CH216954A - Vorrichtung zum Längskreppen von Papier oder sonstigem kreppfähigem Werkstoff. - Google Patents

Vorrichtung zum Längskreppen von Papier oder sonstigem kreppfähigem Werkstoff.

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CH216954A
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Waldhof Zellstofffabrik
Haas Rudolf Ing Dr
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Waldhof Zellstoff Fab
Haas Rudolf Ing Dr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/12Crêping
    • B31F1/18Crêping by tools arranged in the direction of web feed ; Longitudinal crêping, i.e. providing paper with crêpes parallel to the direction of web movement, e.g. for making paper elastic transversely to this direction

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Description


  Vorrichtung zum     Längskreppen    von Papier oder sonstigem kreppfähigem Werkstoff.    Es ist zum fortlaufenden Längskreppen  von Papier- und dergleichen Bahnen bekannt,  die     zwischen    zwei Flächen eingeschlossene  Bahn durch Kreppwerkzeuge zu bearbeiten,  die sich an     einer    oder beiden Seiten der Bahn,  mit ihr umlaufend, längs einer schrägen, ein  wärts     gerichteten    Linie vorwärts bewegen und  hierbei die Bahn allmählich zusammen  schieben.  



  Die praktische Ausführung     erfolgt    in der  Weise, dass die zu kreppende Bahn zwischen  einem z. B. aus Stäben oder     dergl.        rostför-          mig    geformten,     umlaufenden    Zylinder und  einem mitlaufenden Band,     dessen    Breite der       Einlaufbreite    der     Papierbahn        entspricht,    hin  durchgeführt wird, und dass     zwischen    den  Schlitzen der Stäbe Kreppwerkzeuge hin  durchgreifen und das Papier erfassen, deren  Ein- und     Auswärtsbewegung    durch fest  stehende Steuerkurven.,

   die im Innern des  umlaufenden     Stabzylinders    untergebracht  sind, erzeugt wird.    Damit bei diesen     Vorrichtungen    die zwi  schen den Schlitzen der Roststäbe durchgrei  fenden Kreppwerkzeuge, die die     Papierbahn     zu beiden Seiten erfassen und zusammen  schieben sollen, die Oberfläche des mitlaufen  den Bandes, gegen die sie     drücken,        nicht    be  schädigen, darf der Andruck nur mit mässi  ger     Stärke    erfolgen.

   Dies hat zur Folge, dass  das zu kreppende Papier dazu neigt, verhält  nismässig grobe     Längskreppfalten    zu bilden,  es sei denn, dass es dem Kreppvorgang in  sehr     feuchtem    Zustand     unterworfen    wird.  Letzteres ist aber deshalb     unzulässig,        weil     das Papier beim Längskreppen eine     mit    rela  tiv hoher Reibung verbundene Verschiebe  bewegung gegenüber dem mitlaufenden Band  ausführen     muss,        und    weil bei zu grosser  Feuchtigkeit die Gefahr besteht, dass dabei .  die Oberfläche     bezw.    der Faserverband des  Papiers Schaden erleidet.

   Die bekannte Vor  richtung     liefert        eine        Längskreppung,    die er  heblich gröber ist als die in der Regel vor-      angegangene     Querkreppung.    Dies ist für  manche Anwendungszwecke nicht erwünscht.  



  Es ist versucht worden, Beschädigungen  des umlaufenden Bandes durch die dagegen  drückenden Kreppwerkzeuge dadurch zu ver  hindern, dass die letzteren durch die Ränder  des einlaufenden Papiers überdeckt wurden,  so dass keine unmittelbare     Berührung    zwi  schen dem Band und den Kreppwerkzeugen  stattfindet. Dies hat aber zur Folge, dass ein  der Überdeckung entsprechender Teil der  Papierbreite an der     Längskreppung    nicht  teilnimmt, so dass unerwünschte     Randverluste     an Papier entstehen.

   Dieselben fallen beson  ders dann ins Gewicht, wenn     bituminiertes     Papier gekreppt werden soll, weil die mit  Bitumen getränkten Papierränder nicht  wieder der Papieraufbereitung     bezw.    Papier  maschine     zugeführt    werden können.  



