CH217121A - Druckmittelbetriebene Regeleinrichtung mit Vor- und Hauptsteuerorgan, insbesondere für motorische Ruderstellvorrichtungen in Flugzeugen. - Google Patents

Druckmittelbetriebene Regeleinrichtung mit Vor- und Hauptsteuerorgan, insbesondere für motorische Ruderstellvorrichtungen in Flugzeugen.

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CH217121A
CH217121A CH217121DA CH217121A CH 217121 A CH217121 A CH 217121A CH 217121D A CH217121D A CH 217121DA CH 217121 A CH217121 A CH 217121A
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Hakenfeld Luftfahrtgeraetewerk
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Hakenfeld Luftfahrtgeraetewerk
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/166Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using pistons within the main valve

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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


      Druckmittelbetriebene    Regeleinrichtung mit \Tor- und     Hauptsteuerorgan,    insbesondere  für motorische Ruderstellvorrichtungen in Flugzeugen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       druckmittelbetriebene    Regeleinrichtung mit  Vor- und     Hauptsteuerorgan,    insbesondere für  motorische Ruderstellvorrichtungen in Flug  zeugen, bei welcher das     Hauptsteuerorgan     und das dieses steuernde     Vorsteuerorgan    von  derselben     Druckmittelquelle    gespeist werden.  



  Es sind     Regeleinriehtungen    bekannt ge  worden, bei denen für Vor- und Hauptsteuer  organ getrennte     Druckmittelquellen    verwen  det werden. Eine solche Einrichtung hat  jedoch den Nachteil, dass sie im Aufbau ver  wickelt und unübersichtlich ist sowie einen  unbefriedigenden Gesamtwirkungsgrad und  hohes Gewicht aufweist. Ferner wurden Ein  richtungen bekannt, bei denen zur     Beschik-          kung    der Vor- und     Hauptsteuerorgane    eine       gemeinsame        Druckmittelquelle    vorgesehen  ist,      -obei    aber für beide Steuerorgane Druck  rnittel aus der gleichen Druckleitung ent  nommen wird.

   Diese Einrichtungen haben       fien    Nachteil,     da.ss    sieh die durch das Arbei-         ten    des Servomotors in der Druckleitung  auftretenden Druckschwankungen unmittel  bar auf die     Vorsteuerung        übertragen.    Da  durch ist ein genaues Ansprechen der Steue  rung gemäss den vorgegebenen Steueraus  schlägen nicht mehr gewährleistet.  



  Die vorgenannten Nachteile sollen bei  Verwendung einer gemeinsamen Druckmittel  quelle gemäss der Erfindung dadurch besei  tigt sein, dass Vor- und     Hauptsteuerorgan     derart in Reihe in den     Druckmittelstromkreis     geschaltet sind, dass das     Hauptsteuerorgan    in  der     Druckmittelzuführungsleitung    des Servo  motors liegt, während das     Vorsteuerorgan    an  die     Abflussleitung    desselben angeschlossen ist  unter Vorsehung eines     Druckregelorganes    zur       lionstanthaltung    des     Druckes    in dieser Lei  tung.

      Nachstehend wird die Erfindung an Hand  eines in der Zeichnung veranschaulichten  Ausführungsbeispiels erläutert.      In     Fig.    1 ist die Regeleinrichtung sche  matisch dargestellt, während       Fig.    2 das Steuerorgan im Schnitt zeigt.  Gemäss     Fig.    1 fördert die Pumpe 6 das  Druckmittel, z. B.     C)1,    aus einem Vorrats  behälter über das Filter 8 unter einem be  stimmten, für den Servomotor 1 (Ruder  motor) erforderlichen Betriebsdruck zu dem  in dem Gehäuse 2a angeordneten Haupt  steuerorgan.

   Vom     Flauptsteuerorgan    wird das  Druckmittel je nach dem vorgegebenen  Steuerausschlag entweder oberhalb oder un  terhalb des Kolbens 1' in den Zylinder des  Servomotors 1     geleitet,    wodurch sich der  Kolben 1' entweder nach unten oder nach  oben bewegt und dadurch das mit der Kol  benstange 1" verbundene Ruder oder derglei  chen verstellt. Da jedoch von dem gemäss  den jeweils vorgegebenen Steuerausschlägen  bewegten Impulsgeber nur Steuerkräfte aus  gelöst werden, die zur Verstellung des       Hauptsteuerorganes    nicht ausreichen, so müs  sen die Steuerimpulse durch eine     Vorsteue-          rung    verstärkt werden.

