CH216842A - Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten. - Google Patents

Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten.

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CH216842A
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CH
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thermocouples
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Inventor
Aktien-Gesellschaft Hart Braun
Original Assignee
Hartmann & Braun Ag
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Fernäbertragungvon        Messwerten.       Die Aufgabe     Messwerte    wie Drehbewe  gungen und Winkelstellungen von bestimm  ter Grösse an     einem    vom Geber entfernten     Ort     proportional wiederzugeben, wird in der     Mess-          technik    häufig gestellt, vornehmlich bei der       Fernübertragung    von     Messwerten,    die durch  die Stellung des Drehsystems von Messgeräten  gegeben werden, mögen diese nun mecha  nische oder elektrische     Instrumente    sein.

   In  diesen Fällen strebt man danach, besonders  wenn das vorhandene Drehmoment klein ist,  durch die     Fernübertragungseinrichtung    das       Gebensystem    so wenig wie möglich zusätz  lich zu belasten.  



  Gegenstand der     Eifindung    ist     nun    eine       Fernübertragungseinrichtung,    die folgende  Merkmale aufweist:     mindestens    ein Geber  instrument, .dessen Einstellung übertragen  werden soll, und     mindestens    ein Nachlauf  instrument, das mit dem Empfänger elek  trisch     verbunden    ist, beeinflussen beide ein  Mittel derart, dass bei Abweichungen der  Winkelstellungen beider Geräte der eine oder    der andere von zwei Empfängern durch das  Mittel mehr oder weniger getroffen wird.

   Die  beiden Empfänger     steuern        ein    richtkraftloses  Galvanometer, das     seinerseits    über eine     Ver-          stärkeranordnung    den Strom eines Strom  kreises, in dem das     Nachlaufinstrument    und  mindestens     ein    Empfangsgerät liegt, propor  tional     seinem    Ausschlag von einer Mittelstel  lung aus steuert.

   Von der     Stellung    dieses  Galvanometers kann die     Belichtung    einer  Photozelle abhängig gemacht werden, die       vorteilhafterweise    die Gitterspannung     einer     Elektronenröhre und damit deren Anoden  strom     beeinflusst.    Im Anodenstromkreis  liegen bei dieser     Ausführungsform    sowohl  das     erwähnte        Nachlaufinstrument        wie    auch  das Empfangsgerät oder die Empfangsgeräte.

    Auf diese Weise ist der Anodenstrom ab  hängig -von der Einstellung des Galvano  meters, das     Nachlaufinstrument    verstellt sich  daher in der     einen    oder andern Richtung so  lange, bis seine     Winkelstellung    der des  Geberinstrumentes     entspricht        und    damit das      Galvanometer stromlos ist. Jeder Winkelstel  lung des     Nachlaufinstrumentes    entspricht so  mit ein bestimmter Strom, der an beliebiger  Stelle angezeigt,     aufgeschrieben    oder zum  Regeln oder Signalisieren benutzt werden  kann.  



  Bei einem weiteren Beispiel einer Ein  richtung nach der Erfindung, bei der das       Geberinstrument    und das     Nachlaufinstru-          ment    gemeinsam ein Lichtstrahlenbündel be  einflussen, werden     Abdeckscheiben    benutzt.  Das     Drehsystem    des Gebers und das des       Nachlaufgerätes    tragen in diesem Falle je  eine Scheibe, die     ,einander    axial gegenüber  stehen und bei gleicher Winkelstellung beider  Drehsysteme in axialer Richtung, die mit  der Richtung des Lichtstrahlenbündels gleich  ist, das Licht vollständig abdecken.

   Am  zweckmässigsten wird jede Scheibe als Halb  kreisfläche ausgeführt; bei gleicher Winkel  stellung ergänzen die beiden Scheiben dann       einander    in axialer     Richtung    zu einer Voll  kreisfläche; bei Abweichung der Winkelstel  lung wird ein grösserer oder kleinerer Sektor  auf der einen oder der andern Seite frei und  dadurch der eine oder der andere Strahlungs  empfänger mehr oder weniger bestrahlt. Am       Geberinstrument    kann die     Abdeckscheibe    so  angebracht werden, dass dessen übrige Funk  tionen nicht verändert werden, das     Geber-          instrument    kann also auch gleichzeitig als       Anzeigeinstrument    dienen.

   Als     Lichtstrah-          lungsempfänger    eignen sich Photozellen, sie  brauchen weder untereinander gleiche Emp  findlichkeit zu haben, noch über ihre ganze  Fläche     konstante    Empfindlichkeit aufzu  weisen. Es können auch     Wärmestrahlungs-          empfänger    angewendet werden, z.

   B.     Ther-          moelemente.    Man kann auch     Thermoelemente     in Luft anwenden und an Stelle eines     Licht-          oder    Wärmestrahlenbündels einen konstanten       Luftstrom    nach     Art    der bekannten     Bolo-          meterverstärker    benutzen, der zweckmässiger  weise durch     Abdeckscheiben    gesteuert     \wird.     Das richtkraftlose Galvanometer kann z. B.

    ähnlich wie die bekannten     Bolometerverstär-          ker    durch     Steuerung    eines Luftstromes das  Gleichgewicht einer     Bolometer    enthaltenden    Brückenumschaltung stören und auf diese  Weise einen elektrischen Strom steuern.  



  Die     Fig.    1, 2 und 3 zeigen schematisch  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes. Die     Fig.    1 verdeutlicht die Anord  nung der Achse 1 des Gebergerätes und der  Achse 2 des Empfängergerätes sowie der bei  den     Abdeckseheiben    3, 4, der beiden Emp  fänger 5, 6 und des Licht-, Wärme- oder  Luftstromes 7.

