CH217429A - Retorten-Holzverkohlungs-Anlage. - Google Patents

Retorten-Holzverkohlungs-Anlage.

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CH217429A
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CH
Switzerland
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retort
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Bernhard Hans
Moor Heinrich
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Bernhard Hans
Moor Heinrich
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B53/00Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form
    • C10B53/02Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form of cellulose-containing material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E50/00Technologies for the production of fuel of non-fossil origin
    • Y02E50/10Biofuels, e.g. bio-diesel

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Retorten-Holzverkohlungs-Anlage.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Retorten-Holzverkohlungsanlage,    die  sich dadurch auszeichnet, dass die Führung  der Heizgase durch drei übereinander ange  ordnete Räume erfolgt, wobei im mittleren  Raum     mindestens    eine auf     Führungsbahnen     laufende Retorte     gelagert    ist, die nach Be  endigung des     Verkohlungsprozesses    durch  eine Türe auf eine     zweite,        ausserhalb    des  Ofens aufgestellte,     verschwenkbare    Füh  rungsbahn ausgefahren werden kann, die so  angeordnet ist,

   dass die ausgefahrene und       verschwenkte        Retorte    eine     Stellung    ein  nimmt, bei welcher sie in der Achsrichtung  eines ebenfalls     verschwenkten,    im dritten  Raum über der     Retorte    lagernden länglichen  Holzbehälters liegt, damit dessen durch die  Heizgase vorgetrockneter Inhalt selbsttätig  in die gekippte und entleerte     Retorte    fallen  gelassen und die neugefüllte Retorte wieder  in den Ofen eingefahren werden kann.  



  Vorteilhaft     wird    zur Vermeidung der  Überhitzung der Retorte das sich bildende  Holzgas durch einen Exhaustor an dem hin-         tern    Ende der Retorte abgesaugt und zu den  Holzessig-     und        Teerabscheidern    geführt. Das  Restgas gelangt zweckmässig in eine im un  tersten Heizraum direkt vor dem Brennraum       angeordnete    Rohrschlange, wo es- wieder er  hitzt     und    der     Retorte    am     vordern    Ende zuge  führt wird.  



  Bei dieser Ausbildung der Anlage erfolgt  eine     höcbstmögliche    Ausnützung der gesamt       aufgewendeten        Wärme    und     eine    vollkommene       Ausbeute    der Nebenprodukte des Holzgases.  



  In der Zeichnung ist die Anlage gemäss  der     Erfindung    in- einem Ausführungsbeispiel  dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    durch die An  lage und       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie       A-A    in     Fig.    1 im     grösseren    Massstab.  



  1 ist der     Brennraum.        und    2 der Aschen  raum. Vom Brennraum 1 gelangen die Heiz  gase in den     untersten,    vor dem     Brennraum    1  angeordneten Heizraum 3, von wo sie durch  Öffnungen 6 in den zweiten Heizraum, den       Retortenheizraum    4, gelangen, in welchem      sie die     Retorte    8 erhitzen.

   Die     Restheizgase     gelangen durch kleine     Üffnungen    7 in der  Decke des Heizraumes 4 in den dritten Heiz  raum 5, in welchem der     Holzvortrocknungs-          behälter    31 angeordnet ist, an welchen die       Resthpizgase    ihre     Restwärme    abgeben.

   Im  Retortenraum sind feste Führungsbahnen 9  eingebaut, auf denen die Retorte 8 mit an       dieser    angebrachten Rollen 9" läuft.     Unten     an der     Retorte    8 ist eine Zahnstange 10 be  festigt, die mit ihren Enden über die Re  tortendeckel 11 und 12     hinausragt.    Das vor  dere Ende greift in ein     Ritzel    15' ein, wel  ches auf einer Welle 15 quer zur     Retorte    ge  lagert und die aus dem Retortenraum 4 her  ausgeführt ist, wo sie durch eine Kurbel 15"  betätigt werden kann, wodurch das Aus- und       Wiedereinfahren    der     Retorte    vorgenommen  wird.

   Vorne ist der Retortenraum 4 durch  eine Türe 13 verschlossen, an der eine Ein  richtung 14 angebracht ist, durch die eine  Spindel auf den vordern Retortendeckel 11  drückt und damit die Retorte selbst mit  ihrem     hintern    Deckel 12 gegen     ihren    Stütz  punkt presst, so dass die     Deckel    dicht schlie  ssen. Die Retorte 8 hat ferner vorne und  hinten     Ein-    und Austrittsstutzen 16' und 17'  für das Restgas,     resp.    für das entstandene  Holzgas.

