CH217073A - Aus Flachband gewickelte Formspule. - Google Patents

Aus Flachband gewickelte Formspule.

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CH217073A
CH217073A CH217073DA CH217073A CH 217073 A CH217073 A CH 217073A CH 217073D A CH217073D A CH 217073DA CH 217073 A CH217073 A CH 217073A
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alkali
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cooling
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Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
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Description


  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der  Faserstruktur von vorwiegend natürliche     Cellulosefasern    ent  haltendem Textilgut mit Hilfe von     Alkalilauge.     



  Es ist bekannt,     Cellulosefasern    enthaltendes Textilgewebe  mit Natronlauge von     Mercerisierstärke    bei Raumtemperatur  unter Bedingungen, die eine Schrumpfung erlauben, zu be  handeln, das Gewebe danach im gequollenen Zustand einer  kontrollierten     Verstreckung    zu unterwerfen und es schliesslich  unter fixierten Dimensionen auszuwaschen. Durch diese Be  handlung sollen der Einzelfaser     inneliegende    wachstumsbe  dingte Spannungszustände sowie fertigungsbedingte zusätz  liche Spannungszustände, die Anlass zu unbefriedigender Fe  stigkeit, ungenügender Dimensionsstabilität und erheblicher  Knitterneigung von textilen Flächengebilden geben, vermin  dert werden.

   Anderseits soll durch Öffnung und     Vergleich-          mässigung    der Struktur die Zugänglichkeit für Farbstoffe und  Veredlungshilfsmittel erhöht werden.  



  Das angestrebte Ziel wird jedoch durch das bekannte  Verfahren nicht im gewünschten Ausmass erreicht. Dies  wirkt sich im Zusammenhang mit anschliessenden     Hochver-          edlungsausrüstungen,    d. h. der Vernetzung der     Cellulose    mit  sogenannten     Reaktantharzen,    besonders nachteilig aus, da  solche Vernetzungen die Festigkeit des Textilguts beträchtlich  herabsetzen und zur Erzielung einer befriedigenden Knitter  festigkeit relativ grosse Mengen an     Reaktantharz    benötigt  werden.

   Zur Erreichung eines möglichst guten     Quellungs-          effektes    sind in der Praxis relativ lange     Tränkzeiten    von etwa  60 Sekunden üblich; was bei modernen Maschinen mit       Warenbahnlaufgeschwindigkeiten    um 60-80     m/Min.    bereits       Tränktröge    von sehr respektablem Ausmass und ein entspre  chend grosses Volumen an     Quellmittel    erfordert.  



  Die Erfindung bezweckt ein Verfahren zu schaffen, mit  welchem die Nachteile des bekannten Verfahrens vermindert  und optimale Voraussetzungen für die Verbesserung der Fa  serstruktur von     cellulosehaltigem    Textilgut erreicht werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Verfahren zur  Verbesserung der Faserstruktur von vorwiegend natürliche       Cellulosefasern    enthaltendem Textilgut durch     Tränkung    des  selben mit einer auf mindestens 50 C erwärmten     Alkalilauge     während höchstens 15 Sekunden, nachfolgender Abkühlung  auf eine Temperatur unterhalb     25'C    und     Verstrecken,    wel  ches sich dadurch auszeichnet,

   dass das Textilgut zwischen der       Tränkung    mit der erwärmten     Alkalilauge    und der Abkühlung  durch eine     Verweilzone    geführt wird und dass es im Bereiche  zwischen der     Tränkung    und der Abkühlung mindestens in der  Längsrichtung einer kontrollierten Schrumpfung in vorgege  benem Ausmass unterworfen wird.  



  Es ist zwar aus der     US-Patentschrift    1 577 393 ein Ver  fahren zum     Mercerisieren    von Baumwolle und ähnlichem  Textilgut durch Behandlung mit heisser     Alkalilauge    und nach  folgendes Abkühlen bekannt. Die Behandlung erfolgt jedoch  mit relativ konzentrierten     Alkalilaugen    und während einer  Dauer von etwa     30-60    Sekunden, was wie bereits     erwähnt     relativ grosse     Laugentröge    und entsprechend grosse Mengen       Alkalilauge    erfordert.  