  Die     rt.\berdeekung    der Kreppwerkzeuge  durch die Ränder des zu kreppenden Papiers  bedingt beim Übergang von einer     bestimmten     Papierbreite auf eine andere jeweils eine Ver  änderung der Lage der     Einlaufstelle    des um  laufenden Bandes. Dies erfordert eine ent  sprechende Neueinstellung der Lage des Ban  des, die mit Zeit- und Arbeitsaufwand ver  bunden ist.     Entsprechendes    gilt für die Aus  laufstelle des Papiers, da mit wechselnder  Papierbreite und Papierstärke die Auslauf  breite des gekreppten Papiers eine Änderung  erfahren muss.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine<B>Vorrichtung</B> zum Längskreppen von Pa  pier oder     dergl.,    welche die geschilderten  Mängel vermeiden soll. Dieselbe besteht  darin, dass das Andrücken des zu kreppenden  Papiers oder     dergl.    an den Umfang der ge  rillten Trommel durch eine     feststehende    Man  telfläche erfolgt, die sich in der Laufrichtung  der Bahn verjüngt und an deren Längskan  ten die     Kreppwerkzeuge    bei ihrer Einwärts  bewegung entlanglaufen.  



  Diese Verjüngung der feststehenden Man  telfläche und die Führung der Kreppwerk  zeuge entlang ihren Längskanten gestattet  es, die Kreppwerkzeuge so anzuordnen, dass  ihre     unmittelbare    oder mittelbare     Berührung       mit und ihr Andruck auf die die Bahn nieder  haltende Mantelfläche entfällt. Die Folge  davon ist, dass dieser Mantel so stark auf die  umlaufende Trommel angedrückt werden  kann, dass genügend     feine        Längskreppfalten     in der Papierbahn     entstehen,    auch ohne dass  deren Formbarkeit durch übermässige     Feuch-          tung    mit ihren nachteiligen Folgen erzwun  gen werden muss.  



  Die Einwirkung der Kreppwerkzeuge  vom Rande her     bringt    den     weiteren    Vorteil  mit sich, dass jeder Randverlust von Papier  vermieden wird, da nunmehr die     Längskrep-          pung    sich bis zu den Papierkanten erstreckt.  



  Aus dem gleichen Grunde entfällt auch  die Notwendigkeit, beim     Übergang    von einer  Papierbreite auf eine andere am Papierein  lauf der Vorrichtung irgendwelche Umstel  lung vorzunehmen. Vielmehr kommt - inner  halb der durch die Maschinengrösse     bedingten     Maximalbreite - jede beliebige     Papierbreite     da. zum Beginn der     Längskreppung,         -o    sie  die Bahn der Kreppwerkzeuge schneidet.  



  Ein     besonderer        Vorteil    der     Vorrichtung     besteht nun     weiter    darin, dass man in der  Wahl des Werkstoffes für den     Mantel    und  seine     Andruckmittel    erheblich mehr     Freiheit     besitzt als bei der Verwendung einer um  laufenden Bahn.  



  Um dies zu erkennen, muss man sich klar  machen, wie der Kreppvorgang verläuft.  Derselbe beginnt an den Rändern der Papier  bahn, indem dort das Papiereine mit einem  Knick verbundene     Stauchung    erfährt. Die  dabei auftretende "Knicklänge"     und    damit  die     Faltengrösse    der     Kreppung    wird um so  kleiner, je höher bei     gegebener    Steifheit des  Papiers der Andruck     ist,    den es seitens der  wirkenden Gegenfläche auf die Trommel  oberfläche erfährt, oder - anders ausge  drückt - je kleiner der Spalt ist,

   der dem  Papier     bei    seiner     Stalichung    zwischen Man  tel und     Trommel    zur Verfügung steht. Die  auf diese Weise gebildeten     Kreppfalten    wer  den nun durch die     Kreppwerkzeuge        anein-          andergedrückt,    wobei das Papier den ur  sprünglichen     Abstand    zwischen Mantel und  Trommel     erweitert.    Dies hat zur Folge, dass      die sich nun anschliessenden Kreppfalten  gröber werden, weil sich der ihnen zur     Ver-          fübrnung    stehende Spalt     vergrössert    hat.

