CH217185A - In eine Schuhputz- und Schuhschnürbank umwandelbares Sitzmöbel. - Google Patents

In eine Schuhputz- und Schuhschnürbank umwandelbares Sitzmöbel.

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CH217185A
CH217185A CH217185DA CH217185A CH 217185 A CH217185 A CH 217185A CH 217185D A CH217185D A CH 217185DA CH 217185 A CH217185 A CH 217185A
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CH
Switzerland
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Koch Ernst
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Koch Ernst
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/16Shoe-shine stands; Foot-rests with guides for the polishing cloths

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  • Special Chairs (AREA)

Description


  In eine Schuhputz- und     Schuhschnürbank    umwandelbares Sitzmöbel.    Gegenstand der Erfindung     ist    ein in eine       Sehuhputz-    und     Sehuhschnürbank    umwan  delbares Sitzmöbel mit einem in eine schräg  geneigte     Lage    zum Aufsetzen des     Schuhes          hochklappbaren    Sitzbrett oder     Sitzbretteil.     



  Bereits bekannte     Schuhputzbänke,    bei  denen die eine     Hälfte    des     Sitzbrettes    um 180    schwenkbar     angeordnet    und an der     Unter-          fläche    mit einer der Schuhform angepassten,  fest angebrachten     Fussstütze    versehen ist,  sind für unterschiedlich grosse Personen nicht  gleich gut     geeignet,    weil die     Auftrittstelle     eng umgrenzt ist und in der zurückgeklappten  Stellung des     Sitzbretteils    ganz in der glei  chen waagrechten Ebene liegt.

   Ferner ist     es     auch wenig     vorteilhaft,    dass der beim Schuh  putzen auf die     Aufstellfläche    niederfallende  Schmutz bei Rückverwandlung des Möbels  in einen Sitzhocker in den kastenförmig aus  gebildeten Unterteil des Möbels fällt, der ge  wöhnlich zur     Aufbewahrung    des     Schuh-          putzzeuges    bestimmt ist.  



  Die Erfindung will diese Mängel     beheben.     Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch    erreicht, dass das Sitzbrett oder der     Sitzbrett-          teil    mit der einen Schmalkante an einen  Bügel     angelenkt    ist, welcher auf einem     Zwi-          schenbrett    des     Möbels    zwischen festen     An-          schlägen    hin und her schwenkbar     gelagert     ist, und dass für das Hochstellen der andern       Schmalkante    des beweglichen Sitzbrettes oder       Sitzbretteils,,

  ein        ebenfalls    an dem     Zwischen-          brett    gelagerter     Stützbügel    vorgesehen ist,  ,der beim Gebrauch des Möbels als Sitzmöbel  nach dem     Zwischenbrett    hin schwenkbar ist  und beim Gebrauch also Fussstütze     in    einer  über die     Senkrechte    hinaus bewegten Steil  lage mit seinen Schenkeln an einer     Quer-          schiene    liegt und mit seinem Steg das Auf  lager     für    das an seiner Unterfläche mit einem       Stützbügelanschlage    versehene Sitzbrett oder  den     Sitzbretteil    

  bildet.  



  Da bei einer solchen     Anordung    der       schräggestellte        Sitzbretteil    eine     ansteigende          Auftrittfläche    für den zu putzenden oder  zu     schnürenden    Schuh     bildet,        kann    jeder  mann entsprechend seiner     Körper-    und     Bein-          länge    den Fuss     einfach        auf    eine höher oder      tiefer gelegene Stelle des     Sitzbretteils    so auf  stellen,

   dass er den     Schuh    mit grösster Be  quemlichkeit erreichen kann.  



  In der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand     in    einem Ausführungsbeispiel       dargestellt,    und zwar zeigen:       Fig.    1 eine schaubildliche Ansieht des  für das Schuhputzen hergerichteten Möbels,       Fig.    2 das Möbel als Sitzhocker mit  heruntergeklapptem     Sitzbretteil    im senkrech  ten Längsschnitt nach der Linie     A-A    der       Fig.    4,       F'ig.    3 einen senkrechten, mittleren  Längsschnitt durch das als Schuhputz- und       -schnürbank    hergerichtete Möbel,

       und          Fig.    4 einen     senkrechten        Querschnitt    nach  der Linie     B-B    der     Fig.    2.  