  Aus den US-Patenten 2 506 042 und 2 506 045 sind fer  ner Verfahren zur Herstellung von Transparenteffekten auf  vorwiegend aus     Stapelfasern    aus regenerierter     Cellulose    be  stehenden Geweben, d. h. sogenannte      Organdi -Gewebe,     bekannt, wobei das Gewebe in einer ersten Stufe während  etwa 5-12 Sekunden mit auf 60 C erhitzter     Alkalilauge    von       Mercerisierstärke,    z. B.

   Natronlauge von 30      Be,    behandelt  und sofort neutralisiert wird und danach in einer zweiten  Stufe kurzzeitig mit Schwefelsäure von 40-52      Be    bezie  hungsweise Natronlauge von 30      Be    bei einer Temperatur  zwischen -5 und     25'C    behandelt wird. Die Dauer der Lau  genbehandlung in der ersten Behandlungsstufe ist auf 5 bis  12 Sekunden beschränkt, um eine zu weitgehende     Quellung       und damit eine Schädigung der regenerierten     Cellulose    zu  vermeiden.

   In der zweiten Behandlungsstufe wird infolge des  niedrigen     Polymerisationsgrades    der regenerierten     Cellulose     eine     Anlösung    der letzteren bewirkt, wodurch die für        Organdi -Gewebe    charakteristische Transparenz und Ver  steifung eintritt.  



  Es hat sich nun     überraschend    gezeigt, dass mit der     erfin-          dungsgemässen,    kurzzeitigen Behandlung von vorwiegend  natürliche     Cellulosefasern    enthaltendem Textilgut mit Alkali  lauge, gefolgt von der Passage desselben durch eine Verweil  strecke die     zwischenfibrillären    und molekularen Bindungen  weitgehend gelöst werden und damit bei der nachfolgenden       Verstreckung    ein wesentlich verbesserter Ordnungszustand  im     fibrillären    Bereich erreicht wird, welcher von entscheiden  der Bedeutung für das Eigenschaftsbild und das Veredlungs  verhalten des Textilguts ist.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren können Garne,  Gewebe oder     Gewirke/Gestricke,    die ganz oder teilweise aus  nativer     Cellulose,    wie z. B. Baumwolle, Bastfasern, Mischun  gen aus Baumwolle und synthetischen     Fasern    bestehen, be  handelt werden. Dabei kann sowohl das trockene wie das  feuchte Textilgut im rohen, lediglich     entschlichteten    oder im       gebeuchten    und gebleichten Zustand der Behandlung unter  worfen werden.  



  Zur Durchführung des     erfindungsgemässen    Verfahrens  verwendet man erwärmte     Alkalilaugen,    insbesondere Natron  lauge von l5-30      Be,    ferner Kalilauge von etwa 15-30      Be     oder     Lithiumhydroxyd    mit einer Konzentration von 5-10%.  Alle diese     Alkalilaugen    müssen in Form von auf Temperatu  ren zwischen 50 und 95 C erwärmten wässrigen Lösungen  verwendet werden,     wobei    die     Tränkzeit    zwischen 4 und 10  Sekunden betragen kann und 15 Sekunden nicht überschrei  ten darf.

   Diesen     Alkalilaugen    können ferner niedermolekular       aliphatische    Alkohole, wie z. B. Methanol, Äthanol,     n-Propa-          nol,        n-Butanol,    vorzugsweise in Mengen von 0,5-5     Vol.%    zu  gesetzt werden. Die relativ hohe Temperatur der     verwendeter          Alkalilauge    bewirkt eine gute Benetzung der Faser und eine  schnelle und gleichmässige Diffusion der als     Quellmittel    fun  gierenden Lauge bis zum Faserzentrum.

   Durch die     Zugabe     geringer Mengen von Alkoholen wird die Benetzung zusätz  lich gefördert und zudem die     Quellung    in der Fasermantel  zone retardiert. Damit kann die Diffusion des     Quellmittels    ins  Faserzentrum zusätzlich beschleunigt werden. Durch die be  schriebenen Massnahmen wird der gesamte Faserquerschnitt  von der     Quellung    erfasst, und dies selbst unter ungünstigen  Voraussetzungen, wie z. B. bei der Behandlung des     Rohtextil-          guts.     