   Hier  aus erkennt man, dass     eine    feine und gleich  mässige     Längskreppung    nur dann erzielbar  ist, wenn der Andruck des Mantels auf die  umlaufende Trommel so erfolgt, dass un  mittelbar hinter dem sich im Verlauf des  Kreppvorganges bildenden, immer breiter  und höher werdenden     Papierwulst    der Ab  stand zwischen Mantel und Trommel nicht  wesentlich höher ist, als er zu     Beginn    des  Kreppvorganges am Rande des Papiers war.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist dieser Vor  gang schematisch zur Darstellung gebracht.       Darin        bedeutet    a einen Teil des     Querschnittes     einer     umlaufenden    Trommel. Dieselbe besitzt  Rillen b, die nicht nur zur Mitnahme des zu  kreppenden Papiers c, sondern auch zur Mit  nahme -der Kreppwerkzeuge d dienen. Bei e  ist der an der Drehung nicht teilnehmende  Mantel angedeutet.

   Der Kreppvorgang     ist      vom     Rande    her beginnend - bereits so weit       vorgeschritten    gedacht, dass sich eine grössere  Zahl von Kreppfalten gebildet hat, die zu  sammengenommen eine     wulstartige    Ver  dickung f der Papierbahn zur Folge haben.  Dieser     Wulst    hebt den Mantel e von der Trom  mel a     etwas    ab, ein Vorgang, der nicht     ver-          vermieden    werden kann, wenn anders man  nicht unzulässig hohe mechanische Kräfte  aufwenden wollte. Bei g liegt nun die Stelle,  wo sich jeweils die neu anschliessenden       Kreppfalten    bilden.

   Wie die Figur zeigt,  kommt es     nun    darauf an, dass hier der Ab  stand zwischen Mantel e und Trommel     a     nicht zu gross wird. Man muss also durch eine       geeignete    Ausbildung des Mantels e,     insbe-          sondere    aber auch durch eine geeignete     An-          drückvorrichtung,    die schematisch durch die  Pfeile     h,   <I>i, k</I> angedeutet     ist,    dafür :

  sorgen,  dass an jeder Stelle des     Mantels    jeweils die       richtige        Entfernung        zwischen    e und a ein  gehalten     -wird.     



  Diese Bedingung lässt sich bei einem um  laufenden Band gemäss bisher üblichen Ver  fahren nur dadurch erfüllen, dass man das  Band aus einem nachgiebigen Werkstoff,    z. B. Gummi, anfertigt, wobei aber aus den  eingangs     geschilderten        Gründen    der Andruck  nur     verhältnismässig    schwach sein darf, um  so mehr als bei einem     umlaufenden    Band die  Stelle des     Papierwulstes    stets von aussen nach  innen wandert und so     eine    dauernde Form  änderung des Bandes zur Folge hat.  



  Bei einem feststehenden Mantel     hingegen     verbleiben die beiden, von rechts und links  kommenden, im Verlauf der     Kreppung     immer breiter werdenden     Wulste    - hinsicht  lich des Mantels selbst - stets an der glei  chen Stelle. Man kann daher ausser elasti  schen Werkstoffen auch harte, metallische  und daher auch besonders glatte Werkstoffe  verwenden,     sofern    man nur     dafür    sorgt, dass  die     Formgebung    des Mantels der     Wulstbil-          dung    der     darunter    herlaufenden Papierbahn       entspricht.     



  Letztere     Bedingung    kann entweder da  durch erfüllt werden, dass der Mantel     aus     dünnem Metallblech besteht, wobei er sich  innerhalb     kurzer        Einlaufzeit    von selbst der  vom Papier verlangten     Form    anpasst oder  auch dadurch,     dass.er    von vornherein so ge  formt ist, dass die Randflächen einen grösse  ren Abstand von der     Trommeloberfläche     haben als die dazwischenliegende Fläche, und  dass diese Randflächen, die gewissermassen  eine Stufe bilden, eine     in        Laufrichtung    der  Bahn zunehmende Breite besitzen, bis sie  schliesslich gegen Ende des Mantels zusam  menlaufen.