  Das die vier Beine 2 des in der Form  einer kleinen.     Sizbank    mit vorzugsweise  rechteckigem     Clrundriss    hergestellten     -Möbels          zusammenhaltende    Brett 1. ist in     waagrech-          ter    Lage in einiger Entfernung unterhalb der  obern Enden der Beine 2 an diesen     befest'ibt.     Die     Sitzfläche    der Bank     bestellt    aus drei  längsverlaufenden Einzelbrettern 3, 4, von  denen die mit geringerer Breite ausgeführ  ten beiden äussern Brettier 3 auf je zwei  Beinen 2 und den Zargen des     Möbels    be  festigt sind.

       Sie    ragen, wie üblich, an den       Länäs-    und Schmalseiten der Bank ein wenig  über die Beine hinaus. Zwischen den beiden  Brettern 3 ist symmetrisch zur Längsmittel  ebene der Bank ein breiteres Brett 4 an  gebracht, welches in einer weiter unten noch  beschriebenen Weise schwenk- und in schräger  Lage feststellbar angeordnet ist, welches aber  im     herumgeklappten    Zustande auf gleicher  Höhe liegt wie die beiden festen äussern       Bretter    3 und an den Schmalseiten der Bank  um das gleiche Mass die Beine 2 überragt  wie die beiden äussern Bretter.

   Über dem       Zwischenbrett    1 sind zwischen den vier  Beinen 2 je zwei     senkrechte        Zargenwände    5       bezw.    6 in üblicher Art eingesetzt, die     einen     von oben her zugänglichen     Kastenraum    zur  Aufnahme von Putzzeug abgrenzen. Ausser  dem ist zwischen den vier Beinen 2 auf zwei  in der Nähe der untern Beinenden befestig-         ten    Querleisten 7 ein als     Abstellfläche    be  nutzbares unteres Brett 8 angebracht.

    Schliesslich ist auf zwei weiteren Querleisten  9     an    den Beinen noch ein bis an das Zwi  schenbrett 1 heranreichender, nach der einen  Breitseite der Bank     herausziehbarer    Schub  kasten 10 angeordnet.  



  Das bewegliche mittlere Brett 4 der drei  teiligen Sitzfläche 3, 4 ist mit einem Ende  mittels zweier aus     Blechstreifen    gebogener       Lager    14 am Steg eines U-förmigen Eisen  bügels 15     angelenkt,    dessen abwärts gerich  tete Schenkel mit seitlich umgebogenen  Enden drehbar in Lagern 16 gehalten sind,  welche in gleicher Weise wie die Lager 14  aus Blechstreifen     gefertigt    und auf der Ober  fläche des     Zwischenbrettes    1 befestigt sind.

    Die     Schenkal    des     schwenkbaren        Lagerbügels     15 sind, wie es     insbesondere    aus den     Fig.    2  und 3 der Zeichnung ersichtlich ist,     dicht     unterhalb des Steges nach der benachbarten       Zargenwand    hin derart abgebogen, dass die       abgewinkelten    kürzeren, obern Abschnitte  der     Schenkel,    für deren Eintritt in der       Zargenwand    6 zwei kleine, oben offene  Schlitze 17     gebildet    sind, eine waagrechte  oder annähernd waagrechte     Lage    einnehmen,

    wenn das Brett 4 in seine Normalstellung  heruntergeklappt ist. Der Bügelsteg liegt da  bei ausserhalb der     Zargenwand    6, während  (las Brett 4 selbst auf den Oberkanten der  beiden     Zargenwände    6 sowie auf zwei Eisen  schienen 18, 19 ruht, die in     bestimmten    Ent  fernungen von den     7@argenwänden    6 in Aus  schnitten an den     Oberkanten    der beiden an  dern     Zargenwände    5 befestigt sind.

   Das       Brett    4 kann aus der in der     Fig.    2 dargestell  ten Schiesslage in die     Offenstellung    gemäss  der     Fig.    3 gebracht werden, indem der     Bügel     15 von der     Zargenwaad    6     zurückgeschwenkt     und gegen die     Eisenschiene    18     herumgelegt     wird.

