CH217306A - Einrichtung für die druck- und vakuumdichte Durchführung einer Drehbewegung durch eine Wand. - Google Patents
Einrichtung für die druck- und vakuumdichte Durchführung einer Drehbewegung durch eine Wand.Info
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- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Einrichtung für die druck- und vakuumdichte Durchführung einer Drehbewegung durch eine Wand. Es sind mehrere Einrichtungen bekannt, mit denen es möglich ist, Drehbewegungen einer Welle in einem Raum .A duch eine feste Wand hindurch auf einen Raum B zu übertragen, ohne dass dabei Gasoder Flüssig keit von. einem dieser Räume in den andern gelangen kann.
Die bei Pumpen, gompres- ,soren, Turbinen usw. übliche Lösung besteht darin, die Welle durch ein Loch in,der Wand hindurchzuführen und mittels einer Stopf- büehse das Entweichen von Gas oder Flüs sigkeit von einem Raum zum andern längs der Welle zu verhindern. Ausser dem be trächtlichen Energieverlust durch Reibung haben diese Stopfbüchsen den Nachteil, dass sie nie absolut dicht sind und, von Zeit zu Zeit nachgezogen werden müssen. Für Hoch vakuumabschluss kommt diese Methode nicht in Frage.
Für besseren Abschluss werden insbeson- dere in der Vakuumtechnik oft drehbare konische Schliffe benutzt, bei welchen ein konia-cher Reiher in ein passendes Gehäuse eingeschliffen und nachher mit Fettoder der gleichen gedichtet wird.
Solche Fettschliffe kommen, nur für vorübergehende Betätigung und' nur dort in Betracht, wo eine beträcht liche Reibung in Kauf genommen. werden kann, und wo der Gasdruck der Fettdämpfe nicht schädlich ist.
Für kontinuierliche Drehungen ist eine Lösung bekannt geworden, bei der ein ma gnetisches Drehfeld im Raume A erzeugt und durch eine gasdichte Wand hindurch zum Raum B übertragen wird, so -dass dort z. B. ein, gurzschlussläufer vom Drehfeld mitgenommen wird.
Als gais,dichte Wand werden in der Regel Nickellegierungen 'be nützt, um die Wirbelo.tromverluste infolge des Drehfeldes nicht zu gross werden zu las- sen. Das von einem Raum zum andern über tragbare mechanische D:rehstrommoment ist aus diesem Grunde sehr begrenzt, die An wendungsmöglichkeiten entsprechend be- schränkt.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung für die druck- und vakuum dichte Durchführung einer Drehbewegung von unbeschränktem Drehwinkel durch eine Wand und besteht darin, dass mindestens eine biegsame Hülse den Abschluss bewirkt.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind auf der Zeichnung dargestellt. Ein erstes Beispiel einer solchen Einrichtung zeigt Fig. 1. W, und TV" .sind zwei Wellen, zwischen denen ein Drehmoment übertragen werden soll. Sie befinden sich in den Räumen<I>A</I> und<I>B,</I> die durch die Trenn wand T getrennt sind.
Die CTus- oder Flüssig keitsdrücke der beiden Räume seien mit p, und pbezeichnet. Zum Abdichten ist eine biegsame Hülse bei D, dicht in die Wand T, bei Ddicht in eine Haube<I>H</I> eingelötet oder geschweisst. Die Haube H ist auf dem exzen trischen Ende der Welle W, bei L2 gelagert.
Die Lageraxe bildet hier einen spitzen Winkel mit der Axe der Wellen Wi und TV.,. Durch das Lager L, hindurch steht der Innenraum A* der biegsamen Hülse mit dem unter dem Druck p, stehenden Raum A in Verbindung. Die biegsame Hülse trennt die beiden Räume A und B mit absoluter Dich tigkeit. Die Haube H greift in eine radiale Nut der Scheibe S auf der Welle Wz ein.
Beim Drehen der Welle W, kreist die Haube H um die gemeinsame Axe von Wi und jT'@ und nimmt dadurch die Welle W,z mit. Umgekehrt kann durch Drehen der Welle TYz die Haube<I>H</I> und damit die Welle W, gedreht werden. Die biegsame Hülse voll führt dabei eine Bewegung ähnlich derjeni gen eines einseitig eingespannten elastischen Stabes.
Infolge der festen Einspannung bei Di kann weder er noch die Haube H sich um sich selber drehen, da die biegsame Hülse auf Verdrehung annähernd starr ist. Solange der Druck p, grösser als p.; ist, sucht sich die biegsame Hülse zu verlängern. Die Haube H muss sich daher auf der Scheibe S oder auf der Welle W, abstützen können. Letzteres wird ermöglicht durch den auf der Welle W, festen Ring R.@, der sich gegen einen vor dem Verlöten von D, eingeschraubten Ü'berwurf- ring legt.
Ist dagegen der Druck p. grösser als pi, so wird die biegsame Hülse mit der Haube H gegen die Welle W, gepresst, wobei diese den entstehenden Schub aufnehmen und auf die Lagerung übertragen muss, z. B. mit tels der Ringe Ri.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungs- ; form, welche zwischen den Wellen W, und TV, ein Zwischenstück in Form einer sym metrisch doppelt gebogenen Welle K benützt.
In diesem Falle sind zwei biegsame Hülsen F, und F, koaxial zu den Wellen TV, und Wz dicht in die Trennwand<I>T</I> der Räume<I>A</I> und<I>B</I> eingesetzt bei den Stellen Di und D2. Die dichten Abschlusshauben Hl und Hder biegsamen Hülsen 'liegen wieder exzentrisch zu den Wellen W, und TV,;
Dichtungsstellen sind Ds und D4. Die krumme Welle K ist bei<I>L</I> in der Trennwand, bei L, und L2 in den beiden Hauben gelagert. Der Raum C innerhalb der biegsamen Hülse steht hier weder mit dem Raum A noch mit B in Ver bindung, er kann mit gasförmigen oder flüs sigen Stoffen, z. B. mit Schmieröl gefühlt werden. Wird der Haube H, z.