    



       Ferner    kann der Andruck des Mantels an  jeder Stelle verschieden gross sein entspre  chend den     Anforderungen,    die der Kreppvor  gang jeweils     stellt.    Beispielsweise kann eine  grössere Zahl voneinander unabhängiger Fe  dern - in     Fig.    1     etwa    bei<I>h, i</I> und     k    ge  dacht -     verwendet    werden, die an jeder       Stelle    wunschgemäss gespannt werden.

   Vor  zugsweise     wird    man den     Andruck    des Man  tels an die Bahn an ihren Rändern stärker  machen als an den jeweils von der     Längs-          kreppung    noch nicht erfassten Teilen in der  Mitte der Bahn. Hierdurch ist man in der  Lage, bei der jeweils gewünschten Feinheit  der     Kreppung    den Kraftbedarf zur Bewe-           gung    der Trommel auf einen     Mindestwert          herabzusetzen.     



  Es ist einleuchtend, dass bei einem fest  stehenden und     verjüngten        Mantel    somit die  Bedingungen für eine gute und gleichmässig  genügend feine     Längskreppung    erheblich  leichter erfüllt werden können als bei einem  umlaufenden Band.

   Erkauft wird     dieser    Vor  teil nur durch die etwas höhere Antriebs  leistung zur Bewegung der Vorrichtung, da  die     Relativbe-,vegung,    die das Papier oder       dergl.    unter Überwindung der gleitenden  Reibung gegenüber dem Mantel auszuführen  hat, im ganzen auf einem grösseren Wege er  folgt als bei dem umlaufenden Band, wo sie  nur dem Wege der     Kreppung        selbst    ent  spricht. Dem lässt sich aber durch geeignete  Werkstoffwahl für den Mantel, insbesondere  grössere Glätte und damit verminderte Rei  bung, wirksam     begegnen.     



  Die Anwendung eines feststehenden ver  jüngten Mantels zum Andrücken der zu  kreppenden Bahn an die umlaufende Trom  mel bringt endlich noch den erheblichen kon  struktiven     Vorteil    mit sich, dass die Krepp  werkzeuge, die den seitlichen Abschluss des  der Papierbahn zur Verfügung stehenden  Raumes darstellen, ihrer Höhe nach ganz  niedrig ausgeführt werden können, so dass  irgendwelche     Kippkräfte    vermieden werden.

    Denn es ist ja. nun nicht mehr unbedingt not  wendig, die Kreppwerkzeuge von innen her  durch die Stege einer rostförmigen umlaufen  den Trommel     hindurchzustecken,    es entfällt  also bei der Formgebung der Kreppwerk  zeuge die ganze Höhe dieser Stege, die mit  Rücksicht auf die     darauf    wirkenden durch  biegenden     Kräfte    namentlich bei grösseren  Arbeitsbreiten ganz erheblich ist. Im Zu  sammenhang damit steht auch die     leichtere     Möglichkeit der Beaufsichtigung und Pflege  der aussen auf der Trommel hin und her glei  tenden Kreppwerkzeuge.  



  Die Zeichnung zeigt in den weiteren       Fig.    2 bis 11 ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung sowie einige Einzelheiten     bezw.     Sonderausführungen dazu in schematischer  Form. Es stellen dar:         Fig.    2 eine     erfindungsgemässe    Vorrich  tung im Längsschnitt,       Fig.    3 dieselbe im teilweisen Querschnitt,       Fig.    4 eine Abwicklung der     feststehenden     verjüngten Mantelfläche sowie der Bahnen  der Kreppwerkzeuge,

         Fig.    5 eine beispielsweise Ausführungs  form der     Kreppwerkzeuge        sowie    ihre Füh  rung und den zugehörigen Teil der umlaufen  den Trommel im Querschnitt,       Fig.    6 dieselbe im     Längsschnitt,          Fig.    7 ein Beispiel mehrerer     aneinander     anschliessender     Kreppwerkzeuge    in Drauf  sicht mit Teilen der zugehörigen Führung  und Trommel,       Fig.    8 die Austrittsstelle des gekreppten  Papiers in Draufsicht,

         Fig.    9 eine     'Sonderausführung    der Ein  trittsstelle für das zu kreppende Papier in  die Vorrichtung im Längsschnitt,       Fig.    10 dieselbe in Draufsicht in Rich  tung des     eintretenden    Papiers,       Fig.    11 eine besondere     Ausführungsform     der     Papiereintrittsstelle    im Längsschnitt.  