  Zwecks Erreichung einer möglichst starken     Quellung    der  Fasern kann das mit der     Alkalilauge    getränkte und abge  quetschte Textilgut während einer Dauer bis zu 6 Sekunden  durch eine     Verweilzone    geleitet werden,     in    welcher gegebe  nenfalls erneut     Alkalilauge    auf das Behandlungsgut auf  gebracht werden kann. Danach wird das getränkte Textilgut  während einer Dauer von 5 bis 20 Sekunden auf eine Tempe  ratur zwischen 5 und<B>25"</B> C abgekühlt, da erst bei solchen  Temperaturen der für die gewünschte innere Umformung der  Faserstruktur notwendige     Quellungsgrad    erreicht wird.

   Zu  diesem Zwecke kann das Textilgut in gebundener Waren  führung über     gekühle    Walzen oder durch auf     0-20'C    ein  gestellte     Alkalilauge    geführt werden. Das Textilgut wird im  Bereich zwischen der     Tränkung    mit der     Alkalilauge    und der  Abkühlung mindestens in der Längsrichtung einer kontrollier  ten Schrumpfung in vorgegebenem Ausmass unterworfen,  welche um     0,5-10%    betragen kann.  



  Nach Passieren eines weiteren     Quetschwalzenpaares    wird  das Textilgut in bekannter Weise in Längs- und Querrichtung  gestreckt, mit     heissem    und kaltem Wasser ausgewaschen und      gegebenenfalls mit einer etwas Säure enthaltenden wässrigen  Lösung neutralisiert.  



       Eine    Vorrichtung zur     kontinuierlichen    Behandlung von  bahnförmigen textilen Flächengebilden nach dem     erfindungs-          gemässen    Verfahren ist nachstehend anhand der rein schema  tischen Figur der Zeichnung näher erläutert:  Die Textilbahn 1 wird mit Hilfe der aus einem Walzen  paar bestehenden     Einführvorrichtung    2 zugeführt, läuft über  Leitrollen 3 in und durch den Tauchtrog 4, wird mit Hilfe  der     Förderwalze    6 abgezogen und gelangt sodann über wei  tere Leitrollen 7 zum     Ouetschwalzenpaar    B.

   Im Boden des  Trogs 4 sind mit Dampf beschickte Rohre 5 zur indirekten  Erwärmung der     Alkalilauge    angeordnet. Dem Tauchtrog 4  kann ferner eine nicht dargestellte Vorrichtung zur     Voreva-          kuierung    der Textilbahn vorgeschaltet werden. Die nichtdar  gestellten Antriebe der     Einführvorrichtung    2, der     Förderwalze     6 und des     Quetschwalzenpaares    8 sind so aufeinander ab  stimmbar, dass eine     Zugsentlastung    der Bahn während  der     Tränkung    erfolgt.

   Die Textilbahn 1 gelangt danach in eine       Verweilstrecke    9, in welcher sie mit unterbrochener Waren  auflage über eine Anzahl Rollen 10 geführt wird. Mit Hilfe  der teilweise in den     Alkalilauge    enthaltenden Trog 11 ein  tauchenden     Pflatschwalze    12 wird erneut     Alkalilauge    auf die  Textilbahn 1 aufgetragen. Anstelle der     Pflatschwalze    12  könnte zum nachträglichen Aufbringen von     Alkalilauge    auf  die Textilbahn 1 auch     eine    Sprühvorrichtung verwendet wer  den.  



  Die Textilbahn 1 wird nun in gebundener Warenführung  über eine Anzahl regulierbar     antreibbarer    Kühlwalzen 13  geführt. Diese weisen einen nicht dargestellten Doppelmantel  auf, in welchem     ein    Kühlmittel zirkuliert. Danach gelangt  die Textilbahn 1 über ein zweites     Quetschwalzenpaar    14 und  wird beim Passieren der Pendelwalze 15 einer     Länsstreckung     und mittels der     Ausbreitwalzen    16 einer Querstreckung un  terworfen.

   Darauf folgt eine     Auswaschvorrichtung    17 mit  Spritzrohren 18, mittels welcher die     Alkalilauge    entfernt  wird, sowie ein drittes     Quetschwalzenpaar    19, das unter ande  rem für den erforderlichen Längszug sorgt.  