   Diese Stutzen tragen Aussenkonusse,  auf die     Durchlassköpfe    16 und 17     mittels          Spindeln        aufgesetzt    sind, die zu ausserhalb  des Retortenraumes gelegenen Handrädern  16" und 17" führen. Vor dem Ausfahren der  Retorte werden durch die Handräder 16" und  17" die Köpfe 16 und 17 von den Retorten  stutzen 16' und 17' abgehoben und nach dem       Wiedereinfahren    wieder     aufgepresst.    Zur Er  möglichung dieser Massnahme sind die an die  Köpfe 16 und 17 angeschlossenen Leitungen  gelenkig ausgebildet.

   Vor der Türe des Re  tortenraumes ist ein fester Bock 27 angeord  net, der die     Gegenführungsschienen    9' trägt,  die durch eine Kurbel 29 über ein Getriebe  28 mit der ausgefahrenen Retorte 8     ver-          schwenkt    werden können, bis die Retorte die       in        Fig.    1     strichpunktiert    gezeichnete Stellung  einnimmt, in welcher die Entleerung der     Re-          torte    in     einen    Rollwagen 30 erfolgt.

      Durch einen     Exhaustor    19 werden die  sich bei der Erhitzung der     Retorte    8 bilden  den Holzgase über den Kopf 17 durch die  Rohrleitung 18 abgesaugt, dann durch die  Rohrleitung 20 zum Wäscher 21 und von da  über die Rohrleitung 22 zum     Teerabscheider     23     geführt.    Die dort verbleibenden Restgase  werden durch die Rohrleitung 24 in eine  Rohrschlange 25 geführt, welche im Heiz  raum 3 angeordnet     ist,    und gelangen von da  wieder erhitzt durch das Rohr 26 in den  Kopf 16 und damit wieder in die Retorte, wo  sie ihre     Wärme    an das zu verkohlende Holz       abgeben.     



  Indem     dritten,    über dem     Retortenraum    4  angeordneten Raum 5 ist der längliche       Frischholzbehälter    31 angeordnet, der vorne  bei 32 in einem Drehpunkt gelagert ist und  an     seinem        hintern    Ende mit einer Nase 34  auf einem beispielsweise     hydraulischen    Heber  33 aufliegt, der nach     Betätigung    den Frisch  holzbehälter 31 in die strichpunktierte Stel  lung anhebt zur Entleerung des inzwischen  vorgetrockneten Holzes in die vorher eben  falls     entleerte        Retorte    8,

   die in der     ver-          schwenkten    Stellung     in    der Achsrichtung     des          verschwenkten        Frischholzbehälters    liegt.  



  Statt nur einer Retorte und nur einem       Frischholzbehälter    können im Ofen auch  deren mehrere nebeneinander angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Retorten-Holzverkohlungsanlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung der Heiz gase durch drei übereinander angeordnete Räume erfolgt, wobei im mittleren Raum mindestens eine auf Führungsbahnen lau fende Retorte ,gelagert ist, die nach Beendi gung des Verkohlungsprozesses durch eine Türe auf eine zweite,
    ausserhalb des Ofens aufgestellte, verschwenkbare Führungsbahn ausgefahren werden kann, die so angeordnet ist, dass die ausgefahrene und verschwenkte Retorte eine 'Stellung einnimmt, bei welcher sie in der Achsrichtung eines ebenfalls ver- schwenkten,
    im dritten Raum über der Re- torte lagernden länglichen Holzbehälters liegt, damit dessen durch die Heizgase vor- getrockneter Inhalt selbsttätig in die ge kippte und entleerte Retorte fallen gelassen und die neugefüllte Retorte wieder in den Ofen eingefahren werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das aus den Abscheidern der Nebenprodukte des Holzgases anfallende Restgas in eine im untersten Heizraum vor dem Brennraum angeordnete Rohrschlange geleitet wird, wo es wieder erhitzt und der Retorte am vordern Ende zugeführt wird. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Retorte Ein- und Auslassstutzen aufweist, die mit Aussenkonus- sen versehen sind, auf die Durchlassköpfe mittels Spindeln aufgesetzt sind, welche zu ausserhalb des Retortenraumes gelegenen Handrädern führen.
CH217429D 1941-01-28 1941-01-28 Retorten-Holzverkohlungs-Anlage. CH217429A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0454650A1 (de) * 1990-04-20 1991-10-30 Carbobois S.A. Verfahren und Vorrichtung zur Karbonisierung
CN111905514A (zh) * 2019-05-08 2020-11-10 宁夏尼西活性炭有限公司 一种用于活性炭小试炭化炉的尾气净化装置
CN112063402A (zh) * 2020-09-23 2020-12-11 栾运宇 一种机制炭生产炭化可燃气体供热技术

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CN111905514A (zh) * 2019-05-08 2020-11-10 宁夏尼西活性炭有限公司 一种用于活性炭小试炭化炉的尾气净化装置
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