  In allen Figuren, einschliesslich der be  reits früher erläuterten     Fig.    1, bedeuten  gleiche Buchstaben gleiche Teile der erfin  dungsgemässen Vorrichtungen.  



  In     Fig.    2     bedeutet        a    die teilweise in Sei  tenansicht, teilweise im Längsschnitt darge  stellte umlaufende Trommel, die an ihrem  Umfang mit den Rillen b von beliebiger  Form versehen ist. In diesen Rillen bewegen  sich die später näher beschriebenen Krepp  werkzeuge d, die an der Umlaufbewegung in  folge ihres     Eingriffes    in die Rillen teil  nehmen, seitlich hin und her.

   An die Trom  mel legt sich     der    nicht     mitumlaufende,    viel  mehr     festgehaltene    Mantel e an, so dass das  bei<I>l</I> einlaufende und bei     7n    auslaufende Pa  pier oder     dergl.    zwischen     Trommel    a     und     Mantel e hindurchgezogen wird. Am Umfang  des Mantels e sind im vorliegenden Fall  Gummipolster n verteilt, die mittels der Stell  schrauben o federnd entsprechend dem an  jeder Stelle des     Mantels    e     benötigten    Druck  angedrückt werden.

   Jedoch kann der An-           druck    des     Mantels    e an die Trommel auch  durch beliebige andere Mittel, z. B.     tangen-          tiale    Spannung,     hydraulischen    Druck, Ge  wichtsbelastung     usw.,    sichergestellt werden.  



       Fig.    3 zeigt bei a wiederum die an ihrer  Oberfläche mit den Rillen b versehene  Trommel, teilweise in     Ansicht,    teilweise im       Schnitt.    Mit ihren Seitenwänden p ist sie auf  der Welle q     befestigt,    die in Pfeilrichtung  gedreht wird. Über die Trommel a greifen  von beiden Seiten     feststehende    Führungen r  hinüber, deren Aufgabe es ist, die Krepp  werkzeuge     d    auf ihrem Umlaufwege     seitlich     so zu führen, dass hierdurch die Zusammen  schiebung der Papier- oder     dergl.    Bahn er  folgt.

   Diese Führungen r sind zweckmässig  an den beiden Lagerschilden s der Maschine       befestigt.    Der Deutlichkeit wegen ist in  dieser Figur der feststehende verjüngte  Mantel e sowie die     Papierführung    1, m weg  genommen gedacht.  



  In     Fig.    4 ist die Mantelfläche e abge  wickelt dargestellt. Sie stellt - im einfach  sten Fall - ein Trapez mit geraden Seiten  linien dar, kann jedoch auch     statt    der geraden       Begrenzungslinien    einen geschwungenen Ver  lauf besitzen. Sie befindet sich in demjenigen  Raum, der zwischen den beiden Führungen r  verbleibt. Bei d sind an diesen Führungen  die Kreppwerkzeuge     schematisch    angedeutet.  Sie laufen entlang den Längskanten der Man  telfläche e bis zu einem engsten Punkt zu  sammen und kehren dann wieder in ihre  äusserste Anfangslage zurück. Während des  Kreppvorganges bilden sie den seitlichen Ab  schluss des für die Papierbahn zur Verfügung  stehenden Raumes.

   Das Papier e, das eine  beliebige     Breite    besitzen kann,     beginnt        seine          Längskreppung    da, wo seine beiden     Kanten     auf die Bahn der Kreppwerkzeuge     auftreffen.     Es verlässt die Vorrichtung da, wo die Be  rührung des Mantels e mit der umlaufenden  Trommel aufhört.  



  Eine     einfacheAusführungsform    der     Krepp-          werkzeug;e    d zeigen die     Fig.    5 und 6, die als  Längs- und Querschnitt einander zugeordnet  sind. Danach bestehen diese Kreppwerkzeuge  aus einer     gezahnten    Platte     dx    mit einem an-         gesetzten    Zapfen     d2        und        einer    Rolle     d3.    Diese  läuft     zwischen    den Schienen r, und     r2    der       Führungskörper    r.