  Die Antriebe der     Quetschwalzenpaare    8, 14 und 19 sowie  der     einzelnen    Kühlwalzen 13 können mittels nichtdargestell  ter     Differenzmessvorrichtungen    so aufeinander abgestimmt  werden, dass zwischen den     Quetschwalzenpaaren    8 und 14  eine kontrollierte Längsschrumpfung der Textilbahn 1 und  zwischen den     Quetschwalzenpaaren    14 und 19 eine     kontrol-          liei#te    Längsstreckung eintritt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren in Verbindung mit der  beschriebenen Vorrichtung zur Durchführung desselben  bringt     eine    Reihe von Vorteilen. Es lässt sich eine optimale  Verbesserung der Faserstruktur von     vorwiegend          Cellulosefasern    enthaltendem Textilgut erreichen, die eine  wesentliche Erhöhung der Reissfestigkeit und eine erhebliche  Verminderung der Knitterneigung bewirkt. Damit werden  beim Krumpf-, Knitterfrei- und     Bügelfreiausrüsten    von der  artigem Textilgut geringere Mengen an Kunstharzen benötigt,  wobei auch die vernetzungsbedingte Festigkeitsverminderung  kleiner ist.

   Die höhere Ausgangsfestigkeit und der kleinere       ausrüstbedingte    Festigkeitsverlust verbessern die Ge  brauchstüchtigkeit des fertigen Textilguts entscheidend. Die  optimale Verbesserung der Faserstruktur lässt sich auch bei  der Behandlung des     Rohtextilguts    erreichen, womit ein vor  gängiger     Beuch-    und Bleichprozess in gewissen Fällen ent  fallen kann.  



  Infolge der sehr kurzzeitigen     Tränkung    lassen sich rela  tiv kurze     Tränktröge    mit entsprechend geringen Mengen an       Alkalilauge    verwenden. Damit wird der Anfall an ver  schmutzter     Alkalilauge    geringer, und die Kosten für deren  Aufarbeitung werden vermindert. Im weiteren kann eine we  sentliche Verkürzung der Maschine erreicht werden, was    deren Eingliederung in eine     Vorbehandlungsverfahrensstrasse     erleichtert.  



  Zur weiteren Illustration der Erfindung dienen die nach  folgenden Ausführungsbeispiele:  Beispiel 1  Ein lediglich     entschlichtetes        Baumwollpopelinegewebe     wird auf der anhand der Zeichnung beschriebenen Vorrich  tung in trockenem Zustand in den     Tränktrog    4 eingeführt,  welcher auf 95       2'C    erwärmte Natronlauge von 30      Be    ent  hält.

   Die Gewebebahn wird während 5 Sekunden mit der  Lauge getränkt, abgequetscht und während 3 Sekunden durch  die     Verweilzone    geführt, wo sie mit Hilfe der     Pflatschwalze     12 nochmals mit Natronlauge gleicher Konzentration     beauf-          schlagt    wird. Sodann wird die Gewebebahn während 7 Sekun  den über die Kühlwalzen 13 geführt und dabei auf eine Tem  peratur von 18   ?   C abgekühlt. Die Antriebe der Quetsch  walzenpaare 8 und 14 sind so aufeinander abgestimmt, dass  das Gewebe eine kontrollierte Schrumpfung von etwa 5% in  Längs- und Querrichtung erfährt. In der Streckvorrichtung  15, 16 wird die Gewebebahn in Längs- und Querrichtung um  5-8% gestreckt und schliesslich in der Waschvorrichtung 18  ausgewaschen.

   Das so behandelte Gewebe zeigt eine Festig  keit, die um etwa     50-60%    höher liegt als diejenige des Roh  gewebes, sowie einen hervorragenden Glanz.  



