CH217034A - Verbrennungskammer für Einspritzbrennkraftmaschinen. - Google Patents

Verbrennungskammer für Einspritzbrennkraftmaschinen.

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CH217034A
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Ansaldo S A
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Ansaldo Sa
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    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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Description


  Verbrennungskammer für     Einspritzbrennkraftmaschinen.       Die bekannten Verbrennungskammern  von     Einspritzbrennkraftmaschinen    sind im  Innern meist kugelförmig oder zylindrisch  profiliert und mit der Verdichtungskammer  des Arbeitszylinders durch einen Kanal ver  bunden, der sich an die Verbrennungskammer  derart anschliesst, dass die Luftladung wäh  rend des Verdichtungshubes in .dieser Kam  mer in Drehung versetzt wird. Der zer  stäubte flüssige Brennstoff     wird    dabei in  Gestalt eines Kegels in die Verbrennungs  kammer, vorzugsweise in     Querrichtung    zur       umgewirbelten        Luftladung,    eingespritzt.

   Da  bei hat man auch schon vorgeschlagen,  namentlich wenn es sich um zylindrische  Verbrennungskammern handelt, den Innen  raum derselben durch Einziehen der Kammer  seitenwände zu verengen, um eine sehr gute  Gemischbildung zu erzielen.  



  Die Erfindung betrifft eine Verbrennungs  kammer für     Einspritzbrennkraftmaschinen,     in der eine Drehbewegung der Luftladung  um eine Drehachse stattfindet und die behufs  einer guten Gemischbildung verengt ist.    Die Erfindung zeichnet sich dadurch vor  teilhaft aus, dass die     Verengung    der Verbren  nungskammer durch zwei einander gegenüber  liegende, aus     .der    Kammerwand sich er  bebende, gegen die Kammermitte sich ver  jüngende, gleiche     Zündwarzen    gebildet ist,  deren Achsen mit der Drehachse der Luft  ladung zusammenfallen, wobei die einander  zugekehrten     Warzenenden        raschestens    zum  Erglühen und damit auf die notwendige  Zündtemperatur gebracht werden.

   Durch  diese Massnahme werden durch die rasch er  glühenden, einander zugekehrten Warzen  enden die Brennstoffteilchen sofort auf die  notwendige     Zündtemperatur    gebracht und die  Zündung     .raschestens    eingeleitet.  



  Die Wirkung der     Zündwarzen    lässt sich  ausführlicher wie folgt erklären:  Die einander zugekehrten Enden der War  zen werden durch die Verbrennung in höhe  rem Masse als die übrigen Teile der Ver  brennungskammer erhitzt, zumal sie gegen  über den übrigen Teilen nach innen vorsprin  gen und nicht wie die     übrien    Teile der Kam  <B>t></B>           mer    durch die während der ersten Phase der  Verdichtung in die Kammer eintretende Luft       beaufschlagt    werden.

   Die Brennstoffteilchen  werden an den glühenden     Warzenenden    rasch  auf die notwendige     Zündtemperatur    gebracht,  so dass die Zündung an einer oder mehreren  Stellen ihren Anfang genommen hat, teilt  sie sich durch Strahlung und Konvektion mit  grosser Geschwindigkeit dem übrigen Cre  merage mit.  



  Durch die Anordnung der     Zündwarzen          gemäss    der Erfindung gelingt es, eine wesent  liche Verminderung des Zündverzuges zu er  zielen und bei einer verhältnismässig geringen  Verdichtung .des Luftgemisches solche Tem  peraturen in der     Verbrennungskammer    zu       unterhalten,    die eine plötzliche Einleitung  der Zündung     bewirken,    wobei diese anfäng  liche Zündung     raschestens    sieh auf die ge  samte     Brennstoffmenge    überträgt, so dass die       Kraftübertragung    vollkommen sanft und  ohne     Klopfen    sich vollzieht.

   Dies ist     beson-          ders    für Motoren sehr hoher Drehzahl wich  tig, weil die Zeit von dem Augenblick, in dem  der Brennstoff eingeführt.     wird,    bis zum Au  genblick, in dem die Zündung erfolgen soll,  sehr kurz ist.  



  Durch die besondere Ausbildung der Ver  brennungskammer wird     unabhängig    von der  Ermöglichung hoher Umdrehungszahlen auch  eine sehr gute Verbrennung des Brennstoffes  erzielt, so dass die Abgase frei von Rauch und  Geruch sind.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind in der Zeichnung dar  mestellt.  