   Die beiden     Schienen    ver  laufen parallel zueinander im     Abstande    des.       Rollendurchmessers        d3    in an sich     bekannter     Weise. Die Zähne der Platte     d,    brauchen  nicht genau dem     Rillenprofil    b der Trommel  a zu entsprechen, vielmehr genügt es, wenn  sie nur bis zu einer gewissen Tiefe in dieselbe  eingreifen.  



  Wie schon aus     Fig.    4 zu erkennen war,  unterliegt die zu kreppende     Bahn    c der  Kreppwirkung     nur    auf dem     zusammen-          laufenden    Teil der     Führungsbahnen    r, nicht  aber auf ihrem     auseinanderlaufenden    Teil  oder an den beiden Umkehrstellen. Man     kann     daher die Kreppwerkzeuge so ausbilden, dass  sie sich eng aneinander anschliessen und da  bei eine     fortlaufende    schräge Linie bilden,  die eine ununterbrochene Schubwirkung auf  die zu kreppende Bahn ausübt.

   Dies     ist    in       Fig.    7     zur    Darstellung gebracht. Darin be  deuten     a    die Trommel mit ihren Rillen,<I>r</I> die  Führung mit ihren beiden     :Schienen        r,    und     r2,     e .den feststehenden, sich verjüngenden Man  tel und     dl,        d2,        d3    die Einzelteile der Krepp  werkzeuge.  



  Es wurde schon zum Ausdruck gebracht,  dass die     Eintrittsbreite    der zu kreppenden  Bahn beliebig ist (siehe     Fig.    4). Beim Aus  tritt liegen die Verhältnisse anders. Hier muss  dafür     gesorgt    werden, dass die Austrittsbreite  derjenigen Breite entspricht, die die zu  sammengedrängte Papiermasse oder     dergl.     auf     Grund    der Feinheit ihrer     Kreppung,     ihrer     Eintrittsbreite    und ihrer Blattstärke  einnimmt.     Fig.    8 zeigt, wie dieser     Bedingung     in einfachster Weise Rechnung getragen wer  den kann.

   Bei d sind die     zusammenlaufenden     und sich dann wieder trennenden Kreppwerk  zeuge, bei e der feststehende verjüngte Man  tel und bei c das austretende Papier ange  deutet. Die engste Stelle .der Kreppwerkzeuge  befindet sich bei     A-B.    Aus den bei     Fig.    7  angeführten Gründen entlässt man das     ge-          kreppte    Papier zweckmässig bereits etwas  früher, etwa bei     C-D.    Ist das Ende des  Mantels e als bewegliche Zunge     ausgebildet,         die mehr oder weniger gehoben werden kann,  so ergibt sich, dass die Linie     C-D    nach  Wunsch an eine engere oder weitere Stelle  verlegt werden kann,

   so dass das Papier oder       dergl.    gerade da austreten kann, wo es ge  nügend zusammengekreppt,     jedoch    noch nicht       überpresst    ist.  



  Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Ein  laufen des Papiers, auch wenn es z. B. vor  Eintritt in die Vorrichtung bereits     quer-          gekreppt    ist und einen gewissen Feuchtig  keitsgehalt besitzt, unter den feststehenden  Mantel e und seine Mitnahme durch die ge  rillte Trommel einwandfrei     vonstatten    geht.  Zur Sicherheit ist es jedoch     zweckmässig,    das  einlaufende Papier durch sanften     Druck    an  die gerillte Trommel anzudrücken, wie dies  bereits in     Fig.    2 dadurch angedeutet ist, dass  die     Papierleitwalze    l sich in Berührung mit  der Oberfläche der Trommel a befindet.

   Eine  im Sinne der     Zwangläufigkeit    noch weiter  gehende Ausführungsform ist in     Fig.    9 und  10 angedeutet. Danach sind um die     Pa.pier-          leitwalze    l abwechselnd kürzere und längere  Bänder     t,    und     t,    geschlungen, von denen die  letzteren das einlaufende Papier ein     Stück     weit auf der Trommel a festdrücken, und  zwar von der Walze t bis zu den schmalen  Walzen     u.    Die letzteren befinden sich in  Ausschnitten des feststehenden Mantels e,  wobei die zwischen diesen Ausschnitten ver  bleibenden Zungen v beispielsweise an einer  gemeinsamen, quer gelagerten Stange w be  festigt sind.