  Beispiel 2  Ein zu bedruckendes     Baaumwoll-Satingewebe    von 125 g/  m2 wird nach dem Sengen,     Entschlichtep    und     Abbpressen    in  nassem Zustand in den     Tränktrog    4 eingeführt, welcher auf  90       2'C        erwärmte    Natronlauge von 20      Be    enthält. Die  Gewebebahn wird während 10 Sekunden durch die erwärmte  Lauge geführt, danach nach Passieren einer     Verweilstrecke     zwecks Abkühlung während ebenfalls 10 Sekunden durch  einen zweiten Tauchtrog, enthaltend die gleiche, aber auf  einer Temperatur von 20  C gehaltene     Quellmittellösung,     geführt und darauf abgequetscht.

   Zwischen den     Quetschwal-          zenpaaren    8 und 14 erfährt das Gewebe eine Schrumpfung von  etwa 1-2 % in Längs- und Querrichtung,. und in der Streck  vorrichtung 15, 16 wird es um ebenfalls     1-2%c    in beiden Rich  tungen gestreckt, worauf es unter     fixierten    Dimensionen aus  gewaschen wird. Das so behandelte Gewebe zeigt eine Festig  keitserhöhung gegenüber dem Rohgewebe von etwa 40-50%  und ein sehr gutes     Farbstoffaufnahmevermögen.     



  Beispiel 3  Eine Schar parallel geführter     Baumwoll-Rohzwirne    wird  in trockenem Zustand kontinuierlich durch einen     Tränktrog     geführt, welcher auf 50 C erwärmte Natronlauge von 28      Be     mit einem Zusatz von 2,5     Vol.%        n-Propanol    enthält. Die Fa  denschar wird während 5 Sekunden durch die erwärmte  Lauge geführt und danach abgequetscht, wobei die     Förder-          geschwindigkeiten    bei Eintritt der Zwirne in die Lauge und  beim Austritt aus derselben so gewählt sind, dass eine Zug  entlastung eintritt und die Zwirne bis zu 5 % schrumpfen.

   Da  nach wird die Fadenschar während 2 Sekunden durch eine       Verweilzone    und während 5 Sekunden über Kühlwalzen ge  führt, dabei auf eine Temperatur von etwa     20 C    abgekühlt  und hierauf nochmals abgequetscht, wobei die     Förderge-          schwindigkeiten    bei Eintritt der Zwirne in die Kühlzone und  bei Austritt aus derselben so gewählt sind, dass die Zwirne  nochmals eine Schrumpfung von etwa 2%, bezogen auf das  Rohmass, erfahren. Nach dem Abkühlen wird die Fadenschar  einer     Verstreckung    um 4%, bezogen auf das Ausgangsmass,       unterworfen    und in diesem Zustand ausgewaschen.

   Die so  erhaltenen Zwirne weisen einen hervorragenden Glanz, ein  sehr gutes     Farbstoffaufnahmevermögen    sowie eine gegenüber  den Rohzwirnen um etwa 50%a erhöhte Festigkeit auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Verbesserung der Faserstruktur von vor wiegend natürliche Cellulosefasern enthaltendem Textilgut durch Tränkung desselben mit einer auf mindestens 50 C er wärmten Alkalilauge während höchstens 15 Sekunden, nach folgendes Abkühlen auf eine Temperatur unterhalb 25'C und Verstrecken, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Textilgut zwischen der Tränkung mit der Alkalilauge und der Abküh lung durch eine Verweilzone geführt wird und dass es im Bereiche zwischen der Tränkung und der Abkühlung minde stens in der Längsrichtung einer kontrollierten Schrumpfung in vorgegebenem Ausmass unterworfen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als Alkalilauge Natronlauge von 15-30 Be verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tränkzeit 4-10 Sekunden beträgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Verweilzeit bis zu 6 Sekunden beträgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass man das Textilgut um 0,5-10% schrumpfen lässt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Alkalilauge niedermoleku lare aliphatische Alkohole zugesetzt werden. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Alkohole in Mengen von 0,5-5 Vol. % zur Alkali lauge zugesetzt werden. . 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass in der Verweilzone erneut Alkalilauge auf das Tex tilgut aufgepflatscht oder -gesprüht wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Textilgut zwecks Abkühlung durch auf 0-20'C eingestellt Alkalilauge geführt wird.
CH217073D 1940-02-02 1941-01-17 Aus Flachband gewickelte Formspule. CH217073A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097564B (de) * 1957-07-11 1961-01-19 Robertshaw Fulton Controls Co Elektromagnet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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