       ¯        Fig.    1 und 3 sind Teilschnitte einer Ein  spritzbrennkraftmas.chine mit der Verbren  nungskammer, die nach     Fig.    1 vollständig im  Zylinderdeckel eingebaut, nach     Fig.    3 teil  weise im Deckel und teilweise an der Zylin  derseite der Maschine angeordnet ist.     Fig.    2  ist ein Teilschnitt nach Linie 2-2 von     Fig.    1  und 3.  



  In dem Deckel des Arbeitszylinders 1       (Fig.    1) ist die kugelförmige     Verbrennungs-          kammer    3 als getrennter Bauteil angebracht.  Ein Kanal 4 verbindet die Verbrennungs-         kammer    mit dem Innern des Arbeitszylin  ders, der den Kolben 5 enthält. Die Ver  brennungskammer 3 könnte auch mit dem den  Brennstoffzerstäuber     fi    enthaltenden Deckel  aus einem Stück gegossen sein. Es ist je  doch     vorteilhafter,    die Verbrennungskammer  als getrennten Bauteil in den Deckel einzu  setzen, um durch Bearbeitung der Verbren  nungskammer genauere und glattere Ober  flächen zu erhalten, die der     umlaufenden    Luft.  möglichst geringe Reibung bieten.

   Diese Aus  führungsart ist auch deshalb vorzuziehen,  damit die     Verbrennungskammer    ausgewech  selt werden kann, ohne auch den Deckel er  setzen zu müssen, wenn .die Innenflächen der  Kammer oder der Kanal eine Erneuerung  erforderlich machen. Durch die     Herstellung     der     Verbrennungskammer    als besonderer  Bauteil ist es schliesslich auch möglich, diesen  aus einem     Werkstoff    herzustellen, der wider  standsfähiger gegen hohe Temperaturen als  Gusseisen ist.  



  Wie aus     Fig.    2 hervorgeht,     besteht    die  Verbrennungskammer aus zwei Teilen 7, 7'.  Innen sind in der     Verbrennungskammer    an  einander     gegenüberliegenden        Stellen    der Kam  merwand zwei gleiche, sich gegen die Kam  mermitte zu verjüngende     Zündwarzen    9, 9'  angeordnet, deren Achsen mit der Drehachse  8-8', die quer zur Trennfläche der Teile 7,  7' verläuft, zusammenfallen und die aus der  Kammerwand sich erheben.

   Die     äussern    fein  verteilten     Brennstoffteilchen    des eingespritz  ten Brennstoffkegels gelangen mit den     er-          ffl   <B>CY</B>       ühten,    einander     zugekehrten        Warzenenden     in Berührung, wobei sie sich     raschestens    ent  zünden. Beim     Verdichtungshub    gelangt die  Ladeluft durch den Kanal 4 in die Verbren  nungskammer. Der Kanal mündet     tangential     in die Kammer, so dass die Ladeluft in der  Kammer um die     Drehachse    8-8' rotiert.  



  Bei den bekannten kugelförmigen     und     zylindrischen Verbrennungskammern liegt  der Winkel des     Brennstoffeinspritzkegels          zwischen    30       und    45  . Auch für die darge  stellten Kammern kann ein solcher     Einspritz-          kegel    verwendet werden.      Es wurde festgestellt, dass es, um die  beste Wirkung und den grössten Wirkungs  grad des Motors zu .erzielen,     vorteilhaft    ist,  ausser der besonderen Gestaltung der Ver  brennungskammer auch ein gewisses Verhält  nis ihrer     Abmessungen    zum Zylinderdurch  messer vorzusehen.

   Der grösste Durchmesser  der dargestellten Verbrennungskammern liegt  zweckmässig     zwischen    den Grenzen 0,48- bis       0,36mal    dem Zylinderdurchmesser, und die  grösste Kammerbreite, parallel zur Rotations  achse gemessen,     zwischen    den Grenzen 0,65  bis     0,85ma1    dem Höchstdurchmesser der Ver  brennungskammer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbrennungskammer für Einspritzbrenn- kraftmaschinen, in der eine Drehbewegung der Luftladung um eine Drehachse statt findet und die behufs einer guten Gemisch bildung verengt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verengung der Verbrennungskammer durch zwei einander gegenüberliegende, aus der Kammerwand sich erhebende, gegen die Kammermitte sich verjüngende, gleiche Zünd- warzen gebildet ist, deren Achsen mit der Drehachse der Luftladung zusammenfallen,
    wobei die einander zugekehrten Warzenenden raschestens zum Erglühen und damit auf die notwendige Zündtemperatur gebracht wer den.
CH217034D 1939-04-01 1940-03-15 Verbrennungskammer für Einspritzbrennkraftmaschinen. CH217034A (de)

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