   Durch diese Anordnung wird  erreicht, dass das Papier oder     dergl.    von den  Bändern     t=    und den Walzen     u    so lange auf  die Trommel aufgedrückt wird, bis es bereits  unter die Zungen v hineingezogen ist.  



  Schliesslich kann die einlaufende Papier  bahn c durch eine mit Gegenzähnen ver  sehene Walze y (siehe     Fig.    11) in die Rillen  der Trommel     a    eingedrückt werden. Auf  diese Weise entsteht eine Art     Doppelkrep-          pung    insofern, als sich eine     Querrillung    mit  der     Längskreppung    vereinigt, so dass ein Ge  bilde     entsteht,    das nach beiden Richtungen  hin dehnbar ist. Um das Eindrücken der zu  kreppenden Bahn in die Rillen der Trommel

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Längskreppen von Pa pier oder sonstigem kreppfähigem Werkstoff, bei welcher die zu kreppende Bahn zwischen der Oberfläche einer gerillten umlaufenden Trommel und einer die Trommel umgebenden Mantelfläche durch Kreppwerkzeuge zu sammengeschoben wird, die sich seitlich der Bahn, mit ihr umlaufend, längs einer schräg einwärts gerichteten Linie vorwärtsbewegen, gekennzeichnet durch eine feststehende, das zu kreppende Papier oder dergl. an den Trommelumfang andrückende Mantelfläche,
    die sich in der Laufrichtung der Bahn ver jüngt und an deren Längskanten die Krepp werkzeuge bei ihrer Einwärtsbewegung ent langlaufen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche aus nachgiebigem Werkstoff besteht und mit Mitteln zum Andrücken an die umlaufende Trommel versehen ist, zum Zweck, den Ab stand der Mantelfläche von der Trommelober fläche unter Formänderung der ersteren an jeder Stelle der Dicke der allmählich mehr und mehr zusammengestauchten Bahn an passen zu können.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die feststehende Mantelfläche an die zu kreppende Bahn an den jeweils der Längskreppung unterworfe nen Stellen stärker als an den jeweils von der Längskreppung noch nicht erfassten Stellen angedrückt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der feststehende Mantel auf seiner der Trommel zugekehrten Seite so ge formt ist, dass die Randflächen einen grösse- a zu ermöglichen, ohne dass die Bahn gezerrt wird, ist es nur nötig, dieselbe durch eine ge eignete Vorrichtung, z.
    B. die Papierleit- w-alze z, so schnell zuzuführen, dass zwischen dieser Walze und der Trommel jederzeit die zur Querrillung erforderliche überschüssige Bahnlänge zur Verfügung steht. ren Abstand von der Trommeloberfläche haben als die dazwischenliegende Fläche, und dass diese Randflächen eine in Laufrichtung der Bahn zunehmende Breite besitzen, bis sie schliesslich gegen Ende des Mantels zu eammenlaufen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis d, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungsbahnen für die in den Rillen der Trommel seitlich gleitenden Kreppwerkzeuge die Trommel an ihrem Um fang übergreifen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kreppwerkzeuge an ihrer auf die Bahn zur Wirkung kommenden Seite derart schräg ausgebildet sind, dass .sie sich auf dem der Kreppung dienenden Teil ihres Weges fortlaufend zu einer mehr oder weni ger geschlossenen Fläche aneinander an schliessen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Walze, die die zu kreppende Bahn vor ihrem Einlauf zwischen die Trommel fläche und die feststehende Mantelfläche in die zur Führung der Kreppwerkzeuge die nenden Rillen der Trommel eindrückt.
CH216954D 1938-11-02 1940-11-01 Vorrichtung zum Längskreppen von Papier oder sonstigem kreppfähigem Werkstoff. CH216954A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237887B (de) * 1964-09-17 1967-03-30 Adolf Schmidt Verfahren zum Dehnen bzw. Schrumpfen einer Materialbahn

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1237887B (de) * 1964-09-17 1967-03-30 Adolf Schmidt Verfahren zum Dehnen bzw. Schrumpfen einer Materialbahn

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