B. von der Welle W, eine kreisende Bewegung aufge drückt, so kreist auch Haube H, und somit s dreht sich auch Wz. Die Hauben Hi und Hz haben im gezeichneten Beie.piel parallele Axen zu Wi und Ws, so dass sie in Bohrun- gen der Scheiben S, und<B>8,</B> wie Kurbelzapfen gelagert werden können,
sei es mit -üblichen, Ringlagern oder auch mit Kugel-oder Wal zenlagern. Die um diese Kurbelwelle geleg ten biegsamen Hülsen Fi und FZ sichern den absoluten Abschluss der Räume<I>A</I> und<I>B.</I>
Der Energieverlust bei .der Übertragung : der Drehmomente vom Raum A zum Raum B ist ausserordentlich klein. Er besteht in der Lagerreibung der zwei Lager L, und L, beim Beispiel nach Fig. 1, bezw. der drei Lager L, bis L, beim Beispiel nach Fig. 2. Durch s Verwendung von Kugel- oder Walzenlagern kann er nötigenfalls weiter reduziert werden.
Das Drehmoment, das auf die biegsame Hülse ausgeübt wird, stammt lediglich von der innern und äussern Lagerreibung der Hauben H, und H> Infolge der absoluten Dichtigkeit der mechanischen Energieüber tragung ist die Einrichtung besonders ge eignet an Hochvakuumgefässen oder an o,
ol- chen mit giftigen Gasen oder Flüssigkeiten. Sie eignet sich für die Ausführung sowohl von kurzen Betätigungen wie :auch zum dauernden Antrieb von Wellen. Die Lebens dauer 4er Einrichtung ist bei Beanspruchung der biegsamen Hülsen unterhalb ihrer Ela- stizitäts.grenze praktisch unbegrenzt.
Die biegsamen Hülsen können aus Metall (Tom- bak, Stahl usw.) :oder :auch aus elastischen Isolierstoffen (Gummi usw.) bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung für die druck- und vakuum dichte Durchführung :einer Drehbewegung von unbeschränktem Drehwinkel durch eine Wand, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens eine hiegsame Hülse den Abschluss be wirkt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach :dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der dichte Al- schluss mit Hilfe einer einzigen biegsamen Hülse geschieht. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der dichte Ab schluss mit Hilfe mehrerer biegsamer Hülsen geschieht.3. Einrichtung nachdem Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die biegsamen Hülsen einen Zwischenraum bilden, der gegenüber beiden Räumen der zu verbindenden Wellen dicht abgeschlossen ist. 4. Einrichtung näch dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass die biegsame Hülse an einem Ende koaxial zu den beiden zu verbindenden Wellen gasdicht in. :der Trennwand zwischen beiden Räumen be festigt ist.5. Einrichtung nach :dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Hülse an einem Ende mit einer Haube gas dicht abgeschlossen ist. 6. Einrichtung nachdem Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich- net, :dass die Abs hlusshaube am Ende der biegsamen Hülse als Lager für einen exzen- trischen Wellenzapfen ausgebildet ist. 7.Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch .ge kennzeichnet, dass :die Age des exzentri schen Wellenzapfens parallel liegt zur Age der beiden zu verbindenden Wellen. B. Einrichtung nach :dem Patentanspruch und L?nterans:prüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Age des exzentri schen Wellenzapfens mit der Age der bei den zu verbindenden Wellen einen spitzen Winkel bildet. 9.Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 5, :dadurch gekennzeich= net, :dass :die Haube in einer Bohrung einer mit :der zweiten Welle verbundenen Scheibe gelagert ist.10. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lagerung der Ab schlusshaube :der biegsamen Hülse mittels Kugellagern geschieht. 11. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, :dadurch ge kennzeichnet, dass die Lagerung der Ab schlusshaube :der biegsamen Hülse mittels Walzenlagern geschieht. 12.Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich- iiet, .dass die Haube in eine radiale Nut einer mit :der zweiten Welle verbundenen Scheibe eingreift. 13. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge- kennzeichnet, :dass der :exzentrische Wellen zapfen da)s Ende :einer der zu verbindenden Wellen darstellt. 14.Einrichtung nachdem Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, :dadurch ge kennzeichnet, :dass :der Wegzentrische Wellen zapfen das Ende :einer Zwischenwelle der beiden zu verbindenden Wellen :darstellt. 15. Einrichtung nachdem Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, .dadurch ge- kennzeichnet, :dass der abgeschlossene Zwi- schenraum mit einer schmierenden Flüssig keit gefüllt ist. 16.Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen Hülsen aus. Metall bestehen. 17. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen Hülsen aus elastisschen Isolierstoffen be- stehen.
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|---|---|---|---|
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| CH217306D CH217306A (de) | 1940-08-24 | 1940-08-24 | Einrichtung für die druck- und vakuumdichte Durchführung einer Drehbewegung durch eine Wand. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH217306A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2472010A (en) * | 1947-04-03 | 1949-05-31 | Worthington Pump & Mach Corp | Hermetically sealed power transmitting mechanism |
| US2539386A (en) * | 1945-05-16 | 1951-01-30 | Donald E Albert | Rotary control mechanism |
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-
1940
- 1940-08-24 CH CH217306D patent/CH217306A/de unknown
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| US4569669A (en) * | 1982-01-22 | 1986-02-11 | Starling John M | Drive units for effecting torque-transmission via a non-rotating sealing tube |
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