   In     Fig.    2 bedeutet 11 die  Scheibe auf der Achse des Gebergerätes, 12  die Scheibe auf der Achse des     Nachlauf-          o        ,era        ätes,        13,        14        die        beiden        Strahlungsempfän-        tn          ,oler,    15 das     richtkraftlose        Galvanometer,    das  die Bestrahlung der Photozelle 16 durch das  von der Lichtquelle 17 ausgesandte Licht  strahlenbündel 18 steuert;

   19 ist eine Elek  tronenröhre, in deren Gitterkreis die Photo  zelle 16, eine     Hilfsspannungsquelle    20 und  ein     Ableitwiderstand    21 liegen, und deren  Anodenkreis gebildet wird aus der Span  nungsquelle 22, der Fernleitung 24 mit dem       Nachlaufgerät    23, auf dessen Achse die  Scheibe 12 sitzt, und dem Empfangsgerät  25.

   Sind die Strahlungsempfänger 13, 14  nicht Photozellen oder     Thermoelemente,     sondern     Bolometer,    so wird der aus 13, 14,  15 gebildete     Stromkreis    durch Einführen  einer oder mehrerer Spannungsquellen so er  gänzt,     da.ss    die     @@jiderstandsänderungen    der  beiden     Bolometer    im gleichen Sinn wirken,  wie die     Spannungen    der     Thermoelemente    oder  Photozellen.

   An die Stelle der Photozelle 16  und der Elektronenröhre 19 kann auch eine  Steuerung des 23, 24, 25 durchfliessenden  Stromes nach Art der bekannten     Bolometer-          verstärker        treten.    Der senkrecht zur Zeichen  ebene verlaufende, auf die Scheiben 11, 12  fallende Licht-,     Wärme-    oder Luftstrom ist  nicht eingezeichnet.  



  Die aus 23, 24, 25 und aus 13, 14, 15 ge  bildeten     Steuerstromkreise    können durch eine  Gegenkopplung     miteinander    verbunden wer  den, um     Pendelungen    zu vermeiden. Hierzu  dient zweckmässig eine induktive Kopplung  der genannten Kreise mit Hilfe eines Trans  formators.      Bei mehreren     FernübertragmmgseinricUtun-          gen    der beschriebenen Art können beliebige       Summierungen    auf rein elektrischem Weg  vorgenommen werden, ohne dass die einzelnen       Übertragungseinrichtungen    aufeinander ein  wirken. Es kann z.

   B. die Summe der Ein  stellung mehrerer Geber elektrisch gebildet  werden, es können aber auch ebenso beliebige  Teilsummen und Differenzen     gebildet    wer  den.     Fig.    3 zeigt ein Ausführungsbeispiel bei  drei     Fernübertragungseinrichtungen.    31, 32,  33 sind die Elektronenröhren der drei Fern  übertragungseinrichtungen<I>A, B, C;

  </I> die       Steuerkreise,    die unabhängig voneinander  s sind,     sind    nicht     eingezeichnet.    34, 35, 36 sind  die drei     Nachlaufinstrumente    von<I>A, B, C.</I>  Das Instrument 37 zeigt den Stand A, 38 den  Stand B, 39 den !Stand C, 40 zeigt die Summe  <I>A</I>     +   <I>B, 41</I> zeigt<I>A</I>     +   <I>B</I>     -f-   <I>C.</I> Von den Ge  räten 37, 38, 39, 40, 41     können    einzelne An  zeigeinstrumente sein, andere schreibende  Geräte oder Regelgeräte,

   es können auch       Signalisiereinrichtungen    für die einzelnen  Grössen oder für bestimmte     Summen    vorge  sehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernübertragung der Stellung des Drehsystems mindestens eines mechanischen oder elektrischen Geberinstru mentes durch Abbildung dieser Stellung mit tels eines zum Ausschlag des Geberinstru mentes proportionalen elektrischen Stromes und mit mindestens einem Nachlaufinstru- ment sowie mindestens zwei Empfängern, da durch gekennzeichnet,
    dass das Drehsystem des Gebergerätes und das Drehsystem des Nachlaufgerätes ein Mittel steuern. und dass bei grösserer oder kleinerer Abweichung der Winkelstellungen beider Geräte voneinander nach der einen oder andern Richtung der eine oder der andere Empfänger durch das Mittel mehr oder weniger stark getroffen wird, wo= bei die beiden Empfänger ein richtkraftloses Galvanometer steuern, das seinerseits über eine Verstärkeranordnung den Strom eines Stromkreises,
    in dem das Nachlaufinstrument und mindestens ein Empfangsgerät liegt, pro- portional seinem Ausschlag von einer Mittel stellung aus steuert. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Mittels Abdeckscheiben vorgesehen sind, von denen eine am Drehsystem des Geberinstru- mentes, die andere am Drehsystem des Nach laufinstrumentes befestigt ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Empfänger Photozellen benutzt wer den und ein Lichtstrom gesteuert wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfänger Thermoelemente aufwei sen und als Mittel ein Wärmestrom vorge sehen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Empfänger Thermoelemente aufweisen, und dass als Mit tel ein Luftstrom vorgesehen ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfänger Thermoelemente auf weisen, und dass als Mittel ein Lichtstrom vorgesehen ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,- dass der greis, in dem das Galvanometer liegt und der greis, in dem das Nachlaufinstrument liegt, durch eine elektrische Gegenkopplung verbunden sind.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur elektrischen Gegenkopplung ein Transformator vorgesehen ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mehr als ein Geberinstrument aufweist und in Stromkrei sen, in denen die Empfangsgeräte liegen, die Summe oder die-Teilsummen der Stellungen der Geberinstrumente gebildet wird, ohne dass die Geberinstrumente aufeinander ein wirken.
CH216842D 1940-01-19 1941-01-17 Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten. CH216842A (de)

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