   Der Steuerimpuls  geber greift also nicht an dem Hauptsteuer  organ an, sondern beeinflusst eine Vorsteuer  düsennadel 3. Durch die     Vorsteuerung    wird  alsdann die Verschiebung des     Hauptsteuer-          organes    bewirkt. Die     Vorsteuerdüsennadel     wird mit dem aus dem Servomotor 1     bezw.     vom     Hauptsteuerorgan    abfliessenden Druck  mittel beschickt, wobei mittels des Druck  regelventils 5 dafür gesorgt ist, dass der  Druck in der     Abflussleitung    immer auf einer  bestimmten und für das genaue Arbeiten  der     Vorsteuerung    erforderlichen Höhe gehal  ten wird.

   Das Druckmittel kann also nach  Arbeitsleistung nicht wie bei bekannten Aus  führungen frei abfliessen, sondern wird nach  Verlassen des Servomotors     bezw.    des     Haupt-          steuerorganes    durch ein     I)ruekregelventil    5  auf einen bestimmten Druck aufgestaut.

   Eine  gewisse Menge wird dann über eine Abzweig  leitung von der     Abflussleitung    und über das  Filter 7 der     Vorsteuerdüsennadel    zugeführt  und kann über eine     Abflussleitung    16     (Fig.    2)  frei abströmen, während die restliche, nicht  für die     Vorsteuerung    verwendete Menge    über das     Druckregelventil    5 abfliessen kann.  Der     Vorsteuerdruek    ist bei dieser Einrich  tung unabhängig von der Belastung des  Servomotors 1.

   Bei einseitiger Belastung des  Servomotors 1 bis über den Höchstdruck hin  aus fliesst das Druckmittel nicht mehr an  dem     Hauptsteuerorgan    vorbei, sondern über  das Überdruckventil 4 ab, und die Vorsteuer  düsennadel würde kein Druckmittel mehr er  halten, wenn das hier abfliessende Druckmit  tel direkt abgeleitet würde. Das über das  Überdruckventil 4 fliessende Druckmittel darf  deshalb nicht abströmen,     sondern    muss noch  vor dem     Druckregelventil    in die     Abflusslei-          tung    des Servomotors eingeführt werden, wie  es beispielsweise in     Fig.    1 dargestellt ist.  



       Gemäss        Fig.    2 strömt das von der Pumpe 6  geförderte Druckmittel durch die Leitung 17  dem     Hauptsteuerorgan,    nämlich dem Steuer  schieber 2, zu. Das in der     Abflussleitung    20  befindliche und durch das     Druckregelventil     5 auf einem bestimmten Druck gehaltene, aus  dem Servomotor 1 durch den Kanal 18     bezw.     19 zum     Steuerschieber    2 zurückgeflossene  Druckmittel wird lediglich in der Nullage  des Steuerschiebers 2 durch die über das  Überdruckventil 4 abströmende Druckmittel  menge ergänzt und durch die Düse 10 in den       Vorsteuerraum    14 geleitet.

   Ein Teil des ab  fliessenden     Druckmittels    strömt über den von  der     Abflussleitung    20 abzweigenden Kanal 21  in den Raum 12 und     beaufschlagt    dort den  Hilfskolben 11. Da der Druck in dem Raum  12 genau so gross ist wie in dem Raum 14,  die Druckfläche 22 des Hilfskolbens 11 je  doch kleiner ist als die Druckfläche 23 des  Steuerschiebers 2, wird die von dem Raum  14 her ausgeübte     Kraft    bei Schliessung der  Düse 9 durch die von dem     Steuerimpulsgeber          gesteuerte    Düsennadel 3 überwiegen und den  Steuerschieber 2 nach rechts bewegen,

   wo  durch mittels der     Sehiebersteuerkanten    die  Druckleitung 17 mit dem zum Servomotor  führenden Kanal 19 und die     Abflussleitung     20 mit dem Kanal 18 verbunden wird. Soll  der Steuerschieber 2 wieder in die Mittellage  zurückgeführt und damit eine Schliessung der  Steuerkanäle bewirkt werden, so wird die      Düsennadel 3     teilweise    aus der Düse 9 her  ausgezogen. Dadurch strömt das in dem  Raum 14 befindliche Druckmittel durch die  Düsen 15 am rechten Ende des Steuerschie  bers 2 in den Raum 13 und von dort über  die Leitung 16 auf druckloses Niveau ab.  Durch das Abströmen des Druckmittels aus.