   Das mit dem Bügel 15 verbundene  Ende des     Brettes    4 wird dadurch ein wenig       über    die     festen    äussern Bretter 3     empor-          gehol:wen    (.siehe     Fig.    1 und 3) und findet  schliesslich in der     Endstellung    durch     An-          sehla.gen    der Bügelschenkel 15 gegen die  Schiene 18 einen festen Halt.      Mit dem andern Ende liegt das     mittlere     Brett 4 in der waagrechten Lage nur lose auf  der Oberkante der     Zargenivand    6     bezw.    auf  der Eisenschiene 19.

   Man kann das Brett 4  also aus dieser Lage     hochschwenken    und es  sogar noch etwas über die senkrechte Stel  lung hinaus bewegen, wenn man den von den  vier     Zargenwänden    5, 6     und    dem Zwischen  brett 1     abgegrenzten    Kastenraum um die  Brettfläche 4 offen     (legen    will. Um das.

   Brett  4 gegen die Waagrechte unter einem spitzen  Winkel feststellen und es dann als Auftritt  fläche für den zu putzenden Schuh benutzen  zu können, ist auf     dem    Zwischenbrett 1 ein  Stützbügel 20 gelagert, der ähnlich wie der  bereits     erwäbntg    Bügel 15     aus    einen starken  Eisendraht in     U-Form        gebogen    und an den  Enden der Bügelschenkel     rechtwinklig    nach  aussen zu Lagerzapfen umgebogen ist, die in       Lagern    21 an der     Oberfläche    des Zwischen  brettes 1 drehbar eingefügt sind.

   Der Stütz  bügel. 20 ist so angeordnet und sein Steg so  lang bemessen,     @d    ass die Bügelschenkel im       Grundriss    unmittelbar neben den Längsseiten  rändern des     mittleren    Brettes 4 liegen (siehe       Fig.    4). Die äussern Bretter 3, die ohne grö  sseren     Zwischenraum    an den in die waag  rechte Lage     heruntergeklappten    beweglichen       Sitzbretteil    4 heranreichen, sind dabei im  Schwenkbereiche     tdes        Stützbügels    20 an ihren  Innenkanten mit     Aussparungen    22 versehen.

    Der     Stützbügel    20 kann also ungehindert     aus     der in der     Fig.    2 gezeichneten     Gebraucbs-          stelllung,    in     welcher    er auf einer auf dem  Zwischenbrett 1 in     einiger        Entfernung    von  der     Quermittelebene    der Bank     angeordneten,     an der     Oberkante    mit einer Eisenschiene be  wehrte     Querleiste    24 ruht,

   in die     in    der       Fig.    3 dargestellte     Gebrauchsstellung    hoch  geschwenkt werden, in :der er, an der Eisen  schiene 19 liegend, etwa die     g!leich:e    Schräg  lage einnimmt wie der     hochgeschwenkte    La  gerbügel 15. An der Unterseite des beweg  lichen Brettes 4 ist ein gekröpfter Eisen  anschlag 25 angebracht.

   Beim     Hochschwen-          ken    des Stützbügels 20 tritt der Bügelsteg  in den Raum zwischen den     abgekröpften    An  schlagteil und der Brettunterseite ein, so dass    mit dem     Hochschwenken    .des Stützbügels 20  zwangsläufig auch der     Sitzbretteil    4 in eine       Stellung    geschoben wird, wie sie in der       Fig.    3 dargestellt     ist    und wobei das Brett 4       eine    schräg     geneigte        Auftrittfläche    für den  zu putzenden oder zu schnürenden Schuh bil  det.

   Damit das Brett 4 beim     Hochschwenken    ;  des Bügels 20 keinem     Verschleiss    unterworfen  ist und     keinen    grossen Reibungswiderstand  bietet, können an der Unterseite des Brettes  zwei     parallel    laufende (auf der Zeichnung  nicht mit dargestellte) Metallschienen an-,  gebracht     sein,    an denen der Bügelsteg ent  lang     gleitet.     



  Eine bequeme Handhabung des Stütz  bügels 20 ist dadurch ermöglicht,     4ass    der  eine Lagerzapfen durch die     benachbarte          Zargenwand    5 hindurchgeführt und ausser  halb der Wand mit einer kleinen Handkurbel  27 ausgerüstet ist.

   Um     eine    seitliche Ver  schiebung des hochgeschwenkten     Brettes    4  mit Sicherheit     auszuschliessen    und den     Hallt     des     Brettes    4 in der angehobenen Lage noch  zu     verbessern,    sind an den Schenkeln :des  Stützbügels 20 über den Bügelsteg vor  stehende     Fortsätze    28 angeschweisst oder an  gelötet, welche bei hochgestelltem     Stüzbügel     die beiden Seitenkanten des     Brettes    4 um  fassen.  



