektromagnetes des Relaisunterbrechers,
    über parallelgeschal- tete Ruhekontakte beider Elektromagnete venlävft. UNTERA NSPRUCH Schaltungsanordnung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass einem der Elektromagnete des Relaisuntetbrechers ein Wechselkontakt zugeordnet ist, welcher in der Ruhelage den eigenen Stromkreis und in der Arbeitslage den des andern Magneten schliesst.
CH216839D 1939-07-19 1940-05-24 Schaltungsanordnung zur Stromstosserzeugung für die freie Wahl von Wählern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. CH216839A (de)

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