    dem Raum 14 wird der Druck auf die Flä  che 23     vermindert,    so dass durch den Druck  auf die Fläche 22 des Hilfskolbens 11 der  Steuerschieber 2 von diesem Kolben nach  links bewegt     wird.    Diese Bewegung hält so  lange an, bis sich ein     Gleichgewichtszustand     eingestellt hat, das heisst bis der durch die  Düsennadel 3 mit der Düse 9 gebildete Ring  spalt nur noch so viel Druckmittel durch  strömen lässt, dass der Druck auf die Fläche  23 dem Druck auf die Fläche 22 das Gleich  gewicht hält.

   Wird die Düsennadel 3 weiter  nach links bewegt, so wird die Düse 9 weiter  geöffnet, und es strömt mehr Druckmittel  aus dem Raum 14 ab, wodurch der Druck in  diesem Raum absinkt und unter Wirkung  der nunmehr wieder überwiegenden Kraft  auf den Hilfskolben 11 der Steuerschieber 2  weiter nach links bewegt wird, bis wieder  Gleichgewicht hergestellt ist. Der Steuer  schieber 2     folgt    somit genau den Bewegun  gen der durch den     Steuerimpulsgeber    gemäss  den vorgegebenen Steuerausschlägen beein  flussten Düsennadel 3.

   Die Steuerung spricht  auch in der Nullage sofort an, da das im       Vorsteuerraum    14 und in der     Abflussleitung     20 befindliche Druckmittel durch das Druck  regelventil 5 auf einem bestimmten Druck  gehalten wird und durch     Zufluss    über     da's     Überdruckventil 4 dafür gesorgt ist, dass  beim Ansprechen der     Vorsteuerung    die be  nötigte     Druckmittelmenge    vorhanden ist und  somit auch der erforderliche     Vorsteuerdruck     erhalten bleibt.

      Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist  nicht nur für motorische Ruderstellvorrich  tungen in Flugzeugen geeignet, sondern kann  überall da verwendet werden, wo mit gerin  gen Steuerkräften grosse     Verstellkräfte    aus  zulösen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckmittelbetriebene Regeleinrichtung mit Vor- und Hauptsteuerorgan, insbesondere für motorische Ruderstellvorrichtungen in Flugzeugen, bei welcher das Hauptsteuer organ und das dieses steuernde Vorsteuer organ von derselben Druckmittelquelle ge speist werden, dadurch gekennzeichnet, dass Vor- und Hauptsteuerorgan derart in Reihe in den Druckmittelstromkreis geschaltet sind, dass das Hauptsteuerorgan in die Druckmit- telzuführungsleitung des Servomotors gelegt ist,
    während das Vorsteuerorgan an die Druckmittelabflussleitung desselben ange schlossen ist unter Vorsehung eines Druck- regelorganes zur Konstanthaltung des Druk- kes in dieser Leitung. UNTERANSPRUCH:
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von der zum Hauptsteuerorgan führenden Druckmittel zuführungsleitung eine Leitung abzweigt, durch welche über ein Überdruckventil Druckmittel der Abflussleitung zwischen dem Vorsteuerorgan und dem den Vorsteuerdruck regelnden Druckregelventil zwecks soforti gen Ansprechens der Steuerung in der Null- lage zugeführt wird.
CH217121D 1939-11-08 1940-11-28 Druckmittelbetriebene Regeleinrichtung mit Vor- und Hauptsteuerorgan, insbesondere für motorische Ruderstellvorrichtungen in Flugzeugen. CH217121A (de)

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CH217121D CH217121A (de) 1939-11-08 1940-11-28 Druckmittelbetriebene Regeleinrichtung mit Vor- und Hauptsteuerorgan, insbesondere für motorische Ruderstellvorrichtungen in Flugzeugen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2520115A (en) * 1946-03-30 1950-08-29 Jack & Heintz Prec Ind Inc Servomotor for aircraft controls
US2625136A (en) * 1950-04-26 1953-01-13 Research Corp Electrohydraulic servo mechanism

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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