  In der Mitte des beweglichen     Sitzbretteils     4 ist ein     Griffausschnitt    29 gebildet, der ein  bequemes Tragen des Möbels     gestattet.    Be  vor man     jedoch    diesen Griffausschnitt 29 be  nutzen kann, ist es erforderlich, das herunter  geklappte Brett in seiner Schliesslage fest  zulegen. Diesem Zwecke dienen zwei an der  Brettunterseite, und zwar an den über die  Zangenwände 6 vorstehenden Enden des  Brettes 4 angebrachte Ösen 30, mit denen  zwei Haken 31 in     Eingriff    gebracht werden  können, die an den Aussenflächen der Wände  6 angebracht sind.  



  Da der     bewegliche        Sitzbretteil    4 beim Ge  brauch als:     Fussstütze    und, beim Schuhputzen  leicht beschmutzt werden kann, empfiehlt es  sich, an der einen Längsseite des Möbels an  einer ausschwenkbaren Stange 35 mittels       Ringen    oder Schlaufen vorhangartig ein      Stoff- oder     Gewebestück    33 anzubringen  (siehe insbesondere     Fig.    4). Das Stoff- oder  Gewebestück 33 kann beim Gebrauch des       Möbels    als Sitzhocker über die Sitzfläche 3, 4  herumgeschlagen werden und bildet dann  gleichzeitig eine angenehme, weiche Sitz  unterlage.  



  Der Schubkasten 10 dient zweckmässig  zur Aufbewahrung von Putzlappen und       Wichsdosen.    Für letztere sind im Schub  kasten 10     kastenartige    Behälter 40 gebildet,  die mit beim Zurückschieben des Schub  kastens in das     Schubkastenfach    sich selbst  tätig schliessenden und die ohne     Abschluss-          deckel    zu belassenden     Wichsdosen    abdichten  den Klappdeckeln ausgerüstet sind.  



  Das Möbel könnte abweichend von dem  gezeichneten Ausführungsbeispiel selbstver  ständlich auch so ausgebildet werden, dass  nicht nur ein     beweglicher    mittlerer Sitz  bretteil vorhanden ist, sondern     dass    die ganze  Sitzfläche aus einem Brett     hergestellt.    ist, .das  mittels zweier Bügel 15 und 20 in eine als       Fussstütze    dienende Schräglage     hochgestellt     werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In eine Schuhputz- und Schuhschnür- bank umwandelbares Sitzmöbel mit einem in eine schräg geneigte Lage zum Aufsetzen des Schuhes hochklappbaren Sitzbrett oder Sitzbrettei'l, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzbrett oder der Sitzbrette@il mit der einen Schmalkante an einen Bügel angelenkt ist, welcher auf einem Zwischenbrett des Möbels zwischen festen Anschlägen hin und her schwenkbar gelagert ist,
    und dass für das Hochstellen der andern Schmalkante des be weglichen Sitzbrettes oder Sitzbretteils ein ebenfalls an dem Zwischenbrett gelagerter Stützbügel vorgesehen ist, der beim Gebrauch des 141öbels als Sitzmöbel nachdem Zwischen brett hin schwenkbar ist und der beim Ge brauch als Fussstütze m einer über die Senk rechte hinaus bewegten Steillage mit seinen Schenkeln an einer Querschiene liegt und mit.
    seinem Steg das Auflager für das an seiner Unterfläche mit einem Stützbügelanschlage versehene Sitzbrett oder den Sitzbretteil bildet. UNTERANSPRUCH: Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden Lager zapfen des Stützbügels durch die benachbarte Kastenwand hindurchgeführt und ausserhalb der Kastenwand mit einer Handkurbel aus gerüstet ist.
CH217185D 1941-02-24 1941-02-24 In eine Schuhputz- und Schuhschnürbank umwandelbares Sitzmöbel. CH217185A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191529B (de) * 1960-09-24 1965-04-22 Gerhard Hartmann Schuhputzhocker mit aufklappbarem Sitz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191529B (de) * 1960-09-24 1965-04-22 Gerhard Hartmann Schuhputzhocker mit aufklappbarem Sitz

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